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Forum: Compiler & IDEs Linux oder Windows - was benutzt ihr fürs C-Prog?


Autor: Christoph K. (klemze)
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..........

Autor: Olaf Dreyer (Firma: O.D.I.S.) (dreyero)
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Hi,

für C -> Windows, für C++ -> Linux.

Äh, nee. Ich glaube doch in beiden Fällen Linux....

Autor: Armin S. (nimra)
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LINUX/UNIX, what else?

Autor: Loonix (Gast)
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Rate mal ;)

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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dto.

Ich kann ein paar Rechner auch unter Windows booten.
Das mache ich genau dann, wenn mal wieder eine Officedatei
herumgeistert, die mit ooffice zickt, oder wenn jemand ein
Programm für Windows kompiliert haben will.
Ansonsten noch gelegentlich, wenn ich einen Quelltext
kompatibel halten will und ihn mit VC oder sowas testen will.

Also 99% Linux, Tendenz steigend.

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Ich kann ein paar Rechner auch unter Windows booten.
> Das mache ich genau dann, wenn mal wieder eine Officedatei
> herumgeistert, die mit ooffice zickt,

Word/Excel funktioniert unter Wine erstaunlich gut.

> oder wenn jemand ein Programm für Windows kompiliert haben will.

Aber dazu muß man es doch nicht gleich booten ;-)
Ich baue die Programme für Windows mit Qt im Crosscompiler. Nur zum 
Testen muß man es dann mal booten, aber wozu gibt's vmware?

Autor: Tom M. (tomm) Benutzerseite
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Ich verwende seit langem Linux (xubuntu) - weil ich mich mit *nixoiden 
Systemen besser auskenne als mit Windows, MacOS etc. und auch auf diesem 
OS C programmieren gelernt habe (K&R lassen Grüssen ;).

Da weiss ich wo drehen, schauen, tunen, wenns mal nicht tut. 
Wahrscheinlich arbeite ziemlich puristisch; hab zwar schon zwei 
ausgiebige Sessions mit Eclipse hinter mir, aber ich find mich darin 
einfach ned zurecht... %)

Drum: vim in screen sessions in netten xterm s. Die Programme 
landen über USB (FTDI) auf dem Target (Arduino oder RBBB), das funzt 
problemlos. Einen Debugger hab ich allerdings noch nicht zum laufen 
gebracht, da blicke ich etwas neidisch auf die Windows-Progger, die mit 
einem komfortablen Emulator/Debugger hantieren. Ich kucke oft in die 
Assembler-Listings und schreie hier nach Hilfe, wenn ich wiedermal ned 
weiter komme. ;)

Weshalb die Frage? Ich würd's mir nicht freiwillig antun, auf einem 
"unbekannten" OS zu entwickeln. Da verginge mir der Spass an der 
Sache... :)

have fun! ;)

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Tom M. schrieb:

> Einen Debugger hab ich allerdings noch nicht zum laufen
> gebracht, ...

Geht aber auch, wenn du das willst.  Benutze ich für die tägliche
Arbeit (mit dem JTAG ICE mkII, aber Dragon ist von der Software her
nicht anders).  Hat zugegebenermaßen ein paar Eier (das Design der
Firmware-Schnittstelle des JTAG ICE ist sehr spezifisch mit dem
von AVR Studio verknüpft, während ein generischer Debugger wie der
GDB viel tiefer ansetzt, sodass relativ viel Traffic zum JTAG ICE
entsteht), aber benutzbar ist das schon.  Eine Ausnahme dabei: das
Debuggen von Xmegas ist absolut nicht dokumentiert, daher steckt
das bei AVaRICE ziemlich in den Kinderschuhen.

Autor: __juergen (Gast)
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Angefangen habe ich mit WinAVR, damals unter Win-XP. Dann is mein RAID 
gecrasht. Weihnachten 2006 hab ich dann erstmals Linux installiert, 
nämlich Kanotix/Debian.
Seither entwickle ich ausschließlich mit KontrollerLab unter Kanotix. 
Auch bin ich 99,9% des Alltags in Kanotix produktiv.
C-Routinen teste ich oft als PC-Compilate mit Konsolenausgaben, anstatt 
immer auf den µC zu brennen. XP oder W7 kann ich booten, aber nur, wenn 
was in der Linux-Welt absolut nicht zu bearbeiten geht - und das ist 
mittlerweile verschwindend wenig geworden.

Mich nervte mit WinAVR alleinig schon das Editieren eines Makefiles um 
Controller, Programmer etc. einzustellen. In KontrollerLab wählt man das 
in den Projektsettungs aus - und gut, wie sich's für eine vernünftige 
IDE gehört.

Autor: No Name (nohelp)
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Ich gehöre zur großen schweigenden Mehrheit (?), die WinAvr nutzt und 
sich dennoch nicht schämt, es nicht mit Linux zu machen. IDEs sind aber 
meist gar nicht meins, mir reichen pn2 und Kommandozeile völlig und das 
seit fast 10 Jahren.

Autor: Tim (Gast)
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Arbeite seit langem nur noch unter Linux (Debian).
Zum Debuggen gibt es die RS232.
Mein letztes bootfähiges Windof habe ich neulich mit dd entsorgt :-)

Autor: Antworter (Gast)
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weder noch
für C natürlich einen C64
und für C++ einen C128

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Irgendein Unixoid. Ist mir relativ egal, ob ein Linux oder Unix oder BSD 
oder Mac dahintersteht, Hauptsache vorne kommt POSIX raus.

Privat das nächstbeste Kubuntu.

Autor: Jens (Gast)
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Also, für alle AVRs

Ich benutze einen schönen alten Windows-Rechner mit AVR Studio und 
eingebundenen WinAVR. Dann habe ich ein Programmer gefunden (E-Bay), 
eingegossen in ein grünes Plexiglas, sehr klein, der ist per USB so 
schnell, schneller als Dragon und Co.. Bin sehr zufrieden.
AVR Studio kümmert sich um Make-Files usw..

Habe aber noch keine ALternative ausprobiert --- zu meiner Schande 
gestehend. Geht einfach so sehr gut, sehr schnell und sehr zuverlässig.

Autor: Falk Willberg (dl3daz) Benutzerseite
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No Name schrieb:
> Ich gehöre zur großen schweigenden Mehrheit (?), die WinAvr nutzt und
> sich dennoch nicht schämt, es nicht mit Linux zu machen.

So ändern sich die Zeiten. Vor zehn Jahren wäre das "Linux" nur 
verschämt geäußert worden ;-)

> IDEs sind aber
> meist gar nicht meins, mir reichen pn2 und Kommandozeile völlig und das
> seit fast 10 Jahren.

Hier auch: zwei bis vier xterms mit "vi" (:!make prog) auf einem 
Bildschirm, Dokumentation auf dem zweiten.

Wenn ich mal mehr als ein Projekt bearbeite, wechsel' ich den virtuellen 
Desktop. Davon habe ich sowieso mehrere, alleine wegen WWW und Mail.

XP benutze ich auch, mir fällt nur gerade nicht ein, wozu ich VirtualBox 
zuletzt benutzt habe...

Falk
P.S.: Bei Diskussionen über Entwicklungswerkzeuge höre ich inzwischen 
öfter die Frage "Gibt's das auch für Windows" als ".... für Linux" ;-)

Autor: Dödel (Gast)
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Ich benutze Windows aus mehreren Gründen. Zum einen weil es ein 
fantastisches C bereits für Windows gab, als Linux noch in den 
Kinderschuhen steckte. Dieses C heißt Borland Turbo C++ 3.0 und hatte 
für damalige Verhältnisse eine extrem gute IDE. Es gab nichts 
vergleichbares für Linux. Heutzutage ist man lange weg von DOS und hat 
für die Windows Oberfläche genügend gute andere IDEs zur Auswahl. Ein 
weiterer Grund bei Windows zu bleiben sind die stark zugenommenden 
Bevormundungsversuche der Linux-Jünger, die glauben jede Gelegenheit 
nutzen zu müssen, um mein Windows madig zu machen. Das hat vom 
Heise-Forum hierher abgefärbt. Das geht mir derart auf den Senkel, dass 
ich selber schon gar keine Lust mehr auf Linux habe und wann immer der 
aggressive Linux-Mainstream-Mob sein dämliches Kinder-Gebashe abhält 
klicke ich mich entspannt durch mein mittlerweile neues W7 und erfreue 
mich an der insgesamt schön gestalteten Oberfläche. Linux hat übrigens 
bein Einrichten der Partitionen geholfen - dafür ist Linux gut, dafür 
nutze ich es immer wieder gerne und ansonsten brauche ich Linux 
eigentlich überhaupt nicht. Ich bin mit Windows ausgekommen bevor es 
Linux gab und mit genügt Windows völlig, um all das zu machen, wofür ich 
einen Rechner brauche (Software-Entwicklung, Elektronik, hochauflösendes 
Video, schnelle 3D-Grafik für ein paar spezielle Spielchen und ein paar 
Dinge mehr).

Autor: Marek N. (bruderm)
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Moin,

ich will zwar nicht rumdödeln, ähm nörgeln, aber du weißt schon, dass es 
Unix und C schon zu einer Zeit gab, als an Windows noch nicht zu denken 
war und Bill Gates sich noch an Spielekonsolen vergangen hat löl

On-Topic:
C-Programmieren am Rockbox-Project unter Linux,
C-Programmieren für Mikrocontroller unter Windows.

Warum? Weil sich in dem jeweiligen Fall die Toolchain und der Compiler 
unter dem jeweiligen System leichter und einfacher einrichten ließ. Gehe 
auch nur den den Weg des geringsten Widerstandes.

Beste Grüße, Marek

Autor: Dödel (Gast)
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Marek N. (bruderm) wrote:

> ich will zwar nicht rumdödeln, ähm nörgeln, aber du weißt schon, dass es
> Unix und C schon zu einer Zeit gab, als an Windows noch nicht zu denken
> war und Bill Gates sich noch an Spielekonsolen vergangen hat löl

Marek, was es wann bereits irgendwie gab ist dabei völlig irrelevant. 
Das einzige was zählt ist was damals bereits brauchbar war und Linux war 
unbrauchbar zu einer Zeit als Turbo C++ 3.0 auf dem Markt war. Oder 
glaubst du, damals hatten die Studies bereits "ihr Ubuntu" laufen? Das 
war alles ein bisschen anders wenn man die Zeit selber durchlebt hat. 
Das "große Thema" was E-Technik Studies damals übrigens interessiert hat 
war nicht irgend ein Linux in den Kinderschuhen, sondern die ersten 
braubaren Tinterstrahl-Drucker der Deskjet Reihe von HP Modell 500 (wenn 
ich mich recht entsinne). Über Linux wurde in der Mensa diskutiert 
("wisst ihr schon, da hat einer was gestrickt .. Unix Ersatz .."), das 
war alles. Behutzt wurde DOS und dann Windows 3.0 als es verfügbar war. 
Später dann Win 3.1 + Winword usw.

Aber lassen wir das. Jedenfalls war damals das Verhältnis zu Linux noch 
ein anderes wie heute und ich kann nicht sagen, dass heutzutage irgend 
etwas besser daran wäre. Das habt ihr euch aber selber zuzuschreiben ..

Weitere Diskussion müßig.

Autor: Eddy Current (chrisi)
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Was mich wundert ist, dass scheinbar wirklich viele hier Linux benutzen. 
Könntet Ihr noch schreiben, ob das für private/nicht-kommerzielle Zwecke 
ist, oder ist das der Arbeits-/Firmenrechner? Ich meine, wenn man Geld 
verdienen will, kommt man um Windows doch nicht herum (oder halt zwei 
PCs).

Autor: bastler (Gast)
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privat, als auch @work linux.

Entwickeln spezielle Anwendungen - primär für intern - die nur mit 
Zusatzhardware laufen. Dabei ist der PC einiges günstiger als die 
extra-HW.

Vor allem weil man ohne stundenlanges Installations-geklicke mit einem 
apt-get (Ubuntu) sofort loslegen kann mitm coden und die Software dann 
auch jederzeit auf Live-Systemen laufen lassen kann.

Ich benutz das Ubuntu mittlerweile aber wie ein Windows. 1x im Jahr 
plattmachen oderso und configfiles rühr ich fast gar nicht mehr an.

Autor: Micha S. (ernie)
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Eddy Current schrieb:

Moin Moin,

> Was mich wundert ist, dass scheinbar wirklich viele hier Linux benutzen.
> Könntet Ihr noch schreiben, ob das für private/nicht-kommerzielle Zwecke
> ist, oder ist das der Arbeits-/Firmenrechner? Ich meine, wenn man Geld
> verdienen will, kommt man um Windows doch nicht herum (oder halt zwei
> PCs).

In der Reihenfolge: OS X, Linux und ab und an, wenns nötig wird,
boote ich mal die WinXP-Bootcamp-Partition unter Fusion. Vor allem
für den VMware Infrastrucutre Client.

Das gilt sowohl fuer zu Hause als auch im Büro. Allerdings laufen auf
dem Mac immer so ein paar ssh-Sessions zu Linuxmaschinen.
Und man kann sehr gut Geld verdienen ohne irgendein Microsoft
Betriebssystem.
Grüße,

Michael

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Eddy Current schrieb:

> Könntet Ihr noch schreiben, ob das für private/nicht-kommerzielle Zwecke
> ist, oder ist das der Arbeits-/Firmenrechner?

Privat: FreeBSD, Firma: Linux.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Dödel schrieb:

> Das einzige was zählt ist was damals bereits brauchbar war und Linux war
> unbrauchbar zu einer Zeit als Turbo C++ 3.0 auf dem Markt war.

Turbo C war nicht schlecht, aber zu Zeiten, da das Turbo C++ geworden
ist, habe ich schon den Schwenk auf 386BSD gemacht.  Die Verbesserung
der Benutzbarkeit hat man spätestens dann gespürt, wenn man das erste
Mal in einer Applikation auf einen Nullzeiger geschrieben hat. ;-)

Autor: gast1 (Gast)
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Schon erstaunlich, dass von den Lesern hier oft Linux eingesetzt wird, 
wo doch die Hersteller von Mikrocontrollern und FPGAs fast nur 
Entwicklungsumgebungen und zugehörige Tools für Windows entwickeln und 
die Arbeit unter Linux deswegen wenig komfortabel ist. Auch im 
industriellen Umfeld scheint Linux doch eher ein Fremdwort zu sein. Ob 
man die Firmware für Autoradios oder die Steuerung von Gepäckbändern und 
die Koordinierung von Flugplänen am Airport betrachtet - fast alles wird 
unter Windows entwickelt. Eigentlich kein Wunder, wenn sogar im 
E-Technik Studium Windows einfach vorrausgesetzt und immer empfohlen 
wird.

Was ihr allerdings bei *buntu so toll findet, kann ich nicht so 
nachvollziehen. Bei mir gibt es da in unregelmäßigen Abständen nicht 
reproduzierbare Fehler, wie z.B. der Bildschirm bleibt nach dem Booten 
schwarz (kein Signal) und nach erneutem Booten stimmt die Größe der 
Kontrolleiste nicht mehr. Oder KDE meldet nach dem Booten, dass 
irgendeine Sound-Hardware entfernt werden soll. Wenn ich es dann 
verbiete (wegklicke, oder "Nein" klicke), sehe ich in der 
Systemsteuerung meine Einträge zum Soundchip teilweise doppelt. Wenn man 
ein Debian möchte, kann man auch gleich Debian nehmen, oder sidux wenn 
man die Aktualität von Debian-sid möchte.

Autor: Alex G. (alex94) Benutzerseite
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Also ich verwende eigentlich nur Linux zum programmieren.
Auch wenn man manchmal am verzweifeln ist.
Ich weiß noch das es einen ganzen Samstag und die ersten 3 stunden des 
Sonntags gedauert hat bis AVR-GCC richtig lief...
ok ist schon ne weile her.

Autor: Falk Willberg (dl3daz) Benutzerseite
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Eddy Current schrieb:
> Könntet Ihr noch schreiben, ob das für private/nicht-kommerzielle Zwecke
> ist, oder ist das der Arbeits-/Firmenrechner?

Privat (auch Eltern und Frau): Linux
Geld verdienen (Selbständig): Linux

> Ich meine, wenn man Geld
> verdienen will, kommt man um Windows doch nicht herum

Warum nicht?

> (oder halt zwei PCs).

Wenn ich Windows brauche, läuft es in einer VM. Dann sieht es aus, wie 
andere Anwendungen auch.

Falk
P.S.: Ich verzichte nicht (mehr) aus ideologischen Gründen auf Windows, 
sondern weil es für mich das schlechtere Preis/Leistungsverhältnis hat.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Also als ich ernsthaft mit Programmieren angefangen hab, stellte sich 
mir die Frage Win/Linux/Unix eigentlich nicht. VC++ war damals noch 
sauteuer, Borland auch. Tasking für Embedded war auch unerschwinglich.
Daher für C und Embedded direkt auf Unixoide, der Compiler war dabei, 
die Brenner für Mikroprozessoren gabs auch schon.

Sollte oder wollte ich Netzwerk-Anwendungen entwickeln, so war der 
Support von Windows (3.11...) anfangs noch ein schlechter Witz, während 
die Unixoide schon sehr früh eine ordentliche und API dafür hatten, die 
sich nicht von Version zu Version änderte.

Autor: Gast2 (Gast)
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> P.S.: Ich verzichte nicht (mehr) aus ideologischen Gründen auf Windows,
> sondern weil es für mich das schlechtere Preis/Leistungsverhältnis hat

Auch eine Form des "Geiz is Geil".

By the way, ihr blendet völlig weg, als es noch keine schnellen DSL 
Anschlüsse gab, musste man für gar nicht wenig Geld immer die teuren 
Spezial Ausgaben der Fachzeitschriften kaufen. Mal für 12 DM, mal für 24 
DM etc. Das hatte sich bei mir über die Zeit geläppert, dagegen war eine 
Windows Lizenz direkt noch günstig. Davon abgesehen haben viele Windows 
auch ohne jegliche Lizenz eingesetzt, schließlich hat MS nie den Versuch 
gemacht, juristisch dagegen vor zu gehen. Das muss man MS auch mal zu 
gute halten. Aber leider sind bei diesem Thema die meisten doch 
ideologisch so verblendet, dass selbst das als "Finte" aus Redmond 
dargestellt wird. Das ist einfach zum kotzen, ebenso wie die Unfähigkeit 
der Linux-Jünger die vielen Unzulänglichkeiten zuzugeben, mit denen 
JEDER der mal Linux eingesetzt hat zu kämpfen hatte. Dagegen wird jede 
noch so poplige Sicherheitslücke in Windows als "katastrophenähnliches 
Ereignis" gefeiert. Daran merkt man eben doch, wie ideologisch die 
Ansichten der Umsonst-Kultur eingefleischter Linuxer mitlerweile sind. 
Für das was ein Windows kostet, ist es nicht teuer und wieviele die sich 
einen Rechner komplett neu kaufen, würden freiwillig auf ein Windows 
verzeichten und statt dessen ein installiertes Ubuntu akzeptieren? Mit 
Linux ist es ein bisschen wie mit den Privatkassen in der 
Gesundheitsvorsorge. Die Kunden der Privatkassen krakelen so laut, dass 
man meint, sie würden die Hälfte aller Patienten ausmachen. In Wahrheit 
sind es gerade mal 15 Prozent, die die restlichen 85 Prozent gesetzlich 
Versicherter drangsalieren. Bei Linux ist das ganz ähnlich. Ein paar 
lausige Prozent Linuxer schreien und bashen tagtäglich in Foren gegen 
Microsoft, dabei ist es bei genauerem Hinschauen eine verschwindende 
eingeschworene Minderheit die hier Wortführer ist ..

Autor: Falk Willberg (dl3daz) Benutzerseite
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Gast2 schrieb:
>> P.S.: Ich verzichte nicht (mehr) aus ideologischen Gründen auf Windows,
>> sondern weil es für mich das schlechtere Preis/Leistungsverhältnis hat
>
> Auch eine Form des "Geiz is Geil".

Was hat die Auswahl nach Preis/Leistungsverhältnis mit Geiz zu tun?

> By the way, ihr blendet völlig weg, als es noch keine schnellen DSL
> Anschlüsse gab, musste man für gar nicht wenig Geld immer die teuren
> Spezial Ausgaben der Fachzeitschriften kaufen.

Wirklich? Habe ich nicht gemacht.

...

> ideologisch so verblendet, ... zum kotzen, ... die Unfähigkeit
> der Linux-Jünger ... ideologisch ... Umsonst-Kultur...

> Linuxer schreien und bashen tagtäglich in Foren gegen Microsoft,

Ja, is klar :-))

Falk

Autor: zwieblum (Gast)
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schnell, schnell, wer hat hat holz? zünder? fackeln? kutten? alles da? 
auf geht's!

@Gast2: Also zeig' mir mal einen Linux-Virus in freier Wildbahn :-)

Autor: Panikplauze (Gast)
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Falk Willberg schrieb:
> P.S.: Ich verzichte nicht (mehr) aus ideologischen Gründen auf Windows,
> sondern weil es für mich das schlechtere Preis/Leistungsverhältnis hat.

Schlechte Begründung. Selbst wenn Win nur 1€ kosten würde dann wäre 
Linux immernoch Faktor ∞ besser.

Autor: Gast2 (Gast)
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> Was hat die Auswahl nach Preis/Leistungsverhältnis mit Geiz zu tun?

Linux hat für den privaten Endanwender keinen Preis, deshalb hat es auch 
kein Preis-Leistungsverhältnis.

>> By the way, ihr blendet völlig weg, als es noch keine schnellen DSL
>> Anschlüsse gab, musste man für gar nicht wenig Geld immer die teuren
>> Spezial Ausgaben der Fachzeitschriften kaufen.

> Wirklich? Habe ich nicht gemacht.

Ja du nicht, aber viele andere sind so verfahren. Die Zeitschriften die 
solche CDs und später DVDs anbaten hatten immer eine hohe Auflage. Warum 
wohl?

> @Gast2: Also zeig' mir mal einen Linux-Virus in freier Wildbahn :-)

Liegt halt daran, dass Linux lange nicht so beliebt und verbreitet wie 
Windows ist. Die gesamte Hacker- und Raubkopierszene basiert auf der 
Verbreitung von zuweilen sündhaft teurer Windows Software (Bsp. 
Softimage 3D, Autocad, etc.) und ohne diese Breitenwirkung hätten wir 
lange nicht weder so schnelle Internet-Anschlüsse, noch so viele Rechner 
in den privaten Stuben deiner Mitbürger inkl. der später aufkommenden 
Tauschbörsen-Kultur. Die HW und SW Industrie sollte MS zutiefst dankbar 
sein und Linux wäre ohne den Druck endlich mehr Nutzerfreundlichkeit 
herzustellen, dank einfacher schöner bunter Oberflächen a' la MAC und 
Windows noch immer ein System in erster Linie für Kommandozeilen- und 
vi-Junkies.

Denk mal drüber nach.

Autor: Falk Willberg (dl3daz) Benutzerseite
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Gast2 schrieb:

...

> Linux wäre ohne den Druck endlich mehr Nutzerfreundlichkeit
> herzustellen, dank einfacher schöner bunter Oberflächen a' la MAC und
> Windows noch immer ein System in erster Linie für Kommandozeilen- und
> vi-Junkies.

Ich habe schon mit graphischen Oberflächen gearbeitet, als Linux noch 
praktisch unbekannt (und unbrauchbar) war.

Ich weiß nicht mehr, wann X11 unter Linux lief, ob das vor oder nach der 
Einführung von Win59 war...

Falk

Autor: Gast2 (Gast)
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> Ich habe schon mit graphischen Oberflächen gearbeitet, als Linux noch
> praktisch unbekannt (und unbrauchbar) war.

Ja ich auch. Bei mir hieß diese damals Intuition und der Rechner hieß 
Amiga 2000 und war mein ganzer Stolz. Dagegen wirkte das DOS 
Blinkzeichen der 8088/286/386 Rechner peinlich und gequält.

> Ich weiß nicht mehr, wann X11 unter Linux lief, ob das vor oder nach der
> Einführung von Win59 war...

Das war schon vorher, aber gegen Win95 war das damalige X11 eher 
schwächlich.

Autor: Gast2 (Gast)
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War übrigens die Zeit als es noch Spass machte auf Messen wie die CeBit 
zu gehen. ;)

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Am...

PS: Bin auch immer am Atari Stand vorbeigeschlendert. War eine schöne 
Zeit!

Autor: Malte __ (malte) Benutzerseite
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Angefangen habe ich mit Windows und WinAVR und seit 5,5 Jahren nur noch 
Linux. Ich programmiere privat, aber ein Nebenjob mit Programmierarbeit 
für die Uni war auch mal dabei.
In meiner Fakultät in der Uni ist das geschätzte angebotene 
Rechnerverhältnis übrigens: 70% Linux/Ubuntu 20% Solaris, 10% Windows 
(genau für die angesprochene Spezial Hard/Software). Wobei wohl geplant 
ist die Solaris Kisten durch Linux zu ersetzen.

Autor: bin unwürdig und einfach nicht cool (Gast)
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Windows für alles.

Autor: Jens B. (sio2)
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@zwieblum

"@Gast2: Also zeig' mir mal einen Linux-Virus in freier Wildbahn :-)"

Das ist unfair. Viren gibts nich so viele, aber dafuer Rootkits.

Autor: Di Pi (drpepper) Benutzerseite
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Win7 + Eclipse mit AVR-Plugin.

Sehr zufrieden.

Bitte keine Windows vs. Linux Diskussion starten.

Autor: Noch ein Gast (Gast)
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Zuhause:

WinXP mit Visual Studio 2008 für GUI-Kram in C#,
Blodshed DEV-C++ für C/C++ auf Kommandozeile,
AVR Studio mit dem AVR GCC für C bei Mikrocontrollern.
Ab und an ein Debian/Ubuntu in einer VirtualBox mit dem GCC was in C/C++ 
aber nur für Kommandozeile.

Auf der Arbeit:

WinXP mit Visual Studio 2008 für (C++/C#).

Autor: zwieblum (Gast)
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>> "@Gast2: Also zeig' mir mal einen Linux-Virus in freier Wildbahn :-)"
> Das ist unfair. Viren gibts nich so viele, aber dafuer Rootkits.

"nicht so viele" ist eine schöne Umschreibung für "gar keine"

Schon mal einem Rootkit begegnet - mal abgesehen von den Windows 
Rootkits?


>> Ich weiß nicht mehr, wann X11 unter Linux lief, ob das vor oder nach der
>> Einführung von Win59 war...

Köstlich, die jungen Hüpfer! Aber es gab auch eine Zeit vor Windows und 
vor Linux. Denke nur an meine alte Apollo und DEC ... Und die Dinger 
haben auch funktioniert, und wie :-)

Autor: skriptkiddy (Gast)
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Schon immer Windows, für alles.

Autor: elektronensparer (Gast)
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Linux - was sonst?

Autor: Lochrasterfan (Gast)
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ich verwende zum C-Programmieren AVR Studio 4 unter Windows XP. Auf 
meinem Rechner ist auch ubuntu installiert, ich war aber bisher zu faul, 
den ganzen µC-Schmu auch unter ubuntu einzurichten. Und bisher war das 
auch nicht notwendig.

Grundsätzlich muss ich sagen, dass ubuntu die erste Linux-Distribution 
ist, mit der ich tatsächlich klar komme.

Was ich trotzdem an Windows immer noch schätze, ist, dass die 
Standardschriften immer schön scharf dargestellt werden - zumindest, 
wenn man die richtige Auflösung des Monitors einstellt ... und die 
'Clear type'-Funktion ausgeschaltet lässt. So ein angenehmes Schriftbild 
bieten nur ganz wenige Linux-Anwendungen (z.B. emacs).

Autor: No Name (nohelp)
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Ich muss den Thesen von Gast2 zustimmen, auch wenn ich es nicht so 
drastisch formulieren möchte. Ich schrieb oben nicht ohne Grund 
"schweigende Mehrheit", denn ich vermute, dass den meisten Windows-Usern 
dieses Klein-Klein recht bescheuert vorkommt.
Ich habe mich auch immer mal wieder mit Linux versucht (zuletzt mit 
Mandriva im Job), aber irgendwie nicht eingesehen, warum das besser als 
mein XP sein soll. Schon vor 10 Jahren hab ich für mich den Spruch 
"Linux ist benutzerfeindlich" geprägt und davon hat mich bislang noch 
niemand abbringen können. Wenn Linux so toll ist, warum wird man dann 
seit vielen Jahren ständig mit CDs zugeballert, die einem das Testen 
näher bringen sollen? Livesysteme noch und nöcher. Was toll sein soll, 
braucht so viel Promotion?

Aber praktizieren wir gelebte Demokratie, jedem seine Wunschumgebung!

Autor: Micha S. (ernie)
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zwieblum schrieb:

Moin Moin,

>>> "@Gast2: Also zeig' mir mal einen Linux-Virus in freier Wildbahn :-)"
>> Das ist unfair. Viren gibts nich so viele, aber dafuer Rootkits.
>
> "nicht so viele" ist eine schöne Umschreibung für "gar keine"
>
> Schon mal einem Rootkit begegnet - mal abgesehen von den Windows
> Rootkits?

ja, mehrere!
Grüße,

Michael

Autor: gast1 (Gast)
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Wenn in anderen Threads erwähnt wird, dass es für Linux keine Viren in 
freier Wildbahn gibt, werden die entsprechenden Beiträge gelöscht. Ist 
etwa der löschwütige Admin in Urlaub?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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No Name schrieb:
> Ich muss den Thesen von Gast2 zustimmen, ...

Nein, musst du nicht, denn darum ging es in diesem Thread gar nicht.

Zur Erinnerung: der OP hatte lediglich gefragt, wer denn welche
Systeme benutzt, er hatte nicht um endlose Rechtfertigungs-Orgien
irgendeiner Seite gebeten.  Nachdem sich erst einmal ziemlich
viele gemeldet haben, die auf unixoiden Systemen entwickeln, war dann
plötzlich Gast2 der Meinung, hier seinen Ideologie-Müll ablassen zu
müssen.  Bis dahin war die Diskussion angenehm sachlich geblieben.

Bitte diskutiert das woanders, es gehört hier ins GCC-Forum einfach
nicht hin.  Wenn noch jemand erzählen will, welche Umgebung er für
die Programmierung benutzt, dann möge er das bitte ohne ideologische
Verbrämung des Beitrags erledigen.  Andernfalls können wir den Thread
gleich ins OT-Forum schieben, denn dann hat er mit diesem hier rein
gar nichts mehr am Hut.

Danke.

Autor: DXer (Gast)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Bitte diskutiert das woanders, es gehört hier ins GCC-Forum einfach
> nicht hin.

Das trifft eigentlich auf den Gesamten Thread zu; ist dafür nicht 
PC-Programmierung oder meinetwegen auch das PC Hard- & Software Forum 
gedacht?

Was das OS mit dem GCC oder den anderen GNU Sachen zu tun hat, 
erschließt sich mir nicht wirklich.

Autor: Uwe Berger (boerge) Benutzerseite
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MoinMoin,

ich will die Diskussion, welches das bessere OS ist, nicht weiter 
anfachen, rate aber jedem mal diesen Artikle zu lesen, der auch im 
letzten Embedded Projects Journal erschienen ist:

http://www.felix-schwarz.name/files/opensource/art...

Zum Thema: ich benutze Linux, weil ICH der Meinung bin, dass hier die 
besseren Toolchains zur Verfügung gestellt werden (und das nicht nur im 
Bezug auf MC-Programmierung).

Grüße Uwe

Autor: Gast2 (Gast)
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Jörg Wunsch schrieb:
>
> Zur Erinnerung: der OP hatte lediglich gefragt, wer denn welche
>
> Systeme benutzt, er hatte nicht um endlose Rechtfertigungs-Orgien
>
> irgendeiner Seite gebeten.  Nachdem sich erst einmal ziemlich
>
> viele gemeldet haben, die auf unixoiden Systemen entwickeln, war dann
>
> plötzlich Gast2 der Meinung, hier seinen Ideologie-Müll ablassen zu
>
> müssen.  Bis dahin war die Diskussion angenehm sachlich geblieben.
>

Sorry Jörg, aber so kann das einfach nicht stehen bleiben. Jetzt möchte 
ich DICH mal bitte daran erinnern, wie die Überschrift des OP lautet:

Der erste Halbsatz liest sich nämlich "Linux oder Windows" (gedachtes 
Fragezeichen, mit anschließender Konkretisierung).

Unterstelle mir doch bitte nicht "Ideologie-Müll", wenn bereits der 
dritte Poster schreibt Zitat "LINUX/UNIX, what else?"

Was erwartest du eigentlich, wie so ein Thread dann abzulaufen hat? 
Sollen diejenigen, die dieses Linux-in-den-Himmel-loben einfach leid 
sind bis zum Abwinken das Maul halten und sich nicht mehr dazu äußern? 
Willst DU aus mikrocontroller.net ein linux.mikrocontroller.net machen? 
(wo der Admin selbst doch MAC liebt ;))

Mehr Pluralismnus und Demokratie in einem Forem bitte! Ich persönlich 
kann mit guten Argumenten für Linux immer leben, ich betreibe es 
schließlich selbst ab und an. Was ich aber nicht mag, sind diese 
Ideologie lastigen Lobeshymnen auf etwas, das bei näherem Hinschauen 
jedem Benutzer genügend Steine in den Weg legt. Geht einfach mal fair 
mit dem Thema um und nutzt nicht jede Gelegenheit um auf Microsoft 
draufzuhauen, denn ohne MS wäre Linux noch immer ein 
Steinzeit-Konsole-Only OS mit einem rudimentären X ohne 3D Treiber etc.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Gast2 schrieb:

> Unterstelle mir doch bitte nicht "Ideologie-Müll", wenn bereits der
> dritte Poster schreibt Zitat "LINUX/UNIX, what else?"

Das ist bestenfalls eine flapsige Bemerkung (wobei mein Ironiedetektor
dort gedanklich ein ";-)" eingesetzt hat), aber keine ellenlange Tirade
für oder gegen etwas wie dein Beitrag.

> Sollen diejenigen, die dieses Linux-in-den-Himmel-loben

Keiner hat da was "in den Himmel gelobt".

Du reagierst einfach nur allergisch darauf, dass andere Leute für
sich nicht zur gleichen Entscheidung gekommen sind wie du.  Warum
du mit deren Entscheidung nicht leben kannst, musst du schon selbst
rausfinden.

> Willst DU aus mikrocontroller.net ein linux.mikrocontroller.net machen?

Wo habe ich das versucht?  Wenn du meine vorangegangene On-Topic-
Wortmeldung wenigstens gelesen hättest, wüsstest du, dass Linux für
mich keineswegs die erste Wahl ist.  Allerdings kann ich damit leben,
dass es für viele andere die erste Wahl ist, genauso wie es mich nicht
weiter interessiert, wenn jemand für sich ein Windows als erste Wahl
benutzt.  Ich versuche deshalb nicht, jeden, der nicht meiner Meinung
ist, zur Benutzung von FreeBSD zu evangelisieren.

Was mich dann höchstens noch stört ist, wenn Hersteller X
Software-Tools anbietet und bei "supported operating systems" nicht
steht: "Microsoft Windows, Linux, Solaris, MacOS X" (FreeBSD erwarte
ich ja gar nicht), sondern "NT, 2000, XP" (dass damit "Microsoft
Windows" gemeint ist, darf man dann schon erraten).

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Gast2 schrieb:
> Der erste Halbsatz liest sich nämlich "Linux oder Windows" (gedachtes
> Fragezeichen, mit anschließender Konkretisierung).
>
> Unterstelle mir doch bitte nicht "Ideologie-Müll", wenn bereits der
> dritte Poster schreibt Zitat "LINUX/UNIX, what else?"
Ja, Linux oder Windows - was benutzt ihr fürs C-Prog?
Antwort: Linux/UNIX, what else?

In etwa wie: Weißwurst oder Mettwurst - was schmeckt euch besser?
Mettwurst, was sonst?

Eine Frage und eine Antwort, von jemandem, der von Linux/UNIX bzw. 
Mettwurst überzeugt ist. Stört es dich, dass es Leute gibt, die von 
Linux/UNIX oder Mettwurst überzeugt sind?


> Sollen diejenigen, die dieses Linux-in-den-Himmel-loben einfach leid
> sind bis zum Abwinken das Maul halten und sich nicht mehr dazu äußern?
Ja, bitte. Die anderen auch. Danke.
Wenn ich den Thread verfolge, so äußern sich verschiedene Leute mit 
verschiedenen Meinungen darüber, was sie denn benutzen und warum.

Dann kommst Du (so du das denn warst, dem Namen nach):
Beitrag "Re: Linux oder Windows - was benutzt ihr fürs C-Prog?"
und bringst irgendwelche Rechtfertigungen, die hier niemand braucht.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Ich benutze natürlich auch Windows (XP), wie wohl die meisten.

Einfach AVRStudio und WINAVR installieren, starten und läuft wie dumm.
Wirklich anfängertauglich und stabil.
Ein Makefile will ich nicht mal mit der Kneifzange anfassen müssen.
Die einzige Fallgrube ist, daß der Programmer nicht automatisch das 
Hexfile vom Projekt übernimmt.

Und die anderen Entwicklungstools (Altium für Layout, Webpack für CPLD, 
Galep zum Programmieren usw.) sind ja auch nur für Windows.
Ein Bootmenü will ich mir nun wirklich nicht antun müssen.

Nen Blue-Screen habe ich schon Jahre nicht mehr gesehen.
Windows ist eben was für die Leute, die nicht erst tagelang 
rumkonfigurieren  und kryptische Manuals lesen wollen.
Einschalten und läuft. Ich hab einfach nicht mehr die Zeit und die 
Geduld für Spielereien am OS.


Peter

Autor: Rogie (Gast)
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Gast2 schrieb:
> War übrigens die Zeit als es noch Spass machte auf Messen wie die CeBit
> zu gehen. ;)
>
> http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Am...
>
> PS: Bin auch immer am Atari Stand vorbeigeschlendert. War eine schöne
> Zeit!


Ja, das war anfang der 90'er. Commodore und Atari haben da Sachen 
gezeigt, die damals als Spielereien abgetan wurde. Ein paar Jahre später 
wurde das dann als Multimedia von anderen Firmen "erfunden".

Autor: Thomas Klima (rlyeh_drifter) Benutzerseite
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[provokativen Text gelöscht -- Jörg]

Linux.

Software für Windows besorgen ist und war mir immer ein Krampf, wenns 
etwas wie apt-get hätte ... würd ich auch mal wieder ein Spiel anreißen 
;-)

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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Peter Dannegger schrieb:

> Ich benutze natürlich auch Windows (XP), wie wohl die meisten.

Ich benutze Linux, da ich damit einfach besser zurecht komme. Dabei ist 
mir "natürlich" ziemlich wurscht, was "wohl die meisten" benutzen. Das 
war es schon, als ich vor ca. 12 Jahren umgestiegen bin.

> Wirklich anfängertauglich und stabil.

Da bin ich ja froh, daß ich kein Anfänger bin.

> Ein Makefile will ich nicht mal mit der Kneifzange anfassen müssen.

Dieses Problem habe ich nicht.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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<off>
Naja, Makefiles sind verdammt praktisch. Wenn man es nicht übertreibt 
(d.h., nicht unglaublich tolle generische Wollmilchsäue baut), sind sie 
auch ziemlich simpel.
Der Autoshit (autom4te etc.) ist aber durchweg ne Katastrophe, jo... :-/
</off>

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Sven P. schrieb:

> Der Autoshit (autom4te etc.) ist aber durchweg ne Katastrophe, jo... :-/

Der hat auch einen völlig anderen Zweck, für eine einzelne kleine
Microcontroller-Applikation ist das weder nötig noch sinnvoll.

Den ganzen Krams wie AVRDUDE oder avr-libc für Win32, Solaris, Linux,
*BSD und was weiß ich noch alles zu pflegen, wäre allerdings ohne
auto{conf,make} kaum machbar.  (Nicht, dass ich die Teile besonders
mögen würde, aber ich habe mich für den Zweck damit abgefunden.)

Vielleicht sollte ich ja Mfile mal ein wenig weiter pflegen, um Peter
die Angst vor Makefiles zu nehmen... die übrigens mit "Linux oder
Windows" rein gar nichts zu tun haben (um zum Thema zurück zu
gelangen) -- selbst AVR Studio schreibt ja am Ende nur ein Makefile,
und wenn man darin irgendwelche Dinge implementieren muss, die im
dem vorgefertigten Makefile-Generator nicht vorgesehen sind, kann
und darf man auch dort auf ein customized Makefile ausweichen.

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