www.mikrocontroller.net

Forum: Platinen Direkt auf Platine drucken....

Autor: eddie (Gast)
Datum: 03.01.2003 13:38

Hi Freunde,

folgende Idee:

  Einen Tintenstrahldrucker so umbauen dass er direkt auf eine
Kupferbeschichtete Platine druckt.
Die Walzen so umbauen dass die Platine statt Papier durchgezogen wird,
ich denke dass ist möglich.
Stellt sich die Frage ob die "normale" Druckertinte säurebeständig ist.
Verläuft die Tinte beim drucken auf der Kupferschicht?
Probleme gäbe es wohl auch mit dem Druckbereich da kein Drucker die
komplette Fläche bedrucken kann.

Trotzdem wäre es doch cool, da würde das Belichten, Entwickeln und das
ganze entfallen, nur noch drucken und direkt ins Ätzgerät damit :)

Würde mich interresieren was ihr dazu sagt, vielleicht hat das ja schon
jemand versucht...

Grüße,
Eddie
Autor: Tobias (Gast)
Datum: 04.01.2003 16:15

Hallo Eddie,

die Idee ist gut, aber alles andere als neu!
Das Problem ist, dass die Tinten nicht gut auf Kupfer haften, wenn sie
überhaupt trocknen. Speziallflüssigkeiten, die trocken würden, würden
aber auch schon in den Düsen der Druckpatronen trocknen (denn das sind
auch kleine, sehr feine Metallkanäle).
Eine mögliche Alternative wäre das Aufwalzen und Einbrennen von einer
Art Toner, wie beim Laserdrucker, soweit ich weiß gibt es so ein Zeug in
der Industrie, es rechnet sich aber nicht, da es (wie könnte es anders
sein) zu teuer ist!
("It's all about the money, it's all about the dam dam da da da dam...")
Trotzdem lohnt es sich diese Idee weiterzuverfolgen! Auch wenn ich dir
hier (theoretische) Gründe aufgezählt habe warum es Probleme geben
könnte, so bin ich mir nicht sicher, ob es sich schon einmal jemand
praktisch mit diesem Problem beschäftigt hat. Das Geheimnis liegt in der
Zusammensetzung der Flüssigkeit. Es wird wahrscheinlich schwierig sein,
aber keinesfalls unmöglich!
Wenn dir das gelingt, werden viele Hobbyelektroniker keine Probleme mehr
mit Leiterplatten haben.


Gruß Tobias
Autor: mikki merten (Gast)
Datum: 04.01.2003 16:51

Das ganze Thema hatten wir schon mal.
http://www.mikrocontroller.net/forum-extern/read-6...
Leider sind alle Tinten für Tintenstrahldrucker mehr oder weniger
wasserlöslich.
Autor: Eddie (Gast)
Datum: 04.01.2003 18:49

@mikki_merten: danke für den Link zum alten Beitrag :)
Da ich kein Chemiker bin werde ich wohl kaum eine ätzfeste Tinte
zusammenmischen ;)
Ich werde die Idee trotzdem mal weiterverfolgen, vielleicht wird's ja
was....
Autor: Mirko (Gast)
Datum: 09.01.2003 19:49

versuchs mal mit einem Stiftplotter !!!
zb. HP 7475, HP 7475A  bei ebay ca. 50 € ( Achtung Versand ist
teuer)
Stift mit wasserfester Tinte füllen ...BINGO
Stifte gibt es bis 0,25 mm ( Linienbreite)
Autor: Remo (Gast)
Datum: 10.01.2003 12:42

Auch diese Idee ist leider nicht neu.
Ich hab so einen alten HP-Plotter untätig rumstehen. Es mangelt
schlichtweg an den befüllbaren Pens für den Plotter. Ich hab bislang
keine bezahlbare Quelle gefunden, wo man die herbekommen kann.

Wenn das mit dem direkten plotten so einfach wäre, dann würde doch kein
Privat-Mensch mit dem aufwendigen Belichten rummachen, sonden sich bei
Ebay billigts so einen Plotter kaufen.

Falls es doch geht und ihr damit Erfahrung habt, dann bitte kurz melden,
würd mich interessieren.
Danke.
Remo
Autor: Dieter Birnschein (Gast)
Datum: 10.01.2003 20:47

Diese Idee hatte ich auch schon. Man müßte die kupferkaschierte Platte
mit einer Art Akyl-Farbstaub vorbeschichten, der sich dann unter dem
Einfluß der wässrigen Druckertinte in Akryl-Farbe verwandelt. Die
getrocknete Akryl-Farbe ist dann vermutlich Wasser- bzw. Säurebeständig.
Das nicht benetzte Akryl-Pulfer müsste man einfach wegpusten oder
wegreiben können.

Ich bitte um Rückmeldung, falls das mal jemand ausprobiert.

Dieter
Autor: Eddie (Gast)
Datum: 10.01.2003 20:48

Das mit den Stiftplottern hab ich auch schon öfters gehört, die sollen
teilweise auch zu schnell für die Stifte sein, so das die Tinte nicht
richtig deckt...
Ich werd' wohl erstmal ein paar Versuche machen ob die Drucker-Tinte
sich in der Säure auflöst...
Sollte was sinvolles rauskommen, werde ich euch alle hier
benachrichtigen :)
Autor: Frankl (Gast)
Datum: 16.01.2003 16:51

Ich habe so etwas mal mit einem Foliograph von Rotring gemacht. Mit der
Hand und Lineal. Das Besondere an dem Stift ist, das er
Lösungsmittelfest ist. Es wurde auch mit spezieller Tinte gefüllt. Ob es
den noch im Handel gibt, weiß ich nicht. Es ist etwa 20 Jahre her. Den
komplette Stift (Halter und Kopf) erkennt man an dem grauen Kunstoff.
Ich habe mit der Stiftstärke 0.25 und 0.3 gezeichnet.
dann brauch nur noch der Halter umgebaut werden und die
Zeichengeschwindigkeit.
Autor: Milchknilch (Gast)
Datum: 17.01.2003 00:56

Nabend, ich hab in der Ct mal von einem Thermosublimationsdrucker
gelesen, der Wachs heiss macht und auf Papier druckt. Sowas müsste sich
doch fast perfekt für Platinendrucke eignen? Hat jemand so ein teures
Ding und hat mal getestet?
Autor: Frankl (Gast)
Datum: 17.01.2003 07:24

Leider ziehen solch Drucker ihr "Papier" ein. Da müsste man flexibe
Platinen haben.
Autor: Dieter Birnschein (Gast)
Datum: 17.01.2003 13:21

Die Idee mit dem Thermosublimationsdrucker finde ich gut. Der Druckkopf
müßte dann auf ein plotterähnliches XY-Fahrgestell mit untersetzten
Schrittmotoren aufmontiert werden.

Hat jemand so einen Drucker im Schrott?

Vielleicht geht auch das Farbband oder das Löschband einer Elektrischen
Schreibmaschine. Das könnte man dann mit einem hochauflösenden
Nadeldrucker-Kopf bearbeiten.
Autor: CyberDog (Gast)
Datum: 17.01.2003 16:50

hallo jungs,

tinte ist m.e. nie ätzfest und die plotterei ist schwierig, da die farbe
dort zu schnell trocknet und dann extrem spröde wird. beim ausmalen von
pads oder von dickeren bahnen kommt es dann immer zum absplittern der
farbe, was dann zu unterbrechungen führt.

habt ihr schon mal gecheckt, dass es vom pcb-pool einen service
'next-day-delivery' gibt? das ist 1000x besser als im Keller selbst
geätzt und zudem für nen wahnsinns preis. geht allerdings nur in
verbindung mit der kostenlosen target 3001 layout version...

guckt mal bei www.pcb-pool.de und bei downloads.

ne einseitige eurokarte im normalen pool kostet nur ungefähr 35 euro
oder so.

tschö CyberDog
Autor: Mirko (Gast)
Datum: 17.01.2003 21:29

nach dem "alten" Verfahren: Layout drucken, belichten und ätzen kostet
mich die gleiche Platine 6 Euro und nicht 49,- ( Geräte nicht
eingerechnet, die haben wir doch sowieso alle rumstehen).Das
rechtfertigt doch die Bemühungen oder ? Und 1000 mal schlechter sind die
Platinen auch nicht !

Ich habe diverse Beiträge über das Belichten mit einem handelsüblichen
Gesichtsbräuner gelesen aber leider weichen die Werte ( Zeit u. Abstand)
stark voneinander ab.
Hat jemand gute Werte für ein Gerät mit 4 Röhren a 15W ???
Autor: Eddie (Gast)
Datum: 17.01.2003 23:23

Wenn ihr billige Platinen haben wollt, ich habe hier eine Seite gefunden
<a
href="http://www.gsel.com/indexplati.htm">http:/...;
Habe dort noch nie eine Platine herstellen lassen, einen Versuch ist es
jedoch wert.... Die Lieferzeit ist aber <b>sehr</b> lange mit 15
Arbeitstagen !! Naja,.....
Autor: Eddie (Gast)
Datum: 17.01.2003 23:24

hier nochmal der Link http://www.gsel.com/indexplati.htm
Autor: Klaus Wonder (Gast)
Datum: 14.03.2003 14:36

RE Mirko:
VORAUSSETZUNG: Deine Arbeitstunde kosten 0.00 EURO.
Und wie machst Du die Durchkontaktierungen???
Autor: Peter (Gast)
Datum: 15.03.2003 07:37

HAllo,
ich habe mir schoneinmal überöegt ob man nicht mit ienem Laserdrucker
auf eine Platine drucken könnt! heben tut sie auf platinen! Bloß geht
net alles vom Papier rüber! Es gibt doch so Kupferfolien die Könnte man
auf Papier kleben! und wenn des ganze ding bedruckt ist auf eine
Platine! Müsste doch auch ohne Kupfer zu erhalten sein oder?
peter
Autor: Peter Zimmer (Gast)
Datum: 16.03.2003 19:20
Dateianhang: Unbenannt1.jpg (14 KB, 367 Downloads)
preview image for Unbenannt1.jpg

Hallo,
ICh habe mal versucht eine Laserdrukervorlage auf eine Platine
Aufzubügeln!
Das ergebnis ist im Anhang! Die Riese kommen von dem abmachen des
Papiers! DAmit ist schon meine Frage verbunden! HAt jemand eine Idee wie
ich das Papier abbekommen ohnen dem Tuner etwas zu schaden. Also
irgendeine Chemie die das Papier wegätzt!
Peter
Autor: Waldemar_P (Gast)
Datum: 16.03.2003 19:49

Hallo Peter schau mall dir den Beitrag den ich vor ca 1 Monat gepostet
habe bei http://www.mikrocontroller.net/forum/read-6-18379.html unter
dem Thema "Layout direkt übertragen"

gruß
Waldemar
Autor: Peter Wiegel (Gast)
Datum: 12.06.2003 01:39

Ich hätte da noch eine Idee: Allerdings sind auch hier die Chemiker
gefragt...
1. Platine mit einem wasserlöslichen Lack beschichten (z.B. Spray)
2. Drucken mit Spezial-"Tinte", einem Gerbmittel, welches den Lack an
der bedruckten stelle wasserunlöslich macht.
Geeigneter Drucker: Modell zum direktbedrucken von CD-Rohlingen (Die
haben ja ca. Platinendicke und dürfen ja auch nicht gebogen werden)
3. Unbedruckten Lack auswaschen und Ätzen

Es währe sicher auch ein wirtschaftlicher Flop wenn dies möglich währe,
da sich ein System aus auswaschbarem Klar-oder Weißlack und Gerbtinten
zur Lackhärtung sicher auch für andere Bedruckaufgaben eine Ideallösung
währen - z.B. für Frontplatten etc.

Aber jetzt noch eine ganz andere Lösung, die allerdings auf "Normalen"
Belichten/Entwicken/Ätzen System aufbaut:

Hier könnte man einen Stiftplotter folgendermaßen modifizieren: In einen
alten Faserstift wird eine UV-Leuchtdiode eingebaut. (Gibt es neuerdings
als Taschen-Geldscheinprüfer - die Dinger sind auf der kleinen Fläche
erstaunlich Leuchtstark und müßten Photolack gut belichten können) Die
Stifthülle dient hier als Blende.
Benötigt wird hier ein Ätzresist-Fotolack bei dem die belichteten
Bereiche gehärtet werden.
Der Plotter bekommt dann noch einn UV-Licht dichten Deckel verpasst
Jetzt muß der Plotter das Bild nur so oft "Zeichnen" bis der Lack
genügend belichtet ist
Autor: Frankl (Gast)
Datum: 12.06.2003 07:48

Und die Diode muss nur noch auf 0,4 mm und kleiner (Leiterbahnbreite)
fokussiert werden.
Autor: Dieter Birnschein (Gast)
Datum: 12.06.2003 15:43

Die Idee mit dem CD-Direkt-Beschrifter finde ich faszinierend. Im Grunde
ist es das doch. Wasserfester Lack - hochauflösend auf eine Platte
gedruckt - alles was wir brauchen - oder???
Autor: mikki merten (Gast)
Datum: 12.06.2003 16:13

@dieter
Wasserfester Lack? Leider sind alle Tinten für Tintenstrahldrucker zur
CD-Direktbedruckung mehr oder weniger wasserlöslich.
Autor: harry wigger (Gast)
Datum: 12.06.2003 17:18

zum thermo-wachsdrucker.
ich hab so ein ding, das wachs ist mit sicherheit ätzfest, aber die
platine geht nicht durch den drucker. aufbügeln ist auch nicht, da
fliessen die dünnen bahnen zusammen, schade. aber angeblich geht was mit
dem star sj144, der hat ein thermoband mit harz drin und bedruckt karton
bis 550g/qm, das sind schon bretter. hat jemand so einen?
gruss, harry
Autor: Dieter Birnschein (Gast)
Datum: 12.06.2003 17:31

1) Hat jemand den Hersteller und/oder die Typenbezeichnung eines
Druckers zur CD-Direktbeschriftung?

2) Wie funktioniert so ein Drucker? Kann man alle CDs beschriften oder
nur speziell dazu vorbeschichtete CDs. Hält die Farbe auf glatten
Flächen? Hat jemand Infos über die Tinte?
Autor: Peter Wiegel (Gast)
Datum: 12.06.2003 17:39

Ja und?
Die Idee ist ja auch folgende (nochmal, um es klarer zu stellen)
Nicht der Lack kommt in den Drucker, sondern ein Härter für den Lack.
Der eigentliche Lack wird zu erst auf klassische Weise auf das zu
bedruckende Gut aufgebracht. Dieser Lack ist aber noch löslich (worin
auch immer) und etwas saugfähig. So etwa eine Gelantine-ähnliche
Lackierung. Die Druckerfarbe enthält jetzt eine Substanz (Einen
Katalysator), welche in die Lackschicht eindringt und in dieser zu einer
Härtung durch Gärben oder Polymerisation auslöst.
Der Witz dabei: Dieser Härter könnte durchaus Wasser als Lösemittel
enthalten. Vorteil: Es würde ein relativ dicker und damit mechanisch
Lackfilm gebildet ohne daß der Drucker hierzu besonders modifiziert zu
werden müßte. Die "Härtertinten" können zusätzlich normale Farbstoffe
enthalten, so daß sie auch zu sonstigen Druckaufgaben verwendet werden
könnten, ohne daß der Drucker ständig gereinigt werden müßte.
Ausdrucke auf industriell vorbeschichteten Medien (OHP-Folien,
Selbstklebefolien, CD-Rohlingen aber auch Platinenmaterial, Aluplatten
etc.) währen mit einem solchen System auch endlich wirklich wasserfest
und unverwischbar.

Ich glaube hier sollte sich eine Firma, welche sowokl Tinten als auch
Bedruckmedien herstellt einmal dran machen.
Anwendungen für einen solchen Reaktions-Druck gibt es viele:
z.B.
T-Shirt-Druck: Nur die Farbigen stellen bleiben im Stoff und sind
absolut Waschfest. Weiße Fläcken werden bei der ersten Wäsche wieder
ausgewashen - dadurch nicht der sonst übliche "Brett-Effekt" und das
Motiv muß auch nicht fummelig ausgeschnitten werden.

Druckplatten für Offsetdruck: Die mit Reaktionstinte dedruckten Stellen
der Druckplatte nehmen duch Härtung keine Befeuchtung mehr auf und sind
dadurch Träger für Druckfarbe, während die unbedruckten Fläcken Wasser
aufnehmen und dadurch die ölige Druckfarbe abstoßen. Die Qualität
derartiger Druckplatten könnte sich durchaus mit Photochemisch
hergestellten Platten messen (im Gegensatz zum
Laserdrucker/Kopiere-Verfahren für Schnelldruck)

und jetzt zurück zur Elektronik:
Nicht nur der Ätzresist ließe sich auf diese Art herstellen, sondern
auch Lötstop-Masken, Bestückungsaufdruck (sogar mit (fast) weißer
Schrift) und sogar passive Kompunenten (C, R):
Widerstände: Nach Ätzen der Platine beschichten mit
Graphit-Reaktionslack, Drucken der Widerstände (Widerstandswert durch
Breite der Bahn und evtl. Mäander)
Kapazitäten (im pF-Bereich) Reaktions-Lötstop-Lack bildet das
Dielektrikum, Reaktions-Leitlack (wie für R's benutzt) die 2.
Kondensatorplatte (die erste ist die Platinen-Kupferschicht selbst)

und wer seine Platinen lieber per Siebdruck bedruckt?
Auch hier könnte der Tintenstrahl-Reaktionsdruck helfen:
Drucksieb mit Reaktionslack...
Derartiges Siebmaterial ist auch noch für ein weiters gebiet nutzbar:
Elektro-Ätzgravuren für Metallerzeugnisse aller Art
(z.B. Messerklingen werden so beschriftet)

Also Chemiker unter Euch - Ran an den Speck!!!
Autor: Dieter Birnschein (Gast)
Datum: 12.06.2003 19:57

Hallo Peter Wiegel,

ich finde Deine Idee mit der Beschichtung und dem Auftragen des
wasserlöslichen Katalysators sehr gut. Etwas im Prinzip ähnliches, aber
natürlich lange nicht so fundiertes, wie dein Beitrag, habe ich in
diesem Forum am 10.01.2003 20:47 schon einmal angeregt (s.o.). Rein
technisch gesehen ist das Verfahren plausibel.

Wie Du schon gesagt hast, an der Sache muß gearbeitet werden! Vielleicht
sollte man nicht darauf warten, bis sich ein Chemiker auf dieses Forum
verirrt, sondern gezieht Fachleute ansprechen und sie mit dieser Idee
konfrontieren.

Ich habe sehr guten Kontakt zu einem Hochschulprofessor für Chemie in
der Uni Würzburg. Wenn Du damit einverstanden bist, würde ich ihn
daraufhin ansprechen und ihn fragen, ob er dazu etwas sagen kann oder ob
er geeignete Ansprechpartner kennt.

Viele Grüße, Dieter
Autor: HGSTaBRF (Gast)
Datum: 12.06.2003 20:11

das mit der uv-led is gut...die frage ist nur ob die wellenlänge
passt....wenn das ok ist dann schnell umaun und probieren....

das fokusierungs-problem lässt sich lösn... einfach led in ein gehäuse
verfrachten das eben ein kleines loch hat.... dann müssts hinhaun ist
zwar energie-verschwendung aber egal ;)

aber es wär mal eine idee sowas zu probieren...

73 HG
Autor: Peter Wiegel (Gast)
Datum: 12.06.2003 21:07

Lieber Herr Birnbaum,
nein, ich hätte wirklich nichts dagegen.
Währe mir daran gelegen aus der Sache etwas Patentwürdiges zu machen,
hätte ich die Idee ja wohl kaum in ein Forunm gesetzt, oder?

Nun bin ich aber leider kein Chemiker sonder kenne mich nur von der
verarbeitungstechnischen Seite mit Kunststofftechnik aus. Ich bin auch
kein Hersteller von Druckern oder Verbrauchsmaterialien, noch habe ich
vor einer zu werden.

Mir ist schon klar, daß,  wenn's einer hinkrigt, derjenige sicherlich
daran Reich werden kann, denn damit währen ptraktisch alle
Beschränkungen, die der Tintenstrahldruck heute duch die schlechte
Beständigkeit hat mit einem mal aufgehoben. auch könnte man damit ja
auch auf dunklen Bedruckmaterialien gute ergebnisse erzielen - wenn der
Reaktionslack weiß pigmentiert währe.

---------


Zur UV-LED noch ein Wort: Aus der Rotleuchtenden LED ist die Laserdiode
für den Laserpointer geworden (ist ja im grunde nichts anderes als ein
LED-Chip auf besserem Kühlkörper montiert mit einer besseren Optik als
das gegossene LED-Gehäuse. So wie im Moment die Entwicklung der LED's
weitergeht rechne ich eigentlich schon bald mit einer UV-Laserdiode (Als
gegenstück zur IR-Laserdiode, die ihren Dienst in fast allen
Laserdruckern tut)
Mit einer vom Laserdrucker abgeschauten Technik
(Laserdiode wird Moduliert, der Laserstrahl über einen rotierenden
Spiegel in eine Zeilenbewegung gebracht und in diesem Laserstrahl-Fächer
wird ein lichtempfindliches Medium bewegt) könnte dann statt der
Fototrommel dann direkt ein positiv-beschichtetes Platinenmaterial
belichtet werden.
Das ganze Gerät währe recht einfach da ja vom Laserdrucker nur die
Belichtungseinheit verwendet wird und die Fototrommel, die
Tonerdosierung/Resttonerabfuhr, die Hochspannungserzeugung für die
Tonerübertragung und die Fixiereinheit ersatzlos gestrichen würde.
Doch jetzt zurück zur Kunststofftechnik:
Wie wär denn das:
Ein Gerät (für Kleinserien und Laborfertigung - nicht unbedingt für
Hobby-Elektroniker): Platinenmaterial wird wie bei einem Papier-Drucker
durch einen Schlitz in den Printer eingeführt. (unbeschichtet, aber
gereinigt) Im Leiterbahn-Ätzresist-Drucker wird die Platine mit
flüssigem Kunstharz beschichtet und, ohne daß es erst trocknen muß,
(also als flüssige Schicht) mit dem UV-Laser-Beamer belichtet. Dort wo
der UV-Laserstrahl auftritt, härtet der Kunststoff aus. Ein Rakel
streift das nicht ausgehärtete Harz ab und führt es ins System zurück.
Die Platine ist dann ohne nachträgliche Entwickelei sofort fertig zum
Ätzen. (evtl nur geringes Nachreinigen, um eventuelle Monomer-Reste zu
beseitigen
Autor: Peter Wiegel (Gast)
Datum: 12.06.2003 21:50

Oops - Verzeihung, muß wohl mal meine Brille putzen.
Ich wollte nicht den Namen Birnschein vermurxen - wie ich auf Birnbaum
kam ist mir nicht ganz klar - da hat wohl der alte Herrm Freud
zugeschlagen - also bitte nicht bös sein... ;-)
Autor: Dieter Birnschein (Gast)
Datum: 12.06.2003 21:52

Hallo Peter Wiegel,

den Kunstharz/UV-Laserdrucker-Ansatz finde ich ebenfalls sehr
interessant und auch praktikabel. Vorbilder, insbesondere für die
UV-Strahlerzeugung und -Ablenkung, gibt es bereits bei der
3D-Körperherstellung mittels eines Systems, basierend auf einem sich
absenkenden Untergrund in einem Kunstharz-Bad in Kombination mit einer
gerasterten UV-Strahl-Belichtung/Härtung. Solche Systeme werden
beispielsweise in der Medizintechnik zur Nachbildung von Schädel-Knochen
oder sonstigen Körperteilen aus Daten der Kernspin-Thomographie
verwendet. Man müste herausfinden, in wie weit der UV-Strahl
fokussierbar sein wird. Er müsste ja wohl mindestens eine Auflösung von
besser als 300 DPI ermöglichen.

Ich werde auch hier weiter darüber nachdenken und das bereits
angesprochene Thema an den Chemie-Professor weiterleiten.


Ich bitte darum, meinen Nachnamen korrekt zu schreiben.

Viele Grüße, Dieter Birnschein.
Autor: Dieter Birnschein (Gast)
Datum: 12.06.2003 21:55

Hallo Lieber Herr Wiegel,

Birnbaum klingt auch nicht schlecht - macht nix. Entschuldigung ist
angekommen

Dieter Birnschein
Autor: Peter Wiegel (Gast)
Datum: 12.06.2003 22:55

Genau an diesen "3D-Drucker" hatte ich auch gedacht - allerdings eben
einfacher - und dadurch ja auch billiger.
Also kein "richtiger" Laser sondern Halbleiterlaser - keine
Multi-Schicht absenkerei und die Stahlablenkung nur linear im Gegensatz
zur flächigen Ablenkung beim 3D-Modell. Das ganze Ding kann, da ja nur
eine dünne Schicht errzeugt werden muß auch erheblich langsamer
arbeiten. Die 300 DPI dürften noch das geringste Problem darstellen -
das schaft ja heut der billigste Laserdrucker - und davon soll die
Ablenk-Mechanik ja stammen - nur daß der Gallium-Arsenid Laserchip eben
duch seinen Silizium Carbid Kollegen ersetzt wird. Und wenn ich sehe,
daß es sogar schon LED-Autoscheinwerfer gibt (Weißleuchtende LED sind ja
nichts anderes als UV-Led's mit Leuchtstoff-Kappe über dem Chip) dann
dürfte es mit der Leistung wohl auch klappen.

Die Luxusversion eines solchen Gerätes könnte dann gleich automatisch
die Platine wenden - die 2. Seite bedrucken und anschließend in einer
nachgeschalteten Sprühätzanlage die Leiterplatte ätzen... Leiterplatten
(fast) bestückungsfertig direkt aus der Software - die Idee hätte ich
haben sollen, bevor ich anfing Pumpen zu Produzieren - aber da gab's die
benötigten Bauteile noch nicht... :-(
Autor: Dieter Birnschein (Gast)
Datum: 15.06.2003 21:32

Hier noch ein 3-Sat Fernsehbeitrag von Sonntag zum Thema UV-Härtende
Lacke:

Lackieren mit UV- Strahlung
Eine Zukunftsanwendung der kurzen Welle ist das Lackieren. Derzeitige
Lackierverfahren sind oft gesundheitsschädlich - UV- Strahlung kann das
ändern

BASF - Studien zur Lackierung
Bei BASF in Münster testet man neue lichtempfindliche Lacke, die unter
Einwirkung von energiereicher UV-Strahlung in Sekundenbruchteilen
härten. Vor allem die Automobilindustrie setzt auf diese Technologie und
die Ergebnisse der Forschung sind beeindruckend. Kleine Tropfen von
Spezial-Kunststoff, der in flüssiger Form aus der Versuchsanlage fällt,
wird durch Licht-Blitze so schnell getrocknet, daß er als feste
Klarlackkugel den Boden erreicht.
In einem Labor in Münster werden schon komplette Autoteile durch
UV-Strahlung lackiert. Die Tests zeigen: Bei komplexen Formen wie einer
Autotür ist die Lackierung per Licht noch sehr schwierig: Die Strahlung
muss für eine gleichmässige Trocknung jeden einzelnen Punkt des Objektes
erreichen und das innerhalb von Sekunden. Auch wenn hier noch Fragen
offen sind: Die münsterschen Wissenschaftler sind sich sicher, daß die
UV-Technologie schon in wenigen Jahren in der Automobilindustrie
eingesetzt werden kann.

13.6.2003
hitec.online editiert fürs web: michael schneider | film: Stefan Lütke
Wissing

Viele Grüße, Dieter Birnschein
Autor: Dieter Birnschein (Gast)
Datum: 15.06.2003 21:34

Hallo liebe Leute,

wer kann etwas zum Thema UV-Laser-LED sagen?

Dieter Birnschein
Autor: Dieter Birnschein (Gast)
Datum: 15.06.2003 21:47

Aus einem Internet-Artikel: http://optics.org/articles/news/8/10/4/1


Nichia introduces UV diode laser
3 October 2002

Nichia announces that it is to begin sampling a 375 nm UV laser diode.

Nichia is to begin sampling an ultraviolet laser diode. The Japanese
company appears to be the first to produce such devices commercially.

According to Nichia, which also won the race to commercialize blue and
violet laser diodes, the ultraviolet laser has an output power of 2 mW
at 375 nm.

Its typical threshold current is 45 mA, with an operating voltage of 4.5
V.

Potential applications of the devices include spectroscopy, material
processing and further increases in the capacities of optical data
storage media.

Reaching further into the ultraviolet spectrum, Nichia has also
announced that it will begin sampling a 365 nm LED early next year. This
device has an output power of 100 mW and a drive current of 500 mA at
4.6 V. The LED is expected to find applications in medical equipment,
analytical systems and in photocatalysis.

Dieter Birnschein
Autor: Dieter Birnschein (Gast)
Datum: 15.06.2003 22:13

Hier noch ein UV-LED Erfahrungsbereicht:

http://www.case-modder.de/index.php?section=artike...


Hier ein kurzer Auschnitt (Typenhinweis):

Frozen Silicon
Lazer LED,        UV, 3fach
Artikelnummer:    100873
Preis:            8.80 EUR
Maße:             4,3 cm x 1,6 cm x 1,0 cm
Spannung:         12 V
Strom:            9,5 mA


Dieter Birnschein
Autor: Milchknilch (Gast)
Datum: 18.06.2003 12:09

Mal zurück zum Thema. Mit Tinte wird das wohl kaum gehen, da sie nicht
auf dem Kupfer haftet. Aber der Toner von Laserdruckern haftet
bombenfest auf Kupfer.

Meine Versuche mit Transferfolie haben bisher nicht so richtig
gefruchtet. Direktdrucken wäre sicher eine genial Lösung! Hat jemand nen
Laserdrucker übrig den ich umbauen könnte um das zu testen :))))
Autor: Peter Wiegel (Gast)
Datum: 19.06.2003 22:19

Ich könnte mir vorstellen, daß gegen das direkte Bedrucken von
Platinenmaterial mit hilfe von Laserdruckern die elektrische
Leitfähigkeit des Kupfers spricht, denn der Toner wird ja von der
Fototrommel auf elektrostatischem Weg auf's Papier (bzw die Overhead -
oder Transferfolie) gebracht und haftet dort bis zur
Fixier-"Aufbügel-"Staton ebenfals nur durch elektrostatische Aufladung.

Alle mir bekannten Druckmedien für Laserdrucker sind nichtleiter.

Auch bestünde durch die harte-scharfkantige Platte immer eine Gefaht der
Beschädigung der Fototrommel.

Allenfalls könnte ich mir vorstellen, daß per Laserdrucker auf
unbeschichtetem Hartpapier- bzw. Expoy-Plattenmaterial eine Maske
aufgebracht wird und die Kupfer-Leiterbahnen dann an den freigelassenen
Stellen auf elekrtolytischem Wege aufgebracht werden.

Aber da ist man ja schon in der Professionellen Leiterplattenfertigung
angelangt...
Autor: Jack (Gast)
Datum: 20.07.2003 23:09

Man könnte auch mit einer modifiezierten Stiftplotter und einer UV LED
die Platine belichten.
Autor: Peter Wiegel (Gast)
Datum: 21.07.2003 00:00

Oh, Tolle Idee!!! Hatte ich allerdings schon am 12.6. vorgeschlagen...
Vielleicht sollte man erst mal das durchlesen, auf das man antwortet,
oder?
Autor: Milchknilch (Gast)
Datum: 21.07.2003 10:48

So ich hab mal mehrere Sachen durchprobiert. Unter anderem:
Backpapier -> Papierstau
Rückseite von druckbaren Aufklebern -> Papierstau
Papier mit  Haargel beschichtet -> 2/3 bleibt auf dem Papier
Papier mit Impregnierung beschichtet -> 1/3 bleibt auf dem Papier
Papier mit Seife beschichtet -> 1/4 bleibt auf dem Papier

am besten ging wirklich das Backpapier. Nur bekomme ich das einfach
nicht gescheit durch den drucker, da es so dünn und rutschig ist.
Irgendwo draufkleben geht auch nicht, da es nicht hält .Den
verunglückten Druck (per hand durchgezogen) konnte ich aber super auf
die Platine bügeln!
Autor: Dieter Birnschein (Gast)
Datum: 21.07.2003 11:09

Hallo lieber Milchknilch,

versuche doch mal, das beispielsweise europakartengroße Backpapier
mittels rund herum geklebten Tesafilms auf ein DIN-A4 Papier zu
fixieren. Aus dieser Anordnung kann das Backpapier keinesfalls
herausrutschen.

Dieter
Autor: Peter Z. (Gast)
Datum: 21.07.2003 15:40

Hallo Milchknilch

> Papier mit  Haargel beschichtet -> 2/3 bleibt auf dem Papier
> Papier mit Imprägnierung beschichtet -> 1/3 bleibt auf dem Papier
> Papier mit Seife beschichtet -> 1/4 bleibt auf dem Papier

Und die Reste sind auf der Platine oder im Drucker?! Sag' ehrlich, der
ist hin oder? Wie kann man seinen Laserdrucker nur mit so einem Dreck
füttern?

@Dieter: Nicht jeder durchsichtige Klebestreifen ist Tesafilm und es
gibt bestimmt Produkte, die bei der Fixiertemperatur schmelzen.
Autor: Peter Wiegel (Gast)
Datum: 21.07.2003 17:57

Und wer hat einmal die "Layout-Kopierfolie" von Conrad - Art # 032062*
verwendet? Sicher nichht ganz billig - aber wenn's klappt...

Dürfte sicherlich von Druckertyp zu Druckertyp - oder Copierertyp
unterschiede geben - je nach Tonersystem...
* Anzeige-Link
Antwort
Autor: Milchknilch (Gast)
Datum: 22.07.2003 15:50

Ein grosses Lol für Peter Z.


Das mittig aufkleben hat übrigens geklappt! (nein mein drucker ist
nicht kaputt). Ich habe allerdings statt Tesafilm Kreppband genommen,
das ist nicht so Temperaturempfindlich.
Autor: fremder (Gast)
Datum: 22.07.2003 20:57

was spricht eigentlich dagegen beim laserdrucker einfach die heizung
abzuklemmen, wollte es bei mir schon probieren, hab aber noch garantie
darauf, wenn es aber hinhaut, wäre es eine gute idee!!!
Autor: Peter Wiegel (Gast)
Datum: 23.07.2003 01:40

Das bringt nur leider nichts, da die Heizung im Laserdrucker überwacht
wird. Wenn Du sie Anklemmst bekommtst du die Fehlermeldung "Heizung
defekt" (oder so ahnlich - manchmal durch Piep-Töne oder Blinkzeichen
als Fehlercode dafür - Kann auch nur "Service erforderlich" heißen)
und der Drucker stellt seine Arbeit schlicht weg ein.

Die Heizung in Laserdruckern und Koperern ist so eine art
langgestreckter Glühlampe, diese brennt gelegentlich auch mal durch...
Autor: uli: (Gast)
Datum: 23.07.2003 23:20

wie wird sie den überwacht, über Strommessung oder PTC NTC? ist glaube
nichts, was man nicht mittels einfachem potie oder so simulieren kann.
wird die heizung evt. coronadraht genannt? (beim brother?)
Autor: Peter Wiegel (Gast)
Datum: 24.07.2003 00:49

Das ist sehr unterschiedlich. Von der Strommessung über PTC, NTC oder
einfach nur Bimetallschalter ist da alles dabei (je nach Hersteller).
Mit dem Simulieren ist das so eine sache, denn schließlich wird ja auch
der Sensor auf funktion überwacht:
Wird der Drucker oder Kopierer eingeschaltet, so muß der Sensor
"kalt" signalisieren und die Heiz-Lampe Strom fressen. Innerhalb
eines bestimmten Zeitabschnitts muß dann der Sensor "warm" melden,
sodaß die Heizung abgeschaltet wird. Heizt die Heizung zu lange, ohne
daß der Sensor "warm" zeigt, wird der Drucker auis sicherheitsgründen
lahm gelegt. geht der Sensor aber bei Abschaltung der Heizung nicht
bald wieder auf "kalt" so wird auch hier ein Sensorschaden
diagnostiziert und "Service erforderlich" gemeldet.

Der Coronadraht ist ganz etwas anderes: Mit Hilfe des Corona-Drahtes
wird das Papier elektrostatisch aufgeladen, damit der Tomer von der
Fototrommel auf das Papier übertragen wird und dort so lange haftet,
bis das Papier in die Fixierstation hinweinläuft. Und hier ist auch
gleich das nächste, was gegen ein nichtfixieren spricht:
Schon einmal ein Papierstau beseitigt? Na klar! und wie sieht der
Ausdruck vor der Fixierstation aus? Sauber, nur eben nicht wischfest.
Doch wie sieh das aus wenn man`s eine Minute liegen läßt?
Jetzt hat sich jegliche statische Aufladung verflogen und der Toner
läßt sich mit dem leichtesten Pusten vom Papier entfernen (Was man mit
Rücksicht auf seine Lunge lieber bleiben lassen sollte)

Eine ganz andere Anmerkung:
Die 2-Komponenten-Tintenstrahl-Technik (s. weiter oben) wird
tatsächlich industriell schon angewendet:
Ein neuer Leucht-Display-Typ, die sog. OLED-Displays welche einen
ernsthaften Konkurenten für die teuren TFT-Displays darstellen werden
so hergestellt
Autor: Milchknilch (Gast)
Datum: 24.07.2003 08:39

Das Abklemmen wollte ich auch schon probieren, bin aber noch nicht
dazugekommen. Bei meinem HP lässt sich die Einheit recht leicht
entfernen und überwacht wird mit einem  NTC oder PTC. Das lässt sich
doch sicher leicht  mit einem Schalter und 2 versch. Wiederständen
simulieren. Schwieriger wird da schon die Stromüberwachung des
Heidrahtes.

Dass die Aufladung verlorengeht dürfte kein Problem sein, da ich
sowieso Sekunden nach dem Druck das ganze auf Kupfer fixiere.
Autor: Peter Wiegel (Gast)
Datum: 24.07.2003 10:58

Hey, wie wär den das: Fixiereinheit ausbauern, alle Kabel so verlängern,
daß das Ding neben dem Drucker platz findet und dort eben "luft"
fixieren. Die Temperatur-Erkennung und die Stromüberwachung müßten doch
jetzt klappen - Aber Vorsicht! am besten ein Lochblech-Gehäuse darum
bauen, sodaß man sich weder Verbrennt, noch an die Kontakte kommt.
Möglicherweise läßt sich so eine Fixiereinhet - dann mit Kurbel oder
einem Grillmotor angetrieben sogar zum Übertragen des Toners auf die
Platine nutzen... Das einzige was jetzt noch stören könnte, wär die
Papierstau-Erkennung an der Fixiereinheit, da ja hier kein Papier mehr
durchläuft.
Autor: Milchknilch (Gast)
Datum: 24.07.2003 13:18

Gute Idee! aber Vorsicht die Heizröhre wird mit 230V betrieben!
Autor: Peter Wiegel (Gast)
Datum: 24.07.2003 16:05

Darum sagte ich ja auch was von "Gehäuse". Ein bisschen Handwerkliches
Geschick sollte man schon dafür haben.

An Lochblech, insbesondere solches mit Quadratlochung, dachte ich aus
eigener Erfahrung:
Es läßt sich auch ohne Kantbank einfach an der Tischkante sehr leicht
zu rechteckigen Gebilden formen. auch das saubere Zuschneiden ist durch
den vorgegebenen Raster leichter möglich -Handblechschere reicht.
Man braucht keinerlei Befestigungsbohrungen zu bohren und diw Wärme
zieht gut ab. Vor vielen Jahren hatte ich auf diese Art einem im
Backlrohr vergessenen Handmixer (Krups 3Mix) auf diese weise ein neues
Kleid verpasst - er hielt so länger, als vor dem "thermischen Unfall"
:-)
Autor: Milchknilch (Gast)
Datum: 25.07.2003 09:58

So hab das Gestern mal getstet. Ausbau ging gut (HP LJ4P) Drucker lief
danach auch noch.

Das Layout war  sauber auf dem Backpapier. Probleme gabs einfach wieder
beim Aufbügeln. Obwohl es jetzt schon wesentlich besser aussieht bleibt
immernoch ein Teil am Backpapier hängen. Weiter oben steht das es auf
den Druck ankommt. Kann ich per Hand einen ähnlichen Druck erzeugen wie
der Laminator?
Autor: Peter Wiegel (Gast)
Datum: 25.07.2003 13:54

Das Problem ist nicht eine Sache des Druckes, sonder der
Gleichfömigkeit. Nehme einmal eine Abbrechmesser-Klinge als
"Haarlineal" und halte sie gegen Licht an die Sohle Deines
Bügeleisens. Du wirst sehen, daß eine solche Bügelsohle keinesfalls
plan ist, da sich damit nur schlecht bügeln ließe. Ein Laminiergerät
erzeugt den gleichmäßigen Druch durch eine recht weiche
Silicongummi-Walze. Die Heizung ist zumeist nicht einmal in die Walze
eingebaut, sondern sitzt davor in Form einer Alu-Leiste, die nur lose
auf dem Laminiergut aufliegt und dieses so weit erwärmt, daß die
Klebeschicht in der Laminiertasche aufschmilzt.

Auch ist das Platinenmaterial auch nicht immer völlig plan, so daß es
eines "Polsters" bedarf, um die gesammte Fläche genügend
anzupressen.
Möglicherweise ein dünnes Silikongummi-Tuch:

Bastelidee: Ein Baumwolltuch (z.B. von altem T-Shirt) straff auf ein
ebenes-mit Backpapier belegtes Brett spannen. Sanitär-Silikon
gleichmäßig und dünn auf dem Tuch verteilen, an den Langseiten je eine
etwa 1mm diche Leiste befestigen und dann die Silikonschicht mit einer
geraden Metallschine (z.B. Abfallstück einer Fliesen-Abschlußschiene)
glätten (Silikon zuvor mit Spülmittelwasser gefülltem Blumenzerstäuber
nass machen.

Mit ewas Übung müßte sich so eine geeignetes Druckkissen herstellen
lassen. Auf der Baumwoll-Seite müßte das Bügeleisen gut gleiten, das
Silikon den Druch und die Wärme gut verteilen.
Autor: Milchknilch (Gast)
Datum: 25.07.2003 20:11
Dateianhang: 2003-07-25_0484.jpg (832,7 KB, 273 Downloads)
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So hab das ganze mal ausprobiert und es sieht sehr vielversprechend
aus:

Fixiereinheit mit Kabeln "Freiluft" fixieren lassen. (eigentlich nur
weil der Druck auf Backpapier verschmiert also einfach testen)

Dann aufbügeln mit mehreren Lagen Tempos.

Das ergebniss seht ihr im Anhang. Ich brauch wohl bald mal eine neue
Tonerkartusche :) Ausserdem sind immernoch deutlich die Rillen im
Bügeleisen zu erkennen :( ....
Autor: Milchknilch (Gast)
Datum: 25.07.2003 20:12
Dateianhang: 2003-07-25_0485.jpg (212,6 KB, 195 Downloads)
preview image for 2003-07-25_0485.jpg

... was man auch hier auf dem  Papier erkennen kann.
Autor: Waldemar.P (Gast)
Datum: 25.07.2003 22:17
Dateianhang: Unbenannt1.JPG (81,5 KB, 269 Downloads)
preview image for Unbenannt1.JPG

Hier ein Versuch mit Rücken von DIN A4 Ettiket mit Eagle erstellt
auf HP LJ6L ausgedruckt und mit Laminator 150 Grad auflaminiert.
Keine Reste auf dem Rücken Platine läst Sich wunderbar Ätzen mit
verdünter HCL + H2O2.
Gruß
Waldemar_P
Autor: uli: (Gast)
Datum: 26.07.2003 17:18

hah jetzt habt ihr mich auf die idee gebracht, ich mach nen ausdruck auf
fotoglossy, nehm dann ne arbeitsfläche mach mir dann ne weich unterlage
aus küchenrolle leg dann das fotoglossy drauf, mach dann ne platine
ordenlich mit nem bunsenbrenner oder heissluftfön warm. und press das
ganze dann schön mit etwas gewicht zusammen. muss nur warten bis ich
lehres haus habe, sonst ist streit im haus, also tauch jetzt unter!
Autor: Peter Wiegel (Gast)
Datum: 26.07.2003 18:28

Und warum nicht mit Tintenstrahler auf Blattgelantine drucken, dies auf
die Platine legen und das Paket dann in der Mikrowelle erwärmen und
damm nit Nudelholz zusammenwalzen ...
Ist nicht dein ernst, oder?

Spar Dir besser das gute Potoglossy für den eigentlichen Zweck - als
"Transfer-Medium" ist's jedenfalls total MÜLL
Autor: Andre (Gast)
Datum: 13.08.2003 22:16

Hier ist vieleicht was für euch!
Mittels Laser und glossypaper.
http://www.fullnet.com/u/tomg/gooteepc.htm

Gruß

Andre
Autor: Lutz Schmidt genannt Jachmann (Gast)
Datum: 13.09.2003 18:47

Hallo Leute,

ich habe bereits erfolgreich mit ätzfesten Stiften (z.B.:edding 140S)
und einem Plotter (Robotron K6418 ) direkt aus dem Plottprogramm
von Eagle gearbeitet und das in guter Qualität. Der Trick dabei ist
das Layout jeweils nach einer kurzen Trockenphase mehrfach zu plotten.
Dannach den Lack am besten unter einer Lampe trocknen damit er
schön aushärtet.
Die Sache mit dem Transfer des Layouts von einem Laser-Druck geht
bis zu einer Größe von einer halben Europakarte auch recht gut.
Ich benutze dazu einen Laserjet IIIP und Laserfolie ( 10 Blatt für 5,-
Euro bei e-Bay ). Die Übertragung mache ich dann ganz einfach mit
einem Bügeleisen (schön heiß und nur mit der Spitze kleine kreisende
Bewegungen machen, bis die Leiterzüge leicht breiter werden)
Kurz vor dem Abziehen der Folie besprüche ich sie kurz mit Kältespray,
das ergibt dann den Effekt wie beim Eierabschrecken.
Bei größeren Vorlagen gibt es beim Bügeln leider leichte Verwerfungen
der Folie, daher auch die Beschränkung der Größe.
Bei Bedarf mache ich mal ein paar Bilder von meinen Platinen.

Beste Grüße Lutz
Autor: Karen Luttkus (Gast)
Datum: 19.11.2003 14:58

hey eddie die idee ist nicht schlecht. ich bin zwar erst 12 und gehe in
die 7 klasse aber spannend ist es trotzdem. wir haben jetzt das erste
jahr chemie und grad die erkennung der dichte von stoffen aber was
solls??? viel spaß beim basteln und probieren =)

          mfg,
                  Karen
Autor: Anti (Gast)
Datum: 20.11.2003 07:39

Hallo allerseits.

ich möchte keine Platine mit meinem Tintenstrahldrucker bedrucken
sondern Plastik. Hat irgendjemand Erfahrung mit sowas? Welche Tinte?
Trocknung?

Besten Dank,

Anti.
Autor: Frankl (Gast)
Datum: 20.11.2003 11:02

Geht nur mit Plotter und anlösender Tinte.
Autor: Nick K. (Gast)
Datum: 31.08.2004 00:40

Ich hab mir mal n bischen gedanken über ätzfeste tinte gemacht und dabei
ist mir der kugelschreiber eingefallen. Die farbe ist löslich in Alkohol
und Aceton ( ich hab zuerst spiritus genommen aber als der Alkohol
verdampfte und das Wasser übrig blieb flockte die farbe aus. Hab aber
ein gutes ergebnis mit der restlösung Farbe-Spiritus + Aceton
bekommen)

Beständigkeit nur gegen eisenIIIchlorid getestet.

ich beantworte gerne detailiertere fragen (auch bildmaterial verfügbar)
Autor: m. merten (Gast)
Datum: 31.08.2004 11:39

Tiny26 hat doch eine interne 2,56V Referenz die als Referenzspannung
genutzt werden kann sofern Vcc > 3,3 Volt. Diese ist zwar recht stabil,
hat aber fertigungstoleranzen im Spannungswert. Daher muß ggf. ein
Korrekturwert im EEPROM abgelegt werden um genaue Messergebnisse zu
erhalten.