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Forum: PC Hard- und Software USB Gerät an USB-Computer-Anschluss


Autor: Radies Chen (Gast)
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Hi,

ich habe mal eine USB-Frage. Ich habe einen D-Link WLan-Adapter, da 
steht auf dem Karton, dass man den USB-Adapter erst nach 
Treiberinstallation in das Anschlüsslein stecken darf.

Kann denn ein Gerät etwas im Computer kaputt machen, wenn es ohne 
Treiber angeschlossen würde?

: Verschoben durch Moderator
Autor: gmnbm (Gast)
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Ja. Das sogenannte Betriebssystem.

Gast

Autor: Dennis (Gast)
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ja

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Kann denn ein Gerät etwas im Computer kaputt machen, wenn es ohne
> Treiber angeschlossen würde?

Nein. Das bedeutet nur, daß die Frickelbastler, die den Devicetreiber 
verbrochen haben, zu blöd waren, sich an die korrekte Vorgehensweise für 
die Devicetreiberinstallation zu halten und stattdessen ein tolles 
Installationsprogramm ausliefern mussten.

Das wird auch an der hundsmiserablen Dokumentation der entsprechenden 
Mechanismen durch Microsoft liegen.

Der richtige Weg, den durchaus etliche Hardwarehersteller dann doch 
hinbekommen, sieht so aus, daß der Treiber, alles zusätzliche Geraffel 
und eine korrekt geschriebene *.inf-Datei in einem Verzeichnis auf der 
Installations-CD abgelegt wird.

Wird das neue Gerät von der windowseigenen Installationsroutine erkannt 
und ist noch kein Treiber für das Gerät installiert, erscheint die 
Aufforderung, die CD einzulegen - und dann wird, sofern die *.inf-Datei 
keine groben Schnitzer enthält, der Treiber auf der CD gefunden.


Die mit diesem hochkomplizierten Mechanismus überforderten 
Frickelbastler hingegen verwenden ein Installationsprogramm, das weiß 
Gott was für einen Scheiß auf dem Rechner installiert (gerne bei 
WLAN-USB-Sticks gesehen, deren Installationsprogramm ungefragt die 
XP-eigene WLAN-Unterstützung durch was völlig unbrauchbares eigenes 
ersetzt) und den eigentlichen Treiber in die von Windows verwalteten 
Treiberverzeichnisse hineinwürgt.

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Es könnte auch sein, dass das USB-Gerät ohne installierten Treiber mit 
"billigen" Windowstreibern zu arbeiten versucht. Erst wenn ein passender 
Treiber installiert ist, wird dieser den Windowstreibern zuvor kommen 
und das USB-Gerät vollständig unterstützen.

Falls der Treiber nicht installiert wurde, wird Windows dieses Gerät 
dauerhaft an den Windows-Treiber binden, so dass auch ein nachträglich 
installierter, korrekter Treiber nicht mehr zum Zug kommt.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Wenn das geschieht, liegt das daran, daß das Gerät eine 
USB-Standard-Geräteklasse implementiert. Will der Hersteller nicht, daß 
das Gerät die betriebssystemeigenen Standardgeräteklassentreiber 
verwendet, dann muss er sich halt ein anderes Konzept ausdenken.

Autor: madler (Gast)
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Naja. Z.B. gerade bei Druckern gibt es oft einen Windows-mitgelieferten 
Einfachst-Treiber und einen mit voller Funktionalitaet vom Hersteller.

Autor: Michael_ (Gast)
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>Nein. Das bedeutet nur, daß die Frickelbastler, die den Devicetreiber
>verbrochen haben, zu blöd waren, sich an die korrekte Vorgehensweise für
>die Devicetreiberinstallation zu halten und stattdessen ein tolles
>Installationsprogramm ausliefern mussten.
Nein, man sollte sich wie beim WLan-Stick immer an diese Vorgehensweise 
halten. Bei EPSON-Scannern/Druckern kann es z.Bsp. zu massiven Problemen 
kommen.
Wenn nicht ausdrücklich angegeben, immer erst die Soft installieren und 
erst dann das USB anstecken, wenn man dazu aufgefordert wird.

Autor: Radies Chen (Gast)
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vielen dank für die vielen Antworten. Mich interessierte in erster 
Linie, ob hardwareseitig etwas kaputt gehen kann, aber wie es mir 
scheint, ist dass dann nciht der Fall.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das ist aber den Frickelbastlern geschuldet, die --wie ich bereits 
schrieb-- zu blöd sind, die korrekte Installationsprozedur zu 
implementieren.

Ausreichend viele Geräte beweisen, daß es so geht. Daß Epson es nicht 
auf die Reihe bringt, liegt an deren unfähigen Frickelbastlern.

Und bei WLAN-USB-Sticks sieht die Situation nicht anders aus. Der Dreck, 
der beispielsweise bei manchen Asus-Sticks installiert wird, ersetzt die 
WLAN-Komponente von XP, und ist vollkommen unbedienbar.

Installiert man bei diesem Stick nur den Treiber, und zwar auf die von 
MS vorgesehene Art und Weise, dann funktioniert der WLAN-USB-Stick ganz 
vorzüglich. Nur gibt es dann kein unsägliches geskinntes "Tool", das 
völlig unnötig ist.

Autor: Termite (Gast)
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Moin

SCM Smartcard reader laufen auch mit windows standard Treibern.
Nur haben die wenig mit dem treiber zu tun die SCM selber ausliefert.

hat zur folge, das der Smartcard reader danach nicht über das PCSC 
subsystem ansprechbar ist.

Druckertreiber, Graka Treiber und warscheinlich auch scanner gehören zu 
den GDI Treibern. die sind grauhenauft documentiert. teilweise wollen 
auch drucker zusatzprogramme für statusinformationen, .. installieren, 
.... net wen der netzwerkdrucker schreit, das die tinte demnächst alle 
ist.

das beste ist W7 mit seinen Plug and Pray smartcard treibern.

es hat sicher seine berechtigung wieso das so draufsteht.

ob das auch anders geht. bzw besser, das ist eine andere frage. bzw ob 
das so gewollt war.

gruss

Autor: Michael_ (Gast)
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>vielen dank für die vielen Antworten. Mich interessierte in erster
>Linie, ob hardwareseitig etwas kaputt gehen kann, aber wie es mir
>scheint, ist dass dann nciht der Fall.
Vorsicht aber bei USB mit externen Netzteilen! Erst das USB anstecken 
und erst danach den Stecker in die Steckdose! Ich spreche aus eigener 
Erfahrung.

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