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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Konica Minolta Magicolor 3300 OPC Trommel EEPROM reset


Autor: Alexander (Gast)
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Hallo Elektroniker!

Bin an einen Konica Minolta 3300 Farblaserdrucker rangekommen.
Er hat ein super Druckbild, nur leider ist nun die Trommeleinheit, 
welche für 30000 Seiten ausgelegt ist, als "leer" deklariert worden.

Ich bin aber nicht bereit 320€ für eine neue Trommeleinheit zu zahlen, 
besonders weil die letzten paar Ausdrucke noch perfekt waren.

Nach kurzem Studieren der Trommeleinheit war ein EEPROM sichtbar (von ST 
24C02).
Augelesen habe ich es bereits, und hoffe nun das Ihr mir vielleicht ein 
paar Tipps geben könnt, was ich ändern könnte.
Meine bisherige Erkenntnis ist das im EEPROM nicht nur die 
Restlebensdauer gespeichert wird sondern auch die Seriennummer*, ich 
vermute in den ersten 2 Zeilen.
Wenn ich gewusst hätte das hier keine Sicherung (wie bei anderen Konica 
Modellen) zum Einsatz kommt, hätte ich das EEPROM vorher ausgelesen, um 
einen Vergleich zu haben.

Im Anhang der Inhalt des EEPROMs (Screenshot aus PonyProg).

Grüße Alexander

*die Erkenntnis mit der Seriennummer kam daher, da ich beim ersten Mal 
das EEPROM auf FF geflashed habe, und der Drucker dann eine ungültige ID 
der Trommeleinheit bekritelte.

Autor: Alexander (Gast)
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Hallo!

Toll wäre es natürlich wenn jemand eine vergleichbare Trommeleinheit 
hat, und sich bereiterklären würde diese auszulesen.
Ich glaube die vom Magicolor 3100 ist baugleich.

Oder vielleicht kennt jemand Insiderinformationen.
Oder irgendwelche Anhaltspunkte zu solche Themen.
Leider konnte ich per google rein nichts erreichen.

Grüße Alexander

Autor: Michael H. (morph1)
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eventuell postest du den inhalt als datei und sagst uns auch den genauen 
zählerstand

noch idealer wärs wenn du auch eine weitere seite rauskriegst und das 
eeprom nochmal ausliest, kA ob sich der drucker wirklich komplett sperrt 
wenn 30k erreicht ist

vl ist das ja wirklich einfach reincodiert :)

Autor: Alexander (Gast)
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Hallo!

Ja gerne mach ich das!
Im Anhang die .hex Datei des EEPROM sowie die .e2p vom PonyProg.

Die Restlebensdauer der Trommel (Zählerstand) ist ja auf 0% (null).
Der Drucker besteht momentan auf eine neue Trommeleinheit.
Im Webinterface wurden noch 160 Seiten Restlebensdauer angezeigt, nach 5 
farbige Seiten war allerdings die Trommel schon als "verbraucht" 
deklariert.
Wenn ich gewusst hätte das dies so schnell passiert, hätte ich den 
EEPROM-Stand als Vergleichswert vorher noch ausgelesen.

Gruß Alexander

Die Trommel wird von Minolta als OPC bezeichnet deswegen der Dateiname, 
"original" bezeichnet nur den letzten Zustand (eben leer).

Autor: Danny (Gast)
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Naja, Alex an der,

da musst du wohl herumprobieren und einzelne Bits kippen lassen.
Schade, dass du den EEPROM nicht schon vorhin ausgelesen hast.
Weil so hat man ja keinerlei Anhaltspunkte, was man ändern muss und es 
könnte ja auch sein, dass eine CRC oder eine andere Prüfsumme auch dabei 
verwendet wird.
Oder du kaufst dir einfach eine neue und lädst deren EEPROM-Inhalt in 
deine und verkaufst sie billiger weiter. Nur wo findet man für sowas 
Käufer... Is ja ein großer Drucker...

Schöne Grüße,

Danny

Autor: hase (Gast)
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Vlt hilft das weiter hab weiter aber noch nich rein geschaut.

http://printer.konicaminolta.net/service/ASP/mc330...

Autor: Alexander (Gast)
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Hallo!

Danke für das Service Manual, das hatte ich aber schon vor ein paar 
Tagen.

Das habe ich mehrere Male durchsucht, nur leider wird hier nicht genau 
auf das EEPROM eingegangen, außer Pinbelegungen und 
Signalbeschreibungen.
Weiters habe ich vergeblich einen Service Mode gesucht, mit dem man 
vielleicht das EEPROM hätte zurücksetzen können.

Morgen habe ich wieder etwas mehr Zeit, da werde ich ein paar Bits FF 
setzen probieren.
Aber ich vermute fast das ohne ein Fremdabbild eines OPC EEPROMs nicht 
weiterkommen werde.
Vielleicht findet sich da jemand. :-)

Grüße Alexander

PS:Im Anhang Fotos von dem kleinem "Aufbau" zum schnellen Flashen des 
EEPROMs, der geschlossene sowie geöffnete Drucker.
4 Leitungen zum EEPROM: VCC GND SCL SDA, Versorgung per USB

Vielleicht fragt sich einer, "Was macht der das alles?"
1. Es ist ein Farblaser mit einer guten Fotoqualität
2. Es waren noch 3 Ersatztonerpatronen dabei
3. Er ist sehr schnell und hat auch noch Duplex sowie Netzwerk
4. Es wäre einfach zu schade wenn er auf den Müll kommt.
5. In der Bucht geht er wahrscheinlich nur für 1€ weg.. wenn überhaupt 
(Abholung etc.)

Autor: Rainer (Gast)
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Hi Alexander,

bist Du mit Deinem 'Projekt' weitergekommen?
Oder abgebrochen und verkauft oder verschrottet?

Gruß,
Rainer

Autor: Alexander (Gast)
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Hallo Rainer!

Ja ich habe mein "Projekt" noch ein letztes Mal aufgenommen:

Kurz noch ein Vorwort, warum der Drucker nicht mehr drucken wollte -> 
Tatsache ist das die Transfereinheit auch der Tonerrestebehälter ist, 
und der war voll!
Allerdings ist das Interface leider grauenhaft übersetzt, und ich 
interpretierte die Meldung im Display falsch.
Ich hatte die Transfereinheit auch nicht sofort als Verusacher ins Ziel 
gefasst, weil sich durch einen damligen Ein-und Ausbau der 
Transfereinheit der Zähler dieser Einheit zurücksetzte.
Nur weil diese sich ungewöhnlich schwer anfühlte wurde ich dann 
stutzig...
Lange Rede kurzer Sinn: Ich hab diese entleert und dann hieß die Meldung 
im Display schon einmal anders.

Das Beste war aber das ich nun wieder drucken konnte, genau 160 Seiten. 
(Wie im Webinterface angegeben)
=> Also EEPROM readout. Eine Seite mit wenig Text gedruckt. Wieder 
EEPROM readout.
Und siehe da... ich hatte meine "Werte".

Jetzt hab ich den Zähler zurückdrehen können :-)  (nur ein paar tausend 
Seiten ~1400, geht aber bis ~30000)

...und drucke seit dem mit einen erstklassigen Gerät.
Ich schätze es sehr weil es nicht wie viele heutigen den Toner 
"verkalibriert" oder mit anderen Methoden verschwendet.

Grüße Alexander

PS: Im Anhang mein manipuliertes EEPROM-Image mit ca. ~1400 Seiten
Es gab widererwarten keine Probleme mit der Seriennummer der Trommel, 
das Gerät akzeptiert jede Manipulation des Zählerstands (vorausgesetzt 
ohne Fehler)

Autor: Alexander (Gast)
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#Wieder ein Update.
Nun habe ich endlich das passende Bitmuster gefunden, um gut 2/3 der 
Seitenleistung freizuschalten (ca. 21000 von 30000).

Vielleicht ist es für den einen oder anderen brauchbar :-) .

LG Alexander

Autor: Stefan (Gast)
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Hallo Alexander,

habe das gleich Problem wie du, nur bin ich nicht so gut elektronisch 
bewandert.
Ich habe das EEprom jetzt ausgebaut. Die Platine ist aber verschweißt in 
dem Kunststoffgehäuse.
Man sieht nur hinten die Lötpunkte.
Kannst Du mir weiter helfen ? Du hast Dir da eine Platine selbst 
gebastelt ?
um mit USB zu verbinden ?
Die Software Pony Prog 2000 hab ich mitlerweile auf meiner virtuellen 
Maschine und Deine geänderte Datei geöffnet.
Jetzt muss diese nur in das EEprom rein. Wie kann ich das tun ?

Autor: Alexander (Gast)
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Hallo Stefan,

das ist nun doch schon ein paar Jahre her, aber meiner druckt immer 
noch.

Soweit ich mich erinnern kann war die EEPROM-Einheit (Kunststoff und 
Platine) gesteckt in der Trommeleinheit.
Bei mir war (denke ich) nichts verschweißt, sonst hätte ich gar nicht 
den EEPROM Typ ausfindig machen können.

Ich habe die I2C Schaltung auf der PonyProg Seite 
(http://www.lancos.com/prog.html ganz unten) nachgebaut.
Der USB dient nur zur Versorgung, der I2C-Programmer war am LPT 
angeschlossen.

Ein paar Bilder wären bestimmt hilfreich. Notfalls kann ich bei meinen 
begutachten.
Denke aber das ich mich einfach unten an der Platine angelötet habe.

LG Alexander

Autor: Raimund (Gast)
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Hallo,

Ich stehe nun leider vor dem selben Problem. Ich will mir einen 
Programmer bei ebay holen. Habe aber noch keine Erfahrung mit dem 
Programmieren von EPROMs.
Leider habe ich es auch noch nicht geschafft das Gehäuse zu öffnen. Will 
da nichts abbrechen. Habt ihr vielleicht Tipps für mich? Anbei ein paar 
Fotos vom EPROM.
Muss der IC ausgelötet werden, oder kann man da einfach Kabel dranlöten 
und im eingebauten Zustand neu beschreiben? Wenn das der Fall ist dann 
muß man das Gehäuse nicht unbedingt öffnen!? Man müßte nur wissen wie er 
eingebaut ist um die Kabel richtig mit dem Programmer zu verbinden. Kann 
man etwas kaputt machen wenn man ihn falsch rum anschließt? Im Prizip 
gibt es ja nur 2 Möglichkeiten.

Ich hoffe der Beitrag ist noch so weit aktiv und ihr könnt mir 
weiterhelfen.

Grüße

Raimund

Autor: Raimund (Gast)
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OK!
Da es hier doch sehr ruhig ist hier meine erfolgreiche Erfahrung:
Ich habe mir wie bereits geschrieben bei ebay einen Programmer geholt. 
Kostenpunkt €14,90.- inkl. Versand. Einziges Augenmerk auf was ich 
gelegt habe ist dass er PonyPROG unterstützt. Den Rest hat der Preis 
entschieden.

Ich habe den Chip nur aus der Trommel geclipst und 8 Kabel drangelötet. 
Meiner Vermutung nach hätten auch 3 gereicht, aber ich habe alle belegt. 
Sicher ist Sicher!
Die anderen Enden habe ich dann in den Sockel des Programmer geklemmt 
und die Datei von weiter oben geladen. Der Schreibvorgang hat nur eine 
Sekunde gedauert.

Beim ersten Start kam eine Meldung dass eine Calibrierung erforderlich 
sei. Die habe ich gemacht.
Anfangs schrieb mir der PC dass der Port nicht frei sei. Im Setup habe 
ich dann auf Seriell und den COM1 ausgewählt. Dann hat es geklappt. Mehr 
habe ich nicht an den Einstellungen geändert.
Anschließend die Kabel wieder abgelötet und rein damit in den Drucker. 
Der Zähler steht nun auf 21817 und ich habe dank dieses Beitrags 350 
Euro gespart.

Anbei noch ein Foto vom Programmer mit meiner abenteuerlichen 
Lötkonstruktion.

Autor: Alexander (Gast)
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Hallo Raimund,

das freut mich sehr wenn dir das EEPROM Image weitergeholfen hat!

Meiner läuft auch noch.

Ja sorry für die späte Rückmeldung, ich schaue hier nur sporadisch 
vorbei.

Ja, du hättest nur die 4 Signale (VCC GND SCL SDA) vom EEPROM mit dem 
Programmer verbinden müssen, aber deine Lösung klappt natürlich genauso.

Die Kalibrierung ist vermutlich wegen der anderen Seriennummer der 
Trommeleinheit (im EEPROM) ausgelöst worden.

LG Alexander

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