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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Thyristorschaltung in KFZ-Batterieladegerät


Autor: Reiner L. (Gast)
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Hallo Gemeinde
Suche eine Schaltung die es vor ungefähr 20! Jahren mal in der Funkschau 
als 1/4 oder 1/2 seitiger Beitrag gab. Sinn war den Ladestrom eines 
billigen KFZ-Batterieladegeräts für Dauerladung zu reduzieren aber bei 
hohem Strombedarf die Schaltung per Thyristor zu überbrücken.

Ich kann mich nur noch dran errinnern das die Schaltung in die 
Minusleitung eingeschleusst wurde, einen 79xx-Spannungsregler, einen 
TIP-Thyristor und nur wenigen weiteren Bauteilen hatte.
Kennt jemand die Schaltung oder hat jemand eine Idee wie sowas 
funktionieren könnte?
Hab hier so ein billiges Ladegerät das ich gerne so tunen möchte.

Danke schon mal das Ihr eure Zeit für meine Fragen verbraucht ;)

Gruss Reiner

Autor: Klaus R. (klaus2)
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naja, das war ja bestimmt ein 79xx als stromquelle geschaltet. und einen 
thyristor zünden sollte man auch noch so schaffen. oder konnte das ding 
noch mehr? nein, schaltplan habe ich nicht :)

Klaus.

Autor: Reiner L. (Gast)
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Hallo Klaus

Ich glaube der 79xx war ein 7912 und hat die Batterie erstmal nur mit 
12V geladen - sozusagen Erhaltungsladung. Wenn der ladestrom sehr gross 
wurde hat der Spannungsabfall über einem serein Widerstand den Thyristor 
gezündet und den 7912 und den Serienwiderstand überbrückt.
Irgendwie so glaub ich ...


Reiner

Autor: Dirk J. (dirk-cebu)
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Hallo Reiner,
die beigefügte Schaltung ist zwar nicht genau, die Du suchst, aber sie 
läuft in meinem Einhell-Batterielader.
Gruß Dirk

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Reiner L. schrieb:
> Hallo Gemeinde
> Suche eine Schaltung die es vor ungefähr 20! Jahren mal in der Funkschau
> als 1/4 oder 1/2 seitiger Beitrag gab. Sinn war den Ladestrom eines
> billigen KFZ-Batterieladegeräts für Dauerladung zu reduzieren aber bei
> hohem Strombedarf die Schaltung per Thyristor zu überbrücken.

Ist sogar noch älter ,-)

Korrekt in FS 1983, eine schlichte Schaltung mit TIC Thyristor von TI.

Schick mir mal ne PN über das Forum, dann laß ich Dir die Verschaltung 
zukommen.

Autor: Dirk J. (dirk-cebu)
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Und damit die anderen auch etwas davon haben, hier die gescannte 
Schaltung für alle.

Autor: Reiner L. (leiner10)
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Ups jetzt hab ich auch noch dem falschen die PN geschickt ...

Auf jeden fall danke ich euch allen für eure Mühe.
Hat mich mein Gefühl doch nicht betrogen wo man mit solchen alten Fragen 
trotzdem hilfe bekommt.

Nochmals danke Andrew und Dirk und den anderen den ich Zeit stehlen 
durfte ;)

Viele Grüsse
Reiner

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Gern geschehen ,-))

Autor: Klaus2 (Gast)
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Zu beachten ist die NICHT stabilisierte Eingangsspg, richtig? Hatte mich 
schon gefragt, wie das sonst gehen soll...aber nun ists klar.

Klaus.

Autor: Flow (Gast)
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Danke Dirk J. für das Schaltbild.
darin ersehe ich jetzt den Wert eines verkohlten Widerstandes, 
entstanden durch Falschpolung und ich kann das Teil reparieren, gerade 
gestern passiert.
In meinem ist ein KP 20A 600V drin.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Klaus2 schrieb:
> Zu beachten ist die NICHT stabilisierte Eingangsspg, richtig?

Nein: Wichtig ist  die nicht GEGLÄTTETE Eingangsspannung (d.h hier bitte 
kein Siebelko).

Autor: Reiner L. (leiner10)
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Hallo Leute

Ich wollte heute mal eben die Schaltung zusammen braten. Schnell noch 
die Datenblätter - die Seite mit den Anschlussbildern aus'm Netz gezogen 
..
Und jetzt hab ich ein Problem:

Auf dem Schaltbild sind die Pins nummeriert und eine Gehäuse ist drunter 
abgedruckt. Danach wäre für mich beim 7912 Pin 3 unstabilisiert - INPUT, 
und Pin 2 stabilisiert - OUTPUT. Das Datenblatt sagt aber: Pin 2 = 
INPUT, und Pin 3 = OUTPUT.

Bin ich zu Blöd?
Negative Spannungsregler fühlen sich für mich immer irgendwie falsch rum 
an. Oder ist der Funkschau damals ein kleiner Zahlendreher unterlaufen?

Ich bedank mich schonmal für eure Hilfe

Reiner

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