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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Frequenzverdoppeln mit 4046


Autor: Andreas Huck (Gast)
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Hi,

brauche dringend Hilfe.

Ich hab hier einen 4046 und möchte damit meine Eingangsfrequenz
(Rechteck, 10...50KHz, 5V) verdoppeln. Nun hab ich das Datenblatt viele
mal durchlesen und auch so aufgebaut, aber es klappt nicht. Zur
Beschaltung:

Vss = 0V
Vdd = 5V
Inh = 0V
Pin3 = Pin4
Pin6 mit Pin7 = 10nF
Pin9 mit Tiefpass (10K-Poti und 100nF) an Pin13
Pin11 = 10K-Poti gegen Vss
Pin12 offen
Pin13 = Ausgang
Pin14 = Eingang

Ist die Beschaltung richig und komplett ?
Brauche ich für eine Verdopplung schon einen /n - Teiler, oder passiert
das auch schon ohne ?

Bin echt grad am Verzweifeln...

Danke

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

nichts leichter als das: Eine Frequenz unter 50 kHz mit dem 4046
verdoppeln...
Wenn sich wie beschrieben KEIN Teiler durch 2 zwischen
Oszillatorausgang und dem Eingang des Phasendetektors befindet, ist die
Frequenz des Oszillators exakt die gleiche wie am Eingang.

"oder passiert das auch schon ohne ?"
Nein natürlich nicht, denn wie soll die PLL wissen, was Du vor hast.
Ohne Teiler verdopelt sich da gar nichts.

Du benötigst also einen Teiler durch 2, z.B. ein 74LS74 oder ein 4024
oder sonst ein passendes Flip-Flop (4013). Die Signale sind alle
Rechteck 5Vss, stellt also kein Problem dar. Mit 7474 ist nur
5V-Betrieb möglich, mit einem CMOS-Typ wie 4024 und 4013 sind
Betriebsspannungen bis 15 V möglich.

Du kannst dann noch probieren, welcher Phasendetektor-Ausgang das
bessere Ergebnis liefert. Ich nehme immer denjenigen an Pin 13.

Bevor da etwas falsch verstanden wurde, denn über Pin5 sagt Deine
Tabelle nichts aus:
Pin5 ist der Oszillatorausgang, da kommt dann die verdoppelte Frequenz
raus, Pin13 ist der Ausgang des einen Phasendetektors, da schließt man
den Tiefpaß an, dessen Gleichspannung dann dem Pin9 zugeführt wird. Ich
würde in Reihe zum Tiefpaß-Kondensator noch einen Dämpfungswiderstand
einbauen etwa ein zehntel des mit dem Poti eingestellten Wertes
(1k-Poti), wie es im Datenblatt beschieben ist.

Im www.Elektronik-kompendium.de gibt es eine schöne Abhandlung dazu von
Thomas Schaerer.

Gruß

Autor: Michael (Gast)
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Wenn das Tastverhältnis nicht 50% sein muß, kann man sich den Teiler
auch sparen. Dazu muß man den Komparator mit EOR-Funktion verwenden
(Nr. 1 ?). Da externes Signal und interner Oszillator mit
Phasenverschiebung laufen (idealerweise 90° => Regelspannung=Vcc/2)
liefert der EOR-Komparator die doppelte Eingangsfrequenz.

Autor: Andreas Huck (Gast)
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Hallo,

also, was Michael geschrieben hat, das kann ich mittlerweile auch
bestätigen. Es kommt genau die doppelt so hohe Frequenz raus. Dabei ist
es aber egal, ob ich zwischen Pin3 und Pin4 einen Zähler habe oder
nicht...
Pin5 ist bei mir der Inhabit-Eingang, der auf Masse gelegt funkioniert
einiges. Wenn ich per Poti an den Vco- Pin eine analoge Spannung
anlege, kommt an Pin4 (wahrscheinlich meintest du den ?!) eine schöne
einstellbare Frequenz raus...

Aber warum funkioniert das mit der ersten Variante nicht, ich möchte
kein analoges Signal erst erzeugen ?

Danke,
Andreas

Autor: edi.edi (Gast)
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frequenz verdoppeln ohne pll:

aus den flanken jeweils einen impuls generieren.

Ed

Autor: C hris (Gast)
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Hallo,

"Pin5 ist bei mir der Inhabit-Eingang,...."

Ja, sorry, ich meinte Pin4 ist der Oszillator-Ausgang. Das passiert,
wenn man nicht extra das Datenblatt herauskramt, bevor man etwas
behauptet. Pin5 auf Masse schaltet den Oszillator ein.

Im Schaltbild ist mir kein grober Fehler aufgefallen, außer dasß der
Dämpfungswiderstand in Reihe zu C2 immer noch fehlt. Wenn man nun
zwischen Pin4 und Pin3 noch einen Teiler durch 2 schaltet, müßte der
VCO mit der doppelten Frequenz schwingen, vorausgesetzt, C2 und R3
haben sinnvolle Werte. R1 und R2 an Pins 11 und 12 sind auch relevant
für die Frequenz.

Gruß

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