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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Firmengründung Ausland zum Steuer sparen ?


Autor: Steuermichl (Gast)
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Moin, moin.

Mich wundert es dass zur Zeit des öfteren Firmengründungen im Ausland 
(Offshore, ...) angeboten werden mit dem primären Ziel Steuern zu 
sparen. Hat damit hier jemand Erfahrungen gesammelt ?

Autor: MaWin (Gast)
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Natürlich unterliegt eine ausländische Firma nicht deutschen Steuern, 
sondern eben den dort gültigen,
aber wenn du das durch Gewinn eingenommene Geld zu dir nach Hause holen 
willst zahlst du deutsche Einkommensteuer. Dort wird die schon gezahlte 
Unternehmssteuer abgezogen, du hast also nur nicht so viel zum abziehen, 
zahlst in der Summe dasselbe. Noch schlimmer, wenn mit dem Land kein 
Doppelbesteuerungsabkommen besteht, dann kannst du nicht mal was 
abziehen.
Du kannst natürlich hin zu deiner Firma auswandern, dann unterliegst du 
nicht mehr der deutschen Einkomensteuer.
Alle, die das in der Vergangenheit gemacht hatten, Irland, Island sind 
gute Beispiele, mussten erkennen, daß sie reingefallen sind und 
hinterher das Gesparte doppelt draufzahlen. So hoch sind nämlich die 
deutschen Steuern gar nicht. Sie ist sogar so niedrig, daß sich sehr 
viele Unternehmen an Hochsteuerorten niederlassen, wie München, und 
freiwillig und gerne überhohe Gewerbesteuersätze (neben hohen Mieten und 
hohen Löhnen) zahlt. Denn die Steuerlast spielt kaum eine Rolle beim 
Unternehmen, erstens wird sie auf den Gewinn und nicht auf dem Umsatz 
fällig, zweitens ist beim Export nicht mal Umsatz/Mehrwertsteuer fällig, 
und drittens lässt sie hier vieles gegenrechnen, so daß die scheinbar 
hohen Sätze sich als Nullnummern herausstellen.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Eine Firma im Ausland lohnt sich unter folgenden Umstaenden. Die extrem 
einfache Arbeit benoetigt extrem guenstige Arbeiter. zB Druckerkabel 
konfektionieren.
Die zu verrichtende Arbeit ist eine Schweinerei, die die heimische 
Umwelt Gesetzgebung verhindert, resp extrem verteuert. Dann waehlt man 
ein Land ohne Umweltstandards.

Den Ertrag einer Firma versteuert man zuhause uebrigens nicht als 
Einkommen, sondern wie einen Boersengewinn.

Autor: Steuermichl (Gast)
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Schaut euch mal die Werbung hier auf der Seite an, dann wisst ihr was 
ich meine. Es geht nicht darum die "Drecksarbeit" ins Ausland zu 
verlagern sondern die Besteuerung. Die Frage ist ob die Wertschöpfung 
nicht auch anderswo (hier) stattfinden kann.

Autor: Henk (Gast)
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Meinst die unten am Ende der Seite? Die find ich immer extrem unseriös 
und sie ist meinem AdBlock zum Opfer gefallen. ;-)

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Die Wertschoepfung kann irgendwo stattfinden. Man fabriziert ein Teil, 
das in der Herstellung 1 Euro kostet und verkloppt es fuer 10 Euro. Nun 
kann man das Teil fuer 1 Euro nach D importieren und dort den Gewinn 
realisieren und versteuern, oder man das Teil fuer 10 euro importieren 
und den Gewinn im Herstellerland realisieren und dort versteuern.

Autor: J. S. (Firma: Telekomunikation Darmstadt) (juergenffm) Benutzerseite
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Im zweiten Fall ist es aber ein Unternehmensgewinn im Ausland und das 
Geld noch nicht hier.

Autor: oszi40 (Gast)
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Um noch mal das Beispiel "Druckerkabel" aufzugreifen. Du brauchst 
natürlich einen kundigen und verlässlichen Partner vor Ort, der sich um 
ALLES kümmert und 1000 Dienstreisen dazu. Nach dieser Gesamtrechnung 
bleibt da bei 3 Druckerkabeln kaum Gewinn, eher "Erfahrung".

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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>Im zweiten Fall ist es aber ein Unternehmensgewinn im Ausland und das
Geld noch nicht hier.

Das sollte ja nicht so schwer sein. Zum Einen sind moeglicherweise 
Kapitalgewinne weniger besteuert, zum Anderen gibt es weitere 
Moeglichkeiten. Diese auslaendische Firma kann dir ja einen Firmenwagen 
zur Verfuegung stellen. Eine kleine Dienstreise gefaellig ?

Autor: Steuermichl (Gast)
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Exakt, der Punkt ist tatsächlich wie man als Staatsbürger eines 
Hochsteuerlandes den Gewinn seiner Firma in einem Niedersteuerland 
einstreicht. Ich nehme an auf diese Frage haben besagte Agenturen keine 
Antwort ?
Ab einer gewissen Summe werden gesponserte Dienstreisen nicht mehr 
ausreichen...

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Eine Firma kann auch eine unproduktive Tochterfirma irgenwo haben, was 
in Wahrheit ein Ferienhaus ist.

Autor: Joachim Braunschweiger (Gast)
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Meiner Meinung nach lohnt sich eine Offshore Firma, ich selbst habe 
meine schon seit 3 Jahren und über Privacy Management Group gegründet. 
Nie Ärger gehabt, wohne aber auch nicht mehr in Deutschland.

Beitrag #2609464 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Steven (Gast)
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Eine Firma im Ausland zu gründen kann aus verschiedenen Gründen 
attraktiv sein. Man sollte sich genau überlegen, was man erreichen will.

Eben mal einfach und schnell eine Delaware LLC zu gründen wird wenig 
erfolgversprechend sein!

Der erste - und häufigste - Grund ist: Firma im Ausland gründen und 
Steuern sparen!
In diesem Fall wird die Firma dort besteuert, wo diese ihre 
Betriebsstätte hat. Eine Betriebsstätte ist der Ort, an dem die 
geschäftliche Oberleitung ausgeführt wird. Also dort, wo tatsächlich die 
Entscheidungen über die Firma und deren Arbeitsweise getroffen werden. 
Reine Hilfstätigkeiten wie Marketing für die Firma oder Vertrieb ihrer 
Produkte gehören nicht dazu.
Ein reines Warenlager ist keine Betriebsstätte.
Eine Produktionsstätte ist eine Betriebsstätte.
Die Abgrenzungen sind hier manchmal schwierig.

Wenn man sich entschieden hat, eine Betriebsstätte durch den Ort der 
geschäftlichen Oberleitung zu begründen, kommt es darauf an, ob die 
Firma in der EU gegründet werden soll, im EWR, in einem Staat mit dem 
ein DBA besteht oder außerhalb der EU und ohne DBA.

Denn die Anforderungen an eine Betriebsstätte unterscheiden sich ganz 
gravierend (sog. Fremdvergleich).
In der EU ist das noch am einfachsten: Man setzt einen Treuhänder ein 
oder reist ab und zu in den EU-Staat, um die geschäftlichen 
Entscheidungen vor Ort zu treffen. Oder halt der Treuhand-Director übt 
diese (in Weisung) aus.

Außerhalb der EU sollte ein qualifizierter Geschäftsbetrieb errichtet, 
mit werden einem angestellten Director und einem (kleinen) 
eingerichteten Büro.

Liegt zu dem außerhalb der EU mit dem Staat kein DBA vor, so gibt es die 
böse Falle, dass der Eigentümer nachweisen muß (Belege!) das eine 
Betriebsstätte vorhanden ist: angestellter Director, angemietete 
Büroräume, Bankkonto (natürlich in diesem Staat). Ganz böse Falle: 
Handelt es sich um ein Niedrigsteuerland mit weniger als 25% Steuern, 
muß auch noch ein wirtschaftlicher Grund nachgewiesen werden, warum man 
die Firma ausgerechnet dort gegründet hat.

Somit kann die Gründung einer Firma im Ausland schnell zur Steuerfalle 
werden!

Laß Dich hierzu ausführlich beraten und schau Dich im Internet um. 
Immer, wenn es schnell & einfach heißt, hat die Sache einen Haken.

Ich habe Dir hier einen Einstieg genannt. Aber es gibt viel mehr zu 
beachten.
Mehr findest Du z.B. auch unter [[http://www.taxsavingcorp.com]].

Eine seriöse und zuverlässige Gründung wird Dich immer etwas mehr 
kosten, dass sollte man mit der erstrebten Einsparung von Steuer bei der 
Gründung einer Auslandsgesellschaft immer beachten.

Die versteuerten Gewinne müssen dann noch ins Heimatland. Hier ist es 
wichtig, einen Staat mit DBA ausgewählt zu haben. Sonst kannst Du Dir 
gleich anhören, die ausländische Firma ist eine rechtswidrige 
Zwischengesellschaft und die zurückfließenden Gewinne (Dividenden) 
werden in Deutschland mit Einkommensteuer besteuert. Dann hast Du nix 
gewonnen und der Kampf mit dem Finanzamt beginnt.
Deutsche und österreichische Finanzämter sind da besonders 'nett' und 
schätzen die Einnahmen der ausländischen Gesellschaft gleich mit :(

Mein Fazit ist, dass man in der EU günstig und angemessen eine Firma 
Ausland gründen kann, wenn man Steuern reduzieren will. Dann hat man die 
meiste Rechtssicherheit bei der Gründung einer Auslandsgesellschaft und 
dem Rückfluß der Dividenden.

Offshore in Panama oder BVI machen nur die, die am falschen Ende sparen 
und es billig haben wollen.

Autor: Jo S. (joo)
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Danke, Steven!

Ein sehr guter Beitrag!

Autor: Jo S. (joo)
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Zur Einstimmung auf das Thema:


Wichtigste Durchgangssteueroase in EU - Niederlande
Youtube-Video "Flucht in die Karibik -- Die Steuertricks der Konzerne"

Steueroasen - Prinzip
Youtube-Video "Rejected video"

Der Staat holt sich das Geld vom Fußvolk über Lohnsteuer, Mehrwert- und 
Mineralölsteuern, etc.

Die großen Firemengewinne bleiben fast steuerfrei durch 
Gewinnverlagerung.

Importe und Exporte laufen immer über Zwischenfirmen in Steueroasen.

Importpreise sind mehrfach überteuert - Exportpreise minimal niedrig. 
Die (riesigen) Gewinne werden in den Zwischenfirmen steuerfrei 
realisiert. Von dort wird das Geld in andere Finanzoasen transferiert 
z.B Karibik, Dubai, Singapur. Wenn man das Geld im Inland braucht, dann 
leiht man es sich gegen hohe Zinsen von sich selbst (nächste Stufe der 
Gewinnverlagerung).

Die Finanzzentren von Siemens, BMW, etc. sind in Dubai.

Als freiberuflicher Ingenieur / Informatiker etc. kann man das Prinzip 
auch anwenden.  Machen, wie´s die Großen machen!

Beispiel:
(Schein-)Firma in NL gründen, sich selbst dort anstellen und sich an 
Auftraggeber in D ausleihen. Monatsgehalt 2.000 € brutto (2.500 € 
Kosten) 12.500 € vom Auftraggeber ---> 10.000 E verbleiben steuerfrei in 
NL
Besser: Selbst. Ing. und hohe Vermittlungsgebühr (Lizenzgebühr) an 
NL-Firma zahlen

Wenn sich mehrere Leute zusammen tun, ist´s einfacher.

Autor: vn nn (wefwef_s)
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Steven schrieb:
> Der erste - und häufigste - Grund ist: Firma im Ausland gründen und
> Steuern sparen!

Ja, am besten Firmen im Ausland gründen um ja keine Steuern zu zahlen, 
selbst aber von deutscher Infrastruktur, finanziert durch deutsches 
Steuergeld, profitieren. Zahlen soll natürlich nur der Pöbel.

Autor: Trödelhändler (Gast)
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> Ein reines Warenlager ist keine Betriebsstätte.
laut Wiki und Steuertips ist diese Aussage falsch

was kann man an den Ausführungen dann noch als aus der Luft gegriffen 
ansehen?

ebay und Amazon haben ihren europäischen Firmensitz jedenfalls nicht in 
den NL

Steuern sparen ist auch nicht unbedingt das primäre Ziel einer Gründung 
und des Sitzes im europäischen Ausland, das ist sicher nur ein Fakt von 
vielen

Autor: Trödelhändler (Gast)
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> Zahlen soll natürlich nur der Pöbel.
das war schon immer so, ist derzeit so, und wird immer so bleiben - 
heißt ja nicht umsonst Pöbel

mit etwas Grütze zwischen beiden Ohren hat auch der gemeine Pöbel seine 
kleinen Möglichkeiten,
irgendwer muß ja das Geld bringen, die Masse der Dummys ist da genau der 
richtige Weg, wie in jeder Firma auch

Autor: Jo S. (joo)
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vn nn schrieb:
> Zahlen soll natürlich nur der Pöbel.

Korrektur: Steuern zahlt nur der Pöbel.  ;)

Das war schon immer so.

Beitrag #3567595 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Jo S. (joo)
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Trödelhändler schrieb:
> mit etwas Grütze zwischen beiden Ohren hat auch der gemeine Pöbel seine
> kleinen Möglichkeiten,

Mit dem Themateuern solte sich eigentlich jeder intensiv beschäftigen - 
vor allem jene, die der Abzocksteuerklasse I unterliegen. Der Staat 
räubert nur die aus, die sich nicht wehren.

Ich habe mit ein Maximum von 10 % ESt-Quote gesetzt und diesen Wert 
jedes Jahr unterschritten - auch bei StKl. I. Und das ganz legal und 
ohne teuern Steuerberater!

Die Steuerquote von Apple liegt bei 1%  ;)

Autor: Jo S. (joo)
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Die Methoden, mit denen die Konzerne ihre unternehmenseigenen 
Steuerreformen organisieren, heißen zum Beispiel "Double Irish" oder 
"Dutch Sandwich", das Prinzip aber ist immer das gleiche: In einem 
verwirrenden Geflecht von Mutter- und Tochterfirmen, von 
Auslandsfilialen und Holding-Gesellschaften werden Umsätze, Gewinne und 
Kosten so lange hin und her geschoben, bis die Unternehmen überall dort 
arm erscheinen, wo die Abgabensätze hoch sind.

Die restlichen Gewinne fallen dann vornehmlich in Niedrigsteuerländern 
an. Bereits vor Jahren schätzte die OECD, dass 60 Prozent des gesamten 
Welthandels innerhalb internationaler Konzerne abgewickelt werden; ganz 
legal machen sie Geschäfte mit sich selbst und nutzen die 
unterschiedlichen Steuerregeln der Länder, um ihre Abgaben zu drücken

So funktioniert das Google-System: Sämtliche in Europa anfallenden 
Umsätze werden verbucht bei Google Ireland Ltd. mit Sitz in der irischen 
Hauptstadt Dublin. Deutsche Steuerbehörden haben keinen Zugriff auf 
diese Umsätze und Gewinne, weil das Internetunternehmen keine 
Betriebsstätten im klassischen Sinne in Deutschland unterhält.

2010 erwirtschaftete Google Ireland Umsätze von 10,1 Milliarden Euro. 
Sie wurden aber nahezu vollständig aufgezehrt von Werbeausgaben oder den 
Personalkosten für die 2000 Mitarbeiter. Den größten Posten, rund 7,2 
Milliarden Euro, machten Lizenzgebühren aus, die Google Ireland an eine 
weitere Google-Tochter in den Niederlanden zahlte. Auf diese Weise wurde 
fast der komplette Gewinn aus Dublin abgesaugt. Dem irischen Staat 
blieben nur Körperschaftsteuereinnahmen von 16,8 Millionen Euro - und 
die Lohnsteuer der Beschäftigten.

Die Google Netherlands Holdings B.V. in Amsterdam, die die 
Lizenzgebühren aus Dublin kassierte, ist eine Firma ohne Mitarbeiter. An 
Körperschaftsteuer in den Niederlanden zahlte das Unternehmen nur 2,7 
Millionen Euro. Der Grund: Den größten Teil ihrer Einnahmen aus Irland 
überwies die Firma als Lizenzgebühr zurück auf die grüne Insel, an 
Google Ireland Holdings.

Auf den ersten Blick mutet das Hin und Her der Milliarden absurd an, es 
lohnt sich aber. Denn Google Ireland Holdings ist eine sogenannte 
doppelt ansässige Firma. Sie wurde nach irischem Recht gegründet, hat 
ihren Verwaltungssitz aber auf den Bermudas. Der Vorteil für Google: 
Dort fällt gar keine Körperschaftsteuer mehr an.

Die Operation ist kompliziert, aber höchst einträglich. Google kann 
seine Einkünfte, die vor allem aus Werbeeinnahmen bestehen, nahezu 
steuerfrei aus Europa herauszuschleusen und in einer Steueroase bunkern, 
ohne dass der amerikanische Fiskus zugreifen kann. Die US-Behörden kämen 
erst zu ihrem Recht, wenn die Gewinne später einmal an die 
US-Muttergesellschaft ausgeschüttet würden. Davon aber ist vorerst keine 
Rede.

In seiner Schatztruhe auf den Bermudas hat Google mittlerweile 24,8 
Milliarden Dollar an weitgehend steuerfreien Gewinnen gehortet.

Autor: Trödelhändler (Gast)
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Geschäfte machen heißt auch, sich nicht von geschäftlichen aufgedrückten 
Kostenstellen > "Abzockern" ala Staat und Behörden unnötig viel 
schröpfen zu lassen

das ganze Gebilde kostet aber auch ein schöne menge Arbeit, und damit 
eigene Kosten und Überblick wie Verwaltung - da steckt dann die Methode 
in jahrelanger Aufbauarbeit drin, und muß sich über Jahre wieder 
amortisieren

für diverse Kleinbetriebe nicht zu empfehlen

Autor: Jo S. (joo)
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Für Freiberufler oder Kleinfirmen ist so ein Konstrukt zu auswendig. Da 
reicht es schon, wenn man Lizensausgaben an seine eigene (Briefkasten-) 
Firma in NL überweist und so einen Teil seines Einkommens vor dem dt. 
Fiskus retten kann.

Beitrag #4196407 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #4363675 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #4363696 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Thomas (Gast)
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Ich weiß der Beitrag ist etwas älter.

Heute hatte ich eine Diskussion mit meiner Frau, sie meinte bei ihr 
werden vom Umsatz 6% zur Berechnung der Corporate Tax herangezogen und 
davon zahlt er nun unter 20% (will jetzt nicht sagen welches Land das 
ist). Und das geht bis ca 800.000 EUR - beim Maximum wären das weniger 
als 10.000 EUR Unternehmenssteuern (kann mir das irgendwie nicht so 
richtig vorstellen).

Sind solche Konstellationen im Ausland tatsächlich anzutreffen?
Werde mich da noch etwas weiter informieren, wenn dem so ist dann parke 
ich einfach mein Geld in diesem Unternehmen für Waren/Materialeinkäufe 
in der Zukunft.

Die Einkommensteuer verhält sich in ihrem Land anscheinend ähnlich wie 
bei uns, aber die Unternehmenssteuern sind dort anscheinend deutlich 
besser (das würde mir schon ungemein helfen).

Habe aber auch ähnliches von Estland gelesen das dort Unternehmen erst 
bei der Entnahme besteuert werden und Geld problemlos für Investitionen 
in der Zukunft geparkt werden kann?

"Taxation of corporate income
A special feature of corporate income tax in Estonia is the fact that 
only dividends are taxed. Earnings are not taxed as long as they are 
reinvested in the company."

Ich will ja nicht den Staat reich machen, sondern mein Unternehmen erst 
mal ausbauen. Von Produktionsmaschinen und Waren/Material hab ich ja 
selber in erster Linie auch noch nichts davon.

Autor: Thomas (Gast)
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Korrektur: davon zahlt er nun  / davon zahlt sie nun... wollte es vorher 
anders schreiben. Die Situation ist bei uns halt etwas günstiger da sich 
die Frau offiziell nicht länger als 6 Monate in Deutschland aufhält und 
hier kein Einkommen erzielt.

Autor: oszi40 (Gast)
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Wie stand schon im alten Konz: Man lasse ein Schlupfloch offen und wenn 
genügend hineingetappt sind, wird der Sack zugemacht und abkassiert!

Wenn ich nur zum Beispiel an das von Wiwo "empfohlene" Andorra denke, 
wohin nur 2 kleine Gebirgsstraßen führen, frage ich mich heute schon, 
wie diese Leute ihr Geld dort später wieder unauffällig abholen wollen.

Autor: A. K. (prx)
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oszi40 schrieb:
> wie diese Leute ihr Geld dort später wieder unauffällig abholen wollen.

Müssen sie nicht. Sie machen Schulden, deren Sicherheit die Guthaben 
sind. Apple ist eigentlich reicher als Dagobert Duck, nimmt aber 
Schulden auf, um dann doch mal Dividenden auszuzahlen. Ist billiger als 
das Geld aus dem Speicher ins Land zu holen.

Autor: Thomas (Gast)
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oszi40 schrieb:
> Wie stand schon im alten Konz: Man lasse ein Schlupfloch offen und wenn
> genügend hineingetappt sind, wird der Sack zugemacht und abkassiert!
>
> Wenn ich nur zum Beispiel an das von Wiwo "empfohlene" Andorra denke,
> wohin nur 2 kleine Gebirgsstraßen führen, frage ich mich heute schon,
> wie diese Leute ihr Geld dort später wieder unauffällig abholen wollen.

Es geht hier um ein High-Tech Land und nicht um irgendeine Bank die auf 
einem Berg auf einer Insel stationiert ist.
Zudem werden die Produkte dort zusammengebaut (Produkte für die 
Industrie die auch gut angenommen werden).
Es geht in dem Fall nicht um die Einkommensteuer sondern um die 
Unternehmenssteuern. Ich will das Geld für den weiteren Ausbau des 
Unternehmens verwenden und zwar nahezu komplett.

Wenn ich das Geld für private Zwecke herausnehmen möchte muss so oder so 
(auch in dem jeweiligen Land) Einkommensteuer bezahlt werden und die ist 
dort auch nicht gerade geschenkt. Wenn das Unternehmen abgesichert ist 
bin ich auch abgesichert. Aktuell finanziere ich als einzige Person 
einige Beamte

Autor: Martin Kluth (mkmannheim) Benutzerseite
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Einfach ins Ausland ziehen und inoffiziell in Deutschland arbeiten. Das 
schafft enormen Gestaltungspielraum bei den Kosten für Wohnung und 
Fahrten, Bildung und Mehraufwand. So kann man toll Steuern sparen.

Autor: X4U (Gast)
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Thomas schrieb:
> A special feature of corporate income tax in Estonia is the fact that
> only dividends are taxed. Earnings are not taxed as long as they are
> reinvested in the company."

Das kannst du in Old Germany über Rückstellungen auch. Die musst du dann 
aber irgendwann auflösen.

Alle Konstrukte Geld im Ausland zu parken sind riskant. Das Finanzamt 
ist ja nicht so blöd wie die Politik und im Gegensatz zu Parteischranzen 
sind da alle vom Fach. Wenn die Summen wittern wo es sich lohnt werden 
die auch sehr kreativ. Außerdem kennen die alle noch so tollen Tricks, 
es sei denn du kommst mit was wirklich neuem. Also etwas wo in den 
letzten 300 Jahren noch keiner drauf gekommen ist.

Dazu kommt noch das Risiko das du die örtlichen Umstände nicht genug 
kennst. Wer garantiert z.B. das du dein Geld unbeschadet wieder heraus 
bekommst? Oder die örtliche Mafia schmiert den "Bankberater" im 
Austausch mit deinen Kontoständen. Dann viel Freude mit deinem deutschen 
Verständnis von Rechtssicherheit

Unternehmensführung bedeutet halt mit den (jeweiligen-örtlichen) Wölfen 
zu heulen. Dann kann man sich auf die eigene Bude konzentrieren und 
verzettelt sich nicht in diversen "Auslandsfilialen".

Autor: Thomas (Gast)
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Martin K. schrieb:
> Einfach ins Ausland ziehen und inoffiziell in Deutschland arbeiten. Das
> schafft enormen Gestaltungspielraum bei den Kosten für Wohnung und
> Fahrten, Bildung und Mehraufwand. So kann man toll Steuern sparen.

Mein Lebensmittelpunkt ist aktuell in Deutschland, also das wird nichts.
Zudem geht's um Unternehmenssteuern (explizit Körperschaftssteuer, 
Gewerbesteuer), nicht direkt um die Einkommensteuer.

Autor: oszi40 (Gast)
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Wenn die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch. Man 
beachte stets Aufwand und Nutzen. Nach zahlreichen Dienstreisen ist Dein 
mühsam eingespartes Steuergeld durch Spesen verbrannt oder Deine fernen 
Partner machen was sie wollen ohne Deine Kontrolle ...

Autor: Thomas (Gast)
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Wenn ich mir einen Zulieferer ansehe, die sind auf Macao angesiedelt 
(und nein ich bin dort nicht aktiv) aber anscheinend klappt das ganz gut 
unser Einkauf geht dort hin und geliefert wird von einem anderen Land 
aus.
Obwohl die Waren dort weder hergestellt noch entwickelt werden.

Wie soll das Finanzamt so etwas überprüfen wenn der Entwickler die 
Geräte nun im Ausland herstellen lässt und der Hersteller Preise 
verlangt die halt etwas höher sind. Der Entwickler hat im Fall des 
Verkaufs dann keinerlei zusätzliche Wertschöpfung oder Veredelung mehr.

Interessant wäre es eher wenn jemand tatsächlich etwas Erfahrung in 
diesem Bereich hätte, solche Konstellationen haben sehr viele 
Unternehmen bei denen wir Bauteile einkaufen soweit ich gesehen habe.

Autor: Niemand (Gast)
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Rechtsberatung, auch im Falle von Steuerberatung, obliegt doch 
eigentlich nur einer bestimmten Kaste hier in DE? Alle anderen dürfen 
das per Gesetz doch gar nicht!
Man darf sich aber untereinander austauschen und beratschlagen, womit 
das Gesetzt ausgehebelt wäre!

So wie das Amazon oder ebay machen, wird das wohl nie für kleine Firmen 
funktionieren können?
Nur sind es gerade diese beiden Monster, die auf Kosten der großen Masse 
ihren Reibach hier in DE machen, und sonst eigentl. nichts weiter hier 
zur Wirtschaft beitragen, außer die Paketdienste fett zu machen!

Wer nur an Steuern sparen kann oder muß, der hat wahrscheinlich davor 
noch an ganz anderen Stellen zu viel verplämpert!

Autor: Cyblord ---- (cyblord)
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Niemand schrieb:

> So wie das Amazon oder ebay machen, wird das wohl nie für kleine Firmen
> funktionieren können?
> Nur sind es gerade diese beiden Monster, die auf Kosten der großen Masse
> ihren Reibach hier in DE machen, und sonst eigentl. nichts weiter hier
> zur Wirtschaft beitragen, außer die Paketdienste fett zu machen!

Ach so die zahlen ja auch keine Löhne in D. Na dann. Wenn DU mein Bubi, 
mal so viele Arbeitsplätze wie Amazon in Deutschland geschaffen hast, 
DANN darfst dein Mäulchen aufreißen? Und als Bonus zahlst du den 
ungelernten Hilfschülern nicht den Mindestlohn. Nein. Du zahlst >10 Euro 
die Stunde.
Ja mach mers so?

Oder aber, so bald du freiwillig deutlich mehr Steuern zahlst als du 
musst. Ich habe keine Ahnung warum das von Amazon verlangt wird, wo doch 
jeder andere hier (vor allem in diesem Thread) meckernde Mensch versucht 
WENIGER Steuern zu zahlen. Aber Amazon sollte moralisch verpflichtet 
sein mehr zu zahlen? Man fasse sich erst mal an die eigene Nase.

: Bearbeitet durch User
Autor: Niemand (Gast)
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Cyblord---- in Stänkerlaune
> Ach so die zahlen ja auch keine Löhne in D. Na dann.
Es gibt einen guten Spruch als Vergleich zwischen Hohn und Lohn, der 
Anfangsbuchstabe ist maßgeblich!

> Wenn DU mein Bubi,
na mal schön langsam und sachte du großspuriger Leistetreter

> mal so viele Arbeitsplätze wie Amazon in Deutschland geschaffen hast,
die aktuell gerade wieder am verdampfen sind!
Die meiste Arbeit bei Amazon am Gewinn machen nicht deren Arbeiskräfte 
in den Lagern, das kann so ein Gepimter wie du aber wohl auch gar nicht 
wissen!

> DANN darfst dein Mäulchen aufreißen?
Hier reißt eigentl. in den letzten Postings nur Einer sein vorlautes 
Maul auf!

> Und als Bonus zahlst du den ungelernten Hilfschülern nicht den
> Mindestlohn. Nein. Du zahlst >10 Euro die Stunde.
dort werden weder ungelernte Hilfschüler noch sonst irgendwelche Lakaien 
oder Untermenschen beschäftigt. Das steht hier auch gar nicht zur 
Debatte!
> Ja mach mers so?
Hast du von gestern zu heuete zu tief ins Glas geguckt, oder was ist dir 
über den Jahreswechsel so schlecht bekommen?

> Oder aber, so bald du freiwillig deutlich mehr Steuern zahlst als du
> musst.
Die Höhe meiner und deiner Abgaben in Form von Steuern bestimmt eigentl. 
nach Tabelle der Bruttoverdienst, je mehr Brutto desto mehr Steuern! 
Kapische?
> Ich habe keine Ahnung warum das von Amazon verlangt wird, wo doch jeder > andere 
hier (vor allem in diesem Thread) meckernde Mensch versucht
> WENIGER Steuern zu zahlen.
weil es hier vllt. um Bürger aus Deutschland mit der Arbeit in DE geht?
> Aber Amazon sollte moralisch verpflichtet sein mehr zu zahlen? Man fasse > sich 
erst mal an die eigene Nase.
Wenn Amazon z.B. in DE nicht mal eine ladungsfähige Adresse für 
finanzielle u. Rechtstreitigkeiten u.ä. hier in DE hat, unseren lieben 
Rechtsstaat und die ganzen Verwaltungen und Behörden das auch herzlich 
wenig juckt, dann versuch du als Selbstständiger das Gleiche mal für 
dich!
Dann kannst du dich als nölender Angestellter im Ö.D., mal gern mit dem 
Status > bekomme das was du leistest < konfrontiert sehen. Oder woher 
beziehst du deine dicken Brötchen die ArbeitsWoche über?
Es reicht eigentlich schon wenn, die hiesigen Firmen und Konzerne aus 
dem Land DE hier ihre sauren Praktiken über die letzen Jahrzehnte immer 
mehr verfeinert haben, so dass der Staat so langsam am Ende seiner 
Funktion angekommen ist.
Dass es gängige Praxis wurde, Gewerbetreibende und Kleinbetriebe 
anzubetteln, um Schulen und Kindergärten mit Spenden und Fördergeldern 
zu helfen, weil sich Vater Staat da ganz salop zurückgezogen hat.
Die AbgabenRegeln werden von Oben für die da Unten gemacht, damit man da 
oben ungeniert über die da unten Regieren kann, mit den Mittel die da 
unten erwirtschaftet und da oben verbraten werden.
Seit wann ist Amazon ein Teil unserer Politik und Wirtschaft, das ist 
eine Heuschrecke im Vorbeizug um hier gute Geschäfte auf dem Rücken 
wirtschaftl. extremst Abhängiger zu machen.
Wenn es hier genügend ordentl. Arbeit und gute Jobs gäbe, wäre Amazon 
hier niemals zu Fuße gekommen.
Deren Marktphilosophie beruht auf der Ausnutzung von aktuellen 
Defizieten mit der Störung durch Ausschaltung von jahrelanger 
Handelsmacht der ehemals mächtigen deutschen Versandhäuser. Mehr machen 
die doch nicht wirklich Neues oder Geniales, außer der Fortführung was 
Quelle und Co mal aufgebaut haben, mit wesentl. schlechteren Konditionen 
für alle Beteiligten auf Ihrer Seite.
Über deren Onlineportale werden mehr externe Geschäfte und damit Waren 
vertickt, als jemals deren Versandlager bringen könnten!
Erzähl mir du etwas von Amazon und deren Leistungen! Bubi!

Autor: Cyblord ---- (cyblord)
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Was für ein wirres Geschreibsel. Mannomann. Seit wann bist du schon 
verrückt?

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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@den allwissenden Cylord,

hast du schon mal daran gedacht, daß die Steuern, die Amazon hier durch 
kreative Gestaltung nicht zahlt, im Endeffekt dann vom Staat bei dir 
eingezogen werden?

Das Geld von Amazon, Apple usw. fehlt dem Staat nämlich.

Vermutlich ist das zu kompliziert für dich, denn das hieße für dich ja, 
du müßtest über deinen Tellerrand hinaus blicken.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Niemand schrieb:
> Wenn es hier genügend ordentl. Arbeit und gute Jobs gäbe, wäre Amazon
> hier niemals zu Fuße gekommen.

Falsch.

Die Leute wollen einfach bequem übers Internet einkaufen. Dieses 
Verlangen hat Amazon nicht verursacht, sondern sie bedienen es 
lediglich. Sie tun also mithin das, was ein fähiger Kaufmann zu tun hat: 
Eine Nachfrage zu erkennen und diese zu bedienen.

> Deren Marktphilosophie beruht auf der Ausnutzung von aktuellen
> Defizieten mit der Störung durch Ausschaltung von jahrelanger
> Handelsmacht der ehemals mächtigen deutschen Versandhäuser.

Wenn die deutschen Versandhändler jahrelang zu dumm waren, um die 
Bedeutung des Handels über das Internet zu erkennen, ist das dann 
Amazons Schuld?

Der Gründer von Amazon hat erkannt, dass die Leute in Zukunft verstärkt 
übers Internet einkaufen werden. Diese Erkenntnis hätten auch andere 
haben können. Zum Beispiel die sehr teuren Manager von KarstadtQuelle. 
Aber die waren zu beschäftigt damit, die jeweiligen Firmen durch 
Unfähigkeit zu ruinieren.


IchGlaubeEsNicht schrieb:
> hast du schon mal daran gedacht, daß die Steuern, die Amazon hier durch
> kreative Gestaltung nicht zahlt

Firmen machen das, was legal ist. Wenn es legal ist, Steuern zu 
vermeiden, dann tun sie es selbstverständlich auch. Und exakt dasselbe 
würdest Du an ihrer Stelle auch tun.

Wenn die Politik zu dumm ist, um vernünftige Steuergesetze zu erlassen, 
ist das dann Amazons Schuld?

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Autor: A. K. (prx)
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Cyblord -. schrieb:
> jeder andere hier (vor allem in diesem Thread) meckernde Mensch versucht
> WENIGER Steuern zu zahlen. Aber Amazon sollte moralisch verpflichtet
> sein mehr zu zahlen? Man fasse sich erst mal an die eigene Nase.

Moooment. Das muss schon richtig gestellt werden. Ich habe reinweg 
nichts dagegen, wenn du mehr Steuern zahlen musst, damit ich weniger 
Steuern zahlen darf. ;-)

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Das Geld von Amazon, Apple usw. fehlt dem Staat nämlich.

Die Einnahmen des Staates sind so hoch wie nie zuvor in der Geschichte 
der BRD. Wenn es an etwas fehlt, dann an der Disziplin das Geld richtig 
und für sinnvolle Zwecke auszugeben.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #4409858 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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>Wenn es an etwas fehlt, dann an der Disziplin das Geld richtig
>und für sinnvolle Zwecke auszugeben.

Das ändert aber nichts an dem Faktum, daß der Staat eine bestimmte Menge 
Geld benötigt und dieses als Steuer eintreibt.

Ein Einfache Additions- bzw. Subtraktionsaufgabe zeigt, daß das Geld was 
der Eine nicht zahlt, dann von einem Anderen bezahlt werden muß.

Jetzt klar geworden?

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Ein Einfache Additions- bzw. Subtraktionsaufgabe zeigt, daß das Geld was
> der Eine nicht zahlt, dann von einem Anderen bezahlt werden muß.

Das würde mathematisch nur dann stimmen, wenn die Summe gleich bleibt. 
Dies ist aber nicht der Fall. Weder die Einnahmenseite noch die 
Ausgabenseite sind in einer Volkswirtschaft konstant. Mit a + b = c 
kommt man hier nicht weit, dazu sind die Modelle zu komplex.

Die Steuereinnahmen steigen seit Jahren. Es fehlt nicht an Menge auf der 
Einnahmenseite. Die eigentlichen Probleme sind die Verschwendung von 
Steuergeldern, siehe Flughafen Berlin, Elbphilharmonie, ... Das, und das 
insgesamt viel zu komplizierte Steuersystem in Deutschland sind die 
wahren Probleme. Sich über die Steuervermeidungsstrategien von einer 
Handvoll Firmen aufzuregen ist im Vergleich dazu nur ein 
Nebenkriegsschauplatz.

: Bearbeitet durch User
Autor: Niemand (Gast)
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Mark Brandis meinte
Niemand schrieb:
> Wenn es hier genügend ordentl. Arbeit und gute Jobs gäbe, wäre Amazon
> hier niemals zu Fuße gekommen.

> Falsch.
ok. laß hören!

> Die Leute wollen einfach bequem übers Internet einkaufen.
dazu braucht man nicht Amazon

> Dieses Verlangen hat Amazon nicht verursacht, sondern sie bedienen es
> lediglich.
ganz einfache Taktik, nur womit bedienen sie das?

> Sie tun also mithin das, was ein fähiger Kaufmann zu tun hat:
> Eine Nachfrage zu erkennen und diese zu bedienen.
die Praktiken von Amazon widersprechen jedem gesunden kaufmännischen 
Menschenverstand!

> Wenn die deutschen Versandhändler jahrelang zu dumm waren, um die
> Bedeutung des Handels über das Internet zu erkennen, ist das dann
> Amazons Schuld?
Es gibt seit Jahren genügend Onlineversandhändler, und man sehe nun, 
dass genau diese auch über Amazon und ebay verkaufen > Conrad z.B.

> Der Gründer von Amazon hat erkannt, dass die Leute in Zukunft verstärkt
> übers Internet einkaufen werden.
Blödsinn, die meisten Käufer bei Amazon können gerade mal so das 
"Internet"  zum Einkaufen bedienen.

> Diese Erkenntnis hätten auch andere haben können. Zum Beispiel die sehr > teuren 
Manager von KarstadtQuelle.
> Aber die waren zu beschäftigt damit, die jeweiligen Firmen durch
> Unfähigkeit zu ruinieren.

Sag mal Mark, bist du zufällig dort beschäftigt, oder hast du von Amazon 
absolut keinen Plan?
Zu deinen Kenntnissen bzgl. der alten Versandhäuser muß man auch nichts 
weiter ausführen, da strotzt du auch nur so von Unkenntnis.
Oder einfach ausgedrückt: dein Beitrag verniedlicht alles!
Die Methoden von Amazon kennst du als Nicht-Amazon-Kunde? sicher gar 
nicht!
Also lasse ich deine Schönfärberei bzgl. der Krake Amazon mal so stehen.
Zu den wesentl. Fakten oder Vorwürfen kam von dir ja nichts!

> Firmen machen das, was legal ist. Wenn es legal ist, Steuern zu
> vermeiden, dann tun sie es selbstverständlich auch.
Firmen machen das, was sie mit der finanziellen und wirtschaftl. Macht 
die sie haben, erreichen können. Legal wäre etwas anderes!

> Und exakt dasselbe würdest Du an ihrer Stelle auch tun.
Wenn er die Mittel u. Möglichkeiten > Zwang und Skrupel dazu auch hätte!

Amazon ist keine Firma in DE, versuche die mal gerichtl. zu belangen > 
siehe mein Hinweis auf deren Impressum > keine ladungsfähige Anschrift 
in DE!
In welchem Register sind die denn vertreten?

Der Poster, welchen du hier der Unwissenheit oder Unfähigkeit 
bezichtigst, ist eine natürliche Person in dem Land. Du vergleichst 
Äpfel mit Bananen!

> Wenn die Politik zu dumm ist, um vernünftige Steuergesetze zu erlassen,
> ist das dann Amazons Schuld?
Steuergesetze gelten für das gemeine Volk und Kleinbetriebe.
Ab einer Größenordnung eines Konzerns mit Holdings und Töchtern, wie es 
z.B. die Quelle AG mal war, hat der Staat und das FA kein so leichtes 
Spiel mehr.

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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>Sich über die Steuervermeidungsstrategien von einer
>Handvoll Firmen aufzuregen ist im Vergleich dazu nur ein
>Nebenkriegsschauplatz.

Ach so, daher weht der Wind.

Du findest es also richtig, daß Amazon, Apple und Co die Strukturen in 
DE nutzen und nicht unbeträchtliche Gewinne einfahren, sich aber aus der 
Steuerpflicht in DE legal davonstehlen.

Der Handwerksmeister um die Ecke, der diese Möglichkeiten nicht hat, 
darf dafür den vollen Satz tragen.

Du kannst dich ja mal über die Vermögensverteilung in DE bzw. Weltweit 
informieren. Und dann noch mal darüber nachdenken, wer bei 
Steuererhöhungen (außer Mehrwertsteuer) am meisten draufzahlt.

Kleiner Tipp: das ist nicht der Kleinverdiener.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Du findest es also richtig, daß Amazon, Apple und Co die Strukturen in
> DE nutzen und nicht unbeträchtliche Gewinne einfahren, sich aber aus der
> Steuerpflicht in DE legal davonstehlen.

An welcher Stelle genau habe ich das behauptet?

> Der Handwerksmeister um die Ecke, der diese Möglichkeiten nicht hat,
> darf dafür den vollen Satz tragen.

Wenn ich überlege, was Handwerker in Deutschland kosten (sehr viel, 
deswegen gibt es ja auch so viel Schwarzarbeit), wie pünktlich sie sind 
(nämlich gar nicht) und wie oft sie Pfusch abliefern (viel zu oft, 
gemessen am Preis) - da bin ich mit dem Service von Amazon doch 
tausendmal zufriedener. Die liefern mir für mein Geld genau das, was ich 
als Kunde erwarte.

Übrigens macht auch der kleine Mann dort Optimierung, wo er kann. Er 
arbeitet zum Beispiel in Luxemburg oder in der Schweiz und lebt in 
Deutschland. Natürlich kommt er dabei unterm Strich besser weg. Ist das 
jetzt schlimm oder moralisch verwerflich? Ich finde nein.

Ach ja: Seit etwa einem halben Jahr versteuert Amazon seine in 
Deutschland erzielten Gewinne ganz offiziell in Deutschland und nicht 
mehr in Luxemburg. Wer sich jetzt noch drüber aufregt, regt sich also 
mittlerweile weitgehend umsonst auf.

Quelle:
http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2015-05/...

Mal ganz abgesehen davon, dass Amazons Gewinne immer eher niedrig waren, 
weil sie den weitaus größten Teil stets reinvestiert haben. Aber dazu 
müsste man ja mal einen Blick in die Bilanz werfen. Das geht ja nicht, 
weil das ist ja BWL und das ist pfui und böse, gell?

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Autor: Cyblord ---- (cyblord)
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IchGlaubeEsNicht schrieb:

> Du findest es also richtig, daß Amazon, Apple und Co die Strukturen in
> DE nutzen und nicht unbeträchtliche Gewinne einfahren, sich aber aus der
> Steuerpflicht in DE legal davonstehlen.

Muss man nicht richtig finden. Aber dann möge man sich doch bitte an die 
Politik wenden. Amazon und Co. halten sich an die Gesetze und zahlen die 
Steuer welche sie zahlen müssen. Wie der kleine Mann auch. Also Amazon 
ist der falsche Ansprechpartner.

> Mal ganz abgesehen davon, dass Amazons Gewinne immer eher niedrig waren,
> weil sie den weitaus größten Teil stets reinvestiert haben. Aber dazu
> müsste man ja mal einen Blick in die Bilanz werfen. Das geht ja nicht,
> weil das ist ja BWL und das ist pfui und böse, gell?

Es ist halt einfach Opportun gegen Amazon zu hetzen. Ein Unternehmen 
welches eine Kundennachfrage befriedigt und erfolgreich dabei ist, so 
wie Google, Amazon und eBay. Und das in Deutschland? So was geht ja gar 
nicht. Ein guter Deutscher muss so was bekämpfen. Man muss es anprangern 
und zerschlagen. Ist doch klar. Wo kommen wir da hin? Der Deutsche will 
Rohrprepierer wie den klassischen Einzelhandel, oder noch schlimmer den 
klassischen Versandhandel. DAS waren halt noch Unternehmen. 6 Wochen 
Lieferzeit. Jawoll. Damit identfiziert man sich doch gerne. Dieser 
neumodische Kram kann nur von Betrügern stammen. Es MÜSSEN Hungerlöhne 
gezahlt werden, und es MUSS Steuerbetrug vorliegen. Und die böse USA 
sind sowieso dabei. Alles rein in den Topf und dann können Totalversager 
wie die Michael S. und die Ferkes hier im Forum ordentlich draufhauen.

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Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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@Mark,

>Wenn ich überlege, was Handwerker in Deutschland kosten (sehr viel,
>deswegen gibt es ja auch so viel Schwarzarbeit), wie pünktlich sie sind
>(nämlich gar nicht) und wie oft sie Pfusch abliefern

Was sollen diese unsinnigen Nebenkriegsschauplätze?

>... sie den weitaus größten Teil stets reinvestiert haben.

Und von den niedrigen Gewinnen haben sie dann wenig Steuern gezahlt.


>Ach ja: Seit etwa einem halben Jahr versteuert Amazon* seine in
>Seutschland erzielten Gewinne ganz offiziell in Deutschland und nicht
>mehr in Luxemburg. Wer sich jetzt noch drüber aufregt, regt sich also
>mittlerweile weitgehend umsonst auf.

Wirklich seit einem halben Jahr!!! Da müssen wir jetzt aber dankbar 
sein. Amazon war übrigens nur ein Beispiel für 
Steuervermeidungsstrategien großer internationaler Konzerne.



@Cylord,

>Es ist halt einfach Opportun gegen Amazon* zu hetzen

Amazon war ein Beispiel, siehe oben.

>Ein guter Deutscher muss so was bekämpfen. Man muss es anprangern
>und zerschlagen.
>Alles rein in den Topf und dann können Totalversager
>wie die Michael S. und die Ferkes hier im Forum ordentlich draufhauen.

Was soll dieser Scheiß. Keine wirklichen Argumente mehr auf der Pfanne?

Seit einem Jahr von der Uni weg und meint schon den großen harten 
Kapitalisten spielen zu müssen.

Autor: Niemand (Gast)
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Mark Brandis meinte
> Wenn ich überlege, was Handwerker in Deutschland kosten (sehr viel,
- der Preis regelt sich über Nachfrage und Angebot,

> deswegen gibt es ja auch so viel Schwarzarbeit),
- sw-Arbeit ist wieder was anders, ist aber ähnlich gelagert

> wie pünktlich sie sind (nämlich gar nicht)
beim HW ist auch nicht der Zeitpunkt des Erscheinens maßgeblich, sondern 
der der Fertigstellung u. des Preises u.ä., was Schreibtischtäter nie 
begreifen werden.
Noch dazu ist bis zum Kdn. nicht nur ein Weg zurückzulegen und ein 
Parkplatz zu finden sondern auch sämtl. Werkzeug + Material und 
Equipment mitzubringen und sich auf seine Wünsche und Aufgaben 
vorzubereiten!

> und wie oft sie Pfusch abliefern (viel zu oft, gemessen am Preis)
die Leute die von Pfusch ohne Qualität rumjammern, sind meist die 
größten Nichtskönner und nur pure Anspruchsdenker!
> - da bin ich mit dem Service von Amazon doch tausendmal zufriedener.
welchen Service hat denn Amzon so besonderen, der auch dazu noch bei 
denen selber liegt?
Der Transport erfolgt außerhalb von Ama, deren Händler haben nichts mit 
Ama an sich zu tun, deren IT und Logisik ist grottenschlecht > sieht man 
an den Bewertungen von denen selber ganz deutlich!

Sowas kann man als Ama-Verliebter aber nicht erkennen, dafür ist das 
System ja auch für sämtl. Traumtänzer gemacht!

> Die liefern mir für mein Geld genau das, was ich als Kunde erwarte.
Na dann bring mal ein paar Bsp., die ich dir sicher in der Luft 
zerreiße!

> Übrigens macht auch der kleine Mann dort Optimierung, wo er kann. Er
> arbeitet zum Beispiel in Luxemburg oder in der Schweiz und lebt in
> Deutschland. Natürlich kommt er dabei unterm Strich besser weg. Ist das
> jetzt schlimm oder moralisch verwerflich? Ich finde nein.
Macht ja auch gar keinen zusätl. Aufwand und Umstände! Aus lauter langer 
Weile macht das sicherlich niemand
> Ach ja: Seit etwa einem halben Jahr versteuert Amazon seine in !
> Deutschland erzielten Gewinne ganz offiziell in Deutschland und nicht
> mehr in Luxemburg. Wer sich jetzt noch drüber aufregt, regt sich also
> mittlerweile weitgehend umsonst auf.
Quelle:
http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2015-05/...
Eine Quelle, die wie alle anderen Pressemedien nur einem Zweck dienen: 
die Massen mit falschen, weil systemkonformen Infos eine schöne 
geregelte Welt vorgaukeln!

> Mal ganz abgesehen davon, dass Amazons Gewinne immer eher niedrig waren,
> weil sie den weitaus größten Teil stets reinvestiert haben.
Ein Widerspruch in sich, eine so große Logisik- und Vertriebsmaschine 
macht geringe Gewinne! Investition in neue Standorte wie Polen und 
Tschechien kosten also kein Summen?
> Aber dazu müsste man ja mal einen Blick in die Bilanz werfen.
der nächste Brüller - die Bilanzen: seit der T-Aktie sollte doch bekannt 
sein, was man damit alles fälschen und fisieren kann!
> Das geht ja nicht, weil das ist ja BWL und das ist pfui und böse, gell?
BWL ist sowas von banal und einfach, die 4 Grundrechenarten reichen 
dafür ja schon fast aus!

Autor: Niemand (Gast)
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@ Cyblord - du hast von Amazon doch absolut keinen blassen Schimmer!
Stammtischparolen wie der Mark Brandis, mehr ist es nicht!

Autor: Cyblord ---- (cyblord)
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Niemand schrieb:
> @ Cyblord - du hast von Amazon doch absolut keinen blassen Schimmer!
> Stammtischparolen wie der Mark Brandis, mehr ist es nicht!

Wake up sheeple

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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IchGlaubeEsNicht schrieb:
>>... sie den weitaus größten Teil stets reinvestiert haben.
>
> Und von den niedrigen Gewinnen haben sie dann wenig Steuern gezahlt.

Das gilt für jede Firma auf der ganzen Welt. Hat mit Amazon oder nicht 
Amazon also rein gar nichts zu tun.

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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>>Und von den niedrigen Gewinnen haben sie dann wenig Steuern gezahlt.

>Das gilt für jede Firma auf der ganzen Welt. Hat mit Amazon* oder nicht
>Amazon* also rein gar nichts zu tun.


Ich schreibe jetzt für dich ganz langsam, daß du folgen kannst: auch auf 
die niedrigen Gewinne hat Amazon seine Steuervermeidungsstrategie 
angewendet.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/steueroase-l...

Außerdem ist Amazon nur ein Beispiel, du darfst im Internet gerne nach 
weiteren Beispielen suchen. Apple nur mal so als Stichwort.

Die Gehirnwäsche der Neoliberalen hat zumindest bei dir und Cylord 
gefruchtet.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Egal wie lange du darauf herumhackst: Das alles ist im 
gesamtwirtschaftlichen Zusammenhang nur ein geringes Problem. Die 
Summen, um die es bei Amazon geht, sind im Vergleich zu den gesamten 
Steuereinnahmen der Bundesrepublik Deutschland geradezu lächerlich 
klein. Die Steuerhinterziehung von Privatpersonen nimmt im Vergleich 
dazu viel größere Ausmaße an.

Manche Leute müssen wohl unbedingt ein Feindbild haben, sonst geht's 
ihnen nicht gut...

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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>Die Steuerhinterziehung von Privatpersonen nimmt im Vergleich
>dazu viel größere Ausmaße an.

Offenbar ist dir der Unterschied zwischen legaler Steuervermeidung und 
Steuerhinterziehung nicht klar. Ersteres ist legal, letzteres nicht.

Wenn das in deinen Augen ein so geringes Problem ist, dann wäre es doch 
ein Einfaches das zu ändern.

Warum zahlt Amazon denn, wie du selber angibst, seit einem halben Jahr 
mehr Steuern in DE? Aus sozialer Verantwortung oder weil der öffentliche 
bzw. politische Druck zugenommen hat?

Was soll zudem die blödsinnige obige Aufrechnerei. Mit dieser simplen 
Argumentation kann ich auch mein Altöl im Wald entsorgen, weil die 
Chinesen noch größere Umweltsäue sind.

>Manche Leute müssen wohl unbedingt ein Feindbild haben, sonst geht's
>ihnen nicht gut...

Mit deiner Einstellung hätten wir übrigens keine der heutigen sozialen 
Errungenschaften, von denen auch du profitierst.

Aber es gibt offenbar viele Leute, die aus Angst vor Veränderungen ihren 
Kopf in den Sand stecken und lieber mit den Wölfen heulen.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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IchGlaubeEsNicht schrieb:
>>Die Steuerhinterziehung von Privatpersonen nimmt im Vergleich
>>dazu viel größere Ausmaße an.
>
> Offenbar ist dir der Unterschied zwischen legaler Steuervermeidung und
> Steuerhinterziehung nicht klar. Ersteres ist legal, letzteres nicht.

Na jetzt gibst du es ja selber endlich zu: Steuervermeidung ist legal. 
Und wenn es legal ist, dann kann es auch kein so großes Problem sein wie 
von manchen hier dargestellt.

Worüber diskutieren wir dann überhaupt?

IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Aber es gibt offenbar viele Leute, die aus Angst vor Veränderungen ihren
> Kopf in den Sand stecken und lieber mit den Wölfen heulen.

Fällt Dir was auf? Du kritisierst das eine Extrem, verfällst aber selbst 
in das andere. Manche von den Dingen, die Du mir in den Mund legst, habe 
ich so nicht gesagt.

Mit solchen Wortverdrehern diskutiere ich nicht länger. Das ist unter 
meinem Niveau. Ich bin raus aus diesem Thread.

: Bearbeitet durch User
Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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>Na jetzt gibst du es ja selber endlich zu: Steuervermeidung ist legal.

Hast du Probleme mit dem Lesen und Verstehen? Ich habe nie behauptet daß 
Amazon & Co. illegal handeln.

Nicht alles was legal ist , ist auch gerecht. Aber so etwas kannst oder 
willst du nicht verstehen.

>Das ist unter meinem Niveau.

Ja, bleib lieber bei deinem Anmeldezwang-Getrolle, da bist du bestens 
aufgehoben.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Ja, bleib lieber bei deinem Anmeldezwang-Getrolle, da bist du bestens
> aufgehoben.

Dann wären Leute wie Du endlich raus, die kaum etwas Sinnvolles zum 
Forum beitragen.

Quod erat demonstrandum:
https://www.mikrocontroller.net/search?query=IchGl...

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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>...die kaum etwas Sinnvolles zum Forum beitragen.

Ich mache dir einen Vorschlag: Wir verlassen beide das Forum und heben 
so das Niveau an. Deine wertvollen Verbesserungsanregungen werden ja 
auch nicht gerade begeistert aufgenommen. Oder täusche ich mich da?


>Quod erat demonstrandum:
>https://www.mikrocontroller.net/search?query=IchGl...

Jetzt fühle ich mich aber geschmeichelt, daß du alle meine Beiträge 
durchgelesen und bewertet hast. Und das in der kurzen Zeit.

Oder wolltest du als Intelligenznachweis nur zeigen, daß du das Feature 
der Forumssuche beherrscht?

>Ich bin raus aus diesem Thread.

Die Halbwertszeit deiner Aussagen ist jetzt nicht gerade beeindruckend.

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