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Forum: Haus & Smart Home 230V "Patch-Panel"


Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
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Hallo Leute,

vor einiger Zeit habe ich im Offtopic Forum ein Thema erstellt, wo ich 
den komischen Stromanschluss eines Kumpels vorgestellt habe. Er hatte so 
etwas, wie ein Patch Panel gebaut, mit dem er Kellerräume zu Wohnungen 
Patchen konnte.

Ich bin gerade dabei mein neues Haus zu planen und da spielt die 
Stromverteilung dann doch schon eine große Rolle. Trotz der mangelhaften 
Umsetzung, fand ich die Idee hinter dem Patch Panel garnicht mal so 
schlecht. Ich möchte euch jetzt mal meine Idee vorstellen und würde 
gerne wissen, was ihr davon haltet.

Zunächst einmal möchte ich das ganze Haus sternförmig verkabeln, jeder 
Schalter und jeder Stromauslass soll im Betriebsraum im Keller 
zusammenlaufen.

Auf der anderen Seite habe ich die Stromversorgung. Hier habe ich 
folgende Idee: Ich habe verschiedene Sicherungen, auf diese Sicherungen 
kann ich dann per Relais verschiedene Steckdosen oder Lampen 
aufschalten. Genauso kann ich jeden Verbraucher per Relais ein und 
wieder ausschalten. Das ganze wird mit einer SPS gesteuert.

Was hat das ganze für ein Vorteil? Ganz einfach: Früher haben wir 
Steckdosen mit Abdeckkappen abgesichert, damit Kinder oder Tiere nicht 
keinen Schlag bekommen. Man kann den Stromverbrauch jedes 
Stromanschlusses überwachen und z.B. eine Steckdose nach 10 Min. 
Leerlauf einfach abschalten und bei Bedarf einfach wieder zuschalten. 
Sollte eine Sicherung fliegen, dann könnte man z.B. beim Licht z.B. nach 
20 Sekunden einfach mal probieren, eine andere Stromquelle zu verwenden 
oder eine Ersatz-Sicherung. Bei einem Stromausfall könnte man das Licht 
auf einen USV versorgte Stromquelle legen. Das sind nur ein paar 
Features, die mir so einfallen. Was haltet ihr davon?

Autor: Robert L. (lrlr)
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>Was haltet ihr davon?

nix




ok, teil eins ist mal ein "stinknormales" haus-bussystem (auf sps basis) 
(oder hab ich etwas übersehen ??)
DAS haben hier eh sehr viele (entweder selbergebastelt, oder gekauft)


teil 2 ist "schwachsinnig": (find ich)

steckdosen die sich nach 10 minuten selber ausschalten: na, was glaust 
WANN deine kinder den nagel in die steckose drücken?? glaubst die warten 
da 10 minuten..


steckdosen die sich automatisch einschalten ..: stellt sich die frage ob 
kinder mit 2 nägeln auch als verbraucher erkannt werden..


(zur info: es gibt kindersichere steckdosen...)

wenn eine sicherung fliegt, wird eine andere genommen ?!? TOLLL (schon 
mal drüber nachgedacht dass sicherungen NIE grundlos fliegen..)

ausserdem ist eine sicherung die fliegt doch harmlos....
viel interessanter ist wenn der FI fliegt, dann hast u.U: "tagelang" 
keinen strom im halben haus...

>Bei einem Stromausfall könnte man das Licht
>auf einen USV versorgte Stromquelle legen

ok, kann man machen, aber die erfindung des jahres ist das halt nicht 
;-)

hab ich übrigens gemacht: meine stiegen lichter (spots in der wand) sind 
12V LED spots (die werden bei stromausfall per 12V akku (gel akku?) 
betrieben, der akku wird automatisch geladen.. kostet nicht viel und 
funktioniert gut)

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
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Robert L. schrieb:
> steckdosen die sich automatisch einschalten ..: stellt sich die frage ob
> kinder mit 2 nägeln auch als verbraucher erkannt werden..

Die Idee war eine etwas andere. Du bist im Raum und drückst den 
Lichtschalter 5 Sekunden lang runter. Dann sind alle Steckdosen aktiv 
und werden dann später wieder abgeschaltet, sobald kein Strom gezogen 
wird.

Robert L. schrieb:
> wenn eine sicherung fliegt, wird eine andere genommen ?!? TOLLL (schon
> mal drüber nachgedacht dass sicherungen NIE grundlos fliegen..)

Okay, vielleicht sollte ich dieses Thema etwas ausführen. Bei >mir< 
fliegen Sicherungen in der Regel immer dann, wenn eine Birne 
durchbrennt. Wann macht man das Licht an? Nachts, wenn man nichts sieht. 
Und dann muss man erst mal den nächsten Lichtschalter finden, der 
funktioniert. So würde das restliche Licht nach ein paar Sekunden 
einfach wieder angehen. Natürlich wird bei einer Auslösung an einer 
Steckdose nicht einfach die nächste Sicherung verwendet.

Robert L. schrieb:
> ok, kann man machen, aber die erfindung des jahres ist das halt nicht
> ;-)
>
> hab ich übrigens gemacht: meine stiegen lichter (spots in der wand) sind
> 12V LED spots (die werden bei stromausfall per 12V akku (gel akku?)
> betrieben, der akku wird automatisch geladen.. kostet nicht viel und
> funktioniert gut)

Ich habe nie behauptet, dass es die Erfindung des Jahres ist, sondern 
einfach mal gefragt, was ihr davon haltet, aber da lieferst du mir noch 
ein Argument für das System. Ich habe bei mir im Wohnzimmer meiner 
Wohnung eine Hintergrundbeleuchtung und eine Lampe mit LEDs, die 
natürlich nur 12V brauchen. Für beides musste ich jetzt zwei separate 
Trafos kaufen, da der Deckenauslass natürlich mit 230V versorgt wird. 
Besonders bei der Lampe war es schwierig, da es keine kleinen Trafos 
gab. Deshalb könnte man ja auch ein Zentrales 12V Netzteil einrichten 
und dann die 12V Verbraucher da hin patchen. Aber eben aufpassen, dass 
nicht doch mal wegen eines Hazards o.ä. 230V anliegen ;)

Autor: avion23 (Gast)
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>Okay, vielleicht sollte ich dieses Thema etwas ausführen. Bei >mir<
>fliegen Sicherungen in der Regel immer dann, wenn eine Birne
>durchbrennt. Wann macht man das Licht an? Nachts, wenn man nichts sieht.
>Und dann muss man erst mal den nächsten Lichtschalter finden, der
>funktioniert. So würde das restliche Licht nach ein paar Sekunden
>einfach wieder angehen. Natürlich wird bei einer Auslösung an einer
>Steckdose nicht einfach die nächste Sicherung verwendet.

Und ich hänge im dunkeln auf meinem Hocker um die Birne zu wechseln wenn 
das Licht wieder angeht.

Warum zur Hölle willst du selbst zurückstellende Sicherungen???

Autor: Peter (Gast)
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auch wenn ich es gerne sehr flexibel habe, würde ich das ganze als ein 
wenig übertrieben ansehen.

1. Werden bald Glühlampen verboten - Engergiesparleuchten lösen keine 
Sicherung aus. (Bei glühlampen passiert es auch nur in ca 1 von 10 
Fällen)

2. Kinder greifen nicht nur in steckdosen, sondern auch in Verteiler. 
Sobald du also noch zusätzlich verteiler hast kann du es nicht mehr 
kontrollieren.

3. ein EF-Haus hat bei guten Bestückung 100 Steckdosen. Ist dir bewusst 
das du da 100 Relays und einige Kilometer kabel brauchst? Hast du schon 
mal über 100 Kabel in einer Veteilung gehabt?

dann noch an jeder Leitung eine Verbrauchskontrolle?

Ich mag soetwas vom Prinzip her auch, aber eventuell sollte man auch mal 
Kosten/Nutzen beachten.

Autor: Robert L. (lrlr)
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>sobald kein Strom gezogen
>wird.

d.h. jedes mal wenn die frau den mixer abstellt, muss sie wieder zum 
Lichtschalter und 5 sekunden drücken.. damit sie weite mixen kann...

sicherung:

das wäre so ziemlich das lebensgefährlichste was du machen kannst, 
Sicherung die sich wieder automatisch einschalten...

geschaltene steckdosen ansich, hab ich natürlich auch, aber natürlich 
nicht alle..

sonder z.b. aussensteckdosen, beim TV eine, und für stehlampen usw.

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
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Peter schrieb:
> 3. ein EF-Haus hat bei guten Bestückung 100 Steckdosen. Ist dir bewusst
> das du da 100 Relays und einige Kilometer kabel brauchst? Hast du schon
> mal über 100 Kabel in einer Veteilung gehabt?

Ja, in Industrieanlagen und Parks. In Haustechnik mit SPS habe ich 
bisher noch nichts gemacht. In meinem ersten Haus hatte ich EIB als 
Hausbus. Seit fast 5 Jahren habe ich in meiner Wohnung jetzt FS20. Für 
das neue Haus suche ich jetzt etwas flexibleres. Und da ich beruflich 
mit SPS Arbeite, wäre die Lösung eigentlich ganz gut geeignet.

Zugegeben, die sternförmige Verkabelung könnte recht aufwendig werden, 
aber was habe ich da für Alternativen? Auf FS20 will ich garantiert 
nicht mehr gehen, da mir das System nicht flexibel genug ist. EIB ist 
mir aber auch ein bisschen zu Starr. Was mir noch bleibt, wäre 
"Digitalstrom", wobei ich nicht genau weiß, wie die Zukunft dieses 
Systems aussieht oder eben ein kleiner Schaltkasten pro Raum. Die SPS 
wird dann per Profinet an die Schaltkästen angeschlossen.

Autor: oszi40 (Gast)
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1. Ein Haus soll 100 Jahre halten. Je exotischer Deine Installation ist, 
desto eher wird dieses Haus entkernt.

2. Auge zu www.bau.net ist nicht schädlich.

3. Zur Erinnerung: Mit der Anzahl der Kabel in einem Kanal muß die 
Belastung reduziert werden. Das trifft auch für Deine armdicken 
Leitungen in den Keller zu.

4.Deine geplanten Steckdosen sind später sowieso am falschen Ort. 
Deshalb lieber großzügig ein paar mehr Leerrohre planen.

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
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oszi40 schrieb:
> 1. Ein Haus soll 100 Jahre halten. Je exotischer Deine Installation ist,
> desto eher wird dieses Haus entkernt.

Da haben wir unterschiedliche Ansichten. Ein Haus muss für mir 10-12 
Jahre lang Spaß bringen. Dann wird es verkauft, was der zweite Besitzer 
mit dem Haus macht, bleibt ihm dann überlassen. Wobei ich eine 
sternförmige Verkabelung nicht als Exotisch ansehe. Auch sind Relais 
Lichtschalter heute relativ normal.

oszi40 schrieb:
> 3. Zur Erinnerung: Mit der Anzahl der Kabel in einem Kanal muß die
> Belastung reduziert werden. Das trifft auch für Deine armdicken
> Leitungen in den Keller zu.

Sorry, das habe ich jetzt nicht verstanden. Um welche Belastung geht es 
hier?

oszi40 schrieb:
> 4.Deine geplanten Steckdosen sind später sowieso am falschen Ort.
> Deshalb lieber großzügig ein paar mehr Leerrohre planen.

Ja, Steckdosen. Steckdosen sind eh ein Thema für sich. Wo brauche ich 
eine Steckdose?

 - im Office für die IT
 - im Bad für den Föhn
 - Staubsauger
 - Küche

Alles andere kann man recht gut über 12V machen.

Autor: oszi40 (Gast)
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>Ein Haus muss für mir 10-12 Jahre lang Spaß bringen.
>Dann wird es verkauft, was der zweite Besitzer ...
Zu welchem Preis? Schau mal nach Amerika! Da sind momentan ziemlich 
wenig solvente Käufer...

>eine Steckdose?
pro was ?
Gute Idee in jedes Haus eine Steckdose (war bei Opa auch so)...

Der Rest geht mit Batterie ? :-) Du wirst Dich wundern und Deine Frau 
wird in der Küche keine freie Steckdose finden! Mach erst mal einen Plan 
wo die Möbel stehen und zähle die Stecker Deiner im Haus vorhandnen 
Geräte.

Nachträgliche Stemmarbeiten sind ziemlich schmutzig.

Autor: Robert L. (lrlr)
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> Wobei ich eine
>sternförmige Verkabelung nicht als Exotisch ansehe.

(verbraucherseitig)
ich auch nicht, sondern als "normal", macht eh jeder so (u.U:  je nach 
persönlichem geschmack halt noch mit unterverteiler )

ich seh da keinen diskussionsbedarf..

NUR: jede steckdose einzeln ("wegen kindersicherung") ist utopisch..


(eingänge macht man halt normalerweise einen bus, ist flexibler, das 
scheint dir ja wichtig zu sein..)




12V verkabelung ist auch ..  naja... ala wohnwagen, .. was soll das 
eigetlich bringen ??
ich seh da keinen vorteil, und auch kaum anwendungsgebiete..


zu den steckdosen nochmal:
ich persönlich hab auch extrem wenig steckdosen weil:

> - Staubsauger

bei mir z.b. keine steckdose braucht..


es kommen trotzdem genügend zusammen..


was du unter "flexibel" verstehst, weiß ich auch noch nicht so genau..
die meisten (ich zumindst) wollen ein system dass man einmal einrichtet 
und dann soll es 10 jahre ohne zutun laufen..

gibt ja immerhin interesasntere dinge zu tun...

(das wäre zumindest die idealvorstellung, zZ. gibts noch ein paar 
baustellen was das bussystem betrifft, z.b. windmessung usw. )




alle 10 jahre sein haus zu verkaufen, find ich nicht so blöd, hat die 
letzten 20 jahre aufjedenfall gut funktioniert... (ist ja kein wunder 
wenn die baukosten jedes jahr um 10% steigen..)
nur ob das JETZT auch noch funktioniert.. z.Z: wirds ja eher billiger...

Autor: oszi40 (Gast)
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>NUR: jede Steckdose einzeln ("wegen kindersicherung") ist utopisch..

Wenn er das Geld ausgeben möchte, dann kann er jede einzeln im Keller 
absichern. Wäre für Kinderzimmer günstig (Fernsher+PC extra).

Dauerhafte, gute Beschriftung ist wichtig !

Für Staubsauger gehört neben jede Tür mindestens eine Steckdose, da ein 
Battieriestaubsauger ein schwächliches Gerät ist. Abschaltung einzelner 
Steckdosen mit Schütz kann bei Außensteckdosen auch nützlich gegen 
Einbruch sein. Aber für alle scheint mir der Aufwand > Nutzen!

Es gibt noch genug andere Baustellen im Haus! Zum Beispiel Rolladen, 
Fußbodenheizung, Brandmelder, Alarm usw.

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
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Robert L. schrieb:
> (eingänge macht man halt normalerweise eine bus, ist flexibler, das
> scheint dir ja wichtig zu sein..)

Ich möchte einfach alles machen können, was ich will. Da bin ich auch 
bereit den Preis zu zahlen. Aber zugegeben, alle Steckdosen sternförmig 
zu verkabeln dürfte wohl ein Overkill sein. Aber Dosen im Wohnzimmer, wo 
die Hintergrundbeleuchtung der Möbel dran hängt, sollte schon digital 
schaltbar sein.


Robert L. schrieb:
> 12V verkabelung ist auch ..  naja... ala wohnwagen, .. was soll das
> eigetlich bringen ??

Was ist momentan Stand der Technik bei der Beleuchtung? Auf der einen 
Seite haben wir die normale Glühbirne (+230V Halogen) (hab garkeine 
mehr) und ESL @230V. Und dann haben wir die Halogenlampen und LEDs, 
wobei bei beiden ein Trafo vorgeschaltet ist. Ich bin auch jetzt schon 
dabei, auf LEDs umzusteigen. Ein Problem war bei mir, dass die ex 
Halogen Lampen einen Trafo haben, der eine Mindestlast von 30 Watt 
braucht. Einen LED Trafo 1-30W habe ich kaum in die Lampen bekommen. 
Deshalb möchte ich einen zentralen Trafo mit 12V betreiben.

Robert L. schrieb:
> was du unter "flexibel" verstehst, weiß ich auch noch nicht so genau..
> die meisten (ich zumindst) wollen ein system dass man einmal einrichtet
> und dann soll es 10 jahre ohne zutun laufen..

Manche Leute basteln ständig an ihrem Auto, ich möchte an der 
Elektrik/Elektronik des Hauses basteln. Die Technik bleibt ja nicht 
stehen. Momentan möchte ich, dass ich im Haus alles über ein iPad 
steuern kann, Fernseher, Musik, Licht, Heizung, Klospühlung g

Autor: Udo R. S. (Gast)
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Dimitri Roschkowski schrieb:
> Momentan möchte ich, dass ich im Haus alles über ein iPad
> steuern kann, Fernseher, Musik, Licht, Heizung, Klospühlung g

Na dann pass mal auf, daß Deine frau nicht den iPad in die Finger kriegt 
und dann Dich abschaltet :-)
Deine Problem wollte ich haben. Viel Spass beim Basteln aber denk ab und 
an mal über VDE und den Verlust des Gebäude- und 
Hausrat-versicherungsschutzes nach.

Autor: Flo (Gast)
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Wenn du dich dann auch noch mithilfe des iPads ersetzen willst, lad dir 
iBrain runter:
Youtube-Video "iBrain (iphone parody)"

Autor: oszi40 (Gast)
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Nach dem ersten Blitzschlag oder Überspannungsschaden wird neu 
gewürfelt.

Heute alles auf 12V umstellen finde ich verfrüht. Morgen brauchst Du 
genau diese Steckdose für den Elektroheizer ? Mach lier noch ein paar 
RJ45-Doppeldosen in jede Ecke.

Autor: csalkh (Gast)
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So, Du hast keine Gluhlampen mehr.
Na, da hast Du den Gebeten der Industrie aber schoen zugehoert.
Was hast Du gleich in der Hofbeleuchtung?

Gast

Autor: Robert L. (lrlr)
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>Für Staubsauger gehört neben jede Tür mindestens eine Steckdose

(kleiner tip für die die es nicht verstanden haben, es soll auch 
zentrale staubsauger geben..)

in einem "iPad" steuerbaren haus, sollte sowas standard sein ;-)

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
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oszi40 schrieb:
> Heute alles auf 12V umstellen finde ich verfrüht. Morgen brauchst Du
> genau diese Steckdose für den Elektroheizer ? Mach lier noch ein paar
> RJ45-Doppeldosen in jede Ecke.

Deswegen auch die "Idee" mit dem digitalen Umpatchen per Relais.  So 
wäre binnen weniger Sekunden aus einer 12V Dose eine 230V.

csalkh schrieb:
> Was hast Du gleich in der Hofbeleuchtung?

Mein Haus ist gerade in der Planungsphase. Ich werde da jedenfalls auch 
auf LED Technik setzen.

Autor: Ulrich 105 (picbastler)
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Ernsthaft für 12V und 230V dasselbe Stecksystem? Ich glaube, die Idee 
ist nicht so gut.

Autor: Freddy (Gast)
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Hi,
also Deine Sternförmige Verkabelung kann man in ähnlicher Weise 
problemlos einsetzen. Das ganze nennt sich Stromstoßschalter und man 
kann damit problemlos Lampen schalten. Das ganze spart einiges an 
Abzweigdosen unter der Decke, man benötigt aber mehr NYM zum 
Schaltkasten.
Es gibt natürlich diverse Bussystem oder Funktechniken, aber hier sollte 
man sich gut informieren, damit man nicht in 15 Jahren alles rausrupfen 
muss weil man keine Ersatzteile mehr bekommt. Besonders ärgerlich wenn 
sich die Verkabelung der Bussysteme ändert.
Bei den Steckdosen würde ich nicht soviel Experimente wagen. Wir haben 
in der Firma Tag- und Nachtsteckdosen. Die Tagsteckdosen werden mit 
Scharfstellen der Alarmanlage abgeschaltet, die Nacht bleiben immer 
aktiv. Ich denke das ist eine gute Idee zum Stromsparen, insbesondere 
wenn man überlegt wie viele Kollegen Schreibtischlampen, Computer, etc 
anlassen.
Ob man die Steckdosen über Schütze, etc. schaltet muss man mal gucken 
wie es VDE gerecht und im Haushalt üblich  ist.
Es macht einfach keinen Sinn sich ein Super System zu überlegen das 
nicht VDE gerecht ist. Spätestens im Brandfall wird Dir Deine 
Versicherung auch den Vogel zeigen. Und auf der anderen Seite, solltest 
Du mal auf Geschäftsreise sein und irgendwas funktioniert nicht und 
Deine Frau ruft den Elektriker... vergiss es. Ansonsten guck Dir mal die 
klassische Nullung an, damit bekommst Du jeden Junggesellen zum 
Verzweifeln - und wenn Du Glück hast sogar den Induktionsstift in der 
Luft zum Leuchten...

Autor: csalkh (Gast)
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>Mein Haus ist gerade in der Planungsphase. Ich werde da jedenfalls auch
>auf LED Technik setzen.

Hatte ich auch probiert. Auch Du wirst feststellen, dass die klassische 
Laterne (mit Kerze) heller ist.
Bei den Einschaltdauern, die da vorkommen, kam dann jedenfalls nichts 
anderes als ein 150W Halogenstab in Frage.

Gast

Autor: csalkh (Gast)
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>Deswegen auch die "Idee" mit dem digitalen Umpatchen per Relais.  So
>wäre binnen weniger Sekunden aus einer 12V Dose eine 230V.


Es kommt der Tag an dem eines der Relais haengt und das Zuschalten der 
12V auf die noch nicht getrennten 230V erdet dann alles, was an den 12V 
haengt - vermutlich incl.  Netzteil.

Autor: Christian B. (luckyfu)
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es gibt auch stromstoßschalter die einen öffner und einen schließer 
haben, das ist also kein problem...

Autor: oszi40 (Gast)
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Abgesehen von DIN und VDE besteht wie von csalkh vorsichtig beschrieben 
der dümmste Fall darin, daß durch einen ungünstigen Zufall wie z.B. 
abgebrocher Kontakt die vollen 230V auf Deine 12V-Anlage gelangen und 
"etwas Rauch erzeugen" oder verschleppte Spannungen andere Tragödien zur 
Folge haben...

Autor: csalkh (Gast)
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>haben, das ist also kein problem...

Typischer Fall von Beratungsresintenz. Ich bin raus.

Gast

Autor: Christian B. (luckyfu)
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na, ne, ich heise die idee auch nicht gut und auf eine 12V steckdose 
230V schalten zu können würde mir im traum nicht einfallen. allerdings 
kann man es, wenn man unbedingt will mit entsprechenden relais schon 
machen. allerdings würde ich dann zumindest eine glimmlampe dazupacken 
die an der steckdose anzeigt, daß 230V anliegen.

für mich ist es dennoch nur eine frage der zeit, bis jmd ein 12V gerät 
in eine 230V steckdose steckt. sinnvoller währe in diesem zusammenhang 
z.b. amerikanische steckdosen zu verwenden wo unter keinen umständen ein 
euro oder gar schuko stecker reinpasst und nur dort die 12V zu schalten. 
oder man nimmt gleich zigarettenanzünder, die 12V geräte dürften die 
sowieso mehrheitlich haben. allerdings ist das so ziemlich der 
unzuverlässigste stecker den ich kenne

eine steckdose abschalten dürfte mit stromstoßschaltern eigentlich 
machbar sein, gibt genug 16A typen bei 230V. ich hab das bei mir ja auch 
vor aber eben nur die 230V ab- oder anschalten. auch nicht jede 
steckdose einzeln sondern funktionsgruppenweise. ausser in den 
kinderzimmern, da werden sie einzeln geschalten.

Autor: Robert L. (lrlr)
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"alles"  mit LED beleuchten, alles mit (iPad) visu steuern, alles 
"felxibel" (was auch immer damit gemeint ist) ...

geplant habe "wir" das doch alle so, .. nur holt einem die Realität doch 
schnell wieder auf den boden ;-)

alle LED in schönem (also nicht grünstichigem) warmweiß (und das auch 
noch bei allen LED den selben farbton...

um eine z.b. leuchtstoffröhre mit 2x30W zu ersetzen brauch in LED 
technik auch mindestens 30-45W ... da bist dann nach dem 1. raum schon 
pleite..



iPad kannst garnicht so viele verstreuen im haus, dass das dann nicht 
genau im wohnzimmer liegt wenn du es in der küche brauchst ;-)

oder der akku leer ist, oder defekt, weil die kinder es gegen die stiege 
geworfen haben..



felxibel: "raumlich" (also eine lechte um 1 meter vesetzten zu können, 
soo flexibel willst es wohl hoffentlich nicht brauchen)


und ALLES aus 12 und 230V auszulegen (mit dem "sagenumwobenen" 
patchpanel) ist wohl EXTREM aufwändig für etwas was dir im einzelfall 
ein elektriker im schaltschrank in 5 minuten umverdrahtet...



vorallem brauchst dann (mind.) 4 relais pro leuchte (blau, schwarz, 
gelb/grün, und das. 4 von der steuerung (bussystem)..

und DORT am bussystem hast dann auch immer 12V und 230V gemischt...

naja...

Autor: Lottogeninner (Gast)
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Selbst wenn ich Lottogewinner wäre würde ich mich auf die ÜBLICHE 
Installation beschränken und nur evtl. als Sahnehäubchen ein paar 
Steuerungselemente im Haus verteilen für die Rollos usw.

Irgendwann geht das Zeug auch kaputt und muß wieder fachgerecht 
repariert werden!

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
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> Ja, Steckdosen. Steckdosen sind eh ein Thema für sich. Wo brauche ich
> eine Steckdose?
>
> - im Office für die IT
> - im Bad für den Föhn
> - Staubsauger
> - Küche
>
> Alles andere kann man recht gut über 12V machen.

Die Spannung ist nicht aus Jux so hoch, wenn man sich nochmal den 
Zusammenhang von Spannungsabfall in einem Leiter aufgrund des 
fliessenden Stromes und den Zusammenhang des nötigen Stromes aufgrund 
der Anschlussleistung der Geräte in Gedächtnis ruft.

Gut, du willst die Großverbraucher ausklammern, aber selbst Beleuchtung 
und Kleingeräte (TV usw.) benötigen ausreichend Saft um bei der 
niedrigen Spannung satte Kabel zu erfordern. Wird das reinste Kupfergrab 
so ein Haus. Man soll sich nicht täuschen lassen, bei 230 V sind ein 
paar Volt Spannungsabfall nicht so wild, bei 12 V ist das gleich mal 
alles... Bei PoE ist die Spannung ja nicht zum Spass bei 48 V.

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