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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Zweifel an meiner eigenen Schaltung


Autor: Fred Zweistein (Gast)
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Hallo liebe Elektrikfreunde,

ich Zweifel gerade an meiner eigenen Schaltung, finde aber nichts 
Besseres.
Es geht (wie einige vielleicht schon wissen) um ein Gerät welches ca. 
200 Funken pro sekunde produzieren soll. Gut, der Teil (grau Hinterlegt) 
ist soweit fertig und gefällt mir. Da habe ich bereits alle Bauteile 
zusammengesucht und möchte nichts mehr ändern.
Nun soll es aber für meinen µC noch die Möglichkeit geben, regelmäßig zu 
Prüfen, ob auch alle Funken "geflogen" sind oder ob es Aussetzer gab.
Und genau an diesem Teil hänge ich.

In meiner aktuellen Schaltung dient ein TL072 als Komparator. Er 
vergleicht eine vom µC gestellte Referenzspanung mit der "Rückaufladung" 
des Kondensators.
Ist diese zu hoch wurde keine Energie im Funken verbraten (also kein 
Funke). Der OP-AMP zündet dann den kleinen Tyristor, der diesen 
Funkenaussetzer "speichert", bis der µC dessen Speichestand einliest und 
ggf. durch kurzzeitigen Low-Pegel (als Ausgang am µC) den Tyristor 
wieder löscht.
Meine Bedenken sind nun, dass die Spitzenspannung am Kondensator, welche 
ja dann den nicht geflogenen Funken signalisieren zu kurz sein könnten, 
sodass der OP-AMP-Ausgang gar nicht (oder nicht genug) aussteuert um den 
Thyristor zu zünden.

Was denkt ihr dazu?
Habt ihr bessere Ideen?
Könnt ihr mir helfen?

Danke
Fred

PS: Jörg Wunsch hat mir ja freundlicherweise schon den Tipp gegeben den 
Strom durch D2 zu messen und anhand dessen einen nichtgeflogenen Funkten 
zu detektieren. Allerdings fließt auch hier der Spitzenstrom nur sehr 
kurz und ich messe misst im dem Falle, dass Q2 im falschen Moment 
durchschaltet.

Autor: jensen (Gast)
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Hallo,

ich habe in dem anderen Thread gelesen, dass Du für die Hochspannung 
einen normalen Trafo "rückwärts" betreiben möchtest.
Was hältst Du davon, einen Trafo mit 2 Sekundärwicklungen zu nehmen, und 
die zweite Sekundärwicklung für Deine Auswertung zu benutzen.

Autor: Fred Zweistein (Gast)
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Das würde (denke ich) mein "Zeitproblem", dass der OP-AMP vielleicht zu 
langsam ist nicht lösen. Und du hast da was falsch verstanden.
Der oben abgebildete Trafo ist ein echter Zündtrafo ausm Auto.
Und den umgedrehten Trafo den ich im anderen Thema angesprochen hab ist 
eine Idee um auf die 200-300V für C1 zu kommen. Also ein reiner 
Ladetrafo.
Hat so direkt nichts mit dem Funken zu tun und ist oben auch nicht 
abgebildet.
Danke trotzdem.

Autor: Max (Gast)
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Nimm von D2 mit einer (Schottky-) diode den spannungsstoss ab und legt 
ihn auf nenn kondi 0,1 - 1 µF (vielleicht schltest du statt D2 2-3 
Dioden in serie, das macht die Pulse stärker). Mit diesem Strecker 
sollte der OP-Amp kein Problem mehr haben den Puls zu messen, und wenn 
das Ding dann zu genau ist (immer fehler) dann schalt halt nen 
Widerstand (ich schätz ma so 10-30 Ohm solten passen, probiers aus) 
parallel zu den zusatzdioden (also wenn du statt D2 jetz 3 Dioden nimmst 
dann überbrückst du damit dann 2 davon, die eine (nicht gebrückte) wirkt 
immernoch als diode und die anderen schützen den OP-Amp vor 
Spannungsspitzen beim antladen), der schluckt dann die kleinen Pulse von 
einem (fast) leeren kondi sicher.

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