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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LC Display


Autor: Christopher Willuweit (Gast)
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Ich werde in ein oder zwei Jahren in meiner Schule eine Praktische
Facharbeit im Fach Elektrotechik anfertigen müssen. Da hab ich mir
gedacht, machst du mal etwas Praktisches.
Dazu habe ich ein altes Projekt von mir wiede aufgegriffen:
Den Musicpack. Um es kurz zu machen:
Ein tragbarer Musikverstärker in Form eines Rucksacks, der etwas mehr
leistung als ein Gettoblaster hat und mit einer 12V Motorradbatterie
betrieben wird.

Nun soll in dieses Gerät auch ein kleines Überwachungsmodul rein. Mit
grafischem LC Display, einer kleinen Menüführung und eine
Visualisierung von einigen Daten, wie z.B. Transistortemperatur oder
eine Batterieanzeige. Für die Visualisierungen habe ich schon ein
kleines Layout angefertigt, das Display sollte so 128x128 Pixel haben.
Ein bisschen Programmierkenntnisse habe ich in C++. Von
Microcontrollern überhaupt keine Ahnung.
Deswegen wollte ich hier mal Nachfragen:

Könnt ihr mir vielleicht irgendwelche Tipps zum Kauf geben, oder zur
Programmierung? Wie teuer würde dieses Display mit Controller werden?

Das ganze klingt ein bisschen übertrieben als Facharbeit, aber wie
gesagt, Zeit habe ich genug.

Ich würde mich über Antworten freuen!

ChriZi

Autor: Andreas Wiese (Gast)
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Da du ja mit µC noch gar nichts zu tun gehabt hast, würde ich dir raten,
mit dem AVR-Tutorial anzufangen und eventuell Schritt für Schritt
vorzugehen. Die benötigten Bauteile sind billig und leicht zu
beschaffen. Ausserdem kannst du die auch in C programmieren, zu WinAVR
mit dem kostenlosen C-Compiler gibt es ja ein extra Forum auf dieser
Seite.
Ein 128x128 Display gibts es zur Zeit bei Pollin für 20 EUR.

Gruß
Andreas

Autor: Christopher Willuweit (Gast)
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Dankeschön, das hört sich doch ganz gut an. Das
AVR-Tutorial hab ich mir grad durchgelesen und so ein Board auch schon
bestellt. Ist die Programmierung von einem grafischem Display denn viel
schwieriger als bei solchen Zeichen LCD´s?
Eigentlich muss man dem Controller des Displays doch nur senden,
welche Pixel er anzeigen soll und welche nich, oder?

ChriZi

Autor: Jens123 (Gast)
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Eigendlich ja, aber wieviele Daten wilst du an das Display schicken??
;)

Der Controller auf dem Display macht die arbeit fuer dich sprich linie
von nach oder flaeche von nach dann sendest du dem Display nur die
positionen und der rechnet es fuer dich um

Gruss Jens

Autor: Christopher Willuweit (Gast)
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Danke erstmal für die Antworten,

Ich habe vor, auf dem Display so eine Aussteuerungsanzeige anzuzeigen,
wenn das geht. Ansonsten soll an der Rechten seite Beschriftungen für
drei aussen liegende Knöpfe für ein bisschen Menüführung angezeigt
werden.
Und denn wollt ich dem Microcontroller ein paar Daten zusammenlaufen
lassen, so wie Temperatur, Batteriezustand und momentaner Kanal, die
dann auf dem Display aufgerufen werden können.
Wenn das denn geht... am meisten Sorgen mache ich mir um die
Aussteuerungsanzeige. Geht das?

ChriZi

Autor: marco (Gast)
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Hi

Also das mit der Aussteuerungsanzeige (Mäusekino) bewegt hier schon so
einiges Forum. Du mußt nur mal nach FFT (FastFourierTransformation)
suchen :-). Ich selber habe einen Mega32 mit einer solchen Routine
gefüttert und bin kläglich an den Datenmengen gescheitert grins. Kann
auch sein, dass ich unfähig bin.. aber als Tip würde ich dir sagen, baue
dir den Aussteueranzeiger als mehrstufigen Bandpassfilter und werte die
Egebnisse mit dem ADU aus. Bei ELV habe ich mir mal ein Datenblatt über
den Bau eines solchen Spectrumanalyzers runtergeladen. Das Prinzip ist
echt simpel und gut. Die Sache mit der FFT habe ich erstmal auf Eis
gelegt.

Bis denne Marco

Autor: Christopher Willuweit (Gast)
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Tut mir leid, wenn ich das jez nur halb kapiert habe,
also meinst du, ich sollte nicht den Microcontroller mit Audiosignalen
speisen, sondern das ganze erst über diesen Bandpass laufen lassen, und
die Ergebnisse dann über den Microcontroller visualisieren? Oder soll
ich das mit diesen Dot Matrix Display, wie in deinem PDF beschrieben
machen, also nicht auf dem grafischen LCD?

ChriZi

Autor: Malte (Gast)
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@Andreas:
Wo auf der Seite hat Pollin das 128x128 LCD?
Unter Bauelemente -> Aktiv -> Optoelektronik finde ich in erster Linie
Standart LCDs.

Autor: Christopher Willuweit (Gast)
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Geb mal bei Suchen Toshiba Display ein, oder nur Display. Der Button um
bei den Ergebnissen zur nächsten Seite zu kommen ist ganz versteckt,
hab ich zuerst garnich gefunden ;-)

ChriZi

Autor: Malte (Gast)
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Danke, hab das Display gefunden. Ich hab mir mal das Datenblatt
angesehen, demnach hat das Display einen eigenen Font, es kann aber
auch einer selbst definiert werden. Grafisch scheint es aus meiner
Sicht legentlich möglich zu sein einzelne Pixel zu setzen und zu
löschen. Zusätzlich kann es Grafik und Textteil mit AND, OR oder XOR
Verknüpfen, das Ergebnis wird dann angezeigt. Ein weiterer Nachteil ist
die benötigte -12V Versorgung. Ich bezweifel, dass das Display für
Anfänger geeignet ist, aber in 2 Jahren kann man einiges lernen.
Hier hat es schon jemand geschafft das Ding in Betrieb zu nehmen:
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-97744.html

PS: Hab dieses Jahr mein ABI gemacht, ein LK-Fach war E-Technik :-)

Autor: Christopher Willuweit (Gast)
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Nix zu danken. Also diese 12V Versorgung ist nicht so schlimm, da mein
"musicpack" mit ner 12V Batterie betrieben wird.Ich bezweifel auch,
dass ich das gleich hinkriegen werde, aber das passt schon irgendwann.
Ich hab mir jez erstmal so ein Board bestellt und werd mich mit
einfacheren Dingen beschäftigen. Ausser dem Microcontroller und dem
Display ist die Elektronik ja ziemlich einfach. Werd mir wahrscheinlich
nur den Vorverstärker selbst bauen und halt den Equalizer. Das sind ja
noch alles relativ einfache Schaltungen. Denn besorg ich mir bei Saturn
so eine Endstufe fürs Auto, die ja auch auf 12V laufen. Da hätt ich auch
noch mal ne Frage, falls sich jemand damit auskennt, ist aber eher ne
kleinigkeit.
An diesen Endstufen ist ausser der Stromversorgung noch so ein
Remote-Anschluss, der die Endstufe ein und ausschaltet. Wieviel
Spannung muss dieses Signal haben?

@Malte:Musstest du auch ne praktische Facharbeit machen?

gruss,
ChriZi

Autor: Malte (Gast)
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Wir hatten die Wahl zwischen praktischer Facharbeit oder einer
zusätzlichen Zählung der Note aus dem Halbjahr 13/1. Zumindest in
meinem LK habe sich alle für letzteres entschieden.
Ob es hierbei Unterschiede zwischen Fachabi und ABI, sowie den
einzelnen Bundesländern gibt, weiß ich leider nicht.

Autor: Christopher Willuweit (Gast)
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Joa, weiss nich, bei uns ist das jedenfalls so, aber mir solls nichts
machen... macht ja auch irgendwie spass.
N Kumpel von mir meinte, das ich die Daten für den Spektrum Analyser
auch über einen oder zwei Pins einlesen kann, indem ich die Daten
nacheinander sende??? Aber das scheint irgendwie n bisschen kompliziert
mit der aussteuerungsanzeige...

ChriZi

Autor: Ferdinand Stehle (Gast)
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Bedenke:
Du brauchst für das Display eine NEGATIVE Kontrastspannung!
Ich habe schon gelesen, dass welche die mit einem Max232 erzeugt haben,
so will ich das eigentlich auch machen.

Du kannst das Display eigentlich relativ einfach ansteuern, hast du dir
schon mal das Datenblatt besorgt?
Du brachst nur 8 Daten Bits, und 4 Steuerungs Bits.
Dann gibt es Befehle, mit denen du den Speicher des Displays
beschreiben kannst. Such mal hier im Forum nach TLX-1391. da sind uch
schon fertige Codes.


Übrigens, den Eagle Layout Editor gibt es hier:
http://www.cadsoft.de/freeware.htm

Autor: Christopher Willuweit (Gast)
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Danke für die Info, hab ich ganz übersehen. Was ist denn dieses Max232,
so ein DCDC-Wandler, oda wat?

ChriZi

Autor: ape (Gast)
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ein max232 ist ein rs232 Schnittstellen IC wenn du aber nicht noch eine
serielle Schnittstelle einbaust wäre der sicherlich Verschwendung. Es
müsste auch direkt Spannungsinverter ICs geben. Ein weiterer Nachteil
an dem LCD is, ist das es ein EL-Backlight besitzt, dafür brauch man
auch noch einen Konverter, LED Backlight is da wesentlich einfacher zu
handhaben.

Wenn du eine simple Aussteuerungs-Anzeige haben willst brauchst du
keine bandpassfilter, sondern nur einen Peakdetector. Das nackte
Audio-Signal liefert ja auch negative Spannungen, die mag der
Controller nich, außerdem musst du mit einem Peakdetector das Signal
nicht so oft samplen und bekommst trotzdem alle Spitzen mit.
Wenn man es ganz hässlich würde machen wollen, müsste man eigentlich
das Audio Signal über einen großen Widerstand direkt an den AVR binden
können, die internen Schutz-Dioden würden dann die negativen Spannungen
eliminieren, aber das wär sicherlich keine schöne Lösung.

Wenn das Ding Akku betrieben sein soll, würde sich ein digitaler
Verstärker anbieten, da hier der Wirkungsgrad wesentlich höher ist und
somit der Akku länger hält, bzw. man einen Akku mit geringerer
Kapazität wählen kann, damit das ganze nicht so schwer wird.

Hab mir selber mal so eine tragbare Akku-Box gebaut, die ebenfalls mit
Blei-Akku und Analog-Verstärker lief. Sie hat gute Dienste verrichtet
aber das Gewichts/Laufzeit-Verhältnis war nich so das wahre, da steht
demnächst ein Neubau an. Wenn man etwas mehr Geld ausgeben will kann
mana uch LiIo-Akkus verbauen, die wiegen wesnetlich weniger als
Blei-Akkus, sind aber auch um ein vielfaches teurer udn schwieriger zu
laden.

Letzter Punkt: mit 12V bekommt man noch nicht sooo die große Leistung
raus. Allenfalls 20W und dann ist die Qualität schon mehr als grausig
(Clipping...) Einzige Abhilfe ist eine höhere Akkuspannung oder ein
Schaltnetzteil das die Spannung hochtransformiert, das wird dann aber
irgendwann wirklich aufwendig :D

So mal dem Redefluss freien Lauf gelassen, ich hoffe das hilft ein
bisschen :)

mfg
ape

Autor: Ferdinand Stehle (Gast)
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Seit wann hat das Display eine Hintergrundbeleuchtung?
Das Display bei Pollin hat doch gar keine, oder? Es gibt aber noch eine
Version mit Beleuchtung, wo es das gibt, weiss ich aber nicht.
Und was ist denn schlimmes an einem Inverter, Platz wird man in einem
Rucksack ja wohl haben.
Ausserdem kostet der max232 für den Kontrast ja nicht wirklich viel (40
Cent) und eine serielle Schnittstelle kann man ja auch immer mal
genrauchen :-)

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