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Forum: Platinen Nervige Mikrolöcher in PCBs

Autor: Joe (Gast)
Datum: 28.01.2010 17:51

Hallo,

beim Ätzen habe ich immer wieder Probleme mit ca. 30 um großen Löchern,
die verteilt über die Kupferoberfläche hier und da reingeätzt werden.
Man kennt das ja, wenn die Vorlage nicht 100% deckend ist, dass man
solche Löcher bekommt, aber die Vorlage ist fast total schwarz (Ausdruck
HP Photosmart 5380 auf Avery Folien). Superfeine Leiterzüge können
dadurch durchaus beschädigt werden.
Hat da jemand Abhilfe? Gibt es Folien zum Bedrucken die eine total
glatte Oberfläche haben (die Avery haben auf der bedruckbaren Seite
winzige Körnchen, ich nehme an, dass da Licht durchkommt). Hat jemand
noch andere Tipps? Tinte und Dichte sind schon optimiert.
Ich belichte auf Proma Material mit dem Proma-Vakuum-Belichter. Weiß
jemand was so ein Photoplotter kostet?
Irgendwelche anderen Tipps? Passiert das auch bei Bungard Material?
Autor: faustian (Gast)
Datum: 28.01.2010 17:57

Mal mit Tonerverdichter versucht?
Autor: Joe (Gast)
Datum: 28.01.2010 17:58

>>HP Photosmart 5380
>Mal mit Tonerverdichter versucht?

Danke für diese vollkommen sinnlose Antwort
Autor: Daniel (Gast)
Datum: 28.01.2010 18:10

Ich bekomme die Ausdrucke auch nicht 100% lichtdicht.
Deshalb lege ich zwei spiegelverkehrte Ausdrucke auf der Tintenseite
zusammen.
Dann hat man allerdings das Problem, dass zwischen Fotoschickt und Tinte
die eine Folie liegt, was der Ergebnis auch wieder verfälscht.
Autor: Joe (Gast)
Datum: 28.01.2010 18:12

Hmm, bisher hat es geholfen die Folie zu spiegeln und umzudrehen, dann
wurden die Löcher unscharf und erschienen nicht auf der Platine. Das
geht bei dem Vakkuumding aber nicht, weil man dann riskiert, dass Farbe
an die Vakuumfolie gelangt. Und das wäre richtig doof.
Autor: ... (Gast)
Datum: 28.01.2010 18:21

Joe schrieb:
> ist fast total schwarz

fast ist nicht total...
Warum druckst du nicht in eine .eps Datei und lässt dir in der Druckerei
um die Ecke einen Repro-Film davon erstellen? Dann hast du eine total
lichtdichte Vorlage.
Autor: Billy der Bastler (Gast)
Datum: 28.01.2010 18:22

Ich bin schon seit langem auf spezielle Tintenstrahldruckerfolien aus
dem Grafikgewerbe umgestiegen. Mit einem guten Tintenstrahldrucker
bekommt man da wesentlich bessere Ergebnisse als mit Laserdrucker, die
Maßhaltigkeit ist auch besser, weil sich die Folien beim Drucken nicht
verziehen.

Die Folien heissen "AccuArt2", die bekommt man bei Firmen, die z.B.
Siebdruckzubehör verkaufen.

Mein Drucker ist ein Canon Pixma 5200.
Autor: Joe (Gast)
Datum: 28.01.2010 18:23

Mit was machen die die Teile und wie finde ich eine Druckerei die das
kann?
Autor: Joe (Gast)
Datum: 28.01.2010 18:32

> "AccuArt2"

Ich finde keinen deutschn Händler. Was kosten die denn und kannst Du mir
eine Firma dafür nennen?

Danke!
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 28.01.2010 18:48

Hier kannst du Reprofilme bekommen, falls du vor Ort keine Druckerei
findest:
http://www.cadgrafik-bauriedl.de/leiterplattenfilme.htm
Autor: holger (Gast)
Datum: 28.01.2010 19:00

>Ich belichte auf Proma Material mit dem Proma-Vakuum-Belichter. Weiß
>Irgendwelche anderen Tipps? Passiert das auch bei Bungard Material?

Nein, Bungard ist gut. Proma (ex. Isel) ist Schrott.
Isel hatte früher mal sehr gutes Material. Irgendwann sind
die auf einen anderen Photolack umgestiegen. Hab haufenweise
Platinen weggeworfen. Nach Umstellung auf Bungard war Ruhe.
Ist zwar teurer, aber wenn man 80% Ausschuß hat relativiert
sich der Preis.
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 28.01.2010 19:06

Versuch mal, die Belichtungszeit etwas zu verkürzen.
Autor: Joe (Gast)
Datum: 28.01.2010 19:14

Ich werde das nächste Mal 2 min statt 2:45 belichten, mal schauen.
Bungard Material muss ich erst bestellen...
Autor: Albrecht H. (alieninside)
Datum: 28.01.2010 21:37

holger schrieb:
>>Ich belichte auf Proma Material mit dem Proma-Vakuum-Belichter. Weiß
>>Irgendwelche anderen Tipps? Passiert das auch bei Bungard Material?
>
> Nein, Bungard ist gut. Proma (ex. Isel) ist Schrott.
> Isel hatte früher mal sehr gutes Material. Irgendwann sind
> die auf einen anderen Photolack umgestiegen. Hab haufenweise
> Platinen weggeworfen. Nach Umstellung auf Bungard war Ruhe.
> Ist zwar teurer, aber wenn man 80% Ausschuß hat relativiert
> sich der Preis.

Kann ich so pauschal nicht bestätigen, ich hab letztes Jahr im
Spätsommer einige Proma-Hartpapierplatinen gemacht, die sind alle
durchweg gut geworden. Ich habe die Proma-Platinen dafür 55 Sekunden
länger belichtet, (Bungard: 5.30 Minuten, Proma: 6.25 Minuten,
Gesichtsbräuner 6 Röhren, 16cm Abstand), und schärferen Entwickler
verwendet, (Bungard: 12g/l, Proma: 15.5g/l), und während man nach der
Entwicklungszeit der Bungard-Platinen fast die Uhr stellen kann, (max. 2
Minuten), habe ich die Proma-Platinen solange im Entwickler geschwenkt,
bis der "Lack" sichtbar ab war.

Das Übereinanderlegen von zwei Transparentpapieren (Laser), bzw. von
zwei Folien (Tinte auf Zweckform 2504), hat sich auch durchgängig
bewährt. Selbstverständlich mit der bedruckten Seite auf der Platine,
meiner persönlichen Einschätzung nach kommt es gar nicht so sehr darauf
an, dass die in zweiter Etage liegende Belichtungsvorlage ebenfalls 100%
konturenscharf abgebildet wird, sondern mehr auf den "Kernschatten", den
sie der direkt auf der Platine liegenden Vorlage liefert. Natürlich lege
ich die Belichtungsvorlagen immer aufs genaueste aufeinander und bin
trotzdem immer wieder erstaunt, wie gut das Belichten damit klappt.

Natürlich darf man auch experimentieren, z.B. der
Konica-Minolta-Bizhub-C253, (Farblaser), liefert, zumindest wenn er neu
ist, ganz hervorragende Ausdrucke auf Transparentpapier, (da gibt es
eine Einstellung, die nennt sich "Glanzeffekt" -> langsamere
Durchlaufzeit, längere Fixierung -> Toner schmilzt zusammen -> Glanz?),
diese Vorlagen konnte konnte ich größtenteils mit nur einem einzigen
Ausdruck direkt verwenden.

Ebenso war es mir möglich 90g/m^2 Transparentpapier im Canon iP4600
dreimal übereinander passgenau zu bedrucken, (Trockenzeit von min. 20
Minuten nach jedem Drucken einhalten! Spätestens beim 4.ten Überdrucken
fängt er an zu schmieren!), auch diese Vorlage ließ sich direkt
verwenden.

Das Problem beim Transparentpapier ist halt, dass es man es behandeln
muss wie rohe Eier: Einmal schräg anschauen und die Farbe blättert ab,
(insbes. bei Tintendruckern), hat das Papier vor dem Drucken kleine
Dellen oder Knicke haftet weder Toner noch Tinte richtig darauf, ganz
egal wie oft man überdruckt.

Zuletzt noch der Ätzvorgang selbst, ich gebe zwar Natriumpersulfat den
Vorzug, aber bei 35°C liefert ein mehrere Wochen altes
Eisen(III)-chlorid-Bad wiederholbar bessere Ergebnisse als ein nach
wenigen Tagen und mehreren Platinen schon teilweise ausgelaugtes
NapS-Bad bei 42°C, (Eimerschwenkmethode, mit einer guten Ätzanlage mag
der Unterschied weniger groß sein).
Autor: Max M. (xxl)
Datum: 28.01.2010 21:44

mach eine Belichtungsreihe und zwar mit dem Film den du
gewöhnlich benutzt.
Autor: Joe (Gast)
Datum: 28.01.2010 22:01

Hab ich, und das Ergebnis waren 2:45 min. Belichtungsreihen haben aber
den Nachteil, dass man sie noch mit der Entwicklungsdauer permutieren
kann.
Autor: Reinhard Kern (Firma: RK elektronik GmbH) (rk-elektronik)
Datum: 28.01.2010 23:05

Joe schrieb:
> Ich belichte auf Proma Material mit dem Proma-Vakuum-Belichter. Weiß
> jemand was so ein Photoplotter kostet?

Ja, schon. Ein Wild Laserplotter für die Leiterplattenidustrie, ca 800 x
800 mm, Auflösung 5 µ, Genauigkeit 10 µ, blauer Argonlaser, mit
Gerber-Interpreter ca 0,25 MegaEuro.

Gruss Reinhard
Autor: Michael_ (Gast)
Datum: 28.01.2010 23:07

>HP Photosmart 5380 auf Avery Folien).
Schau dir mal die Folie unbedruckt mit einer guten Lupe (10x) an. Es
waren lauter kleine Blasen eingeschlossen. Ich hatte solche von Avery
mit gleichen Fehlern. Ich bin ganz schnell wieder auf Original EPSON
umgestiegen, obwohl wesentlich teurer. Hier hilft Geiz nichts!
Autor: Joe (Gast)
Datum: 28.01.2010 23:11

Nee, Reinhardt, ich meinte sowas wie den FilmStar von Bungard. Was
kostet das Ding und wo gibt's den? Und was kostet das
Verbrauchsmaterial. Kosten bis ein paar Tausend sind nicht so dass
Problem, nur wenn ich wie jetzt mal wieder länger auf Arbeit bin, dann
will ich die Möglichkeit haben innerhalb von 2 Stunden von der Idee bis
zur bestückten Platine zu kommen. Platz für einen Fräser haben wir
leider nicht....
Autor: Reinhard Kern (Firma: RK elektronik GmbH) (rk-elektronik)
Datum: 28.01.2010 23:27

Joe schrieb:
> nur wenn ich wie jetzt mal wieder länger auf Arbeit bin, dann
> will ich die Möglichkeit haben innerhalb von 2 Stunden von der Idee bis
> zur bestückten Platine zu kommen.

Schaffst du wahrscheinlich nicht, ausser bei ganz einfachen LP, und
dafür lohnt sich der Plotter dann nicht (die genaueste Angabe zum Preis
ist "erstaunlich niedrig"). Für eine komplexe Schaltung braucht meiner
Meinung nach der Plotter schon eine halbe bis eine Stunde, und die Filme
müssen dann entwickelt und getrocknet werden. Aber genaueres wirst du
bloss auf Anfrage bei Bungard direkt erfahren.

Die technische Beschreibung hört sich garnicht so schlecht an.

Gruss Reinhard
Autor: Joe (Gast)
Datum: 28.01.2010 23:58

Hatte einen an meinem alten Arbeitsplatz. War super von der Qualität.
Aber vielleicht funktionieren ja die doppelte Folie, Bungard Platinen
oder bessere Folien.
Autor: Albrecht H. (alieninside)
Datum: 29.01.2010 07:26

Ach ja, ich vergaß zu erwähnen, dass ich die Avery-Folien auch jeweils
zweimal bedrucke und dann übereinanderlege, (auf einer selbstgebauten
Durchlichteinheit oder einem hellen Arbeitsplatz mit weißer Unterlage,
ist etwas fummelig: Zwei kleine Stückchen "Uhu-Patafix" o.ä. zum
"Vorfixieren" dann Feinausrichtung und endgültige Fixierung mit einem
Stück matten Tesa/3M-Film an einer Längsseite ohne dass die Folien
gestaucht werden). So liegen dann mehr oder weniger vier Schichten Tinte
übereinander. Natürlich habe ich auch versucht die Folien noch öfter zu
bedrucken, aber i.d.R. fängt es beim dritten Überdrucken an zu
schmieren, zudem sorgen Unregelmäßigkeiten im Medium fast immer dafür,
dass auch mehrfaches Überdrucken keine Garantie für eine vollständige
Schwärzung aller Stellen einer einzelnen Belichtungsvorlage bietet, (mal
funktioniert es, ein anderes mal nicht, deshalb immer zwei Folien
übereinander). Wenn ich die Folien nicht gerade zum Belichten verwende
werden sie mit einem Stück Papier abgedeckt da sie ansonsten Staub wie
ein Magnet anziehen.

Klar, das ist schon alles "Hobbyisten-Bastelarbeit", aber immerhin kann
man diese allein zuhause und in einer absehbaren Zeit erledigen.
Trotzdem würde ich bei Problemen ohne zu zögern, auch mal einen externen
Belichter, wie z.B. den hier oft erwähnten
http://www.cadgrafik-bauriedl.de/leiterplattenfilme.htm ausprobieren nur
um mal einen Vergleich zu haben.
Autor: Karl Otto (knorke)
Datum: 30.01.2010 17:07

Bungard FilmStar kostet angeblich knapp 7000 EUR
Autor: ... (Gast)
Datum: 30.01.2010 17:14

Joe schrieb:
> Mit was machen die die Teile und wie finde ich eine Druckerei die das
> kann?

Mit prof. Laserbelichtern...
Was hindert dich daran das gute alte Telefonbuch zu nehmen und die
Druckereien in deiner Umgebung anzurufen?
Autor: asdf (Gast)
Datum: 31.01.2010 14:19

Ich würde zunächst mal probieren, eine Teilfläche vollständig schwarz
abzukleben und eine zweite Teilfläche nur schwarz zu bedrucken. Dann ist
feststellbar, ob es an der Belichtungsvorlage bzw. dem
Belichtungsprozess oder an der Leiterplatte bzw. dem Entwicklungsprozess
liegt.

Mit einem Tintenstrahldrucker (Canon Pixma IP4300) und der Einstellung
"hochauflösendes Papier","hohe Qualität" auf Inkjet-Folie (Data Becker)
mit Bungard-Basismaterial (Entwickler 10g/l, ca. 25°C, nicht zu warm!)
funktioniert bei mir alles perfekt und ohne 2. Folie. Wenn bei der
Verwendung des Entwicklers das NaOH noch nicht vollständig aufgelöst ist
(weil ich es zu eilig hatte :-( ) kommt es auch zu solchen Löchern.

Unter dem Mikroskop sind zwar auch winzige hellere Flecken (vielleicht
ca. 15-20µm) auf der bedruckten Folie zu sehen, auf der Leiterplatte
sind mir die aber noch nie aufgefallen. Bei Leitungen bis 200µ hatte ich
jedenfalls bisher keine Probleme.
Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
Datum: 05.02.2010 15:57

Joe schrieb:
>>>HP Photosmart 5380
>>Mal mit Tonerverdichter versucht?
>
> Danke für diese vollkommen sinnlose Antwort

Was ist dabei sinnlos?

http://www.watterott.com/Tonerverdichter-1l-Flasche

Ich habe keine Erfahrung damit, sondern den Verdichter zufällig
entdeckt.
Autor: Albrecht H. (alieninside)
Datum: 05.02.2010 16:13

Christian H. schrieb:
> Joe schrieb:
>>>>HP Photosmart 5380
>>>Mal mit Tonerverdichter versucht?
>>
>> Danke für diese vollkommen sinnlose Antwort
>
> Was ist dabei sinnlos?

Weil der HP Photosmart 5380 ein Tintenstrahldrucker ist und keinen Toner
verwendet!

> ...
Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
Datum: 05.02.2010 21:32

Albrecht H. schrieb:
>> Was ist dabei sinnlos?
>
> Weil der HP Photosmart 5380 ein Tintenstrahldrucker ist und keinen Toner
> verwendet!

Ok, überredet 8-o
Autor: Stephan (Gast)
Datum: 05.02.2010 23:50

also bei mir tuts immer noch ein alter Epson Sytlus Photo auf Zweckform
Folie. Ist selbst mit einer Folie Lichtdicht. Allerdings belichte ich
ca. 90-100 Sek bei 4x8 Watt auf Bungard... Bungard only.
Keine Löcher. Tonerverdichter soll eine Geheimwaffe sein, ist er aber
nicht. Entweder Tinte, oder Repro. Laser ist Sch* Und das seit 20
Jahren.
Obwohl ich mehr als einen Laserdrucker habe, kommt keiner an die
Lichtdichheit eines ordentlichen Tintenpissers ran. Schau nach einem
alten Epson Stylus, muss kein Photo sein. Die Patronen kosten 0,99 €.
Autor: Stephan M. (stephanm)
Datum: 06.02.2010 04:36

Stephan schrieb:
> also bei mir tuts immer noch ein alter Epson Sytlus Photo auf Zweckform
> Folie.

Ich hatte einen Epson Tintenstrahler, bevor ich auf die fixe Idee
gekommen bin, ihn gegen einen Canon zu ersetzen (Druckkopf war
eingetrocknet und ein Ersatz musste her).

Bei meinem alten Epson Stylus XYZ konnte man die Ausdrucke im Sommer
gegen das Sonnenlicht halten und man hat - bei höchster Schwärzungsstufe
-  ein satt deckendes, tief dunkles Schwarz gesehen. Bei meinem jetzigen
Canon Pixma iP4600 reicht eine Schreibtischlampe, um das Schwarz in ein
opaques, bläulich durchscheinendes Etwas zu verwandeln. Fürs Belichten
reichts aber trotzdem, auch wenn es mich etwa zwei Wochen und einiges an
Basismaterial gekostet hat, um die optimale Belichtungszeit
herauszufinden.

Irgendwie trauere ich dem Epson hinterher...

Stephan
Autor: Sven D. (alterswede)
Datum: 06.02.2010 06:44

Ich habe 2 Laserdrucker im Einsatz. Einer davon ist ein Farblaser
LEXMARK C530DN, welcher echte 1200x1200 dpi macht. Es gibt eine
High-Quality Dichte 4800 CQ, die ich zum Drucken von Folien nutze.
Absolut deckend und perfekte Belichtungsvorlagen... ;-)
Autor: Holm Tiffe (holm)
Datum: 10.02.2010 09:00

Kleine Druckerei vor Ort hier (Dzierzon Druck).
Eine A4 Seite vom Satzbelichter auf Film 5 Euro.

Allerdings muß man vorher und nachher schimpfen das auch nicht
seitenverkehrt belichtet wird sonst wird der Film völlig unbrauchbar.
File abgeliefert als Postscript.

Gruß,

Holm
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 10.02.2010 14:33

Sven D. schrieb:
> Ich habe 2 Laserdrucker im Einsatz. Einer davon ist ein Farblaser
> LEXMARK C530DN, welcher echte 1200x1200 dpi macht. Es gibt eine
> High-Quality Dichte 4800 CQ, die ich zum Drucken von Folien nutze.
> Absolut deckend und perfekte Belichtungsvorlagen... ;-)

Was ist denn die minimale Clearence zwischen größeren Flächen, die der
Drucker noch sauber hinbekommt?
Autor: Pete K. (pete77)
Datum: 11.02.2010 08:55

Ich bekomme gute Ergebnisse mit einem HP C4380 und Transparentpapier,
also keine Folie, sondern Papier.

Mit Folien habe ich auch sehr viele Versuche gemacht, aber das ist nie
deckend geworden.

Belichtet wird mit einem UV-Belichter, 10cm Abstand, 2 Minuten auf
Bungard Material.
Autor: Albrecht H. (alieninside)
Datum: 11.02.2010 09:49

Ja prima! Da hätten wir dann ja mal wieder ein paar neue Druckermodelle,
die sich mehr oder weniger gut zum Belichtungsvorlagendrucken eignen,
z.T. noch im Handel als Neugerät verfügbar sind (ganz wichtig!) und
soweit ich mich erinnere noch nicht in der Druckerdatenbank stehen. (Den
Brother HL-5340D hab ich noch daheim stehen).

Ich fasse mal zusammen:

Druckermodell
(Druckverfahren, geeignet zum Belichtungsvorlagendrucken
(subjektiv/Erfahrung), Bemerkung)

HP C4380
(Tintenstrahl, gut?, nicht mehr verfügbar als Neugerät?)

LEXMARK C530DN
(Farblaser, sehr gut?, verfügbar als Neugerät)

Canon Pixma iP4600
(Tintenstrahl, gut, verfügbar als Neugerät)

Konica-Minolta-Bizhub-C253
(Farblaser, sehr gut, verfügbar als Neugerät)

Brother HL-5340D
(Monochromlaser, schlecht, verfügbar als Neugerät)



@Stephan M. (stephanm) wäre schön, wenn du auch noch etwas mehr zu
deiner Methodik/Vorgehensweise mit dem Canon Pixma iP4600 schreibst, ich
hab ja bereits geschrieben wie ich das mit meinem iP4600 mache.
Autor: Reinhard Kern (Firma: RK elektronik GmbH) (rk-elektronik)
Datum: 11.02.2010 18:36

Holm Tiffe schrieb:
> Allerdings muß man vorher und nachher schimpfen das auch nicht
> seitenverkehrt belichtet wird sonst wird der Film völlig unbrauchbar.
> File abgeliefert als Postscript.

Dann liefere ihm doch gleich seitenverkehrtes Postscript.

Gruss Reinhard

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