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Forum: Platinen Heizelement für Ätzmaschine


Autor: Jan K. (--modder--)
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Hi

Ich bau grad an einer kleinen Ätmaschine und habe so ein kleines 12 Volt 
Heizelement www.conrad.de best. nm.: 532878 aber irgendwie hält das die 
Ätzflüssigkeit nicht richtig heiß. Jetzt hab ich mir gedacht, man kann 
ja so ein Heizelement selber bauen. Hab mal so ein Layout für eine 
Platine erstellt (160x100mm). So jetzt meine Frage: Bringt es was wenn 
ich die Linien kleiner oder größer mache (sind 3mm breit) oder weniger 
oder mehr machen um mehr hitze zu erzeugen?

mfg

Jan

Autor: Jan K. (--modder--)
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Hier noch das Bild

Autor: MaWin (Gast)
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Ja wie klein ist denn deine Ätzmaschine?
Schon die nicht mal DINA4 grossen sind mit 100Watt untermotorisiert und 
brauchen eher 200W. Das geht schon mit diesen Autorückspiegelheizungen, 
aber man braucht halt ein Dutzend davon, bei Conrad ist man danach arm.
Aber man kann natürlich das Ätzgerät auch in Styropor einpacken, dann 
verliert es nicht so viel Wärme.
Ob dünn oder dick hängt vor allem mit deinem Nezteil zusammen, dünn 
heisst weniger Strom bei mehr Spannung, ausrechnen solltest du vorher 
selber, ob es für deinen Trafo passt.

Autor: Jan K. (--modder--)
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Also ausgangsleistung ist ca 12 volt und 8A

Autor: MaWin (Gast)
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Und was sagt das zur Grösse deines Ätzgeräts?

Autor: Chris W. (squid1356)
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Mal überlegen,

du willst eine Ätzmaschine zum Kupfer-ätzen bauen und diese mit einer 
Platine mit Kupfer-Leiterbahnen beheizen. Ich nehme mal an du möchtest 
die Platine in die Ätzflüssigkeit hängen... merkste was?

Ok, wenn du von außen beheizen willst musst du damit rechnen dass die 
Wärmeleitfähigkeit nicht gegeben ist. Kein wunder dass du da mit deinem 
12W Heizelement von C.... nicht weit kommst...

ich empfehle mit ca. 100W zu heizen, da kommst du bei 12V allerdings auf 
8,33A, das gibt ein schönes, schweres (teures) Netzteil.

Tip: Nimm nen Aquarienheizstab, der kostet weniger, ist im Glas vor der 
Ätzflüssigkeit sicher und fertig aufgebaut...

Gruss
C.

Autor: MaWin (Gast)
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Du bräuchtest 100m von diesem 3mm breiten und 0.035mm dicken Kupfer, um 
1.5 Ohm zu erreichen, die bei 12V mit 8A belasten um 96 Watt zu 
erzeugen, also ca. 3 solcher Platinen hintereinander.

Autor: faustian (Gast)
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Die Halogenbirnen+Reagenzglas+Quarzsand+Silikon Methode wurde auch schon 
oft hier diskutiert, siehe Suche...

Hab da mal eine 3x20W Ausfuehrung von gebaut, braucht recht lange fuer 
eine Halbliterkuevette aber erreicht die Temperatur und muss spaeter 
sogar heruntergeregelt werden (was natuerlich nicht optimal fuer die 
Halogenbirnen ist)...

Autor: Jan K. (--modder--)
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Hi

okay, dann muss ich mir mal was anderes überlegen. Es muss eigendlich ja 
nur die Temperatur auf ca 50°C halten können. würde es was bringen wenn 
ich die linien kleiner und mehr auf die platine mache?

Jan

Autor: Jan K. (--modder--)
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Ich hab nur so eine Schale die ich beheizen soll nicht so eine küvette 
oder wie das heißt

jan

Autor: Sven B. (alterswede)
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Also eine Aquariumheizung kann man wohl nur empfehlen.

In meiner 2,99 € Tupperdose hängt eine kleine billige Aquariumheizung 
für 9,99 €. Modifiziert liefert die konstant eine Temperatur von genau 
45 Grad.

Für die Durchwirbelung sorgt ein kleine Membranpumpe für 6,49 €, ein 16 
cm Keramik-Sprudelstein für 2,49 € und Silikonschlauch mit 
Rückschlagventil für 3,49 €.

Fixiert habe ich den Sprudelstein auf dem Boden mit einer 
Kunststoffblende, die ich aus einer alten CD-Hülle gedremelt habe.

Die Platine wird zum Ätzen einfach mit Plastik-Pinzetten auf den 
Sprudelstein aufgesetzt.

Funktioniert perfekt... ;-)

Autor: Dieter S. (dolivo)
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ich kann alterswede nur bestätigen. Bei mir brummt die Aquarienheizung 
schon seit Jahren bestens.

Autor: MaWin (Gast)
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> würde es was bringen wenn ich die linien kleiner und mehr
> auf die platine mache

Dann steigt der Widersdtand und es reicht vielleicht eine für 100W,
aber die Heizplatine wird heisser. Falls die ihre Wärme nicht
los wird, weil sie nicht im Ätzbad (logisch) einem Ölbad (schade)
oder zumindest vollflächig an was wärmeleitendes anklebt ist,
sondern locker mit Abstand unter einen schwabbeligen Schale liegt,
dann überhitzt sie, lösen sich die Leiterbahnen ab, stinkt, bildet 
Kurzschlüsse, wird noch heisser....

Autor: Alexander B. (alex-bd)
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Hallo!

Sven, wie hast Du den Heizstab abgeändert?
Ließ sich die flexible Vergussmasse problemlos entfernen und wieder 
dicht draufsetzen ohne das Glasrohr zu beschädigen?

Hast Du den Anschlag vom Thermostat einfach entfernt und weiter gedreht?

Wie hast Du es gemacht Dieter?

Gruss
Alex

Autor: Sven B. (alterswede)
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Alexander B. schrieb:
> Sven, wie hast Du den Heizstab abgeändert?
>
> Ließ sich die flexible Vergussmasse problemlos entfernen und wieder
>
> dicht draufsetzen ohne das Glasrohr zu beschädigen?
>
>
>
> Hast Du den Anschlag vom Thermostat einfach entfernt und weiter gedreht?

Die 'Vergussmasse' ist im Prinzip so eine Art Gummistopfen. Diesen kann 
man durch vorsichtiges Ziehen am Kabel lösen und dann ganz heraus 
ziehen.

Die Modifikation selbst geschieht durch Entfernen des Anschlags am 
rot/schwarzen Plastik-Zylinder. Danach kann man die Einstellschraube um 
einige Umdrehungen weiter drehen. Bei mir reichten etwa 2 oder 3 weitere 
Umdrehungen, um die 45 Grad zu bekommen.

Einsetzen geschieht in umgekehrter Reihenfolge und so fest und dicht wie 
original. Ohne jegliche Beschädigung.

Autor: martin (Gast)
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Ich hab Versuchsweise eine Heizwendel aus nem alten Fön in ein 
Silikonschlauch gepackt und das mit Sand befüllt. Die Ätzküvette ist aus 
Glas und etwa im A4 Format mit einer Tiefe von 2cm. Die Heizwendel hab 
ich mit ner Mittelanzapfung versehen damit die bei 12V keinen zu hohen 
Widerstand hat. Da muss man ein bissel probieren/rechnen.

Autor: reimund (Gast)
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So als Gedanke:

Wäre es bei solchen Heizungskonstruktionen nicht sinnvoll, die 
(Glas-)Küvette auf einer Seite doppelwandig zu bauen und in diesem 
Hohlraum (evtl. mit passender Füllung) die Heizung zu installieren?

Autor: Alexander B. (alex-bd)
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Guten Abend!

Vielen Dank Sven!

Die Beschreibung ist perfekt.
Werde dies in zwei drei Wochen genauso machen.

Denn der Heizstab den ich dafür vorgesehen habe sieht identisch aus.
Habe die Küvettenbreite mit ein bisschen Luft zu den Kanten an dessen 
Durchmesser angepasst - mal sehen, die 300Watt werden doch so ihre
1/4 Stunde brauchen...


Dankbarer Gruss
Alex

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