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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Invertierender Sperrwandler mit LTSpice


Autor: samsam (Gast)
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Ich habe nun schon einige Versuche hinter mir einen invertierenden 
Sperrwandler mit LTSpice zu modelieren.
Allerdings funktioniert es nicht richtig...
Die Ausgangsspannung soll - 5V betragen.
Was mit dieder Schaltung jedoch nicht klappt.
Was mache ich falsch?

Über Hilfe wäre ich sehr dankbar!

: Verschoben durch Admin
Autor: G4st (Gast)
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samsam schrieb:
> Allerdings funktioniert es nicht richtig...

T'schuldigung, meine Glaskugel is leider heute kaputt

Autor: Richard U. (ronw)
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Wie wäre es damit, erstmal vernünftige Typen für den Transistor und die 
Diode einzusetzen?

Autor: G4st (Gast)
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Als Transistoren sind heutzutage Mosfets üblich.

Autor: samsam (Gast)
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Was ist mit vernünftigen Typen für Diode und Transistor gemeint?

Autor: samsam (Gast)
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G4st schrieb:
> Als Transistoren sind heutzutage Mosfets üblich.


Ich habe es auch mit einem Mosfet probiert. Aber dabei kam ich auch nur 
auf ca -500 mV am Ausgang.

Autor: Tobias (Gast)
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samsam schrieb:
> Was ist mit vernünftigen Typen für Diode und Transistor gemeint

Damit ist gemeint, das du mal reale Typen aus der Bauteilbibliothek 
auswählen sollst und nicht die idealisierten Dinger wie aktuell.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Die Schaltung kann so nicht funktionieren unabhaengig ob Bipolar oder 
MOSFET.
Der Transistor darf nicht als Emitterfolger b.z.w Sourcefolger 
geschaltet sein.
Wenn dein Signalgenerator seine Spannung zu 0 macht als die Basis auf 0 
liegt kann der Emitter nicht kleiner als -0.7V werden sonst wird der 
Transistor wieder leitend. Setzt als Transistor mal einen PNP Transistor 
ein. Wenn der sperrt kann der Kollektor auch negative Werte annehmen.

Gruss Helmi

Autor: G4st (Gast)
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Doch.
N-Kanal Mosfet. Gate an Pulsgenerator, source an +10V drain an Spule.
Pulsgenerator auf 20V Amplitude einstellen.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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G4st schrieb:
> Doch.
> N-Kanal Mosfet. Gate an Pulsgenerator, source an +10V drain an Spule.
> Pulsgenerator auf 20V Amplitude einstellen.

Wohl eher ein P-Kanal Mosfet wenn die Source an +10V und das Drain an 
die Spule soll.

Autor: G4st (Gast)
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N-Mosfets haben aber bessere eigenschaften, also Source an die Spule, 
Drain an 10V.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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G4st schrieb:
> N-Mosfets haben aber bessere eigenschaften, also Source an die Spule,
>
> Drain an 10V.

Stimmt zwar das die besser sind. Aber hier kann man keinen 
Spannungsfolger brauchen hier muss die Last am Drain liegen und das geht 
hier nur mit einem P-Kanal.
Die einzige möglichkeit hier einen N-Kanal einzusetzen wäre den 
Taktgenerator zwischen Gate und Source anzuschliessen und nicht zwischen 
Gate und GND. Wenn am Gate(Basis) 0V anliegt kann die Source(Emitter) 
nur um Gate-Source (0.7V) Spannung kleiner werden. Deshalb kann auch 
hier auch keine Spannung kleiner als diese abgenommen werden der 
Transistor würde wieder leitend werden.

Autor: Helmut S. (helmuts)
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So sieht es dann fast fertig aus. Achtung, die Pulsweite muss man 
regeln, wenn man eine konstante Spannung haben will, da diese vom 
Laststrom abhängt.

Die .asc Datei ist für LTspice.

Autor: samsam (Gast)
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Helmut S. schrieb:
> So sieht es dann fast fertig aus. Achtung, die Pulsweite muss man
>
> regeln, wenn man eine konstante Spannung haben will, da diese vom
>
> Laststrom abhängt.

dankeschön. Zwischenzeitlich habe ich nun meinen Fehler auch gefunden. 
Es lag tatsächlich daran, das ich keinen realen Mos-FET genommen habe 
sondern einen idealisierten.

Noch eine Frage zu der Regelung: Wie sieht denn so eine Regelung aus?
Ist diese mit einem PI-Regler (aus OP-Verstärker) zu realisieren?

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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samsam schrieb:
> Ist diese mit einem PI-Regler (aus OP-Verstärker) zu realisieren?

In der Regel ja. Aeltere Regler arbeiten meistens im Voltage Mode.
Das heist sie regeln dei PWM direkt in abhaengigkeit von der 
Ausgangsspannung. Neuere Regler arbeiten dagegen im Current Mode . Das 
heist es wird erstaml der Strom durch die Spule geregelt und dieser 
Regler bekommt seine Sollwert von der Spannungsregelung. So hat man eine 
Kaskadenregelung aufgebaut. Der Vorteil dabei ist das man eine 
Verzoegerung in der Regelstrecke besser kompensieren kann und der 
Gesammtregler dadurch stabiler arbeitet. Wobei der innere Stromregler 
meistens als reiner P-Regler arbeitet.

Gruss Helmi

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