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Forum: HF, Funk und Felder Kostengünstiger Sender


Autor: Stefan E. (Gast)
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Hallo Community,

ich bräuchte bezüglich einer Schaltung einen Sender (Frequenz egal) und 
einen dazugehörigen Empfänger.

Anforderugen:
er sollte möglichst wenig Strom fressen damit ich nicht alle paar wochen 
die Baterien tauschen muss.
Reicheweite sollte so 50meter sein.

Habt ihr da was?

lg

Autor: abraxas (Gast)
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menschmenschmensch... wie sollen wir wissen was für einen Sender du 
suchst??? MEHR INFOS

Autor: xyz (Gast)
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Sender: 1044KMHz Mittelwelle (um Strom kümmern sich andere)
Empfänger: handelsübliches Radio mit Mittelwelle (braucht keine batterie 
hat Netzanschluss).
Reichweite: >>50m

Hilft das deiner Schaltung?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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xyz schrieb:
> Sender: 1044KMHz Mittelwelle (um Strom kümmern sich andere)

Sendet ja leider nur noch mit 50 kW, nicht mehr mit 250 kW wie
früher. ;-)

Autor: Sebastian (Gast)
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Na ja, wenn man damit umgehen kann, die gängigen RFM12-Module, hier im 
Forum oft genug diskutiert. Aber das ist eine "Kristallkugelantwort", 
denn der OP hat ja nicht einmal gesagt, ob er ein analoges Signal oder 
digitale Daten übertragen will.

Autor: Route_66 (Gast)
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1044 KMHz? Ist das jetzt etwas mehr als eine Tonne MHz oder nur ein 
Tippfehler?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Dreckfuhler.  1044 kHz.

Autor: Stefan E. (Gast)
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Die Schaltung hängt via RS232 am PC, und dieser soll nun wissen wann der 
Sender in der nähe ist.
Der Sender sollte dabei aber möglichst wenig Strom fressen weil dieser 
nicht so oft geladen wird.

Autor: jl (Gast)
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immer noch offen was du wirklich willst.

wie schnell näherst du dich an den PC an und wie schnell soll das dann 
durch den PC erkannt werden?

Was ist nahe (1mm oder 20m)?

bitte konkreter

Autor: jl (Gast)
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wenn es nur eine Erkennung ist, dann nimm doch nen RFID leser am PC und 
ein passives Gegenstück (keine Batterie)

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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jl schrieb:
> Was ist nahe (1mm oder 20m)?

Das war eine der wenigen Angaben, die er im Originalposting nicht
weggelassen hat. ;-)

Stefan E. schrieb:
> Reicheweite sollte so 50meter sein.

Damit scheidet RFID aus.

Die Frage ist, ob das eine rein qualitative Aussage sein soll (ist
irgendwo in der Umgebung zu finden oder nicht), oder ob es auch
noch quantitativ sein muss (wie nahe ist er wirklich).

Die Frage, wie schnell eine Annäherung erkannt werden soll, entscheidet
wesentlich über den Stromverbrauch, da sie bestimmt, wie oft das
HF-Teil zu aktivieren ist (Empfang kostet, je nach Frequenz, auch
heftig Strom).

Autor: Stefan E. (Gast)
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Der Ausgang kann qualitativ sein. Es ist nicht weiter Interessant wo der 
Sender ist.
Als Annäherungsgeschwindigkeit würde ich Schritttempo sagen, der Sender 
soll später am Körper transportiert werden.

lg

Autor: Axelr. (Gast)
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keinen Bossknopf unterm Tisch am USB? Satt dessen per Funk, keine 
schlechte Idee ;))

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Dann genügt ja vermutlich ein Raster von ungefähr 5 oder 10 Sekunden
völlig.

Vermutlich lässt sich deine Aufgabe mit jedem beliebigen Paar HF-Module
lösen, das die Reichweite überbrücken kann.  Da ich mit den Modulen,
die mit AT86RF230 & Co. bestückt sind, am meisten Erfahrungen habe,
dafür mal kurz der Überschlag:

Aktivieren des Senders einschließlich
CSMA-CA:                                 ca. 1 ms * 15 mA = 1.5E-5 As
Schlafen bis zur nächsten Übertragung:        10 s * 1 µA = 1E-5 As

Summe:                                                 2.5E-5 As

Damit ergibt sich (/ 10 s) ein mittlerer Strom von 2,5 µA.  Das
macht bei einer Batteriekapazität von 1000 mAh (2 x LR03) eine
Betriebsdauer von 45 Jahren. ;-)  Gut, es würden also auch deutlich
kleinere Batterien genügen, selbst mit einer CR2032 (220 mAh) käme
man damit noch auf theoretische 10 Jahre.

Es wird aber auch bereits sichtbar, dass der Schlafstrom sehr
wesentlich den Energieverbrauch des Gesamtsystems beeinflusst.  1 µA
klingt einfacher, als es in der Praxis ist: ein paar Flussmittelreste,
die nach dem Löten noch auf der Platine sind (ist ja "no clean"-
Flussmittel, muss man ja nicht abwaschen) in Verbindung mit ein wenig
Feuchtigkeit aus der Umgebung kann schnell einige µA zusammen kommen
lassen, und dann ist die Batterielebensdauer sofort im Eimer (vor
allem mit der CR2032).

Autor: jl (Gast)
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Jörg Wunsch schrieb:
>> Was ist nahe (1mm oder 20m)?
>
>
>
> Das war eine der wenigen Angaben, die er im Originalposting nicht
>
> weggelassen hat. ;-)

stimmt das hab ich jetzt am Ende überlesen. Ist aber auch immer 
schwierig aus mehreren Antworten die Gesamtsituation zusammenzureimen.

Es wird ein System gesucht was die Anwesenheit eines 
Gegenstandes/Lebewesens im Umkreis von 50m um einen Standort herum 
erkennt. Zuzügliche Randbedingung: geringe Leistungsaufnahme des 
Senders.





Da gibt es bei RF schon das Problem das je nach Wetter und Bebauung die 
Reichweite unterschiedlich ist. (Da gab es mal Funkschlüssel die 5m weit 
funktionieren sollten, aber an der Autobahnleitplanke plötzlich 1km 
gingen :-), wurden irgendwann ausgetauscht).

Autor: Stefan E. (Gast)
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@Jörg Wunsch: das klingt ja mal Nett, in welcher größenordnung waere 
denn dieser sender?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Stefan E. schrieb:
> in welcher größenordnung waere
> denn dieser sender?

Da müsstest du erst einmal die Maßeinheit definieren.  Potenzielle
Kandidaten sind: m³, kg, EUR. ;-)

Außerdem bleibt natürlich noch offen, ob du auf eine komplette
Produktentwicklung hinaus willst, ob das nur ein Prototyp sein
soll, ob du möglichst etwas komplett fertiges benutzen willst, ob
es möglichst klein und leicht sein soll (dafür halt mit eigener
Arbeit verbunden) etc. pp.

Autor: Stefan E. (Gast)
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Naja, Gewicht spielt nicht so eine Rolle, soll in ne Geldbörse passen.
Preis wäre auch Interessant.
Es wäre ein Einzelstück was ich bastle und dann auch verwende.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Stefan E. schrieb:
> Naja, Gewicht spielt nicht so eine Rolle, soll in ne Geldbörse passen.
> Preis wäre auch Interessant.
> Es wäre ein Einzelstück was ich bastle und dann auch verwende.

Zigbit-Modul mit Chipantenne auf Trägerplatine setzen, dazu eine
CR2032.  Ist nicht ganz scheckkartendünn, aber könnte gehen.
Für ein Gehäuse hätte ich spontan keine Idee.

Alternativ den Modul von Dresden-Elektronik (deRFmega128-22A001)
nehmen und den auf eine Platine setzen.  Für die reine Funktion
in deiner Anwendung benötigt der Modul eigentlich nur noch die
Batterie, aber du musst ihn ja auch programmieren können.

Als Gegenstelle kannst du entweder einen gleichartigen Modul
benutzen und dann eine RS232 dranhängen, oder du nimmst einen
AVR RZUSBSTICK.

Als Software würde ich dir <Eigenwerbung> µracoli </Eigenwerbung>
empfehlen.  Klein, einfach, für den Zweck komplett ausreichend.

<Werbung>
Mit meinem tiny230 (*) bekommt man es möglicherweise noch flacher,
wenn man den ISP-Stecker und den Taster weglässt (ISP-Stecker nur zum
Programmieren reinstecken, aber nicht verlöten).  Allerdings habe ich
keine Halterung für eine CR2032 vorgesehen, und die vorgesehenen 2 x
LR44 sind quer zur Platine und machen damit das ganze Gebilde recht
dick.  Wenn du tatsächlich Ambitionen hast, das selbst zu bauen, kann
ich dir aber gern eine Alternative Platine entwerfen, die eine Fassung
für CR2032 bekommt.  Allerdings solltest du dir das Löten des
QFN-Gehäuses zutrauen.

http://www.sax.de/~joerg/tiny230/
</Werbung>

Autor: Stefan E. (Gast)
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Meine überlegungen tendieren nun eher zu einem Modul fun Conrad:
http://tinyurl.com/ydjo2ku


als Microcontroller möchte ich davor einen PIC16F877A verwenden, hab ich 
gerade da.
Nur stellt sich mir die Frage wie ich diesen Pic nun mit dem Server 
verbinden muss?


lg

Autor: Stefan E (Gast)
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ich meinte, das ich nicht weiß wie ich den pic mit dem modul verbinden 
sollte :/

schreibfehler, sorry

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