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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Metallteil gießen


Autor: Da Dieter (dieter)
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Hallo!

Ich habe vor anhand einer Gipsform ein Metallteil zu gießen. Hat jemand 
ne Ahnung, welches Metall/Legierung ich am besten verwenden kann? Das 
Teil soll nämlich möglichst stabil werden. Lötzinn scheidet daher aus. 
Das Metall muss sich aber natürlich noch mit "Hausmitteln" schmelzen 
lassen.

: Verschoben durch Admin
Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Naja, alles andere als Blei oder Zinn hat einen erheblich höheren 
Schmelzpunkt und ist daher deutlich komplizierter zu verarbeiten. Was 
sind denn Deine "Hausmittel"?

Autor: Da Dieter (dieter)
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Naja, als "Hausmittel" is mir alles recht, was keine teure 
Spezielausrüstung ist, und sich für wenig Geld beschaffen lässt. Nen 
Campinggaskocher aus dem Baumarkt oder so.


Wie sieht es denn mit der Härte von reinem Zinn im Vergleich zum Lötzinn 
aus? Ist das härter oder eher genauso?

Autor: Nitram L. (nitram)
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Da Dieter schrieb:
> Hallo!
>
> Ich habe vor anhand einer Gipsform ein Metallteil zu gießen. Hat jemand
> ne Ahnung, welches Metall/Legierung ich am besten verwenden kann? Das
> Teil soll nämlich möglichst stabil werden. Lötzinn scheidet daher aus.
> Das Metall muss sich aber natürlich noch mit "Hausmitteln" schmelzen
> lassen.

Thermit ?!

nitraM

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Da Dieter schrieb:

> Wie sieht es denn mit der Härte von reinem Zinn im Vergleich zum Lötzinn
> aus? Ist das härter oder eher genauso?

Zinn ist ziemlich weich.  Wenn schon, dann sind Legierungen in der
Regel fester als reine Metalle, bestes (und historisches) Beispiel
dafür ist Bronze: sowohl Kupfer als auch Zinn sind relativ weich,
die Legierung aus beiden dagegen schon so fest, dass man sich daraus
Werkzeuge bauen konnte.  Allerdings wird ein Gaskocher zum Legieren
nicht genügen, ein ordentliches Holzkohlenfeuer wirst du schon
benötigen.

Für deinen angepeilten Temperaturbereich könnte Letternmetall (*)
noch der brauchbarste Kompromiss sein.

(*) http://de.wikipedia.org/wiki/Letternmetall

Autor: Lukas T. (tapy)
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Der Vorschlag mit Thermit gefällt mir ... das leuchtet so schön und wird 
auch nur um die 2500 Celsiusse heiß. Nur schade, dass sich der Gips dann 
ziemlich schnell verflüchtigt. Ich konnte es nicht glauben und habe es 
tatsächlich mal getestet: Es gibt Thermitmischungen mit Gips. Sprich: 
Deine Form brennt wech.
Nimm Sand, wenn es nicht so genau sein muss. Aber Vorsicht: Feuchter 
Sand und brennende Thermitmischung ergibt einen BUMM und fliegendes, 
flüssiges Eisen ... nicht gut auf Klaidung ... nicht gut auf Brot.

Wenn es Spaß machen soll, dann nimm Natrium und kühle mit Wasser. <- 
Scherz!

Worum geht es denn überhaupt?
Vielleicht kann das auch dein Kumpel von der Firma nebenan mit der 
CNC-Fräse aus Alu machen?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Reines Zinn und reines Blei haben den gleichen Härtegrad ("Mohshärte" 
1.5).

Zinn schmilzt bei knapp 232 °C, Blei schmilzt bei etwas unter 330 °C.

Durch Legierungen lässt sich auch ein anderer Schmelzpunkt erreichen.

Zink schmilzt bei 420 °C, vielleicht wäre das ja noch was.

Autor: Max M. (xxl)
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@Da Dieter

Statt hier solch einen Blödsinn zu verzapfen sollteste lieber
eine andere Lösung suchen und das Teil was du haben willst,
besser beschreiben, z.B. mit ner Skizze oder wenn möglich mit
einem Foto. Vielleicht lässt sich es auch anders fertigen.
Ich gehe mal davon aus das du nicht alle Methoden kennst?
Was du da vorhast scheitert schon am Formenbau, dann in der
Frage der Metallurgie und letztendlich an deinen handwerklichem
Können.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Max M. schrieb:
> Statt hier solch einen Blödsinn zu verzapfen

Wo bitte hat "Da Dieter" in diesem Thread "Blödsinn verzapft"?

Tonfall!

Autor: Da Dieter (dieter)
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Sorry, Max, aber musst du wirklich zu jedem Thread deine unqualifiziere 
Meinung abgeben? Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber das ist mir in 
zahllosen anderen Threads  auch schon aufgefallen. Wenn du nichts zum 
Thema beitragen kannst, halte dich doch bitte einfach mal etwas zurück.


Die Gussform ist kein Problem, die habe ich bereits fertig. Zink scheint 
mir ein gute Kompromiss zu sein. Ist vor allem günstig in der Bucht zu 
bekommen. Ich werde einfach mal einen Versuch damit anstellen, und 
schaun obs funktioniert.

Danke, Jörg und Rufus!


Für alle, die es interessiert:  Es handelt um ein ca. 3cm großes Teil 
für dem Modellbau. Und da dieses Teil nicht nur eine reine Zierfunktion 
hat, sondern auch ein paar andere Teile zusammenhalten soll, wollte ich 
es möglichst etwas stabiler haben.

Autor: Max M. (xxl)
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Frage:
>>Wo bitte hat "Da Dieter" in diesem Thread "Blödsinn verzapft"?
Antwort:
>"Hausmitteln" schmelzen lassen.

>Sorry, Max, aber musst du wirklich zu jedem Thread deine unqualifiziere
>Meinung abgeben?
In diesem Fall schon, weil du keine Ahnung zu scheinen hast.
Versuch mal, Versuch macht klug.
Mein Einwand ist sicherlich qualifizierter als dein Starttext.

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Pass unbedingt höllisch auf, dass du kein Wasser mehr im Gips hast. Die 
Form sehr gut im Ofen trocknen! Andernfalls kann dir die Form inkl. 
halberstarrtes heisses Metall beim Guß um die Ohren fliegen.

Ansonsten findet man einiges zu Metallguß (z.B. Al) im DIY Bereich. 
Kartoffelguß ist ein Stichwort. Die Jungs in Fingers Forum haben da auch 
einiges drauf. "3cm" Bauteil... auch mal bei den Zahntechnikern 
nachsehen, was die an Gußtechniken drauf haben.

Bei Al ist es aber einiger Aufwand auf die Temperatur zu kommen. 
Vielleicht lässt du dir ja das Teil giessen und lieferst nur die Form...

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Max M. schrieb:
> Mein Einwand ist sicherlich qualifizierter als dein Starttext.

Nein.  Deine Artikel sind kurz vor der Löschgrenze.  Nicht wegen
irgendwelcher fachlicher Inhalte, sondern weil der Ton beleidigend
ist.  Wenn du deine (möglicherweise zu Recht vorgebrachten)
fachlichen Einwände nicht vernünftig formulieren kannst, dann lass
es bitte.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Da Dieter schrieb:

> Für alle, die es interessiert:  Es handelt um ein ca. 3cm großes Teil
> für dem Modellbau. Und da dieses Teil nicht nur eine reine Zierfunktion
> hat, sondern auch ein paar andere Teile zusammenhalten soll, wollte ich
> es möglichst etwas stabiler haben.

Das tut ein Teil aus Kunstharz gegossen auch

* braucht keinen Ofen zum aufschmelzen
* lässt sich hinterher ebenfalls gut bearbeiten
* Je nach Anforderung kann auch eine Kompromiss aus
  Epoxydharz mit einer Fasereinlage besser geeignet sein.
  Zum Teil ist das leichter als Stahl bei höherer Festigkeit


Es sei denn natürlich du hast einen guten Grund, warum es unbedingt 
Metall sein muss.

Autor: Max M. (xxl)
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@Jörg Wunsch

>...dann lass es bitte.
Na gut, hast ja Recht was den Ton angeht, war vielleicht etwas heftig.
Ich gelobe Besserung was den Ton angeht.

Autor: Da Dieter (dieter)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Das tut ein Teil aus Kunstharz gegossen auch

Kunstharz!

Das ist eine sehr gute Idee. Ich war Gedanklich beim Metall, weil ich 
mit dem Gießen von Teilen aus Lötzinn (weil ich immer welches da hab ;-) 
) bisher gute Erfahrungen gemacht hab. Ich setze das Harz mit auf meine 
Experimentierliste.

Autor: Max M. (xxl)
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Sorry wegen meiner Heftigkeit vorhin.
Es gibt im Handel einige Epoxyd-Kleber die mit Metallspänen
versetzt sind. Spricht also nichts dagegen Aluminiumpulver
oder Eisenpulver zu einer gießfähigen Mischung zu vermengen
und damit einen Körper zu giesen. Ja nachdem wie komplex der
Körper ist, muss man dann allerdings auch eine Silikonform
machen weil es sonst Schwierigkeiten geben kann.

Folgendes Video hab ich bei youtube gesehen:
Youtube-Video "Zink-Guss"
Leider ist der stream vorbei bevor man sehen kann was
da gegossen wurde. Aber das Equipment dürfte auch nicht billig sein.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Max M. schrieb:
> Sorry wegen meiner Heftigkeit vorhin.
> Es gibt im Handel einige Epoxyd-Kleber die mit Metallspänen
> versetzt sind. Spricht also nichts dagegen Aluminiumpulver
> oder Eisenpulver zu einer gießfähigen Mischung zu vermengen
> und damit einen Körper zu giesen. Ja nachdem wie komplex der
> Körper ist, muss man dann allerdings auch eine Silikonform
> machen weil es sonst Schwierigkeiten geben kann.

Es gibt nicht nur Metallspäne. An Zusätzen sind auch Glasfasern und 
andere Kunststoffe etc. erhältlich. Das ergibt Prototypen mit mechanisch 
wirklich hervorragenden Eigenschaften.

Eine Anlaufstelle dafür: Breddermann Kunstharze
(nein, dafür krieg ich nix :-)

Chris D.

Autor: Max M. (xxl)
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@Chris D.
Hallo Chris, haste auch einen Tipp zu Mineralguß?

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Du meinst Polymerbeton etc.?

Puh - haben wir mal vor Urzeiten im Studium für ein Maschinenbett 
gemacht. Die Unterlagen dazu müssten noch irgendwo auf dem Speicher 
rumfliegen ...

Was genau schwebt Dir denn vor?

Chris D.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Chris D. schrieb:
> Du meinst Polymerbeton etc.?

Ich denke er meint wirklich Mineralguss. Wird zb in der Sanitärindustrie 
eingesetzt um daraus Waschbecken bzw. Arbeitsplatten mit integriertem 
Waschbecken in einem Stück zu giessen.
Da entpuppt sich dann ein schöner 'Granit'-Waschtisch schon mal als in 
der Form gegossen :-)
Wird auch gemacht, wenn das 'Werkstück' in Ton nicht verzugsfrei bzw. 
wenigstens mit beherschbarem Verzug durch den Brennofen zu bekommen ist.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Alu wird nix. Selbst wenn man das brutal erhitzt ist die
Formausfüllung unbefriedigend. ( Ist ja auch ein kleines
Teil )

Zinklegierungen ( Zinkspritzguss ) bilden wesentlich feiner ab.

Ob der Gips das aushält, klärt ein Versuch.

Viel Erfolg!

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Du meinst Polymerbeton etc.?
>
> Ich denke er meint wirklich Mineralguss. Wird zb in der Sanitärindustrie
> eingesetzt um daraus Waschbecken bzw. Arbeitsplatten mit integriertem
> Waschbecken in einem Stück zu giessen.
> Da entpuppt sich dann ein schöner 'Granit'-Waschtisch schon mal als in
> der Form gegossen :-)
> Wird auch gemacht, wenn das 'Werkstück' in Ton nicht verzugsfrei bzw.
> wenigstens mit beherschbarem Verzug durch den Brennofen zu bekommen ist.

Edit: Habe gerade nach-gegoogelt
Mineralguss und Polymerbeton ist dasselbe.
Mein Fehler. Ich kenn den Ausdruck nur aus der Sanitärindustrie.

Autor: Max M. (xxl)
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Informationen zu Polymerbeton/Mineralguss was die Rezeptur
und Verarbeitung angeht würde mich schon interessieren
als Basis für kostengünstige kleine CNC-Maschinen weil
Aluminium so teuer und auch nicht sonderlich steif ist.

Kunstharz und Mineralien lassen sich ja günstig beschaffen
aber Mischungsverhältnis und Zubereitung bis zum Guss in eine
Form konnte ich bisher nicht in Erfahrung bringen.

Autor: Thomas S. (tsalzer)
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>In diesem Fall schon, weil du keine Ahnung zu scheinen hast.

...zu haben scheinst.


ts

Autor: Chris S. (-fx-)
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>Informationen zu Polymerbeton/Mineralguss was die Rezeptur
>und Verarbeitung angeht würde mich schon interessieren
>als Basis für kostengünstige kleine CNC-Maschinen weil
>Aluminium so teuer und auch nicht sonderlich steif ist.

MG ist schon interessant, muss halt auch überfräst werden und ist in 
manche Formen nur mit Rüttelplatte etc. dicht reinzubekommen.

Falsche Adresse hier, cncecke.de

Wozu den minimalen Anteil derer, die sich damit auskennen, hier 
raussuchen, wenn es anderswo massenhaft Infos gibt ?

Ich glaube Alu lässt sich mit übersichtlichem Aufwand schmelzen und 
giessen, ob aber in Gipsformen weiss ich nicht. Auch da sei auf Verdacht 
mal an die cncecke.de verwiesen. Der Name äuscht etwas, dort geht es 
nicht nur um CNC sondern auch vorzugsweise Metallbe- und Verarbeitung 
allgemein, Maschinenbau etc.

Autor: Peter alexander Wolf (pwolf)
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Hallo zusammen,

habe mich gerade angemeldet. Lese zwar schon sehr lange hier mit, doch 
habe bis jetzt nicht allzuviel zu den Themen beitragen können.

Dieter,

Du kannst Aluminium in einer Gipsform gießen, das ist überhaupt kein 
Problem, nur wie schon weiter vorne erwähnt, pass bitte auf , dass die 
Form ABSOLUT trocken ist, sonst explodiert das Teil !! dann wird es 
wirklich lebensgefährlich.

Ich gieße Aluminium seit mehreren Jahren. Für einfache Teile benutze ich 
eine 4cm dicke Grundplatte aus Stahl und forme mir die Außenkontur mit 
einem Stahl - Umreifungsband. Die Endstellen werden mit einer Gripzange 
zusammen gehalten. Die Form muss aber sauber aufliegen auf der 
Grundplatte. Zum Schutz vor Undichtigkeiten wird außen herum noch 
Quarzsand um die Form aufgeschüttet.
Kompliziertere Teile werden in rotem Gußsand gegossen. Ein und 
zweiteilig.
Mit den Gipsformen habe ich angefangen, benutze sie aber nicht mehr.

Als billige Alternative aber jederzeit möglich. So eine Gipsform kann 
auch mehrmals benutzt werden.

Gruß

Peter

Autor: Max M. (xxl)
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@Peter

Was du da an Gussteilen beschreibst ist allenfalls eine Scheibe.
Und dafür der Aufwand? Sowas kann ich mir aus einem runden
Aluminiumstab oder einer entsprechend dicken Alu-Platte
herausschneiden. Ich glaube es geht hier mehr um komplexe
Modelle. Wie bringste denn das Aluminium zum schmelzen
und was für Behälter(Tiegel) benutzt du?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Peter alexander Wolf schrieb:
> Ich gieße Aluminium seit mehreren Jahren.

Kannst du das mal etwas genauer erklären, vielleicht sogar mit Bildern?

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Aha, das ist mehr Grobmotorik mit Verstand...

Autor: Max M. (xxl)
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Nobody ist perfect.
Warum sollte das nicht mal auch für den Admin gelten?

Autor: Peter alexander Wolf (pwolf)
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Hallo Max,

das ist sicher richtig, was Du da schreibst. Nur was machst Du, wenn Du 
eine Scheibe brauchst, die 250mm Durchmesser hat, Du aber nur Material 
mit 100mm da liegen hast ??? Du wirst Dir doch nicht extra wegen einer 
dünnen Scheibe solch einen Brocken hinlegen, oder ?!
Ich habe diese Gießerei eigentlich angefangen, um einfache Teile billig 
anfertigen zu können. Wenn ich am Umfang des Werkstücks nix machen muss, 
wozu denn dann erst mühsam aus einer Platte schneiden. Das kostet mehr 
Zeit und Geld als das Gießen.
Außerdem kann man so den Abfall der Säge wieder verwenden.
Im Übrigen verfüge ich über eine große und leistungsfähige CNC 
gesteuerte Plasmaschneidanlage ( Eigenbau ) sowie eine 3 Achsen CNC 
Fräsmaschine, eine Korradi UW 002 , die ich selber auf CNC Betrieb 
umgebaut habe.

Wenn ich aufwändige Gußteile mehrmals produzieren soll, dann wird 
sicherlich ein Urmodell aus entsprechendem Kunststoff gefertigt und dies 
dann im Sandgussverfahren reproduziert, hatte ich aber vorher 
beschrieben.

Als Schmelzofen nehme ich einen vom Labor ausgemusterten Haeraeus 
Muffelofen ( bis 1.200° Cel.), und als Schmelztiegel einen mit dem 
Schnelläufer innen ausgehöhlten Schamottestein, der anschließend mit 
einer Keramik - Pampe innen glatt und temperaturfest versiegelt wurde.

Bilder schicke ich am Wochende

Gruß

Peter

Autor: Max M. (xxl)
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>Als Schmelzofen nehme ich einen vom Labor ausgemusterten Haeraeus
>Muffelofen ( bis 1.200° Cel.), und als Schmelztiegel einen mit dem
>Schnelläufer innen ausgehöhlten Schamottestein, der anschließend mit
>einer Keramik - Pampe innen glatt und temperaturfest versiegelt wurde.

Wenn man das hat ist das wohl am einfachsten, selbst wenn da
viel Energie bei drauf geht.

>3 Achsen CNC Fräsmaschine, eine Korradi UW 002 , die ich selber
>auf CNC Betrieb umgebaut habe.
Damit würde es ja auch gehen, sofern die Maschine vom Verfahrweg reicht, 
wenn die man für den Guß nicht ohnehin zum Einsatz kommt weil Gußteile
ja nicht sonderlich genau(Grat etc.) sind, also häufig viel Nacharbeit
nötig ist. Viel Unterschied im Zeitaufwand kann ich mir da nicht
vorstellen. Ich würde mir gegebenenfalls einen Rohling vom Schrott 
holen. Allerdings je größer so ein Teil ist, desto schwieriger wird dann 
die Suche nach einem entsprechenden Teil. Mit meiner Vertikalbandsäge
hab ich schon so manches monströses Werkstück bearbeitet.
Aber jeder hat da eine andere Werkstattausstattung.

Autor: Peter alexander Wolf (pwolf)
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Hallo zusammen,

hier also die versprochenen Bilder vom Alugießen bei mir.
Ich hoffe, das funktioniert .....

Gruß aus Kösching

Peter

Autor: Peter alexander Wolf (pwolf)
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Angehängte Dateien:

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hier noch ein paar
Also ihr seht, ich arbeite auch mit Sandguß. Doch wie schon vorher 
geschrieben, manchmal rentiert sich so eine Form einfach nicht. Es geht 
viel schneller und billiger, eine mehrfach nutzbare Form aus einem 
Blechstreifen zu machen. Beispiel dafür ist diese einfache optische Bank 
zum Einrichten eines HeNe Laserrohrs. Die vier Rahmenteile sind 
Gußteile, bei denen nur die Funktionsflächen bearbeitet wurden, der Rest 
bleibt so, wie er aus der Form kommt. So etwas hatte ich gemeint. Sowas 
auszuschneiden oder auszufräsen ist viel teurer. Erstellungskosten für 
solch ein Guß Rohteil liegen bei etwa 1 Euro ( bei minumum 4 Stück ) und 
da sind nur die Stromkosten für den Ofen gerechnet.

Gruß

Peter

Autor: Max M. (xxl)
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@Peter alexander Wolf

Na, die Anschaffungskosten für den Ofen dürften
auch nicht ohne gewesen sein? Bei wenigen Stücken
im Jahr wirds dann schon etwas teurer.
In der Bucht kosten die Öfen noch ganz schön
weil auch Töpfer die gebrauchen können.
Die Rohrverbinderkonstruktionen hätte ich
allerdings nicht gegossen, sondern gleich aus
dem Vollem gefräst.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Ich find das toll, was ihr da macht. :)

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Das sieht doch schon viel besser aus als die von mir verlinkte 
Grobmotoriker-Methode ;)

Autor: Rahul Der trollige (rahul)
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Auf Modellbaumessen sind häufig Händler mit Metall(spritz)guss-Maschinen 
vertreten z.B. Wedico.
Für Zinnguss kann man auch Silikone verwenden.
Ich bevorzuge allerdings GFK.

Autor: Max M. (xxl)
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>Ich bevorzuge allerdings GFK.
Erzähl und illustriere mal ein Projekt, vielleicht mit Bildern?
Aber bitte nicht die Reparatur einer KFZ-Karosserie sondern etwas
nicht alltägliches.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Max M. schrieb:
> Na, die Anschaffungskosten für den Ofen dürften
> auch nicht ohne gewesen sein?

Peter alexander Wolf schrieb:
> Als Schmelzofen nehme ich einen vom Labor ausgemusterten Haeraeus
> Muffelofen ( bis 1.200° Cel.), und als Schmelztiegel einen mit dem
> Schnelläufer innen ausgehöhlten Schamottestein, der anschließend mit
> einer Keramik - Pampe innen glatt und temperaturfest versiegelt wurde.

Wer lesen kann...

Autor: Max M. (xxl)
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@Uhu

ausgemustert heißt ja nicht automatisch geschenkt, oder?

Autor: Peter alexander Wolf (pwolf)
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in diesem Fall aber doch - ich habe eine Bekannte, die in einem 
Chemischen Labor arbeitet. Dort wurden verschiedene Geräte, darunter 
eben solch ein Ofen , ausgemustert. Also entweder man nimmt sie mit, 
oder das Zeug wird eben verschrottet.


Gruß aus Kösching

Peter

Autor: Lecker Wurschti (wurschti)
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Schöne Anleitung zum Gießen von Zink und das mit einfachen Hausmitteln.

http://www.rc-panzerketten-forum.com/wbb2/thread.p...

Autor: Max M. (xxl)
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@Peter alexander Wolf
In dem Fall wäre ich auch nicht zimperlich gewesen.
Eine günstige Gelegenheit sollte man eben nutzen.
Bietet sich leider nicht immer.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Lecker Wurschti schrieb:
> Schöne Anleitung zum Gießen von Zink und das mit einfachen Hausmitteln.
>
> http://www.rc-panzerketten-forum.com/wbb2/thread.p...

Und so hat auch der Krieg sein Gutes und befruchtet alles...

Autor: Max M. (xxl)
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@UHU
Wie heißt es doch so schön, nicht die Waffe tötet, sondern der,
der sie abfeuert.
Von daher kannste alles als Waffe nehmen, sogar deinen Schnabel.

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