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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Eproms mit dem Willem Programmer brennen


Autor: Patrick H. (sizk6)
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Hallo.

Vor einiger Zeit hatte ich, nach kurzer Recherche, mir einen Willem 
Programmer zugelegt (PCB5-E, nicht als Bausatz). Der Programmer brennt 
über Parallelport und mit USB-Stromversorgung. Nun habe ich einen Eprom 
aus einem alten Musikinstrument, welches ich mir brennen wollte, 
bekommen. Die Software (0.98Dx), die dabei gewesen ist, hab ich noch 
schnell installiert, und entsprechende DIP-Schalter-Einstellungen 
gemacht.
Den auszulesenden Chip habe ich richtig eingesetzt, READ über die 
Software gestartet, anschließend zum Buffer gewechselt (sah soweit ok 
für mich aus), gelöschten (Blank Check) Eprom  (27C512-12/-15/-20) 
eingesetzt, dann auf PROGRAM.
Nach dem Brennen wird von der Software automatisch ein VERIFY 
durchgeführt und am Schluß ein DEVICE PROGRAMED OK! ausgegben. Den 
gebrannten Eprom habe ich ins Gerät eingesetzt...und ab genau hier 
leider gehts dann wirklich weiter.
Das Musikinstrument zeigt nur einen Balken auf dem Display, nichts 
weiter. Ergo scheint der ganze Vorgang nicht geklappt zu haben. Ich habe 
weitere Eproms versucht damit zu brennen, immer mit dem selben Resultat. 
Da ich z.Z. nur eine Sache hier hab, die einen Eprom wissentlich 
beinhaltet, kann ich leider auch nicht allzuviel ausprobieren.

Mir fallen spontan 4 Sachen ein, warum es nicht geklappt haben könnte:
1. Die gemachten Einstellung an der Software des Willem Programmers sind 
von mir nicht korrekt gemacht worden.
2. Die gemachten Einstellung am Willem Programmers sind von mir nicht 
korrekt gemacht worden.
3. Die Stromversorgung zum Brenner ist zu schwach
4. Der Brenner hat einen Defekt.


Kenn sich wer mit der Materie aus und weiß in Bezug auf den Programmer 
Rat?
Ich hatte gehofft, dass die Schritte die ich gemacht hatte, zu einem 
schnellen Resultat führen...

Ich hatte mir den Brenner nur organisiert um einen 27C512(-2) Eprom für 
mein Musikinstrument zu brennen (ok, vielleicht das eine oder andere 
Eprom auch noch). Ich weiß leider nicht wirklich weiter und würde mich 
freuen, wenn jemand mir ggf. die eine oder andere Hilfestellung zu 
meinem Problem geben könnte.

Viele Grüße

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das Gerät funktioniert mit dem Original-EPROM noch? Was exakt steht auf 
dem Original-EPROM drauf?

Autor: Nitram L. (nitram)
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Patrick H. schrieb:
> Mir fallen spontan 4 Sachen ein, warum es nicht geklappt haben könnte:
> 1. Die gemachten Einstellung an der Software des Willem Programmers sind
> von mir nicht korrekt gemacht worden.
> 2. Die gemachten Einstellung am Willem Programmers sind von mir nicht
> korrekt gemacht worden.
> 3. Die Stromversorgung zum Brenner ist zu schwach
> 4. Der Brenner hat einen Defekt.

5. Beim "Spender" war das Auslesen geschütz - daher habe ich jetzt nur
   Müll im meinem neuen ...

nitraM

Autor: faustian (Gast)
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Wie will man denn ein 27/28/29xx - und so etwas muss das Original ja 
gewesen sein wenn man es in ein 27xxx sinnvoll kopieren kann - vor dem 
Auslesen schuetzen, ausser man zerstoert es?

Autor: Guter Rat (Gast)
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Deinen Programmer kenne ich nicht. (Bei mir werkelt immer noch
ein GalepIII), aber das von Dir beschriebene Verhalten hatte ich
vor sehr vielen Jahren auch mal Erlebt. (nicht mit dem Galep!)

EPROMS gebrannt, Programmer macht Verify, war OK. Etwas später:
Gerät funktioniert nicht, EPROM nochmal verglichen: War gelöscht.
(Fenster hatte ich längst mit Etikett zugeklebt) Weitere EEPROMs
getestet, gleicher Fehler. Prommer getestet: Programmierspannung
zu gering oder die Impulsbreite stimmte nicht mehr.

Ich würde, wenn möglich, die entsprechenden Spannungen sowie die
Pulsbreiten der Programmierimpulse nachmessen. EPROMS wurden
mit Pulsen programmiert, waren zum Teil sehr empfindlich auf das
Timing. Wehe man hat das 27Cxxx von Hersteller A mit dem Algorithmus
von Hersteller B programmiert.

Hoffentlich ist Dein Original-Baustein noch in Ordnung...

Andere Fehlermöglichkeiten: Unterschiedliche Zugriffszeiten.....

LG

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Nach Deiner Beschreibung, wo am Ende ein Verify mit OK steht, wird doch 
offensichtlich bestätigt, dass der EPROM-Inhalt mit der Brenndatei im 
Buffer übereinstimmt! Also würde ich den Fehler eher woanders vermuten.
Ansonsten kann man immer noch das READ in ein SAVE->HEX-Datei münden 
lassen und das Ergebnis mittels HEX-Editor betrachten.

Autor: Patrick H. (sizk6)
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Hallo zusammen und vielen Dank für die prompten Antworten.

Ja, das Gerät funktioniert mit dem originalen Eprom wie gehabt 
einwandfrei.
Auf dem Originalen Eprom steht: 27C512-2, BLUE9349000, KOREA auf der
Oberseite, Unterseite: L27C512U/3302741, KOREA 49

Dass mit dem Schutz. um das Eprom auszulesen, hab ich nicht bedacht. 
Gibts eine Möglichkeit dies nachweislich zu prüfen, ob es wirklich 
geschützt ist?

Ich habe, insofern ich mich da nicht vertue, schon lesen können, dass 
der Inhalt auf einen neuen Eprom für Gerät (Musikinstrument) erfolgreich 
kopiert wurde...

Wenn ich Zugriffzeiten meiner Testeproms richtig interpretiere dann sind 
sie wiefolgt: -20JL, -15FI, -12
Der Original Eprom hat nur -2 dort stehen.

Die Software hat als Grundeinstellung tWP: 140.0u und tWC: 20.us, welche 
ich erstmal so belassen hatte. Vielleicht ist das mit dem Timing der 
Knackpunkt?!

Dass mit dem Tipp über den Hexeditor werde ich prüfen, Danke!


Viele Grüße

Autor: Christian R. (supachris)
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Ich hatte auch einen Willem Programmer, der zeigte das Verhalten auch 
immer mal. Da musste man die Programmierzeiten etwas höher setzen und 
dann ging es. War von Rechner zu Rechner verschieden.

Einen Ausleseschutz für EPROMS gibts nicht.

Autor: Guter Rat (Gast)
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Zugriffszeit-Code -2 und -20 dürften auf 200ns hindeuten.

Christians Erfahrung bestätigt meinen Verdacht zu kurzer
Programmierimpulse (gilt auch für die Spannung).

Wird nämlich "zu wenig" Energie in die Speicherzelle gepumpt,
"fließt" die wieder ab, und das EPROM wird wieder "dumm".

Notfalls kannst Du es auch mit einem modernen Flash versuchen,
bei den Standard-Typen ist die Lage der Daten, Adress, und
Read sowie Output-Enable-Leitungen identisch. Die Write-Leitung
vom Flash auf VCC legen, nicht vergessen.

Ausleseschutz beim EPROM gibt es nicht.

Autor: Patrick H. (sizk6)
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Hallo!

Die Einstellungen für den Brennvorgang tWP (pulse?) und tWC (cycle?)
hängen von den Zugriffzeiten ab?
Wie ich schon erwähnt habe, habe ich die Grundeinstellungen nicht 
geändert.
D.h. dass ich derzeit mit tWP 140.0us und tWC 20.0us brenne. In welcher 
Abhängigkeit zum verwendeten Eprom stehen die? Hängt das von Hersteller 
zu Hersteller ab, oder gibts da was, woran ich mich orientieren kann?

Ich denke, dass ich mit alle von mir verwendeten Eproms korrekt arbeiten 
könnte, da alle eine Zugriffzeit nicht größer als 200 haben, somit mit 
dem Originalen "übereinstimmen"...

Viele Grüße

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Lese doch mal beide, den originalen und den gebrannten, EPROM aus und 
speichere diese in Dateien und vergleiche diese puncto Checksumme mit 
WinHEX o.ä.!

Autor: Patrick H. (sizk6)
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Hallo.

Ich habe beide Dateien über Checksum miteinander vergleichen.
Laut dem Programm sind sie identisch.

Liegt wohl vermutlich doch am Brennvorgang...
In welchen Verhältnis könnte ich die Parameter bzgl. der Werte tWP und 
tWC anpassen?

Viele Grüße

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Hä, wenn die aus dem originalen und dem gebrannten EPROMs ausgelesenen 
Dateien identisch sind, ist doch alles bestens!!! Denn das bedeutet ja, 
der Brennvorgang wurde korrekt ausgeführt. Viel Lärm um nichts also - 
Problem liegt woanders!

Autor: Eprommer (Gast)
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ich staune nur das ich hier vom Löschen der Eproms nichts lese.
27C512 wird doch mit UV gelöscht. Waren die wirklich leer ??
Ich habe auch noch einen Willem. Allerdings mit mehreren 
Softwareversionen.
Nicht jede Version kann mit allen enthaltenen Chips. Da hilft oftmals 
eine andere Veriosn. Allerdings hatte ich bisher nur mit Flash 
gearbeitet, da richtige Eprom kein Mensch mehr benutzt. Nimm im 
Ernstfall einen EEPROM mit 512 kBit.

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Wenn der EPROM vorm Brennen nicht leer war, hätte es eine Fehlermeldung 
"Not empty" gegeben!;-)
Aber irgendwie habe ich was von einem Blank Test gelesen...

Autor: Patrick H. (sizk6)
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Ja, die Eproms wurden 5-10Min. mit einer UV-Löschlampe gelöscht.
Der anschließende Blank Check ist jeweils erfolgreich gewesen.
Die Eproms waren meiner Meinung nach nur einmal zuvor beschrieben
worden.
Ich habe hier noch recht viele Eproms vom Freund bekommen, mit denen
er sich zu seiner Zeit eingedeckt hatte. Ich möxhte es daher erstmal
mit denen probieren.

Ok, ich hab mich dann vertan, wenn die Checksum der beiden Eproms
gleich ist und meinte, dass es am Brennvorgang liegt.

Wird der Eprom fehlerhaft ausgelesen, wenn der Betriebsspannung zu 
gering
ist? Vielleicht gibt mein Rechner (kein Notebook) nicht genug Strom
über USB ab.
Wäre es möglich, dass der Zif-Sockel (oder andere Teile des Prommers)
was weg haben (läßt es sich ggf. sinnvoll prüfen)?
Deuten meine Sachen drauf hin, dass es an der Einstellung der Software 
(tWP/tWC) liegen könnte?


Viele Grüße & Danke für die Geduld

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Überlege doch mal, Patrick! Du hast einen Original-EPROM, dessen Inhalt 
erfolgreich auf einen 2. baugleichen gebrannt wurde, da nicht nur der 
Blank test o.k. war, sondern auch das Verify nach dem Brennen. Wie kann 
er da falsch ausgelesen haben? Die Checksumme beider EPROMs hast Du als 
identisch beschrieben! Was willst Du eigentlich mehr? Noch mehr Beweise 
für einen funzenden Brennvorgang gibt´s ja gar nicht.
Weshalb sollte ich Dir also jetzt wohl raten, einen anderen Programmer 
zu nutzen? Allerdings kannst Du mir ´nen EPROM und das Brennfile gern 
schicken, bloss, ob das Ergebnis dann ein anderes ist, muß ich 
bezweifeln.

Autor: Christian R. (supachris)
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Also wenn du auch nach einiger Zeit (Stunden, Tage...) den gebrannten 
EPROM noch mit dem Willem Programmer auslesen kannst, und der Inhalt ist 
identisch mit dem File, was du reingebrannt hast, dann ist der 
Programmer OK, die Zeiten passen dann auch. Wenn direkt nach dem Brennen 
alles OK ist, aber nach ein paar Stunden/Tagen nicht mehr, dann waren 
die Programmierzeiten zu kurz. ZIF-Sockel defekt ist sehr 
unwahrscheinlich, dann wäre das Verify ja nicht OK.
Ich vermute einfach, das File, was du reingebrannt hast, passt nicht zu 
deinem Musikinstrument. Geht denn das Instument mit dem originalen EPROM 
noch?

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Christian R. schrieb:
> Geht denn das Instument mit dem originalen EPROM
> noch?

Wurde bereits mit "JA!" beantwortet.

Autor: Patrick H. (sizk6)
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Allmälig verzweifel ich.
Ich weiß nicht was ich noch machen soll.
Der gebrannte Eprom funktioniert so leider nicht.

Mit dem Zif-Sockel (oder anderen Bauteilen) meinte ich deshalb, weil 
dann der Programmer/die Software eben immer was falsch ausliest und dann 
den falschen READ auch einwandfrei brennt und mit VERIFIED OK ausgibt, 
weswegen aus der Sicht nichts falsch wäre. Aber aufgrund des 
"nichtfunktionierenden Eproms" scheint ja nicht irgendwas ok zu sein.

@supachris: Verstehe, jedoch setze ich sofort nach dem Brennen das Eprom 
ein und prüfe, ob dieser Vorgang geklappt hat.
Ich habe das Eprom, bevor ich den Vergleich gemacht habe auch etwa 2 
Std. hier vor mir liegen gehabt und der Check war bis dahin ok.

Bin ich mit dem Problem allein?
Waran kann das Problem möglicherweise liegen?
Gibt es was, was ich möglichweise nicht beachtet habe?

Ich möchte eure Geduld auch nicht überspannen...
Ich hatte gehofft, dass jemand der hier mitliest ggf. so einen Willem 
Programmer hat und die eine oder andere Hilfestellung geben kann...

Viele Grüße

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Patrick H. schrieb:
> Ich möchte eure Geduld auch nicht überspannen...
> Ich hatte gehofft, dass jemand der hier mitliest ggf. so einen Willem
> Programmer hat und die eine oder andere Hilfestellung geben kann...

Ich habe mir erlaubt, eben wegen des Besitzes eines Willem 3B-Brenners 
hier meine Beiträge zu verfassen!
Es ist relativ unwahrscheinlich, dass ein falsches READ sich mit 
identischem Bufferinhalt mehrfach wiederholt.
Du solltest auch mal den Hardwaretest des Willems laufen lassen und 
schauen, ob der u.U. Fehler anzeigt.
Übrigens, die Optik des Brenners im Windowsfenster stimmt mit dem 
tatsächlichen Layout/Aufbau auch völlig überein? Also, was Lage der 
Jumper etc. anbetrifft...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Eine mögliche Fehlerquelle:

Das Auslesen des Original-EPROMs ist aus irgendwelchen Gründen 
fehlerhaft gewesen.

Jeder weitere Vorgang nutzt die fehlerhaft ausgelesen Daten, und diese 
werden ohne weitere Fehler in ein neues EPROM kopiert und folglich beim 
Verifizieren auch als korrekt erkannt.

Fehler beim Auslesen kann es z.B. wegen verschmutzten Kontakten des 
Sockels oder verschmutzter Beinchen des Original-EPROMs gegeben haben.

Wäre das Original-EPROM mit einer Prüfsumme versehen, ließe sich die 
Korrektheit des Auslesens verifizieren, da das aber anscheinend nicht 
gegeben ist, scheint mir folgende Vorgehensweise ratsam:

  1) Original-EPROM erneut auslesen, Datei speichern.

  2) Aus Sockel nehmen, wieder einsetzen, bei Schritt 1 weitermachen.


Auf diese Art und Weise werden z.B. 10 Dateien erzeugt, und die werden 
byteweise miteinander verglichen (auf der Windows-Kommandozeile mit "fc 
/b datei1 datei2").

Erst wenn alle Dateien identisch sind, besteht eine gewisse Sicherheit 
für ein korrektes Auslesen.


Wenn das EPROM-Fenster des Original-EPROMs nicht abgeklebt ist: 
Nachholen, und beim Auslesen nicht direkt beleuchten. So etwas kann 
sich auch schon störend auswirken.

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Rufus t. Firefly schrieb:
> Eine mögliche Fehlerquelle:
>
> Das Auslesen des Original-EPROMs ist aus irgendwelchen Gründen
> fehlerhaft gewesen.

Eben, und das kann reproduzierbar sein: entweder hartnäckige 
Verschmutzung oder Fassung an einem Beinchen kaputt oder der zugehörige 
Treiber - dann wird immer das Gleiche aber fehlerhaft ausgelesen und 
entsprechend auch programmiert. Feststellbar ist so ein Fehler nur mit 
einem Eprom bekannten Inhalts (z.B. lesbarer Text), oder es fällt auf, 
dass ein Bit überall high oder überall low ist oder dass sich der 
gleiche Inhalt regelmässig wiederholt, aber da gehört schon einige 
Erfahrung dazu.

Gruss Reinhard

Autor: Patrick H. (sizk6)
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Hallo nocheinmal!

Ich habe bis vorhin mal einen alternativen Weg eingeschlagen.
Ich habe das Eprom als File bekommen ;-)
So, und das scheint wohl die Stunde des Willem eingeläutet zuhaben.
Er brennt nicht mehr, oder so, dass das Eprom nicht mehr Daten enthält.

Das scheint einem "Du sollst nicht Eproms anderer brennen" 
gleichzukommen.

Ich bin echt gefrustet. Es ist überaus schade, dass nun der Willem wohl
hinüber ist. Ich hatte dazu nochmal einige 512er gelöscht, mit Blank 
Check geprüft und die File versucht zu brennen. Die Eproms, egal ob ich 
die tWP oder tWC änderte (wobei ich das bei den ersten Versuchen nicht 
geändert und trotzdem mit dem Abschluss DEVICE PROGRAMED OK! angezeigt 
bekommen hatte), geht irgendwie nichts mehr. Nach dem Brennvorgang ist 
das "beschriebene" Eprom leer (ist abgeklebt). Den Löschvorgang per 
UV-Löschlampe habe ich wie zuvor gemacht, also nicht unnötig lange. Ich 
werde es nochmal probieren, allerdings erhoffe ich mir wohl besser 
nichts mehr von dem Gerät, dass hier vor mir liegt.

Die beiden Files, die ich vom Original gezogen hatte und die die ich 
bekommen hatte, haben eine unterschiedliche Größe auf der Festplatte und 
liegen auch in einem unterschiedlichen Format vor. Ich hatte meine als 
ROM gespeichert, die bekommende File war eine BIN. Meine hatte 512kb, 
die andere nur 64kb. Auch die Checksum war anders, aber vermutlich wegen 
der unterschiedlichen Größe...

Lohnt sich es, irgendwie eine Fehlerdiagnose am Willemprogrammer zu 
machen, z.B. in Form eines Bauteilwechsels?

Ich bedanke mich an alle Poster aus dem Thread.

Anschließende Frage: Ich werde mir wohl jetzt (noch) einen neuen Prommer 
holen müssen, da ich gestern noch auf ein anderes Instrument gestoßen 
bin, dass eine Auffrischkur bekommen könnte. Die Eproms die ich brennen 
möchte sind alle 27(C)xxx-Typen. Was gäbe es für empfehlenswerte 
(günstige) Brenner, die solche Typen unkompliziert brennen? Ich möchte 
die Software es Brenners über WinXP betreiben, falls dazu eine benötigt 
wird.

Danke und viele Grüße

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Der Willem ist ein dreckiges Stück Hardware. Ich hab Zugriff auf sowas, 
da kann man froh sein wenn aktuelle Speicher beschrieben werden können.
Entweder ein alter Galep, DataIO, SMS oder ähnliches nehmen.

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Michael X. schrieb:
> Der Willem ist ein dreckiges Stück Hardware.

Mach´s mal halblang und irritiere hier keine Brennanfänger mit 
unzutreffenden Aussagen! Der Willem ist mein erster und zwar 
selbstaufgebauter Parallelport-EPROMMER und für den Bausatzpreis von 30 
EUR ist er sein Geld wert und läuft und läuft...

Autor: Ossi (Gast)
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@Ingolf,
da muss ich zustimmen. Mein Willem (habe auf Arbeit Galep IV) habe ich 
noch komplett mit Platine selber gemacht. Bausätze gab es da noch nicht. 
Und der geht immer noch. Aber wie ich sagte, ich arbeite mit mehreren 
Softwareversionen. Mal geht diese richtig und mal die andere Version.
Checke wie oben bereits erwähnt die Jumperstellung. Im Proggi muss auch 
die PCB Verion des Willem eingestellt werden !!! Das muss gehen.
Fileformat sollte immer .BIN sein.

Autor: Orbiter (Gast)
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Zwar ist dieser Thread schon älter, doch offenkundig ist man hier zu 
keiner Lösung gekommen.

Da der Willem-Brenner vielfach bewährt ist und das Eprom einwandfrei 
gebrannt wurde, kann es doch nur noch an der Timing-Kompatibilität des 
Kopie-Eproms mit dem Instrument liegen! Dieses Problem ist leider gar 
nicht so selten und wird desöfteren beim Umgang mit Arcade-Maschinen 
beobachtet: www.johnsarcade.com

Die Lösung wird also in der Verwendung eines anderen, absolut 
kompatiblen Eproms zu finden sein. Im Zweifelsfalle ist ein Eprom des 
gleichen Herstellers ratsam. Ansonsten bleibt nur verschiedene 27C512-2 
Typen durchzuprobieren (und nicht etwa 27512-15 usw.).

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