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Forum: Platinen Reflow-Steuerung (Pizzaofen)


Autor: Chris (Gast)
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Hallo, möchte mich auch daran machen.
Nun meine Frage. Gibt es eine Möglichkeit, ohne Netzteil auszukommen,
da ich nur max 70 Grad finden kann. Sprich ohne Galvanische Trennung.
Hätte im Prinzip keine Probleme, "nur" wie kann ich da die Sensoren 
(Temperatursensoren) anschließen ohne Probleme zu bekommen. Gibt es
da eine Möglichkeit. Wie würdet ihr das machen ?

Autor: OutsidER (Gast)
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Sorry,
ich habe jetzt dein Thread 5x durchgelesen und weiß immernoch nicht, was 
du eigentlich willst?

>>´Hätte im Prinzip keine Probleme, "nur" wie kann ich da die Sensoren
(Temperatursensoren) anschließen ohne Probleme zu bekommen.

Sorry, normalerweise gehöre ich nicht zu der Fraktion hier, aber du 
solltest es besser ganz lassen.

Grüße

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
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Hallo erstmal,

Chris schrieb:
> Gibt es eine Möglichkeit, ohne Netzteil auszukommen,
> da ich nur max 70 Grad finden kann.

Wo Was Wie findest du Temperatur? Was hat Auffinden einer Temperatur 
mit der Regelung und der Stromversorgung zu tun?

Chris schrieb:
> ohne Netzteil auszukommen

Wie stellst du dir das vor? Batteriebetrieb ?!!! waaaaaaah

Chris schrieb:
> Hätte im Prinzip keine Probleme, "nur" wie kann ich da die Sensoren
> (Temperatursensoren) anschließen ohne Probleme zu bekommen.

Wo willst du Sie anschließen?

Chris schrieb:
> Wie würdet ihr das machen ?

Duden kaufen und Deutsch lernen, dann nochmal formulieren und sagen was 
man will.

Grammatik?
Satzbau?

klingelt's?

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
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Achja fast vergessen: Wechselrichter beim Batteriebetrieb nicht 
vergessen =)

Nein ohne Spaß jetzt: Was willst du mit galvanischer Trennung oder auch 
nicht ? Weisst du was das ist ?

Autor: Bong (Gast)
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Ich vermute, er will seinen Pizzaofen zum Reflowofen umbauen. Dazu muss 
er eine präzise elektronische Steuerung implementieren und die benötigt, 
anders als der 230V-Ofen, eine niedrige Gleichspannung. Also möchte er 
ein Netzteil verwenden und das gleich mit in den Ofen einbauen. Problem: 
Kein Netzteil funktioniert bis 300°C

Ist aber nur ne Vermutung... :-)

Autor: Bong (Gast)
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Achso, Part 2:

Jetzt will er kein Trafonetzteil, sondern ein Kondensatornetzteil ("ohne 
glavanische Trennung") verwenden, hat aber irgendwo mal aufgeschnappt, 
dass dann die Phase direkt an der Schaltung anliegen kann (als GND 
beispielsweise). Jetzt hat er Schiss, dass er beim Anschließen des 
Sensors am angeschalteten Gerät eine gebraten (eindeutig mehrdeutig) 
bekommen könnte :-)

(Immernoch eine Vermutung)

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Als Temperatursensor fuer die ca 260 Grad kommt nur ein Thermoelement 
zum Zug. Theoretisch waere ein Platin auch verwendbar. Dessen Beinchen 
sind aber zu kurz und offensichtlich nicht loetbar.
Als Netzteil sollte man unbedingt das Netz selbst nehmen. Die Leistung 
kann man mit Thysitoren, Triac, oder Halbleiterrelais drosseln. Alles 
andere ist etwas unsinning.

Autor: Mario K. (Gast)
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Das arme schwein wird jetzt wegen fehlender infos auseinandergenommen.
Anstatt den Typ wegen fehlender Infos auseinanderzunehmen könnte man 
streng fragen komm das ganze nochmal was genau möchtest du wissen.

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
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Verdammt das stimmt - ich hasse solche Antworten irgendwie auch 
...trotzdem manchmal muss man einfach. jaa ähh **selberwatsch**

Also nochmal ganz von vorne - sag einfach nochmal was du realisieren 
möchtest.

Autor: Chris (Gast)
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Sorry.
Ich möchte einen Backofen (1200W, 13L) zum Reflow umbauen.
Dieser hat einen 3-Positions-Schalter, den ich verwenden kann, ein
Bimetallschalter, der justierbar ist, und ich eigentlich so als 
Überhitzungsschutz drinlassen möchte, sowie eine mechanische 
Zeitschaltuhr,
welche ich durch ein 12-Fach Schalter ersetzen möchte.
Der Ofen hat keinen Ventilator, sondern "nur" zwei getrennt steuerbare
Heizröhren für je Unter und Oberhitze.
Eigentlich würde ich am liebsten kein separates Gehäuse für die 
Steuerung
haben, sondern alles einfach in den Ofen einbauen, ein paar Leds sowie 
ev.
einen Taster dazumachen, zum oben gesagten. Taster optional, weil durch
den 3-Fach Schalter könnte auch als AUS/REFLOW/STANDBY hergenommen 
werden.
Der Bimetallschalter in dem Modell hat keinen Kontakt mit der 
Brennkammer,
sondern misst nur die Umgebungsluft in 5cm Entfernung vom 
Innenkammergehäuse.
Das heißt auch, daß dort Temperaturen über 130Grad auftreten.
Auch wenn ich dort ein zweites Alu-Gehäuse reingebe, um die Schaltung zu 
schützen, sind die Temperaturen zu hoch für einen Trafo, um die 5V zu 
kommen.
Auch einen Quarz möchte ich mir sparen, und einfach den internen OSC 
nehmen,
und mich dann mit der 50Hz Netzspannung zu syncronisieren.
Wegen der Triacs, die kann ich problemlos auch ohne galvanische Trennung 
schalten, und auch von den Bedienelementen her ist die galvanische 
Trennung kein Problem.
Einziges Problem was ich mit diesem Ansatz habe, sind die 
Temperatursensoren,
sei es ob ich Thermoelemente (K) oder SI-Thermoelemente (Dioden) zur
Temperaturmessung nehme, daß sie im Fehlerfalle die Netzleitung 
übertragen würden. Angenommen, ich installiere feste Sensoren, für die 
hätte ich keine
Probleme, da ich die in ein Edelstahlröhre reingeben könnte, welche 
ihrerseits mit der Erde verbunden sein kann, aber für den Sensor, 
welcher optional auf der Platine gelegt werden sollte, geht das nicht.
Wegen der Spannungsversorgung ohne galvanische Trennung, einfach 
Widerstand-Kondensator-Diode Einfachstnetzteil oder auch einen HIP5600
oder dergleichen. Es geht hier wirklich nur um ein warscheinlich 
K-Thermotype Temperatursensor, und wie man ihn am besten absichert,
um nicht gegrillt zu werden, wie oben bereits angemerkt. Restliche
Temperatursensoren sowie Triac-Schaltung sind von den 
Sicherheitsbedenken
unproblematisch, bzw wirklich kein Problem.

Autor: Bong (Gast)
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Ich sollte Hellseher werden :-)

Hast du schon mal daran gedacht diese "Nebenkammer" mit einem Lüfter zu 
kühlen? Dann wäre das mit dem Trafo vielleicht gar nicht mehr so 
abwegig. Okay, vielleicht ist das Energieverschwendung, aber der Lüfter 
verbraucht ja auch verschwindend wenig Strom im Vergleich zum Ofen 
selbst, das kann man verkraften.

Autor: Andi (Gast)
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.....und kühlt den Korpus des Ofen´s schön, das er noch länger brauch um 
auf Temperatur zu kommen....

Autor: Thomas Burkhart (escamoteur)
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Das Du keine getrennte Box haben willst verstehe ich ja, aber ich würde 
einfach ein kleines Gehäuse außen an den Ofen dranschrauben und 
eventuell den µC per batterie oder Steckernetzteil versorgen.

Gruß
Tom

Autor: Chris (Gast)
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Ja, das mit dem Lüfter hatte ich mir überlegt, nur habe ich da zwei 
Probleme,
einmal daß die Bimetall-Temperatursicherung dann nicht mehr so greift, 
und
zweitens, was viel wichtiger ist, daß ich dann Probleme mit der 
Temperaturverteilung im Ofeninneren habe.
Was mir auch eingefallen ist, könnte ich die Sonde, es geht ja nur um 
ein
einziges Thermoelement nicht über ein Relais dazuschalten, wenn die 
Röhren
an sind, und ev. ein Schalter zur Erkennung der offenen Ofentür machen ?
Ansonsten, niemand eine Idee ?.
Vom Ofen bin ich begeistert, auch daß er Metall-Heizstäbe hat und nicht
Quarzstrahler, das ist wirklich ein Unterschied.

Autor: Malte (Gast)
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Mein Idee... alles auseinander Pflücken und den Ofen mit Solidstate 
Relais Betreiben. Temperaturmessung nach Herrn Pfeifer mit Diode, die 
Regelung in ein kleines Euro Gehäuse mit LCD Display und 2-3 Tastern. 
Die Zeitschaltuhr entfernen, das Thermostat aber als Schutz drin 
lassen...

so habe ich es zumindest vor ;)

Autor: Chris (Gast)
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@Thomas Burkhart (escamoteur)
Als Ausweg geht das auch, wollte mir das aber ersparen, da ich die
Bedienelemente des Ofens recht gut nützen könnte, und ob ich da eine
grafische Anzeige habe (Nokia-Display) oder nicht, das kümmert niemand,
da habe ich lieber eine isolierte RS232 Verbindung zum PC, das macht
mehr Sinn.

Autor: Bong (Gast)
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Naja wenn du das Kämmerchen nicht kühlen willst (man kann den Rest 
vielleicht ja isolieren), dann sieht es aber mit Elkos auch schlecht 
aus. Widerstände sind bei hohen Temperaturen auch nicht unbedingt 
belastbarer und ICs reagieren auch anders. Je nach Temperatur könnte ein 
AVR auch versagen, der Atmega8 ist beispielsweise bis 125°C spezifiziert 
und altert schon bei 80°C wesentlich schneller (hält dann laut 
Datenblatt 20 Jahre). Da du anscheinend deutlich über Temperaturen von 
70°C kommst, würde ich dir eindeutig ein externes Gehäuse anraten, wenn 
du nicht irgendwie kühlen magst.

Autor: Chris (Gast)
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Ja, ich bin auch zu dem Schluß gekommen. Mir machen weniger die 
Kondensatoren,
als die Halbleiterrelais sorgen. Der 8A typ packt gerade noch 3A bei 
80Grad.

Wird wohl auf ein externes Gehäuse rauslaufen mit Nokia 3310 Display,
schade. Bin gerade an einer anderen Baustelle, die Reaktionszeit des
Temperatursensors.

Autor: Bong (Gast)
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Nimm ein Typ-K-Thermoelement von eGay. Dann brauchste nicht rumfrickeln 
und abgleichen mit der Diode.

Autor: Max M. (xxl)
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Und verbauen würde ich die Sensoren auch nicht weil das die
Regelstrecke träge macht und Zeit ist hier wichtig.

Wie Bong das schon vorgeschlagen(aber nicht ausführlich erklärt hat),
besorge dir aus dem Baumarkt eine steife Glasisoliermatte
(f. Estrich ca. 2cm dick, die ist Feuerfest) und bau die
an die Wand vom Heizraum.
Sorge oben und unten vom Schaltraum für Lüftung und dann
kannste deine Elektronik sicher und mit Trafo (Ringkern)
galvanisch getrennt einbauen.
Geräte ohne galvanische Trennung sollten nur Profis bauen
und das bist du nicht, ansonsten hätteste hier auch nicht
gefragt, oder? Für Sicherheit sollte man ruhig ein wenig
Aufwand betreiben.

Autor: Malte (Gast)
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Wie wertet man den ein Thermoelement günstig und genau aus... die PT100 
Schaltung hier ist ja nicht gerader unaufwändig...

Beitrag "Temperaturmessschaltung möglichst genau?"

OK wir waren bei einem Thermoelement, wie werte ich das denn aus...

AD595 kostet bei R schon um ~10,- dazu noch ein Sensor aus der bucht bin 
ich bei ~25,- mit einem MAX 6675 wirds ja noch teurer... Ich denke ich 
habe DIE Schaltung irgend wie übersehen :(

Ob eine Diode träger ist als die Typischen Sensoren mit Kabel und 6mm 
Schutzhülle glaube ich auch nicht.

Hier mal 2 Bilder, Diode mit Alu umwickelt und Lötkolben der auf 250°C 
eingestellt war (Ersa RDS 80) an die Diode gehalten

0000 an Luft abgekühlt
0001 mit Fingern beim abkühlen geholfen

lg Malte

Autor: Chris (Gast)
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Danke für die Messung.
Wegen Thermoelemente, einfach mit einem OP07 verstärken, und dann mit 
dem
uC messen sowie externen PTC/NTC/DIODE/... als Temperaturkompensation.
Leichte Nichtlinearität mittels SW ausgebessert, max Fehler 0.3 Grad,
um Faktor 10 besser als Max6675 bei 1/10tel des Preises.

Autor: Chris (Gast)
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Werde mich dann daran machen eine Schaltung zu machen, mit Trafo.
Eine Frage, was ist besser, ein 8x2 Zeilen Display oder ein Nokia 3310
Display. Bei dem HD44780 Display kann man 8 Zeichen selbst definieren,
um die Temperaturkurve aufzuzeichnen. Was würdet ihr nehmen ?

Autor: Malte (Gast)
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Wenn du den gesamten Kurvenverlauf darstellen willst sicher das Nokia, 
wenn du nur ein kleines Menue mit Status anzeigen willst das kleine 
Display. Wie man eben möchte, Geschmack Sache ;).

Ich bin ja auch gerade dabei, für mein Ätzbecken habe ich einfach ein 
kleines Display genommen 2x16 Zeichen, 3 Taster ( Up  Down  Menue)... 
Ich denke, da der Grundaufbau ähnlich ist werde ich auf der Platine + 
Software aufbauen...

Autor: Fabian Plaimauer (Firma: www.cyberlabs.at) (tropaion)
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Hi Malte,
da ich gerade auch überlege an meinem Ätzbecken eine kleine Steuerung zu 
bauen, würde mich interessieren wie deine aufgebaut ist. Kannst mir dazu 
evtl. ein paar Informationen schreiben?
Lg,
Fabian

Beitrag #3710831 wurde von einem Moderator gelöscht.

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