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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Prozessor lässt sich nicht programmieren.


Autor: Schrauber (Gast)
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Hi.

Ich hab mir einen AVR Prozessor gekauft und eine Schaltung aufgebaut.
Wollte mir ne Zeitsteuerung bauen.
Aber zuerst wollte ich mal klein anfangen und wollte mit ein paar 
simplen Testprogrammen anfangen. Leds blinken lassen Taster einlesen 
oder sowas.
Hab mir den Prozessor auf ne Lochraster Platine drauf gelötet und ein 
Spannungsregler. Hab das ganze dann an einen Trafo angeschlossen.
Als ich den PC zum programmieren an geschlossen habe ging gar nix mehr.
Prozessor tot. Lässt sich nicht programmieren. Neuen Prozessor, nochmal 
versucht. Selbes Spiel. Nix geht.
P.S. Ich hab den USB Programmieradapter von Conrad Elektronik
Woran könnte das liegen?

Autor: Justus Skorps (jussa)
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noch weniger Infos kannst du nicht geben?

Autor: Schrauber (Gast)
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Also der Prozessor ist ein ATMEGA 8L8.
Hab das Programmiergerät entsprechend der Anleitung angeschlossen.
Aber der Rechner bekommt keinen Kontakt zum Prozessor.

Hab den Prozessor dann testweise mal anders rum auf den Sockel gesteckt. 
Nix. Hab dann nochmal einen neuen genommen der ging auch nicht.

Das Netzteil ist ein 12V 1A AC Netzteil. Hab eine Gleichrichterdiode vom 
Typ 1N4007 dran geschaltet und einen 7905 Spannungsregler. Und von da 
gehts an den Prozessor. + an Anschluss nummer 7. minus an anschluss 
nummer 8 und 22.

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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> Hab den Prozessor dann testweise mal anders rum auf den Sockel gesteckt.

ui, das läßt einiges vermuten über deine Fähigkeiten

Autor: Andreas M. (elektronenbremser)
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Schaltplan?!

Autor: Andre (Gast)
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welchen programmer haste denn? selbstbau? welcher?
wie sieht deine schaltung aus? evt. kondensatoren vergessen (100nF)?
am besten du postest mal nen schalplan, gib uns all solche infos...dann 
kann man helfen.

Autor: Andreas M. (elektronenbremser)
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Er schreibt nicht wie die Diode angeschlossen ist, er hat verm. keinen 
Ladeelko, er "hat" einen Negativregler, er hat den Controller zuerst " 
auf die Platine gelötet" dann hat er ihn andersrum " auf den Sockel" 
gesteckt.
Noch mehr falsche Fährten kann er fast nicht legen

Autor: MarioT (Gast)
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Schrauber schrieb:
> und einen 7905 Spannungsregler.
ist negativ

Autor: Schrauber (Gast)
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PRorgammierer ist der Mysmartusb von Conrad.

Schaltplan ist anbei.

Hatte leider keinen 7805 deswegen musste ich den 7905 nehmen.

Autor: Andre (Gast)
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Sützkondensatoren?
Anschluss des Programmiergerätes?
Brennsoftware?

lass dir doch nicht alle infos so aus der nase ziehen....

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Schrauber schrieb:
> Schaltplan ist anbei.

Der Spannungsregler braucht Kondies, 1000µF || 100nF am Eingang und 
100µF || 100nF am Ausgang.

Und noch AVCC mit VCC verbinden.


Peter

Autor: Andre (Gast)
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wobei das "||" nicht für ODER steht!!!

Autor: Schrauber (Gast)
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Also der Programmieradapter ist an 17,18,19 angeschlossen dazu noch an 
22 und an 1.

Kondensatoren hab ich momentan nur 2x von 220 uF drin. (direkt vor und 
hinter dem Spannungsregler) habe den aber nicht eingezeichnet.

Autor: Otto (Gast)
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Davon abgesehen, ist der 7905 anders belegt als der 7808 - bevor Du 
keine stabilen 5V messen kannst, brauchst Du garnicht 
weiterzumachen.........

Otto

Autor: Schrauber (Gast)
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Am besten mach ich alles nochmal neu.

Autor: dummy (Gast)
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>Davon abgesehen, ist der 7905 anders belegt als der 7808 - bevor Du

Hat auch ne andere Spannung als der 7808;)

Autor: Jo (Gast)
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7805
mit 8 volt macht man den proz vllt. kaputt. mit 12V get hivoltage 
programming

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Beim High Voltage Programming wird aber nicht der ganze Chip mit 12V 
versorgt...

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Bei einem Negativregler besteht je nach Anschluß des Programmieradapters 
zusätzlich die Möglichkeit, den Regler über eine Erdschleife von Masse 
her zu überbrücken und somit die 12V direkt an den Controller zu 
schicken. Keine gute Idee. Wenn der 7905 ohne Kondensatoren betrieben 
wurde, könnte der Controller ohnehin schon im Jenseits sein, da diese 
Teile ohne Kondensatoren heftig schwingen und die Engangspannung in 
Wirklichkeit nur wenig herabsetzen.

Autor: Martin Vogel (oldmax)
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Hi
Verdammt, warum traut ihr euch mit soviel geballtem Halbwissen an 
Elektronik... Könnt ihr mir nicht einfach die verprasste Kohle 
überweisen und dann den Tag mit anderen spaßigen Tätigkeiten verbringen.
Also, das Motto, ich kauf einen µC, geh dann mit irgendeiner beliebigen 
Spannung auf irgendwelche Pins und erwarte, das ich ein Programm darauf 
zum Laufen bringe, Zeichnung Schaltplan, na ja, Sizze ist ja schon arg 
übertrieben. Und Bauteile hab ich in Skizze weggelassen.  Was glaubst 
du, sollen wir davon halten. Wie sollen wir dich einschätzen, angefangen 
von einem 5 Jährigen bis zum überdrehten 70 jährigen Professor ist hier 
alles anzunehmen. Fachwissen fängt bei Picasso an und endet bei 
Dipl.Ing.
Also, reiß dich mal zusammen und denk nach.
1. du willst programmieren, dazu gehört
a: ein Programmiertool, evtl auch 2
b: ein Programmer,, selbstgebaut oder von der Stange
c: eine stabile Stromversorgung
d: Grundwissen Elektrik (Strom, ,Gleich -Und Wechselspannung etc.)
e: nochmal Grundwissen
f: nochmal, vielleicht etwas in Richung Elektronik...
g: viel Zeit
h: etwas Kapital
i: Wissen, wann man aufhören muß

Ein Tipp: Wenn du glaubst, es ist wirklich dein Hobby, dann kauf dir 
einen vernünftgen Programmer, da gibt es genug Diskussionen, und arbeite 
dann das Tutorial durch. Das bringt mehr, als der wilde Versuch, einen 
IC irgendwie in eine Fassung zu stopfen und wenn's so rum nicht klappt, 
dann eben andersrum... Was glaubst du, warum da Zahlen an den Pins 
stehen. Meinst du da hat einer gezählt und weil er nix behalten kann, 
sich die Nummern notiert ? Dann hätt's in den Datenblättern auch 
gereicht, wenn da nur 28 Pins erwähnt wären... ist ja schließlich ein 
µC, der soll sich selber die Pins zurechtbiegen.
Gruß oldmax, der sich gar nicht vorzustellen vermag, wie die Zukunft 
aussieht.....

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Martin Vogel schrieb:
> oldmax, der sich gar nicht vorzustellen vermag, wie die Zukunft
> aussieht.....

Nicht so schwarz, wie Du denkst. Ein schlechtes Beispiel macht immer 
mehr Furore, als 100 gute. Sind ja noch genug Andere da, die sich 
ernsthaft für die Elektronik interessieren. Ach und: Manche Sachen muß 
man auch probieren, da nützt dann alles Grundwissen nichts. Nur so haben 
es unsere Vorfahren geschafft, sich aus dem Schlamm zu erheben... gut... 
ähh... einige vielleicht nicht...

Autor: Martin Vogel (oldmax)
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Hi
Danke für die aufbauenden Worte...
Gruß oldmax

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Kein Ding! :-)

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