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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Komp. Kondensator in I/U Wandler zu klein


Autor: Max (Gast)
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Hallo!

Ich bin grade dabei einen Transimpedanzwandler (OPV in 
Standardbeschaltung, siehe z.B. Lichtsensor / Helligkeitssensor) mit 
einem schnellen OPV zu dimensionieren. Ohne ins Detail zu gehen: ich 
komme auf eine Kompensationskapazität von etwa 0.1pF :-/

Gibt es möglichkeiten die Schaltung so zu modifizieren, dass man sie mit 
realistischen Bauteilen zum laufen bringt? In der Simulation sieht das 
Ausgangssignal mit 0.1pF Kondensator nämlich genau so aus wie ich's 
brauche ;o)

Viele Grüße, Max

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Ausgangssignal ... genau so aus wie ich's brauche ;o)

Ja. Ich sehs auch grade. Deine Zeichnung von Eingangssignal und 
gewünschtem Ausgangssignal sieht dem Simulationsergebnis sehr ähnlich.

Autor: Max (Gast)
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@Matthias Lipinsky

Ja... ich versteh schon - ich hab die Simulation auf einem anderen 
Rechner gemacht und hab die Bilder nicht zur Hand. Ich habe kurze 
Stromimpulse am Eingang simuliert und am Ausgang erscheinen diese als 
die gewünschte Spannung ohne größere Überschwinger oder oszillation. Ich 
dachte/hoffte das es vielleicht eine gängige Schaltungsvariante gibt, 
mit der man der Problematik mit den Kapazitätswerten aus dem Weg gehen 
kann.

Autor: Ulrich (Gast)
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So etwa in der Größenordnung liegt die parasitäre Kapazität von kleinen 
Widerständen. Dazu kommt dann noch die Kapazität der Leiterbahnen, die 
kann auch in der Größenordnung 0.1 pF / mm kommen. Es kann also sein das 
man keinen extra Kondensator braucht.

Gerade bei so kleinen Kapazitäten muß man auch die anderen parasitären 
Kapazitäten berücksichtigen. Ohne die stimmt dann auch die Simulation 
nicht.

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Hallo Max,

SMD-Widerstände haben rund 0,1...0,3pF Streukapazität zwichen den 
Anschlüssen. Damit kannst du ein bißchen spielen und den 
Gegenkopplungswiderstand aus mehreren Wiedrständen in Serie basteln. 
Drei hintereinander ergibt ungefähr 0,1pF.


Der OPamp hat am "-"-Eingang allerdings eine Eingangskapazität von 
etlichen pF, Exoten sogar dutzende pF, die ebenfalls berücksichtigt 
werden muß. Eine durchgehende Massefläche schlägt nochmals mit einigen 
pF zu Buche.

Die Schaltung wird wesentlich zuverlässiger, wenn du die 
Gegenkopplungskapazität auf rund 5pF veranschlagst. Dann ist das 
Verhalten von unvorhersagbaren Streukapazitäten und deren Driften 
(!)weitgehend unabhängig.

Kai Klaas

Autor: Max (Gast)
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Vielen Dank für eure Antworten! Wahrscheinlich werde ich das ganze mal 
auf Platine bannen und dann einfach probieren womit ich ein gutes 
Ergebnis bekomme - vielleicht geht's ja so auch ohne :)

Viele Grüße

Max

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Wenn du mir deine Schaltung zeigst, kann ich dir vielleicht noch ein 
paar Tipps gegen...

Kai Klaas

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