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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Mikrocontroller mit Taktausgang ~75MHz


Autor: Martin (Gast)
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Ich habe einen AT91SAM7S im Einsatz, der sein internes Taktsignal, in 
meinem Fall 48MHz wegen USB, (auch geteilt) an bis zu 3 Pins ausgeben 
kann. Das finde ich sehr praktisch für die Taktung eines DDS. Nun möchte 
ich aber auf einen anderen DDS upgraden, der bis zu 75MHz Eingangstakt 
verarbeiten kann und suche einen passenden Mikrocontroller, der mir 
diesen Takt zur Verfügung stellen kann. Weitere Anforderungen habe ich 
nicht, USB  wäre nicht schlecht, aber nicht unbedingt nötig.
Oder wäre es besser einen externen Taktcontroller (welchen?) zu 
verwenden, welcher 75MHz für den DDS, ein weiteres Taktsignal mit etwa 
3MHz (sollte Phasensysncron zum 75MHz Takt laufen, also digital geteilt) 
und ev. auch das Taktsignal für den Mikrocontroller (üblicherweise 
wollen die etwas < 25MHz) bereitstellt?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Martin (Gast)

>kann. Das finde ich sehr praktisch für die Taktung eines DDS. Nun möchte
>ich aber auf einen anderen DDS upgraden, der bis zu 75MHz Eingangstakt
>verarbeiten kann und suche einen passenden Mikrocontroller,

???
Normale Leute nehmen einfach eine Quarzoszillator und hängen einen 
Puffer zur Taktverteilung dran. Aber das wäre ja für den deutschen 
Bastler unzumutbar . . .

>Oder wäre es besser einen externen Taktcontroller (welchen?) zu
>verwenden, welcher 75MHz für den DDS, ein weiteres Taktsignal mit etwa
>3MHz (sollte Phasensysncron zum 75MHz Takt laufen, also digital geteilt)
>und ev. auch das Taktsignal für den Mikrocontroller (üblicherweise
>wollen die etwas < 25MHz) bereitstellt?

JA!

Die 3 MHz sind ein 25:1 Teiler, kann man aus TTL zusammebastlen oder 
einen kleinen CPLD nehmen.

MFG
Falk

Autor: Martin (Gast)
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Erstens bin ich kein deutscher Bastler, aber egal.
Wenn ich einen (schwer erhältlichen) externen 75MHz Oszillator und ein 
TTL-Grab verhindern kann, indem ich dem Mikrocontroller einfach sage, 
dass er seinen (mit interner PLL aus einem Standartquarz generierten) 
Takt ausgeben soll, dann mache ich das. Nennt man "elegante Lösung"

Autor: AkkiSan (Gast)
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Martin schrieb:
> Weitere Anforderungen habe ich
> nicht, USB  wäre nicht schlecht, aber nicht unbedingt nötig.

Na dann:
XMOS oder Propeller ;-)
duck

Autor: A. K. (prx)
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Jedem so wie es ihm behagt...

Bei den STR9 (ARM9) gibt es welche, die einen externen Bustakt 
rausführen, der in diesem Fall wie die CPU 75MHz (bis 96MHz) betragen 
kann. USB ist bei 75MHz frequenzbedingt natürlich nur mit separatem 
48MHz-Takt drin. Ethernet geht aber.

Autor: Düsentrieb (Gast)
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beim STM32F103 kann die pll auf 72Mhz laufen, sysclk -> pin , und der 
usb /1,5 auf 48Mhz
das wäre doch genau deine vorstellung, oder?

Autor: Martin (Gast)
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@Düsentrieb:
STM32F103 sieht wirklich gut aus, würdiger Nachfolger ;-)
Leider habe ich nirgends eine Info gefunden, ob er auch den vollen Takt 
von 72MHz ausgeben kann. Im Datenblatt steht aber auch nichts 
gegenteiliges, also werde ich mal davon ausgehen, dass es da keine 
Beschränkungen gibt.
Danke für die Hilfe!

Autor: hp-freund (Gast)
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Wie wäre es mit einem ICS307-2?
Der macht aus dem USB Takt die 75MHz.

Hier zum Frequenz-Rechner:

http://www.idt.com/?app=calculators&device=307_02

Autor: A. K. (prx)
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STM32: "When the System Clock is selected to output to the MCO pin, make 
sure that this clock does not exceed 50 MHz (the maximum IO speed)."

Autor: Falk Brunner (falk)
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Ich behaupte mal, dass sich der OP in ein Feature verliebt hat und die 
eigentlich wichtigen Anforderungen vergisst. Nach der Beschreibung will 
er eine DDS steuern. Was sonst noch? Denn dafür tut es jeder 
popelige AVR & Co. Und dafür einen superdollen uC mit 75 MHz Ausgang zu 
suchen ist schlicht unsinnig.

MfG
Falk

Autor: A. K. (prx)
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Klar ist das Unfug. Aber wenn ihm das so am Herzen liegt, dann soll er 
halt so tun. Informiert wurde er. Es dürfte auch Taktgeneratoren geben, 
die extern den 75MHz Takt erzeugen, und evtl. den Rest gleich mit. Der 
DS1077 geht schon in die Richtung, aber hat keinen Quarz.

Autor: Martin (Gast)
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Also das mit den Mikrocontrollern hat glaube ich jemand nicht so ganz 
verstanden:
Wieso soll ich nicht einen 32Bit ARM nehmen wenn der billiger oder 
gleich teuer ist wie ein "popeliger" 8Bit AVR mit gleich vielen Pins? 
Ich spare mir dann noch das schwer und unzuverlässig zu kriegende 
Maxim-Bauteil und verwende einen Standart SMD-Quarz. Die Platine wird 
kleiner, der Component Count sinkt, damit die Kosten und die Fehlerrate.
In der Programmierung gibt es nicht viele Unterschiede, die moderneren 
ARM sind - meiner Meinung nach - sogar angenehmer zu handhaben und 
besser unterstützt.
Schade, das die ST-Teile nicht mehr als 50MHz ausgeben können, das 
verbessert mein Design dann doch nicht...

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