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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Steckboard - welche Taster


Autor: Johannes B. (basstscho)
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Hallo zusammen,

ich würde gerne etwas mit Mikrocontrollern herumexperimentieren und 
hierzu ein Steckboard kaufen. Leider habe ich noch keine riesige 
Elektroniksammlung daheim und weiß somit nicht, welche Bauteile 
Steckbrett geeignet sind.
Widerstände, LEDs etc. kann man ja passend hinbiegen. Wie sieht es aber 
mit z.B. Tastern aus. Welche kann man hierfür nehmen? Welchen Abstand 
sollten die Stifte zueinander haben? Gehen diese von Reichelt: 
http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=53055;PROVID=2402

Vielen Dank für eure Hilfe,
Grüße Johannes

Autor: Hans (Gast)
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Nein, die passen nicht in das 2,54mm Raster. Evtl Taster 3301, eine 
Seite
weiter. Das Problem ist, daß die Anschlüsse meist zu kurz für das
Steckbrett sind.

Autor: Flo (Gast)
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Also ich nehm dafür die TASTER 3301 beim Reichelt, die passen ganz gut.

Die Stifte müssen halt ins Rastermaß passen, also ein Vielfaches von 
2,54mm zueinander haben.

Autor: Johannes B. (basstscho)
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Hallo zusammen,

vielen Dank für die Hinweise. Ich habe mir bereits gestern das 
AVR-Starterkit ( 
http://www.eproo.de/index.php?module=artikel&actio... ) 
bestellt.
Was benötige ich noch, um den Mikrocontroller mit dem Steckbrett 
verknüpfen zu können? Ich finde auf dem Bild des AVR-Startkits keine 
Ausgänge etc.

Einen schönen Sonntag,
Grüße Johannes

Autor: Johannes B. (basstscho)
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Ich bin gerade am durchblättern des AVR-Tutorials. Direkt im ersten 
Kapitel kann ich mir da etwas nicht erklären ( 
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutori... ). 
Wieso soll hier ein 1kOhm Widerstand für die LEDs verwendet werden? Ist 
das absichtlich soviel? Laut meinen Berechnungen würde ich auf einen 
Vorwiderstand von 135 Ohm kommen. Ist der Widerstand so groß um den 
Strom durch den Mikrocontroler möglichst klein zu halten? Leuchtet da 
überhaupt noch was?

Danke,
Grüße Johannes

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Johannes Bix schrieb:
> Was benötige ich noch, um den Mikrocontroller mit dem Steckbrett
> verknüpfen zu können? Ich finde auf dem Bild des AVR-Startkits keine
> Ausgänge etc.

Dafür hast du einen Lochrasterbereich auf der Platine. Ich würde dort
einen 20-poligen Wannenstecker

  http://www.reichelt.de/?ARTICLE=51891

darauflöten, mit einem Stück Flachkabel

  http://www.reichelt.de/?ARTICLE=47641

und zwei Anpressbuchsen

  http://www.reichelt.de/?ARTICLE=14574

ein Verbindungskabel herstellen und aus einem Stück Streifenrasterpla-
tine

  http://www.reichelt.de/?ARTICLE=23952

einem weiteren Wannenstecker (s.o.) und zwei Stücken dieser Stiftleiste

  http://www.reichelt.de/?ARTICLE=4427

einen Adapter für das Steckbrett basteln.

Als Taster verwende ich übrigens ebenfalls die bereits vorgeschlagenen

  http://www.reichelt.de/?ARTICLE=27892

dessen Beine ich aber mit etwas Silberdraht

  http://www.reichelt.de/?ARTICLE=18069

verlängert habe, damit sie sicherer in den Steckbrettkontakten halten
und die nicht perfekt passenden Abstände korrigiert werden.

Den Silberdraht verwende ich auch, um Bauteile mit dicken Anschlüssen
(z.B. größere Dioden) passend zu machen, so dass die Kontakte des Steck-
bretts nicht unnötig weit aufgespreizt werden.

Mit der o.g. Streifenrasterplatine und den Stiftleisten kannst du mit
etwas Geschick Adapter für fast alles, was nicht direkt auf das Steck-
brett passt, basteln. Ich habe mir deswegen gleich etwas mehr davon
gekauft.

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Johannes Bix schrieb:
> Wieso soll hier ein 1kOhm Widerstand für die LEDs verwendet werden?

Man musst nicht immer an die Grenzen gehen ;-)

Mit einem größeren Widerstand werden die Ausgänge des Controllers nicht
so stark belastet, ohne dass die LED deswegen sehr viel schwächer
leuchtet. Insbesondere, wenn man viele LEDs anschließt, wird bei zu
kleinen Vorwiderständen der maximal mögliche Gesamtstrom von 200mA für
alle Ports zusammen schnell erreicht.

Wenn du Angst hast, dass die LEDs zu schwach leuchten, kannst du auch so
genannte Low-Current-LEDs nehmen, die einen Nennstrom von 5mA statt 20mA
haben und auch bei 1mA noch wunderschön leuchten.

Autor: Johannes B. (basstscho)
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Hallo Yalu,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Die Lösung mit dem 
Falchbandkabel gefällt mir sehr gut. Kannst du mir bitte nochmals kurz 
erklären, wie ich den Wannenstecker auf die Platine bekomme? Der WS hat 
doch ein RM von 2mm und die Platine von 2,54mm. Also stecken kann ich 
den in diesem Fall nicht?!

Dann wollte ich noch gerne einen zweiten ATMEGA8 kaufen - doch welchen? 
Wenn ich bei Reichelt suche gibt es da diverseste Varianten:
ATMEGA 8535L-8D
ATMEGA 8515-16 D
ATMEGA 8L8 DIP
ATMEGA 8515L-8D
...
Welcher ist denn der Richtige? Was sind die Unterschiede?

Danke,
Grüße Johannes

Autor: guest (Gast)
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"ATMEGA 8-16 DIP". Dabei steht die 16 für die maximale Taktfrequenz und 
DIP für die Bauform (zweireihig, 2.54 mm Pinabstand).

Da der ATMega8 aber abgekündigt ist würde ich nicht gleich so viele 
davon kaufen. Die Nachfolger ATmega8A (den es bei Reichelt aber noch 
nicht gibt) oder der "ATMEGA 88-20 PU" sind da sinnvoller.

Autor: guest (Gast)
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Ach ja, die 8115/8135 haben 40 Beinchen und passen daher nicht auf dein 
Board. Die haben ein externes Speicherinterface um z.B. den Ram durch 
ein externes SRAM auf 64 kB zu erweitern.

Autor: Andreas M. (elektronenbremser)
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Yalu hat sich vertan, nimm den: wsl 20g
Möglicherweise ist es bei den anderen ähnlich, habe ich nicht überprüft

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Johannes Bix schrieb:
> Kannst du mir bitte nochmals kurz erklären, wie ich den Wannenstecker
> auf die Platine bekomme? Der WS hat doch ein RM von 2mm und die
> Platine von 2,54mm.

Autsch, der war falsch. Hier kommt der richtige:

  http://www.reichelt.de/?ARTICLE=22825

Die anderen Teile (Buchse und Kabel) müssten aber passen.

> Dann wollte ich noch gerne einen zweiten ATMEGA8 kaufen - doch welchen?

Beim Starterkit mit dabei ist wohl ein ATmega8-16PU. Wenn du genau den
gleichen möchtest:

  http://www.reichelt.de/?ARTICLE=45024

Der ATmega88 ist pinkompatibel zum ATmega8, kann alles, was der ATmega8
kann und noch ein paar Dinge mehr. Lediglich bei der Programmierung ist
zu beachten, dass die Namen einige Register geändert wurden, so dass
ATmega8-Quellcode leicht angepasst werden muss. Der ATmega88 im blei-
freien DIP-Gehäuse heißt ATmega88-20PU:

  http://www.reichelt.de/?ARTICLE=68169

Der ATmega168 ist ein ATmega8 mit doppelt so viel Flash-Speicher
(16KiB):

  http://www.reichelt.de/?ARTICLE=58324

Eine 32KiB-Variante (ATmega328P-20PU) gibt es auch noch, aber nicht bei
Reichelt.

Such dir einfach einen davon aus, der deinem Geschmack entspricht :)

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>Der ATmega168 ist ein ATmega8 mit doppelt so viel Flash-Speicher
>(16KiB):

Nein, ein ATMega88 mit doppelt so viel Flash-Speicher.

MfG Spess

Autor: Johannes B. (basstscho)
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Hallo zusammen,

vielen Dank für die ganzen aufklärenden Beiträge! Dann kann ich die 
Bestellung ja nun abschicken :)

Grüße Johannes

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