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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Bewerbung bei/Erfahrung mit OSB AG


Autor: bewerber (Gast)
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Ich bin mehr oder weniger Berufseinsteiger (IT'ler mit großem Interesse 
an Elektronik) und bin am überlegen, ob ich mich bei der OSB AG bewerben 
soll - Homepage: http://www.osb-ag.de

Hat jemand Erfahrung mit dieser Firma und kann mir vielleicht ein 
bisschen was berichten? Oder, wenn ihr Euch die Homepage anseht: Was 
würdet ihr von dieser Firma halten?

Die allgemeine Diskussion für oder wider Ingenieursdienstleister gabs 
hier ja schon zur Genüge, ich habs (größtenteils) gelesen und für mich 
selbst mitgenommen, dass das im Allgemeinen eher schlecht ist (v.a. für 
Berufseinsteiger), aber nicht immer so sein muss.

Vielen Dank!

Autor: Peter (Gast)
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Ich habe mich da beworben, soweit ich noch weiss, weil die auf mein 
Profil bei Ungeheuer (?) aufmerksam wurden
Es gab nach meiner Bewerbung eine Eingangsbestätigung oder noch den 
üblichen Skillbogen.
Das war's.

Bewerben und weitersehen, es sei denn du hast andere bessere 
Jobangebote.

Autor: Wilhelm (Gast)
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Ja, bekomme da seit geraumer Zeit öfters mal Anfragen aus Ungeheuer.de 
für verschiedene Filialen. Hab mich da vor 3 Wochen nach einer aktuellen 
Nachfrage mal in einer Filiale beworben. Prompt, kommt da ein Skillbogen 
zurück. Den auch beantwortet.

Mehr ist nicht passiert.

Den Bewerberbogen, kann man ja speichern und weiter verwerten, für 
spätere Anfragen aus weiteren OSB-Filialen. ;-)

Autor: ian (Gast)
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Hallo.
Ich bin seit einigen Wochen für die OSB in Berlin tätig. Ich kann bis 
jetzt nur positives berichten. Die Firma legt sehr viel Wert auf 
Mitarbeiterbindung. Zudem ist der Umgang unter den OSB-Mitarbeitern 
hervorragend. Gerade ich als Berufseinsteiger provitiere von der enormen 
Präsenz der OSB in den unterschiedlichsten Unternehmen und habe das 
Glück, sofort in einem großen Unternehmen ungekommen zu sein. Weder die 
Bezahlung noch die Weiterentwicklungschancen bleiben hierbei auf der 
Strecke.

Gruß ian

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Mitarbeiterbindung beim Dienstleister??!!
Wie geht das?
Tolle Events fand ich als Einsteiger auch beeindruckend,
jetzt bin ich lieber bei meiner Familie. B-)

Autor: hosch (Gast)
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ian schrieb:
> Hallo.
> Ich bin seit einigen Wochen für die OSB in Berlin tätig. Ich kann bis
> jetzt nur positives berichten. Die Firma legt sehr viel Wert auf
> Mitarbeiterbindung. Zudem ist der Umgang unter den OSB-Mitarbeitern
> hervorragend. Gerade ich als Berufseinsteiger provitiere von der enormen
> Präsenz der OSB in den unterschiedlichsten Unternehmen und habe das
> Glück, sofort in einem großen Unternehmen ungekommen zu sein. Weder die
> Bezahlung noch die Weiterentwicklungschancen bleiben hierbei auf der
> Strecke.
>
> Gruß ian

Enttarnt durch Sprachwahl.

Autor: Gerald (Gast)
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Gestern kam was Feines rein:

*******************************************
Betreff der mail: "Interesse an Bewerbungsunterlagen"

Sehr geehrter Herr H.,

mein Name ist A.....s G......r von der OSB AG in MÜNCHEN. Wir werden 
unser
Team im Bereich Maschinenbau/Elektrotechnik erweitern. Gemäß Ihrer
bisherigen beruflichen Erfahrung passen Sie sehr gut auf eine der neu zu
besetzenden Positionen. Um nähere Details besprechen zu können, bitte 
ich
Sie mir Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen zukommen zu lassen und 
mir
ebenfalls Ihre telefonische Erreichbarkeit mitzuteilen.

*******************************************

Jetzt wird man von den Firman schon belästigt. Wird Zeit, daß ich einen 
Personalberater beauftrage, die Firmen für mich vorzusortieren.

hehehe

Autor: Ich (Gast)
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@hosch

ian schrieb:
> Weder die
> Bezahlung noch die Weiterentwicklungschancen bleiben hierbei auf der
> Strecke.

Das mit den Weiterbildungschancen merkt ian schon nach einigen Wochen?

ian schrieb:
> Gerade ich als Berufseinsteiger provitiere von der enormen
> Präsenz der OSB in den unterschiedlichsten Unternehmen und habe das
> Glück, sofort in einem großen Unternehmen ungekommen zu sein.

Wie merke ich das als Berufseinsteiger? kopfkratz

Heisser Tipp ans OSB - etwas weniger ist oft mehr!
Zumindest was Werbum angeht.

Provitieren wie Profit oder Provi(o)kation?

Schönen Abend!

Autor: ian (Gast)
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Hallo liebe Forenmitglieder/ Gäste

ich bin schwer erstaunt über das Hellseherwissen mancher Gäste hier. Um 
hier einmal ganz klar Missverständnisse aus dem Weg zu räumen äußere ich 
mich mal mit normaler "Sprachwahl". Wie bereits erwähnt, bin ich seit 
einigen Wochen für die OSB tätig. So kann ich sehr gut beurteilen, wie 
die Weiterbildungschancen in diesem Unternehmen sind. Das heißt, ich 
habe sehr viel Kontakt mit anderen Mitarbeitern die schon länger bei der 
OSB tätig sind und Ihre Erfahrungen mir mitgeteilt habe. So hat man bei 
einem Ingenieursdienstleister definitiv mehr die Chance in 
unterschiedlichste Bereiche unterschiedlichster Unternehmen 
reinzuschnuppern, als wenn man gleich einen un/ befristeten Vertrag in 
einem Unternehmen unterschreibt und dort in einer Abteilung hängen 
bleibt. Da die OSB mit mehreren Unternehmen zusammenarbeitet kann man 
also über die Jahre auch in unterschiedlichsten Unternehmen unterkommen 
ohne sich jedesmal selber auf Jobsuche begeben zu dürfen. Dies sind mir 
mich also auch Weiterbildungschancen!

Und JA, man merkt auch als Berufseinsteiger wie eine Firma tätig ist 
oder nicht. Gerade wenn die Firma mit offenen Karten spielt und ihr 
Geschäftsmodell nicht wie bei anderen "Leiharbeitsfirmen" auf 
Mitarbeiterausbeutung aufbaut!! Ich habe sehr gute Einblicke in die 
Abläufe der OSB in Bezug auf Mitarbeiterfindung aber auch auf die 
Verhandlungen mit den einzelnen Unternehmen bekommen und kann daher nur 
positives berichten. Auch das Kommentar, dass man jetzt von den Firmen 
belästigt wird wiederspricht jeder Logik. Wenn man sich schon bei 
Netzwerken wie XING, Monster usw. anmeldet, muss man auch damit rechnen, 
das Firmen auch diese Medium zur Mitarbeiterfindung nutzen. Ich wurde 
ebenfalls über so ein Netzwerk angeschrieben und empfand dies als sehr 
angenehm.

Das Kommentar mit den Mitarbeiterevents lasse ich einfach mal halb 
unbeantwortet. Ich weiß nicht was an einem Treffen (Events, Essen usw) 
mit allen Kollegen einmal im Monat auf Kosten der Firma auszusetzen 
ist??? Und auch ich bin jeden Tag nach der Arbeit zu Hause bei meiner 
Familie.

Und um nochmal eins klarzustellen. Ich bin keine OSB-Führungskraft die 
hier in den unterschiedlichsten Foren die OSB schön reden will wie das 
vielleicht bei den Finanzdienstleistern "Hamburg-Mannheimer" oder so 
üblich ist.

Mit besten Grüßen

Ian

Autor: MATLAB und VHDL-Chef (Gast)
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Prima IAN. Ich halte Dich für sehr glaubwürd. Du bist ja einer 
derjenigen hier, die andauern schreiben, daher ständig im Forum 
unterwegs sind und diesen Beitrag zur OSB nur zufällig gefunden haben.

IRONIE ENDE.

Im Ernst: Da hat einer OSB gegoogelt, kommt hierher und stellt ein 
Positivpost ein. Ok, soll er.

Mir persönlich reicht, was die Dienstleister mir bieten: Einen 
unsicheren Job, der nur dann existiert, wenn es der Wirtschaft gut geht. 
Da die Wirtschaft zur Zeit boomt, kann ich auch selber auf Jobsuche 
gehen.

Klar, wer sich nicht verkaufen kann, der ist bei Dienstleister bestens 
aufgehoben.

Eines ist klar: Was die Dienstleister an Gewinn machen wollen, das fehlt 
dem Ingenieur in der Geldbörse. Und Erfahrungen mal hier mal dort sind 
im Markt überhaupt nicht gewünscht! Es ist solides Verbleiben im Job 
gewünscht und auch in der Position kann man dauernd Projekte haben.

Andererseits: Mein erstens Projekt dauerte 2 Jahre! Das war was 
ordentliches, wo man dran lernen konnte. Das schnelle Gehüpfe führt nur 
zur Oberflächlichkeit.

Autor: ian (Gast)
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Da kann ich wirklich nur schmunzeln.

Mir fehlt nichts in der Geldbörse, ich habe einen unbefriseteten 
Vertrag, ich kann mich sehr gut verkaufen und die Projekte laufen hier 
auch mehrere Jahre im Unternehmen oder aber auch intern im 
Inhouseengineering. Aber lassen wir das alles einfach mal im Raum 
stehen...

Ich wollte mit meinem Anmerkungen nur denjenigen weiterhelfen, die auch 
gerade auf Jobsuche sind und im Internet in Bezug auf Dienstleister auch 
mal eine ehrliche Meinung hören wollen. Denn auch ich habe mich vorher 
sehr viel belesen, im Internet recherchiert und leider keine ehrliche 
und konstruktive Meinung über die OSB gefunden. Daher auch mein 
Statement hier. Aber es ist jedem selbst überlassen wie er seine 
berufliche Zukunft plant. Ich kann hier nur für mich sprechen und ganz 
klar betonen das ich sehr zufrieden bin.

Autor: Jürgen Schuhmacher (engineer) Benutzerseite
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Ich denke, es ist vollkommen in Ordnung, wenn hier jeder seine 
subjektiven Meinungen postet. Zusammen ergibt es dann ein objektives 
Bild.

Es geht ja auch nicht primär darum, die Dienstleister schlecht zu 
machen. Es ist nur halt so, daß die Zeitarbeit eben 2. Wahl ist. Und 
wenn man sich dann einmal woanders bewirbt, hat man als Zeitarbeiter 
schlechtere Voraussetzungen, als jemand, der aus eine richtigen Firma 
kommt - womöglich noch aus einer ungekündigten Stellung.

Firmen denken da auch ganz simpel und unterstellen, daß niemand in die 
Zeitarbeit geht, wenn er nicht muss - selbst, wenn es im Einzelfall 
anders sein sollte.

Die Personalchefs sind ständig mit dem Umstand konfrontiert, daß sich 
Bewerber die Situation schön reden und wenn jemand aus einer 
ungekündigten Stellung abgeworben werden kann, ist das die Nummer 1. Der 
Zeitarbeiter hat da Probleme, Gehaltsforderungen durchzusetzen, da man 
ihm unterstellt, er habe ja wenig gehabt.

In einer ungekündigten Festanstellung hat man die beste 
Verhandlungsposition. Das wissen die meisten von uns Ingenieuren. Und 
die Personaler wissen, dass wir es wissen. Und wenn wir es wissen, aber 
dennoch auch der Klasse 2 an sie herantreten, ist Essig mit einem guten 
Gehalt. Das, was man beim Zeitarbeiter verliert, ist weniger das Gehalt 
im Jetzt, sondern Gehalt und vor allem Position in der Zukunft.

Einzig, wenn man beim Zeitarbeiter zum Teamleiter wird, inhouse Projekte 
managed oder outhouse solche gewinnt, dann qualifiziert man sich gfs für 
eine gute Position in einer Firma.

Das gilt für die OSB-AG genauso, wie für alle anderen.

So und nun konkret:

Ich habe vor 4 Wochen bei der OSB-AG angefragt, was sie für Projekte 
haben und dort konnte mir keiner irgendwas anbieten, was auch nur 
annähernd meinem Profil ensprochen hätte, obwohl das, was ich mache, 
gerade massenhaft im Markt gefragt ist. Wahrscheinlichster Grund: 
Gehalt!

Ich weiss, was eine Brunel, eine Ferchau und wie sie alle heissen, 
bezahlen: Da fehlen immer einige Euros zu dem was der Angestellte hat 
oder was der Selbständige an Stundensatz hat.

Es sind in guten Zeiten mmer 10% - in schlechten Zeiten 30%.

Autor: Paul (Gast)
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Ich möchte einfach mal eine Frage in den Raum werfen. Ist diese OSB AG 
ein First Supplier oder hängen die am Ende noch bei Ferchau & Co mit 
drin?
Da sie anscheinend sehr klein sind, 200 Mitarbeiter habe ich gelesen, 
und noch nicht so lange im Geschäft sind (2003) stellt sich mir die 
Frage.....

Autor: Marx W. (Gast)
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So wie ich  es sehe ist, die OSB AG eine eigenständige Firma.
Zu den klassischen Ing. Dienstleistern gehört die nicht (Ferchau, Brunel 
etc.)
Die Darstellung auf der OSB HP deutet auf eine Gründung in 2003 hin 
(Nach der Dot-com-Blase).
Ob die noch eigenständig sind, oder schon in einen der großen 
Zeitarbeitskonzerne wie Randstad, DIS etc. aufgegangen sind, kann ich 
nicht sagen.
Tip:
Haste eine E-Mail von denen schau in den Header der E-mail. Da steht 
auch der technische Versender drin.
Daran  kann man  unter Umständen sehen  ob einer der großen 
Zeitarbeitsfirmen dahinter steht.

Autor: sascha (Gast)
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Hi,
habe ein Angebot von OSB AG als einsteiger Dipl-Ing (U) E-tec im Bereich 
Automotive. Soll eine Stelle bei Daimler sein.

Sie bieten mir 42000€ bei 40S/W mit bezahlten Überstunden. (Angeblich 
werden viele ihrer Mitarbeiter von daimler oder porsche später direkt 
angestellt. Aber das sagt doch bestimmt jede Klitsche)

Ist das auf jedenfall zu wenig???? Das war meine erste Bewerbung. Bei 
daimler so komme ich wohl nicht rein, bin durch den online-test gefallen 
:(

Autor: Marx W. (Gast)
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sascha schrieb:
> Ist das auf jedenfall zu wenig????
Schick mir Glaskugel, dann sag ichs dir.
> Das war meine erste Bewerbung.
Na, muß es den ein  Personaldienstleister der Automobilhersteller sein? 
Als Berufsanfänger kommt es doch drauf, eine Stelle zu finden in der man 
eine gute Einarbeitung erhält und den Grundstein für  die Zukunft legt.
> Bei daimler so komme ich wohl nicht rein, bin durch den online-test
> gefallen
>
> :(
Denk dir nix! Der online-test ist ja dafür gemacht worden, dass die 
Leute durchfallen.
Aber über OSB kommste  du auch nicht in eine Festanstellung bei Daimler!
Denk mal drüber nach!

Autor: mafa (Gast)
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Hallo,

durch Zufall bin ich auf dieses Forum gestoßen und kann etliche Punkte 
zum Thema Dienstleister aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich selbst 
suche seit mehreren Monaten nach einer neuen Anstellung. Habe zwar seit 
etlichen Jahren einen Arbeitsplatz, möchte mich aber auch beruflich und 
finanziel weiterentwickeln. Nach meinen Erfahrungen würde ich aktuell 
sogar eher eine für mich risikoreiche Selbstständigkeit eingehen, als 
bei einem Dienstleister unterzukommen,weil...

1.Dienstleister stellen teilweise erstmal Stellen aus, die noch gar 
nicht vakant sind, um Ihr Bewerberpool aufzufüllen. Das bedeutet wenn 
ihr nicht gerade Gustav Gans seid....schön warten oder sich auf andere 
Positionen als Gewünschte einstellen.

2.Dienstleister nützen niemanden/ nur sich selbst bzw. dem späteren AG 
und ich glaube auch nicht, daß hier die Ausnahme die Regel bestätigen.
Nach mehreren Kontakten unterschiedlicher Dienstleister ignoniere ich 
diese mittlerweile meinerseits. Bei mehreren Unternehmenshandelsbörsen 
und Franchise-Börsen werben Dienstleiter ebenfalls. Da kommt mir 
folgender Gedanke: Franchise = Sklaverei; wenn ein Dienstleister selbst 
ein Franchise-Unternehmer ist, was soll er an seine zu werbenden 
Mitarbeiter noch weitergeben? (reales Gehalt unter Punkt 4)
Für den AN würde dann ja schon die doppelte Sklaverei gelten/ bzw. kann 
er nur noch zu den schlechtesten Bedingungen eingestellt werden, damit 
der Dienstleister selbst überlebt. In der Wirtschaft sind die 
Bestrebungen Zwischenhändler auszuräumen...im Arbeitsmarkt werden sie 
sogar vom Staat gefördert, denn nichts anderes als ein Zwischenhändeler 
sind doch die Dienstleister.

3. Bei Brunel wurde mir z.B. klar, dass auch dort nur Kaufleute die 
Einstellungen vornehmen (größtenteils ist ja gerade dies das Problem in 
allen Betrieben, warum so viele Stellen freibleiben. Im BG sitzen selten 
Menschen vom Fach. Entsprechend wird fachlich nicht viel gefragt und 
technisch versierte Menschen präsentieren sich dann falsch).
Die Dienstleister haben also selbst nur wenig Ahnung vom technischen 
Fach, dass sie aber vermitteln wollen. BSP: Ich arbeite seit Jahren im 
Bereich Hochleistungsgeneratoren/Medizitechnik. Entsprechender Berater 
meinte, dass ein Generator das Gegenteil eines E-Motores ist und fragte 
wo denn die Drehbewegung herkommen würde in der Medizintechnik? Ich habe 
dann erklärt wie dies zu verstehen ist. Hatte nicht den Eindruck auf 
Verständniss zu stoßen.

4. Bei kleineren Dienstleistern, ausserhalb der Technik, wurden mir von 
einem Bekannten (tätig in der Akquise eines DL) an den AN weitergegebene 
Löhne von bis zu 40% genannt; wenn sich AN entsprechend verbiegen lässt.
60% weniger finde ich schon ein starkes Stück. Vieleicht geht es ja aber 
auch noch schlechter. Aber schonmal gut, wenn man in der Technik zu 
Hause ist.
Aber das bedeutet, wenn der große Daimler der eigenen kleinen 
Reinigungskraft 100% bezahlt, würde vergleichsweise der Dienstleister 
60% und die kleine Reinigungskraft des Dienstleisters 40% bekommen. Das 
muss man sich mal wirklich langsam durch den Kopf gehen lassen.
Schönen Dank auch an das Arbeitsamt, dass diese Sklaverei fördert und 
verlangt entsprechende Angebote anzunehmen.
------------------------------------------------------------------------ 
---
Nur wenn wir diese Branche konsequent boykotieren, kann der Arbeitsmarkt 
wieder gesund werden. Ich selbst bin aber auch Familienvater und kann 
verstehen, daß man ab einem bestimmten Zeitpunkt alles annehmen -muss-. 
Aber ein guter AN wird auch ohne den Dienstleister seinen Weg finden. 
Gebt nicht auf und sucht weiter.

Appropos ist mir weiterhin aufgefallen: Eine konkret ausgeschriebene 
Stelle eines realen AG wurde von vier Dienstleistern zusätzlich 
angeboten. Also gebt Nichts auf Arbeitsmarktstatistiken.

Einstiegsgehalt Diplom Betriebswirt UNI (frisch) bei Aldi: 60000/pa bei 
80Std/W und vorab genanntes "schlechtes Betriebsklima"

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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mafa schrieb:

> Nach mehreren Kontakten unterschiedlicher Dienstleister ignoniere ich
> diese mittlerweile meinerseits.

Wenn du beim Amt arbeitslos gemeldet bist, geht das nicht so einfach. Da 
kommen oft nur noch Bewerbungsaufforderungen zu Dienstleistern und so 
genannten Ingenieurbüros. Die Dienstleister wenden sich ans Amt, um dort 
Leute zu rekrutieren. Dann sucht der Arbeitgeberservice in der 
Suchmaschine bundesweit nach Kandidaten, bekomme ich eine 
rechtsverbindliche Aufforderung, mich dort zu bewerben. Egal wo, 
bundesweit. Im Rechtsvermerk steht was drin von ALG-Sperre und 
Rentenkonsequenzen bei irgendeiner Nichtbefolgung.

Nun, man kann immerhin aber noch seine Bewerbung "verschönbessern". Es 
ist nicht verboten.

Und ja, die rechtsverbindlichen Zwangsbewerbungen zu OSB über das Amt 
hatte ich auch schon.

> Schönen Dank auch an das Arbeitsamt, dass diese Sklaverei fördert und
> verlangt entsprechende Angebote anzunehmen.

Wie gerade beschrieben.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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mafa schrieb:
> durch Zufall bin ich auf dieses Forum gestoßen und kann etliche Punkte
> zum Thema Dienstleister aus eigener Erfahrung bestätigen.

In diesem Thread bist du aber falsch, denn hier geht's nur um OSB.

Autor: Anonym (Gast)
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An Alle interessierten an der OSB AG, die OSB wurde von ehemaligen 
Mitarbeitern der Brunel (Zeitarbeitsfirma aus NL) gegründet. Unter dem 
Deckmantel Ingenieurdienstleister hat man die Zeitarbeit veschönt und 
ist an den Bewerbermarkt gegangen. Sie war und ist aktuell nichts 
anderes als eine Zeitarbeitsfirma. Die Verweildauer der Mitarbeiter ist 
in der Regel von kurzer Dauer. Unter dem Vorwand Events, Möglichkeiten 
bei verschiedenen Kundenprojekten Erfahrungen zu sammeln oder gar 
Weiterbildubgsmaßnahmen ist ein Alibi. Wenn ein Projekt sich zum Ende 
neigt und nicht innerhalb kurzer Zeit ein Verleih zu Stande kommt,  ist 
mann binnen 4Wochen zum Monatsende oder zum 15. des Monats beim 
Arbeitsamt. Die Kleversten bewerben sich in der Regel beim Kunden bei 
denen sie eingesetzt sind und schaffen den Sprung aus der 
Verleihtätigkeit. Ach, zum Thema Bewerbung und Bewerbererfassungsbogen, 
die angeblichen Vakanzen sind seit Jahren ausgeschrieben und werden alle 
drei monate erneut mit neuem Datum auf die Karriereseite eingestellt. 
D.H. jeder der so eine Anfrage erhält und eine kompletten Daten 
offenlegt wird für immer, egal ob ihr der Speicherung zustimmt oder 
nicht, in einer Bewerberdatenbank abgelegt. Sobald eine Anfrage bei der 
OSB durch deren Kunden reinkommt, wird der eventuell passende Kandidat 
aus der Datenbank gefischt. In der Regel nimmt aber die OSB die 
Bewerberprofile her um damit zu hausieren und Projekte zu gewinnen ohne 
Kenntnis des Bewerbers. Das aber in der Regel bei qualifizierten 
Bewerbern! Bei Berufseinsteigern, werdet ihr vielleicht nach zwei Jahren 
von der OSB hören, es sei den, dass diese einen Berufseinsteiger 
wirklich in ein Projekt vermitteln kann. In diesem Fall hört Ihr sehr 
schnell von den Kollegen.

Oben sind Beiträge von IAN erfasst, man findet identische Aussagen in 
anderen Foren von der OSB. Bin sehr erstaunt das ein neuer Mitarbeiter 
sich so ins Zeug legt ?!

Noch etwas für Bewerber und neue Mitarbeiter der OSB, wenn es um 
Projekte im Bewerbungsgespräch geht sitzt ihr immer mit einem 
Teamleiter(in) zusammen, diese haben in der regeln ein technisches oder 
BWL oder ei anderes ähnliches Studium absolviert. Deise waren aber zu 
95% nie in einem technischen Projekt egal welcher Form und kennen die 
Vakanzen von den Schlagworten.

Hoffe Euch nötige Info als ehemaliger Insider gegeben zu haben. Wünsche 
Euch viel Erfolg bei der Arbeitgeberwahl!

Autor: Anonym (Gast)
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Zur Ergänzung, jedem Bewerber dem es Wert ist, für 7,50€ könnt Ihr 
online einen Auszug aus dem Handelsregister ziehen. Ihr werdet sehen, 
dass der Verschleiß an Führungskräften ebenfalls sehr "hoch" ist. Es ist 
eine Tapete in so kurzer Zeit, dass nicht gerade ein positives Zeugnis 
für die OSB AG ist. So etwas gibt es in keinem bodenständigen echten 
Dienstleister gar einem Ingenieurunternehmen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Anonym schrieb:

> An Alle interessierten an der OSB AG, die OSB wurde von ehemaligen
> Mitarbeitern der Brunel (Zeitarbeitsfirma aus NL) gegründet.

Interessant. Und die sind dann sicher barmherziger als der Vorgänger.

Ich bin ja länger im Geschäft (arbeitslos), Jungs und Mädels, und 
recherchiere so manches, womit ich zu tun bekomme.

Die meisten der andersnamigen kleinen Personaldienstleister an meinem 
Wohnort gehören inzwischen den Großen. Randstad oder Manpower 
beispielsweise. Aufgekauft.

Man läßt aber die alten Firmennamen der Klitschen stehen, möchte sich ja 
keine interne Konkurrenz schaffen. Ein Bewerber erkennt das so ohne 
weiteres nicht.

Autor: Hans K. (Gast)
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Eine seriöse Firma hat einen eigenen Server. Welcher IT-Dienstleister 
teilt sich eine IP Adresse mit über 100 Domains.
http://www.yougetsignal.com/tools/web-sites-on-web-server/ Found 145 
domains hosted on the same web server as 188.94.254.152.

Autor: Zeitarbeiter (Gast)
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Mitarbeiterbindung bei der OSB? Wenn das Projekt zu Ende ist bist Du 
sehr schnell betriebsbedingt entlassen. Die Firma ist ein Zeitarbeiter 
der sich hinter dem sehr dehnbaren Begriff Engineering versteckt. Lass 
die Finger davon.

Autor: As-I-Roved-Out (Gast)
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~2 Jahre und 1 Monat späte rden Thread auszugraben grenzt an 
Leichenschändung :)

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