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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik IR Diode für Abstandsmessung


Autor: L297 (Gast)
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Guten Tag,

habe die Tage mal nach IR-Dioden geschaut und hab festgestellt, dass es 
da sehr viele gibt.
Ich nutze zur Zeit eine SFH 415 und den SFH 511-36 zur Abstandsmessung, 
jetzt wollte ich mal fragen ob einige ein par Erfahrungen mit den Dioden 
haben. Ist diese Senderdiode okay? Gibt es bessere? Oder welche gibt 
eine bessere Kollisionsvermeidung?

Bedanke mich schonmal bei allen Helfern!

Grüße L297

Autor: L297 (Gast)
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Hat denn niemand eine Ahnung welche Dioden ich am besten nehmen soll?

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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L297 schrieb:
> Ich nutze zur Zeit eine SFH 415 und den SFH 511-36 zur Abstandsmessung,

Ich nehme an, du meinst den SFH 5110-36 (Fernbedienungsempfänger). Aber
wie kann man damit Abstände messen?

> Ist diese Senderdiode okay? Gibt es bessere?

Nach welchen Kriterien besser? Leistungsstärker, stärker/schwächer
bündelnd, kleiner Bauform, ...? Oder anders herum gefragt: Was stört
dich an deiner derzeitigen Lösung?

Ein echter Abstandssensor wäre übrigens der GP2D120 von Sharp.

Autor: L297 (Gast)
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Jo die Sharp Teile hab ich auch shcon gesehn...
Ich will ein Fahrzeug bauen, welches Hindernissen ausweicht. Jetzt hab 
ich ne schaltung mit dem Empfänger aber die reagiert nur auf ca. 10 cm

Geht das mit aneren besser? Hab die Diode doppelt moduliert, also einmal 
36kHz und des zweite mal 200 Hz über nen Transistor die Frequenz an die 
Diode gegeben.

Gute Nacht!

Autor: L297 (Gast)
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Guten Tag,

Ich habe heute einmal noch etwas mit dem SFH 415 herumgespielt, und mit 
DoppelModulation mit zwei NE555 erstaunliche Sachen entdeckt!

Ich steuere mit dem Ausgang des ersten NE555 den Reset des Zweiten, 
welcher die 36kHz ausgiebt. Dieser wird dann unterbrochen und die 
Dauerfrequenz wird verhindert. Also Sperrt der SFH 5110-36 seinen 
Ausgang nicht. Die Sendediode (SFH 415) hab ich in einen 
Schrumpfschlauch gepackt!
Ich hab einen kleinen weißen Block vor meine Schaltung gehalten und das 
Multimeter die Ausgangsspannung des Empfängers messen lassen.
Erstaunlich dabei war, dass ich eine sehr lineare Ausgangsspannung 
bekam, also könnte ich den Abstand per uC und ADC auswerten und messen. 
Mein Empfänger hat eine Spannung von 5.00 - 2.33 ausgegeben, 
entsprechend dem Abstand.
Weiterhin hab ich es mit meiner Hand und einem Tesaabroller getestet, 
mit dm selben Ergebnis.

Mit freundlichen Grüßen
L297

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
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Allerspätestens bei wechselnder Beleuchtung wird's kritisch.
Was verstehst du unter linear ? Könntest du vielleicht mal ein Diagramm 
machen? Spannung vs. Abstand.
Wäre cool das würde mich mal interessieren.
Verwendest du irgendwelche Filter ?

Gruß

Autor: Tobi W. (todward)
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Mich würde auch ein Schaltplan der Schaltung interessieren, weil ich 
auch schon seit längerem über eine solche abstandmessung nach denke.

Auch wenn der ausgang nicht ganz linear wäre, ist das ja nicht tragisch! 
Einfach im µC eine Tabelle mit den werten anlegen und gut is oder man 
rechnet das über einen Algorithmus wieder raus.

Du könntest auch eine Art Linse vor die Sender-LED setzen um so eine 
bessere bündelung zu erhalten. Das ganze würde super in einen 
Schrumpfschlauch als halterung passen (Hast du ja schon gemacht). So 
hätte man einen kleinen punkt auf dem gegenstand, der viel besser und 
stärker zurück geworfen wird.

Grüße
Tobias

PS.: Man könnte doch so auch eine Art Farb erkennung machen. Je heller 
der gegenstand desto höher die Ausgangspannung und umgekehrt.

Autor: L297 (Gast)
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Hallo,

ich habe noch einige Progleme mit der Auswertung, da ich in der 
Ausgangsspannung ja auch die Frequenz von 36kHz habe. Ich hab etwas 
herumprobiert und kann mit meinem Multimeter die Ausgangsspannung messen 
können, aber da die Frequenz noch drin sein muss, sollte dies ja etwas 
geglättet werden oder?
Also einen Kondensator und eine dementsprechende Last, damit Änderungen 
schnell übernommen werden können.

Für Mithilfe der genauen Vorgehensweiße wär ich dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
L297

Autor: Tobi W. (todward)
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Es gibt hier in der Artikelsammlung nen beitrag über PWM und wie man es 
gleichrichten/glätten kann um eine einstellbare spannungsquelle zu 
haben. Wenn ich mich recht entsinne, wird da ein 22µF Kondi und 100K als 
Widerstand. Würd ich einfach mal probieren.

Du kannst natürlich auch was aufwendiges mit drosseln usw. entwickeln 
aber ob sich das lohnt? Ich denke da ist der aufwand geringer diese 
gewisse "toleranz" in kauf zunehmen oder per software zu kompensieren.

Schönen (hoffentlich nicht veregneten) rest Sonntag
Gruß
Tobias

Autor: L297 (Gast)
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Okay, ich versuch das nacher mal, den genauen Beitrag findest du nicht 
mehr oder?
Beides in Prallel geschaltet gegen Masse oder? Damit sich der 
Kondensator wieder entladen kann oder? Ich werde auf jeden Fall das mal 
ausprobieren, ich denke aber auch, dass es so reichen wird. Etwas 
Komplizierteres wird da sicher nur mäßig erfolg bringen.

Grüße L297

Autor: Tobi W. (todward)
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Guten abend,

Wer suchet der findet.
Also ich muss mich korrigieren. Als kondensator werden 22nF verwendet, 
die zwischen PWM-Ausgang und Masse geschaltet. Kurz um es wird ein 
RC-Glied gebildet. Genaueres kannst du unter Pulsweitenmodulation im 
unterthema DA-Wandlung mit PWM nachlesen. Da ist das auch noch ein 
Schaltbild zu.

Wenn du das zum laufen bekommst, würde ich mich sehr über einen 
Schaltplan freuen! Würde das gerne hier bei mir zu hause auch einsetzen 
;)

Schönen rest abend noch
Tobias

Autor: Valentin Buck (nitnelav) Benutzerseite
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Warum eigentlich mit 2 NE555?
Könnte man das nicht gleich alles im µC machen, wenn du es sowiso über 
einen solchen auswerten willst?
Aber wirklich mal sehr interessant, das Projekt!
Mit freundlichen Grüßen,
Valentin Buck

Autor: L297 (Gast)
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Hallo,

war gestern nicht mehr am Laptop, les es jetzt erst nach der Arbeit.
Ich hab auf interne Geneartion verzichtet, da ich eh 36kHz moduliert 
brauch, und die NE555 als SO 08 sehr klein auf der Platine sind.
Jetzt habe ich festgestellt, das ich einen kleinen Denkfehler aus dem 
Datenblatt hatte.
Ich werde nun die 36kHz in einem uC generieren, diese aber dann über 
einen NE555 modulieren.
Die 36kHz sind PWM des uC´s da ich somit die empfindlichkeit digital 
einstelen kann (was ja beim NE555 nicht so einfach geht).

Ich probier heute vielleicht noch die neue Schaltung aus und versuch es 
mal mit dem Oszi morgen nachzumessen.

Hoffe das wird mal was was für Hindernisse gut zu gebrauchen ist, da 
soetwas mit diesen günstigen Modulen echt gut wäre.

Grüße L297

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