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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Schaltplanreview USB-Joystick


Autor: Oliver S. (z0ttel)
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Hallo Allerseits,

anbei habe ich einen Schaltplan für einen USB-Joystick angehangen, 
welchen ich umsetzen möchte. Ich würde mich freuen, wenn Ihr ihn auf 
grobe Fehler kontrollieren und mir Feedback geben könntet.

Hier noch ein paar Erläuterungen zur Schaltung:

1) Der Drehwinkel der angeschlossenen Sensoren wird über die Mechanik 
nicht vollständig ausgereizt. Daher habe ich die beiden Amps IC2 und IC3 
zur Offsetkorrektur und Verstärkung eingesetzt.

2) Der 4-Wege-Schalter ist Widerstands-"codiert" (80k, 60k, 40k 20k) 
umgesetzt, daher wird er analog eingelesen.


Die USB- und uC-Beschaltung habe ich aus vorhandenen Schaltungen bzw. 
den Atmel-AppNotes übernommen. Bei den beiden Amps bin ich mir nicht 
sicher, ob die Schaltung soweit korrekt ist.

Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Die Serienwiderstände R2, R3 in den USB-Datenleitungen sind doch 
reichlich groß. Eventuell kann auch die Kapazität der Zenerdioden recht 
hoch sein.

Ich empfehle stattdessen die Verwendung eines integrierten Bausteins 
(ESD-Schutz, Serienwiderstände) wie z.B. NUF2042 von On Semiconductor. 
Dort sind z.B. je ca. 15 Ohm verbaut.

Wenn man den USB-Kram noch zum Laufen bringen muss, macht es Sinn, R1 
nicht fest an VCC zu legen, sondern über einen Portpin zu schalten. Dies 
erfolgt, sobald der USB-Stack initialisiert ist.

Viele PCs bzw. deren Betriebssysteme (z.B. Windows 2000/XP) machen 
Ärger, wenn der Pull-Up-Widerstand vorhanden ist, aber der USB-Port noch 
nicht funktioniert. Dann tauchen die Geräte als defekt im Gerätemanager 
auf und werden erst nach kurzzeitigem Abschalten des Widerstand erneut 
enumeriert.

GND und AGND müssen auch noch an irgendeiner Stelle miteinander 
verbunden werden.

Autor: Oliver S. (z0ttel)
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Die USB-Beschaltung habe ich aus dem v-usb-Projekt übernommen und auf 
einer Lochrasterplatine läuft das Ganze auch recht gut.

Den NUF kannte ich noch garnicht - damit würden die Z-Dioden und die 
Serienwiderstände obsolet, oder? Verwendest Du den USB-Terminator auch 
zusammen mit einem SW-USB-Stack? Mal schauen, wo es das Teilchen so zu 
kaufen gibt.

Der Hinweis mit dem schaltbaren Pull-Up ist gut, ich werde mal gucken, 
ob das nicht evtl. konfigurierbar ist.

GND und AGND werden über SJ6 (direkt an den Zener-Dioden) verbunden, ich 
habe die Verbindung über eine Lötbrücke realisiert, da ansonsten das 
Programm über eine Zusammenführung von GND und AGND meckert.

Der Rest ist dann soweit iO?

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