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Forum: PC Hard- und Software Grafikkarte identifizieren


Autor: Torsten Schwalm (torstensc)
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Servus,

hat schon mal jemand so eine Grafikkarte wie im Anhang gesehen?
An dem grauen 34poligen Wannenstecker hängt ein Industrie-LCD-Panel
dessen Typ ich allerdings nicht genau kenne. Was für ein Anschlusstyp
könnte das sein? Diese Karte ist defekt, und ich brauche unbedingt eine
neue.

Torsten

Autor: Michael_ (Gast)
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Schlechte Karten!
Ich kenne so etwas mit AGP aus einer Lasermaschine.
Versuche das Teil zu reparieren.

Autor: mhh (Gast)
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Das wird keine im normalen Handel erhältliche Graka sein. Da habe ich 
wenig Hoffnung, daß Du sowas finden wirst.

Der 34 pol. Anschluss könnte ein sogenannter Future-Port sein, wie er 
auf PCI-Grafikkarten stellenweise zu finden war.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Für diese Karte wirst Du --außer vom Hersteller oder aus einem 
baugleichen Gerät-- keinen Ersatz bekommen können.

Einerseits ist das eine 8-Bit-ISA-Karte, und so etwas ist schon seit 
bald 20 Jahren nicht mehr produziert worden (die Datecodes und der 
Aufkleber auf dem EPROM lassen auf ein Fertigungsdatum irgendwann 1994 
schließen). Andererseits ist das eine Spezialkarte, kein Standard, 
nichts in großen Stückzahlen produziertes. Aus Taiwan kommt die Karte 
nicht, so sehen mitteleuropäische Kleinserien aus.

Der auf der Karte verbaute Baustein von C&T ("Chips & Technologies") war 
Anfang der 90er häufiger auf Graphikkarten für die Ansteuerung 
monochromer LC-Displays zu finden; so etwas hat beispielsweise die Firma 
Jumptec hergestellt (mittlerweile von Kontron geschluckt). Die sehen 
aber ganz anders aus.

Woraus schließt Du eigentlich, daß die Karte und nicht irgendwas 
anderes defekt ist?

Autor: Andreas Ferber (aferber)
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Welche Karte oder wie der Connector belegt ist kann ich dir zwar leider 
nicht sagen, es gibt aber immerhin ein Datenblatt zu dem Grafikchip:

http://www.chinaicmart.com/pdf/pdf_down.asp?id=1132483

Ab Seite 139 (PDF-Zählung) sind da auch Anschlussbeispiele für LCDs 
drin, allerdings keines mit einem 34poligen Anschluss.

Wenn kein Ersatz auftreibbar ist, könnte das zumindest beim 
Durchklingeln der Karte helfen ;-)

Andreas

Autor: egberto (Gast)
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Hilft zwar nicht weiter, hatte aber auch zuerst (ohne die Bilder genau 
anzuschauen) ROBOTRON im Hinterkopf.
Prähistorisch Technik halt - jetzt ist die Chance für den Schnitt 
(aktuelle Hardware mit Support)!!!

Viele Grüße,

egberto

Autor: Torsten Schwalm (torstensc)
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Tja, die Karte ist aus einem Zeiss-Elektronenmikroskop von 1994.
Zeiss ist am Suchen ob sie sowas noch haben, allerdings wenn zum
mindestens 4-Stelligen Preis. Das die Karte defekt ist habe ich
probiert. Das Display zeigte erst ein paar Streifen und fiel dann
komplett aus. Aus dem 15pol VGA Anschluss kommt nur Schrott raus.
Beim Einbau einer genauso alten anderen Karte (von 1992; ja, sowas
habe ich noch eingelagert) und Anschluss eines alten VGA-Monitors
habe ich wieder Bild. Allerdings ist das Panel für eine Menüsteuerung
mit Tasten und Drehreglern drumherum welche dynamisch angezeigt
werden. Damit ist ein Hintellen eines normalen Monitors nicht möglich
weil man die Tasten nicht zuordnen kann. Ich hatte gehofft, das das
irgendein halbregulärer LVDS Port wäre und man was bauen könnte.
Mal sehen.

Torsten

Autor: User (Gast)
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Panel gegen ein VGA-kompatibles auswechseln?

Autor: Unbekannter (Gast)
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Ist das oben genannte "Panel" zufallig das Eingabegerät vom REM, wo man 
Vergrösserung, Kontrast Asigmatismus des REM´s etc. einstellen kann?

Wäre es in diesem Fall nicht möglich 2 Grakas in den PC zu stecken und 
das Panel weiterhin an diesem 3-reihigen Stecker zu betreiben und das 
Bild auf der anderen Grafikkarte auszugeben?
Oder blendet die komische Grafikkarte die Einstellungen des Panels ins 
Bild ein?

Autor: Unbekannter (Gast)
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Könnte es möglich sein, das der EEPROM sich über die Jahre hinweg 
entladen hat? Normalerweise halten Halbleiter sehr lange, länger als die 
meisten Kondensatoren oder die Ladungen in den Gates der EEPROMs.

Könntest mal versuchen, den EEPROM auszulesen. Danach mit 
Versorgungsspannung und Temperatur während des Auslesens variieren, 
damit sich die Logiklevel ändern, sodass man gegebenenfalls gekippte 
Bits erkennt.

Das andere DIL-Teil sieht so nach GAL aus, lasst sich auch irgendwie 
auslesen und neu programmieren.

Autor: User (Gast)
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Wenn der Rechner PC-kompatibel ist und der EPROM-Inhalt beschädigt wäre 
gäbe es kein verunstaltetes Bild sondern gar kein Bild und eine 
Piepton-Fehlermeldung.

Mit viel Glück ist nur einer der DRAM-Chips kaputt. Die Plaine evtl. mal 
etwas verwinden, wenn sich dann etwas tut möglicherweise eine kalte 
Lötstelle.

Autor: Torsten Schwalm (torstensc)
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Es ist ein TEM Zeiss 906. Eisspray und wackeln, klopfen habe ich
schon probiert. Hilft nix. Ich denke irgendeine Takterzeugung
funktioniert nicht mehr da das Panel erst flackernde Streifen
gezeigt hat, der Rest des Bildes aber OK war. die Streifen traten
im Bild an willkürlichen Stellen auf und sprangen hin und her.
Auf diesem LCD Display werden die kompletten Einstelldaten angezeigt,
welche ich mit den um das Panel gebauten Inkrementalgebern und Tasten
verändern kann. Dabei haben die Tasten und Geber keine feste Funktion
sondern die gerade auf dem Display angezeigte, je nach Menü.
Ich werde mal probieren ein VGA-kompatibles Display in 11" Größe
zu besorgen. Je nachdem was mir Zeiss für ein Angebot macht.

Torsten

@Unbekannter
Gingen bei einem 386 schon 2 Grafikkarten? Da dürfte sich doch das
GraKa-Bios gegenseitig stören, oder?

Autor: Icke (Gast)
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>Da dürfte sich doch das GraKa-Bios gegenseitig stören, oder?

Richtig. Es gab ein paar Karten, wo sich das BIOS per DIP oder Jumper 
deaktivieren ließ, damit könnte es funktionieren. Der 
Multi-Monitor-Betrieb muß aber auch vom Betriebssystem unterstützt 
werden.

Autor: ... (Gast)
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> Gingen bei einem 386 schon 2 Grafikkarten? Da dürfte sich doch das
> GraKa-Bios gegenseitig stören, oder?

Jein, Hercules-Karten (Text-Mode) ließen sich parallel zu VGA-Karten 
betreiben. Konnten z.B. die alten Borland-Tools nutzen.

Autor: Icke (Gast)
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>Jein, Hercules-Karten (Text-Mode) ließen sich parallel zu VGA-Karten
>betreiben.
Dazu brauchts aber auch einen speziellen Monochrom-Monitor mit 
TTL-Eingang. Und der dürfte inzwischen ebenso schwer beschaffbar sein...

Autor: Andreas Ferber (aferber)
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Icke schrieb:
> Dazu brauchts aber auch einen speziellen Monochrom-Monitor mit
> TTL-Eingang. Und der dürfte inzwischen ebenso schwer beschaffbar sein...

Nuja, wir sind hier auf mikrocontroller.net, da sollten sich einige 
finden, die eine Schaltung zur Umsetzung nach VGA problemlos hinbekommen 
dürften ;-)

IIRC reichen da ggf. schon ein paar Widerstände für die 
Pegelanpassung...

Schwieriger dürfte es aber sein, eine auf VGA zugeschnittene Anwendung 
(vermutlich unter DOS) mit einer Hercules-Karte kommunizieren zu lassen 
;-)

Andreas

Autor: Icke (Gast)
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>IIRC reichen da ggf. schon ein paar Widerstände für die
>Pegelanpassung...
Leider nicht. Die TTL-Monitore arbeiten mit 50 Hz Vertikalfrequenz, 
damit können m.E. nur sehr wenige VGA-Monitore umgehen.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Die Vertikalfrequenz ist das geringere der Probleme, aber die viel zu 
geringe Horizontalfrequenz von nur etwa 18 kHz, die macht die Sache 
unlösbar.
VGA-Festfrequenzmonitore nutzen in allen Betriebsarten knapp 32 kHz.

Autor: ... (Gast)
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> Schwieriger dürfte es aber sein, eine auf VGA zugeschnittene Anwendung
> (vermutlich unter DOS) mit einer Hercules-Karte kommunizieren zu lassen
> ;-)

Der Sinn der Sache war auch eher, den Debugger auf dem Herculesmonitor 
zu haben und die zu debuggende VGA-Anwendung halt auf dem VGA-Monitor.
OK, nutzt dem TO jetzt aber eher wenig bis garnicht.

Autor: Andreas Ferber (aferber)
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Icke schrieb:
> Leider nicht. Die TTL-Monitore arbeiten mit 50 Hz Vertikalfrequenz,
> damit können m.E. nur sehr wenige VGA-Monitore umgehen.

Angeblich (ohne es überprüft zu haben) sollen halbwegs aktuelle TFTs 
mit 50Hz meist keine Probleme haben (selbst dann wenn in den technischen 
Daten was anderes angegeben ist). Hängt mit PAL-DVDs zusammen ;-) Kann 
allerdings wohl teilweise ein wenig ruckeln, weil das Display intern 
nach 60Hz umrechnet.

Die stellenweise noch vorhandene C64-Fraktion nutzt das wohl teilweise 
auch.

Andreas

Autor: Andreas Ferber (aferber)
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Rufus t. Firefly schrieb:
> VGA-Festfrequenzmonitore nutzen in allen Betriebsarten knapp 32 kHz.

Exakt 31,5kHz, um genau zu sein. Aber ein VGA-/Festfrequenz/-Monitor 
dürfte heute ungefähr genauso leicht auftreibbar sein wie ein 
MDA/Hercules-Monitor ;-)

Andreas

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Andreas Ferber schrieb:
> Aber ein VGA-/Festfrequenz/-Monitor
> dürfte heute ungefähr genauso leicht auftreibbar sein wie ein
> MDA/Hercules-Monitor ;-)

Das schon, aber die Zeilenfrequenz dieser Monitore ist einerseits das 
absolute Minimum, das heutzutage noch bei Monitoren anzutreffen ist , 
andererseits aber auch ein Wert, den auch heutzutage jeder analog 
ansteuerbare* Monitor mit Sicherheit verarbeiten kann.


*) Für Pedanten: Gemeint sind natürlich Monitor mit "VGA"-Anschluss.

Autor: Ralf (Gast)
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Die Karte besitzt oben ja anscheinend einen sogenannten
26poligen Vesa-feature connector. Dann gab es da noch
den sogenannten LPB (Local peripheral bus) connector.
Der 34-polige LPB connector war eine Erweiterung des
Vesa-Feature connectors, wie man ihn etwa auf S3 trio64V+
Karten findet (siehe Photo). Da stellt sich nun die Frage,
ob es sich bei dem Anschluss um diesen LPB-connector handelt?

Es sieht aber eher so aus, als hätte man sich einen eigenen
proprietären Anschluss für ein spezielles Display mit einem
speziellem Bios an eine "normale" Grafikkarte drangefrickelt.
Sozusagen ein frühes "Dualview"?

Zu einer möglichen Reparatur:
Beginnen würde ich mit den drei gelben Tantal-Kondensatoren
und diese durch neue ersetzen. Hoffentlich sind die nicht schon
niederohmig geworden und haben irgend etwas anderes zerstört.
Bei Geräten aus den achtziger Jahren gab es einige solcher Defekte.
Also einen scharfen Blick auf die Kondensatoren allgemein werfen.
Sitzt da ein Spannungsregler neben dem Anschluss? Spannung messen.
Anschließend alle SMD-Widerstände etc. durchmessen, und als letztes
Speicher und Chipsatz (als wirklich allerletztes) versuchen
auszutauschen ...

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Zum Grafikchip gibts noch ein paar alte Texte von X.org:

http://www.igl.ku.dk/~fsp/varia/ct5xx.html
Chips & Technologies 655xx video chips

http://www.x.org/releases/X11R7.5/doc/chips.html
"ct65530: This is a very similar chip to the 65520. However it 
additionally has the ability for mixed 5V and 3.3V operation and linear 
addressing of the video memory. (Max Ram: 1Mb, Max Dclk: 56MHz@3.3V, 
68MHz@5V)"

http://www.embeddedlinks.com/chipdir/n/65.htm
F65530   video   VGA  controller 1M D/VRAM* do. Full color. max 
1280*1024 16c and 800*600 256 col., Supports Local Bus.   C&T, now Intel

Autor: Frank K. (fchk)
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Was für ein Display hängt da dran? Farbe? Monochrom? Auflösung?

Ich tippe darauf, dass man dort ein normales STN/CSTN Panel anschließt, 
d.h. 8 bis 16 Datenleitungen, Pixeltakt, HSYNC, VSYNC, ggf. irgendwelche 
speziellen Spannungen für das Panel selber.

Dafür gibts keinen Standard, das macht jeder wie er will.

Der exakte Typ des LCD Panels könnte vielleicht helfen.

fchk

Autor: Michael_ (Gast)
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Ich glaube mich zu erinnern, das auch CGA/EGA und VGA parallel in einem 
386 zu betreiben war.
Damals gab es Multinorm-Monitore. Die konnten Hercules, CGA, EGA und 
VGA.
Meiner funktioniert noch!

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Michael_ schrieb:
> Ich glaube mich zu erinnern, das auch CGA/EGA und VGA parallel in einem
> 386 zu betreiben war.

Nein, waren sie nicht, da alle drei die gleichen I/O-Adressen nutzten. 
Nur die Kombination MDA und EGA/VGA war möglich.

Autor: ... (Gast)
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> die gleichen I/O-Adressen
Eher nicht. MDA/MGA/CGA nutzen die selben IO-Addressen.
Du meinst wahrscheinlich Speicheradressen.

Autor: Michael_ (Gast)
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Ich werde noch einmal bei Herrn TISCHER nachsehen.

Autor: MaWin (Gast)
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Der CHIPS ist bekannt als gute Basis zum Aufbau monochromer LCD-Karten.

1. EPROM sichern und eventuell von Zeiss die Daten holen und 
vergleichen, die sollten die ja noch haben.

2. Hast du nachgelötet, oder besser denkst du daran dass in eine 
professionelle Bude zu geben, die die Karte mal mit gut Flussmittel 
nachlötet ? Kaputt gehen kann sie nicht mehr, sie ist schon kaputt, 
insofern sind Bedenken wegen 2-maligem Temperaturstress der Bauteile 
hinfällig. Und EPROM hast du ja gesichert :-)

3. Wenn Speicher kaputt ist, sollte sich das ja nur auf immer dieselben 
weniger als 1/4 Bereiche des Bildes auswirken, daher glaube ich das 
nicht.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Vielleicht mal als zweite Grafikkarte in einen neueren PC (noch) mit 
ISA-Bus stecken und Knoppix o.ä. booten. Wenn das die Karte noch findet, 
ist zumindest das Businterface noch in Ordnung. Außerdem kann man dann 
mit dem Oszilloskop mal die Signale anschauen.

Autor: Egon (Gast)
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Wenn das ein Quarz ist (schlecht erkennbar), die gehen auch gern mal 
kaput.

Autor: Torsten Schwalm (torstensc)
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Der Herr Tischer, das gute alte "PC-Intern 3". damals haben wir noch
Grafikdemos in Assembler programiert. Das waren noch Zeiten.
Die Karte scheint als solches noch erkannt zu werden, da der Rechner
nicht streikt. Egal welchen Monitor (auch steinalte Multisync...) ich
an den VGA-Anschluss hänge kommt "Signal out of Range". Also irgendwas
kommt noch raus. Ich werde erst mal Zeiss abwarten bzw mich mal nach
einem Industrie-VGA-kompatiblen Panel umsehen. Habe noch einmal nach-
gemessen, müsste ein 9" sein.
Nachlöten... kann ich dann immer noch.
Danke für eure Hilfe.

Torsten

Autor: User (Gast)
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MaWin schrieb:
> 3. Wenn Speicher kaputt ist, sollte sich das ja nur auf immer dieselben
> weniger als 1/4 Bereiche des Bildes auswirken, daher glaube ich das
> nicht.

[ ] Ich weiß, wie der Speicher auf alten Grafikkarten aufgeteilt ist

Autor: alter_sack (Gast)
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Ich könnte wetten, dass das 28-pol EPROM mit dem BIOS hinüber ist. Da 
ist nur ein weisser Aufkleber auf dem Löschfenster und das Teil ist 16 
Jahre alt, die Speicherzellen haben ihre Lebensdauer also schon längst 
erreicht.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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So kritisch ist das nicht. Der einfache weiße Aufkleber genügt, solange 
da nicht tagein, tagaus irgendwas UV-haltiges draufleuchtet. Ich kenne 
Geräte mit ebensolchen Aufklebern auf ihren Eproms, die 1986 
programmiert wurden und heute noch funktionieren.

Und so eine Graphikkarte ist im PC eingebaut, und dadrinnen ist es in 
der Regel dunkel.

Es ist hier sogar ziemlich sicher, daß es nicht das Graphikkarten-BIOS 
ist, Erweiterungs-BIOSe sind nämlich mit einer Prüfsumme gesichert. 
Stimmt die nicht, wird der darin befindliche Code nicht vom Haupt-BIOS 
des PCs aufgerufen. Das aber geschieht, da die Graphikkarte ja 
irgendwas tut. Würde das BIOS aber nicht aufgerufen, würde die 
Graphikhardware nicht initialisiert und es erschiene weder auf dem 
LC-Display noch auf einem angeschlossenen Monitor irgendetwas. Und der 
PC würde sich mit Pieptönen beschweren, daß ihm die Graphikkarte fehlt.

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