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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Neuigkeiten bei DACs?


Autor: Иван S. (ivan)
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Hallo,

ich wollte nur kurz nachfragen, ob einer in letzter Zeit genauere DACs 
gebraucht hat, und was es derzeit so auf dem Markt gibt. Insbesondere 
interessiert mich, ob es schon bezahlbare 32-Bit-DACs gibt. Und 
natürlich ob es generelle Neuigkeiten und Innovationen auf dem Gebiet 
gibt. Welche Genauigkeiten sind heute realisierbar, in welcher 
Technologie und mit welcher Effizienz? Ist integration überhaupt der 
Königsweg? Ich warte ja noch immer auf einen preisgünstigen 48-bit 
China-/Japan-DAC mit SPI und anständiger Geschwindigkeit.

Wer weiss Rat oder hat eine Meinung dazu?
Gruß, Iwan

Autor: der mechatroniker (Gast)
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Wofür braucht man einen 48-Bit-DAC? Muss man den (samt Analogschaltung 
dahinter) dann bei 2.3 Kelvin hinter einer meterdicken Bleiwand 
betreiben?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Иван S. (ivan)

>interessiert mich, ob es schon bezahlbare 32-Bit-DACs gibt.
>Königsweg? Ich warte ja noch immer auf einen preisgünstigen 48-bit
>China-/Japan-DAC mit SPI und anständiger Geschwindigkeit.

Iwan, du hast deine Pillen vergessen.

>Wer weiss Rat oder hat eine Meinung dazu?

Dein Arzt des Vertrauens.

MFg
Falk

Autor: Иван S. (ivan)
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Falk Brunner schrieb:
> Iwan, du hast deine Pillen vergessen.

Danke, daß Du mich grundlos und ohne richtige Argumente einfach anpisst.
Siehe: Netiquette

>>Wer weiss Rat oder hat eine Meinung dazu?
>
> Dein Arzt des Vertrauens.

Deine Einschätzungen zu meinen Kernfragen "ob es generelle Neuigkeiten 
und Innovationen auf dem Gebietgibt" oder "Welche Genauigkeiten sind 
heute realisierbar, in welcher Technologie und mit welcher Effizienz?" 
hätten mich zwar interessiert, aber wenn Du nicht willst, auch recht.

> Ist integration überhaupt der Königsweg?

Hier wäre sogar platz für subjektive Meinungen und Dogmen gewesen, 
sprich: Du hättest Dich austoben können. Stattdessen greifst du mich 
argumentlos an.

> MFg

Glaub ich nicht.

> Falk

Mit Gruß, Iwan

Autor: Emax (Gast)
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@Iwan: Ein 48Bit DAC hätte einen Dynamikbereich von fast 290db!
Damit könnte man die Ausgangsspannung in 3nV-Schritten einstellen, wenn 
man den Baustein mit 1MV versorgt. Das ist technisch unmöglich!

Autor: Иван S. (ivan)
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Emax schrieb:
> @Iwan: Ein 48Bit DAC hätte einen Dynamikbereich von fast 290db!

Und?

> Damit könnte man die Ausgangsspannung in 3nV-Schritten einstellen, wenn
> man den Baustein mit 1MV versorgt.

Es gab' mal eine Zeit, da waren Rechenknechte so groß wie ein 
Schlafzimmer und alles mit Relais aufgebaut. Einfache Addierschaltungen, 
Mutiplizierer und gespeichert wurde auf Lochplatte. Dann wurde der 
Transistor erfunden, und heute wird teilweise bis zu Transistorraten die 
die Größe der gesamten lebendigen Menschheit pro Inch² erreichen 
integriert. Ich hatte ja auch nicht gesagt, daß es sowas von heute auf 
morgen auf dem Markt sein wird, aber es wird machbar sein.

> Das ist technisch unmöglich!

Ein 32-bit-DAC wird sicher vor 2045 in den Handel kommen, ao lange bin 
ich sicher (auf Holz klopf') aktiv. Und dann bin ich immer noch 
Hobbyelektroniker, nur eben in Rente. Und es wird immer noch Spaß machen 
:-)

LG, Iwan

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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@Iwan: Mit dem 48- Bit-DAC könnte man (zumindest theoretisch) bei einer
Referenzspannung von 4,5V einen 10µF-Kondensator einzeln mit Elektronen
befüllen. Das hätte schon etwas :)

Autor: DAC-Expertin (Gast)
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Иван S. schrieb:
> Ein 32-bit-DAC wird sicher vor 2045 in den Handel kommen

Wie kommst du auf 2045?
Hast du die Schlafzimmerrechner linear hochgerechnet.
Das kannst du so nicht machen, analog ist immer nichtlinear.

Autor: AkkiSan (Gast)
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DAC-Expertin schrieb:
> Wie kommst du auf 2045?
> Hast du die Schlafzimmerrechner linear hochgerechnet.
> Das kannst du so nicht machen, analog ist immer nichtlinear.

Stimmt!
http://www.asahi-kasei.co.jp/akm/en/product/ak4397...

;-)

Autor: Peter Roth (gelb)
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Иван S. schrieb:

> Es gab' mal eine Zeit, da waren Rechenknechte so groß wie ein
> Schlafzimmer und alles mit Relais aufgebaut. Einfache Addierschaltungen,
> Mutiplizierer und gespeichert wurde auf Lochplatte. Dann wurde der
> Transistor erfunden, und heute wird teilweise bis zu Transistorraten die
> die Größe der gesamten lebendigen Menschheit pro Inch² erreichen
> integriert. Ich hatte ja auch nicht gesagt, daß es sowas von heute auf
> morgen auf dem Markt sein wird, aber es wird machbar sein.

Rechner kann jeder brauchen, deshalb werden sie weiterentwickelt.

32 und 48Bit-ADCs willst nur du haben (und vielleicht noch 5..10 
Physiker).

Ist das jetzt bei dir nur ein "boah ist der riesig" - Beitrag oder weißt 
du eine sinnvolle Anwendung für DACs mit 1MV Ausgang in 3nV-Auflösung?

Grüße, Peter

Autor: Иван S. (ivan)
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Peter Roth schrieb:
> 32 und 48Bit-ADCs willst nur du haben (und vielleicht noch 5..10
> Physiker). Ist das jetzt bei dir nur ein "boah ist der riesig" - Beitrag
> oder weißt du eine sinnvolle Anwendung für DACs mit 1MV Ausgang in
> 3nV-Auflösung?

Sicher, Feindatenrekonstruktion (von alten Magnetbändern zum Bleistift), 
oder, auf den Beitrag von "Yalu X. (yalu) (Moderator)" verweisend 
"Elektronenzählung".

> Grüße, Peter

Lieber Gruß zurück, Iwan

Autor: Uwe N. (ex-aetzer)
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Иван S. schrieb:
> Ein 32-bit-DAC wird sicher vor 2045 in den Handel kommen, ...

Die gibt es anscheinend schon: z.B. AKD4397 und ES9018

Beide werden wohl als Audio-DACs eingesetzt. Der ES9018 kostet wohl um 
die 450$ aber das Package ist Bastlerkompatibel ;-)


Gruss Uwe

Autor: Peter Roth (gelb)
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Иван S. schrieb:
>
> Sicher, Feindatenrekonstruktion (von alten Magnetbändern zum Bleistift),
> oder, auf den Beitrag von "Yalu X. (yalu) (Moderator)" verweisend
> "Elektronenzählung".

Elektronen zählt man nicht mit dem DAC. Du kochst ja dein Frühstücksei 
auch nicht im Kernkraftwerk.

Ich schrieb doch: sinnvolle Anwendung. Das schließt Audio-Anwendungen 
aus, weil diese Fraktion auch 100Bit DACs verwenden würde, weils besser 
klingt... <duck />

Grüße, Peter

Autor: Иван S. (ivan)
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Peter Roth schrieb:
> Ich schrieb doch: sinnvolle Anwendung.

Hab' ich genannt. Feindatenrekonstruktion aka. "Data Recovery".

Iwan

Autor: Jens G. (jensig)
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Bei Werten wie

#  THD+N: -103dB
# DR, S/N: 120dB (1:1Mio)

geht mir geht aber der Sinn von 32bit (1:4Mrd) noch nicht ganz auf - was 
will man damit bezwecken ???

@ Иван S.
also wenn Du einen DAC mit 0,0000001Hz Bandbreite haben willst, macht 
ein 48bit-DAC vielleicht noch Sinn, sonst geht Dir die Hälfte der Bits 
im Rauschsumpf unter ;-)

Autor: Dogbert (Gast)
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Ich bin sicher, dass es bald sogar 64 Bit DACs gibt.

Wir haben schließlich schon 200Hz Fernseher und 24 Bit Audio-Codecs mit 
100Db THD+N A-Bewertet in vielen PCs.

Autor: Tine Schwerzel (tine)
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Na toll. 32 bit aber THD+Noise von 120 dB. Wolle die die Leuts 
verarschen?

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Tine Schwerzel schrieb:
> Na toll. 32 bit aber THD+Noise von 120 dB. Wolle die die Leuts
> verarschen?

Ja.

Autor: 32bib (Gast)
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Angehängte Dateien:

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32 Bit für Adio:

http://focus.ti.com/lit/ds/symlink/pcm1795.pdf

und 20 Bit für User im Anhang ;)

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Иван S. schrieb:
> Sicher, Feindatenrekonstruktion (von alten Magnetbändern zum Bleistift),
> oder, auf den Beitrag von "Yalu X. (yalu) (Moderator)" verweisend
> "Elektronenzählung".

Das mit der Elektronenzählung war nicht so ernst gemeint, zumal das ja
nur nur eine theoretische Rechnung war. Ich glaube, die Physiker haben
schon heute wesentlich bessere Methoden, um mit einzelnen Elementarteil-
chen umzugehen.

Wie schon geschrieben wurde, sind die einzigen, die auf den 48-Bit-DAC
voll abfahren werden, die Audiophilen. Aber selbst wenn  der DAC nur 1
LSB Rauschpegel hat und mit 1 Gigasample/s betrieben werden kann, werden
diese Leute objektiv und ohne jegliche Zweifel heraushören, dass die
Musik durch die Digitalisierung völlig verfälscht wird und deswegen bei
ihrem elektromechanischen Plattenspieler bleiben ;-)

Autor: Иван S. (ivan)
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Yalu X. schrieb:
> Иван S. schrieb:
>> Sicher, Feindatenrekonstruktion (von alten Magnetbändern zum Bleistift),
>> oder, auf den Beitrag von "Yalu X. (yalu) (Moderator)" verweisend
>> "Elektronenzählung".
>
> Das mit der Elektronenzählung war nicht so ernst gemeint, zumal das ja
> nur nur eine theoretische Rechnung war. Ich glaube, die Physiker haben
> schon heute wesentlich bessere Methoden, um mit einzelnen Elementarteil-
> chen umzugehen.

Klar, trotzdem würde sich bei einer breiten Verfügbarkeit solch eines 
Gerätes ein weiteres Feld zur tiefgehenderen Forschung auftun.
Wen interessiert heute das Charm- oder Strange-Quark? Alles blödsinn!
Genauigkeit und Auflösung können doch wohl auf eine atomare Basis 
aufgebaut werden, oder ist diese Industrie wirklich so "dilletantisch"?

> Wie schon geschrieben wurde, sind die einzigen, die auf den 48-Bit-DAC
> voll abfahren werden, die Audiophilen.

Naja, "Dumme" kann man(n) überall phinden. Das ist nicht spezifisch für 
"Audioesotheriker", IMO.

> Aber selbst wenn  der DAC nur 1 LSB Rauschpegel hat und mit 1
> Gigasample/s betrieben werden kann, werden
> diese Leute objektiv und ohne jegliche Zweifel heraushören, dass die
> Musik durch die Digitalisierung völlig verfälscht wird und deswegen bei
> ihrem elektromechanischen Plattenspieler bleiben ;-)

Es macht einen Unterschied, ob die Quelle 48-bit/MSPS abliefern kann 
oder 65535@8MHz.

Iwan

Autor: Tine Schwerzel (tine)
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Sag mal Iwan, manchmal hat man ja den Eindruck, dass Du ein ganz 
cleverer Kerl bist, aber bei solchen Beiträgen wie dem hier, da frage 
ich mich immer wieso Du das schreibst. Wieso fragst Du eigentlich?
Und bezüglich der dummen Industrie: schon mal was von thermischem 
Rauschen gehört? Aber wenn Du so geile Ideen hast, bring doch selbst ein 
tolles Produkt raus. Und das meine ich nicht sarkastisch, sondern ernst. 
Firma gegründet, Risikokapital eingeworben und dann wirste sehen obs am 
Markt taugt.

Autor: Иван S. (ivan)
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Tine Schwerzel schrieb:
> Sag mal Iwan, manchmal hat man ja den Eindruck, dass Du ein ganz
> cleverer Kerl bist, aber bei solchen Beiträgen wie dem hier, da frage
> ich mich immer wieso Du das schreibst. Wieso fragst Du eigentlich?

Tine, weil ich's eben wissen will!

> Und bezüglich der dummen Industrie: schon mal was von thermischem
> Rauschen gehört? Aber wenn Du so geile Ideen hast, bring doch selbst ein
> tolles Produkt raus. Und das meine ich nicht sarkastisch, sondern ernst.
> Firma gegründet, Risikokapital eingeworben und dann wirste sehen obs am
> Markt taugt.

"Risikokapital eingeworben" lol. Wenn Du mir Risikokapital gibst, mach 
ich was draus. Versprochen!

YMMD, Iwan

Autor: Andreas K. (derandi)
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5V könnte man mit 32 Bit Genauigkeit auf 1,16 nV/Schritt aufteilen. Was 
will man damit?
64 Bit, Dekadenter Gedanke, da wären 2,710e-19 V/Schritt möglich, 0,27 
Atto-Volt?

Autor: Ulrich (Gast)
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32 Bits Auflösung wird man bei normaler Temperatur kaum gebrauchen 
können, schon wegen dem Signal-Rauschabstand. Wenn man es Supraleitend 
mit entsprechend niedreigen Temperaturen haben will, dann wird es wohl 
eher auf einen Frequenz - Spannungswandler (Josephson-junktions) 
hinauslaufen. Da wären 32 Bit Auflösung eventuell sogar noch im Bereich 
des Möglichen.

Autor: Andreas Ferber (aferber)
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Ulrich schrieb:
> Wenn man es Supraleitend
> mit entsprechend niedreigen Temperaturen haben will, dann wird es wohl
> eher auf einen Frequenz - Spannungswandler (Josephson-junktions)
> hinauslaufen. Da wären 32 Bit Auflösung eventuell sogar noch im Bereich
> des Möglichen.

Die PTB gibt auf ihrer Webseite für ihren eigenen Aufbau eine 
Genauigkeit von besser als 10^-10 an. Das wären dann ca. 34 Bit 
Auflösung.

http://www.ptb.de/de/org/2/26/inhalt26_de/263i/_be...

Andreas

Autor: Klaus De lisson (kolisson)
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ICH LACH MICH SCHLAPP.
schöne beiträge!!

gruss klaus

Autor: David ... (volatile)
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Klaus De lisson schrieb:
> ICH LACH MICH SCHLAPP.
> schöne beiträge!!

ack
Aber wo ich deinen Namen seh... Wie gehts dem Weinberg? ;)

Autor: Arno H. (arno_h)
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Jens G. schrieb:
> Bei Werten wie
>
> #  THD+N: -103dB
> # DR, S/N: 120dB (1:1Mio)
>
> geht mir geht aber der Sinn von 32bit (1:4Mrd) noch nicht ganz auf - was
> will man damit bezwecken ???

VRef = Vcc ist auch nicht schlecht.

Arno

Autor: didadu (Gast)
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Das mit den 48 Bit-DACs ist Quatsch. Bei den PCs geht der Übergang 
schließlich auch von 32 auf 64 Bit, und nicht über einen so unlogischen 
Zwischenschritt eines 1/2-Worts. Wer denkt sich so einen Fachschwug aus!

Autor: Tine Schwerzel (tine)
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>"Risikokapital eingeworben" lol. Wenn Du mir Risikokapital gibst, mach
>ich was draus. Versprochen!

Äh, was bitte ist dabei so schwierig? Ich kenn leute die haben mit 
windigen Biotechgeschichten dick Risikokapital abgegriffen und KfW 
Kredite kassiert. Jetzt erzähl mir nur nicht, man könne in dem Land hier 
kein Unternehmen gründen und eine solide Idee zum Erfolg führen. Das ist 
Blödsinn. Risiko gibts immer, aber so schlimm sind die Verhältnisse 
wirklich nicht. Also raus mit der Sprache, woran arbeitest Du aktuell?

>Das mit den 48 Bit-DACs ist Quatsch. Wer denkt sich so einen Fachschwug aus!

Die bösen Leute, die 24 bit ADCs/DACs erfunden haben.

Autor: didadu (Gast)
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> Die bösen Leute, die 24 bit ADCs/DACs erfunden haben.

Böse nicht, aber die hams halt nicht so richtig drauf.

Autor: Klaus De lisson (kolisson)
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@david

>> Aber wo ich deinen Namen seh... Wie gehts dem Weinberg? ;)

das war der nächste lacher !!!
ich weiss immer noch nicht, wieviel ohm in einem wildschwein steckt.

gruss klaus

Autor: immerweg (Gast)
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Иван S. schrieb:
> Falk Brunner schrieb:
>> Iwan, du hast deine Pillen vergessen.
>
> Danke, daß Du mich grundlos und ohne richtige Argumente einfach anpisst.
> Siehe: Netiquette

LOL, wie immer Falk halt!

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Falk ist, wie immer, etwas grobschlächtig in seiner Artikulation, aber 
er ist auch, wie immer, nicht ganz im Unrecht ;-)

Allein der technische Aufbau um so einen hochauflösenden Wandler muss 
extrem komplex sein, da sogar WDR4 & Co in den Bereichen zum 
Auflösungskiller werden kann ;-)

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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Du kannst doch das LSB eines 24Bit DAC auf den Ref-Eingang eines 
weiteren 24Bit DAC geben. Beide Ausgangsspannungen addierst du mit 
deinem idealen Opamp und schon hast du deinen DAC mit 48 Bit. Davon 
kannst du zwar bei einem extrem sauberen Aufbau die letzten 28 Bit in 
einem geschirmten Labor wegschmeißen, aber du hast 48Bit Auflösung.

Autor: Иван S. (ivan)
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Tine Schwerzel schrieb:
>>"Risikokapital eingeworben" lol. Wenn Du mir Risikokapital gibst, mach
>>ich was draus. Versprochen!
>
> Also raus mit der Sprache, woran arbeitest Du aktuell?

Nirgends. Ich bin zur Zeit "ausserberuflich" tätig.

>>Das mit den 48 Bit-DACs ist Quatsch. Wer denkt sich so einen Fachschwug aus!
> Die bösen Leute, die 24 bit ADCs/DACs erfunden haben.

Naja, oben wurde geschrieben, dass 32Bit therotisch mit 
Josephson-Kontakten. Dabei hatte ich bis dato immer an SQUIDs gedacht. 
ADCs kann ich mir damit vorstellen, aber DACs? Naja, das wäre also 
machbar zur Zeit sagt jemand. Das glaube ich. Sowas hat mich 
interessiert. Mal' sehen, was 2045 bringt. Sachen wie "Du kannst doch 
das LSB eines 24Bit DAC auf den Ref-Eingang eines
weiteren 24Bit DAC geben." überles' ich einfach.

Gruß, Iwan

Autor: Andreas K. (derandi)
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Moment a mal, bei dem PTB-Teil handelt es sich um ein Spannungsnormal, 
nicht um einen DAC.

Autor: Andreas Ferber (aferber)
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Andreas K. schrieb:
> Moment a mal, bei dem PTB-Teil handelt es sich um ein Spannungsnormal,

Aber ein programmierbares, bis zu 10V.

> nicht um einen DAC.

Was unterscheidet denn (als Blackbox betrachtet) einen DAC fundamental 
von einem digital einstellbaren Spannungsnormal? Solange der Output als 
Spannung erfolgt und nicht z.B. als Strom, und von der Genauigkeit mal 
abgesehen natürlich.

Andreas

Autor: Andreas K. (derandi)
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Andreas Ferber schrieb:
> Andreas K. schrieb:
>> Moment a mal, bei dem PTB-Teil handelt es sich um ein Spannungsnormal,
>
> Aber ein programmierbares, bis zu 10V.
>
>> nicht um einen DAC.
>
> Was unterscheidet denn (als Blackbox betrachtet) einen DAC fundamental
> von einem digital einstellbaren Spannungsnormal? Solange der Output als
> Spannung erfolgt und nicht z.B. als Strom, und von der Genauigkeit mal
> abgesehen natürlich.
>
> Andreas

Wenn ich das korrekt aufgefasst habe konstruieren (nicht: Programmieren) 
sie dort Spannungsnormale aus einem/mehreren Josephson-Kontakten.
Die Genauigkeit, mit der dieser Wert (dieser eine Wert) reproduziert 
werden kann, liegt bei 10^-10, nicht aber der Dynamikumfang der Quelle, 
der kann auch genausogut bei 1 liegen.

Autor: Tine Schwerzel (tine)
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>Nirgends. Ich bin zur Zeit "ausserberuflich" tätig.

Na toll. Schwarzarbeit? Super.

Autor: Andreas Ferber (aferber)
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Andreas K. schrieb:
> Wenn ich das korrekt aufgefasst habe konstruieren (nicht: Programmieren)
> sie dort Spannungsnormale aus einem/mehreren Josephson-Kontakten.

Wenn du einen Aufbau mit Josephson-Kontakten hast, ist die Auflösung nur 
noch eine Frage der Auflösung, mit der du deinen Frequenzerzeuger 
einstellen kannst.

> Die Genauigkeit, mit der dieser Wert (dieser eine Wert) reproduziert
> werden kann, liegt bei 10^-10, nicht aber der Dynamikumfang der Quelle,
> der kann auch genausogut bei 1 liegen.

Sie bieten als Dienstleistung Kalibrierung durch direkten 
Spannungsvergleich von 0V bis 10V mit 1nV Genauigkeit an. Ich glaube 
nicht, dass sie dafür 10^10 verschiedene Messaufbauten gebaut haben ;-) 
Allerdings ist auch nicht ersichtlich, ob der gesamte Bereich mit nur 
einem einzigen einstellbaren Spannungsnormal abgedeckt wird, richtig.

Andreas

Autor: Stephan (Gast)
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48 Bit geht schon, nur nicht in einer elektronischen Schaltung. Und 
schon gar nicht bezahlbar/schnell...

- Lass 2^48 Bälle mit je 1 Gramm und einer Toleranz mit Sigma 1% 
produzieren.
- Mische die Bälle gut durch.
- Stelle genug Leute ein, die deinen digitalen Vorgabewert (Anzahl) an 
Bällen in einen großen Korb werfen.

Gibt ne schöne analoge Größe (Gewicht), leider noch mit mickriger 
Genauigkeit von nur ca. 31 Bit. Also mehr Bälle (ca. 2^70), dann gibts 
auch eine adäquate Genauigkeit über 40 Bit.

Das Gewicht der Erde gibt immerhin rund 1 Mio. solcher "Wandler" her 
(ohne das "Personal"). Ein echtes Massenprodukt wirds damit wohl leider 
nicht werden.

Nix Elektronik, ist aber auch nicht explizit gefordert.

Autor: Andreas K. (derandi)
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Andreas Ferber schrieb:
> Wenn du einen Aufbau mit Josephson-Kontakten hast, ist die Auflösung nur
> noch eine Frage der Auflösung, mit der du deinen Frequenzerzeuger
> einstellen kannst.
Dann verschiebt man die Genauigkeit auf den benutzen Frequenzerzeuger. 
Dessen Dynamikumfang dürfte erst recht begrenzt sein, was benutzt man 
dafür?

> Sie bieten als Dienstleistung Kalibrierung durch direkten
> Spannungsvergleich von 0V bis 10V mit 1nV Genauigkeit an. Ich glaube
> nicht, dass sie dafür 10^10 verschiedene Messaufbauten gebaut haben ;-)
> Allerdings ist auch nicht ersichtlich, ob der gesamte Bereich mit nur
> einem einzigen einstellbaren Spannungsnormal abgedeckt wird, richtig.

Ich denke auch nicht, das sie die Geräte mit 10 Milliarden 
Referenzpunkten Kalibireren.
Aber ich hab das hier gefunden: 
http://kcdb.bipm.org/appendixC/em/DE/em_DE.pdf
Es ist tatsächlich ein Wert zwischen 0 und 10 Volt möglich. Ob das nur 
EIN wert pro Kalibrierung ist weiß ich nicht, dazu müsste man wohl 
nachfragen, sonst bleibt es bei Spekulation...

Autor: Andreas Ferber (aferber)
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Andreas K. schrieb:
>> Wenn du einen Aufbau mit Josephson-Kontakten hast, ist die Auflösung nur
>> noch eine Frage der Auflösung, mit der du deinen Frequenzerzeuger
>> einstellen kannst.
> Dann verschiebt man die Genauigkeit auf den benutzen Frequenzerzeuger.

Das ist das schöne am Josephson-Effekt, es braucht schon relativ grosse 
Frequenzänderungen für minimale Spannungsänderungen (1nV entspricht ca. 
483,6 kHz). Deshalb muss die verwendete Frequenz nicht extrem genau 
sein.

Andreas

Autor: Иван S. (ivan)
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Tine Schwerzel schrieb:
>>Nirgends. Ich bin zur Zeit "ausserberuflich" tätig.
>
> Na toll. Schwarzarbeit? Super.

Keine Schwarzarbeit sondern gar keine Arbeit. Nur Hobby.

Gruß, Iwan

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Es gibt im Audiobereich 24bit Wandler. Die müßten eigentlich einen
Dynamikumfang von 144 db erreichen. In der Realität kann man froh sein 
wenn
diese 100db machen. Viel mehr ist in der Analogtechnik einfach nicht 
drin.
Zu kleinen Spannungen wird es durch das Thermische Rauschen begrenzt, ( 
Bolzmann läßt schön grüßen ), zu hohen Spannungsbereiche durch 
Verzerrungen, oder einfach weil die Ausgangsspannung die 
Betriebsspannungsgrenzen erreicht.
Also kann man 8 Bit von den 24 Bit getrost in die Tonne treten.
Der einzige Sinn den ich sehe ist, das bei extrem niedrigen Pegeln
( so -60db und kleiner )die Quantisierungsverzerrungen niedrig bleiben.
Diese steigen nämlich mit abnehmenden Pegel, weil immer weniger Bit für 
eine komplette Sinus zur Verfügung stehen.
Aus dem Grund wird man die 24Bit Wandler wohl gebaut haben.

Digitalmultimeter haben auch nur maximal 28bit Auflösung. Dabei machen 
diese dann auch nur noch 6 Messungen/ Sekunde,das heist die Bandbreite 
ist auf wenige Herz begrenzt, ansonsten ist das Gezappel der letzten 
Stelle einfach nur Rauschen.

Ralph Berres

Autor: Andreas K. (derandi)
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Ralph Berres schrieb:
> Es gibt im Audiobereich 24bit Wandler. Die müßten eigentlich einen
> Dynamikumfang von 144 db erreichen. In der Realität kann man froh sein
> wenn
> diese 100db machen. Viel mehr ist in der Analogtechnik einfach nicht
> drin.


Den Audiophilen High-End-Esotherikern kann man auch Sauerstofffreie 
Kupferleitungen für 30 EUR/m verkaufen...

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Andreas da gebe ich dir vollkommen recht. Das allermeiste was da abgeht 
ist tatsächlich Esotherik. Und mit dieser Behauptung habe ich mir schon 
viele Feinde gemacht. Aber ich kann damit leben.

Ralph Berres

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