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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik CBGA 100 Gehäuse


Autor: Mikrofun R. (mikrofun)
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Eben bin ich über das Gehäuseformat "CBGA 100" gestolpert, z. B. beim 
ATxmega384A1. Das ist ein Chip mit 7 mm x 7 mm Fläche und 100 Pins, die 
in einem Array unter dem Chip angeordnet sind.

Nur aus Neugier: Weiss jemand, wie man sowas anschließt? Gibt es dafür 
Sockel?

Vorstellen kann ich mir derzeit nicht, dass ein solcher Chip auf einer 
simplen 2-lagigen Platine sitzt, aber vielleicht fehlt mir da die 
Phantasie...

Autor: Sauger (Gast)
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Autor: Иван S. (ivan)
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Mikrofun R. schrieb:
> Eben bin ich über das Gehäuseformat "CBGA 100" gestolpert, z. B. beim
> ATxmega384A1. Das ist ein Chip mit 7 mm x 7 mm Fläche und 100 Pins, die
> in einem Array unter dem Chip angeordnet sind.

Das ist ein normales Ball Grid Array (BGA) in der Plastikausführung, 
auch wenn das Prefix C normaler Weise auf ein keramisches Package 
schließen sollte.

> Nur aus Neugier: Weiss jemand, wie man sowas anschließt? Gibt es dafür
> Sockel?

Das wird aufgelötet, vorzugsweise in einer Reflow-Anlage. Händisch Löten 
ist hier nicht mehr möglich, von Heißluftexperimenten abgesehen. Sockel 
gibt es vermutlich keine, eventuell teure Spezialausführungen mag es 
geben, auch wenn ich den Sinn daran nicht erkennen würde.

> Vorstellen kann ich mir derzeit nicht, dass ein solcher Chip auf einer
> simplen 2-lagigen Platine sitzt, aber vielleicht fehlt mir da die
> Phantasie...

Die Verwendung von BGA-Packages setzt oftmals die Verwendung einer 
Multilayer-Platine vorraus.

Gruß, Iwan

Autor: faustian (Gast)
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"Sockel gibt es vermutlich keine, eventuell teure Spezialausführungen 
mag es
geben, auch wenn ich den Sinn daran nicht erkennen würde."

Non-ISP-Programmierung/Testen/Selektieren des Bauteils im 
Produktionsumfeld?

Je nach Frequenzbereich kann man so ein Ding evtl noch umdrehen und 
spidern, ist aber eine Heidenarbeit...

Autor: Mikrofun R. (mikrofun)
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> Sockel gibt es vermutlich keine, eventuell teure Spezialausführungen mag es
> geben, auch wenn ich den Sinn daran nicht erkennen würde.

Mir sind schon hin und wieder mal AVRs aus ungeklärten Gründen kaputt 
gegangen. Da wäre es schön gewesen, wenn ich einfach nur den Prozessor 
anstelle einer ganzen Platine hätte tauschen können. (In einem Fall half 
das Auslöten mit Heißluft, allerdings geht sowas nicht, wenn in der Nähe 
noch andere Bauteile sind.)


> Je nach Frequenzbereich kann man so ein Ding evtl noch umdrehen und
> spidern..

Was ist damit gemeint? Alle Pins mit Drähten versehen?

Autor: faustian (Gast)
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"Was ist damit gemeint? Alle Pins mit Drähten versehen?"

Japp ....

Autor: Michael Leusink (hasimaus)
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Hallo,

für viele BGA Gehäuse gibt es Sockel und zum Teil auch Adapter um diese 
Sockel wiederum auf Lochrasterplatinen einzusetzten.
Manchmal gibt es auch Sockel die wieder auf den BGA-Footprint gehen. 
Damit kann im Prinzip die gleiche Platine für Tests (mit Sockel) und für 
die Serie benutzt werden.

"Emulation Technology" ist einer der mir einfällt, ohne zu wissen ob die 
jetzt ausgerechnet für den Typen einen Adapter haben.
In Deutschland gibt's aber auch einige.

Gruß

Autor: Mikrofun R. (mikrofun)
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> "Emulation Technology" ist einer der mir einfällt ...

Eine Suche nach CBGA 100 auf deren Webseite liefert leider keine 
Treffer.

Autor: Alex Chili (habanero)
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Hat von euch schon Mal jemand einen CBGA Reflow-verlöetet?

Ich teste das hier nun schon ein Weilchen, bekomme die Balls aber nicht 
flüssig. Muss man da etwas Sachen beachten, die man bei "normalen" BGAs 
nicht beachten muss?

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