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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Impedanzwandler für neg Spannung?


Autor: Kai (Gast)
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Hallo,

ich habe da ein "schwingendes" Problem.
Ich habe eine negative Spannung erzeugt (Maxim 76662) für eine
Schaltung für mehere OPV's. Nun ist es so, daß sobald ich die OPVs
anschließe es zu schwingungen auf der Leitung laut OSZI kommt.
Erst wenn kein OPV mehr dran ist, sie laut OSZI alles bestens....

Also habe ich mir gedacht, baue ich mir einen Impedanzwandler und gut
ist. Ja aber nur wie? Bekannte Schaltung (hier unteranderem im
OPV-Artikel) funktioniert ja nicht, weil minimalste Belastung des 76662
schon zu Schwingungen führt und somit die Schaltung von vorneherein
rumschwingt.

Auch diverse Experimente mit Kerkos, Fokos und Elkos brachte keinen
Erfolg (Ausser die negative Spannung am 76662 zu Stabilisieren. Sobald
aber der Elko eine Nummer größer gewählt wird, steigt die Spannung
gegen 0V an..)

Was tun? Bin ein wenig ratlos, zumal es das erste Mal ist, daß ich mit
negativer Versorgungsspannung für OPV's arbeite und auch die Suche mir
keine Hilfe brachte.....

Vielen Dank für eure Hilfe!

Gruß Kai

Autor: AxelR. (Gast)
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http://216.34.139.209/search?as_dt=i&num=20&proxyr...

http://216.34.139.209/search?as_dt=i&num=20&proxyr...

Gibt es noch einen Spannungsinverter von anderen Herstellern oder wie
heisst der 76662 richtig?

Was mir auffiehl: wenn die Spannung gegen NULL geht, hast Du den Elko
vielleicht verpolt?
Gruß
Axel

Autor: Kai (Gast)
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ups 7662 heißt er.

also Minus-Strich des an negative Spannung und anderen Pin an Masse.
Meinst Du ich sollte es mal andersrum probieren?

Autor: AxelR. (Gast)
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alles klar: das Ding heisst ICL7662 oder SI7662. Ich seh's mir mal an

Autor: Michael (Gast)
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Wenn die Spannungsquelle hochohmig ist, hast du mit Impedanzwandler,
Kondensatoren oder so keine Chance. Entweder ein IC besorgen das mehr
Strom liefern kann oder die Schaltung hochohmiger bauen. OPV mit
Fet-Eingang usw.
Michael

Autor: AxelR. (Gast)
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Wie hoch ist deine Betriebsspannung?
welche Leitung meinst Du mit:
<Zitat>
Nun ist es so, daß sobald ich die OPVs
anschließe es zu schwingungen auf der Leitung laut OSZI kommt.
</Zitat>?
Wie hoch ist die Frequenz deiner Schwingungen - 5Khz?
versuche die Frequenz zu erhöhen, indem Du PIN1 mit PIN8 verbindest.
Der Kondensator soll schon so angeschlossen sein, wie im Datenblatt.
Pin6 gehört bei 5Volt-Betrieb nach GND.
Der Ausgang macht bei 5Volt und 10mA noch -3,5Volt, PIN6 an GND.
Ich würde die Kondensatoren nicht viel größer als 10µF machen, um die
Umladeströme in Grenzen zu halten. man kann mal 22µF probieren. im
Ausgang vielleicht noch einen Tiefpass mit 100Ohm in reihe und nochmal
10µF gegen GND. (Pluspol an GND).
Auf Seite5 im Datenblatt steht ja auch unter "General Precautions",
wie die C's drann kommen. Sollte also problemlos gehen...
Den IC spiegelbildlich angeschlossen? dann dürfte er garnicht gehen,
war auch nur laut gedacht.
Vieviel Strom fliesst den auf der negativen Spannungs"schiene", wenn
Du eine "normale" negative Spannung bereitstellst? sollte ja nicht
allzuviel sein, vielleicht ist auf dem Weg zu den OPV's noch ein ELKO
verkehrt rum drauf, also ganz weit weg vonm eigentlichen Problem?

Gruß
AxelR.

Autor: Kai (Gast)
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so, habe nun ein wenig experimentiert.
Die beiden Kondensatoren sind nun normale Elkos mit 4,7µF, von meinen
vorhandenen die optimalen. den Tiefpass habe ich aus Angst, daß er
zuviel Strom nimmt erstmal weggelassen.

Pin 6 ist mit Masse verbunden, wie du schon sagtest AxelR., aber Pin1
und Pin8 zuverbinden hat nichts gebracht, als hab ich es sein gelassen

Sobald ich aber eine OPV-Schaltung (2x tlc 272) ranhänge, sägt es auf
dem oszi
Darum wollte ich ja mit dem Impedanzwandler (auch 272) das verstärken.

Wenn ich nun nach dem Wandler 2 meiner Schaltungen ransteck, ergibt das
ca -3,6V und ein Sägeblatt (kann leider das Oszi noch nich so gut
interpretieren):
Time/Div =.1
Volts/Div=.5
von einem Kästchen hoch und 2 Schwingungen innerhalb eines

wenn ich nun nur noch eine OPV-Schaltung ranstecke, habe ich ungefähr
die selbe Sägung allerdings bei ca -4,3V

Ohne eine OPV-Schaltung habe ich minimale Treppe bei ca -5V...

Also muß es an der Impedanz-Schaltung liegen (ohne die Schaltung
astreine -5V auf dem Oszi)

Betrieben wird meine Impedanzschaltung halt auch mit einem 272. Die -5V
vom 7662 gehen einmal auf den GND-Pin (zum Betrieb halt) und auf IN+.
IN- und Out sind mit einander verbunden und sind ja auch Output
allgemein, also (zumindest theoretisch) -5V Output....


ich habe schon gegen den 272 einen lm358 genommen, da kam aber nur
Schrott raus, wohl weil der 358 nicht mit negativer Spannung klar
kommt...

Also was nun? Schaltung (beste Freiverdrahtung *g) schuld oder der
OPV??

AxelR. ich schaue in deine Richtung......*gg

Autor: Stephan Hochberger (Gast)
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Die Versorgung ist einfach zu schwachbrüstig -> höhere Frequenz,
größeren C. Kann jetzt aber nicht sagen wieviel der ICL7662 schafft.

Und zum Impedanzwandler zur Verbesserung einer schwachen Versorgung:
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-113481.html

Autor: AxelR. (Gast)
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die Impendanzwandlergeschicht vergiß... Wo solls herkommen, wenn Du eine
schmale Versorgung hast, kommt auch aus Ausgang nicht stabileres raus.
Der ICL7662 hat eine Ausgangsimpedanz von ca.140Ohm(Datenblatt S.4 2te
Diagramm). Die als Versorgung für den Impedanzwandler - da kannst Du
nicht erwarten, das es dann besser wird. Soweit dazu.

4.7uF sind zu wenig, nimm2x parallel, wenn Du keinen 10uF hast.
Im ausgang hinter C2 einen 47 Ohm in Reihe und dahinter noch einen 47uF
gegen Masse. Sollten dann so um die 2bis 3 Volt rauskommen.
Wenn Du noch einen 7662 übrig hast, kannst Du sie parallel schalten
(Datenblatt S.6 Fig.8).
0.5Volt Ripple ist ganz schön viel - kommt aber nach der Gleichung auf
Seite6 hin.
0,53Volt = 0,5 x 50mA x (1/10Khz) x (1/4,7uF)
was hängt an den OPV's am Ausgang? Fliessen da wirklich 50mA auf der
negativen Seite?!? Steht die positve Spannung ordentlich?

Ich weiss es nicht...

Gruß
Axel

Autor: Kai (Gast)
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also, ich habe nun wieder etwas weitergemacht:
1. eine opv-Schaltung verbraucht ca 2,5mA
2. die 5volt-Versorgung ist astrein (oszi)
3. 2x 4,7µ machen das ganze schon stabiler
4. bei 2 opv-Schaltungen bricht die neg Spannung trotzdem ein...


was ich eigentlich brauche, sind ca -5V bis -1,5V bei max 30mA stabil
aus 5-9V.
theoretisch müßte ich ja 6x7662 paralell laufen lassen, das is mir ein
bissel zu viel. es muß da noch ne andere Möglichkeit geben....oder?

Autor: AxelR. (Gast)
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naja, ein 555 mit Diodenkaskade vielleicht? So was schon mal probiert?
Wäre zwar aus Stein gehauen, aber wenn ich jetzt sowas bauen sollte,
ohne noch mal in die Stadt zu fahren, oder was zu bestellen, würde ich
das so machen.
Du kannst aber auch aus deinem Trafo - wenn Du einen verwenden solltest
- locker noch eine negative Spannung abzweigen.

musst du sagen, kann ich dir aufmalen...
Du kannst auch einen der 727 nehmen, wäre dann schon etwas
"moderner"
Gruß
Axel

Autor: Kai (Gast)
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naja, ich hab kein trafo in dem sinne, nur 5V-9V und da halt eine
negative spannung mit ca 30mA erzeugen....
mit 555 hab ich noch nichts gemacht, gibts irgendwie keine andere
möglichkeit?

Autor: Steffen (Gast)
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Hallo,

ich würde Dir den MAX660 oder TC962 von TelCom empfehlen. Der Max kann
bis 100mA und der Typ von TelCom kann bis 80mA bei einer Low Output
Impedance von 28 Ohm !!
Von dem TC962 habe ich noch einige da.


Gruss

Steffen

Autor: AxelR. (Gast)
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hier ganz unten auf der Seite im Links ist so eine "altmodische"
Schaltung zu sehen, die das locker schaffen sollte.

Kannst natürlich auch was modernes nehmen. da bleibt das klein und
leicht (und wird nicht fertig).

http://home.t-online.de/home/holger.klabunde/dcdc/...

http://home.t-online.de/home/holger.klabunde/dcdc/...

Gruß nochmals
Axel

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