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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Einfache Audioschaltung perfektionieren.


Autor: Walter Keiser (Firma: ZPfvP) (audion)
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Jetzt sind die Perfektionisten gefragt. Auf dem Bild habe ich eine 
Audioschaltung für Kopfhörer gebaut (zwei Stück für Stereo). Mit dem 
Klangergebniss bin ich sehr zufrieden. Ist viel mal besser, als mit 
einem OPV, bei dem man sich mit dem Rausch und so auseinandere setzen 
muss. Klar die Schaltung ist einfach, doch ich möchte sie 
perfektionieren.

WIe kann ich die einfache Schaltung noch mehr verbessern? Welcher 
Transistor ist der beste hierfür? (Mosfets sind auch okay).

R1 - Hauptwiderstand
R2 - Gegenkoppelwiderstand
R3 - Lautstärkeeinstellung

C1 - Gleichspannungentkopplung

T1 - BC 548 C (derzeit)

Autor: abraxas (Gast)
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ROFL... als ob ein Transistor nicht rauschen würde...

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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>als ob ein Transistor nicht rauschen würde...

Sicher rauscht ein Transistor, -aber weniger als etliche Transistoren
zusammen, die einen OPV ausmachen.

MfG Paul

Autor: Olibert E. (olibert)
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o  Du hast keinerlei Temperaturstabilisierung vorgesehen (z.B. 
Emitterwiderstand)

o  Die Lautstärkeregelung mit R3 ist abenteuerlich, da diese vom 
Ausgangswiderstand der einspeisenden Schaltung abhängig ist

o  Bist du sicher das der Tranistor im optimalen Arbeitspunkt arbeitet ?

Ansonsten google nach "Transinstorverstärker"

Autor: Walter Keiser (Firma: ZPfvP) (audion)
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Paul Baumann schrieb:
> Sicher rauscht ein Transistor, -aber weniger als etliche Transistoren
> zusammen, die einen OPV ausmachen.
>
> MfG Paul

<Danke, wollte ich gerade antworten. Ich habe mehrere OPV's und die 
Rauschen mehr, als ein einzelner Transistor. Kann es deshalb bestätigen.

Autor: Walter Keiser (Firma: ZPfvP) (audion)
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Olibert E. schrieb:
> o  Du hast keinerlei Temperaturstabilisierung vorgesehen (z.B.
> Emitterwiderstand)
>
> o  Die Lautstärkeregelung mit R3 ist abenteuerlich, da diese vom
> Ausgangswiderstand der einspeisenden Schaltung abhängig ist
>
> o  Bist du sicher das der Tranistor im optimalen Arbeitspunkt arbeitet ?
>
> Ansonsten google nach "Transinstorverstärker"

1. Okay, aber der Hörer wird mit einem Kon. am Ausgang angeschlossen.

2. R3 ist ja auch ein Poti. Das klappt sehr gut.

3. Ja, mit einem Messger. stell ich die Spannung so ein, das ich die 
mittlere Spannung habe.

Autor: Olibert E. (olibert)
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Walter Keiser schrieb:
> 1. Okay, aber der Hörer wird mit einem Kon. am Ausgang angeschlossen.
Das hat nichts mit Temperaturstabilisierung einer Versärkerschaltung zu 
tun

> 2. R3 ist ja auch ein Poti. Das klappt sehr gut.
Vergleiche deine Beschaltung mit gängigen Schaltungen im Netz

> 3. Ja, mit einem Messger. stell ich die Spannung so ein, das ich die
> mittlere Spannung habe.
?!

Zum Thema Rauschen eines OPAMP: Du hast hoffentlich nicht einen 741 als 
Referenz fuer alle gängigen OPAMPs benutzt..

Autor: Walter Keiser (Firma: ZPfvP) (audion)
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Olibert E. schrieb:
> Zum Thema Rauschen eines OPAMP: Du hast hoffentlich nicht einen 741 als
> Referenz fuer alle gängigen OPAMPs benutzt..

Nein, nur den "324N" und ein paar andere Typen. Der "324N" hat bei hohen 
Fre. (z.B. Klavier) ein verauschtes Klangbild.

Autor: mhh (Gast)
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Ein Problem bei Deiner und der LM324 Variante ist der niedrige 
Widerstand der Kopfhörer. Verwende daher z.B. einen TDA2822M.

Autor: Olibert E. (olibert)
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Walter Keiser schrieb:
>
> Nein, nur den "324N" und ein paar andere Typen. Der "324N" hat bei hohen
> Fre. (z.B. Klavier) ein verauschtes Klangbild.

LM324 habe ich zuletzt für die Regelung in einem Netzgerät von '85 
verbaut.
Hast du mal mit Low-Cost OPAMPS wie TL081 bzw. TL082 getestet ?

Autor: mhh (Gast)
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Olibert E. schrieb:
> Hast du mal mit Low-Cost OPAMPS wie TL081 bzw. TL082 getestet ?

Für so niederohmige Lasten nicht unbedingt geeignet. Der Ausgang muss 
auch Strom treiben können und das spricht gegen die meisten OPVs.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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LM324  ist wohl nicht das Mass aller Dinge. Das Teil ist fast 40 Jahre 
alt.
Da hat sich in den letzten Jahren schon was getan.

Das ein Bauteil rauscht ist klar aber es kommt auf das Signal/Rausch 
verhaeltnis an. Und in einer Endstufe ist der Pegel so hoch das das 
Rauschen
praktisch keine Rolle mehr spielt.

Auch sind die OPs fuer Kleinsignalverstaerkung ausgelegt und nicht um 
einen 32 Ohm Kopfhoerer zu treiben. Dafuer gibt es andere dafuer 
optimierte ICs.

Deine Transistorstufe ist nicht gerade dafuer geeignet einen Kopfhoerer 
direkt zu treiben. Stichwort: Gegentaktendstufe bauen.

>3. Ja, mit einem Messger. stell ich die Spannung so ein, das ich die
>mittlere Spannung habe.

Und das gilt dann fuer welche Temperatur ?


Gruss Helmi

Autor: Walter Keiser (Firma: ZPfvP) (audion)
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mhh schrieb:
> Ein Problem bei Deiner und der LM324 Variante ist der niedrige
> Widerstand der Kopfhörer. Verwende daher z.B. einen TDA2822M.

Kann aber nicht sein. Den Lautsprecher haben eine noch geringere 
Impedanz (Widerstand). Aber werde denn Type mal testen.

Noch was will ich erwähnen. Wenn ich mit OPV (LM324N) arbeite, habe ich 
das Problem mit dem "Geistereffekt" (weiss nicht, wie es sich nennt). 
Auf jeden Fall höre ich zusätzlich Geräusche, Stimmen und Musik, die 
vermutlich vom Nachbarn in das Stromnetz einkoppelt und somit 
abstrahlung bewirkt, die der OPV "empfängt". Wenn mein Kühlschrank 
abschaltet, hört man dann so ein knacken. Einmal hatte ich nur einen 100 
Ohm Wid. und habe mich dann ziemlich erschräckt, so laut war das. Das 
Problem habe ich aber bei einen einzelnen Transistor nicht.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Walter Keiser schrieb:
> Auf jeden Fall höre ich zusätzlich Geräusche, Stimmen und Musik, die
> vermutlich vom Nachbarn in das Stromnetz einkoppelt und somit
> abstrahlung bewirkt, die der OPV "empfängt". Wenn mein Kühlschrank
> abschaltet, hört man dann so ein knacken. Einmal hatte ich nur einen 100
> Ohm Wid. und habe mich dann ziemlich erschräckt, so laut war das.

Das ist mangelende HF-Einstrahlfestigkeit. Ein paar kleine Cs an 
bestimmten Stellen und es ist weg.

>Das
> Problem habe ich aber bei einen einzelnen Transistor nicht.

Dein Transistor hat ja auch eine wesentlich geringere Verstaerkung wie 
ein OP.

Autor: mhh (Gast)
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Walter Keiser schrieb:
> Wenn ich mit OPV (LM324N) arbeite, habe ich
> das Problem mit dem "Geistereffekt" (weiss nicht, wie es sich nennt).
> Auf jeden Fall höre ich zusätzlich Geräusche, Stimmen und Musik, die
> vermutlich vom Nachbarn in das Stromnetz einkoppelt und somit
> abstrahlung bewirkt, die der OPV "empfängt". Wenn mein Kühlschrank
> abschaltet, hört man dann so ein knacken.

Betreibst Du den ohne Gegenkopplung? Falls doch, ist die Verstärkung 
sicher viel zu hoch eingestellt. Daher auch das starke Rauschen.

Autor: thorstendb (Gast)
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> Auf jeden Fall höre ich zusätzlich Geräusche, Stimmen und Musik,
> die vermutlich vom Nachbarn in das Stromnetz einkoppelt und somit
> abstrahlung bewirkt, die der OPV "empfängt".

Wtf ??!?!?!

Ich hab schon diverse LM324, 385 und TL074 fliegend auf nem Steckbrett 
verdrahtet, aber nie etwas anderes rausbekommen, als das, was ich 
reingeschickt habe (+ Rauschen und Gegenkopplung versteht sich).

> die vermutlich vom Nachbarn in das Stromnetz einkoppelt
Ich behaupte mal: Mit "normalen" Geräten unmöglich!


VG,
/th.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Du wirst Dir HF eines Mittel-oder Langwellensenders eingefangen haben,
die von der Schaltung demoduliert worden sind. Daher die "Geistermusik".
Da hilft nur: Das Eingangssignal mit geschirmter Strippe von der 
Signalquelle holen.
Die Schaltung enthält übrigens schon eine Temperaturstabilisierung:
Dadurch, daß der Basiswiderstand am Kollektor angeschlossen ist und
nicht einfach "oben" an der Betriebsspannung liegt.

MfG Paul

Autor: Anja (Gast)
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PNP-Transistoren rauschen viel weniger als NPN-Transistoren.

Autor: Walter Keiser (Firma: ZPfvP) (audion)
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Anja schrieb:
> PNP-Transistoren rauschen viel weniger als NPN-Transistoren.

Warum?

Autor: Anja (Gast)
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Habe leider in Halbleiterphysik nicht aufgepaßt. (Dafür aber in den 
Datenblättern der Operationsverstärker).
z.B. hier:
http://www.onsemi.com/pub_link/Collateral/MC33078-D.PDF

oder vergleiche mal Deinen BC548 mit einem BC560:

http://www.fairchildsemi.com/ds/BC/BC548.pdf

http://www.fairchildsemi.com/ds/BC/BC560.pdf

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ich habe mal mit 4-fach-OVs TL074 in SO14-Gehäuse einen 
Kopfhörerverteilerverstärker für´s Studio-Monitoring gebaut, einer der 4 
OVs per Chip dient als Puffer für die Lautstärkeeinstellung, die anderen 
3 sind eingangsseitig parallelgeschaltet und ausgangsseitig über je 
einen 100 Ohm Widerstand zusammengeschaltet, daran wird eine Seite des 
Kopfhörers angeschlossen. Dasselbe nochmal für den anderen Stereokanal. 
Das Ganze 4x für 4 Teilnehmer. Das Klangergebnis an +-15V 
Versorgungsspannung ist absolut überzeugend und da rauscht gar nichts 
(hörbar). Gemessen war der Signal-/Rauschabstand über 85db. So viel zum 
Thema OVs und Einzel-Transistoren. Spezialchips braucht´s dafür 
normalerweise auch nicht.

Autor: diode (Gast)
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Walter Keiser schrieb:
> mhh schrieb:
>> Ein Problem bei Deiner und der LM324 Variante ist der niedrige
>> Widerstand der Kopfhörer. Verwende daher z.B. einen TDA2822M.
>
> Kann aber nicht sein. Den Lautsprecher haben eine noch geringere
> Impedanz (Widerstand).
Hat irgendjemand gesagt dass deine Schaltung oder LM324 für Lautsprecher 
besser ist?

Autor: Michael_ (Gast)
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>PNP-Transistoren rauschen viel weniger als NPN-Transistoren.
Warum wohl? Weil moderne Verstärker mit SI ausgerüstet sind und da der 
Standard NPN sind. Es besteht einfach keine Notwendigkeit, sowas zu 
entwickeln oder auszumessen.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Stimmt, daß NUR PNP Bauelemente erheblich weniger als die NPN-Variante 
rauschen. Werden die PNP aber auf einem Chip mit NPN zusammen 
hergestellt, dann sind sie nicht mehr seeeehr viel besser als die NPN.

Dafür haben übrigens die NPN höhere Stromverstärkung und sind schneller.

Autor: mhh (Gast)
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Abdul K. schrieb:
> Dafür haben übrigens die NPN höhere Stromverstärkung

Deswegen rauschen die ja etwas mehr. PNP mit diesen Verstärkungsfaktoren 
rauschen genau so.

Autor: Helmer (Gast)
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ähmm, hast du denn auch an die OpAmps die Abblockkondensatoren für die 
versorgungsspannungen in räumlicher nähe angeschlossen?
wenn nein, opamps neigen sonst zu wilden schwingungen, die wie starkes 
rauschen klingen...

mein tipp: tda7231 , kommt mit einer einfachen versorgungsspannung aus 
(+2,5V bis 14V glaube ich) und ist in der lage, wie ein röhrenverstärker 
zu übersteuern (soft clipping).
kann bis 1W liefern, also vorsicht, kann beim ausprobieren ziemlich laut 
werden... übrigens auf richtige massenführung achten!

Autor: Walter Keiser (Firma: ZPfvP) (audion)
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Helmer schrieb:
> ähmm, hast du denn auch an die OpAmps die Abblockkondensatoren für die
> versorgungsspannungen in räumlicher nähe angeschlossen?
> wenn nein, opamps neigen sonst zu wilden schwingungen, die wie starkes
> rauschen klingen...

Das ist mir schon klar. Die Schlatungen werden schon sehr gut mit 
grössmöglichen Kon. an allen Ecken stabiliesiert. Rauschen höhre ich 
aber selbst bei dem LM324N bei grösser Verstärkung nicht. Nur das 
Problem bei dem IC ist, das er bei hohen Tonfre. (wie gesgt beim 
Klavier) rauscht oder mehr noch so komisch klirt. Keine Ahnung wie sich 
das jetzt nennt.

> mein tipp: tda7231 , kommt mit einer einfachen versorgungsspannung aus
> (+2,5V bis 14V glaube ich) und ist in der lage, wie ein röhrenverstärker
> zu übersteuern (soft clipping).
> kann bis 1W liefern, also vorsicht, kann beim ausprobieren ziemlich laut
> werden... übrigens auf richtige massenführung achten!

Mein Kopfhörer ist für bis 50 mW geeignet. Bis dahin ist er aber schon 
mit seinen 16 Ω Impedanz ziemlich laut. Von daher ist eine geringere 
Lautstärke ausreichent.

Autor: Anja (Gast)
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Hallo,

der LM324 ist für Audiozwecke gar nicht spezifiziert.

Die Slew-Rate ist << 1V us. (irgenwo habe ich mal so 0,2 oder 0,3 V/us 
gelesen).
Ein Audio Op-Amp wie z.B. der TL074 hat mit 13V/us wesentlich mehr.

Ich würde nie einen Op-Amp in einer Audio-Schaltung verwenden wo im 
Datenblatt nicht wenigstens eine Klirrfaktor-Angabe angegeben ist.

Gruß Anja

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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mhh schrieb:
> Abdul K. schrieb:
>> Dafür haben übrigens die NPN höhere Stromverstärkung
>
> Deswegen rauschen die ja etwas mehr. PNP mit diesen Verstärkungsfaktoren
> rauschen genau so.

OK, das hat mich jetzt auch interessiert und gerade eben habe ich mal 
die Experten gefragt, in dem ich das Datenblatt des LT1806 angeschaut 
habe. Der hat eine komplementäre Push-Pull Eingangsstufe mit je NPN und 
PNP. Ich gehe nun davon aus, das die Entwickler bei LTC genau wissen was 
sie tun. Und das aufgrund der Eigenschaften eines Op-Amps diese 
Transistoren jeweils 'equivalent gleich' sind. Nun schaue man sich die 
Rauschkurven im Datenblatt mal an.
Kommentare?

Autor: mhh (Gast)
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Kannst Du das Datenblatt mal bitte anhängen? Das, was ich habe, hat 
keine Diagramme drin.

Jedenfalls verringert es das Rauschen, die Kollektorströme sehr gering 
zu halten. Außerdem wird dieser OPV mit geringen Verstärkungsfaktoren 
bei hoher Eingangsspannung betrieben. Interessant wäre mal ein Versuch 
mit 5mV Eingangsspannung bei 500facher Verstärkung. Sollte man mal 
testen und mit anderen OPVs vergleichen.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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http://cds.linear.com/docs/Datasheet/18067fc.pdf

page 13


1. Was verstehst du unter Rauschen? Die wohl meisten einfachen 
Betrachtungen beziehen sich implizit auf Audioanwendungen an 
niederohmigen Quellen. Dort überwiegt das Spannungsrauschen.

2. Schaltet man z.B. n OpAmps oder Transistoren parallel, so vermindert 
dies das Spannungsrauschen um sqrt(n). Unterschlagen wird aber fast 
immer, das das Stromrauschen um genau diesen Faktor steigt. Man gewinnt 
also eigentlich nichts, sondern erspart sich nur einen 
Anpassungsübertrager (den man eventuell wegen DC-Kopplung auch nicht 
realisieren kann). Was man also dadurch verändert, ist die 
Rauschimpedanz. Die sollte der Impedanz der Quelle entsprechen. Also 
Leistungsanpassung.

3. Vielleicht ist diese Textbook-Aussage das PNP weniger rauscht, genau 
so entstanden. Weiß nicht. Habe es nie überprüft und sehe dies auch als 
schwer an.

Autor: mhh (Gast)
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So groß finde ich die Unterschiede nicht, um daraus eine 
Verallgemeinerung zu basteln.

Mit dem Parallelschalten kenne ich auch (bis zu 20 St.), über den 
mäßigen Erfolg entscheidet das ganze Drumherum. Mehr als 3 hatte 
jedenfalls keinen Sinn. Ist aber schon lange her.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Die Vergrößerung der Schaltung macht sie auch störempfindlicher und die 
parasitären Elemente steigen an. Ein prinzipieller Vorteil von 
IC-Integration ist dagegen deren Kleinheit.
Außerdem basiert obige Technik auf unkorrelativem Rauschen. Kommt das 
Rauschen z.B. von der Spannungsversorgung, ist es korrelativ gekoppelt.

Aber man kann es ja einfach ausprobieren.

Autor: HildeK (Gast)
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Walter Keiser redet von einem Kopfhörerverstärker, aus welcher Quelle 
betreibt er den? Wahrscheinlich von einem normalen Line-Signal, und sei 
es 10dB kleiner als sonst üblich. Da spielt das Rauschen eines 
Transistors oder Operationsverstärkers keine Rolle mehr!
Das ist dann relevant, wenn man Mikrofonsignale oder MM/MC-Pegel 
verstärken muss.

Aber einen einfachen Transistor in Kollektorschaltung als 
Kopfhörerverstärker zu verwenden und ihn fast perfekt zu finden, ist 
schon gewagt.
Eine solche Schaltung ist für Kleinsignalverstärkung geeignet, da 
gehören aber Signale für einen Kopfhörer nicht mehr dazu. (Schön, ich 
weiß nicht, welche Versorgungsspannung er verwendet und mit welchem 
Signalpegel er 'laut genug' verbindet).

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Die Diskussion ist halt mal wieder abgewandert. Oftmals postet man auch 
ohne sich an den Anfang noch zu erinnern.

Konkret würde ich dem Mann NE5532- oder TDA7052-Varianten empfehlen. 
Gibt aber viele andere.

Autor: Gast321 (Gast)
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Der LM324 hat eine ziemlich starke Übernahmeverzerrung. Das könnte das 
rauschen/klirren bei einem Audiosignal erklären. TL084 ist da wesentlich 
besser.

Autor: Walter Keiser (Firma: ZPfvP) (audion)
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Hallo nochmal,

musste gestern wieder bis 23:00 Uhr arbeiten darum hatte ich kein kein 
Bock. Morgen habe ich dafür frei, dann ich mal eine Foto + Schlatplan 
von meiner derzeitigen Schaltung hier hineinsetzen und mich mal nach den 
ganzen OP-AMP's umschauhen.

Autor: Walter Keiser (Firma: ZPfvP) (audion)
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Hier eine zusammenstellung.

Autor: Walter Keiser (Firma: ZPfvP) (audion)
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-------------
Zu den Bereichen:

- 1. Gleichrichter
- 2. Haupteingang (Chinch - Stereo)
- 3. Eigentlicher Verstärker
- 4. Zusatzeingang (um Pc anzuschliessen, um Radio über I-net zu hören)
- 5. Ausgang
------------------
Bauelemente
- - - - - - - - - -
- Netzgerät:

8 V~  500 mA  4 W (http://www.conrad.de/ce/de/product/510745/)
- - - - - - - -
- C1 - C2:

Kon. mit 2200 uF (will ich durch 4700 uF ersetzen mit 16 V).
- - - - - - - - - - - -
- D1 - D2:

Typ 4001 mit 50 V Reverse-Spannung (vorher Typ 4148).
- - - - - - - - - - - -
- P1 - P2:

Stereo-Potis in lin (will ich ersetzen durch log) bis 1 M.
- - - - - - - - -
- T1 - T2:

Typ BC 548 C
- - - - - - - - - - -
- C3 - C8:

Elkos mit 100 uF + 150 nF KERAMIK X7R 
(http://www.conrad.de/ce/de/product/501076/) + 1 nF KERAMISCH 
(http://www.conrad.de/ce/de/product/457345/)
- - - - - - - -
- R1 - R2: 10 K
- R3 - R4: 1 K
- R5 - R6: 10 K

(Widerstände alle Metallfilm)
-----------------------
Am Haupteingang schliesse ich PS2 an. Da der Kopfhörer-Ausgang an 
Fernseher defekt ist und ich später noch höhen und tiefen Einstellung zu 
meiner Schaltung noch hinzufügen möchte.

Mit dem zusätzlich Eingang höre ich Sunshine-Live über PC (da ich 
dadurch aufnehmen kann) und speise es am zusätzlichen Eingang hinein.
-----------------------

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Beneidenswert, der viele Platz in deinem Labor ;-)

Autor: Eddy Current (chrisi)
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Ich habe den Verdacht, dass die Spannungsverstärkung sehr gering ist. 
Als Verbesserung würde ich daher einen Emitterfolger vorschlagen. Und 
ja, ich werde das skizzieren. Moment...

...siehe Anhang.

Autor: Walter Keiser (Firma: ZPfvP) (audion)
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Ihr könnt mir heute noch eine paar Tipps geben, welchen OPV man noch 
nehmen könnte. Da der Kopfhörer nur 50 mW aushält sind 200mW am Ausgang 
völlig ausreichen. Bin auch bereit 10€ für einen guten OP zu zahlen, 
wenn der Klang hervoragend ist. Eine Klangregelung für Tiel, Mittel und 
Hoch wäre auch nett.

Da ich morgen wieder zum 20 Km entfernten JobCenter muss, kann ich 
nebenbei auch nach Conrad vorbeigehen und da mir viele OPV`s holen. Dann 
muss ich nicht noch X-mal da hoch laufen. Ausserdem habe ich noch 
folgende kurze Fragen:

+ Wie viel Spannung brauch ein 16-Ohm-Kopfhörer für Vollausschlag? 5 
Volt?

+ Sind die Chinch-Ausgänge an den Geräten dauerkurzschussfest? 
Kopfhörerausgang an PC auch, oder?

+ Wie viel Strom können die Chinch-Ausgänge liefern? (Bei meiner 
jetzigen Schlatung sind R1 und R2 "10 kOhm" gross.)

+ Habe interessehalber noch einen OPV "MAXIM MAX 4175" als 
Beispielvorschlag gefunden, ist der für Audio zu empfehlen?

Autor: mhh (Gast)
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Walter Keiser schrieb:
> + Wie viel Spannung brauch ein 16-Ohm-Kopfhörer für Vollausschlag? 5
> Volt?

0.9V bei 50 mW


> + Sind die Chinch-Ausgänge an den Geräten dauerkurzschussfest?
> Kopfhörerausgang an PC auch, oder?

Ja, ja.


> + Wie viel Strom können die Chinch-Ausgänge liefern? (Bei meiner
> jetzigen Schlatung sind R1 und R2 "10 kOhm" gross.)

Auslegung i.A. für eine Last von 10 kOhm. Niedriger kann Klang 
verfälschen wegen der Koppelkondensatoren.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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TS921
http://www.st.com/stonline/books/pdf/docs/5560.pdf
http://de.farnell.com/stmicroelectronics/ts921in/o...

Der TS921 treibt 32Ohm Lasten, rauscht wirklich kaum bis garnicht und 
läuft an 5Volt. Für deinen Koprhörer wirklich das "Ideal Standard 
Becken" ;)
kostet 1.60 bei farnell. Der Name des Zwischenhändlers für 
Privatpersonen ist mir entfallen. Es gibt aber wohl einen.

Viel erfolg

Axelr.

Autor: Walter Keiser (Firma: ZPfvP) (audion)
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mhh schrieb:
> Walter Keiser schrieb:
>> + Wie viel Spannung brauch ein 16-Ohm-Kopfhörer für Vollausschlag? 5
>> Volt?
>
> 0.9V bei 50 mW

Dies gilt dann aber bezogen auf einer Frequenz von 1 kHz, oder?

Autor: mhh (Gast)
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Walter Keiser schrieb:
> Dies gilt dann aber bezogen auf einer Frequenz von 1 kHz, oder?

Nein, die 50 mW werden immer umgesetzt, was man davon allerdings hört 
ist ein anderes Ding. :)

Autor: Walter Keiser (Firma: ZPfvP) (audion)
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Ich habe mir den NE 5532 AN, TS 912 IN, NE 5532 N, NE 5523 N (8M) 
besorgt.

Der TS 912 IN ist am besten, da Basswiedergabe gut und hohe Töne besser 
als mit Transistorschlatung.  Die anderen drei sind nicht minder 
schlecht, der TS 912 ist aber am  besten. Hier die Schlatung, für 
verbesserungsvorschläge.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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OK, ich meinete eigentlich den TS921 ;)) der TS912 geht natürlich auch 
als Kopfhörerverstärker...

Autor: Jens G. (jensig)
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@ Gast321 (Gast)

>Der LM324 hat eine ziemlich starke Übernahmeverzerrung. Das könnte das
>rauschen/klirren bei einem Audiosignal erklären. TL084 ist da wesentlich
>besser.

Genau - war schon mal Thema hier. Grund ist die ruhestromlose Endstufe, 
in Verbindung mit der doch begrenzten SlewRate, um diesen Bereich 
schnell überwinden zu können - also relevant bei hohen Frequenzen.

>Der TS 912 IN ist am besten, da Basswiedergabe gut und hohe Töne besser
>als mit Transistorschlatung.  Die anderen drei sind nicht minder

Der Frequenzgang hängt aber nicht so sehr von der Art des Verstärkers 
ab, sondern eher von der Kondensatorbestückung in Verbindung mit den 
diversen Widerständen (also effektiv betrachtet die RC-Glieder)

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