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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Was für einen Quarz verwenden ?


Autor: Richard Pfl. (ritsch)
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Guten Tag ,

Ich hätte ein paar Fragen zu Uhrenquarze und zwar werd ich aus den Daten 
nicht schlau
Welcher ist der genauere ? Besser gesagt was für einen sollte ich 
verwenden ?

 Mini-Uhrenquarz
• Frequenz: 0,032768 MHz
• Cl: 10 pF
• Rsmax: 35 kOhm
• Temperaturkoeffizient: max. -0,04 ppm/°C²
• Frequenztoleranz: ±10 ppm
oder
Uhrenquarz 32.768 kHz
Metallgehäuse SMD: 2,0 x 2,0 x 6,0 mm
Lastkapazität: 7 pF
Frequenztoleranz: ±20ppm

ich meine der untere ,oder ?

Hintergrund ist folgender ich will mit ein paar Zählern/Teilern 1Hz 
generieren und das möglichst einfach und genau das das nicht supergenau 
wird ist mir klar aber evtl. spielt ja schon der Quarz eine Rolle.
Hab mir auch gedacht ich könnte ein Dallas Real Time verwenden weis aber 
nicht wie genau die sind und weis nicht ob man da die Taktung einfach so 
abgreifen kann ohne µC währe halt schneller erledigt Spannung 
anschließen und schon hätte man seinen 1 Hz Takt.
Bei Reichelt gäb´s denn hier Real Time Clock I²C 56B NV SRAM  -> 
Datenblatt dazu für mich nur Bahnhof !?!

Vielleicht kann mir ja da jemand bischen weiterhelfen

Danke,
Ritsch

Autor: Bong (Gast)
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>Temperaturkoeffizient: max. -0,04 ppm/°C²
>Frequenztoleranz: ±10 ppm

>oder

>Frequenztoleranz: ±20ppm

Hilfe!!! Zahlen!

Ist doch jetzt nicht dein ernst oder? Was meinst du, sind jetzt 
Widerstände mit 5% oder mit 1% genauer. Theoretisch kann natürlich auch 
der Widerstand mit der größeren Toleranz näher an seinem Sollwert sein. 
Aber damit, im wahrsten Sinne, rechnet man nicht.

Autor: Peter Roth (gelb)
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Richard Pfl. schrieb:
> • Frequenztoleranz: ±10 ppm
> Frequenztoleranz: ±20ppm
> ich meine der untere ,oder ?

Was ist besser?

ich meine der obere, nicht wahr?

Grüße, Peter

Autor: Richard Pfl. (ritsch)
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Danke,

Klar wenn man nur die Frequenztoleranz in Betracht zieht und das das
entscheidende Kriterium darstellt dann ist´s der obere
allerdings hab ich ja geschrieben das Quarze nicht meine Welt sind
und schon garnicht so Datenblätter und deshalb hab ich gefragt :-)

Beim nächsten mal weis ich es.

Evtl. fällt ja noch jemand was zu dem Dallas Chip ein da ist nämlich
auch schon wieder so ein Datenblatt dabei.

Gruß Ritsch

Autor: Иван S. (ivan)
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Richard Pfl. schrieb:
> Welcher ist der genauere ?

>  "Mini-Uhrenquarz, Frequenz: 0,032768 MHz" oder "Uhrenquarz 32.768 kHz"?

Beide sind gleich "genau".

"Temperaturkoeffizient: max. -0,04 ppm/°C²"

Sinnlose Einheit, nicht gebräuchlich. Wer's nicht glaubt, kann ja die 
'ungewöhnlichen' Maße von Quarz Zwei ("Metallgehäuse SMD: 2,0 x 2,0 x 
6,0 mm") nehmen, und den Temperaturkoeffizienten ausrechnen. Für mich 
als Hauptschulabsolvent ist das klar, aber mathematisch wird es schon 
irgendwie lösbar sein, oder?

"Cl: 10 pF" vs. "Lastkapazität: 7 pF"

Was erwartet die Last? Ansonsten: irrelevant.

"Rsmax: 35 kOhm"

Irrelevanter Wert bei Quarz Eins. Wie ist
 definiert?
Wo sind die wichtigen Daten?

"Frequenztoleranz: ±10 ppm" vs. "Frequenztoleranz: ±20ppm"

Falls nur die beiden genannten Quarze in die Auswahl kommen wird Quarz 
Eins vermutlich 'besser' sein. Wechsle den (oder die - mir scheint, 
beide hier dargestellten Quarze kommen vom Selben Hersteller) oder die 
Quarzhersteller. Die Angabe eines Temperaturkoeffizienten in "ppm/K" 
oder "ppb/K" wäre angebracht.

> Besser gesagt was für einen sollte ich verwenden ?

Nimm Quarz Zwei. Vermutlich ist Ehr billiger, und Du hast ja auch nicht 
gesagt was es kosten darf. Quarz Eins ist genauer! Falls möglich, nimm 
Farnell Nr. 1703589. Ehr stellt einen guten Kompromiss zwischen den von 
Dir genannten "Quarz Eins" und "Quarz Zwei" dar und ist kostengünsig. Er 
besitzt eine nominelle Lastkapazität von 12,5pf bei einer nominellen 
Alterung von 3 ppm im ersten Jahr und besitzt eine Güte von "typ. 
70000". Die Bauform ist weniger unkonventionell als beim von Dir 
genannten Quarz Zwei ("SMD: 2,0 x 2,0 x 6,0 mm").

> Hintergrund ist folgender ich will mit ein paar Zählern/Teilern 1Hz
> generieren und das möglichst einfach und genau das das nicht supergenau
> wird ist mir klar aber evtl. spielt ja schon der Quarz eine Rolle.

Ich vermute Du willst einen TXCO oder einen OXCO.

> Hab mir auch gedacht ich könnte ein Dallas Real Time verwenden weis aber
> nicht wie genau

Du wirst es nicht glauben, aber die Genauigkeit dieser Halbleiteruhren 
hängt vom verwendeten Quarz ab!

> weis nicht ob man da die Taktung einfach so
> abgreifen kann ohne µC währe halt schneller erledigt Spannung
> anschließen und schon hätte man seinen 1 Hz Takt.
> Bei Reichelt gäb´s denn hier Real Time Clock I²C 56B NV SRAM  ->
> Datenblatt dazu für mich nur Bahnhof !?!

Leider nur Bahnhof, auch hier.

> Danke,
> Ritsch

hth, Iwan

Autor: Richard Pfl. (ritsch)
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Hab mir den Quarz gerade bei Farnell angschaut den werd ich mal 
Probieren !


>Du wirst es nicht glauben, aber die Genauigkeit dieser Halbleiteruhren
>hängt vom verwendeten Quarz ab!

Das heißt die sind evtl. auch nicht genauer.

Danke

Gruß Ritsch

Autor: Иван S. (ivan)
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Richard Pfl. schrieb:
>>Du wirst es nicht glauben, aber die Genauigkeit dieser Halbleiteruhren
>>hängt vom verwendeten Quarz ab!
>
> Das heißt die sind evtl. auch nicht genauer.

Ich wollte damit sagen, daß die Genauigkeiten dieser integrierten 
Schaltgungen von der sie versorgenden Taktquelle (dem vervendetem Quarz) 
abhängen.

Iwan

Autor: Bong (Gast)
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Das heißt auf gut Deutsch, dass diese Chips den selben Fehler 
produzieren. Wenn dein Quarz real 5ppm neben seiner Sollfrequenz liegt, 
dann übernimmt der Chip diesen Fehler.

@Ivan: Was für ein Problem hast du mit der ppm/C°-Angabe? Regst du dich 
über das °C statt K auf? Und was haben die Gehäusemaße mit der 
Temperaturdrift zu tun? Kann es sein, dass du da nen kleinen Denkfehler 
drin hast?

Autor: Иван S. (ivan)
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Bong schrieb:
> @Ivan: Was für ein Problem hast du mit der ppm/C°-Angabe? Regst du dich
> über das °C statt K auf?

Ich rege mich über die Angabe Quadratcelsius auf!

> Und was haben die Gehäusemaße mit der Temperaturdrift zu tun?

"Quadrat" kommt von "Fläche".

Kann es sein, dass du da nen kleinen Denkfehler drin hast?

Unwahrscheinlich aber möglich.

Iwan, verperlend

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Bei AT-Schnitt Quarzen ist der Fehler nunmal quadratisch von der 
Temperatudifferenz zum Wendepunkt der Temperaturkurve abhängig. Also 
macht Quadratcelsius Sinn - auch wenn es ungewöhnlich ist.

Die 32KHz Quarze sind übrigens eigentlich Biegeschwinger. Kurve müßte 
man nachsehen. Wird aber tendenziell ähnlich sein.

Autor: Bong (Gast)
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Ups, das Qudrat hab ich gar nicht gesehen...

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