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Forum: Offtopic Geklebtes Akkugehäuse öffnen, nur wie ?


Autor: Michael K. (michael_k85)
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Guten morgen zusammen,

hier liegen 3 FNB-11H Akkupacks aus YAESU Funkgeräten mit defekten Akkus 
drin.
Die Packs sind oben so ausgeformt, das die sauber an das Funkgerät 
andocken.
Rundherum sind die ineinandergerastet und verklebt.

Mein Problem nun:
Das Gehäuse ist aus thermoplastischem Kunststoff und reagiert allergisch 
auf Nagellackentferner und Orangenöl.

Einen Akku habe ich vorsichtig aufgesägt und danach hat der aber nicht 
mehr in die Führungen am Funkgerät gepasst. Also muß ich den Kleber 
lösen oder das Akkugehäuse sonstwie öffnen um die platten NiCd darin 
durch NiMH zu ersetzen.

Hat irgendwer ein Idee, wie man solche verklebten Gehäuse ohne größere 
Gewaltanwendung so öffnen kann, das die anschließend wieder sauber 
zusammenzusetzen sind ?

Danke für eure Hilfe und Tipps.

Gruß

Michael

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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ich klopfe die gerne mit einem Hammer auf. Ohne Quatsch, das geht wie 
folgt:

an der Klebestelle mit einem kleinen Hammer Seite an der Naht langgehen 
und dort dezente Hammerschläge draufgeben. Wenn du Glück hast löst sich 
dadurch dei Klebeverbindung

> Einen Akku habe ich vorsichtig aufgesägt und danach hat der
> aber nicht mehr in die Führungen am Funkgerät gepasst.

Merkwürdig, wenn er 1:1 wieder zusammen geklebt wird sollte doch alles 
wieder passen?

Zum Kleben des Kunststoffs verwende ich folgendes:

1: Methyl-Ethyl-Keton
2: Megabond2000 (--> Louis.de)

Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Hallo,

schon mal versucht den Akku zu regenerieren ohne zu öffnen? Ist ja 
schließlich NiCd da lässt sich viel machen.

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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ich hab mal grade nach der Typennummer gegurgelt

 so schlimm sehen die nicht aus, als das sie nicht "aufklopfbar" wären

Autor: Markus Selter (markus7)
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... Ist ja schließlich NiCd da lässt sich viel machen ...

Was kann man machen? Hintergrund sind 2 Akkus die ich habe: einer aus 
einem älteren Notebook (Restlaufzeit: 10 Minuten), einer aus einem 
Bosch-Schrauber (Restlaufzeit: 5 Minuten).

Autor: Michael K. (michael_k85)
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Regenerieren ... Wenn bei polrichtigem Anschluß schon -0,28 Volt zu 
messen sind ... Da hat es min. eine Zelle schon umgepolt.

Wenn ich die Aufsäge ist min. die Stärke des Sägeblattes, die an 
Material fehlt mein Problem. Die Akkus werden unter das Funkgerät 
geschoben und rasten normal schön sauber ein. Wenn man die aufsägt und 
wieder klebt, dann haken die und haben oft Wackelkontakt.

Der Hintergrund, warum ich mir überhaupt den Akt antue ist der, das ich 
aus dem Modellbau hier noch gebrauchte 2200er 3s LiPo habe und aus einem 
Spielzeug noch einen Tiefentladeschutz für 3s LiPo. Damit laufen die 
Geräte dann im Standby 5 Tage und bei Benutzung fast 1,5 Tage. (Sind 
nicht meine Geräte, die gehören einem Funkamateur der aber von 
Elektronik sowas von keine Ahnung hat, das man sich wundert, wie man so 
eine B - Lizenz bekommen kann ...)

Für einen weiteren Akku habe ich hier 10 Stk. 1,5 AH GP Industriezellen 
mit Lötfahne in der Größe AA. Die passen als Bundle vom ersten 
Hinschauen ganz gut.

Ich werde gleich mal einen leichten Hammer nehmen und die Nähte des 
Akkupack abklopfen. Vielleicht hilft es ja.

Danke für die Tipps und Hinweise.

Michael

Autor: Peter M. (kasulke124)
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...ich hab den Akku meines Notebooks mit dem Teppichmesser geöffnet..
.............*** geht sehr gut ***...
dabei hab ich das Teppichmesser in der Fuge angesetzt und mit nem 
kleinen Hammer auf das Messer "leicht"..geklopft...zuerst mit spitzem 
Winkel bis man durch is und dann das Messer flacher Winkeln ..nicht zu 
fest klopfen..lieber mehrere kleine Hammerschläge drauf geben..
........*** Achtung unbedingt Schutzbrille tragen ***
......wenn die Klinge bricht könnte ins Auge gehen..
danach die kleinen unebenheiten mit ner Feile oder Messer etwas glätten.
 das ganze hat gerade mal 10 Minuten gedauert..und ist wirklich sehr gut 
geworden.wenn ich beide Hälften zusammenklappe sieht man kaum das die 
mal geöffnet wurden ....

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Autor: T.M .x (max)
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MIt dem Heizluftfön erwärmen und an der Naht mit einem breiten 
Gegenstand aufbrechen

Autor: Thomas S. (thommi)
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Wenn sie überhaupt geklebt sind. Die können auch ultraschallverschweisst 
sein.

: Bearbeitet durch User
Autor: Sinus Tangentus (micha_micha)
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Wird auch mittlerweiLe egal sein, der Thread ist 6 Jahre alt.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Thomas S. schrieb:

> Wenn sie überhaupt geklebt sind. Die können auch ultraschallverschweisst
> sein.

Dann hilft wirklich nur sägen.

PS: Achtung! Alter Thread!"

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Harald W. schrieb:
> PS: Achtung! Alter Thread!"

Das ändert an der Aktualität des Themas gar nichts...

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Ich klemme die Dinger in den (grossen) Schraubstock, und zwar so, das 
nur eine Gehäusehälfte zusammengedrückt wird. Klappt mit 
Steckernetzteilen, Akkus von Notebooks und auch von den alten Motorola 
Radius Funkgeräten, die hier rumliegen. Es bleiben allerdings Spuren der 
Backen an den Gehäusen zurück, wenn man keine Brettchen o.ä. 
zwischenlegt.
Beim zusammendrücken knackts irgendwann, Lage nochmal wechseln und 
anziehen bis das Gehäuse nur noch an den Ecken klebt. Dann mit 
Teppichmesser o.ä. den Rest öffnen.

: Bearbeitet durch User
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