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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Jahresgespraech/ Leistungsbeurteilung


Autor: N.N. (Gast)
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Hey,

ich hab mal eine Frage. Was passiert eigentlich, wenn ich als 
Beurteilter die Beurteilung meines Chefs beim Jahresgespraech/ 
Leistungsbeurteilung/ o.ae. nicht akzeptiere?

Gruß
N. N.

Autor: hm (Gast)
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Hi,
es kommt darauf an, wie dieser Ablauf formal geplant ist. Wenn Deine 
Unterschrift erforderlich ist und du diese verweigerst, wird vermutlich 
das Gespräch mit einem Vertreter von HR oder einem anderen Zeugen 
wiederholt. Der Zeuge unterschreibt dann, daß Du diese Beurteilung 
erhalten hast.

Abgesehen vom formalen Aspekt: Wenn Du Dich ungerecht behandelt fühlst, 
würde ich danach das Gespräch mit dem Vorgesetzten suchen. Irgendwie 
klingt das nach keinem guten Klima / Miteinander...

Autor: Joe (Gast)
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Jeden Satz im persönlichen Gespräch begründen lassen. Z.B. "Warum sind 
Sie der Meinung dass....?"
Oder: "Wie begründen Sie diese Aussage ?"

Auf Leistungen hinweisen und um Aufnahme in die Beurteilung bitten, die 
nicht berücksichtigt wurden.

Nicht zutreffenden Aussagen widersprechen, Widerspruch begründen und auf 
Änderung bestehen.

Im persönlichen Gespräch eine offenen Konfrontation vermeiden.

Ggf. direkt ein weiteres Gespräch mit Personalvertretung vereinbaren.

Autor: Joe (Gast)
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Mit der Unterschrift bestätigst du, dass dir die Beurteilung zur 
Kenntnis gegeben wurde.

Du bestätigst nicht, dass du zustimmst.

Ggf. mit "zur Kenntnis genommen" unterschreiben.

Ich selbst habe einmal mit "zur Kenntnis genommen, Begründung wird 
schriftlich nachgereicht" unterschrieben, weil mein Gruppenleiter dies 
wegen Unstimmigkeiten, wie vorher schon bei anderen, zugesagt hat. Er 
hatte bisher nie Begründungen nachgereicht.
Drei mal habe ich nachgefragt, ein 4. mal über unseren Personalchef.
Ca. eine Woche später hatten vier Leute aus der Gruppe neue 
Beurteilungen.
3 Monate später hatte wir einen neuen Gruppenleiter.

Autor: Matthias (Gast)
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Zusätzlich zu dem was Joe schon gesagt hat (was paßt ihm warum nicht, 
woran erkennt er das):
Fragen, was man wie besser machen kann, was man anders machen soll.
Wenn die genannten Punkte im nächsten Jahr erfüllt hat, dann bei der 
nächsten Leistungsbeurteilung daran festnageln.

BTW: Leistungszulagen und Zielvereinbarungen sind eine Wi§$%&*e. Am 
besten in eine Gehaltsstufe vorarbeiten, in der einem irgendwelche 
Zulagen egal sein können... Mein Grundgehalt ist z.B. fast 3.000 € netto 
(Steuerklasse 3, 2 Kinder). An Zulagen könnte ich noch bis zu 16% für 
Leistung bekommen und nochmal 4% für erfüllte Ziele. Aber unter uns: Auf 
den Blödsinn verzichte ich.

Allerdings sind Leistungszulagen ein schönes Mittel um Gehälter zu 
schrumpfen: Alle Führungskräfte stimmen gegenüber den einfachen 
Mitarbeitern in den Chor ein, daß sowas doch das Beste von Welt ist. 
Klar, wenn ich 80.000 € netto habe, kann es mir egal sein, ob ich 10% 
mehr oder weniger bekomme. Bei einem Gehalt von vielleicht 35-40.000 € 
netto, sind einem die 10% natürlich nicht egal... In meinen Augen nichts 
als Verar****

Autor: UBoot-Stocki (Gast)
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> Was passiert eigentlich, wenn ich als Beurteilter die
> Beurteilung nicht akzeptiere?

Gegenfrage: Was passiert mit der Beurteilung? Hat das irgend einen 
Einfluß auf irgendwas ? Bekommst Du dadurch mehr/weniger Geld ?

Ich kenne das nur so, dass die Beurteilung nach der Erledigung in die 
Ablage "P" wandert...

Daher: Wen kümmers was da drin steht ?

Autor: N.N. (Gast)
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Bisher gehts darum, dass ich denke, dass ich aufgrund von sehr guten 
Leistungen mehr Geld verdient haette. Und ich fuehle mich ehrlich gesagt 
etwas verarscht, dass ich nicht schon in die naechste Tarifgruppe 
hochgezogen wurde. Darum gehts mir... Aber danke fuer eure Tipps :)

Autor: Eva Wolf (Gast)
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Matthias schrieb:
> Allerdings sind Leistungszulagen ein schönes Mittel um Gehälter zu
> schrumpfen: Alle Führungskräfte stimmen gegenüber den einfachen
> Mitarbeitern in den Chor ein, daß sowas doch das Beste von Welt ist.
> Klar, wenn ich 80.000 € netto habe, kann es mir egal sein, ob ich 10%
> mehr oder weniger bekomme. Bei einem Gehalt von vielleicht 35-40.000 €
> netto, sind einem die 10% natürlich nicht egal... In meinen Augen nichts
> als Verar****

Vor allem weil 40000 € brutto(!) die Regel sind und nicht nicht netto.

Autor: UBoot-Stocki (Gast)
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> Bisher gehts darum, dass ich denke, dass ich aufgrund von sehr guten Leistungen 
mehr Geld verdient haette.

Hä? In welchem Elfenbeinturm lebst Du denn? Seit wann haben die 
Ergebnisse einer Jahresbeurteilung denn etwas mit !!!mehr!!! Geld zu 
tun?

Frag doch mal Deinen Beurteiler was Du tun musst damit Du im nächsten 
Jahr eine Erhöhung bekommst. Wenn Er Dir überhaupt was vernünftiges 
sagen kann (z.B. "... barfuss übers Wasser gehen ...") dann halte uns 
mal auf dem Laufenden, ob man sich dann (der Beurteiler hat ja 
inzwischen innerhald ber Firma gewechselt) daran erinnert...

Autor: Matthias (Gast)
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> Vor allem weil 40000 € brutto(!) die Regel sind und nicht nicht netto.

Verdammt... Jetzt red` ich schon einen Blödsinn wie Politiker... netto 
ist natürlich brutto g

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Matthias schrieb:
> netto ist natürlich brutto

Na das nun aber ganz sicher nicht :-)

Autor: Ländle (Gast)
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Für das tarifliche Gehalt ist die Beurteilung nicht sehr wichtig, aber 
für die leistungsbezogenen Zulagen und die Stellung in der Firma. Eine 
Korrektur durch den Vorgesetzten ist nicht realistisch, denn er würde 
sein Gesicht verlieren. Ein offenes Vorgehen gegen die Beurteilung ist 
nicht ratsam, das würde Bossing und durch den Vorgesetzten unterstütztes 
Mobbing nach sich ziehen. Es bleibt nur, nach den Gründen zu fragen und 
die nächste Beurteilung abzuwarten oder über einen Wechsel nachzudenken. 
Vor allem die großen Konzerne sind berüchtigt für Bossing (z. B. 
Siemens: 
http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/mit-fue...)

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