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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Sicherheitsprodukte---> welches Studium


Autor: JenneKO (Gast)
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Hallo. Hab einen Traum mich später mal selbstständig zu machen in diese 
Richtung (kann auch gespinne sein) aber welches Studium wäre für mich 
ideal, wenn ich Überwachungssysteme herstellen und konstruieren möchte 
(Alarmanlagen, Infrarotsysteme) etc?.

LG

Autor: MaWin (Gast)
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> aber welches Studium wäre für mich ideal, wenn ich
> Überwachungssysteme herstellen und konstruieren möchte
> (Alarmanlagen, Infrarotsysteme) etc?.

Sinologie.

Denn das Zeug hat keineswegs den intellektuellen Level,
mit dem wir in Deutschland als high tech Bildungsstandort
überleben könnten, das importiert man billigst aus China.

Du müsstest schon eine Schippe drauflegen, Raumüberwachung
und Zugangskontrolle per Video mit Gesichtserkennung,
abhörsichere Kommunikationskanäle per Quantenkryptographie.

Und dazu täte es dann Quantenphysik oder Bilderkennung im
Zuge des Informatikstudiums. Es soll schliesslich ein Studium
sind, und keine simple Technikerausbildung an welchem Ende
der Lötkolben heiss wird, oder ?

Autor: Robert (Gast)
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Ich wuerde sagen, FH Elektrotechnik mit viel praktischen Erfahrungen.

Autor: Lasse S. (cowz) Benutzerseite
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Wie wäre es mit Sicherheitstechnik?

bspw. in Wuppertal:
http://www.site.uni-wuppertal.de/


Gruß
Lasse

Autor: Der Pfarrer (Gast)
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Was Du studierst in letztlich nicht so wichtig. Wichtig ist, ob Du es 
"draufhast". Grundlagen sind immer gut, mein Tipp: Mach das, was Dir am 
besten liegt.

Eigentlich brauchst Du ein Breitband-Studium, denn Du musst Deine Sachen 
hinterher auch verhökern, und das ist ebenfalls nicht trivial.

Es ist bnatürlich auch möglich, dass Dein Teil so toll wird, dass man es 
Dir aus den Händen reisst. Wenn dieser Fall eintreten sollte, werde ich 
das sicher erfahren und dann in meine Memoiren reinschreiben, dass ich 
mal auf ein Posting von Dir geantwortet habe.

Ciao

Autor: JenneKO (Gast)
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Dann Studier ich eben Mechatronik und lese viel und bastel viel... ;)

Autor: der mechatroniker (Gast)
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Breitband-Studium (E-Technik, Mechatronik, ...) ist immer sinnvoll, 
schon deswegen, da man besser sich nicht in eine Nische 
reinspezialisiert und ein Problem bekommt, wenn man

* die Hochschule wechseln will
* ein Auslandssemester einbauen will
* im Laufe des Studiums merkt, dass man anderes interessanter findet als 
das, was man sich ursprünglich gedacht hat

und last but not least wenn
* die Marktsituation in der Nische -- ob als Angestellter oder 
Selbständiger -- nach ein paar Jahren irgendwie bescheiden aussieht.

Sicherheitstechnik als Studiengang wäre ich persönlich skeptisch.

Autor: IGBT (Gast)
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Medizintechnik (eine Spezialisierung der E-Technik) beinhaltet alles 
Wissen was du dafür brauchst oder ähnlich Luft- und Raumfahrttechnik.

Autor: Chris (Gast)
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Fürs selbstständig machen brauchst Du eigentlich gar kein Studium. Es 
mag überraschend klingen, aber Du solltest nicht davon ausgehen, daß Du 
über ein Studium quasi nebenbei auch gleich unmittelbar praktisch 
verwertbares Fachwissen bekommst. Es geht im Studium eher darum zu 
belegen, daß man sich selbstständig neues Wissen aneignen, und das dann 
auch anwenden kann.

Daher: Studienrichtung egal.

Autor: Thomas (Gast)
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Aber: Mit E-Technik ist es evtl. doch leichter als mit Deutsch auf 
Lehramt

Autor: JenneKO (Gast)
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Es klingt demnach so, als ob man nur Zeug lernt was man später nicht 
braucht. Das kann es doch nicht sein... Woher sollen die ganzen 
Entwickler und Ausbilder denn ihr wissen haben... und kann doch auch 
nicht sein, dass ein durchschnittlicher Azubi Elektroniker für GuS 
gleichviel oder mehr Elektronikwissen hat als ein Absolvent eines 
solchen Studiengangs...

Das gelernte Wissen muss einem doch dann genau bei solchen Projekten 
helfen. Sonst würde ich einfach Elektroniker lernen....

Autor: Chris (Gast)
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> man nur Zeug lernt was man später nicht
> braucht. Das kann es doch nicht sein...

Doch, ich würde sagen das ist für elektrotechnische Studiengänge der 
Regelfall. Aus meinem FH-Studiums brauchte ich vielleicht maximal 10% 
der da vermittelten fachlichen Inhalte. Aber wie gesagt ist die 
Anhäufung von Fachwissen auch nicht das primäre Ziel eines solchen 
Studiums.


> Woher sollen die ganzen Entwickler und
> Ausbilder denn ihr wissen haben...

Das eignen sie sich selbst an durch intensives beschäftigen mit der 
jeweils benötigte Materie. Und das sie sowas prinzipiell können, haben 
sie durch das erfolgreich absolvierte Studium bewiesen (so zumindest die 
Theorie...).


> und kann doch auch nicht sein, dass ein durchschnittlicher
> Azubi Elektroniker für GuS gleichviel oder mehr Elektronikwissen
> hat als ein Absolvent eines solchen Studiengangs...

Doch, auch das ist gut möglich, wenn Du z.B. die beiden gleich nach 
erreichen ihres jeweiligen Abschluss gegenüberstellst. Je nachdem, wo 
und woran der Ing. allerdings anschließend arbeitet, könnte er auch 
spezialisiertes Elektronikwissen aufbauen - in den betreffenden 
Bereichen dann möglicherweise auch deutlich mehr, als dem Geräte- und 
Systemelekrtoniker im Rahmen seiner Ausbildung jemals vermittelt werden 
könnte.


> Sonst würde ich einfach Elektroniker lernen.

Am besten in einem möglichst großen Industriebetrieb, falls von denen 
noch jemand ausbildet. Ich glaube das wäre in Deinem Fall eine gute 
Lösung. Da bekommst Du fundierte Fachkenntnisse (lustigerweise meißt 
noch mehr als man in dem Beruf überhaupt braucht), und kannst nebenbei 
immer schonmal in Richtung (Selbst-)Konstruktion von Geräten und 
Systemen schauen.

Und wenn Du anschließend mehr machen möchtest, als der Beruf eigentlich 
hergibt, legst Du noch ein (FH-)Studium drauf. Dabei nützt Dir die 
Ausbildung auch zeitlich, da man in der Regel bestimmte Praktika nicht 
mehr machen muß.

Autor: Name: (Gast)
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> und kann doch auch
> nicht sein, dass ein durchschnittlicher Azubi Elektroniker für GuS
> gleichviel oder mehr Elektronikwissen hat als ein Absolvent eines
> solchen Studiengangs

Selbst an einer FH gibt es bei der Studienrichtung Elektrotechnik 
höchstens 3 Vorlesungen, die Elektronik zum Thema haben. An Unis sieht 
es noch schlechter aus. Die Hochschulen dienen vorwiegend dazu, die 
unselbstständigen Flachpfeifen auszusortieren, was manchmal auch 
gelingt. Dabei ist aber nicht gesagt, dass jemand der das Studium nicht 
schafft, auch nicht fähig ist, sich selber Wissen anzueignen, komplexe 
Geräte zu entwickeln und diese zu vermarkten. Vielleicht gerade weil ich 
recht gut durchs Studium gekommen (auch wenn meine Diplomarbeit hätte 
besser laufen können, wenn die Auftraggeber inclusive meines Profs 
Ahnung von der Sache gehabt hätten und dann keine Forderungen gestellt 
hätten, die technisch nicht lösbar sind) bin und hinterher keinen meiner 
Qualifikation würdigen Job gefunden habe, sehe ich den Sinn der 
Hochschulen so wie sie in Deutschland geführt werden, sehr skeptisch. 
Praktisch relevante Themen will man da nicht vermitteln weil dann die 
Professoren auch was lernen müssten um sich auf dem Laufenden zu halten. 
Als Vorwand wird dann die akademische Bildung vorgeschoben, die zwar 
schön und gut ist, aber weder dem Einzelnen, noch der Gesellschaft was 
nützt. Arbeitgeber wollen aus verständlichen Gründen Bewerber, die die 
Theorie verstehen und diese mit aktuellen Methoden effizient in die 
Praxis umsetzen können und dazu nur wenig Einarbeitungszeit brauchen. 
Genau das lernt man aber in einem Studium nicht!

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