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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Ich muss doch irgendwie Geld verdienen Aber womit?


Autor: Ohne Moos nix los... (Gast)
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Ich grüße euch Jungs!

Man man man, da hat man sein Studium in Rekordzeit durchgezogen und 
sucht jetzt verzweifelt nach einem Job... Bewerbungen sind geschrieben, 
bis Rückmeldungen kommen dauert es irgendwie ewig... Wenn überhaupt 
welche kommen... Es ist echt frustrierend!

Ich habe Automatisierungstechnik studiert und würde gerne, bis ich einen 
"richtigen" Job habe, nebenbei selbstständig arbeiten. Doch das ist auch 
nicht so leicht. Entwickle ich eine Schaltung und möchte diese 
verkaufen, muss ich eine Garantie anbieten, CE-Zeichen, EAR und und und. 
Das möchte und kann ich nicht...

Habt ihr eine Idee? Womit kann ich im Bereich Elektronik (Regelungen, 
Steuerungen, regnenerative Energien...) etwas Geld verdienen. Ich muss 
doch meine Ausgaben irgendwie decken... Löt- und Betückungsarbeiten?

Danke euch schon einmal!

Autor: Claudio H. (bastelfinger)
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Gib Schülern Nachhilfe, da verdienst du gut, und hältst einen Teil 
deines Wissens frisch!

Autor: Manfred von Antenne (dipol)
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Ohne Moos nix los... schrieb:
> Das möchte und kann ich nicht...

Sorry, wenn ich das so direkt schreibe: Aber mit solch einer Redewendung 
dispualifizierst du dich für die Selbständichkeit.

Als Selbständiger muss man Administrative Dinge tun, auch wenn sie noch 
so unsympatisch sind.

Autor: Gast321 (Gast)
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Dein erster Fehler war schon einmal, dass du erst nach deinem Studium 
angefangen hast, Bewerbungen zu schreiben.

Autor: M. S. (bugles)
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Meld dich mal. Zwecks Erfahrungen austauschen. Mir gehts da ähnl.

Autor: Ohne Moos nix los... (Gast)
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@ Manni: Ich habe während des Studiums schon selbstständig nebenbei 
gearbeitet, das lief sehr gut. Mein Geschäftspartner ist am Ende, daher 
hat er für mich keine Aufträge mehr...
Wenn ich gewusst hätte, dass die Zusammenarbeit nach 1,5 Jahren vorbei 
ist, hätte ich sicher schon viel früher Bewerbungen geschrieben... Das 
glaub mir!

Autor: Random ... (thorstendb) Benutzerseite
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> dass du erst nach deinem Studium angefangen hast, Bewerbungen zu schreiben.

Wo hast du Diplom gemacht?

Ich hatte das Glück, noch einige Zeit bei der Firma bleiben zu können.


VG,
/th.

Autor: Max M. (xxl)
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@Ohne Moos nix los...

>Entwickle ich eine Schaltung und möchte diese
>verkaufen, muss ich eine Garantie anbieten, CE-Zeichen, EAR und und und.

Das kannste auch privat machen und dann verticken. Deklariere es
offiziell als gebraucht und mach einen Disclaimer in dem du die 
Gewährleistung verweigerst.
CE kannste selbst draufpappen wenns dir Spaß macht und
den EAR wirst du nie kennen lernen wenn du kein Gewerbe anmeldest.
Wenn du deine Entwicklung nur im eingeschränkten Kundenkreis vertickst
kannst du bei Problemen Gesprächsbereitschft signalisieren damit der
Käufer bei Problemen nicht im Regen steht und das Produkt schlechtredet.
Ein Gewerbe mußt du erst ab einer gewissen Anzahl von Geschäftsvorfällen
anmelden. Wenn du immer schön darunter bleibst und öffentlich anders
auftrittst kannste das ein ganze Weile so machen. Blöd ist nur das die
Anzahl der privaten Geschäftsvorfälle in jedem Bundesland anders sind.
Ein weiter Nachteil ist die fehlende Haftpflichtversicherung die
allerdings auch nur selten genutzt wird.

Autor: Dr. Wolfram Draht (Gast)
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Gast321 schrieb:
> Dein erster Fehler war schon einmal, dass du erst nach deinem Studium
> angefangen hast, Bewerbungen zu schreiben.

Ich muss zugeben, dass ich auch recht spät begonnen habe, aber noch vor 
meinem Diplom. Mir ist aber ein Fall bekannt, dass eine junge Dame, 
immerhin mit Kind, fünf Monate nach dem Diplom arbeitslos war und dann 
plötzlich mehrere Angebote hatte.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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@Max M.: Sorry, aber das ist Unsinn. Die "Anzahl der Geschäftsvorfälle" 
ab der man ein Gewerbe anmelden muss ist 1. Gewinnerzielungsabsicht -> 
Gewerbe, da führt kein Weg dran vorbei. Und die Spielchen mit 
angeblicher Gebrauchtware und Gewährleitungsausschluss per "Disclaimer" 
funktionieren nur so lange bis dich ein Konkurrent (völlig zu Recht) 
abmahnt.

Autor: Max M. (xxl)
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@Andreas

Wenn das Produkt Konkurrentslos ist, ist das Mittel der Abmahnung
nur ein stumpfes Schwert. Schau mal bei Ebay wieviele Verkäufer da
verkaufen ohne als Gewerbetreibender angemeldet zu sein bei gleichem
Warenpool. Man darf eben nicht dumm sein und 10 mal das gleiche unter 
gleichem Nicknamen anbieten.
In der Theorie mag deine These stimmen, aber in der Praxis nicht immer.
Der Gesetzgeber hat genug Gesetzeslücken hinterlassen die ein
geschickter Jurist ausnutzen kann. Letztendlich, wo kein Kläger da
kein Richter. Wenn man nichts riskiert, so oder so, wird man auch
nichts bewegen. Kein Rechtsrat.

Autor: MaWin (Gast)
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Oje, welche Vorschläge.
Gebrauchtwaren erzielen niedrigere Preise, schon mit Neuware ist eBay 
ein harter preiskampf, wer da freiwillig ncoh billiger ist, zahlt drauf.

Klar ist: Wenn niemand Ohne Moos nix los einen Job gibt, muss er 
selbständig was machen. Obwohl es viele Möglichkeiten gibt, wird er dort 
am Besten sein, wo er den Job gelernt hat, also was er studiert hat.

Ist halt nur die Frage, was er anbieten kann, dass ihm die Leute aus der 
Hand reissen. Was Guten zum Guten Preis.

Die Frage ist also weniger Ohne Moos nix los sondern Ohne Idee kein 
Geld.

Als Taxifahrer wird man nicht reich.

Als Investmentbanker in den letzten Jahren schon.

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Zwei Fehler: Spaet angefangen zu bewerben und auf ein Pferd gesetzt...

Nein nun mal im Ernst... Natuerlich wuensch ich dir viel Glueck... 
leider brauch man zur Zeit eine Menge Geduld... Wie waere es mit dem 
Ausland? Ich wurde 95 fertig, habe ein Jahr gearbeitet, danach wieder 
arbeitslos... habe dann ein Arbeitsangebot in Singapur bekommen, aus 
geplanten 1 Jahr sind 5 geworden, danch zurueck in die Heimat und 
ueberhaupt kein Problem gehabt einen Job zu finden (2001)... danach 5 
Jahre DE und nun seit 3,5 Jahre Australien...

Ist aber nicht jedermanns Ding...

Autor: Max M. (xxl)
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>Gebrauchtwaren erzielen niedrigere Preise, schon mit Neuware ist eBay
>ein harter preiskampf, wer da freiwillig ncoh billiger ist, zahlt drauf.

Wenn du etwas verkaufts was es schon gibt dann hast du Recht.
Wenn du aber etwas verkaufst was es bisher noch nicht gab, welchen
Preis willst du dann da als Vergleich heranziehen?

Der TS schrieb doch das er etwas entwickeln will und das wird wohl
nichts sein was es schon gibt, oder???????????????????????????????

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Ist aber nicht jedermanns Ding...

Ja. Diese verdammte Kälte da unten. Hier sind wenigstens kuschelige 
minus 15Grad C.

...

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Moin Andreas,

Andreas Schwarz schrieb:
> @Max M.: Sorry, aber das ist Unsinn. Die "Anzahl der Geschäftsvorfälle"
> ab der man ein Gewerbe anmelden muss ist 1. Gewinnerzielungsabsicht

Das ist nicht (mehr) korrekt. Eine Gewinnerzielungsabsicht ist nicht 
erforderlich, es reicht, dass Einnahmen erzielt werden.

> Gewerbe, da führt kein Weg dran vorbei. Und die Spielchen mit
> angeblicher Gebrauchtware und Gewährleitungsausschluss per "Disclaimer"
> funktionieren nur so lange bis dich ein Konkurrent (völlig zu Recht)
> abmahnt.

Ja - aber so weit muss man gar nicht gehen: "Wie, keine Gewährleistung? 
Sie verkaufen doch reichlich davon. Dann werde ich mal prüfen lassen, ob 
das nicht schon gewerblich ist."

Mit dem Auftreten als Privatverkäufer macht man sich erpressbar!
(Anonyme Anzeigen werden beim zuständigen FA/GA gerne genommen).

Dass man für die Qualität seiner Geräte auch einstehen sollte, halte ich 
für selbstverständlich - das ganze Theater um den 
Gewährleistungsausschluss kann ich nicht wirklich nachvollziehen, 
gerade wenn es sich um eigene Entwicklungen handelt, die man in- und 
auswändig kennt.
Bei guter Produktbeschreibung und ordentlicher Entwicklung gibt es auch 
praktisch keine Rückläufer durch Widerruf.

Chris D.

Autor: Michael (Gast)
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Ich habe Anfang letztes Jahr meinen Job nach 7 Monaten verloren wegen 
Insolvenz der Firma. Danach war ich selbständig für ein Ing.-Büro tätig. 
Das war dann auch insolvent. Mein Honorar hab ich nicht mehr bekommen. 
Zur Zeit bin ich vorübergehend in der Gebäudereinigung tätig. Früh 4 
Stunden und abends 4 Stunden. Da wird man zwar kein Millionär, aber man 
kann sich vorübergehend über Wasser halten.

Autor: mark (Gast)
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also, bin werde in drei wochen meine diplomarbeit abgeben und habe vor 
nem monat drei bewerbungen geschrieben. davon zweimal zum gespräch 
eingeladen und zweimal nen jobangebot bekommen. eines davon hab ich 
letzte woche angenommen... hat mich selbst überrascht, hat aber 
funktioniert. wärhrend des studiums bewerbungen zu schreiben halte ich 
für einen kompletten blödsinn!!viel wichtiger ist es vom ersten semester 
an ne werkstudentenstelle(studiennah natürlich!!) zu bekommen, dann 
kommen die kontakte und jobs über die jahre meist von selbst! hab selbst 
e-technik/nachrichtentechnik studiert.

Autor: Dominik (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Bei guter Produktbeschreibung und ordentlicher Entwicklung gibt es auch
>
> praktisch keine Rückläufer durch Widerruf.

Oh doch. Es gibt Leute, die eine elektrische Schaltung falsch 
anschließen oder es nicht schaffen, diese auf Umgebungsbedienungen 
einzustellen (z.B. Poti, etc.).
Sie schließen das Gerät an, wenn es funktioniert gut, wenn nicht wird 
Widerrufen, obwohl alles funktioniert, man jedoch nur zu "dumm" ist, es 
richtig anzuschließen oder einzustellen. Viele Leute sind keine 
Fachmänner und versuchen Ihre eigene Bastellösung.
Auch mit viel Poka Yoke lassen sich nicht immer alle Fehler abstellen.
Aber prinzipiell hast du Recht, bei einem funktionierendem Teil gibt es 
zumindest weniger Rückläufer.

Autor: Max M. (xxl)
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@mark

Erfreulich für dich das du da gerade erfolgreich warst.
Allerdings hängt das von deinen Qualifikation/Leistungsnachweisen,
deiner vor-Ort-Verfügbarkeit und wo du lebst, stark ab.
In Bayern oder Baden-Würtenberg oder wo sonst noch die
Arbeitgeber sitzen die wirklich einstellen wollen dürfte
es nicht schwer sein, aber das ist bei der Mehrzahl ja nicht
der Fall, insbesondere wenn die Bewerber gar nicht umziehen wollen.

Autor: GefährlichesHalbwissen (Gast)
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Mal so ganz naiv in diesem Zusammenhang nachgefragt: Wenn der OP 
(Originalposter) seine Arbeit als Dienstleistung anbietet und nicht ein 
Produkt vertreibt, sind die Gewährleistungsverhältnisse dann nicht 
andere? Dann ist es doch eine Sache des Vertrages, ob für das 
Funktionieren einer Schaltung gewährleisten muss.

Ich kenne die aktuelle Gesetzeslage nicht, aber was spricht dagegen, 
dass man eine freiberufliche Dienstleistung anbietet? Ist das nur im 
Zusammenhang mit beispielsweise Unterrichten oder Softwareentwicklung 
möglich (von daher kenne ich es)?

Und zum Thema "schnellstens bewerben": Der Erfolg einer Bewerbung hängt 
von zu vielen Faktoren ab, und dabei ist frühzeitiges Bewerben nur 
einer. Kleine Lücken im Lebenslauf sind keine Schande, solange man sie 
nicht verschämt versteckt. Hier ist Selbstbewusstsein wichtiger.

Es gibt technikferne Branchen (z.B. Banken, Versicherungen, Politik), wo 
viele Akteure nur vom Selbstbewusstsein leben und Fachwissen weder 
notwendig, geschweige denn hinreichend ist. Elektrotechnik gehört ganz 
sicher nicht dazu.

Wenn sich einer selbstständig machen will, ist das Wichtigste, das er 
Kunden hat. Das hängt oft an einem Netzwerk, das man als Nerd und 
Absolvent eben nicht unbedingt hat. Habe auch mal nach einer Weile 
Arbeitlosigkeit mit dem Gedanken gespielt, aber es fiel mir auf, dass 
ich keine Kunden hätte, darum habe ich dann Arbeit gesucht. Und siehe 
da, statt Arbeit hatte ich durch die Kontakte im Zusammenhang mit der 
Arbeitssuche plötzlich eine ganze Liste von Möglichkeiten zur 
freiberuflichen Mitarbeit, die jeweils auch Folgeaufträge bedeutet 
hätten. Das wäre gewiss eine gute Grundlage für eine Selbstständigkeit 
gewesen. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits erfahren und selbstbewusst 
und das spüren die möglichen Kunden. Allerding lässt meine große Familie 
die Selbstständigkeit nicht zu.

Ich denke, dass Absolventen sich nicht zuviel Sorgen machen sollten, 
dass sie, wenn sie den schnellen Berufseinstieg verpassen, später nicht 
mehr reinkommen. Die geradlinigen Lebensläufe der 60er sind eh eine 
Seltenheit geworden, werden auch nicht unbedingt erwartet und nach 
meiner Erfahrung ist einfach nur wichtig, dass man stets mit Freude bei 
der Sache war (in diesem Falle der Elektrotechnik). Ob das Unterricht, 
Freiberuflichkeit oder gar Privatinteresse ist sekundär. Die Arbeitgeber 
wollen Leute, die engagiert, fähig und erfahren sind. In dieser 
Reihenfolge.

Autor: Max M. (xxl)
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Hast noch 'billig' vergessen.

Autor: GefährlichesHalbwissen (Gast)
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mark schrieb:
> also, bin werde in drei wochen meine diplomarbeit abgeben und habe vor
> nem monat drei bewerbungen geschrieben. davon zweimal zum gespräch
> eingeladen und zweimal nen jobangebot bekommen. eines davon hab ich
> letzte woche angenommen... hat mich selbst überrascht, hat aber
> funktioniert. wärhrend des studiums bewerbungen zu schreiben halte ich
> für einen kompletten blödsinn!!viel wichtiger ist es vom ersten semester
> an ne werkstudentenstelle(studiennah natürlich!!) zu bekommen, dann
> kommen die kontakte und jobs über die jahre meist von selbst! hab selbst
> e-technik/nachrichtentechnik studiert.

Genau das kann ich bestätigen. Immer hübsch alles der Reihenfolge nach. 
Aber der Erfolg des Einzelnen hängt von vielem ab und ist auch 
statistisch zu sehen.

Autor: Bernd Wiebus (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo "Ohne Moos nix los"

>... Bewerbungen sind geschrieben,
> bis Rückmeldungen kommen dauert es irgendwie ewig... Wenn überhaupt
> welche kommen... Es ist echt frustrierend!

Über schriftliche Bewerbungen habe ich noch nie eine Stelle bekommen.
Schade um die viele Zeit die ich darin investiert habe.

> verkaufen, muss ich eine Garantie anbieten, CE-Zeichen, EAR und und und.
> Das möchte und kann ich nicht...

Sehe ich auch so. Und mit Kunden umgehen ist noch mal ein paar Nummern 
übler.
Im Ernst,ich sehe um mich herum, das 3/4 aller Selbstständigmacher 
derartig auf die Nase fallen, das sie hinterher schlimmer dastehen als 
vorher. Das Geld am Selbstständigmachen verdienen die, die andere dazu 
überreden und ihnen Dienstleistungen um das Thema herum anbieten.....

> Habt ihr eine Idee? Womit kann ich im Bereich Elektronik (Regelungen,
> Steuerungen, regnenerative Energien...) etwas Geld verdienen. Löt- und 
Betückungsarbeiten?

http://www.my-hammer.de ?

> Ich muss
> doch meine Ausgaben irgendwie decken...

Ausgaben kürzen? Ich hoffe nicht, das Du für Dein Studium einen Kredit 
aufgenommen hast, und nun abbezahlen must. :-(

Bei mir ist es so, daß das Studium finaziell gesehen ein Verlustgeschäft
ist. Ich hatte ja vorher eine Lehre gemacht und einen Job gehabt.
Wäre ich da geblieben, wäre finanziell gesehen unter dem Strich mehr 
rausgekommen.

Ich habe etwas ähnliches Studiert (el. Energietechnik, Mikroelektronik 
und Automatisierungstechnik), bin damals (1995) nach dem Diplom zu einem 
Verleier gegangen und habe auf Anhieb (damals war es eben noch besser 
als heute) eine Stelle gefunden, wo ich sogar 12DM (ca. 6 Euro) die 
Stunde bekommen habe.
Heute bin ich aber alt und verschlissen. Aus dem Grunde würde ich mit 
gutem Gewissen nur noch 3-4 Euro verlangen können. Eine etwas bessere 
Stelle habe ich nach ca. 3 Jahrem dann im Einzelhandel bekommen. Daher 
meine Erfahrung mit Kundschaft.
Auf dem Höhepunkt der IT-Blase anno 2000 hatte ich dann Glück und habe 
eine Stelle als Techniker gefunden. Kurz bevor ich mich mit einer 
Maschinenpistole in den Laden gestellt hätte um die Kundschaft 
niederzumähen.....

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de

Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende
Wirtschaft auf Schiebung.

Autor: GefährlichesHalbwissen (Gast)
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Max M. schrieb:
> Hast noch 'billig' vergessen.

Ich weiß, was du meinst, aber ich habe den Eindruck, Geld spielt eine 
geringere Rolle als man denkt. Das ist wie mit einem tollen Spielzeug: 
wenn ich das wirklich haben will, schalte ich mein Gehirn ab. Was 
allerdings i.d.R. stimmt: Kleine Firma, wenig Geld.

Dazu mal ein Beispiel: In einer Firma arbeiten zwei Ingenieure. Der eine 
arbeitet seit langem und seit jungen Jahren dort, ist die stille Stütze 
der Firma und hat alle paar Jahre mal ein paar Prozent mehr bekommen. 
Der neue Kollege, der seit letztem Jahr mitarbeitet, hat zwar eine 
Stange mehr gekostet (wegen der Marktlage), aber der kann auch nebenbei 
noch Internet und tritt vor den Kunden besser auf.

Jetzt schwächelt die Firma (11 Mitarbeiter) und der Chef braucht die 
neuen Produkte auch gar nicht so dringend (die sind eh noch nicht fertig 
und der alte Mitarbeiter braucht auch immer so lange dafür). Einer muss 
weg. Den Neuen haben wir so lange gesucht (sogar einen externen zur 
Suche eingeschaltet - DAS hat allein Geld gekostet). Und den jetzt 
wieder feuern? Nee. Der alte Mitarbeiter hat sich ja auch irgenwann mal 
eingearbeitet, das kann der Neue auch. Und der war so teuer... wir 
brauchen hier mal frischen Wind!

Das war jetzt Satire - aber die Realität ist stets krasser.

Autor: Ohne Moos nix los... (Gast)
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Hey, ist ja interessant, dass mein Thread so viel zum Diskutieren 
anregt.

Danke erst einmal für die Antworten!

Ich habe mich schon mehrmals in den Hintern gebissen, dass ich damals 
eine FH-interne Diplomarbeit (DA) angenommen habe und nicht sofort in 
die Industrie gegangen bin. Meine DA war zwar super interessant, meine 
Kollegen, die ihre DA in der Industrie gemacht haben, haben fast alle 
einen Job im DA-Unternehmen...

Ich werde auf keinen Fall aufhören, Bewerbungen zu schreiben. Habe auch 
schon überlegt, ob ich bei Firmen einfach mal nach "unbezahlten" 
Praktika fragen soll... Nur um überhaupt mal Kontakte knüpfen zu können. 
Vielleicht komme ich so an eine Stelle.

Autor: liveislive (Gast)
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"Ich werde auf keinen Fall aufhören, Bewerbungen zu schreiben. Habe auch
schon überlegt, ob ich bei Firmen einfach mal nach "unbezahlten"
Praktika fragen soll... "

Wenn Du ohne Einkommen leben kannst, ist das sicher eine Alternative ;-)
Ich dachte, es hätte sich inzwischen herumgesprochen, dass Praktika und 
Leiharbeit gar nicht gut sind für die Arbeitnehmer.

Im Übrigen wird es Dir nichts nützen: Es gibt keine Stellen, da keine 
Arbeit, da keine Aufträge. Punkt. Und das wird auch so bleiben, denn die 
Karten sind längst neu gemischt. Die Zukunft findet in den 
Schwellenländern statt. Hier in .de wird der Laden langfristig 
dichtgemacht, vor allem im Entwicklungsbereich. Vergiss es also. Chancen 
gibt es nur noch im Ausland, dort allerdings reichlich! Verschwende also 
nicht Deine Zeit auf dem sinkenden Dampfer .de!

Autor: Max M. (xxl)
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>...wir brauchen hier mal frischen Wind!
Ja, einen neuen Chef.

 @Ohne Moos nix los...
Schreib mal nicht nur Bewerbungen, sondern ruf mal Firmen an
und versuch rauszubekommen ob dort Bedarf besteht evtl. auch als
freier Mitarbeiter auf Honorarbasis. Ein Hemmnis für Einstellungen
ist häufig der Kündigungsschutz. Evtl. könnte sich bei erfolgreicher
Tätigkeit dann doch ein Jobangebot ergeben.
Wer etwas tut, kann verlieren und wer nichts tut hat schon verloren
(und das auf Dauer).

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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liveislive schrieb:
> Im Übrigen wird es Dir nichts nützen: Es gibt keine Stellen, da keine
> Arbeit, da keine Aufträge. Punkt. Und das wird auch so bleiben, denn die
> Karten sind längst neu gemischt. Die Zukunft findet in den
> Schwellenländern statt. Hier in .de wird der Laden langfristig
> dichtgemacht, vor allem im Entwicklungsbereich. Vergiss es also. Chancen
> gibt es nur noch im Ausland, dort allerdings reichlich! Verschwende also
> nicht Deine Zeit auf dem sinkenden Dampfer .de!

Klingt hart, kann ich unterschreiben.
Hab eine Zeit in Mexiko gearbeitet und gehe nun nach China.
Der reine Wahnsinn was dort abgeht.
Im Durchschnitt sind die Deutschen wahrscheinlich zu alt um noch lange 
mithalten zu koennen. (mein Eindruck) Statt wirklicher Verbesserungen 
gibts Regelwut, Sicherheitsscheiss, Gewerkschaftsfesseln und ueberall 
Leute die Dir erzaehlen wollen das dies oder das verboten ist, oder 
nicht geht.

- Geh woanders hin, denn die Heimat wird umso schoener je weiter weg man 
weg ist.

Autor: Nils S. (kruemeltee) Benutzerseite
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Mannmannmann, nahezu jeder zweite, der nichts hat, ist nur am 
rumjammern...

Glaubt ihr, ihr seid alleine? Geht ne Bank überfallen oder sonstwas, 
aber setzt euch nicht auf euren Arsch und jammert!

Autor: Bernd Wiebus (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Florian.

> Im Durchschnitt sind die Deutschen wahrscheinlich zu alt um noch lange
> mithalten zu koennen.

Richtig. Ab 35 ist zu alt. Irgendwann um das Alter habe ich endgültig 
nicht mehr mithalten können.

> (mein Eindruck) Statt wirklicher Verbesserungen
> gibts Regelwut, Sicherheitsscheiss, Gewerkschaftsfesseln und ueberall
> Leute die Dir erzaehlen wollen das dies oder das verboten ist, oder
> nicht geht.

Der Versuch, sich zumindest Lokal einen Mark abzuschotten. Jeder echte 
Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende Wirtschaft auf 
Schiebung. :-) Ist die Frage, wie lange das gut geht.......

> - Geh woanders hin, denn die Heimat wird umso schoener je weiter weg man
> weg ist.

Die wenigsten Leute haben die Begabungen, um unter den erschwerten 
Rahmenbedingungen ( z.b. Sprache) dort mitzuhalten. Die wären dort genau 
so chancenlos wie hier. Ich kann meinen Problemen nicht davonlaufen, die 
sind in mir festgewachsen.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de

Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende
Wirtschaft auf Schiebung.

Autor: Gast4 (Gast)
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"Richtig. Ab 35 ist zu alt. Irgendwann um das Alter habe ich endgültig
nicht mehr mithalten können."

Ich sehe das nicht auf der Leistungsseite. Aber die Grenze für 
Ingenieursarbeitsplätze verschiebt sich immer weiter nach unten. Ich 
denke, am Ende der Krise wird es ab 30 problematisch, noch einen Job zu 
bekommen, da die Absolventen den Markt komplett überfluten.

Autor: liveislive (Gast)
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"Mannmannmann, nahezu jeder zweite, der nichts hat, ist nur am
rumjammern..."

Ich habe einen sehr gut bezahlten Job, aber ich sehe, was zur Zeit los 
ist! An allen Ecken und Enden werden Entwicklungsabteilungen entweder 
komplett geschlossen oder ins Ausland verlagert. Hier in .de sind die 
Menschen so langsam technologisch komplett vom Rest der Welt 
abgeschnitten. Während hier in .de die Arbeitnehmer hoffen, mit dem 
Zusammenschrauben von Autos die Jahre bis zur Rente überleben zu können, 
wird in China und Indien Zukunft gemacht!

Das ist leider Fakt. In diesem Zusammenhang ist es für mich erstaunlich, 
wie hierzulande noch die Gewerkschaften auftreten und welche 
Gehaltswünsche von deren Seiten im Raum stehen. Das geht doch völlig an 
der Realität vorbei. Aber mit den nächsten großen Entlassungswellen 
hierzulande wird sich das auch normalisieren.

Autor: Bernd Wiebus (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo liveislive:

>
> Das ist leider Fakt. In diesem Zusammenhang ist es für mich erstaunlich,
> wie hierzulande noch die Gewerkschaften auftreten und welche
> Gehaltswünsche von deren Seiten im Raum stehen.

Das sehe ich auch so.

> Das geht doch völlig an
> der Realität vorbei.

Nun, die bedienen halt ihre Klientel, und das sind eben Leute, die noch 
Arbeit haben, keine Arbeitslose.......

> Aber mit den nächsten großen Entlassungswellen
> hierzulande wird sich das auch normalisieren.

Es ist sehr schwer, den Leuten zu erklären, warum man das System besser 
kontrolliert runterfahren sollte, statt vor die Wand laufen zu lassen.

Ich weiss nicht, was schlimmer ist, Schlipsköpfe oder Positivdenker.....

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de

Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende
Wirtschaft auf Schiebung.

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Gast4 schrieb:

> Ich
> denke, am Ende der Krise wird es ab 30 problematisch, noch einen Job zu
> bekommen, da die Absolventen den Markt komplett überfluten.

Herzlichen Glückwunsch.
Alle Entwicklungs-Arbeit wird dann von ahnungslosen und unerfahrenen 
Absolventen geleistet. Jo, ist klar. B-)

Autor: Plapperer (Gast)
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>> Ich
> denke, am Ende der Krise wird es ab 30 problematisch, noch einen Job zu
> bekommen, da die Absolventen den Markt komplett überfluten.

Seltsam. Mit 30 konnte ich noch fast nichts...

Autor: MaWin (Gast)
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> Statt wirklicher Verbesserungen gibts Regelwut,
> Sicherheitsscheiss, Gewerkschaftsfesseln und ueberall
> Leute die Dir erzaehlen wollen das dies oder das
> verboten ist, oder nicht geht.

Na ja, unterschätze China nicht, die haben die Bürokratie erfunden.
Das alles gibt es dort also auch,
aber stimmt schon, trotzdem sind die 10 mal so schnell wie wir
bei der Umsetzung.

Dort wird gemacht, hier wird rumdiskutiert wie man sich ums machen
drücken könnte, da man es sowieso nicht kann.

So lange man aber mit Spekulation an der Börse 10 mal so viel Geld
verdienen kann (und im Verlustfall den Verlust nicht tragen muss)
ist 'machen' natürlich auch dumm.

Autor: Gast4 (Gast)
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"Herzlichen Glückwunsch."

Danke ;-)

"Alle Entwicklungs-Arbeit wird dann von ahnungslosen und unerfahrenen
Absolventen geleistet. Jo, ist klar. B-)"

Es werden schon noch einige alte Angestellten, so ab 40 aufwärts, in den 
Firmen geben. Es werden aber seeehr viel weniger sein als heute, denn 
die Absolventen werden 1500,- EUR brutto statt 4000,- EUR Monatsgehalt 
bekommen, werden keinerlei Privilegien mehr haben (Urlaubsgeld, 
Weihnachtsgeld, Betriebsrenten wird alles gestrichen werden bzw. ist 
schon gestrichen), und werden die wenigen Stellen, die hierzulande noch 
von Akademikern besetzt werden sollen, locker besetzen.

Man sollte so langsam mal in der Realität ankommen und nicht denken, 
dass hier in .de in den nächsten Jahren noch ein Stein auf dem anderen 
bleibt, denn die bevorstehenden massiven sozialen Einschnitte für weite 
Teile der Bevölkerung werden nicht ohne Konflikte ablaufen. 
Ellenbogenmentalität wird noch stärker notwendig sein als heute, aber 
das lernen die jungen Leute wenigstens schon in der Schule und 
Ausbildung.

Seien wir realistisch: wir müssen uns auf sehr ungemütliche Jahrzehnte 
einstellen. Akademiker werden davon sicher stärker betroffen sein als 
viele andere Berufsgruppen. Die Gründe wurden bereits mehrfach genannt.

Autor: jadoch (Gast)
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Jo, aber klardoch: Das ist jetzt die Quittung für die 32 h Woche, 14 
Monatsgehälter, 6 Wochen Urlaub, Kündigungsschutz , Dreckarbeit 
erledigen  Gastarbeiter, weil wir dazu zu fein sind/ waren etc. pp.....

Autor: Max M. (xxl)
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>weil wir dazu zu fein sind/ waren etc. pp.....

Ne, weil die Arbeitgeber den Hals nicht voll genug bekommen
und auch für einfache Tätigkeiten keine ordendlichen Löhne
zahlen wollen weil sie nur bei den zugereisten Mitbürger
genügend Dumme finden die lieber dem Dogma Arbeit nachgehen
um nicht als Sozialschmarotzer diskriminiert zu werden.
Ein bisschen Ausnutzung des persönlichen Stolzes dieser
Menschen spielt da auch noch eine Rolle aber würdevoll
ist das keinesfalls.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Ohne Moos nix los...:

Gib den Elektronikbastlern hier im Forum ein paar Tipps, wenn du da 
bestimmte Dinge beherrschst. Geht im Grunde nur, wenn man auch Spaß dran 
hat. OK, da verdient man auch nichts, hält aber immerhin ein klein wenig 
frisch.

Auch wenn ich es hier gelegentlich immer wieder lese, was man in der 
Vergangenheit hätte richtig bzw. anders machen müssen:

Suche NIEMALS Fehler und Ursachen in deiner Vergangenheit, denn die 
Entscheidungen, die du früher trafst, waren zu diesen Zeitpunkten 
richtig und hatten sicher einen guten Grund.

Für ein nicht so einflußreiches Elternhaus kann man ebenfalls nichts, 
und die Eltern auch nicht.

Du hast schon was erreicht, und das ist gut so. Geh mal zu einem 
privaten Arbeitsvermittler, da sitzen Scharen von Ungelernten bis 
draußen vor den Hauseingang im Treppenhaus, und haben Bettelgesichter. 
Und wie ich im Gespräch mit so einem Vermittler erfuhr, wird mit den 
Leuten alles andere als manierlich umgegangen. Die bekommen nen Job, 
werden nach einer Woche gekündigt, bekommen ihre Papiere nicht, bekommen 
dadurch dann ALG-Sperre, und und und...

Bei mir selbst ist es zur Zeit auch nicht besser, das schlimme ist nur, 
daß man sich daran gewöhnt. Gewaltsam was ändern wollen geht sowieso 
nicht, also muß man mit den Dingen so umgehen, wie sie sind. Auch wenn 
hinten am Ende irgendwo ein dickes Ende kommen mag (z.B. mit 75 
Einkaufstüten im Supermarkt packen, weil die Rente nicht reicht), aber 
so weit ist man ja noch nicht...

Autor: David (Gast)
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armselig armeslig wie viele hier im forum nur noch jammer können...

Fact ist, dass wir eine wirtschaftkriese haben,fact ist, dass es in 
einer wirtschaftkriese nun mal abwärts geht, jobs verloren gehen, 
aufträge ausbleiben, etc...

doch solche kriesen hat es immer gegeben, und wird es immer geben... in 
dieser ist nur eins anders, nämlich das der sozialstaat immer mehr 
überbordet, immer mehr ausgebaut wird... den arbeitenden wird immer mehr 
weggenommen, es wird immer mehr reguliert, die freiheit der bürger wird 
immer mehr beschnitten... dabei findet der liberale staat doch im 
normalfall zuerst aus der kriesen (und dies wird wiederum amerika 
sein... trotz obama...)

Autor: AntiNeoLiberaler (Gast)
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David schrieb:
> armselig armeslig wie viele hier im forum nur noch jammer können...
>
> Fact ist, dass wir eine wirtschaftkriese haben,fact ist, dass es in
> einer wirtschaftkriese nun mal abwärts geht, jobs verloren gehen,
> aufträge ausbleiben, etc...
>
> doch solche kriesen hat es immer gegeben, und wird es immer geben... in
> dieser ist nur eins anders, nämlich das der sozialstaat immer mehr
> überbordet, immer mehr ausgebaut wird... den arbeitenden wird immer mehr
> weggenommen, es wird immer mehr reguliert, die freiheit der bürger wird
> immer mehr beschnitten... dabei findet der liberale staat doch im
> normalfall zuerst aus der kriesen (und dies wird wiederum amerika
> sein... trotz obama...)


s/[fF]act/Fakt/g
s/Kriese/Krise/g
s/ [a-z]/ [A-Z]/

Selten so einen D*nnschiss gelesen.

Liberale Cliquen schaufeln sich als erste die Taschen voll.
Wer glaubt, das sie unsere Heilsbringer sind, hat einen an der Waffel.

Der Sozialstaat ist für denjenigen der lebenslang gearbeitet hat,
und wegen der liberalen Finanzzockerei arbeitslos geworden ist,
praktisch nicht existent. (Von kurzen Überbrückungszeiten abgesehen.)

Das es schmarotzende und parasitierende Bevölkerungsminderheiten gibt,
tja...

Du solltest Dir schonmal eine nette Brücke für die erste Frostperiode
in Deinem Leben suchen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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David schrieb:

>armselig armeslig wie viele hier im forum nur noch jammer können...

Hier jammert niemand, sondern sucht Alternativen, die es so einfach 
nicht gibt. Und etwas Verständnis zur Sache. Und vielleicht etwas 
Ablenkung. Das Wort armselig hab ich mal ganz diskret überlesen. 
Hinter allem, was einen Cent einbringen könnte, stehen heute 
scharenweise andere Schlauberger an besseren professionelleren 
Positionen. Da kann man nicht mithalten. Wurde hier schon beschrieben, 
Eigeninitiative, selbstständig machen, ordentlich auf die Schnauze 
fliegen, und in der Spirale eine Windung tiefer wieder ankommen.

Was schlägst denn du konkret vor?

Na komm, wer zweimal hintereinander armselig schreiben kann (und das 
wiederholte Wort noch mit Tippfehler), weiß doch sicher was???

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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Kommt mir bitte nicht mit Erfahrung.
Die Leute bei uns in der Firma mit 'Erfahrung' haben meistens nur das 
haerteste Sitzfleisch gehabt. Z.T. nicht in der Lage einen Rechner zu 
bedienen und ausser dem Stammwerk ein Leben lang nichts gesehen und als 
Abschluss hochestens eine Schlosserlehre die 30 Jahre her ist, klammern 
die sich an das erreichte Poestchen.
Erstaunlich wie viel man mit Filz erreichen kann.
Sogar der ziemlich unfaehige Nachwuchs wird im Haus untergebracht.
...
Ich schaus mir an, amuesier mich, wenn die Scheisse nicht in meinen 
Bereich faellt, arbeite konsequent an der Selbststaendigkeit und sehe 
fuer mich glaenzenste Perspektiven.

Ach so, und als Tipp: Gerade suchen die Sklavenhaendler mal wieder, 
nachdem die letztes Jahr ziemlich abgetaucht sind. Ist vieleicht 
wirklich eine gute Moeglichkeit sich zu empfehlen. .. auf jedenfall 
besser als Praktikum.
Wenn man in der Bewerbung durchblitzen laesst bereit zu sein sich auch 
in ziemlich weit entfernte Laender schicken zu lassen gibts auch 
schneller ein Feedback.
Viel Glueck.


Vor China hat mir einer von denen mit 'Erfahrung' soeben fuer Montag 
noch ne 'Lustreise' nach Tschechien spendiert. Aaaarggh

Autor: nosolution (Gast)
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Weil so viele meinen, Selbständigkeit wäre die Lösung:

Bekannter von mir hat über 30 Jahre als Selbständiger E.-Ing. gerödelt:
60 h Woche, kein Urlaub usw., immer in der Hoffnung auf den großen 
Durchbruch.
Heute ist er über 60 und muß jeden Mist annehmen,  um ein paar Kröten zu 
verdienen. Der Durchbruch kam nie; da er zu wenig in die (freiwillige) 
Rentenversicherung eingezahlt hat, kann er garnicht aufhören zu arbeiten 
und nur hoffen, dass seine Schaffenskraft (und Aufträge) noch ein paar 
Jahre anhalten....

Autor: DerExorzist (Gast)
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"Weil so viele meinen, Selbständigkeit wäre die Lösung:"

Ja, es ist ein weit verbreiteter Irrtum zu glauben, Selbstständigkeit 
bedeute automatisch Geld und Zukunftssicherheit. Das Gegenteil ist meist 
der Fall!


"Bekannter von mir hat über 30 Jahre als Selbständiger E.-Ing. gerödelt:
60 h Woche, kein Urlaub usw., immer in der Hoffnung auf den großen
Durchbruch.
Heute ist er über 60 und muß jeden Mist annehmen,  um ein paar Kröten zu
verdienen. Der Durchbruch kam nie; da er zu wenig in die (freiwillige)
Rentenversicherung eingezahlt hat, kann er garnicht aufhören zu arbeiten
und nur hoffen, dass seine Schaffenskraft (und Aufträge) noch ein paar
Jahre anhalten...."

Genau so sehen die meisten "Karrieren" als Selbstständiger aus. Man kann 
nur von solchen schnellen Entscheidungen abraten. "Früher" konnte man 
noch versuchen, in den letzten zehn bis fünfzehn Arbeitsjahren wieder 
eine Anstellung zu finden. Das ist heute, wo Ingenieure ab 30 schon zu 
alt sind, aber ausgeschlossen! Soll heißen, einmal selbstsändig, immer 
selbstsändig. Und das geht, so wie ich es in meinem Umfeld sehe, meist 
schief. Also: Finger weg!

Autor: derzilp (Gast)
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hatte mal irgendwo ne statistik gelesen, war 2008 glaub ich,das 60% der 
Uni-Start Ups die ersten 3 Jahre nicht überleben ...

Autor: Otto Normal (Gast)
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Florian *.* schrieb:
> Florian *.* (haribohunter)
>
> .. Die Zukunft findet in den
>
>> Schwellenländern statt.

Sprücheklopfer!

> Hier in .de wird der Laden langfristig
>
>> dichtgemacht,

Und erst recht Sprücheklopfer!

> .. vor allem im Entwicklungsbereich.

Deswegen war Deutschland bis jetzt auch Exportnation Nr. 1???

Also nochmal Sprücheklopfer!

> Vergiss es also. Chancen
>
>> gibt es nur noch im Ausland, dort allerdings reichlich!

Lass die Vokabel "nur noch" weg, dann stimmt wenistens mal dieser Satz.

> Verschwende also
>
>> nicht Deine Zeit auf dem sinkenden Dampfer .de!

Einem sinkenden Dampfer wird IMMER zu Hilfe geeilt - Rettung ist also in 
Sicht. Selbst der Titanik wurde geholfen und diese sank weil schlicht 
Kapitalinteressen vor das Allgemeinwohl (der Passagiere) gestellt 
wurden.

>
> Hab eine Zeit in Mexiko gearbeitet und gehe nun nach China.

Na da hast du in Mexiko wohl nicht das große erwartete Glück gefunden 
was?

Und wenn du es in China nicht findest, gehst du dann nach Afrika um DEIN 
Glück zu suchen? Ach ja, deine kinder, pflegebedürftigen Eltern etc. 
werden dir sicher alle folgen oder?

>
> Der reine Wahnsinn was dort abgeht.
>
> Im Durchschnitt sind die Deutschen wahrscheinlich zu alt um noch lange
>
> mithalten zu koennen. (mein Eindruck)

Sprücheklopfer!

> Statt wirklicher Verbesserungen
>
> gibts Regelwut, Sicherheitsscheiss, Gewerkschaftsfesseln und ueberall

Wer hat denn das Elektroabfallgesetz hierzulande umgesetzt, etwa die 
Gewerkschaften? Wozu der ganze "Sicherheitsscheiss" dient frage mal 
einen Minenarbeiter in einer Diamantenmine in Afrika, oder einen 
Grubenarbeiter in China oder ..

Achja zum Thema "Regelwut", waren es nicht die Liberalen in Deutschland, 
die gerade neue komplizierte Regeln für das Hotelgewerbe aufgestellt 
haben? Stichwort reduzierte MwSt bei bestimmten Diensleistungen? Wollten 
die spassgelben Liberalen nicht hunderte von Staatssubventionen abbauen 
und Staatsministerstellen streichen? Jetzt haben sie erst mal wie 
berichtet wurde neue Staatsminster vereidigt ..

Autor: Otto Normal (Gast)
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So und jetzt sollte mal einer dem Florian *.* (haribohunter) vermitteln 
wer die Firma in seinem Nick ist. Ein Tipp, nein, es ist keine junge, 
aufstrebende chinesische Limited, sondern (Zitat aus Wikipedia)

"Haribo ist ein deutscher Süßwarenhersteller mit Sitz im Bonner 
Stadtteil Kessenich. Gegründet hat ihn 1920 Hans Riegel. Die 
Unternehmensbezeichnung leitet sich aus den beiden ersten Buchstaben 
seines Vor- und Nachnamens sowie den ersten beiden Buchstaben des 
Standortes her (Hans Riegel Bonn)."

und weiter heißt es

"Heute produziert Haribo mit etwa 6000 Mitarbeitern in fünf Betrieben in 
Deutschland  und 13 weiteren in Europa. Haribo-Produkte werden in mehr 
als 100 Ländern vertrieben (Stand: Juni 2003)."

Zitat Ende.

Aber auch dieses Unternehmen könnte noch ohne weiteres von irgend einem 
karierre süchtigen Trottel mit Auslagerungstendenz in Billiglohnländer 
binnen wenigen Quartalen runiniert werden. Da ist also noch viel "Luft 
nach oben", bevor es denn im Sinkflug in den Keller geht.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Otto Normal schrieb:

> "Heute produziert Haribo mit etwa 6000 Mitarbeitern in fünf Betrieben in
> Deutschland  und 13 weiteren in Europa. Haribo-Produkte werden in mehr
> als 100 Ländern vertrieben (Stand: Juni 2003)."
>
> Zitat Ende.
>
> Aber auch dieses Unternehmen könnte noch ohne weiteres von irgend einem
> karierre süchtigen Trottel mit Auslagerungstendenz in Billiglohnländer
> binnen wenigen Quartalen runiniert werden. Da ist also noch viel "Luft
> nach oben", bevor es denn im Sinkflug in den Keller geht.

Ja. Wobei ich zumindest von Katjes weiss, dass die wieder aus der EU 
zurückverlagert haben - wegen nicht abstellbarer Qualitätsprobleme.

Es lohnt sich, seine Produktionsstätten vor Ort zu haben.

Chris D.

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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Mexiko war von vornherein nur als kleine Episode ausgelegt.
Auf Grund der Firmenpolitik der Oem's, wird Detroit gerade dichtgemacht 
und die Amerikaner duerfen sich mexikanische Autos mit Amerikanischem 
Namen kaufen.

Vergleichbares laeuft gerade in Deutschland... nur das hier die 
Verlagerung ein wenig mehr Kosmetik traegt und noch ein eingewanderter 
Fuzzi am Band die Endmontage erledigt -und der ist wahrscheinlich schon 
durch nen Roboter ersetzt worden.

Und jetzt sag mir bitte was Ihr noch Sinnvolles machen wollt, wenn die 
ehrliche, echte Arbeit von anderen besser erledigt wird?! Noch mehr 
Papierschieberjobs? Dienstleistungen? Noch mehr Staat?

Wenn ich hier Samstags ueber den Marktplatz gehe, ist der geschaetzte 
Altersdurchschnitt der Leute 60+.
In den Usa waeren es 40+.
In Mexiko und China gehoerst Du zu den aelteren mit knapp 30.

Klar, die Deutschen haben einen ausgebauten Technisierungsgrad, hohen 
Ausbildundungsstand, gute Leute - aber die Konkurrenz schlaeft nicht, 
kaempft mit haerteren Bandagen, mit anderen Spielregeln und in ganz 
anderen Gewichtsklassen.
Das bekannte Gefuehl: 'Wir sind wieder wer!' Ist entgueltig 
Vergangenheit. Selbst im Fussball. Willkommen auf dem sinkenden Schiff.

Hier im Land sind die gesellschaftlichen Grenzen nach oben zementiert.
-Sie waren offen nach dem Krieg. Jeder der ein bisschen klug und 
fleissig war und ein wenig Glueck hatte, konnte unglaublich viel 
erreichen.
Das ist Vergangenheit. Es ist sehr, sehr schwer geworden ohne die 
richtigen Eltern aus der grauen Masse hervorzutreten. Und Du musst 
kraeftig strampeln, willst Du nicht abrutschen.

Ganz anderes momentan die Schwellenlaender.
Diese Leute haben keine Krankenversicherung, keinen Anspruch auf 
bezahlten Urlaub, bekommen am Band etwa 200$ im Monat und sind sehr 
zufrieden, weil es steil bergauf geht und mit den 200 mehr bewirkt wird 
als hier mit 10.000!

Glaubt aber nicht, das Studierte dort schlechter bezahlt werden als 
hier.
Die Greencardinder sind nicht gekommen - vieleicht weil das Angebot 
nicht so toll war?
Durch die Industriealisierungsexplosion gibts einen echten, schreienden 
Mangel an Ingenieuren so dass in den Zentren dort auch durchaus hohe 
Gehaelter erzielt werden wenn Du ein bisschen was draufhast.
Und ein hohes Gehalt gepaart mit geringen Umkosten ergibt einen 
kraeftigen Hebel.

Wenn also jemand fuer sich optimale Perspektiven haben moechte, dann 
kann ich ihm momentan aufgrund meiner Erfahrungen nur den ehrlichen 
nettgemeinten Tipp geben, dorthin zu gehen, wo Action ist.

Autor: MaWin (Gast)
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> Und jetzt sag mir bitte was Ihr noch Sinnvolles machen wollt, wenn die
> ehrliche, echte Arbeit von anderen besser erledigt wird?!

Sorry, aber als Ingenieur bist du offensichtlich vollkommen unfähig.
Es gibt ja wohl unendlich viele Dinge, die man noch erfinden, 
konstruieren, anfertigen könnte, um den Wohlstand der Welt zu heben 
(denn daran sind alle interessiert). Bei einfallslosen Leuten wie dir 
wäre es kein Verlust, wenn du Deutschland verlässt. Andere würden 
Maschinen bauen die statt Saeco Kaffee machen halt Hamburger braten, 
preiswerte Raketen bauen, die rohstoffhaltige Asterioden einfangen, 
Tauchroboter die Manganknollen finden, Webmaschinen bauen die 
Stoffpuppen aus einem Stück anfertigen, Drucker bauen die Ölbilder 
ununterscheidbar aus Ölfarbe drucken, es gäbe milliarden Produkte, die 
ein intelligenter Ingenieur erschaffen könnte. Leider sind die 
allermeisten Ingenieure einfach zu einfallslos. Aber sie glauben, 
Abspruch auf extra viel Kohle zu haben. Welch ein Widersinn.

> Wenn ich hier Samstags ueber den Marktplatz gehe, ist der geschaetzte
> Altersdurchschnitt der Leute 60+.

Kinder sind ja für eins der wohlhabendsten Länder der Welt zu teuer.
Du weisst da, die Unternehmen haben uns eingeredet, daß erst die 
Karriere wichtig ist und dann, wenn sie dich als Frau mit 45 entlassen, 
die Kinder. So stirbt ein Land aus, aber das ist Unternehmen egal, die 
ziehen einfach in ein anderes Land, in dem es noch Nachwuchs gibt. Das 
nennt man Globalisierung, die Ausbeutung der Gesellschaften.

Autor: Max M. (xxl)
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>Abspruch auf extra viel Kohle zu haben.
Ein Widerspruch wie aus dem Lehrbuch.
Heute hats dich wieder gepackt, MaWin?

Autor: MaWin (Gast)
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> Heute hats dich wieder gepackt, MaWin?

Anspruch statt Abspruch, nicht der einzige Tippfehler, auch ja statt da.

Packen tut's einen immer, wenn jemand meint, es wäre ja alles erfunden 
auf der Welt.

Autor: Max M. (xxl)
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Ach ja? Tippfehler?
Wenn man Science-Fiction-Autoren glauben darf hat die
Menschheit noch viel vor.

Autor: MaWin (Gast)
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> Wenn man Science-Fiction-Autoren glauben darf
> hat die Menschheit noch viel vor.

Orwell's 1984 haben wir schon übertroffen.

Autor: Otto Normal (Gast)
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Florian *.* (haribohunter) wrote:

> Und jetzt sag mir bitte was Ihr noch Sinnvolles machen wollt, wenn die
> ehrliche, echte Arbeit von anderen besser erledigt wird?! Noch mehr
> Papierschieberjobs? Dienstleistungen? Noch mehr Staat?

Ich schließe aus dem was du schreibst, du möchtest nur ganz wenig Staat 
haben und siehst darin die Lösung aller Probleme. Dann fangen wir am 
besten gleich damit an und wickeln die Finanzmarktkrise rück ab. Es gibt 
also keinen Rettungschirm vom Staat und keine Staatsknete für die Hypo 
Real Estate und auch nix für die Landesbanken. Null! Niente! Zero! Die 
Merkel-Regierung sagt schlicht: Gibt nüscht, wa ham für euch kein Geld! 
Dies hat zur Folge, dass der Pfandbriefemarkt binnen Stunden 
zusammenbricht. Bank um Bank erklärt unmittelbar den Zahlungsverkehr 
nicht weiter aufrecht erhalten zu können oder wollen. Lange Schlangen 
und Trauben von Menschen sammeln sich vor den Geldinstituten. Die 
Geldautomaten gehen offline - Bankguthaben werden eingefroren. Renten 
und Gehälter nur noch teilweise oder gar nicht mehr ausgezahlt. Der 
Aktienmarkt bricht völlig zusammen und muss auf unbegrenzte Zeit 
ausgesetzt werden. Die Hälfte aller Erwerbstätigen in Deutschland werden 
binnen 48 h vorübergehend in Zwangsurlaub, Kurzarbeit oder in die 
Entlassung geschickt. Der private Konsum bricht aus Angst zusammen, bis 
auf den Lebensmittelhandel, wo Panik artige Hamsterkäufe zu verzeichnen 
sind. Die Bundesregierung erklärt daraufhin den allgemeinen Notstand im 
gesamten Bundesgebiet und setzt beauftragte Spezialeinheiten der KSK 
ein, um Unruhen und Aufstände zu kontrollieren. In den Straßen tobt 
derweil der Mob, während zunehmend reiche Villen zum erklärten Ziel von 
Plünderern werden ..

Autor: MaWin (Gast)
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> Bank um Bank erklärt unmittelbar den Zahlungsverkehr nicht weiter
> aufrecht erhalten zu können

Ach was.

Wenn die privat geführten Banken nicht mehr wollen,
gibt es eben wieder staatlich geführte Banken wie sie Landesbanken und 
Sparkassen vor der 2005 durchgeführten Neoliberalisierung waren, bevor 
sie, gerichtlich erzwungen durch die Privatbanken, ihre Deckung der 
Kommunen verloren und selber sehen mussten, wie sie klarkamen (mit 
bekannten desaströsen Folgen, die es vor 2005 nie gegeben hätte).

Die haben Geld (der Staat), die übernehmen das Konto gerne von der 
Privatbank, und die verwalten morgen nicht nur dein Gehaltskonto, 
sondern geben dir auch Kredit gegen echte Werte, also z.B. für dein Haus 
aber nur bis 66% der wahren Baukosten (nicht des Spekulationspreises).

Und schon hat niemand je gemerkt, daß der private Bankensektor im 
Spielkasino voll auf die Fresse geflogen ist, denn deine Privateinlagen 
müssen sie (kollektiv) erstatten, du erinnerst dich an die deutsche 
Bankensicherung (90% von 25000) und die freiwillige Bankensicherung der 
privaten Banken (mehrere hundert Millionen pro Kunde zu 100%).

Autor: Jan (Gast)
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Die Akademiker von heute werden die Verlierer von morgen sein. Der 
Selbstversorger und Bauer wird der Gewinner sein. Bildung ist dann nicht 
mehr so wichtig.

Autor: Gast 007 (Gast)
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Dann kann sich wirklich jeder zehnte kein Fleisch mehr leisten

http://www.goldseiten-forum.de/index.php?page=Thre...

Autor: nana (Gast)
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Glaub ich nicht! Wenn das passiert, wäre es das Ende der Zivilisation, 
so wir wie sie kennen, dann ist eh alles egal.

Autor: na (Gast)
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Ende der Zivilisation ist etwas übertrieben. Aber es kann nicht schaden, 
mal die Augen zu öffnen, Seiten wie z.B. mmnews.de regelmäßig zu lesen 
und zu erkennen, dass unser Finanzsystem schon scheintod ist und nur auf 
wertlosem Versprechen basiert.

Autor: Plodderer (Gast)
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Jöööööööö ... RIP.

Autor: Mit Moos ist was los... (Gast)
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Hallo, ich bin der "Eröffners" dieses Threads.
Ich möchte mich noch einmal melden und allen verzweifelten Mut machen! 
Habt nach euren Bewerbungen Gedult, es lohnt sich!
Bei mir sind einige Wochen vergangen, aber dann kamen viele viele 
Bewerbungsgespräche. Heute habe ich bei einem großen deutschen 
Nahrungsmittelhersteller unterschrieben und bin richtig glücklich mit 
meiner Stelle!

Leute, nicht aufgeben! Und wenn möglich auf gar keinen Fall bei den 
"Dienstleistern" bewerben. Damit habe ich ausschließlich schlechte 
Erfahrungen gemacht!

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Mit Moos ist was los... schrieb:

>Und wenn möglich auf gar keinen Fall bei den "Dienstleistern"
>bewerben. Damit habe ich ausschließlich schlechte Erfahrungen
>gemacht!

Na ja, es wäre ja mal ganz nett, von dir etwas mehr über die schlechten 
Erfahrungen zu erfahren, bevor wir weiter ins offene Messer laufen.

Ansonsten:

Herzlichen Glückwunsch!

Autor: Max M. (xxl)
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>Na ja, es wäre ja mal ganz nett, von dir etwas mehr über die schlechten
>Erfahrungen zu erfahren, bevor wir weiter ins offene Messer laufen.
Wozu? Bei mir stehen die DL ohnehin schon auf der schwarzen Liste,
ganz gleich was die versprechen.

Autor: Bud Hill (Gast)
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Bei mir läuft so eine Bewerbungsphase ab nach dem Prinzip 
Ketschupflasche: Erst kommt lange gar nicht, dann alles auf einmal.

Autor: onkelm (Gast)
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Hy Jungs,

mal ´ne ganz dumme Frage: Ich bin 25, habe 10 Semester E-Technik 
(Automatisierungstechnik) studiert, voraussichtlicher Abschlusss Mai 
diesen Jahres, mit bescheidene Noten. Soll ich mir gleich die Kugel 
geben?

Weil es sowieso keine Stellen gibt und Deutschland den Bach runter geht?

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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onkelm schrieb:
> Hy Jungs,
>
> mal ´ne ganz dumme Frage: Ich bin 25, habe 10 Semester E-Technik
> (Automatisierungstechnik) studiert, voraussichtlicher Abschlusss Mai
> diesen Jahres, mit bescheidene Noten. Soll ich mir gleich die Kugel
> geben?
>
> Weil es sowieso keine Stellen gibt und Deutschland den Bach runter geht?

Nein. Du solltest aber:

-versuchen, nicht bei einem Dienstleister zu landen (sagt sich so 
leicht, wenn die Stellenanzeigen nur so von Brunels, Ferchaus und Co. 
wimmeln)
-bereit sein, in eine andere Stadt umzuziehen (wenn keine familiären 
Gründe dagegen sprechen)

Autor: Wilhelm (Gast)
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onkelm schrieb:

>mal ´ne ganz dumme Frage: Ich bin 25, habe 10 Semester
>E-Technik (Automatisierungstechnik) studiert, voraussichtlicher
>Abschlusss Mai diesen Jahres, mit bescheidene Noten. Soll ich
>mir gleich die Kugel geben?

Halt mal stark die Luft an. Hast du mal hobbymäßig was gemacht, 
irgendwelche Kenntnisse, Schwerpunkte, oder voran gegangene 
Berufsausbildung?

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Wilhelm schrieb:
> Halt mal stark die Luft an. Hast du mal hobbymäßig was gemacht,
> irgendwelche Kenntnisse, Schwerpunkte, oder voran gegangene
> Berufsausbildung?

Mit 19 Abi, mit 20 angefangen zu studieren wegen Wehr-/Zivildienst, mit 
25 fertig - passt doch.

Autor: Wilhelm (Gast)
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Mark Brandis schrieb:

>Mit 19 Abi, mit 20 angefangen zu studieren wegen
>Wehr-/Zivildienst, mit 25 fertig - passt doch.

Ich verstehe da in den Lebensaltersregionen auch die Panik nicht. Die 
Mädels sind doch weitab von jenen, die bis dahin nur Hilfstätigkeiten 
machen.

Aber so Gedanken wie Kugel geben, muß man ernst nehmen. Die Leute sind 
25, und nicht 50, können im jungen Alter mangels Erfahrung einfach nicht 
einschätzen, ob noch was gutes für ihre Zukunft kommt.

Autor: Realist (Gast)
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>mangels Erfahrung einfach nicht
>einschätzen, ob noch was gutes für ihre Zukunft kommt.

Hmm, ich denke eher, die Zukunft sieht momentan nicht gerade rosig aus, 
vor allem, wenn man auf's augenscheinlich falsche Pferd 
(Ingenieurwissenschaften) gesetzt hat. Ich bin zwar ein paar Jahre 
älter, trotzdem packt mich die Panik, wenn ich sehe, wohin wir in 
Deutschland steuern. Den Jüngeren wird's nicht besser gehen.

Autor: Nordland (Gast)
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Realist schrieb:
> Ich bin zwar ein paar Jahre
> älter, trotzdem packt mich die Panik, wenn ich sehe, wohin wir in
> Deutschland steuern. Den Jüngeren wird's nicht besser gehen.

Was ist nur aus dem starken, stolzen deutschen Volk geworden?
Wenn ich mir solche Jammerlappen anhöre, DANN bekomme ich Panik.
Ich glaube an eine Zukunft in diesem Land und ich vertraue auf die 
Stärke und den Willen dieses grossen Volkes, was sich schon in manch 
dunkler Stunde widerstandsfähig und überlebensstark gezeigt hat. 
Aufgestanden sind wir immer wieder und aufgegeben haben wir nie. Die 
Nazis konnten und nicht brechen, die Kommunisten auch nicht und 
Schwarz-Gelb, Rot-Grün und der kranke Haufen Kapitalisten und das Pack 
auf der Strasse wird es auch nicht schaffen, niemals.

Autor: MaWin (Gast)
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> falsche Pferd (Ingenieurwissenschaften) gesetzt

Du hättest auf's falsche Pferd gesetzt,
wenn du gerade als Investmentbanker fertig geworden wärst
weil man damit hundertausende pro Jahr verdienen konnte,
denn die mag heute niemand mehr,
oder wenn du Jurist geworden wärst, denn davon gibt es
heute 3 mal mehr als vor 20 Jahren, offensichtlich zu viel,
oder Architekt (denn die jammern, obwohl sie zu den
bestverdienern gehören)
oder Arzt (denn Deustchland hat zu viele Ärzte und zu hohe
Gesundheitskosten)
auch als Bauer sitzt du wohl auf dem falschen Pferd denn
mit den Subventionen wird es immer knapper, nicht zu reden vom
Kohlebergbau.
Selbst Piloten leben nicht mehr so gut wie vor 20 Jahren,
von Zirkusartisten ganz zu schweigen.

Aber als Ingenieur, sorry, wirst du von praktisch allen
Leuten beneidet, denn es gibt noch unendlich viel zu erforschen
und dafür zu bauen.
Ob Energiequellen, E-Autos, Magnetschwebebahnen, Tiefssebergbau,
ob moderne Flugzeuge oder kleine Haushaltshelfer, die Menge der
fehlenden Erfindungen ist unendlich.

Ja, im Moment hat man dafür kaum Geld, weil das in Kasinospielchen
verzockt wurde (immerhin haben sich viele Leute davon ein Haus gebaut,
einen Porsche gekauft, den neuesten Plasmafernseher ins Haus gestellt)
aber Geld wird gerade gedruckt, keine Sorge, es gibt wieder Geld im
Überfluss.

Nur wenn du nur Aktenschieber und Lastenheftschreiber werden willst,
oder den hundertausendsten Nippel für die linke Lasche konstruieren
willst, dann wirst du wohl als Taxifahrer enden.

Autor: Max M. (xxl)
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>Naja die Probleme der Piloten und Ärzte hätte ich mal gern.

Mal ne Bruchlandung hinzulegen und dabei draufzugehen oder
sich an einer ansteckenden tötlichen Krankheit (z.B. Schweinegrippe)
zu infizieren und früh abzukratzen?

Klar kann man auch als Ingenieur eine gewischt bekommen wenn man
mit Elektrizität zu tun hat aber die Gefahr ist besser abschätzbar.
Ansonsten ist der Beruf doch gänzlich ungefährlich.

Autor: hahaha (Gast)
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MaWin schrieb:
> Selbst Piloten leben nicht mehr so gut wie vor 20 Jahren,

Häh?! Wo lebst Du bitte? Mit wie vielen Piloten hast Du dich denn schon 
unterhalten? Ein Freund von mir ist 1st-Officer bei der Lufthansa, 
fliegt ausschliesslich Langstrecke. Er hat nicht studiert und ist nachm 
Abi direkt zur LH und lacht die ganzen armen Studis schon seit Jahren 
aus.
Er sieht die Welt, kriegt Frauen ohne Ende, hat ne Menge Freizeit und 
verdient NETTO ungefähr das 3fache, was ich als Berliner 
Entwicklungsingenieur verdiene. Wenn er mal Capitän ist wird sich das 
Gehalt noch weiter erhöhen. Wenn ich das alles gewusst hätte, wie es mal 
kommt, hätte ich NIEMALS Ingenieur studiert und wäre nachm Abi auch 
promt zur Lufthansa.
Als Ingenieur ist man ein ganz ganz armes Schwein verglichen mit einem 
Verkehrspiloten!

MfG!

Autor: Realist (Gast)
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>Was ist nur aus dem starken, stolzen deutschen Volk geworden?
>Wenn ich mir solche Jammerlappen anhöre, DANN bekomme ich Panik.

Wenn man also mal einen Gedanken an die Zukunft verschwendet, ist man 
für Dich ein Jammerlappen. Seltsame Einstellung. Irgendwie macht Dein 
Geschreibsel auch einen braunen Eindruck. Aber vielleicht täuscht das 
ja. Dann sorry.

>Die Nazis konnten und nicht brechen,

Ach nein? Du hast ein seltsam verzerrtes Bild von unserer Vergangenheit!

Autor: LoL (Gast)
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Realist schrieb:
> Ach nein? Du hast ein seltsam verzerrtes Bild von unserer Vergangenheit!

Nein, die Deutschen haben niemals aufgegeben, weder die Trümmerfrauen 
noch die Männer im sibirischen Gulag.

Die Jammerlappen hier sind wirklich erbärmlich in ihrem Selbstmitleid 
und mit ihrem verzerrten Vergangenheitsbild.

Autor: Paul (Gast)
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@hahaha:

Du darfst die andere Seite der Medaille nicht verschweigen. Die 
Ausbildung zum Piloten kostet richtig viel Kohle. Hättest Du die 
aufbringen können? Wärst Du durch den Gesundheitscheck gekommen(schon 
Brillenträger sind halb raus)? Wie sieht es später mit Familie aus, wenn 
man nur unterwegs ist?

Und es gibt so viele "Berufe" in Dtl., wo man mit weniger Anspruch, ale 
er in einem Hochschulstudium gefordert wird, viel Kohle verdient und 
auch die Frauen absahnen kann. Beispiel unser Ex-Außenminister Joschka 
Fischer.

Wahr ist natürlich, daß man als Ing. (v. a. als Elektroing.) von den 
Frauenquallen abgeschnitten ist. Ich würde heute Zahnmedizin oder 
Augenarzt machen. Das ist eigentlich ein optimaler Schnittpunkt aus:

- Beschäftigung bis zur Rente
- hohes Ansehen
- moderate Verantwortung (im Vergleich zum Chirurg, Intern. oder 
Notfallmediziner)
- Frauenangebot
- Einkommen
- Anspruch an mich selber (beim Piloten hätte ich da Zweifel)

Autor: Axel (Gast)
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Die Piloten der Lufthansa sind wohl kaum repräsentativ. Und der Streik 
findet ja auch statt, weil die verhindern wollen, wie alle anderen 
behandelt zu werden.

Den meisten Piloten geht es da schon wesentlich schlechter. Wenn  ich 
schon dran denke, wann die aufstehen muss, wenn den den 6:05 Flieger 
lenken sollen.

Gruss
Axel

Autor: Axel (Gast)
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Noch was: Es scheint bei manchen Leuten auch so richtig Mode zu sein, 
sich von jedem Berufsbild die Extremverdiener rauszusuchen, um dann beim 
Vergleich mit der eigenen miserablen Situation das grosse Heulen zu 
bekommen.

Sicher gibt es in allen Berufen Leute, die extrem viel verdienen, 
teilweise auch durch steuerfreie Zuschläge ergänzt. Da kann dann ein 
Arbeiter bei Daimler natürlich ordentlich Netto verdienen, allerdings 
liegen die Ings bei Daimler da im Vergleich auch wieder deutlich höher. 
Ich kannte mal eine Sekretärin bei VW, die hat bei einer 32 Stunden 
Woche mehr bekommen als ich als Ing-Anfänger. Aber deswegen gilt das 
noch lange nicht für alle Sekretärinnen. Die Zunft ist heute ja auch 
praktisch ausgestorben. Und ein 747 Pilot bei der Lufthansa bekommt 
natürlich ordentlich Geld. Aber die Masse der Piloten fliegt eher alte 
737 bei den Ferien- und Billigfliegern.

Also, wenn ihr Euch mit wem vergleichen wollt, vergleicht Euch lieber 
mit den Ings, die im Sechsstelligen Bereich verdienen. Und dann denkt 
mal drüber nach, wie Ihr da hin kommt, statt hier zu heulen.

Gruss
Axel

Autor: MaWin (Gast)
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> Häh?! Wo lebst Du bitte? Mit wie vielen Piloten hast Du dich denn schon
> unterhalten?

Mahreren Dutzend.

> Ein Freund von mir ist 1st-Officer bei der Lufthansa,

Also der bekannt bestzahlenden Luftverkehrsgesellschaft.

> Als Ingenieur ist man ein ganz ganz armes Schwein

Du schon. Das liegt an dir. Ich kenne eine Menge Ingenieure, die 
deutlich mehr verdienen, als der Tarif eines Lufthansapiloten. 
Zugegeben, das sind sehr erfolgreiche Leute. Du gehörst nicht dazu. Du 
würdest noch eine Menge lernen müssen, eine Menge arbeiten müssen, und 
vor allem: Aufhören, dauernd wie ein kleines Waschweib rumzuheueln.

Autor: Senfdazugeber (Gast)
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hahaha schrieb:

> Wenn ich das alles gewusst hätte, wie es mal
> kommt, hätte ich NIEMALS Ingenieur studiert und wäre nachm Abi auch
> promt zur Lufthansa.

Ich habe E-Technik nicht aus finanziellen Erwägungen studiert, sondern 
weil es meine Neigungen und Interessen die ich schon immer hatte 
befördert. Ihr seid viel zu sehr monetär ausgerichtet und habt 
anscheinend nur die fette Kohle im Hirn. Und was macht ihr dann mit dem 
vielen Geld? Konsumieren, konsumieren, konsumieren und amüsieren was das 
Zeug hält? Und steigert das wirklich die Lebensqualität und macht das 
glücklich? Vieleicht für einen Augenblick, aber das ist wie mit der 
gesteigerten Geschwindigkeit im Auto - im ersten Moment ist das noch 
Geil und schnell gewöhnt man sich daran. Dann ist auch das nichts 
besonderes mehr und der nächste Kick muss schnell her. Darum nochmal, 
wer studiert um nur dabei an die große Kohle zu denken macht was 
verkehrt im Leben. Das füllt nicht aus, das ist nur Oberfläche. Lernt 
einfach mal auch eine Zeitlang (auch wenn es länger dauert) mit nur 
wenig oder geringem Wohlstand auszukommen, das ist die beste Schule des 
Lebens und vielen von uns wird sowieso nichts anderes übrig bleiben. Wir 
aber haben die Gnade (vor anderen) uns über unseren Wissensdrang zu 
definieren und daraus Honig zu schlecken. Das zeichnet uns aus, das 
steht uns frei, das kostet meist nicht viel und hat mehr Wert als 
schelllebiger Konsum (und man freut sich über die wenigen, schönen Dinge 
die man dennoch besitzt ;)).

Autor: Realist (Gast)
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>Ich habe E-Technik nicht aus finanziellen Erwägungen studiert, sondern
>weil es meine Neigungen und Interessen die ich schon immer hatte

dito!

>befördert. Ihr seid viel zu sehr monetär ausgerichtet und habt

nope!

>anscheinend nur die fette Kohle im Hirn. Und was macht ihr dann mit dem
>vielen Geld?

Nein, das größte Problem sind doch die schlechten und/oder ungewissen 
Zukunftsaussichten der Ingenieure. Das Geld ist doch (sorry, wenn ich 
das so drastisch sage) scheißegal. OK, das muss man vielleicht 
einschränken: wenn am Monatsende auf dem Konto nur knapp über 1000,- EUR 
landen, macht es schon keinen allzu großen Spaß. Ich denke, das ist 
verständlich. Schließlich arbeiten die allermeisten Menshen nicht zum 
reinen Selbstzweck.
Als weiteres Problem sehe ich das schlechte Ansehen der Ingenieure in 
der Bevölkerung. Aber das ist klar: wer keinen Ingenieur persönlich 
kennt, kommt kaum mit dem Arbeitsumfeld der Ingenieure in Kontakt. 
E-Technik z.B. ist für die meisten Menschen irgend wie nicht greifbar, 
und auch nicht das Betätigungsfeld eines E-Technik-Ings. Ich denke, 
daraus resultiert die etwas verzerrte Wahrnehmung in der Gesellschaft. 
Bei einem Arzt, Lehrer, Pfarrer oder Rechtsanwalt sehen die Menschen 
direkt, was diese Leute tun. Der Ingenieur arbeitet eher im Verborgenen.

Autor: Realist (Gast)
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>Die Piloten der Lufthansa sind wohl kaum repräsentativ. Und der Streik
>findet ja auch statt, weil die verhindern wollen, wie alle anderen
>behandelt zu werden.

Eben! Ich kann deren unverschämtes Geheule nicht mehr hören.

Autor: S. B. (Gast)
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> Das Geld ist doch (sorry, wenn ich
> das so drastisch sage) scheißegal. OK, das muss man vielleicht
> einschränken: wenn am Monatsende auf dem Konto nur knapp über 1000,- EUR
> landen, macht es schon keinen allzu großen Spaß. Ich denke, das ist
> verständlich. Schließlich arbeiten die allermeisten Menshen nicht zum
> reinen Selbstzweck.
tolle Selbsterkenntnis - es geht nur um die Kohle, aber das wirst Du 
später schon noch mal merken - spätestens dann, wenn es Dir mal wirklich 
dreckig gehen sollte!

> E-Technik z.B. ist für die meisten Menschen irgend wie nicht greifbar,
> und auch nicht das Betätigungsfeld eines E-Technik-Ings.
E-Technik bzw. Technik allgemein wird als lapidar und selbstverständlich 
empfunden, insbesondere deshalb weil es ja schon eine Überflutung in 
diesem Bereich gibt - die Arbeit und das Knowhow, das sich dahinter 
verbirgt, wird nicht mehr wahrgenommen!
Weiterhin erfährt man keine Würdigung als Ingenieur trotz des schweren 
Studiums. Insofern immer häufiger eine Form von Masochismus, der man 
sich als Etechnik-Ing. unterziehen muß bzw. soll.

> Ich kann deren unverschämtes Geheule nicht mehr hören.
Die Piloten haben meine volle Unterstützung - im Gegensatz zum 
Komglomerat der uneinigen Ings. gibt es da wenigstens da noch 
Solidarität.
Die Forderungen der Piloten (Verhinderung von Zeitarbeitssubfirmen und 
Lohndumping) ist vollkommen berechtigt!

Autor: Max M. (xxl)
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>es geht nur um die Kohle...
Und um den Spaß daran, etwas zu bewegen worauf man stolz sein kann,
oder wollt ihr ewig leben(erst mal schaffen).

Auf dem Arbeitsmarkt ist man von Arbeitgeberseite eher geneigt
den Fokus davon ab auf ganz andere Dinge zu lenken.

Autor: smoerre (Gast)
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> Und um den Spaß daran, etwas zu bewegen worauf man stolz sein kann,
> oder wollt ihr ewig leben(erst mal schaffen).
Wenn Du das Glück hast in der Entwicklung/Forschung zu arbeiten bin ich 
geneigt Dir zuzustimmen, obschon die erbrachten Leistungen im Prinzip 
nur unzureichend gewürdigt werden (im Vergleich zu anderen 
Berufsgruppen) - insofern geht's am Ende doch nur um die Kohle, da nur 
schätzungsweise 10% das Glück haben, daß Arbeit = Hobby ist.
Irgendwelche positiven Elemente findest Du bei so ziemlich jeder Arbeit.

> Auf dem Arbeitsmarkt ist man von Arbeitgeberseite eher geneigt
> den Fokus davon ab auf ganz andere Dinge zu lenken.
das ist richtig - denn es geht auch um monetäre Optimierung bei der 
Herstellung, da sind Lohnforderungen unwillkommen, da sie einen 
Kostenfaktor darstellen, gerade für Mittel- und Kleinbetriebe 
existenzgefährdend.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@hahaha (Gast)

>Häh?! Wo lebst Du bitte? Mit wie vielen Piloten hast Du dich denn schon
>unterhalten? Ein Freund von mir ist 1st-Officer bei der Lufthansa,
>fliegt ausschliesslich Langstrecke. Er hat nicht studiert und ist nachm
>Abi direkt zur LH und lacht die ganzen armen Studis schon seit Jahren
>aus.
>Er sieht die Welt, kriegt Frauen ohne Ende, hat ne Menge Freizeit und
>verdient NETTO ungefähr das 3fache, was ich als Berliner
>Entwicklungsingenieur verdiene.

Du machst deinem Namen alle Ehre. Deine Aussagen sind sehr lachhaft.

>kommt, hätte ich NIEMALS Ingenieur studiert und wäre nachm Abi auch
>promt zur Lufthansa.

Tja, dein Pech.

>Als Ingenieur ist man ein ganz ganz armes Schwein verglichen mit einem
>Verkehrspiloten!

Keine Sekunde.

Ich rekapituliere mal.

>1st-Officer bei der Lufthansa, fliegt ausschliesslich Langstrecke.

Langstrecke. Ohje. D.h. nach dem Start und ausfliegen aus den 
Knotenpunkten (halbe Stunde) drückt er aufs Knöpfchen, Autoplilot ein. 
Landen tut zu 80%++ auch der Autopilot. Selber fliegen tut er nur, wenn 
ALLE Stricke beim Autopiloten reißen oder so schlechtes/turbulentes 
Wetter ist, dass der Autopilot zu unsicher ist. Was macht man dann 8, 
10, 12 Stunden über den Wolken? Rausgucken ist irgendwann nciht mehr so 
das Wahre, man hat zuviel davon gesehen? Comics lesen? Die Stuardessen 
vöglen? Macht iregndwann auch keinen Lenz mehr. -> Langeweile.

>Er sieht die Welt,

Die Flughäfen und nahen Hotels, mehr nicht. Jeder 0815 Touri hat mehr 
zeit und freie Wahl, was und wie er es ansieht.

> kriegt Frauen ohne Ende

;-)
Hast du Komplexe. Und Klischees. Klar, in den diversen Bars bei den 
Übernachtungen nach den langstreckenflügen bekommt er jede Frau, wenn er 
die ortsüblichen Preise zahlt.

>hat ne Menge Freizeit

Jain. Ist halt wie ein Schichtarbeiter oder Fernfahrer. Die einen kommen 
damit klar, die anderen reibt es auf. Geschmacksache.

Als ich mal jung und naiv war, wollte ich auch mal Pilot werden. 
Wirklich wahr. Hab mal bei der Lufthansa angefragt, damals kostete die 
Ausbildung noch 140.000 DM. Hat sich aber, auch aus Kostengründen, 
schnell zerschlagen. Denn bei genauer Bertachtung ist Pilot heute ein 
ziemlich grauer Routinejob. Daran ändrern auch die schicken Uniformen 
und ggf. knackigen Stuardessen nix.
Die Ings haben auch Routine, aber Gott sei Dank nicht nur. Man kann gute 
Sachen machen und hat je nach Firma und Projekt schon ne gute Portion 
Freiheit.

MfG
Falk

P S Ach ja, Lufthansa sagt bei der Bewerberauswahl ganz offen, dass sie 
definitiv KEINE Leute mit zuviel Intelligenz als Piloten haben wollen. 
Denn die langweilen sich mal fix dabei. Das ist keine Abwertung der 
Piloten, sondern eine objektive Einschätzung. Zuviel Routine verträgt 
nicht jeder.

P P S Wenn ich immer im Flieger die Durchsagen der Piloten höre, wird 
mir machmal sehr komisch zu mute. Ersten sind die meisten von der Ansage 
tierisch gelangweilt, zweitens ist das Englisch oft grausam. Wollen wir 
mal nicht hoffen, dass sie in einer brenzligen Situation NICHT auf ihr 
Englisch angewiesen sind . . .

Autor: haha (Gast)
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Falk Brunner schrieb:
> Denn bei genauer Bertachtung ist Pilot heute ein
> ziemlich grauer Routinejob. Daran ändrern auch die schicken Uniformen
> und ggf. knackigen Stuardessen nix.

Nene Falk.

Ich sehe das schon objektiv. Du siehst es anders, weil Du das 
Pilotenleben nicht so nahe kennst. Ich sehe meinen Job jeden Tag vorm PC 
für Kohle die gerade so reicht um die Rechnungen zu bezahlen und seinen 
Job über den Wolken, unterewegs in der ganzen Welt.
Er hat auf keinen Fall so eine Routine wie ein Büroingenieur.
Ab und zu im Simulator, dann Bereitschaft, dann mal nach Indien, dort 3 
Tage Aufenthalt im besten Hotel am Platze, genug Zeit die Stadt 
anzugucken, dann 3 Tage nach NY und 10 Tage am Stück frei. Dann mal 2 
Tage nach Vancouver, bisschen olympische Spiele gucken. Und zum 
Monatsende gibts noch mal paar Tage frei und ~5000 netto. Ja 
FÜNF-TAUSEND. Davon wird dann die Nobelunterkunft und der Sportwagen 
bezahlt.
Und noch ist er nich mal Captain.
Die Frauen (ich meine die in Deutschland!) fahren wahnsinnig darauf ab,
ich schätze auf die Kohle und auf den Pilotenfame.
Glaubs mir als Ing. kannst Du da nicht mithalten. Weder unser Spass noch 
unser Lohn findet in dieser Liga statt.

Ich kann jedem nur empfehlen: habt ihr jemals die Wahl zwischen Pilot 
und Ing oder Inf, macht erst den Pilot. Nach 20 Jahren seit ihr 
Millionär und das bissel Informatik oder ET-Gedöns könnt ihr nebenbei 
als Hobby betreiben, wenn ihr euch wirklich noch mit solch langweiligen 
Dingen beschäftigen wollt.
Jeder Pilot wird es euch bestätigen: selbt fliegen macht mehr Spass als 
ein Flugzeug zu entwickeln.

MfG!

Autor: Falk Brunner (falk)
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@haha (Gast)

>Ich sehe das schon objektiv.

Klar, das sagen alle in der Geschlossenen . . . ;-)

>Die Frauen (ich meine die in Deutschland!) fahren wahnsinnig darauf ab,
>ich schätze auf die Kohle und auf den Pilotenfame.

;-)

>Glaubs mir als Ing. kannst Du da nicht mithalten. Weder unser Spass noch
>unser Lohn findet in dieser Liga statt.

Mhh, weiss nicht wie das in Berlin so ist, aber ich hab hier in den 
letzten 10 Jahren als Ing auch ne Menge Spass gehabt. Auch ohne 
Sportwagen und Fliegerkombi.

>und Ing oder Inf, macht erst den Pilot. Nach 20 Jahren seit ihr
>Millionär und das bissel Informatik oder ET-Gedöns könnt ihr nebenbei
>als Hobby betreiben, wenn ihr euch wirklich noch mit solch langweiligen
>Dingen beschäftigen wollt.

Jaja, lies weiter deine BILD-Zeitung. Du brauchst das als 
Relegionsersatz.

>Jeder Pilot wird es euch bestätigen: selbt fliegen macht mehr Spass als
>ein Flugzeug zu entwickeln.

Es gibt wenige Flugzeugbauer, die vorher 20 Jahre Pilot waren. Einen 
Linienjet fliegen ist keine Sekunde krativ, Routine pur, 
Einknopfbedienung (Autopilot ein/aus). Ein Flugzeug bauen ist da ne GANZ 
andere Liga, auch wenn es dabei nicht zu 100% um Kreativität geht.

MFG
Falk

Autor: S. B. (Gast)
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> Die Ings haben auch Routine, aber Gott sei Dank nicht nur. Man kann gute
> Sachen machen und hat je nach Firma und Projekt schon ne gute Portion
> Freiheit.
vielleicht gehörst Du ja zu den wenigen glücklichen Ings. - schon mal 
darüber nachgedacht?
Ich würd mit dem Pilotenjob tauschen, denn ob das wirklich so öde ist 
wie Du das propagierst, ist eine subjektive Einschätzung, ich sehe das 
ähnlich wie Gast hahaha.
Letztendlich ist alles im Laufe der Zeit Routine, was zählt ist der 
Output (die Kohle und das Ambiente der Arbeit).
Da schneidet man als Pilot (vom Berufsrisiko mal abgesehen) so schlecht 
nicht ab.
Verwirklichen kannst Du Dich außerdem auch in Deiner Freizeit - wenn bei 
der Hobby = Arbeit ist, dann bist Du zu beglückwünschen, aber bitte 
nicht verallgemeinern, für 80% der Arbeitnehmer gilt das nicht, und ein 
Ing. ist in der Regel auch nur ein Arbeitnehmer.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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>selbt fliegen macht mehr Spass als ein Flugzeug zu entwickeln.

Jawoll! ;-)
Youtube-Video "Extrabreit Flieger, Grüß mir die Sonne"

MfG Paul

Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:

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@  S. B. (smoerre)

>> Die Ings haben auch Routine, aber Gott sei Dank nicht nur. Man kann gute
>> Sachen machen und hat je nach Firma und Projekt schon ne gute Portion
>> Freiheit.
>vielleicht gehörst Du ja zu den wenigen glücklichen Ings. - schon mal
>darüber nachgedacht?

Das habe ich. Und das ist mir auch bewußt! Aber diese ewige Gejammer der 
zu Kurz gekommenen nervt einfach. Aber Loser gibts in allen Berufen.

>Ich würd mit dem Pilotenjob tauschen, denn ob das wirklich so öde ist
>wie Du das propagierst, ist eine subjektive Einschätzung,

Natürlich.

> ich sehe das ähnlich wie Gast hahaha.

Also weltfremd ;-)

>Letztendlich ist alles im Laufe der Zeit Routine, was zählt ist der
>Output (die Kohle und das Ambiente der Arbeit).

AHA!!!! Also DOCH der Inhalt, denn das umschreibst du ja nebulös mit 
Ambiente.

>Da schneidet man als Pilot (vom Berufsrisiko mal abgesehen) so schlecht
>nicht ab.

Welches Berufsrisiko? Absturz? Pah! Lächerlich.
Da ist glaub ich de Strahlenbelastung deutlich kritischer anzusehen.
Nennt man dan Berufskrankheit.

>Verwirklichen kannst Du Dich außerdem auch in Deiner Freizeit - wenn bei
>der Hobby = Arbeit ist, dann bist Du zu beglückwünschen,

Ist es nicht wirklich, wenn gleich es da Parallelen gibt.

> aber bitte nicht verallgemeinern, für 80% der Arbeitnehmer gilt das
> nicht, und ein Ing. ist in der Regel auch nur ein Arbeitnehmer.

Jammer mal schön weiter und konzentrier dich GANZ FEST auf die 
Negativbeispiele. Dann gehts dir bestimmt bald besser.

MFG
Falk

Autor: MaWin (Gast)
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> Die Frauen (ich meine die in Deutschland!) fahren wahnsinnig
> darauf ab, ich schätze auf die Kohle und auf den Pilotenfame.

Klar, das Bankkonto ist immer voll, und der ekelige Typ nie da.

Das ist besser als damals als Prinzessin zu Hause bei den Eltern,
denn es ist STURMFREIE BUDE ! Juhu ! Moderne Seemänner.

Während also ihr Mann wie ein Busfahrer in der Welt rumkutscht,
für jeden winzigen Fehler ein Disziplinarverfahren abbekommt,
mit Schichten gegenüber denen selbst ein Schichtarbeiter das
kalte Grausen bekommt, und sich nur noch mit Medikamenten und
Streichhölzern in den Augen über Wasser hält, sich derweil
Höhenstrahlung bis zur Unfruchtbarkeit aussetzt,

hat die Frau bestimmt viele Männerbekanntschaften in Deutschland.


Also hahaha, tausch' mit ihm :-)
Du bist als Pilot sicher genau so jammerig wie jetzt.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Wenn Sie eben mal links aus dem Fenster sehen,
sehen Sie den roten Freiballon, aus dem ich zu Ihnen sprech'

Ich hab' zu Hause noch was vergessen
und die Stewardessen
servieren gleich das Essen
und mein Copilot, -der fliegt auch gar nicht schlecht!

So, wir beginnen nun mit dem Verzehr,
aber bitte keine Gegenwehr!

Gabi ist die blonde Große,
die schüttet Ihnen Kaffee auf die Hose
und Klara spritzt mit Ketchup in's Gesicht.

Sie können Ihren Sitz auch ganz nach hinten kippen,
am Besten, wenn die And'ren gerad' am Kaffee nippen,
dazu befindet sich links unter'm Sitz ein Pedal.

Wenn Sie einmal kräftig dagegenschlagen,
schießt es Ihrem Nachbarn in den Magen,
-doch wenn das alle tun, ist es ja auch egal!


In diesem Sinne
Paul

Autor: Max M. (xxl)
Datum:

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@smoerre
>gerade für Mittel- und Kleinbetriebe existenzgefährdend.

Das glaubst doch wohl selber nicht?
Wenn du "Gewinnmaximierungsgefährdend"
gepostet hättest wäre es glaubwürdig.

Autor: haha (Gast)
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S. B. schrieb:
> Letztendlich ist alles im Laufe der Zeit Routine, was zählt ist der
> Output (die Kohle und das Ambiente der Arbeit).
> Da schneidet man als Pilot (vom Berufsrisiko mal abgesehen) so schlecht
> nicht ab.

So siehts aus. Der Ing.-Beruf wird früher oder später auch Routine.
Was bleibt istn mickriges Gehalt und nen Ambiente was wie ein 
Schweinestall aussieht. Als Pilot heisst es dann ab 55 spätestens mit 60 
(Lufthansa) lustiges Rentnerleben in finanzieller Sicherheit, während 
der Herr (lol) Inschenör noch bis 67 (!!!) Buckeln darf.
Der Pilot hat dann seine Villa im Grünen und den Porsche in der Einfahrt 
und kann schön in den Urlaub fliegen, beim Herren (lol) Inschenör 
reichts wohl für die Mietwohnung am Stadtrand und nen alten Golf Diesel 
und Urlaub auf Balkonien.

Ich weiss wovon ich rede, schon genug arme, alte Ingenieursschweine 
gesehen.

Autor: S. B. (Gast)
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>  Aber Loser gibts in allen Berufen.
... und die Du-bist-Deutschland-Fraktion gibt's auch überall und die 
nervt mich gewaltig.
Offenbar wird die Zahl der Loser bzw. Frustrierten immer größer, aber 
das fällt Dir nicht weiter auf, weil Du selbt einen sicheren Job hast 
bzw. zu haben glaubst, nun denn.


> Jammer mal schön weiter und konzentrier dich GANZ FEST auf die
> Negativbeispiele. Dann gehts dir bestimmt bald besser.
Ich jammer doch gar nicht, sondern bilde mir meine Meinungen.
Deine Argumentation kann ich allerdings nicht nachvollziehen, da das in 
Richtung mangelnde Anstrengung bzw. Winner/Loser geht, vielleicht bist 
Du ja noch jünger, da hat man noch so seine Idealvorstellungen.
Das ändert sich mit der Zeit noch.
Sorry, bei mir gibt's da eine ganz klare Trennung.
Das Gejammer bzw. der GAU wird hier erst noch kommen, warte mal ab - 
denn einen Mangel gibt es nicht, der wird letztendlich produziert.


> Das glaubst doch wohl selber nicht?
> Wenn du "Gewinnmaximierungsgefährdend"
> gepostet hättest wäre es glaubwürdig.
Ich habe das schon erlebt, daß Firmen dicht machen mußten oder kurz vorm 
Konkurs standen und gerade so die Kurve gekrazt haben - das geht 
mitunter ganz schnell; insofern kann ich auch die Arbeitgeberseite 
verstehen.

Autor: haha (Gast)
Datum:

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MaWin schrieb:
> Das ist besser als damals als Prinzessin zu Hause bei den Eltern,
> denn es ist STURMFREIE BUDE ! Juhu ! Moderne Seemänner.

Quatsch. Als Langstreckenpilot biste max. 3-4 im Monat unterwegs und 
hast sonst quasi frei. Kommst so locker auf 15 freie Tage im Monat.
Ich kenne kaum einen Menschen, der soviel Zeit für Urlaub, Frauen und 
Hobbys hat. Das mit dem Zeitmangel ist sone typische Legende, die nicht 
stimmt.
Zeitmangel hat der Herr (lol) Inschenör, der jeden Tag von 9-5 (+x) 
Buckeln darf und die Wohnung nur noch abends und am Wochenende kennt...
Hart abar wahr ;)

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