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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Drossel für Schaltwandler LM2576


Autor: Zappelphilipp (Gast)
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Ich will einen Schaltwandler von 24V runter auf 6V mit dem LM2576 bauen.
Strom ist 1A.
Ist die Drossel 77A 330µ OK dafür?
Ist ja eigentlich eine Funkentstördrossel
Die Drossel auf dem Bild ist die 77A 10M, alle Drosseln der Serie 77A 
haben bei Angelika dieses Bild.

Wenn die Drossel 77A 330µ nicht OK ist, welche Drossel kann ich nehmen?
Gibt's da was bei Reichelt, C, oder Farnell?

Autor: JojoS (Gast)
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Bei Reichelt gibt es die PISR Serie, deine Drossel ist nix gut, hatten 
wir hier schon öfter.

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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Du brauchst die hier: 
http://www.reichelt.de/?ACTION=3;GROUP=B517;GROUPI...
Wenn es SMD sein darf.

Autor: Yoschka (Gast)
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330µF ist OK, aber die L-PIS4728 hat ein zu geringes current rating.
Ich würde L-PISR 330µ (PISR-331M-04)nehmen.

Warum ist die Entstördrossel eigentlich sooo ungeeignet?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Yoschka (Gast)

>330µF ist OK, aber die L-PIS4728 hat ein zu geringes current rating.

Eben. Für 1A Ausgangsstrom braucht man Pi mal Daumen 1,5A Spulenstrom 
als Spitzenwert.

>Ich würde L-PISR 330µ (PISR-331M-04)nehmen.

Die sind OK.

>Warum ist die Entstördrossel eigentlich sooo ungeeignet?

Sagt das nicht schon der Name? Die ist zum Enstören gedacht, nicht für 
Schaltregler. Siehe auch

http://www.mikrocontroller.net/articles/Spule#Spei...

MFG
Falk

Autor: Yoschka (Gast)
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Falk Brunner schrieb:
>>Warum ist die Entstördrossel eigentlich sooo ungeeignet?
>
> Sagt das nicht schon der Name? Die ist zum Enstören gedacht, nicht für
> Schaltregler. Siehe auch
>
> http://www.mikrocontroller.net/articles/Spule#Spei...

Namen sind wie Schall und Rauch. ;)
Der Artikel ist allerdings sehr hilfreich!
Infos die einem im Studium der Nachrichtentechnik vorenthalten wurden.

Autor: Marcus Müller (marcus67)
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Man muss nicht studiert haben - es reicht das Datenblatt zu lesen :-)

Gruß, Marcus

Autor: Michael M. (Gast)
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Yoschka schrieb:
> Infos die einem im Studium der Nachrichtentechnik vorenthalten wurden.
peinlich^2

Autor: Zappelphilipp (Gast)
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Michael M. schrieb:
> Yoschka schrieb:
>> Infos die einem im Studium der Nachrichtentechnik vorenthalten wurden.
> peinlich^2

Das Studium der Nachrichtentechnik bzw. Elektrotechnik, ist egal ob FH 
oder TU sehr theorielastig.

In mehreren jahrzehnten Elektronik-Erfahrung habe ich nur am Rande 
gehört, das es da eventuel einen leichten Unterschied zwischen Entstör- 
und anderen Drosseln geben soll. Deswegen habe ich ja gefragt und diesen 
Thread eröffnet.
Der Beitrag von Michael M. ist in keinster Weise informativ, ich möchte 
Yoschka in Schutz nehmen, ich stimme ihm zu.
Insgesamt möchte ich das Ergebnis dieses Thread's als posetiv 
bezeichnen, wir alle haben etwas dazugelernt.
Die Bestellung der L-PISR 330µ Drosseln bei Angelika ist unterwegs.
Das Design ist allerdings mit bedrahtetetn Bauteilen, jetzt kommt halt 
noch eine SMD-Drossel hinzu, die dann in Handbestückung gelötet wird.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Im Studium gibt es nur die "Induktivität" ;-) Unterschiede zwischen 
verschiedenen Drosseln gab es bei uns bisher auch nicht.

Autor: Thomas (Gast)
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Yoschka schrieb:
> Warum ist die Entstördrossel eigentlich sooo ungeeignet?

Weil da 0,3A draufsteht^^

Ne, weiß nicht ... aber sowas nimmt man einfach nicht her ...

Grüße,
Thomas

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Thomas schrieb:
> Weil da 0,3A draufsteht^^
>
> Ne, weiß nicht ... aber sowas nimmt man einfach nicht her ...

Wegen der langen Bauform: wirkt dann wie eine Stabantenne, und sendet 
fröhlich Störungen aus.
Rinkern-Entstördrosseln gehen schon eher, z.B. die "FED 100µ" von 
Reichelt.
Da ist ein normaler Gelb/Weisser Amidon-Kern drinnen (Material -26), der 
bis so 75kHz schon taugt.
Bei der aber besser Windungen zählen und nochmal nachrechnen, ob die 
Strombelastbarkeit passt...

Steht aber alles auch mit vielen Details in den oben verlinkten 
Wiki-Artikeln.

Autor: Michael M. (Gast)
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und ein INGENIEUR soll nicht in der lage sein, dieses "problem" selbst 
zu bewältigen?

wenn sich heute noch jemand bemühen würde, die hintergründe zu dem zu 
verstehen, was er tut, wäre so ein geheule um hilfe jedem so zu wider.
einfach nur anwenden und "passt, wenns läuft"... zum kotzen.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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@Michael: Ich kann deinem Post nicht genau entnehmen, wo dein Problem 
liegt.

Autor: aaaaa (Gast)
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http://www.mikrocontroller.net/articles/Datei:Snt_spulen.jpg

die spulen gaaanz links in der "verpackung" lassen sich durchaus gut 
einsetzen, wie hier schon erwähnt wurde.
Die gibt es afaik bis 3A bei 100µH. Hab ich hier auch in nem 
Schaltregler am laufen (bis 1.5A bisher getestet)

Autor: Benni L. (sutter_cain)
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Also ich wickle meine Spulen selbst. Hatte damit bisher keine Probleme. 
Es nicht schwer und günstig.

Näheres siehe (wurde vor ca. 1 Woche schonmal gefragt):
Beitrag "Re: Spule Schaltregler"

Autor: My Name is Nobody (Gast)
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Thomas schrieb:
> Yoschka schrieb:
>> Warum ist die Entstördrossel eigentlich sooo ungeeignet?
>
> Weil da 0,3A draufsteht^^

Die Drossel auf dem Bild ist die 77A 10M, alle Drosseln der Serie 77A
haben bei Angelika dieses Bild.

Autor: Benni L. (sutter_cain)
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http://www.mikrocontroller.net/articles/Spule#Spei...
dort steht:

Besonders bei Spulen mit Eisenpulverringkernen sollte man genau 
nachschauen ob die Angaben für Entstöranwendungen oder für 
Schaltnetzteilanwendungen gelten: Hier wird oft die gleiche Spule je 
nach Verwendungszweck unterschiedlich spezifiziert. Dies liegt daran, 
dass man bei der Entstöranwendung eben kaum Verluste im Kern hat und 
somit aufgrund der geringeren Erwärmung der Draht von einem höheren 
Strom durchflossen werden kann, ohne dass er überhitzt.


-> Kaum Kernverluste in Entstöganwendungen, der Draht ist zu dünn, der 
Widerstand zu groß und somit auch die Verluste.

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