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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Tastkopf, neu gegen Alt


Autor: Thomas Laepple (bapou)
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Hallo Forum,

ich habe mir ein Oszilloskop und Tastköpfe erstanden und es
ist die erste Frage aufgetaucht.

Kann es sein, dass ein älterer Tastkopf mehr "Rauschen" produziert als 
ein neuer ?

Gezeigt ist ist die untere Flanke des internen Kalibrationssignals (~ 
2khz, 600mv), einmal mit einem Testec LF Probe (auf 10:1 gestellt) und 
einmal mit der Fluke PM9010 Probe gemessen (entsprechend in Y verschoben 
damit beide Kanäle sichtbar sind, die obere Flanke ist nicht mehr 
sichtbar). Die Y-Verstärkung ist
für beide Probes gleich eingestellt (=10mV. Nur da das Oszi die 1:10 
Einstellung der Orginalprobe erkennt und umrechnet steht einmal 10 und 
einmal 100mv im Bild). Das von der PM9010 aufgezeichnete Signal hat 2-3x 
die Breite = Rauschen von dem Testec aufgezeichneten Signal.

Sonst würde ich lieber die zum Oszi passenden alten Probes zurück geben 
und für das gleiche Geld Testecs kaufen.

Die Daten der Probes:

Testec-LF 312

bei Teilungsfaktor: x10
  Eingangsimpedanz: 10 MΩ, 15,5 pF
  Bandbreite: 150 MHz
  Anstiegszeit: 2,3 ns
  Kabellänge: 1,2 m
  Kompensationsbereich: 10..60 pF



Fluke /  Philips Typ PM9010/091
Tastkopf 10:1, Bandbreite 100MHz -
      Gesamtlänge ca. 150 cm
      Eingangswiderstand 10 MOhm
      Eingangskapazität 12 pF
      Kompensationsbereich 15 pF bis 35 pF


Gruss
Thom

: Verschoben durch Admin
Autor: T. C. (tripplex)
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Das Problem ist du nicht weißt wer von den beiden Tastköpfen
recht hat ;)

Zumal die Probes für 1:1 und für 1:10 jeweils einzeln Kompensiert
werden sollten.

Autor: Thomas Laepple (bapou)
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Ich würde schon schätzen der Testec misst das richtige. Sonst müsste
auf dem Kalibratorsignal ein hochfrequentes zufällig=strukturloses 
Rauschen
sein..

Die Probes habe ich grob bei 1:10 kalibriert. Ausserdem sollte das doch 
nur die Grundform des Signals verändern.

Autor: Ulrich (Gast)
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Das Messen des Testsignals eim Scope ist schon ein Sonderfall, denn hier 
ist die Masseverbindung intern und nicht über die Tastköpfe. Wieviel 
Störungen man sich einfängt kann davon abhängen wie die Kabel gerade 
liegen.

Ein besserer Test für das Rauschen der Proben wäre es die Proben einfach 
mal nichts messen zu lassen, also vorne an der Probe die Aasse der Probe 
anschließen. GGF, das ganze noch im Raum dehen um zu sehen ob da viel 
Funkempfang dabei ist. Ein Handy sollte entsprechend nicht in der Nähe 
sein.

Ein bischen weniger Rauschen darf der neue Tastkopf haben, schießlich 
hat der ja auch mehr mehr Eingangskapazität.

Autor: Thomas Laepple (bapou)
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Hallo Ulrich,

vielen Dank für deinen Beitrag. Ich werde mal
die Messung gegen Masse testen.

Gruss
Thom

Autor: Thomas Laepple (bapou)
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Nur ein kurzes Update.
Gegen Masse gemessen haben der neue und der alte Tastkopf ein
ähnliches Rauschen = Restsignal.

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