Datum: 03.01.2003 13:38
Hi Freunde, folgende Idee: Einen Tintenstrahldrucker so umbauen dass er direkt auf eine Kupferbeschichtete Platine druckt. Die Walzen so umbauen dass die Platine statt Papier durchgezogen wird, ich denke dass ist möglich. Stellt sich die Frage ob die "normale" Druckertinte säurebeständig ist. Verläuft die Tinte beim drucken auf der Kupferschicht? Probleme gäbe es wohl auch mit dem Druckbereich da kein Drucker die komplette Fläche bedrucken kann. Trotzdem wäre es doch cool, da würde das Belichten, Entwickeln und das ganze entfallen, nur noch drucken und direkt ins Ätzgerät damit :) Würde mich interresieren was ihr dazu sagt, vielleicht hat das ja schon jemand versucht... Grüße, Eddie
Datum: 04.01.2003 16:15
Hallo Eddie,
die Idee ist gut, aber alles andere als neu!
Das Problem ist, dass die Tinten nicht gut auf Kupfer haften, wenn sie
überhaupt trocknen. Speziallflüssigkeiten, die trocken würden, würden
aber auch schon in den Düsen der Druckpatronen trocknen (denn das sind
auch kleine, sehr feine Metallkanäle).
Eine mögliche Alternative wäre das Aufwalzen und Einbrennen von einer
Art Toner, wie beim Laserdrucker, soweit ich weiß gibt es so ein Zeug in
der Industrie, es rechnet sich aber nicht, da es (wie könnte es anders
sein) zu teuer ist!
("It's all about the money, it's all about the dam dam da da da dam...")
Trotzdem lohnt es sich diese Idee weiterzuverfolgen! Auch wenn ich dir
hier (theoretische) Gründe aufgezählt habe warum es Probleme geben
könnte, so bin ich mir nicht sicher, ob es sich schon einmal jemand
praktisch mit diesem Problem beschäftigt hat. Das Geheimnis liegt in der
Zusammensetzung der Flüssigkeit. Es wird wahrscheinlich schwierig sein,
aber keinesfalls unmöglich!
Wenn dir das gelingt, werden viele Hobbyelektroniker keine Probleme mehr
mit Leiterplatten haben.
Gruß Tobias
Datum: 04.01.2003 16:51
Das ganze Thema hatten wir schon mal. http://www.mikrocontroller.net/forum-extern/read-6... Leider sind alle Tinten für Tintenstrahldrucker mehr oder weniger wasserlöslich.
Datum: 04.01.2003 18:49
@mikki_merten: danke für den Link zum alten Beitrag :) Da ich kein Chemiker bin werde ich wohl kaum eine ätzfeste Tinte zusammenmischen ;) Ich werde die Idee trotzdem mal weiterverfolgen, vielleicht wird's ja was....
Datum: 09.01.2003 19:49
versuchs mal mit einem Stiftplotter !!! zb. HP 7475, HP 7475A bei ebay ca. 50 € ( Achtung Versand ist teuer) Stift mit wasserfester Tinte füllen ...BINGO Stifte gibt es bis 0,25 mm ( Linienbreite)
Datum: 10.01.2003 12:42
Auch diese Idee ist leider nicht neu. Ich hab so einen alten HP-Plotter untätig rumstehen. Es mangelt schlichtweg an den befüllbaren Pens für den Plotter. Ich hab bislang keine bezahlbare Quelle gefunden, wo man die herbekommen kann. Wenn das mit dem direkten plotten so einfach wäre, dann würde doch kein Privat-Mensch mit dem aufwendigen Belichten rummachen, sonden sich bei Ebay billigts so einen Plotter kaufen. Falls es doch geht und ihr damit Erfahrung habt, dann bitte kurz melden, würd mich interessieren. Danke. Remo
Datum: 10.01.2003 20:47
Diese Idee hatte ich auch schon. Man müßte die kupferkaschierte Platte mit einer Art Akyl-Farbstaub vorbeschichten, der sich dann unter dem Einfluß der wässrigen Druckertinte in Akryl-Farbe verwandelt. Die getrocknete Akryl-Farbe ist dann vermutlich Wasser- bzw. Säurebeständig. Das nicht benetzte Akryl-Pulfer müsste man einfach wegpusten oder wegreiben können. Ich bitte um Rückmeldung, falls das mal jemand ausprobiert. Dieter
Datum: 10.01.2003 20:48
Das mit den Stiftplottern hab ich auch schon öfters gehört, die sollen teilweise auch zu schnell für die Stifte sein, so das die Tinte nicht richtig deckt... Ich werd' wohl erstmal ein paar Versuche machen ob die Drucker-Tinte sich in der Säure auflöst... Sollte was sinvolles rauskommen, werde ich euch alle hier benachrichtigen :)
Datum: 16.01.2003 16:51
Ich habe so etwas mal mit einem Foliograph von Rotring gemacht. Mit der Hand und Lineal. Das Besondere an dem Stift ist, das er Lösungsmittelfest ist. Es wurde auch mit spezieller Tinte gefüllt. Ob es den noch im Handel gibt, weiß ich nicht. Es ist etwa 20 Jahre her. Den komplette Stift (Halter und Kopf) erkennt man an dem grauen Kunstoff. Ich habe mit der Stiftstärke 0.25 und 0.3 gezeichnet. dann brauch nur noch der Halter umgebaut werden und die Zeichengeschwindigkeit.
Datum: 17.01.2003 00:56
Nabend, ich hab in der Ct mal von einem Thermosublimationsdrucker gelesen, der Wachs heiss macht und auf Papier druckt. Sowas müsste sich doch fast perfekt für Platinendrucke eignen? Hat jemand so ein teures Ding und hat mal getestet?
Datum: 17.01.2003 07:24
Leider ziehen solch Drucker ihr "Papier" ein. Da müsste man flexibe Platinen haben.
Datum: 17.01.2003 13:21
Die Idee mit dem Thermosublimationsdrucker finde ich gut. Der Druckkopf müßte dann auf ein plotterähnliches XY-Fahrgestell mit untersetzten Schrittmotoren aufmontiert werden. Hat jemand so einen Drucker im Schrott? Vielleicht geht auch das Farbband oder das Löschband einer Elektrischen Schreibmaschine. Das könnte man dann mit einem hochauflösenden Nadeldrucker-Kopf bearbeiten.
Datum: 17.01.2003 16:50
hallo jungs, tinte ist m.e. nie ätzfest und die plotterei ist schwierig, da die farbe dort zu schnell trocknet und dann extrem spröde wird. beim ausmalen von pads oder von dickeren bahnen kommt es dann immer zum absplittern der farbe, was dann zu unterbrechungen führt. habt ihr schon mal gecheckt, dass es vom pcb-pool einen service 'next-day-delivery' gibt? das ist 1000x besser als im Keller selbst geätzt und zudem für nen wahnsinns preis. geht allerdings nur in verbindung mit der kostenlosen target 3001 layout version... guckt mal bei www.pcb-pool.de und bei downloads. ne einseitige eurokarte im normalen pool kostet nur ungefähr 35 euro oder so. tschö CyberDog
Datum: 17.01.2003 21:29
nach dem "alten" Verfahren: Layout drucken, belichten und ätzen kostet mich die gleiche Platine 6 Euro und nicht 49,- ( Geräte nicht eingerechnet, die haben wir doch sowieso alle rumstehen).Das rechtfertigt doch die Bemühungen oder ? Und 1000 mal schlechter sind die Platinen auch nicht ! Ich habe diverse Beiträge über das Belichten mit einem handelsüblichen Gesichtsbräuner gelesen aber leider weichen die Werte ( Zeit u. Abstand) stark voneinander ab. Hat jemand gute Werte für ein Gerät mit 4 Röhren a 15W ???
Datum: 17.01.2003 23:23
Wenn ihr billige Platinen haben wollt, ich habe hier eine Seite gefunden <a href="http://www.gsel.com/indexplati.htm">http:/...; Habe dort noch nie eine Platine herstellen lassen, einen Versuch ist es jedoch wert.... Die Lieferzeit ist aber <b>sehr</b> lange mit 15 Arbeitstagen !! Naja,.....
Datum: 14.03.2003 14:36
RE Mirko: VORAUSSETZUNG: Deine Arbeitstunde kosten 0.00 EURO. Und wie machst Du die Durchkontaktierungen???
Datum: 15.03.2003 07:37
HAllo, ich habe mir schoneinmal überöegt ob man nicht mit ienem Laserdrucker auf eine Platine drucken könnt! heben tut sie auf platinen! Bloß geht net alles vom Papier rüber! Es gibt doch so Kupferfolien die Könnte man auf Papier kleben! und wenn des ganze ding bedruckt ist auf eine Platine! Müsste doch auch ohne Kupfer zu erhalten sein oder? peter
Datum: 16.03.2003 19:20
Hallo, ICh habe mal versucht eine Laserdrukervorlage auf eine Platine Aufzubügeln! Das ergebnis ist im Anhang! Die Riese kommen von dem abmachen des Papiers! DAmit ist schon meine Frage verbunden! HAt jemand eine Idee wie ich das Papier abbekommen ohnen dem Tuner etwas zu schaden. Also irgendeine Chemie die das Papier wegätzt! Peter
Datum: 16.03.2003 19:49
Hallo Peter schau mall dir den Beitrag den ich vor ca 1 Monat gepostet habe bei http://www.mikrocontroller.net/forum/read-6-18379.html unter dem Thema "Layout direkt übertragen" gruß Waldemar
Datum: 12.06.2003 01:39
Ich hätte da noch eine Idee: Allerdings sind auch hier die Chemiker gefragt... 1. Platine mit einem wasserlöslichen Lack beschichten (z.B. Spray) 2. Drucken mit Spezial-"Tinte", einem Gerbmittel, welches den Lack an der bedruckten stelle wasserunlöslich macht. Geeigneter Drucker: Modell zum direktbedrucken von CD-Rohlingen (Die haben ja ca. Platinendicke und dürfen ja auch nicht gebogen werden) 3. Unbedruckten Lack auswaschen und Ätzen Es währe sicher auch ein wirtschaftlicher Flop wenn dies möglich währe, da sich ein System aus auswaschbarem Klar-oder Weißlack und Gerbtinten zur Lackhärtung sicher auch für andere Bedruckaufgaben eine Ideallösung währen - z.B. für Frontplatten etc. Aber jetzt noch eine ganz andere Lösung, die allerdings auf "Normalen" Belichten/Entwicken/Ätzen System aufbaut: Hier könnte man einen Stiftplotter folgendermaßen modifizieren: In einen alten Faserstift wird eine UV-Leuchtdiode eingebaut. (Gibt es neuerdings als Taschen-Geldscheinprüfer - die Dinger sind auf der kleinen Fläche erstaunlich Leuchtstark und müßten Photolack gut belichten können) Die Stifthülle dient hier als Blende. Benötigt wird hier ein Ätzresist-Fotolack bei dem die belichteten Bereiche gehärtet werden. Der Plotter bekommt dann noch einn UV-Licht dichten Deckel verpasst Jetzt muß der Plotter das Bild nur so oft "Zeichnen" bis der Lack genügend belichtet ist
Datum: 12.06.2003 07:48
Und die Diode muss nur noch auf 0,4 mm und kleiner (Leiterbahnbreite) fokussiert werden.
Datum: 12.06.2003 15:43
Die Idee mit dem CD-Direkt-Beschrifter finde ich faszinierend. Im Grunde ist es das doch. Wasserfester Lack - hochauflösend auf eine Platte gedruckt - alles was wir brauchen - oder???
Datum: 12.06.2003 16:13
@dieter Wasserfester Lack? Leider sind alle Tinten für Tintenstrahldrucker zur CD-Direktbedruckung mehr oder weniger wasserlöslich.
Datum: 12.06.2003 17:18
zum thermo-wachsdrucker. ich hab so ein ding, das wachs ist mit sicherheit ätzfest, aber die platine geht nicht durch den drucker. aufbügeln ist auch nicht, da fliessen die dünnen bahnen zusammen, schade. aber angeblich geht was mit dem star sj144, der hat ein thermoband mit harz drin und bedruckt karton bis 550g/qm, das sind schon bretter. hat jemand so einen? gruss, harry
Datum: 12.06.2003 17:31
1) Hat jemand den Hersteller und/oder die Typenbezeichnung eines Druckers zur CD-Direktbeschriftung? 2) Wie funktioniert so ein Drucker? Kann man alle CDs beschriften oder nur speziell dazu vorbeschichtete CDs. Hält die Farbe auf glatten Flächen? Hat jemand Infos über die Tinte?
Datum: 12.06.2003 17:39
Ja und? Die Idee ist ja auch folgende (nochmal, um es klarer zu stellen) Nicht der Lack kommt in den Drucker, sondern ein Härter für den Lack. Der eigentliche Lack wird zu erst auf klassische Weise auf das zu bedruckende Gut aufgebracht. Dieser Lack ist aber noch löslich (worin auch immer) und etwas saugfähig. So etwa eine Gelantine-ähnliche Lackierung. Die Druckerfarbe enthält jetzt eine Substanz (Einen Katalysator), welche in die Lackschicht eindringt und in dieser zu einer Härtung durch Gärben oder Polymerisation auslöst. Der Witz dabei: Dieser Härter könnte durchaus Wasser als Lösemittel enthalten. Vorteil: Es würde ein relativ dicker und damit mechanisch Lackfilm gebildet ohne daß der Drucker hierzu besonders modifiziert zu werden müßte. Die "Härtertinten" können zusätzlich normale Farbstoffe enthalten, so daß sie auch zu sonstigen Druckaufgaben verwendet werden könnten, ohne daß der Drucker ständig gereinigt werden müßte. Ausdrucke auf industriell vorbeschichteten Medien (OHP-Folien, Selbstklebefolien, CD-Rohlingen aber auch Platinenmaterial, Aluplatten etc.) währen mit einem solchen System auch endlich wirklich wasserfest und unverwischbar. Ich glaube hier sollte sich eine Firma, welche sowokl Tinten als auch Bedruckmedien herstellt einmal dran machen. Anwendungen für einen solchen Reaktions-Druck gibt es viele: z.B. T-Shirt-Druck: Nur die Farbigen stellen bleiben im Stoff und sind absolut Waschfest. Weiße Fläcken werden bei der ersten Wäsche wieder ausgewashen - dadurch nicht der sonst übliche "Brett-Effekt" und das Motiv muß auch nicht fummelig ausgeschnitten werden. Druckplatten für Offsetdruck: Die mit Reaktionstinte dedruckten Stellen der Druckplatte nehmen duch Härtung keine Befeuchtung mehr auf und sind dadurch Träger für Druckfarbe, während die unbedruckten Fläcken Wasser aufnehmen und dadurch die ölige Druckfarbe abstoßen. Die Qualität derartiger Druckplatten könnte sich durchaus mit Photochemisch hergestellten Platten messen (im Gegensatz zum Laserdrucker/Kopiere-Verfahren für Schnelldruck) und jetzt zurück zur Elektronik: Nicht nur der Ätzresist ließe sich auf diese Art herstellen, sondern auch Lötstop-Masken, Bestückungsaufdruck (sogar mit (fast) weißer Schrift) und sogar passive Kompunenten (C, R): Widerstände: Nach Ätzen der Platine beschichten mit Graphit-Reaktionslack, Drucken der Widerstände (Widerstandswert durch Breite der Bahn und evtl. Mäander) Kapazitäten (im pF-Bereich) Reaktions-Lötstop-Lack bildet das Dielektrikum, Reaktions-Leitlack (wie für R's benutzt) die 2. Kondensatorplatte (die erste ist die Platinen-Kupferschicht selbst) und wer seine Platinen lieber per Siebdruck bedruckt? Auch hier könnte der Tintenstrahl-Reaktionsdruck helfen: Drucksieb mit Reaktionslack... Derartiges Siebmaterial ist auch noch für ein weiters gebiet nutzbar: Elektro-Ätzgravuren für Metallerzeugnisse aller Art (z.B. Messerklingen werden so beschriftet) Also Chemiker unter Euch - Ran an den Speck!!!
Datum: 12.06.2003 19:57
Hallo Peter Wiegel, ich finde Deine Idee mit der Beschichtung und dem Auftragen des wasserlöslichen Katalysators sehr gut. Etwas im Prinzip ähnliches, aber natürlich lange nicht so fundiertes, wie dein Beitrag, habe ich in diesem Forum am 10.01.2003 20:47 schon einmal angeregt (s.o.). Rein technisch gesehen ist das Verfahren plausibel. Wie Du schon gesagt hast, an der Sache muß gearbeitet werden! Vielleicht sollte man nicht darauf warten, bis sich ein Chemiker auf dieses Forum verirrt, sondern gezieht Fachleute ansprechen und sie mit dieser Idee konfrontieren. Ich habe sehr guten Kontakt zu einem Hochschulprofessor für Chemie in der Uni Würzburg. Wenn Du damit einverstanden bist, würde ich ihn daraufhin ansprechen und ihn fragen, ob er dazu etwas sagen kann oder ob er geeignete Ansprechpartner kennt. Viele Grüße, Dieter
Datum: 12.06.2003 20:11
das mit der uv-led is gut...die frage ist nur ob die wellenlänge passt....wenn das ok ist dann schnell umaun und probieren.... das fokusierungs-problem lässt sich lösn... einfach led in ein gehäuse verfrachten das eben ein kleines loch hat.... dann müssts hinhaun ist zwar energie-verschwendung aber egal ;) aber es wär mal eine idee sowas zu probieren... 73 HG
Datum: 12.06.2003 21:07
Lieber Herr Birnbaum, nein, ich hätte wirklich nichts dagegen. Währe mir daran gelegen aus der Sache etwas Patentwürdiges zu machen, hätte ich die Idee ja wohl kaum in ein Forunm gesetzt, oder? Nun bin ich aber leider kein Chemiker sonder kenne mich nur von der verarbeitungstechnischen Seite mit Kunststofftechnik aus. Ich bin auch kein Hersteller von Druckern oder Verbrauchsmaterialien, noch habe ich vor einer zu werden. Mir ist schon klar, daß, wenn's einer hinkrigt, derjenige sicherlich daran Reich werden kann, denn damit währen ptraktisch alle Beschränkungen, die der Tintenstrahldruck heute duch die schlechte Beständigkeit hat mit einem mal aufgehoben. auch könnte man damit ja auch auf dunklen Bedruckmaterialien gute ergebnisse erzielen - wenn der Reaktionslack weiß pigmentiert währe. --------- Zur UV-LED noch ein Wort: Aus der Rotleuchtenden LED ist die Laserdiode für den Laserpointer geworden (ist ja im grunde nichts anderes als ein LED-Chip auf besserem Kühlkörper montiert mit einer besseren Optik als das gegossene LED-Gehäuse. So wie im Moment die Entwicklung der LED's weitergeht rechne ich eigentlich schon bald mit einer UV-Laserdiode (Als gegenstück zur IR-Laserdiode, die ihren Dienst in fast allen Laserdruckern tut) Mit einer vom Laserdrucker abgeschauten Technik (Laserdiode wird Moduliert, der Laserstrahl über einen rotierenden Spiegel in eine Zeilenbewegung gebracht und in diesem Laserstrahl-Fächer wird ein lichtempfindliches Medium bewegt) könnte dann statt der Fototrommel dann direkt ein positiv-beschichtetes Platinenmaterial belichtet werden. Das ganze Gerät währe recht einfach da ja vom Laserdrucker nur die Belichtungseinheit verwendet wird und die Fototrommel, die Tonerdosierung/Resttonerabfuhr, die Hochspannungserzeugung für die Tonerübertragung und die Fixiereinheit ersatzlos gestrichen würde. Doch jetzt zurück zur Kunststofftechnik: Wie wär denn das: Ein Gerät (für Kleinserien und Laborfertigung - nicht unbedingt für Hobby-Elektroniker): Platinenmaterial wird wie bei einem Papier-Drucker durch einen Schlitz in den Printer eingeführt. (unbeschichtet, aber gereinigt) Im Leiterbahn-Ätzresist-Drucker wird die Platine mit flüssigem Kunstharz beschichtet und, ohne daß es erst trocknen muß, (also als flüssige Schicht) mit dem UV-Laser-Beamer belichtet. Dort wo der UV-Laserstrahl auftritt, härtet der Kunststoff aus. Ein Rakel streift das nicht ausgehärtete Harz ab und führt es ins System zurück. Die Platine ist dann ohne nachträgliche Entwickelei sofort fertig zum Ätzen. (evtl nur geringes Nachreinigen, um eventuelle Monomer-Reste zu beseitigen
Datum: 12.06.2003 21:50
Oops - Verzeihung, muß wohl mal meine Brille putzen. Ich wollte nicht den Namen Birnschein vermurxen - wie ich auf Birnbaum kam ist mir nicht ganz klar - da hat wohl der alte Herrm Freud zugeschlagen - also bitte nicht bös sein... ;-)
Datum: 12.06.2003 21:52
Hallo Peter Wiegel, den Kunstharz/UV-Laserdrucker-Ansatz finde ich ebenfalls sehr interessant und auch praktikabel. Vorbilder, insbesondere für die UV-Strahlerzeugung und -Ablenkung, gibt es bereits bei der 3D-Körperherstellung mittels eines Systems, basierend auf einem sich absenkenden Untergrund in einem Kunstharz-Bad in Kombination mit einer gerasterten UV-Strahl-Belichtung/Härtung. Solche Systeme werden beispielsweise in der Medizintechnik zur Nachbildung von Schädel-Knochen oder sonstigen Körperteilen aus Daten der Kernspin-Thomographie verwendet. Man müste herausfinden, in wie weit der UV-Strahl fokussierbar sein wird. Er müsste ja wohl mindestens eine Auflösung von besser als 300 DPI ermöglichen. Ich werde auch hier weiter darüber nachdenken und das bereits angesprochene Thema an den Chemie-Professor weiterleiten. Ich bitte darum, meinen Nachnamen korrekt zu schreiben. Viele Grüße, Dieter Birnschein.
Datum: 12.06.2003 21:55
Hallo Lieber Herr Wiegel, Birnbaum klingt auch nicht schlecht - macht nix. Entschuldigung ist angekommen Dieter Birnschein
Datum: 12.06.2003 22:55
Genau an diesen "3D-Drucker" hatte ich auch gedacht - allerdings eben einfacher - und dadurch ja auch billiger. Also kein "richtiger" Laser sondern Halbleiterlaser - keine Multi-Schicht absenkerei und die Stahlablenkung nur linear im Gegensatz zur flächigen Ablenkung beim 3D-Modell. Das ganze Ding kann, da ja nur eine dünne Schicht errzeugt werden muß auch erheblich langsamer arbeiten. Die 300 DPI dürften noch das geringste Problem darstellen - das schaft ja heut der billigste Laserdrucker - und davon soll die Ablenk-Mechanik ja stammen - nur daß der Gallium-Arsenid Laserchip eben duch seinen Silizium Carbid Kollegen ersetzt wird. Und wenn ich sehe, daß es sogar schon LED-Autoscheinwerfer gibt (Weißleuchtende LED sind ja nichts anderes als UV-Led's mit Leuchtstoff-Kappe über dem Chip) dann dürfte es mit der Leistung wohl auch klappen. Die Luxusversion eines solchen Gerätes könnte dann gleich automatisch die Platine wenden - die 2. Seite bedrucken und anschließend in einer nachgeschalteten Sprühätzanlage die Leiterplatte ätzen... Leiterplatten (fast) bestückungsfertig direkt aus der Software - die Idee hätte ich haben sollen, bevor ich anfing Pumpen zu Produzieren - aber da gab's die benötigten Bauteile noch nicht... :-(
Datum: 15.06.2003 21:32
Hier noch ein 3-Sat Fernsehbeitrag von Sonntag zum Thema UV-Härtende Lacke: Lackieren mit UV- Strahlung Eine Zukunftsanwendung der kurzen Welle ist das Lackieren. Derzeitige Lackierverfahren sind oft gesundheitsschädlich - UV- Strahlung kann das ändern BASF - Studien zur Lackierung Bei BASF in Münster testet man neue lichtempfindliche Lacke, die unter Einwirkung von energiereicher UV-Strahlung in Sekundenbruchteilen härten. Vor allem die Automobilindustrie setzt auf diese Technologie und die Ergebnisse der Forschung sind beeindruckend. Kleine Tropfen von Spezial-Kunststoff, der in flüssiger Form aus der Versuchsanlage fällt, wird durch Licht-Blitze so schnell getrocknet, daß er als feste Klarlackkugel den Boden erreicht. In einem Labor in Münster werden schon komplette Autoteile durch UV-Strahlung lackiert. Die Tests zeigen: Bei komplexen Formen wie einer Autotür ist die Lackierung per Licht noch sehr schwierig: Die Strahlung muss für eine gleichmässige Trocknung jeden einzelnen Punkt des Objektes erreichen und das innerhalb von Sekunden. Auch wenn hier noch Fragen offen sind: Die münsterschen Wissenschaftler sind sich sicher, daß die UV-Technologie schon in wenigen Jahren in der Automobilindustrie eingesetzt werden kann. 13.6.2003 hitec.online editiert fürs web: michael schneider | film: Stefan Lütke Wissing Viele Grüße, Dieter Birnschein
Datum: 15.06.2003 21:34
Hallo liebe Leute, wer kann etwas zum Thema UV-Laser-LED sagen? Dieter Birnschein
Datum: 15.06.2003 21:47
Aus einem Internet-Artikel: http://optics.org/articles/news/8/10/4/1 Nichia introduces UV diode laser 3 October 2002 Nichia announces that it is to begin sampling a 375 nm UV laser diode. Nichia is to begin sampling an ultraviolet laser diode. The Japanese company appears to be the first to produce such devices commercially. According to Nichia, which also won the race to commercialize blue and violet laser diodes, the ultraviolet laser has an output power of 2 mW at 375 nm. Its typical threshold current is 45 mA, with an operating voltage of 4.5 V. Potential applications of the devices include spectroscopy, material processing and further increases in the capacities of optical data storage media. Reaching further into the ultraviolet spectrum, Nichia has also announced that it will begin sampling a 365 nm LED early next year. This device has an output power of 100 mW and a drive current of 500 mA at 4.6 V. The LED is expected to find applications in medical equipment, analytical systems and in photocatalysis. Dieter Birnschein
Datum: 15.06.2003 22:13
Hier noch ein UV-LED Erfahrungsbereicht: http://www.case-modder.de/index.php?section=artike... Hier ein kurzer Auschnitt (Typenhinweis): Frozen Silicon Lazer LED, UV, 3fach Artikelnummer: 100873 Preis: 8.80 EUR Maße: 4,3 cm x 1,6 cm x 1,0 cm Spannung: 12 V Strom: 9,5 mA Dieter Birnschein
Datum: 18.06.2003 12:09
Mal zurück zum Thema. Mit Tinte wird das wohl kaum gehen, da sie nicht auf dem Kupfer haftet. Aber der Toner von Laserdruckern haftet bombenfest auf Kupfer. Meine Versuche mit Transferfolie haben bisher nicht so richtig gefruchtet. Direktdrucken wäre sicher eine genial Lösung! Hat jemand nen Laserdrucker übrig den ich umbauen könnte um das zu testen :))))
Datum: 19.06.2003 22:19
Ich könnte mir vorstellen, daß gegen das direkte Bedrucken von Platinenmaterial mit hilfe von Laserdruckern die elektrische Leitfähigkeit des Kupfers spricht, denn der Toner wird ja von der Fototrommel auf elektrostatischem Weg auf's Papier (bzw die Overhead - oder Transferfolie) gebracht und haftet dort bis zur Fixier-"Aufbügel-"Staton ebenfals nur durch elektrostatische Aufladung. Alle mir bekannten Druckmedien für Laserdrucker sind nichtleiter. Auch bestünde durch die harte-scharfkantige Platte immer eine Gefaht der Beschädigung der Fototrommel. Allenfalls könnte ich mir vorstellen, daß per Laserdrucker auf unbeschichtetem Hartpapier- bzw. Expoy-Plattenmaterial eine Maske aufgebracht wird und die Kupfer-Leiterbahnen dann an den freigelassenen Stellen auf elekrtolytischem Wege aufgebracht werden. Aber da ist man ja schon in der Professionellen Leiterplattenfertigung angelangt...
Datum: 20.07.2003 23:09
Man könnte auch mit einer modifiezierten Stiftplotter und einer UV LED die Platine belichten.
Datum: 21.07.2003 00:00
Oh, Tolle Idee!!! Hatte ich allerdings schon am 12.6. vorgeschlagen... Vielleicht sollte man erst mal das durchlesen, auf das man antwortet, oder?
Datum: 21.07.2003 10:48
So ich hab mal mehrere Sachen durchprobiert. Unter anderem: Backpapier -> Papierstau Rückseite von druckbaren Aufklebern -> Papierstau Papier mit Haargel beschichtet -> 2/3 bleibt auf dem Papier Papier mit Impregnierung beschichtet -> 1/3 bleibt auf dem Papier Papier mit Seife beschichtet -> 1/4 bleibt auf dem Papier am besten ging wirklich das Backpapier. Nur bekomme ich das einfach nicht gescheit durch den drucker, da es so dünn und rutschig ist. Irgendwo draufkleben geht auch nicht, da es nicht hält .Den verunglückten Druck (per hand durchgezogen) konnte ich aber super auf die Platine bügeln!
Datum: 21.07.2003 11:09
Hallo lieber Milchknilch, versuche doch mal, das beispielsweise europakartengroße Backpapier mittels rund herum geklebten Tesafilms auf ein DIN-A4 Papier zu fixieren. Aus dieser Anordnung kann das Backpapier keinesfalls herausrutschen. Dieter
Datum: 21.07.2003 15:40
Hallo Milchknilch > Papier mit Haargel beschichtet -> 2/3 bleibt auf dem Papier > Papier mit Imprägnierung beschichtet -> 1/3 bleibt auf dem Papier > Papier mit Seife beschichtet -> 1/4 bleibt auf dem Papier Und die Reste sind auf der Platine oder im Drucker?! Sag' ehrlich, der ist hin oder? Wie kann man seinen Laserdrucker nur mit so einem Dreck füttern? @Dieter: Nicht jeder durchsichtige Klebestreifen ist Tesafilm und es gibt bestimmt Produkte, die bei der Fixiertemperatur schmelzen.
Datum: 21.07.2003 17:57
Und wer hat einmal die "Layout-Kopierfolie" von Conrad - Art # 032062* verwendet? Sicher nichht ganz billig - aber wenn's klappt... Dürfte sicherlich von Druckertyp zu Druckertyp - oder Copierertyp unterschiede geben - je nach Tonersystem...
Datum: 22.07.2003 15:50
Ein grosses Lol für Peter Z. Das mittig aufkleben hat übrigens geklappt! (nein mein drucker ist nicht kaputt). Ich habe allerdings statt Tesafilm Kreppband genommen, das ist nicht so Temperaturempfindlich.
Datum: 22.07.2003 20:57
was spricht eigentlich dagegen beim laserdrucker einfach die heizung abzuklemmen, wollte es bei mir schon probieren, hab aber noch garantie darauf, wenn es aber hinhaut, wäre es eine gute idee!!!
Datum: 23.07.2003 01:40
Das bringt nur leider nichts, da die Heizung im Laserdrucker überwacht wird. Wenn Du sie Anklemmst bekommtst du die Fehlermeldung "Heizung defekt" (oder so ahnlich - manchmal durch Piep-Töne oder Blinkzeichen als Fehlercode dafür - Kann auch nur "Service erforderlich" heißen) und der Drucker stellt seine Arbeit schlicht weg ein. Die Heizung in Laserdruckern und Koperern ist so eine art langgestreckter Glühlampe, diese brennt gelegentlich auch mal durch...
Datum: 23.07.2003 23:20
wie wird sie den überwacht, über Strommessung oder PTC NTC? ist glaube nichts, was man nicht mittels einfachem potie oder so simulieren kann. wird die heizung evt. coronadraht genannt? (beim brother?)
Datum: 24.07.2003 00:49
Das ist sehr unterschiedlich. Von der Strommessung über PTC, NTC oder einfach nur Bimetallschalter ist da alles dabei (je nach Hersteller). Mit dem Simulieren ist das so eine sache, denn schließlich wird ja auch der Sensor auf funktion überwacht: Wird der Drucker oder Kopierer eingeschaltet, so muß der Sensor "kalt" signalisieren und die Heiz-Lampe Strom fressen. Innerhalb eines bestimmten Zeitabschnitts muß dann der Sensor "warm" melden, sodaß die Heizung abgeschaltet wird. Heizt die Heizung zu lange, ohne daß der Sensor "warm" zeigt, wird der Drucker auis sicherheitsgründen lahm gelegt. geht der Sensor aber bei Abschaltung der Heizung nicht bald wieder auf "kalt" so wird auch hier ein Sensorschaden diagnostiziert und "Service erforderlich" gemeldet. Der Coronadraht ist ganz etwas anderes: Mit Hilfe des Corona-Drahtes wird das Papier elektrostatisch aufgeladen, damit der Tomer von der Fototrommel auf das Papier übertragen wird und dort so lange haftet, bis das Papier in die Fixierstation hinweinläuft. Und hier ist auch gleich das nächste, was gegen ein nichtfixieren spricht: Schon einmal ein Papierstau beseitigt? Na klar! und wie sieht der Ausdruck vor der Fixierstation aus? Sauber, nur eben nicht wischfest. Doch wie sieh das aus wenn man`s eine Minute liegen läßt? Jetzt hat sich jegliche statische Aufladung verflogen und der Toner läßt sich mit dem leichtesten Pusten vom Papier entfernen (Was man mit Rücksicht auf seine Lunge lieber bleiben lassen sollte) Eine ganz andere Anmerkung: Die 2-Komponenten-Tintenstrahl-Technik (s. weiter oben) wird tatsächlich industriell schon angewendet: Ein neuer Leucht-Display-Typ, die sog. OLED-Displays welche einen ernsthaften Konkurenten für die teuren TFT-Displays darstellen werden so hergestellt
Datum: 24.07.2003 08:39
Das Abklemmen wollte ich auch schon probieren, bin aber noch nicht dazugekommen. Bei meinem HP lässt sich die Einheit recht leicht entfernen und überwacht wird mit einem NTC oder PTC. Das lässt sich doch sicher leicht mit einem Schalter und 2 versch. Wiederständen simulieren. Schwieriger wird da schon die Stromüberwachung des Heidrahtes. Dass die Aufladung verlorengeht dürfte kein Problem sein, da ich sowieso Sekunden nach dem Druck das ganze auf Kupfer fixiere.
Datum: 24.07.2003 10:58
Hey, wie wär den das: Fixiereinheit ausbauern, alle Kabel so verlängern, daß das Ding neben dem Drucker platz findet und dort eben "luft" fixieren. Die Temperatur-Erkennung und die Stromüberwachung müßten doch jetzt klappen - Aber Vorsicht! am besten ein Lochblech-Gehäuse darum bauen, sodaß man sich weder Verbrennt, noch an die Kontakte kommt. Möglicherweise läßt sich so eine Fixiereinhet - dann mit Kurbel oder einem Grillmotor angetrieben sogar zum Übertragen des Toners auf die Platine nutzen... Das einzige was jetzt noch stören könnte, wär die Papierstau-Erkennung an der Fixiereinheit, da ja hier kein Papier mehr durchläuft.
Datum: 24.07.2003 13:18
Gute Idee! aber Vorsicht die Heizröhre wird mit 230V betrieben!
Datum: 24.07.2003 16:05
Darum sagte ich ja auch was von "Gehäuse". Ein bisschen Handwerkliches Geschick sollte man schon dafür haben. An Lochblech, insbesondere solches mit Quadratlochung, dachte ich aus eigener Erfahrung: Es läßt sich auch ohne Kantbank einfach an der Tischkante sehr leicht zu rechteckigen Gebilden formen. auch das saubere Zuschneiden ist durch den vorgegebenen Raster leichter möglich -Handblechschere reicht. Man braucht keinerlei Befestigungsbohrungen zu bohren und diw Wärme zieht gut ab. Vor vielen Jahren hatte ich auf diese Art einem im Backlrohr vergessenen Handmixer (Krups 3Mix) auf diese weise ein neues Kleid verpasst - er hielt so länger, als vor dem "thermischen Unfall" :-)
Datum: 25.07.2003 09:58
So hab das Gestern mal getstet. Ausbau ging gut (HP LJ4P) Drucker lief danach auch noch. Das Layout war sauber auf dem Backpapier. Probleme gabs einfach wieder beim Aufbügeln. Obwohl es jetzt schon wesentlich besser aussieht bleibt immernoch ein Teil am Backpapier hängen. Weiter oben steht das es auf den Druck ankommt. Kann ich per Hand einen ähnlichen Druck erzeugen wie der Laminator?
Datum: 25.07.2003 13:54
Das Problem ist nicht eine Sache des Druckes, sonder der Gleichfömigkeit. Nehme einmal eine Abbrechmesser-Klinge als "Haarlineal" und halte sie gegen Licht an die Sohle Deines Bügeleisens. Du wirst sehen, daß eine solche Bügelsohle keinesfalls plan ist, da sich damit nur schlecht bügeln ließe. Ein Laminiergerät erzeugt den gleichmäßigen Druch durch eine recht weiche Silicongummi-Walze. Die Heizung ist zumeist nicht einmal in die Walze eingebaut, sondern sitzt davor in Form einer Alu-Leiste, die nur lose auf dem Laminiergut aufliegt und dieses so weit erwärmt, daß die Klebeschicht in der Laminiertasche aufschmilzt. Auch ist das Platinenmaterial auch nicht immer völlig plan, so daß es eines "Polsters" bedarf, um die gesammte Fläche genügend anzupressen. Möglicherweise ein dünnes Silikongummi-Tuch: Bastelidee: Ein Baumwolltuch (z.B. von altem T-Shirt) straff auf ein ebenes-mit Backpapier belegtes Brett spannen. Sanitär-Silikon gleichmäßig und dünn auf dem Tuch verteilen, an den Langseiten je eine etwa 1mm diche Leiste befestigen und dann die Silikonschicht mit einer geraden Metallschine (z.B. Abfallstück einer Fliesen-Abschlußschiene) glätten (Silikon zuvor mit Spülmittelwasser gefülltem Blumenzerstäuber nass machen. Mit ewas Übung müßte sich so eine geeignetes Druckkissen herstellen lassen. Auf der Baumwoll-Seite müßte das Bügeleisen gut gleiten, das Silikon den Druch und die Wärme gut verteilen.
Datum: 25.07.2003 20:11
So hab das ganze mal ausprobiert und es sieht sehr vielversprechend aus: Fixiereinheit mit Kabeln "Freiluft" fixieren lassen. (eigentlich nur weil der Druck auf Backpapier verschmiert also einfach testen) Dann aufbügeln mit mehreren Lagen Tempos. Das ergebniss seht ihr im Anhang. Ich brauch wohl bald mal eine neue Tonerkartusche :) Ausserdem sind immernoch deutlich die Rillen im Bügeleisen zu erkennen :( ....
Datum: 25.07.2003 20:12
... was man auch hier auf dem Papier erkennen kann.
Datum: 25.07.2003 22:17
Hier ein Versuch mit Rücken von DIN A4 Ettiket mit Eagle erstellt auf HP LJ6L ausgedruckt und mit Laminator 150 Grad auflaminiert. Keine Reste auf dem Rücken Platine läst Sich wunderbar Ätzen mit verdünter HCL + H2O2. Gruß Waldemar_P
Datum: 26.07.2003 17:18
hah jetzt habt ihr mich auf die idee gebracht, ich mach nen ausdruck auf fotoglossy, nehm dann ne arbeitsfläche mach mir dann ne weich unterlage aus küchenrolle leg dann das fotoglossy drauf, mach dann ne platine ordenlich mit nem bunsenbrenner oder heissluftfön warm. und press das ganze dann schön mit etwas gewicht zusammen. muss nur warten bis ich lehres haus habe, sonst ist streit im haus, also tauch jetzt unter!
Datum: 26.07.2003 18:28
Und warum nicht mit Tintenstrahler auf Blattgelantine drucken, dies auf die Platine legen und das Paket dann in der Mikrowelle erwärmen und damm nit Nudelholz zusammenwalzen ... Ist nicht dein ernst, oder? Spar Dir besser das gute Potoglossy für den eigentlichen Zweck - als "Transfer-Medium" ist's jedenfalls total MÜLL
Datum: 13.08.2003 22:16
Hier ist vieleicht was für euch! Mittels Laser und glossypaper. http://www.fullnet.com/u/tomg/gooteepc.htm Gruß Andre
Datum: 13.09.2003 18:47
Hallo Leute, ich habe bereits erfolgreich mit ätzfesten Stiften (z.B.:edding 140S) und einem Plotter (Robotron K6418 ) direkt aus dem Plottprogramm von Eagle gearbeitet und das in guter Qualität. Der Trick dabei ist das Layout jeweils nach einer kurzen Trockenphase mehrfach zu plotten. Dannach den Lack am besten unter einer Lampe trocknen damit er schön aushärtet. Die Sache mit dem Transfer des Layouts von einem Laser-Druck geht bis zu einer Größe von einer halben Europakarte auch recht gut. Ich benutze dazu einen Laserjet IIIP und Laserfolie ( 10 Blatt für 5,- Euro bei e-Bay ). Die Übertragung mache ich dann ganz einfach mit einem Bügeleisen (schön heiß und nur mit der Spitze kleine kreisende Bewegungen machen, bis die Leiterzüge leicht breiter werden) Kurz vor dem Abziehen der Folie besprüche ich sie kurz mit Kältespray, das ergibt dann den Effekt wie beim Eierabschrecken. Bei größeren Vorlagen gibt es beim Bügeln leider leichte Verwerfungen der Folie, daher auch die Beschränkung der Größe. Bei Bedarf mache ich mal ein paar Bilder von meinen Platinen. Beste Grüße Lutz
Datum: 19.11.2003 14:58
hey eddie die idee ist nicht schlecht. ich bin zwar erst 12 und gehe in
die 7 klasse aber spannend ist es trotzdem. wir haben jetzt das erste
jahr chemie und grad die erkennung der dichte von stoffen aber was
solls??? viel spaß beim basteln und probieren =)
mfg,
Karen
Datum: 20.11.2003 07:39
Hallo allerseits. ich möchte keine Platine mit meinem Tintenstrahldrucker bedrucken sondern Plastik. Hat irgendjemand Erfahrung mit sowas? Welche Tinte? Trocknung? Besten Dank, Anti.
Datum: 20.11.2003 11:02
Geht nur mit Plotter und anlösender Tinte.
Datum: 31.08.2004 00:40
Ich hab mir mal n bischen gedanken über ätzfeste tinte gemacht und dabei ist mir der kugelschreiber eingefallen. Die farbe ist löslich in Alkohol und Aceton ( ich hab zuerst spiritus genommen aber als der Alkohol verdampfte und das Wasser übrig blieb flockte die farbe aus. Hab aber ein gutes ergebnis mit der restlösung Farbe-Spiritus + Aceton bekommen) Beständigkeit nur gegen eisenIIIchlorid getestet. ich beantworte gerne detailiertere fragen (auch bildmaterial verfügbar)
Datum: 31.08.2004 11:39
Tiny26 hat doch eine interne 2,56V Referenz die als Referenzspannung genutzt werden kann sofern Vcc > 3,3 Volt. Diese ist zwar recht stabil, hat aber fertigungstoleranzen im Spannungswert. Daher muß ggf. ein Korrekturwert im EEPROM abgelegt werden um genaue Messergebnisse zu erhalten.




