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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 5V ohne Trafo per triac?


Autor: Tim Hilden (Gast)
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moin,

ich will ne fernsteuerbare Steckdose bauen und dabei die Platine in der
Steckdosenleiste selbst plazieren. Nur wird die Platine mit Trafo, 4
Relais und Schraubklemmen zu gross. Da habe ich mich gefragt, ob ich
nicht an meine 5V Versogungsspannung auch ohne Trafo, sondern per TRIAC
rankomme. Kann das klappen, oder ist die Spannung dann zu wellig und der
Spannungsregler macht das nicht mit? Hat jemand da "mal eben" ne
Schltung fuer? Wollte zu dem Thema auch keine Diplomarbeit schreiben,
sondern nur mal eben aufbauen, testen und einbauen. Ich hoffe so Platz
zu sparen.

TIM

Autor: Tobi (Gast)
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Autor: Tim Hilden (Gast)
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http://www.prouc.de/main.php?in=6
das ist ja echt ein uebler Hack! Aber wenn sowas funktioniert...
Hauptsache ich bekomme aus so einem Kondensator"netzteil" (hust) auf
etwa 250mA.

Autor: Jens123 (Gast)
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DU weisst, dass es dabei opassieren kann, dass du ca die Netzspannung
direkt am ausgang hast?? also vorsicht...

Autor: mmerten (Gast)
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Mal davon abgesehen das ein "kapazitives Netzteil" keine galvanische
Trennung hat sind 250 mA auf der Niederspannungsseite schon recht
heftig. Hier dürfte die Platz- und Kostenersparnis gegenüber einer
klassischen Lösung mit Trafo eher gering ausfallen. Alternativ bietet
sich noch ein primär getaktetes Schaltnetzteil an, lohnt aber wohl den
Aufwand nicht und erfordert auch einiges an Erfahrung beim Aufbau.
Auch sind spätere Messungen an der "Kapazitivlösung" ohne Trenntrafo
nicht möglich und der zählt ja nicht unbedingt zu Standardausrüstung

Autor: Thorsten (Gast)
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250mA halte ich für etwas überzogen, 50mA sind realistisch. Bei höheren
Strömen muß C1 vergrößert werden, dies wiederrum verursacht hohe
Verlustleistung in R1. Simuliere dir die Schaltung am besten mal durch,
lässt sich dann sehr gut zeigen.

Thorsten

Autor: Tim Hilden (Gast)
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merke schon, dass ihr kein Freund dieser Schltung seid. Habt ihr denn
was passendes mit TRIACs parat?

Autor: Michael (Gast)
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Hi Tim,
ich habe da keine Probleme mit, da ich eine ähnliche Sache vor einigen
Jahren auch gemacht hab. Von 230V L 470nF ,in Reihe eine 1N4005, danach
eine Z-diode gegen N, einen fetten Elko (weil du ja eine Halbwelle
sperrst, danach Stabilisierung, fertig. ein 1µF-Kondensator hat einen
Wechselstromwiderstand von ca. 3,3KOhm.
Michael

Autor: Tim (Gast)
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dazu mal ne etwas doofe Frage: ist die Polung am Eingang nicht egal? Ist
doch eh Wechselstrom und das einzige was da allergisch reagiert ist der
Elko, aber der ist doch eh hinter einer Diode.

Autor: mike (Gast)
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noch ne Frage zur Schaltung was ist wenn ich nach der
'Gleichrichterdiode' über 'nen 1:1 Übertrager geh und die Spannung
erst dann mit einer Zenerdiode und 'nen fetten Kondi stabilisier, dann
wär ich doch vom Netz auch galvanisch getrennt, oder denk ich da
vollkommen falsch??

Autor: Tim (Gast)
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Was ist denn ein 1:1 uebertrage? Ist das ein Trafo, bei dem primaer und
sekundaerwicklung  gleich gross sind? Falls dem so ist hast du dann
eine galvanische Trennung. Falls das eine optische Uebertragungsart ist
ist das auch einen galvanische Trennung.

Was ist denn ueberhaupt das Problem, wenn die galvanische Trennung
fehlt? Ich kann die Spannung nicht mit meinem Oszilloskop messen?
Kann es auch passieren, dass mit PC kaputt geht, wenn ich ueber RS232
mit ihm kommuniziere?

Autor: Stephan Hochberger (Gast)
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@mike

Sinn der Schaltung ist den Trafo (Übertrager) zu vermeiden... und wenn
du den Übertrager nach der Gleichrichterdiode einbaust liegst du
vermutlich auch schnell falsch. Nachdem die Wicklungen verschmort sind
(Trafos vertragen keinenen Gleichstrom) ists mit der galvanischen
Trennung wohl vorbei.

Autor: Sebastian (Gast)
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Ein Trafo mit CE-Zulassung sollte eigentlich immer so verbrennen, dass
die galvanische Trennung erhalten bleibt ... ;-)

Autor: Chris (Gast)
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> Was ist denn ueberhaupt das Problem, wenn die galvanische
> Trennung fehlt?

Bei der oben genannten Schaltung wird der eine Leiter (die "Masse")
direkt durchverbunden. Nun hast du eine fifty-fifty-Chance beim
Reinstecken des Steckers damit die Phase zu erwischen. Dann hat die
"Masse" deiner Schaltung relativ zu deinem Körper (der geerdet ist)
Netzspannung, was beim Berühren der vermeintlich ungefährlichen 5V
unangenehme Nebenwirkungen bedeuten dürfte.


Ohne Gewähr (ich war noch nicht in der Lage dies zu überprüfen).

Autor: Tim (Gast)
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Hilft da ein Gleichrichter, um immer die "richtige" Masse zu
erwischen? Ich wuerde die Netzleitung dann als erstes in den
Gleichrichter stecken und dann erst das Kondensatornetzteil dahinter.
In dem Netzteil kann ich mir dann auch die Diode sparen (verdammt, da
hab ich mir doch extra ne 5.6V Zener geholt und braeuchte dann doch
eine 5V Zener ;-))

Autor: Stephan Hochberger (Gast)
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@Sebastian
Macht natürlich Sinn, dass der Trafo so durchschmort, aber dann kommt
ja am Ausgang nichts mehr an. also, grübel, besser gleich weglassen

@Tim
Mit Gleichrichter hast du in 50% der Zeit die richtige, in den anderen
50% die falsche Masse, alle 10ms wechselnd. Und wenn du die Schaltung
über RS232 an den PC anschließt fliegt FI/Sicherung raus und aus
Schaltung und PC kommen diese kleinen grauen Wölkchen...

Mal im Ernst. Die vorgeschlagene Stromversorgung sollte nur jemand
verwenden der ganz genau weiß was er tut. Vor allem ein Trenntrafo
sollte für Entwicklung und Test absolut selbstverständlich sein.
RS232 ist natürlich genauso tabu.

Autor: Tim (Gast)
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grml, merke schon, dass das Thema komplizierter ist als ich dachte.
Dabei will ich meinem Kumpel doch nur ne ferngeteuerte Steckdose zu
Weihnachten schenken! Nur leider ist der ganze Kram zu gross, um in das
Teckdosengehaeuse zu passen. Da kann ich nur hoffen den MAX232 irgendwie
wegzulassen, um Platz zu sparen.

Autor: emil (Gast)
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hm, habe erst vor einer woche beim bauhaus ein set mit 3!
ferngesteuerten funkdosen (433mhz) + fernbedienung um 14.95 gekauft;
ist doch ganz passend als geschenk für deinen kumpel :-)

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