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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Schulungskurse für Analogtechnik


Autor: Wissbegieriger (Gast)
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Hallo,

ich und einige Kollegen haben leider einige Defizite im bereich der 
Analogtechnik, da wir in den letzten Jahren hauptsächlich digitale 
Schaltungen (FPGA, µC,...) entwickelt haben ist vieles unseres "analogen 
Wissens" ausgetrocknet...
Kennt vielleicht jemand ein Institut/Unternehmen/... das vielleicht im 
umfang von 1-3 Tagen Chrashkurse o. Auffrischungskurse für kleine 
Gruppen in "gebräuchlicher" Analogtechnik (also nichts im bereich HF, 
eher Grundlagen wie OP/Transistoren,Schwingkreise,...) anbietet?

Idealerweise im Norden (von Hamburg / Hannover bis and die Nordsee)?

Autor: Gast99 (Gast)
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Also ich würde auf jeden Fall ein passendes Buch und Brain 1.0 
empfehlen.
Buchtipp: Tietze Schenk.

Autor: Scherbo (Gast)
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Spart euch das Geld und bestellt besser
entsprechende Fachliteratur ...
(Mein Tip: Johann Siegl - Schaltungstechnik analog
und gemischt analog/digital)

Außerdem mal sowas am Rande, da du dich offensichtlich in der 
Elektronikentwicklung auskennst, müsste dir ja klar sein,
dass du dir innerhalb von 3 Tagen mit Sicherheit keinen
Überblick über gängige und praktikable Produkte der einschlägigen
Unternehmen (TI, Linear, AD, Maxim, etc...) in diesem Bereich
aneignen kannst ...

Durchbeißen und nach Feierabend machen ...

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Wissbegieriger:

Man könnte bald meinen, ihr hättet kein Studium absolviert, und gelernt, 
wie man sich das selbst bei bringt. Ihr seid doch zu mehreren? Na, dann 
setzt euch zusammen, und macht das so, wie man früher in kleinen Gruppen 
für die Klausuren gelernt hat. Bildet ein paar Regeln für den Umgang 
miteinander, damit ihr euch nicht gegenseitig abzuhängen versucht. Hängt 
euch gemeinsam vor den PC, und sucht im Internet.

Außer Tietze/Schenk, den ich mir irgendwann auch noch mal gönne, gibt es 
doch aber genug Tutorials und Beschreibungen im Internet. Tietze/Schenk, 
hat übrigens klasse Grundlagen zum OP, wie ich sie bisher besser 
nirgendwo fand.

Zudem ist ja das Spektrum an Analogtechnik auch noch unbegrenzt. Da müßt 
ihr mal ne Auflistung machen, was und aus welchem Bereich wichtig 
erscheint...

Na, ich geb hier Tipps, könnte selbst mal welche gebrauchen, sofern es 
die überhaupt gibt (Jobsuche), aber das ist ein ganz anderes Thema...

Jedenfalls ist Analogtechnik durchaus interessant, und nicht, wie manche 
Digitaltechniker mir in den 1990-er Jahren erklären wollten, am 
aussterben. Das ist zu kurzsichtig und oberflächlich. Eure µC und FPGA 
basieren doch auf Transistorebene auch rein auf Analogtechnik. Alle 
Elektronik basiert auf Analogtechnik.

Autor: chris (Gast)
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Moin,

Tietze/Schenk kostet 1,- € wenn man zum richtigen Zeitpunkt in der 
Bibliothek auftaucht ;-)

Fragt doch einfachmal an der FH (H) nach, in den jeweiligen Fachgebieten 
wird sich schon einer finden...läuft unter Industrielektronik 1, 2, 3...

BTW: T/S ist nicht so der Rocker, wenn man den Stoff verstehen will, in 
den entsprechenden Regalen findet man besseres zum Verständnis & 
Aufarbeiten...

Feuer frei ;-)

Chris

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@chris:

>Tietze/Schenk* kostet 1,- € wenn man zum richtigen Zeitpunkt in
>der Bibliothek auftaucht ;-)

Richtig! Und notfalls noch nen Euro bei Rückgabeverzug ab 3 Wochen. In 
der FH-Bibliothek kann sich meines Wissens auch jeder registrieren.

Man muß aber einen geeigneten Zeitpunkt wählen, in dem nicht gerade die 
meisten Klausuren statt finden. An meiner FH vergriffen sich dann die 
Tietze/Schenks von der obersten Auflage angefangen zu niedrigeren. Jetzt 
im Moment wäre z.B. ein guter Zeitpunkt.

Möglicherweise spielt das aber keine Rolle, da zentrale Themen wie OP 
über Auflagen hinweg gleich bleiben, und von Auflage zu Auflage ganz 
neue Themen hinzu kommen.

Autor: 1234 (Gast)
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Das Einfachste und Effektivste ist euer Problem der analogen 
Schaltungstechnik anhand eines konkreten Beispiels im Forum zu posten. 
Die Antworten kann man leicht mit einem Simulationsprogramm wie z.B. 
PSpice verifizieren. Eine Schaltung mal auf einem Steckbrett oder auf 
einer Lochrasterplatine aufzubauen und durchzumessen kann auch nicht 
schaden.

Autor: chris (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Richtig! Und notfalls noch nen Euro bei Rückgabeverzug ab 3 Wochen. In
> der FH-Bibliothek kann sich meines Wissens auch jeder registrieren.

Sorry, nicht eindeutig formuliert: unsere Bib. haut ab und zu die alten 
Versionen für einen Euro raus - da hab ich die 8. Auflage her... Mit 
etwas Fragen kann man den nächsten Austauschzeitpunkt herausbekommen und 
die älteren Versionen sind ja auch noch aktuell ;-)

Bis denne,

Chris

Autor: GastXIV (Gast)
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Kurse würde ich über die Hochschulen anfragen.

Aber es gibt ein Unmenge an Wissen im Bereich Techniker und Ingenieure 
im Rentenalter. Alles mit super Praxisbezug.

Ich staune jedenfalls immer wieder was für ein unglaubliches Wissen 
einige dort angesammelt haben (und lerne durch zuhören).


Also sucht euch einen Praktiker und stellt ihn auf 400 Eure ein. Besser 
kann man es meiner Meinung und Erfahrung nach nicht machen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@chris:

>Sorry, nicht eindeutig formuliert: unsere Bib. haut ab und zu die
>alten Versionen für einen Euro raus - da hab ich die 8. Auflage
>her... Mit etwas Fragen kann man den nächsten Austauschzeitpunkt
>herausbekommen und die älteren Versionen sind ja auch noch
>aktuell ;-)

Wow, geil. Danke für den Tipp, ich bin gerade eh nicht so reich...

Die hatten auch noch ne Menge alter Mikroprozessortechnik bei uns in der 
Bib, Anfangszeiten des Intel 8080, aus den 1970-er Jahren, das braucht 
kein Schwein mehr, ist aber historisch interessant. Da werd ich denn mal 
nach fragen gehen.

Danke!

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@1234:

>Das Einfachste und Effektivste ist euer Problem der analogen
>Schaltungstechnik anhand eines konkreten Beispiels im Forum
>zu posten.

Bei Grundlagen zur Analogtechnik und der Vielzahl der Anwendungen wird 
es sicherlich nicht direkt ein Beispiel geben.

>Die Antworten kann man leicht mit einem Simulationsprogramm wie
>z.B. PSpice verifizieren. Eine Schaltung mal auf einem Steckbrett
>oder auf einer Lochrasterplatine aufzubauen und durchzumessen
>kann auch nicht schaden.

OK, das kann man mal in Augenschein nehmen, wenn man etwas Plan von der 
Technik und auch ein konkretes Vorhaben hat. Man sollte Dinge, die man 
simuliert, durchaus vorher beherrschen. Und der Simulator sollte das 
bestätigen, und niemals anders herum.

PSPICE wäre aber für die oben genannten Jungs sicher auf Dauer 
interessant, um analoge Schaltungen zu simulieren. So ein Rechner hat 
immer noch Platz für ein Evaluation-Tool, das bis auf wenige 
Limitierungen wirklich vollwertig ist. Und das funktioniert prächtig, 
aus eigener Erfahrung.

Ich hab selbst gerade mal einen PSPICE-Lehrgang als Buch durchgeackert, 
um die Studienkenntnisse aufzufrischen, und es war sehr sehr 
interessant. Auch in die Digitalsimulation bin ich eingestiegen (die 
Demo-Version hat eine gute Auswahl an 74xx-Bausteinen), hielt ich doch 
PSPICE bisher eher für einen Analogsimulator. Google mal nach Robert 
Heinemann und PSPICE, das Buch mit CD kostete was um die 29 Euro.

PSPICE ist der Industriestandard, hat aber in extremen Ausnahmen eben 
Limitierungen in der Demo-Version. Das hier oft gelesene LTspice kann 
auch Spulen mit Mittelpunktsanzapfung, ist aber für die seltenen 
Ausnahmen auch komplett andersartig.

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