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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AMperemeteranzeige mittels


Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

möchte mir in mein Netzteil einen Voltmeter und Amperemeter nachrüsten.
Dazu will ich so eine Anzeige von Reichelt verwenden die bis 199,9mV
messen kann http://www.reichelt.de/bilder/web/D100/HGL235.jpg. Also
Spannunganzeige schließe ich es ja mittels Spannungsteiler an also kein
Problem. Ich weiß nur nicht wie ichs als Amperemeter anschließen muss?
Normale Amperemeter werden ja in Reihe geschaltet, dieses Teil ist aber
eigentlich ein Spannungsmesser.

Denke mal das ich hier eine Differenzspannung bräuchte die ich aus der
Versorgungsspannung und einem Spannungabfall an einem Wiederstand
herbekomme.

Kann mir da bitte jemand auf die Sprünge helfen wo ich diese
SPannungsdifferenz herbekomme bzw, wo ein weiterer  Spannungsabfall zu
bezihen wäre? Denke mir vielelicht nen Wiederstand parallel zur Last
und dann dort irgendwo abgreifen.

Autor: Florian Scharf (Gast)
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Benutz mal Google mit dem Wort "Stromshunt".

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

danke mit dem richtigen Suchwort findet man auch was. War schon am
verzweifeln.

Autor: ...HanneS... (Gast)
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Ein Stück Draht, an dem bei 20A oder 2A (je nachdem, was dein Netzteil
schafft) 200mV abfallen, tut es auch. Allerdings rate ich dir davon ab,
den Shunt (Nebenwiderstand) parallel zur Last anzuschließen. Der Draht
sollte auch bei maximalem Strom nicht als Sicherung wirken können...
Die am Shunt erzeugte Wärme sollte auch gefahrlos abgeführt werden
können, sonst kommt die Feuerwehr.

...HanneS...

Autor: Matthias (Gast)
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...und Shunts nicht anlöten sondern mechanisch anbinden, also schrauben.

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

ich habe jetzt zwar einiges gefunden inkl. Berechnung des
Shuntwiederstandes. Ich habe jedoch noch nicht verstanden wo ich den
Shunt Wiederstand genau reinsetzte. Denke mal nicht das er in Reihe
kommt da er ja sonst extrem belastet wird.

Mein Netztteil wird erstmal auf einem LM7805, LM7812 und einem einem
LM317 bzw. LM350 basieren. Also 3 Ampere wäre so das was ich da
rausziehen will, Kühlung werde ich sehr groß dimensionieren und einen
Lüfter spendieren, falls später mal größere Regler reinkommen.

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

wieso sollen sie nicht gelötet werden, wegen der Hitze oder des
Kontaktwiederstandes?

Autor: Matthias (Gast)
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wegen des Übergangswiderstandes, genau. Verfälscht das Ergebnis.

Autor: Martin Götzenberger (Gast)
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Hallo!

Für 'normale' Genauigkeit und moderate Ströme tut's ein gelöteter
Shunt, wenn das Layout paßt. Da sollte es bei Isabellenhütte
entsprechende Infos geben (welchen Sinn hätten sonst SMD-Shunts mit
1mOhm??). Wenn's genauer werden soll: 4-Leiter Shunt. Dann
interessieren die Übergangswiderstände nur noch wegen den Verlusten.

Wegen der Verluste muß man natürlich aufpassen, aber für ein normales
Spannungsmeßmodul, das 200mV braucht, gibt's auch bei 5A nur 1 Watt,
und da gibt's auf jeden Fall noch SMD-Shunts (ich hab' welche mit 3
Watt bei 70°C)

servus,
Martin

Autor: Tobi (Gast)
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hier gibts eine bastelanleitung für einen shunt widerstand aus einem
draht (ein bisschen nach unten scrollen)

http://www.ganzfix.de/MiniLogger/

Autor: ...HanneS... (Gast)
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> Ich habe jedoch noch nicht verstanden wo ich den
> Shunt Wiederstand genau reinsetzte. Denke mal nicht das er in
> Reihe kommt da er ja sonst extrem belastet wird.

Ja wohin denn sonst?????

Strom wird nunmal in Reihe gemessen!!!

Also Shunt in Reihe zur Last, Messwerk parallel zum Shunt!

Da deine Ziffernanzeige nur bis 1999 reicht, wäre 3A Belastbarkeit
etwas ungünstig, da bist du immer im unteren Bereich und hast höhere
Fehlerquote. Bereich bis 2A wäre da günstiger...

Und lies dich endlich mal in die primitivsten Grundlagen der Elektrik
und Elektronik ein, manche deiner Aussagen schmerzen beim Lesen...
Dass du Rosinen im Kopf hast, ist ja ok, aber ohne solide Grundlagen
wird das nix...

...HanneS...

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