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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Bauteilbezeichnung


Autor: Nock Dog (nock)
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Guten Tag,

ich bin gerade am Überlegen ob ich mir ein Gitarrenverstärker selber 
baue und dabei bin ich auf diesen Schaltplan gestoßen.
Zuerst haben mich die Kondensatorbezeichungen verwirrt bis ich dann auf 
diese Seite gestoßen bin:

http://www.jukebox-world.de/Forum/Archiv/FAQ-Techn...

Ich glaube das beschreibt schonmal deren Größe oder ? also zB M223 is 
dann ein 22 pF Kondensator.
Bleibt bei den Kondensatoren nur noch eine Frage und zwar was meinen die 
mit M und BF, da konnte ich mir nichts sinnvolles zusammenreimen 
vielleicht ja ihr?

So dann c1 & c2 bin ich bis jetzt der Meinung das dass nen 
Entstör-Kondensator mit 47pF ist, stimmt das?

L7 sieht für mich nach einer Drossel aus, bin ich bis jetzt noch drauf 
gestoßen deswegen frag ich lieber vorsichtshabler^^.

Wäre toll wenn ihr mir weiter helfen könntet danke schonmal!

Autor: mhh (Gast)
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Nock Dog schrieb:
> also zB M223 is
> dann ein 22 pF Kondensator.

Eigentlich 22 nF. C4 und C6 sind 47 pF. C5 220 nF.

Autor: MaWin (Gast)
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> L7 sieht für mich nach einer Drossel aus

Eine Gleichtakt-Drossel, also 2 auf einem (Ring-)kern.

> So dann c1 & c2 bin ich bis jetzt der Meinung

Ein Durchführungskondensator wenn man es gut bauen will,
der durch das innenliegende noch mal abschirmende
Weissblechgehäuse geht.

> also zB M223 is dann ein 22 pF Kondensator.

Sicher nicht.

Sondern 22nF.

> meinen die mit M und BF,

Keine Ahnung, aber für beide Kondensatoren wird man
Folienkondensatoren wie MKS von Wima nehmen, denn die
Werte von 22nF und 220nF liegen in deren Bereich.

Autor: Nock Dog (nock)
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Danke für die schnelle Antwort. Ich hab gestern Abend mal ausschau nach 
den Durchführungskondensator und der stromkompensierten Drossel 
gehalten.
Ersteres habe ich schon was passendes gefunden, nur bei der 
Gleichtaktdrossel bin ich noch nen bissel unschlüssig weils von der 
CM08RB 5 verschiedene Klassifikationen gibt, bei der bis jetzt nur eine 
rausfällt weil sie mit 4 anstelle von 2 Wicklungen daherkommt.

Nr.  Z (100Mhz)   I in A
01     2500         2,0
02     2000         2,4
04     2000         3,0
05      450         2,4

Welche darfs denn nun für mich seien? Ich versuchs mal mit meinem 
Wissensstand zu lösen:
Also laut Schaltplan bilden Gleichtaktdrossel und Durchf.-kondensator 
nen LC-Tiefpass.
Dessen Grenzfrequenz liegt bei 1,468 MHz ?
Wieso so hoch, doch kein LC-Tiefpass oder falsche Formel?

Jetzt frag ich mich wie ich ableiten soll wieviel Impedanz die Drossel 
benötigt?
Aber das pack ich irgendwie nicht :(
Mich verwirrt gerade alles ausserdem ist das Datenblatt auch irgendwie 
wiedersprüchlich geschrieben steht das z.B. die 05er Drossel bei 100Mhz 
eine Impedanz von 450 ohm besitzt, wenn man jetzt im Diagramm nachschaut 
dann sieht mal das es aber 500 Ohm sind bei den anderen siehts ähnlich 
aus... naja bissel über 10% Abweichung sind sowieso gegeben...

Könnt ihr mir nen Tipp geben?
Z kann man in dem Fall vielleicht nicht einfach untern Tisch fallen 
lassen oder? :D


Hier noch der Link zum Dateblatt (CM08RB):
http://www.yuden.co.jp/ut/product/pdf/coil03_e.pdf

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Das ist doch Audio! Dann nimm die mit dem höchsten Induktivitätswert. Da 
ist immer noch genug Luft.

Autor: Nock Dog (nock)
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Du sagst also das man die Impedanz vernachlässigen kann.
Könntest du das noch nen bissel präzisieren, weil ich das nicht ganz 
nachvollziehen kann! Danke.

Autor: MaWin (Gast)
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> Welche darfs denn nun für mich seien?

Keine. Gnadenlos übertriebener Strom.


> Wieso so hoch

Das soll ja im wesentlichen Radiostörungen abfangen.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Nock Dog schrieb:
> Du sagst also das man die Impedanz vernachlässigen kann.
> Könntest du das noch nen bissel präzisieren, weil ich das nicht ganz
> nachvollziehen kann! Danke.

Tiefpaßfilter, Eckfrequenz suchen.

Autor: Nock Dog (nock)
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Gut also kann ich die Impedanz vernachlässigen und es ist letztendlich 
egal welche Drossel ich nehme?

Autor: Raimund Rabe (corvuscorax)
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Die angedachten Drosseln mit 2A Nennstrom sind Overkill, denn im 
NF-Signalzweig fließen i.d.R. nur Ströme bis in den vielleicht 
einstelligen Milliampere-Bereich. Folglich sind es keine Induktivitäten 
mit Ausmaßen (d.h. Durchmessern) von einigen Zentimetern, sondern sie 
werden eher weniger als 1cm Durchmesser haben.
Aber ich geb ja zu, das genau diese kleinen stromkompensierten 
Ringkerndrosseln, bei z.B. Reichelt nicht zu finden sind.
Bei http://elpro.org/shop.php schau z.B. bei den Hauptgruppen unter 
"Induktivität" und dann bei den Produktgruppen unter 
"Daten-/Signaldrosseln" nach. Dort gibt's dann 'ne kleine Liste mit 
einigermaßen passenden Drosseln. Leider keine mit 2x250µH sondern nur 
2x100µH (CMJ-2-101) oder gleich 2x1000µH.

Autor: Nock Dog (nock)
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Die 2A fand ich auch nen bissel überdiminsioniert, aber das is ja die 
Drossel die dafür vorgesehn ist ...
naja ich denke ich werde es somachen das ich den 
Durchführungskondensator also normale Folie nehm und die Drossel ggf. 
selbstwickel oder halt so wählen das die Grenzfrequenz in etwa passt. 
(ggf. würde ich sie allerdings bei ~60kHz legen weil ich nicht einsehe 
wieso die so hoch ist :/)

Etwaige Drosseln:
http://de.farnell.com/jsp/search/browse.jsp?N=1003...

Gibt sogar eine die 2x250µ hat allerdings 50% Toleranz!!! Das doch 
witzlos.
Naja irgendwie werden wir das Kind schon schaukeln.^^

Danke für die Hilfe

Autor: MaWin (Gast)
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Du solltest halt die Drossel so bauen, daß sie 100 MHz und 2500 MHz auch 
noch gut dämpft und nicht dabei ihre kapazitive Kopplung besser wird als 
die der Durchführungskondensataoren.

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