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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Stromfluss druch eine Spule


Autor: Adrian (Gast)
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Hallo,

ich hab mal eine Frage zum Verhalten einer Spule, wenn eine Spannung 
angelegt wird. Durch die Induktivität verzögert sich der Stromfluss 
durch die Spule. Dies wollte ich nun Messtechnisch überprüfen und habe 
dazu die Spannung an einem Shunt mit dem Oszi gemessen und den 
Stromfluss berechnet. Im Anhang ist die Grafik einmal dargestellt. Wie 
kommt dieses Schwingen zustande, bevor sich der statische Wert nach ca. 
30 ms einstellt?

Autor: Thomas S. (tsalzer)
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War das eine Spannungsquelle? Wie groß war der Shunt? Igendwas über die 
Induktivität zu sagen wäre auch nicht schlecht (1 Windung oder eher 
10000Wndg)
Wie wurde geschaltet?

Du siehst, es sind mehr unbekannte als bekannte Einflußgrößen in der 
gestellten Aufgabe.

guude

ts

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Adrian (Gast)

>Stromfluss berechnet. Im Anhang ist die Grafik einmal dargestellt.

Das Bild hat mit dem Stromfluß einer Spule wenig gemein. Wie bereits 
mein Vorredner feststellte, ist dein Posting ein klarer Fall von 
nichtbeachteter Netiquette.
Try again.

MFG
Falk

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Adrian schrieb:
> Wie kommt dieses Schwingen zustande, bevor sich der statische Wert nach
> ca. 30 ms einstellt?
Dein Netzteil geht in die Strombegrenzung. Alles wirklich Relevante 
spielt sich im Bereich von 15,5 bis 17,0 auf der Zeitskala ab... :-o

Autor: Adrian (Gast)
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Sorry, hab erst mal ein paar Fakten aufgeschrieben.

Also, bei der Spule handelt es sich um einen Türöffner. Genaue 
Windungszahl ist mir leider nicht bekannt. Geschaltet wurde das ganze 
per Draht dran - Draht ab. Demnächst wird es über einen Transistor 
geschaltet. Erstmal möchte ich den Stromfluss genau kennen, damit ich 
den Transistor dimensionieren kann.
Als Spannungsquelle verwende ich ein Labornetzteil, dessen 
Strombegrenzung bei 5A liegt. Also noch weit entfernt.

Ich hoffe ich hab keine Infos vergessen ;)

Gruß
Adrian

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Erstmal möchte ich den Stromfluss genau kennen, damit ich
> den Transistor dimensionieren kann.
In deiner Anwendung ist der Stromanstieg total uninteressant. Wichtig 
ist nur, dass du ausreichend viel Strom zur Verfügung stellt. Ich 
würde da bei dieser Spannung mal mindestens 1 Ampere ansetzen.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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Dann vermute ich mal, dass bei ca 700mA der Türöffner den Kreis 
magnetisch geschlossen hat. Deshalb bricht der Stromanstieg zusammen, da 
die Induktivität in die Höhe schnellt.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Adrian (Gast)

>Also, bei der Spule handelt es sich um einen Türöffner.

Jugend forscht! ;-)

Breitgrins

> Genaue
>Windungszahl ist mir leider nicht bekannt.

Ist auch egal. Der Hersteller hat das schon richtig gemacht.

>geschaltet. Erstmal möchte ich den Stromfluss genau kennen, damit ich
>den Transistor dimensionieren kann.

Dann miss mit einem Multimeter den Drahtwiderstand. Dann wiest du, 
welcher Stom im eingeschwungenen Zustand fliesst.

>Als Spannungsquelle verwende ich ein Labornetzteil, dessen
>Strombegrenzung bei 5A liegt. Also noch weit entfernt.

>Ich hoffe ich hab keine Infos vergessen ;)

Ausnahmsweise mal nicht.

Aber so eine Messung ist aus zwei Gründen Nonsense.

1.) siehe oben
2.) Ein Türöffner ist wie ein Relais KEINE einfache Spule, die man 
einfach so messen könnte. Denn wenn der Türöffner/Relais anzieht, 
verändert sich der magnetische Widerstand des Kerns. Damit wird das 
alles recht nichtlinear.

MFG
Falk

Autor: Adrian (Gast)
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OK dann war ich sogar schon auf dem richtigen Weg.
Eine zweite Frage die nun bleibt, ist das Verhalten beim ausschalten. 
Nach meinem theoretischen Wissen aus Vorlesungen kann sich der Strom bei 
Induktivitäten nicht beliebig ändern. Daher die unschönen peaks im 
Diagramm. Kann ich sowas einfach mit einer Freilaufdiode glätten? Eine 
1N4001 oder was würdet ihr mir empfehlen?

Viele Grüße
Adrian

Autor: Thomas S. (tsalzer)
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...jetzt sind es 300mA, wie kommts?


guude
ts

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Adrian (Gast)

>Induktivitäten nicht beliebig ändern. Daher die unschönen peaks im
>Diagramm. Kann ich sowas einfach mit einer Freilaufdiode glätten?

Glätten nicht, aber das Hochlaufen der Induktionsspannung verhindern.

> Eine 1N4001

reicht hier. Siehe auch Relais mit Logik ansteuern.

MFG
Falk

Autor: Adrian (Gast)
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oh mein Fehler. Hab den Bereich von 0.1V auf 0.3V umgeschaltet, damit 
mehr drauf passt, hab es aber nicht in die Excel Datei übernommen.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Nach meinem theoretischen Wissen aus Vorlesungen kann sich der Strom bei
> Induktivitäten nicht beliebig ändern.
Das ist soweit richtig.
> Daher die unschönen peaks im Diagramm.
Aber diese Schlussfolgerung ist falsch.
Diese Peaks werden wohl eher vom Typ "Wer Mist misst, misst Mist" sein.
Insgesamt sieht man ein schönes Lieares abnehmen des Stroms, der in 
diesen 20ms irgendwie weiterfließt. Schlimmstenfalls in einem 
Lichtbogen. Und de3r wird ganz einfach Störungen in die Messung 
reinbringen.

Die Lösung ist (richtig erkannt) die übliche Freilaufdiode.

Autor: Stephan (Gast)
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Die "kleineren" Peaks sind wohl Messfehler. Den großen ordne ich dem 
Abfallen des "Relais" zu.
"Nicht sprunghaft" ist der magnetische Fluß. Der Spulenstrom kann sich 
dagegen sprunghaft ändern wenn der magnetische Widerstand selbiges tut.

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