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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik USB und stepup-3.3V


Autor: Patrick Rosendahl (prosendahl)
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Hallo!
ich möchte einen AVR (ATTiny861) + Flash memory per Batterie und Step-up 
converter 3.3V speisen, aber auch einen USB-port in das Gerät einbauen. 
Ich dachte da an einen TPS61221 step-up converter.

Meine Fragen dazu:

Kann ich den USB-port (mit 2x 3.6V Zenerdioden zur Spannungsreduktion) 
parallel zum Step-up converter anschließen?

Muß ich die Batterien bei USB-Betrieb entfernen, bzw den Step-up 
converter trennen?

Gibt es einen billigeren Step-up converter?

Danke und Gruß,
PRosendahl

Autor: Flo (Gast)
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Wenn deine Schaltung selfpowered ist, besteht kein Grund die 5 Volt(!) 
des USB anzuschließen, oder?
Vor allem weiß ich nicht, was dein Stepup-Regler macht, wenn plötzlich 
am Ausgang Spannung da ist, die nicht von ihm kommt, da musst du im 
Datenblatt des Stepup-Ics nachschaun :-)

Autor: Patrick Rosendahl (prosendahl)
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Hallo!

> Wenn deine Schaltung selfpowered ist, besteht kein Grund die 5 Volt(!)
> des USB anzuschließen, oder?

Nicht wirklich, aber die Möglichkeit die Batterien zu entfernen und per 
USB zu betreiben wollte ich mir pauschal nicht nehmen.
Die USB-Spannung von 5V wird reduziert um 1.4V durch die zwei 
Zener-Dioden auf 3.6V.

Der Step-up converter ist vom Block-Diagram wie anbei. Ist es möglich 
eine weitere Spannungsquelle parallel zum VOUT zu betreiben?

Danke und Gruß,
PRosendahl

Autor: Flo (Gast)
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Das kommt drauf an, was der IC macht, wenn die Ausgangsspannung 
plötzlich zu hoch ist.
Im Zweifelsfall hilf hier nur aufs Steckbrett und testen.
Allerdings sind Stepups ja nicht dafür ausgelegt, als Mitläufer zu 
arbeiten, denn sonst bräuchte man die ja nicht in der Schaltung.
Steht auch nichts wirklich im DB, höchstens die Overvoltage-Protection 
könnt dir n Strich durch die Rechnung machen.

Autor: T. C. (tripplex)
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Was für eine Funktion soll der USB Port haben?
Wenn er nur fürn Datenaustausch ist mach ein Self Powered Gerät daraus,
dann brauchst du keine Krücken.

Autor: Patrick Rosendahl (prosendahl)
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Hallo!

Danke für den Tipp! Zur "Overvoltage Protection" steht im DB: ab ca 6.5V 
tritt das in Kraft. Aber das gilt wohl für die einstellbare Version, 
nicht für die 3.3V Version.

Overvoltage Protection - was bedeutet das konkret? Das IC schaltet gegen 
GND bis die Spannung wieder runter kommt? Hier der Text auf dem DB:

"Overvoltage Protection
If, for any reason, the output voltage is not fed back properly to the 
input of the voltage amplifier, control of the output voltage will not 
work anymore. Therefore an overvoltage protection is implemented to 
avoid the output voltage exceeding critical values for the device and 
possibly for the system it is supplying. For this protection the 
TPS6122x output voltage is also monitored internally. In case it reaches 
the internally programmed threshold of 6.5 V typically the voltage 
amplifier regulates the output voltage to this value.
If the TPS6122x is used to drive LEDs, this feature protects the circuit 
if the LED fails."



Was ist, wenn ich den Step-up converter per Diode von der USB-Versorgung 
trenne? Verhindert die Diode auch den "Rückfluss" von Spannung?

Danke und Gruß,
PRosendahl


EDIT:
Zur Funktionsweise:
AVR+flash mem zur Ausgabe von Sound. Das Gerät arbeitet mit Batterien.
Per USB können neue Sounds aufgespielt werden (V-USB: hid).
Beim Flashen von neuen Sounds könnten die Batterien in die Knie gehen - 
daher wollte ich USB Speisung zulassen.

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