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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf EDV-Support (Elektroinstallateur HELFER/in)


Autor: Lothar (Gast)
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Hallo in die Runde ,
kann mir mal jemand seine Meinung zu derartigen Arbeitsbedingungen (laut 
Stellenausschreibung) mitteilen.
Als ich das heute zu Lesen bekommen habe, ist mir fast der Hut 
weggeflogen.
Aber lest mal selbst:

Titel des Stellenangebots : EDV-Support (Elektroinstallateurhelfer/in)

Alternativberufe : Elektroniker/in - Geräte und Systeme
Elektroniker/in - Informations- u. Telekommunikationstechnik

Stellenangebotsart : Arbeitsplatz (sozialversicherungspflichtig)

Arbeitgeber : Agentur für Arbeit   Regionalbereich
Branche: Sozialversicherung, Betriebsgröße: zwischen 51 und 500

Wir sind das führende Handling-Unternehmen am Flughafen Leipzig/Halle 
und beschäftigen momentan 120 Mitarbeiter. Unsere Hauptaufgabe liegt in 
der Bodenabfertigung von Verkehrsflugzeugen und umfasst die Bereiche 
Passagierabfertigung, Flugzeugabfertigung, Gepäckermittlung sowie den 
Ticketverkauf. Zu unseren Kunden gehören die Deutsche Lufthansa AG, Air 
Berlin und Condor sowie weitere Fluggesellschaften im Bereich Charter 
und Linie.

Wir suchen ausschließlich Abrufkräfte für den Bereich: EDV Support. 
Mitarbeiter im Arbeitszeitmodell Abrufkraft werden nach den 
betrieblichen Erfordernissen eingesetzt und dementsprechend nach den 
geleisteten Stunden monatlich vergütet. Die Vergütung erfolgt zum 15. 
des Folgemonats. Eine feste Stundenanzahl pro Woche/ Monat wird nicht 
vereinbart. Die Einsatzhäufigkeit schwankt saisonbedingt übers Jahr. Von 
unseren Abrufkräften erhalten wir am 15. eines jeden Monats eine 
Verfügbarkeit für den Folgemonat. Darin erklären sie die Tage und 
Zeiten, die Sie uns zur Verfügung stehen. Die genauen Dienstzeiten 
werden im Wochenplan, dienstags für die Folgenwoche, veröffentlicht.

EDV Support:
Ansprechpartner für EDV-Probleme der genutzten Hardware für Check-In und 
Boarding, Beseitigung dieser Störungen durch Vor-Ort-Ersatz oder 
Vor-Ort-Reparatur der Ausrüstung, Inventuren, Reinigung der Ausrüs-tung, 
Bestandskontrollen, Verwaltung und Dokumentation, sonstige im 
Stationsbereich anfallende Tätigkeiten

Erforderliche Kenntnisse und Fertigkeiten bzw. Voraussetzungen:
Fundierte EDV-Kenntnisse (Software, Hardware), Beherrschung der gängigen 
PC-Anwendungen
Zeitliche Flexibilität
Bereitschaft zur Nacht- und Wochenendarbeit, Schichtdiensttauglichkeit
Körperliche Belastbarkeit
Gepflegtes Äußeres
Jederzeitige Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes
Sie stehen uns mindestens 2 Jahre zur Verfügung.
Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse, weitere Sprachkenntnisse 
wünschenswert
Gute sprachliche Ausdrucksfähigkeit
Ausgeprägte Serviceorientierung
Teamfähigkeit
Gute Kontakt- und Kooperationsfähigkeit

Arbeitsorte : 04435 Flughafen Leipzig/Halle, Stadt Schkeuditz, Sachsen, 
Deutschland
Nur Bewerber aus dem Umkreis von 50 Kilometern.

Konditionen -
Arbeitszeit: Teilzeit - flexibel, keine vertraglich geregelte 
Stundenanzahl pro Woche, Einsätze erfolgen nach betrriebl. Bedarf; 
Anzahl der Wochenstunden:ca 15 -30 h/Woche; Arbeitszeiten: 24h/Tag, Mo 
bis So; ermäßigte Flüge nach Probezeit, kostenlose Uniform, 
Mitarbeiterparkplätze

Vergütung und Zusatzleistungen: 7,55€/Stunde, gem. Tarifvertrag; 
Zuschläge für Sonn-, Feiertag-, und Nachtarbeit
Tarifvertrag: Urlaubs- und Weihnachtsgeldzahlungen, Essensgeldzuschuss

Befristung : Befristetes Arbeitsverhältnis für 12 Monate

Anforderungen an den Bewerber -
Schulbildung : Geforderter Bildungsabschluss: Mittlere Reife / Mittlerer 
Bildungsabschluss

Produktion, Verarbeitung, Technik :  Grundkenntnisse Elektronik, 
Entstören, Informationstechnik, Computertechnik

IT, DV, Computer : Grundkenntnisse Hardwareinstallation, 
Softwareinstallation

Sprachkenntnisse : Verhandlungssicher Deutsch, Englisch

Persönliche Stärken : Teamfähigkeit, Motivation/ Leistungsbereitschaft, 
Kommunikationsfähigkeit, Kundenorientierung, Belastbarkeit

Führerscheine : Zwingend erforderlich     FS B PKW/Kleinbusse (alt: FS 
3)

Erforderliche Fahrzeuge : PKW

Angaben zur Bewerbung : komplette Bewerbungsunterlagen inkl. 
Anschreiben, Lebenslauf mit Bild, Beurteilungen, Zeugnisse


Meine Meinung dazu: irgendwie ist da wohl etwas ganz schön im Argen , 
aber ich laß euch mal selbst die Ungereimtheiten finden.
Die Firma, welche solche Anforderungen mit den lächerlichen Almosen als 
"Gegenleistung" vergüten will, sollte mir nicht unter die Augen kommen.
Dagegen war der real existierende Sozialismus das reinste 
Schlaraffenland - es lebe der Kapitalismus / Imperialismus.
Und so was vor der eigenen Haustüre.

Gute Nacht Wirtschaftsstandort Flughafen Leipzig / Halle.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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> Sie stehen uns mindestens 2 Jahre zur Verfügung.

> Befristung : Befristetes Arbeitsverhältnis für 12 Monate

Zu dumm fürs Korrekturlesen des eigenen Textes.

Autor: Peter (Gast)
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Selbst bei einer 40h/Woche sind 7,55€/Stunde und einem erforderlichen 
PKW ein ganz schlechter Scherz. (Unabhängig von der Qualifikation)

Wetten, wenn sich kaum einer auf diese Stelle bewirbt, sind die faulen 
Arbeitslosen schuld.

Sie stehen uns mindestens 2 Jahre zur Verfügung /
Befristetes Arbeitsverhältnis für 12 Monate.

Soll ich lachen oder weinen ?

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Na ja, solche Anforderungen zu verfassen, ist immerhin nicht verboten...

Aber, welcher Teufel reitet die Menschen, die sowas verfassen? Und auch 
noch glauben, daß da was geht?

Halleluja!!!

Autor: Reinhard (Gast)
Datum:

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EDV-Support (Elektroinstallateurhelfer/in)

Aha???

>Sie stehen uns mindestens 2 Jahre zur Verfügung.
und
>Befristung : Befristetes Arbeitsverhältnis für 12 Monate

Sklavenarbeit ist doch abgeschafft, oder?

Reinhard

Autor: Demo (Gast)
Datum:

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>Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse, weitere Sprachkenntnisse
>wünschenswert
>Gute sprachliche Ausdrucksfähigkeit
>Sprachkenntnisse : Verhandlungssicher Deutsch, Englisch
>Gute Kontakt- und Kooperationsfähigkeit

Wooooow ist ja der Hammer die Anforderungen an diese Stelle. Muss man 
hier die Flugtickets verkaufen?
Ich bezweifle das Jemand mit der angeforderten Abschlussreife diese 
Qualifizierung mitbringt.

Autor: Lothar (Gast)
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Ich geb jetzt mal ein paar sehr treffsichere Argumente :
1.- der momentan aktuelle Tarif-L(H)ohn liegt im E-Handwerk Ost (welch 
Witz zur EDV - gehört nämlich auch dadrunter) bei 8,20 EUR/Std., aber 
der Big-AG hat es wohl gern in den Zahlen von vor über 4 Jahren,

2.- nach Tarifverträgen gibt es einen Mindestlohn, und der richtet sich 
nicht nur nach Std., sondern nach einer wöchentl. Arbeitszeit,
und "Arbeitszeiten: 24h/Tag, Mo bis So" gibt es so schon gar Nicht , 
auch wenn der AG das gern so hätte,

3.- auf Abruf sich bereitzuhalten ist in der Regel mit einer 
Bereitschaftspauschale zu vergüten, das Thema hatten wir hier aber auch 
schon mal vor einiger Zeit,

4.- passen zum EDV-Support wohl keinerlei Einstufungen für 
Elektro-Helfer, auch wenn man sich das wg. des Dumpinglohnes gern so 
wünscht,
die Ansprüche unter "Anforderungen an den Bewerber" sind dem auch nicht 
im Geringsten adäquat,

5.- und wovon soll sich der Kandidat dann auch noch einen Pkw leisten 
können, wenn er nicht mal eine festgelegte Arbeitszeit und damit einen 
festen monatl. Lohn hat ?

Aber ihr habt das auch genauso gut verstanden, nur würde mich mal 
interessieren, was die hiesige Gewerkschaft dazu sagt?
Leider hab ich heute um die Mittagszeit in Berlin nur eine Vertretung 
erreicht, und der Hinsweis auf das Regionalbüro in Leipzig kam dann 
etwas zu spät - keiner mehr vor Ort.

Und beim hiesigen Arbeitsamt - "ArbeitgeberService" war ständig der AB 
eingeschalten, na ja Diensteinstellung wie bei Beamten halt.

Kann man nur hoffen , daß sich niemand dazu hinreißt, dort nur mal 
nachzufragen, ob die noch alle Tassen im Schrank haben - äh ob das Ernst 
gemeint ist , natürlich !

Letztendlich frag im mich bloß, wer hat bis jetzt diesen Sklavenjob 
erledigt, denn offensichtl. suchen die wohl einen Nachfolger - für ihr 
perverses Spiel.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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>Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse, weitere Sprachkenntnisse
>wünschenswert
>Gute sprachliche Ausdrucksfähigkeit
>Ausgeprägte Serviceorientierung
>Teamfähigkeit
>Sprachkenntnisse : Verhandlungssicher Deutsch, Englisch
>Gute Kontakt- und Kooperationsfähigkeit

Die suchen wohl einen Ingenieur. Haben sich bei der Berufsbezeichnung 
wohl etwas verirrt.

Autor: Matthias K. (nighty2k)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
>>Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse, weitere Sprachkenntnisse
>>wünschenswert
>>Gute sprachliche Ausdrucksfähigkeit
>>Ausgeprägte Serviceorientierung
>>Teamfähigkeit
>>Sprachkenntnisse : Verhandlungssicher Deutsch, Englisch
>>Gute Kontakt- und Kooperationsfähigkeit
>
> Die suchen wohl einen Ingenieur. Haben sich bei der Berufsbezeichnung
> wohl etwas verirrt.


Also was mich gerade viel mehr aufregt, ist wohl eure Arroganz hier.
Neben dir hat auch der anonyme User "Demo" zwei Posts weiter oben so 
einen dämlichen Kommentar abgelassen. Seit wann muss man den Ing. sein 
um seine Muttersprache in Schrift und Wort zu beherrschen? Englisch hat 
sich in Deutschland mittlerweile ja wohl auch schon fast standardisiert 
und weitere Sprachen z.B. Französisch oder Spanisch werden mittlerweile 
an jeder Realschule angeboten. Auf die restlichen Punkte gehe ich mal 
nicht weiter ein, aber anscheinend gibt es in euren Ing. Hirnen 
mittlerweile nur noch eine zwei Klassen Gesellschaft zwischen 
geschwollenem Deutsch und "ey Alda".

In diesem Sinne -.-

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Matthias Kuny schrieb:

>Also was mich gerade viel mehr aufregt, ist wohl eure Arroganz
>hier.

Das hab ich jetzt mal dezent überlesen.

>Seit wann muss man den Ing. sein um seine Muttersprache in Schrift
>und Wort zu beherrschen? Englisch hat sich in Deutschland
>mittlerweile ja wohl auch schon fast standardisiert

Da muß man mal die Schulbehörden fragen, warum die erst Mitte der 
1970-er Jahre gaaaaaanz langsam anfingen, im 7. Schuljahr, also kurz vor 
Schulende, mit Englisch zu beginnen. Aber bitte nicht mich.

Im Übrigen spricht nach wie vor nur jeder 3. Deutsche Englisch, 
geschweige denn eine weitere Fremdsprache. Was soll denn der 
Elektrogehilfe oder die Bäckereiverkäuferin auch damit?

Autor: Max M. (xxl)
Datum:

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>Meine Meinung dazu: irgendwie ist da wohl etwas ganz schön im
>>>Argen
und genau die werden dann auch gefordert werden so ein
armes Schwein zu finden und den zu zwingen dort zu arbeiten,
paßt mal auf.

Autor: Demo (Gast)
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@Matthias Kuny:

also dort steht es wohl eindeutig falls du lesen kannst:
>Sprachkenntnisse : Verhandlungssicher Englisch

und nicht gebrochen möchte gern paar Wörter aus der Hauptschule.
Verhandlungssicher heisst zwar auch gerne mit Akzent aber dafür sonst 
perfekt.

Autor: Gast9 (Gast)
Datum:

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>Seit wann muss man den Ing. sein
>um seine Muttersprache in Schrift und Wort zu beherrschen?

Lies

http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:be...

und mache Dir ein Bild über die Fähigkeiten der heutigen Jugendlichen 
(weitere Informationen über die Problematik gibt es genug im Internet). 
Was perfekt beherrscht wird ist Selbstüberschätzung und Arroganz.

Autor: Peter (Gast)
Datum:

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Es gibt sicherlich zumindest einige junge dynamische Menschen, die neben 
der Muttersprache Deutsch, fließend Englisch sprechen, selbst wenn sie 
"nur" einen mittleren Schulabschluss besitzen.
Diese haben es aber nicht nötig sich auf so eine Stelle zu bewerben.

Autor: Horst (Gast)
Datum:

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Zankt Euch nicht um Banalitäten !

Diese Stellenausschreibung ist wirklich, wenn sie echt ist, eine 
Unverschämtheit.

Autor: Jens (Gast)
Datum:

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Allen, welche hier über diese Stellenanzeige meckern (die auch ich eine 
Frechheit finde), kann ich nur sagen:

Willkommen in der Realität!

Oder warum gibt es mittlerweile fast 4 Mio. Hartz4-Aufstocker, also 
Leute, welche nicht arbeitslos, sondern trotz Vollzeit-Stelle nicht von 
dem bissel Geld leben können. Nach Untersuchungen einer Gewerkschaft 
(ich glaube, es war ver.di, finde die Quelle aber jetzt nicht) gibt es 
zu diesen 4 Mio. noch einmal 5 Mio. Menschen in diesem Land, welche 
Anspruch auf Aufstocker-Leistungen hätten, diesen aus Scham oder anderen 
Gründen aber nicht in Anspruch nehmen oder andere Sozialleistungen wie 
Wohngeld und Kindergeldzuschlag beziehen, um ihr dürftiges Gehalt 
aufzubessern.

PS: Die halbe Million Ein-Euro-Jobber habe ich noch gar nicht mit 
eingerechnet, die zählen nämlich nicht als arbeitslos.

So, jetzt gehe ich mal kotzen, auch wegen dem sch... Schnee da draußen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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Jens schrieb:

>ich glaube, es war ver.di,

oder der DGB. Hab den gleichen Wortlaut Mittwoch Nachmittag in den 
DLF-Nachrichten gehört.

Autor: Max M. (xxl)
Datum:

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>Was perfekt beherrscht wird ist Selbstüberschätzung und Arroganz.
Ja, bei den Arbeitgebern ohne jeden Sinn für Fairplay.
(Mensch, ich kann ja ein wenig Englisch, nicht weitersagen).

Autor: Stelle weg (Gast)
Datum:

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Sie können ihre Aufregung wegpacken, meine Herren. Die Stelle ist 
vergeben an eine Ingenieurin.

Autor: Sebastian H. (electrician)
Datum:

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Stelle weg schrieb:
> Sie können ihre Aufregung wegpacken, meine Herren. Die Stelle ist
> vergeben an eine Ingenieurin.



Woher die Information?

Autor: Max M. (xxl)
Datum:

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vielleicht die Frau von Stelle weg?

Manche stehen auf Unverschämtes.

Autor: p-man (Gast)
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wie, schon weg? Auf der Seite der BfA steht: Bewerbungszeitraum: 
18.02.2010 - 30.04.2010. Von daher darf die Stelle doch noch gar nicht 
vergeben sein, da sich bis Ende April noch andere bewerben dürfen.
(10000-1051006331-S)

Autor: Perfektionist (Gast)
Datum:

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>Sie können ihre Aufregung wegpacken, meine Herren. Die Stelle ist
>vergeben an eine Ingenieurin.

Ist doch in Ordnung. Die Ingenieure sollen sich einfach mal an die 
Realität gewöhnen, dass wegen Angebot und Nachfrage ihre Arbeitskraft 
eben nur noch wenige Euro wert ist. Das wird zwar immer wieder in allen 
Facetten hier dargestellt, aber glauben will es anscheinend niemand. 
Tauchen dann Stellenazeigen mit aktuell üblichen Konditionen auf, fallen 
die Ings aus allen Wolken. Armes Völkchen...

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Jedes Volk hat die regierung welche es verdient hat.
Diese macht jene Politik, welche daas Volk von ihr einfordert,
mit dem Ergebniss von Gesetzen, welche das Volk akzeptiert.

Währe nur ein Punkt davon nicht erfüllt, so sähe es in d. Anders aus.

Soviel zum "Bildungs(zu)stand der ehemaligen "Weltexportmeisternation".

Da das Volk in D. diese Zustände Tolleriert, werden sie sich nicht 
verbessern, eher ist das Gegenteil zu erwarten.

Erklärung:

Dies ist kein politisch Motivierter Diskussionsbeitrag, sondern eine 
Binsenweißheit demonstriert am Beispiel der realexistirenden Renissance 
frükapitlistischer Erscheinungen unter den Bedingungen der 
spätkapitalistischen Globalisierung der Märkte.

P.S. Es ist der Klassische unterfinanzierte Zweitjob für unterbezahlte 
IT-Kräfte / Teilzeitler. Zu marktüblichen Bedingungen.

Von sozial steht im AGB schon lange nichts mehr.
Auch unbilligkeit ist nicht mehr enthalten wenn es um "Zumutbarkeit" 
geht.

Wenn ich mich recht erinnere, war es Eine Demo in Leipzig, auf welcher 
der Birne die Ossis (meine Landsleute) um nen Appel und nen Ei 
einkaufte. Die Suppe wurde bestellt, jetzt ist es an der Zeit sie 
auszulöffeln, warum nicht in Leipzig.

Es hätte andere Wege gegben. Aber die waren weder politisch noch vom 
Volke gewünscht. Und staatlicher Zwang sollte ja gerade beseitigt 
werden. Willkommen in der Traufe.

MfG Winne

Autor: Max M. (xxl)
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>p-man

>Auf der Seite der BfA steht: Bewerbungszeitraum:
>18.02.2010 - 30.04.2010.

Das sind nur die üblichen 9 Wochen wo die Stelle in der Datenbank steht.
Wenn kein expliziter Bewerbungsendetermin da steht, kann die Offerte
aus beliebigen Gründen jederzeit unwirksam werden. Wer weiß ob die
überhaupt gelöscht wird. Nach den 9 Wochen ganz gewiß, aber das geht
automatisch damit keine Karteileichen entstehen und das ist auch gut
so. Besser wäre eine Einwöchige Frist und dann löschen. 9 Wochen
sind zu lang.

Autor: Lothar (Gast)
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Also ich habe gerade noch mal nachgesehen, die Stelle steht noch online, 
mit aktuell 228 Zugriffen seit dem 18.2.2010.
Und wenn man die nun schon wieder zum 4.3.2010 aktualisiert hat, und da 
als Beginn der "Tätigkeit" = Untertänigkeit sofort zu lesen ist, dann 
können die wohl nicht schnell genug den benötigten Elektrohelfer, mit 
den Qualitäten eines EDV-Supporters, finden.
Da wir wohl echt geglaubt, daß Leute mit diesen Anforderungen dann beim 
Allgemeinwissen (Gehaltskenntnisse = Tariflohn) von vorgestern sind.
Wenn man sich aber schon deren Ausdrucks- und Argumentationsweise 
ansieht, erkennt man klar, daß dort wohl jemand der Meinung ist, als 
"Arbeitgeber" die Regeln festlegt und das alleinige Sagen hat.
So nach dem Motto "Friß oder Stirb".
Nur ist den Herrschaften des dortigen Handling-Unternehmens, was für 
eine gloreiche Umschreibung für Sklavenhändler, wohl noch nie die 
Möglichkeit in Betracht gekommen, daß es für solche Posten keine 
passenden Deppen geben kann.
Wer mit dem Kopf und Verstand, sowie mit seinen Händen Leistungen 
(Ergenisse) erbringen muß, und das im Zusammenspiel mit Kunden und 
anderen Menschen, wird sich nicht auf diese Stufe herablassen, und sich 
von total unfähigen Führungskaspern seinen Sklavenlohn diktieren lassen.
Die sollten vllt. mal die Stellenanzeige nach ganz weit Ost oder Südost 
verlegen, dann klappt es vllt. mit der Vergütung, aber nicht mit dem 
Rest.
Aber vllt. denken sich dort die Chefs nur, daß sich ein Elektriker 
findet, welcher es satt hat, täglich mit der Schlitzfräse oder 
Bohrhammer auf den Baustellen wie eine Sau sich einzudrecken.

Autor: Bud Hill (Gast)
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Aber die Elektriker werden die Anforderungen nicht erfüllen. Mein Alter 
ist auch Elektriker und strohdumm.

Autor: Max M. (xxl)
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>solche Posten keine passenden Deppen geben kann.
Hast du aber eine Realitätskrise.
Wer Eigentum hat, arbeitet lieber für Lau, als das er sich sein
Lebenswerk (Haus oder Wohnung) durch H4 wegregulieren lässt.
Selbst wenn die ständige Rechtssprechung das entschärft hat,
die Angst und Unwissenheit lebt in einigen weiter.

>Mein Alter ist auch Elektriker und strohdumm.
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Lass das mal nicht
deinen Alten lesen, auch wenn er nur Strom an die Wand nagelt.
um seine Kohle zu verdienen.

Autor: G. L. (glt)
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Bud Hill schrieb:
> Aber die Elektriker werden die Anforderungen nicht erfüllen. Mein Alter
> ist auch Elektriker und strohdumm.

Diese Wertschätzung deinerseits würde wohl deinen Vater sicherlich 
erfreuen.

Äußerungen lassen aber durchaus auf den Verfasser rückschliessen...

Autor: Lothar (Gast)
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@ Max M. , mit deiner Einschätzung der derzeitigen Lage magst du wohl 
Recht haben, nur gilt im Allgemeinen: wer so viel geleistet und 
geschaffen hat , daß er eigenes Wohneigentum besitzt, in der hiesigen 
Region, wird dann wohl noch so viel Grips in der Birne und Ehre haben, 
auf solche Angebote verzichten zu können.
Dann schon lieber einen Hausmeisterposten oder einen richtigen Job, als 
für derartige Raffgeier den Blödmann zu spielen.

@ G.L. , mit Sprüchen und Weisheiten ist das so eine Sache, ich 
persönlich kann da Bud Hill wohl voll und ganz verstehen. Nur waren zu 
Zeiten seiner Eltern (Vater) ganz andere Ansprüche an das Berufs- und 
wirkliche Leben gestellt, als es heute nun mal ist. Und mit fehlenden 
Herausforderungen verkümmert nun mal der Geist und der gesamte Mensch, 
wenn man sich nicht ständig an solchen Bedingungen messen lassen muß.
In meinem persönl. Umfeld sieht es nämlich, salopp gesagt, genauso aus. 
Und zu damaligen Zeiten war der Elektiker auch schon ein anspruchsvoller 
Beruf, nur sieht das heute in dem Berufsfeld ganz anders aus. Ohne 
Strömlinge in Form von Energie oder Informationen (elektron. Daten) geht 
nirgends mehr etwas.
Mir sollte mal jemand einen ähnlichen Berufszweig oder Handwerksberuf 
zeigen, an welchen in etwa genau so hohe und breite Anforderungen 
gestellt werden, wie im Elektro- und Informationstechnischen Handwerk.
Da kann man dann die Tariflöhne in Deutschland im Handwerk nicht als 
Maßstab für den Anspruch des jeweiligen Berufszweiges nehmen.
Aber wer sich mit dem Tarif- oder Mindestlohn in seinem Ausbildungs- und 
damit Wunschberuf zufrieden geben muß, dem fehlen dann warscheinlich 
auch ein paar Zusammenhänge in der Argumentationskette.

Und ob jemand als strohdumm einzuschätzen ist, liegt immer im Auge das 
Betrachters.
Wenn dieser das schon so herüberbringt, liegt in der Ausdrucksweise wohl 
der grundsätzliche Hintergrund.
Im Prinzip wird das wohl so sein, nur kann man das auch viel dezenter 
ausdrücken.
Nur ist das hier in der Form (inkognito) wohl nicht unbedingt nötig.

Autor: Bud Hill (Gast)
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Max M. schrieb:
>>Mein Alter ist auch Elektriker und strohdumm.
> Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Lass das mal nicht
> deinen Alten lesen, auch wenn er nur Strom an die Wand nagelt.
> um seine Kohle zu verdienen.

Soll er doch lesen. Die Elektriker, die ich kenne, sind alle von seinem 
Schlag, trinken viel Alkohol und so. Mein Alter hat noch nie - das sagt 
er nicht ohne Stolz - einen Roman gelesen. Immer nur Fernsehen, 
Fernsehen, Fernsehen. Heute säuft er sich zu Tode, redet dummes Zeug und 
ist natürlich arbeitslos. Und so sind viele Elektriker. In der DDR wurde 
dieses Proletentum auch noch gefördert, indem es besser bezahlt wurde 
als Ingenieure und Lehrer. Dabei haben die auf der Baustelle gar nicht 
gearbeitet, sondern Kollegen in die Brotdosen geschissen und neu 
gekaufte Arbeitskleidung kaputt gemacht. Solche Leute taugen nichts, die 
können kein Englisch, die können nur noch die Flasche Bier und die 
Fernbedienung halten.

Autor: Ein Gast (Gast)
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>Aber die Elektriker werden die Anforderungen nicht erfüllen. Mein Alter
>ist auch Elektriker und strohdumm.

Wundert sich jemand über diese unglaublich herablassende Art, die der 
Poster hier zum Ausruck bringt? Ich nicht! Das ist die Einstellung der 
jüngeren Generationen gegenüber ihren Eltern. Immer wieder erschrecke 
ich über die unglaublich asoziale und psychopatische Einstellung der 
Jugendlichen gegenüber Ihren Mitmenschen.

Autor: Max M. (xxl)
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Wahrscheinlich lebt Bud Hill noch im Hotel Mama wie viele das auch
machen. Da lässt sichs leicht lästern weil die Eltern ihre Kinder
verhätscheln. Wenn er erst mal in die rauhe Welt hinausgestoßen wird
und man ihm im sprichwörtlichen Sinne den A... aufgerissen hat wird
er seine Eltern noch zu schätzen wissen. Das war bei mir nämlich so,
hab dann den einen und anderen bis zum Tode noch gepflegt und kümmer
mich jetzt nur noch um die Grabstelle. Manchmal wünsche ich mir
wenigstens einen zurück um mich mal auszusprechen oder Sorgen zu
teilen, seufz. Man glaubt einfach nicht was einem da fehlt.

Autor: Lothar (Gast)
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@ Bud Hill, du scheinst da in der Geschichte (reale Vergangenheit der 
Arbeit in der ehemaligen DDR) etwas durcheinander zubringen, damals 
wurde keinesfalls das "Proletentum" gefördert, und Elektriker besser als 
Studierte bezahtl . Möchte mal wissen wo du das her hast?
Und die Spielchen, die du so anführst, sind der Zeitvertreib auf der 
Baustelle gewesen, wenn wieder mal das Material gefehlt hat und der 
Bauleiter was Lustiges den Tag über brauchte.

@ Ein Gast , das Problem der heutigen jüngeren und heranwachsenden 
Generationen ist der fehlende Druck von ihren Eltern und dem so 
schmusigen System, in dem wir nun mitlerweile alle leben oder 
hinvegetieren.
Es zählt nur noch geschickte Cleverness oder Mitlaufen in der Herde, und 
nur nicht zu sehr auffallen.
Doch das ist den Kids von heute viel zu uncool, deshalb rebellieren sie 
lieber gegen das, was sie hervorgebracht hat.
Denn im Prinzip ist ja das heutige durchschnittliche Leben absolute 
Schei..e.
Und die Eltern der Gören können daran nun mal Nichts ändern, außer ihren 
Kindern die Wahrheit an ihrem eigenen Siechtum zu vermitteln.
Wie soll man da Autorität erlangen, wenn man selbst von dem System nur 
verarscht wird.
Nicht jeder hat durch seine Eltern oder Mitmenschen die nötige Erziehung 
zur maßvollen Anpassung erhalten, um mit dem richtigen Verhalten so 
schnell und reibungslos wie möglich vorwärts und nach oben zu kommen.

Zu unseren Zeiten durfte man sich noch auf den harten Teil des 
Erwachsenwerdens, in Form von der Ableistung echten Wehrdienstes, mit 
all seinen Schikanen und Entbehrungen, zu Gemüte führen.
Damit ist ja heute schon der wichtigste Erziehungsprozess der Jugend 
weggefallen, und das was davon übrig geblieben ist, hat sich ins totale 
Gegenteil entwickelt.
Aber lassen wir das mal ruhen, die nächsten Generationen müssen dafür 
unsere Rente erwirtschaften, und damit ist das Gleichgewicht hoffentlich 
wieder hergestellt.

Autor: Simon (Gast)
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Lothar schrieb:
> damals
> wurde keinesfalls das "Proletentum" gefördert, und Elektriker besser als
> Studierte bezahtl

Bud Hill vereinfacht zwar im groben Raster, aber dennoch hat er in 
dieser Hinsicht recht und Du liegst einfach falsch.

79/80er Jahre in der DDR:

Ein Ingenieur, der einen 1,1 Abschluß hatte und einen regulären Job in 
einem staatlichen Ingenierbüro, hat am Ende eines Monats knapp 450,- 
Mark auf dem Lohnzettel gehabt. Der Dachdecker ist nach der Ausbildung 
mit knapp 1200,- Mark nach Hause gegangen.


Simon

Autor: Sebastian H. (electrician)
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Lothar schrieb:
> Aber lassen wir das mal ruhen, die nächsten Generationen müssen dafür
> unsere Rente erwirtschaften, und damit ist das Gleichgewicht hoffentlich
> wieder hergestellt.

oder wir deren Stütze....(leider hab ich auch kein Rezept dagegen)

Autor: Lothar (Gast)
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@ Simon ,
Birnen mit Äpfeln vergleichen ist hier aber nicht angesagt.
Dachdecker bekommen heute auch fast das 1,5fache von dem eines 
Elektikers Hungerlohnes.
Das sollte man aber wohl schon wissen, und damit hinkt deine 
Gegenargumentation wieder mal gewaltig.
Die Arbeit eines Dachdeckers mit der eines Elektikers zu vergleichen 
geht wohl auch bloß, seit es den Beruf eines Solarteures gibt.
Und das Handwerksgebiet wollen die dortigen Chefs auch vornehmlich 
lieber mit Elektikern besetzen, damit der Gewinn am Ende wieder im Lot 
ist.
Um auf den Verdienst damals für Ings. zu kommen: es gab auch die 
Bemerkung über Lehrer von Bud Hill, denn die haben damals schon ganz 
fürstlich vom Staat ihre Partei- und SystemTreue bezahlt bekommen, und 
das waren keine 450,- Deutsche Mark, und wesentl. mehr als das Doppelte.
Man sollte nicht laufend versuchen sich die Geschichte Schönzuschreiben, 
es gibt hier auch Leute, die noch die damaligen Verhältnisse ganz gut in 
Erinnerung haben.
Wobei ich deinen angeführten Fall mit den 450,- DM (Ostmark) ganz stark 
bezweifeln muß, denn damit wäre das System damals intelektuell 
Badengegangen.
Daß es für Elektriker und ähnliche Berufe zu Zeiten der Vorwende, also 
kurz vor Ende 1989, auch bloß knapp 450,- Mark, unter sehr harten 
Bedingungen (Braunkohle-Tagebau) gab, wirst du mir aber dann auch schon 
glauben müssen.
Und all Dies ändert nichts an der Tatsache, daß die meisten hier 
tagtäglich ihren Kopf anstrengen und Leistung bringen müssen.
Nur von Anwesenheit und schönen Worten wäre das System des 
bundesdeutschen Konsums / Wirtschaft schon lange den Bach runter 
gegangen.

Autor: Konrad (Gast)
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ich würd auch noch jemanden einstellen, der für 50 cent die stunde meine 
wohnung putzt, einkäufe erledigt, etc...

was ich damit sagen will, ein stellenangebot kann jeder abgeben, ist ja 
nicht verboten, wenn jemand so strohdumm ist, auf sowas einzugehen, ist 
er wohl selber schuld... andererseits sollte man die augen langsam mal 
soweit aufachen, dass solches eine direkte folge des überbordenen 
sozialstaates ist...

Autor: Simon (Gast)
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Lothar schrieb:
> Wobei ich deinen angeführten Fall mit den 450,- DM (Ostmark) ganz stark
> bezweifeln muß, denn damit wäre das System damals intelektuell
> Badengegangen.

Zweifel sind unnötig, ich bin in der DDR nämlich groß geworden, meine 
Erinnerung ist diesbezüglich ganz gut und den Herrn, den das betrifft, 
kenne ich auch ganz gut, das ist nämlich mein werter Herr Vater. Mit ein 
bißchen googlen wirst Du die von mir erwähnten Zahlen auch bestätigt 
finden.


Simon

Autor: Lothar (Gast)
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Hallo Simon , grüß dich Landsmann.
Wirst das aber auch schon an meiner Ausführung selbst mitbekommen haben. 
Womit ich dich nicht unbedingt als Lügner hinstellen will oder wollte, 
nur logisch ist das keinesfalls, das man studiert hat, für so magere 
Mücken damals.
Aber das waren dann auch noch ganz andere Zeiten.
Abstreiten kann man das ganz sicher nicht, es sind dann aber doch eher 
Ausnahmeerscheinungen, und im damaligen realen Sozialismus gab es auch 
Fälle von unbegrenzten Möglichkeiten, im Negtaivsinn.
Doch damit haben wir in der Gegenwart hoffentlich abgeschlossen, die 
Zeiten von damals sollten sich in dem Sinne nicht noch mal wiederholen.
Dafür haben wir hier und heute die Möglichkeit von Hartz IV nach dem 
Studium - danke schöne neue freie Welt des globalen Kapitalismus.
Denn selbst mußte man damals auch von einem Monat auf den anderen 
plötzlich mit nur noch fast einem Drittel in Ostmark auskommen, nachdem 
man den Arbeitgeber zwangsweise wechseln mußte.

Autor: Lothar (Gast)
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@ Konrad , im Prinzip hast du ja vollkommen Recht, nur lies dir das doch 
noch mal genau durch, da steht was von laut Tarif, und den erfährt man 
ja so einfach nirgends.
Und bei der IG-Metall in Leipzig verwies man auf die Handel und 
Verkehr/Transport Gewerkschaft, und versuch das dann mal in Erfahrung zu 
bringen, ob die nicht doch so einen bescheidenen Tarif haben. Mich hat 
es fast zu Boden gerissen, was Berufskraftfahrer in Thüringen laut 
irgendeiner Onlineauskunft so zu bekommen haben, oder Buchhalter und 
Disponenten, war einfach zum Heulen, 5 - 6 Eur die Std. - einfach 
lächerlich.
Da bekommen anderswo die Putzkräfte mehr Lohn, wobei ich prinzipiell 
nichts gegen irgendwelche Berufe haben kann.
Aber das muß wohl jeder für sich selbst ausmachen wofür er täglich auf 
Arbeit Schaffen geht, nur dumm wenn man ihn vom Amt dorthin kommandiert, 
und die dann zähnefletschend auf solche eine Gelegenheit warten.
Da sollte man dann schon genügend Grips in der Birne haben, um das 
erfolgreich unter "Bei euch klapperts es wohl nicht richtig" 
rüberzubringen.

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