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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Problem mit LM317


Autor: Steffen (Gast)
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Hallo!

Ich habe ein (hoffentlich) kleines Problem mit meiner
Spannungversorgung.

Für ein Projekt brauche ich konstante 3,3V Spannung. Nun habe ich bei
Reichelt einen LM317 bestellt (leider ist es ein TS317 im TO220
geworden - sollte aber nichts ausmachen).

Beschaltung siehe Anhang.

Drehe ich nun am Poti, so erhalte ich zwischen 9.1 und 7.05 V angezeigt
beim Output. Eingangsspannung sind 9V DC.

Die Dioden sind nur zum Schutz des LM317 da, falls bei Output eine
höhere Spannung anliegt wie am Input.

Wo liegt mein Fehler? Was kann ich falsch gemacht haben?

Viele Grüße und Danke!
Steffen

Autor: Gerhard Gunzelmann (Gast)
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Hallo Steffen

ich hab jetzt zwar kein Datenblatt da, aber wenn ich mich nicht irre,
sollte der Widerstand zwischen ADJ und Output fix so um die 120 Ohm
betragen. Der Widerstand gegen Masse kann dann variieren. Haste schon
mal den Ausgang mit einem Oszi gemessen ? Das Ding schwingt vielleicht.
Also evtl Schaltung ändern (Widerstand so um die 120 Ohm, und Trimer
gegen Masse und noch nen Elko am Ausgang gegen Masse (10uF)

Gerhard

Autor: Thorsten (Gast)
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Im Datenblatt des LM317 steht, daß der Widerstand ADJ und OUT 240 Ohm
betragen sollte, da er für die Einstellung eines Konstantstroms
notwendig ist. Also m. a. W. er muß KONSTANT sein, mit deiner Schaltung
variierst du diesen aber.

Autor: Thorsten (Gast)
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Oh je, es ist mal wieder spät. Natürlich ist der Widerstand ZWISCHEN ADJ
und OUT gemeint :)

Autor: Benedikt (Gast)
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Ich hatte auch immer Probleme mit dem LM317. Der Grund ist einfach: 5mA
Mindestlast sonst passt die Spannung überhaupt nicht !

Autor: Steffen (Gast)
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Hallo!

Danke für eure Antworten.

Ich habe nun 100 Ohm zwischen Out und Adj eingebaut und zwischen Adj
und GND 160 Ohm mittel Poti eingestellt. Jetzt geht es einwandfrei
(auch ohne mindest Last).

Danke für eure Hilfe!
Grüße
Steffen

Autor: Thorsten (Gast)
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Wenn man den erwähnten Widerstand 240 Ohm wählt, dann sind das etwa 5mA
die durch den fließen, funktioniert so problemlos. Wenn man den
allerdings größer wählt, kann ein zusätzlicher Lastwiderstand notwendig
sein.

Autor: Steffen (Gast)
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sind 100 ohm auch in ordnung? habe leider keine 240 da ....

Autor: Ruediger (Gast)
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Hier noch was allgemeines zum Thema Spannungaregler.

http://pi1.physi.uni-heidelberg.de/physi/ausbildun...

Autor: Steffen (Gast)
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Ach ja - jetzt habe ich noch zum Schutz dahinter eine 3,3V ZDiode
schalten. Sollte dazu dienen, dass 3,3 V auch exakt gehalten werden und
nicht (irgendwie) überstiegen werden können.

Anoda an GND, Kathode an Out.
Leider kann ich problemlos bis auf 3,7 V gehen. Dann hört mein Poti
auf. Wie ist das zu erklären?

Grüße
Steffen

Autor: h-a-l-9000 (Gast)
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Siehe Datenblatt -> Diodenkennlinie deiner Z-Diode. Z-Dioden begrenzen
nicht schlagartig, sondern die Spannung hängt auch vom Strom ab.

Autor: Steffen (Gast)
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Peng - natürlich.
Da hätte ich auch selbst draufkommen können. Ich werde sie dann auf
jeden Fall mal mit einbauen.

Danke nochmals!

Gute Nacht
Steffen

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