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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Erzeugung eines definierten Strompulses


Autor: Mark (Gast)
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Ich möchte gerne für eine Laufzeitmessung eine Platine aufbauen, die für 
die Erzeugung eines einzelnen Strompulses zuständig ist.

Der Strompuls muss folgende Charakteristiken besitzen:

-  2 A
-  Pulsebreite (Rechteckform) : 4,6 us
-  möglichst steile Flanken,  Anstiegszeit. max. 1 us



Mit welcher Schaltung lässt sich solch ein Puls erzeugen?

Gibt es vielleicht einen IC mit dem man einen solchen Puls erzeugen 
kann?

Autor: der mechatroniker (Gast)
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Mit einem MOSFET? Mit geeignetem Treiber sind 1 µs Anstiegszeit nicht 
sooo sportlich. Wenns massebezogen und schaltungstechnisch  einfach sein 
soll, schau mal bei den MOSFETs mit integriertem High-Side-Treiber (à la 
Infineon ProFET) nach der Rise Time im Datenblatt.

Davor natürlich ein Monoflop, ist logisch.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Mark (Gast)

>-  2 A
>-  Pulsebreite (Rechteckform) : 4,6 us
>-  möglichst steile Flanken,  Anstiegszeit. max. 1 us

>Mit welcher Schaltung lässt sich solch ein Puls erzeugen?

Das schafft ein etwas kräftigerer MOSFET-Treiber problemlos allein, 
siehe MOSFET-Übersicht.

MFG
Falk

Autor: Mark (Gast)
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der mechatroniker schrieb:
> Mit einem MOSFET? Mit geeignetem Treiber sind 1 µs Anstiegszeit nicht
>
> sooo sportlich. Wenns massebezogen und schaltungstechnisch  einfach sein
>
> soll, schau mal bei den MOSFETs mit integriertem High-Side-Treiber (à la
>
> Infineon ProFET) nach der Rise Time im Datenblatt.
>
>
>
> Davor natürlich ein Monoflop, ist logisch.


Welche Schaltfrequenz kann man grob gesagt maximal mit einer solchen 
Schaltung erzeilen?

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Mark schrieb:
> Welche Schaltfrequenz kann man grob gesagt maximal mit einer solchen
>
> Schaltung erzeilen?


Grob: mehr als 300kHz  .-)

Autor: Mark (Gast)
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Ok, machen wirs mal etwas genauer: Wo liegt eher der Flaschenhals? Beim 
Monoflop oder beim MOSFET? Auf den ersten Blick würde ich sagen beim 
Monoflop, oder? So ganz werde ich aus den Datenblättern nicht schlau, 
zumindest nicht derart das ich mir sicher wäre.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Nirgendwo, da die Schaltung bzw. Schaltvorschläge alle Deine Forderungen 
erfüllen.

Sogar übererfüllen.

Autor: Mark (Gast)
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Andrew Taylor schrieb:
> Nirgendwo, da die Schaltung bzw. Schaltvorschläge alle Deine Forderungen
>
> erfüllen.
>
>
>
> Sogar übererfüllen.


Schande über mein Haupt. Ich vergass meine Haltezeit bei der Überlegung 
wie schnell is Pulsen kann. :(

Aber danke für den Hinweis für meinen Denkfehler!

Gibt es da irgendwelche "Standartbauelememte" die man da nimmt und diese 
Vorgaben erfüllen? Ich bin noch recht unerfahren im Bereich Hardware und 
daher erschlägt mich die Flut der verschiedenen MOSFET- und 
Monoflop-Typen regelrecht...

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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HALLO???

Steht doch oben:

Treiber aus http://www.mikrocontroller.net/articles/MOSFET-Übersicht

Monoflop: Meine Kristallkugel sagt das DU CMOS willst, 4528 zum 
Beispiel.

Oder 7555

Autor: Mark (Gast)
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Nochmals eine Frage zur Einstellung des Strompulses: Die Pulsdauer 
stelle ich dann mit dem Monoflop ein, soviel ist mir klar.

Aber wie mich ich es mit der Pulshöhe? Also wie stelle ich am besten die 
2 A ein? Ich selbst hab da jetzt 2 Alternativen im Kopf, weiß allerdings 
nicht welche die bessere ist, bzw. welche funktionieren würde:


a) Source des MOSFET auf GND, am Gate die Spannung so einstellen (nach 
dem Diagramm „Transfer Characteristics“ im Datenblatt), dass der MOSFET 
am Drain 2 A liefert ?

oder

b) eine Konstantstromquelle an Source anschließen und den MOSFET nur als 
Schalter benutzen, der den Stromweg freigibt oder sperrt?

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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b.) ist der einfache Weg.

Autor: Erich (Gast)
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>Ich möchte gerne für eine Laufzeitmessung eine Platine aufbauen

>-  Pulsebreite (Rechteckform) : 4,6 us
>-  möglichst steile Flanken,  Anstiegszeit. max. 1 us

Da scheint es sich wohl um Tonfrequenz bzw. Ultraschall zu handeln.
Jedenfalls nicht um Laufzeitmessung an elektrischen Signalen.
Denn dafür wären diese Signale viiiiel zu langsam...

Autor: Mark (Gast)
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der mechatroniker schrieb:
> Mit einem MOSFET? Mit geeignetem Treiber sind 1 µs Anstiegszeit nicht
>
> sooo sportlich. Wenns massebezogen und schaltungstechnisch  einfach sein
>
> soll, schau mal bei den MOSFETs mit integriertem High-Side-Treiber (à la
>
> Infineon ProFET) nach der Rise Time im Datenblatt.
>
>
>
> Davor natürlich ein Monoflop, ist logisch.






Wie würde den denn eine schaltung hier aussehen? Hat da jemand ein 
Beispiel?

Autor: Falk Brunner (falk)
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Wo ist das Problem? Ein Monoflop, dahinter ein Mosfet-Treiber, siehe 
MOSFET-Übersicht.

MFg
Falk

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