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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Solarpanel im Eigenbau


Autor: Alexander Sewergin (agentbsik)
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Hallo Leute,

mir sind 10 Solarzellen (12.5 x 12.5 cm ) in die Hände gekommen und ich 
wollte daraus ein kleines Solarpanel erstellen. Mir ist klar, dass die 
10 Zellen keine großartige Spannung erzeugen, aber für kleine Projekte 
sollte es reichen, außerdem besteht die Möglichkeit einer DCDC Wandlung.

Ich habe schon vorher Solarzellen verlötet etc, aber diese noch nie in 
ein Solarpanelgehäuse eingebettet.

Eventuell kennt sich jemand mit dem Bau von Solarpanelen aus und kann 
mir einige Tipps geben.

Wichtig ist mir vor allem, dass die Solarzellen auch im Freien 
eingesetzt werden können.

Daher:
-welche Materialen soll ich verwenden? Es wird vermutlich Glas 
verwendet, weil es einen ähnlichen Ausdehnungskoeffizienten wie 
Solarzellen besitzt.
Welches Glas? Normales Fensterglas? Welche Dicke?

Spricht aber etwas gegen UV-beständigen, durchsichtbaren Kunststoff?

-welche Vergussmasse kann ich benutzten? Eignet sich normales Silikon 
aus dem Sanitärbereich oder muss es eine spezielle Vergussmasse sein?

-soll ich die Solarzellen zwischen 2 Glasplatten (oder 
Kunststoffplatten) einbetten, oder müssen die Solarzellen auf eine 
isolierte Metallplatte gelegt werden (zwecks Kühlung, da die 
Leistungsausbeute bei hoher Temperatur abnimmt)

- muss ein "Luftkanal" in das Solarpanel existieren(Luftausdehnung)? 
Oder kann man auf diesen verzichten?

-besteht das Risiko einer Wasserkondensation innerhalb des Solarpanels?



Das sind derzeit meine grundlegenden Fragen, die eventuell ein geübter 
Panelbauer schnell beantworten kann.

Ich freue mich auf eine Antwort.

Gruß Alex

Autor: Alexander Sewergin (agentbsik)
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Ich hoffe nicht, dass heute keiner mehr antwortet, weil alle denken, es 
sei ein April Scherz :D. Es gibt auch Leute, die sich auch am 1.April 
mit Solarzellen beschäftigen.

Autor: Malte K. (maltek)
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Vielleicht würde es helfen mal ein Bild einer Zelle zu posten ;)

Autor: MarioT (Gast)
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Das sind viele Fragen und noch nicht mal die Hälfte, um sowas 
aufzubauen. Ich habe ein Buch von Franzis "Das große Solar- und 
Windenergie Werkbuch" da stehen ganz gute Sachen drin. So eine Zelle 
bringt ungefähr 0,5V aber über 3A. Man kann manche Zellen Teilen und 
anders zusammenklemmen, je nachdem was man braucht. Dioden müssen aber 
auch rein.

Autor: Alexander Sewergin (agentbsik)
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Hier noch ein Foto für Malte K. Die Zellen sind nichts besonderes. 
Besitzten ca 0.5V Nennspannung und liefern ca. 2,8A Kurzschlussstrom bei 
Sonnenschein.

Autor: Basti (Gast)
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hallo,
vor einiger zeit habe ich mir auch mal solarmodul bauen lassen. bei 
solar world in freiberg. war für eine studienarbeit bei der ich ein 
solarmodul brauchte mit ziemlich krummen maßen. bei der gelegenheit 
durfte ich mir das mal anschauen. die verlöten die zellen, legen sie auf 
eine glasscheibe, dann kommt sone komische folie drauf (oder drunter, 
weiß ich nicht mehr) und dann wird das bei ziemlich hohen druck 
zusammengepresst. dabei schmilzt wohl die folie und wird durchsichtig 
und alles ist hermetisch dicht.
für den nachbau also eher ungeeignet...
für den eigenbau würde ich die zellen auf eine glasscheibe legen, rahmen 
drum und dann mit epoxydharz ausgießen. also nur eine recht dünne 
schicht. da du an das spezialglas von "echten" solarmodulen wohl nicht 
ran kommst und auch das harz keine optimale lösung sein wird, darfst du 
vom wirkungsgrad wohl nicht all zuviel erwarten...aber was besseres 
fällt mir grad nicht ein.
kannst ja mal deine ergebnisse posten. würde mich auch mal 
interessieren...
viel erfolg!

Autor: Alexander Sewergin (agentbsik)
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Hi Basti,

die industrielle Methode fällt wohl für mich flach.

Derzeit suche ich eine Wärmeleitfolie, die isolierend und beidseitig 
klebend ist. Kennt jemand einen Anbieter für diese Folien (40x40cm)?

Habe mal ein Bild von 9 Solarzellen angehängt.

Autor: Basti (Gast)
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also ganz ehrlich glaube ich nicht das du da einen unterschied messen 
wirst. auch wenn du wärmeleitfolie an die zellen klebst, wo soll die 
wärme denn hin? und hast du dir schon überlegt wie du die zellen auf der 
rückseite verlöten willst? ich habs mich damals nicht getraut :) und hab 
das auch die profis in nem lötofen machen lassen. die zellen sind ja nun 
wirklich hauchdünn und da mit nem lötkolben dran rum fummeln? hmmm

Autor: Alexander Sewergin (agentbsik)
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Solarzellen zu löten ist nicht besonders schwierig. Bedarf etwas 
Übung... hatte auch einpaar Fehlschläge bis es ordentlich ging.

Das mit der Wärmeleitfolie wäre einen Versuch wert, jedoch gibts da 
Probleme mit der Dicke der Folie, weil desto dicker, desto größer ist 
der Wärmestau. Und wegen den Solarzellenverbindungen auf der Rückseite 
müsste die Folie eher ein 2-3mm dickes Pad sein, das Unebenheiten 
ausgleichen kann.

Ich werde mal weitersuchen.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Alexander Sewergin schrieb:
> Kennt jemand einen Anbieter für diese Folien (40x40cm)?

Folien nicht, aber Klebebänder:
http://de.hi-bondtapes.com/product_detail.asp?prod=3

Autor: Jakob Lell (jakob)
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Schau dir mal die folgende (englische) Anleitung an:

http://www.instructables.com/id/How-To-Build-A-Solar-Panel/

Auf der Seite gibt es noch ein paar mehr Anleitungen zum Selbstbau von 
Solarmodulen.

Autor: Alexander Sewergin (agentbsik)
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Danke für den Link. Die Seite hab ich schonmal gesehen, aber natürlich 
nicht beachtet, als ich gesucht habe :) .

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