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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Siemens: Ingenieure und Informatiker händeringend gesucht


Autor: G_A_S_T (Gast)
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Autor: LOL (Gast)
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Teert und federt diese Propagandisten.

Autor: B.Eng (Gast)
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Als ob die bei Siemens was suchen.

Solche lügen sollten verboten werden, seit schon einem Jahr bin ich auf 
der Suche nach einem Job als Ingenieur ich hatte sage und schreibe ein 
Vorstellungsgespräch und auch bei Siemens deutsche Bahn ect. Beworben. 
Dort kam sie Absage exakt 10 Minuten nach der Bewerbung als standart 
Email zurück.

Hier werden keine Ingenieure gesucht nicht in diesem Land.
Klar gibt's auch welche die was finden aber für die meisten unter uns 
sieht's immer noch sehr düster aus....

Wenn ich das schon lese 2000 stellen  welch eine Schweinerei die 
Menschen so dreist belügen zu dürfen

Autor: Jötze (Gast)
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B.Eng schrieb:
> Dort kam sie Absage exakt 10 Minuten nach der Bewerbung als standart
> Email zurück.

Wenn Deine Bewerbung ähnlich geschrieben war wie dieses Posting:
ich hätte sie Dir auch zurückgeschickt.
Natürlich per standart Email ...

Autor: skeptiker (Gast)
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Ich weiss nicht so recht. Es braucht immer leute, die die entwickelten 
Produkte anschließend bauen. Bleibt nur zu hoffen, dass die 2000 
Ingenieure nicht als Schrauber in einer Produktionshalle landen ...

Autor: thisamplifierisloud (Gast)
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Selber schuld. Hätten sie in den letzten Jahren nicht so viele
kurzsichtig vom Hof gejagt, um die Aktienkurse hochzutreiben.

Wenn´s denn wahr ist ...

Autor: Realist (Gast)
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Abwechselnd werden die beiden Zwillingssäue durchs Dorf getrieben

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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So, ist also die nächste "Das Ende ist Nahe! Fachkräftemangel!"-Runde 
eröffnet. Diesmal nicht durch die BITKOM, ZWEI oder den VDI. Diesmal 
wirft eine Firma ihren Namen in die Waagschale und wie üblich bastelt 
ein Mietschreiber daraus eine Zeitungsmeldung.

Ist das ein neuer Trend, statt die Lobbypuffs vorzuschicken, denen 
langsam auch der letzte Provinz-Schmierfunk nichts mehr glaubt, 
propagieren die Firmen ihr Märchen jetzt selber? Man solle mal ein Auge 
drauf haben, ob die nächsten Weltuntergangs-Ansagen von Firmen oder von 
Lobbypuffs kommen.

Zu Siemens. Natürlich habe ich da kein Mitleid. Als bei Siemens noch der 
"Ich trage keine Rolex" 
(http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,339120,00.html 
http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article723476/...) 
Typ im Amt war, jener, der von der Schmiergeld- und Bestechungspraxis in 
seinem Haus natürlich keine Ahnung hatte 
(http://www.google.com/search?q=Siemens+Bestechung), hat Siemens alles 
verkauft oder gefeuert, was nicht bei Drei auf den Bäumen war.

Autor: EX_Siemensianer (Gast)
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Die sollen vieleicht mal bei BenQ für 1€ die Ingeneure zurückkaufen...

oder die "Asbest" Ingeneure aus Bottrop, oder die Verkauften aus 
Gelsenkirchen, oder die ... oder oder oder

Komentar zur Information: GESCHWÄTZ!

Autor: Mine Fields (Gast)
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Was Siemens wohl nicht sucht:

- Absolventen. Die bilden sie schließlich über die dualen Hochschulen 
oder Werksstudenten selbst aus.

- Leute, die meinen, dass sie mit über 40 ein sechsstelliges Gehalt 
verdient haben.

- Leute, die in Foren rumheulen, dass sie hunderte Absagen bekommen, 
aber noch nicht einmal Standard richtig schreiben können.

- Leute, die sich als absolut mobil ansehen, aber rumheulen, weil sie 
entweder von Mami ausziehen müssen und plötzlich eine Wohnung bezahlen 
müssen oder weil sie eben unter der Woche von der Familie weg müssen. 
Klar, die Firma könnte ja ihren Standort dahin verlagern, wo die zwei 
Arbeitslosen Ingenieure wohnen!

Übrig bleiben zigtausend Ingenieure, die dummerweise schon einen Job 
haben und wahrscheinlich wenig Interesse an einem Jobwechsel haben.

Autor: WT (Gast)
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Ich denke auch, dass schon Leute gesucht werden, nicht umsonst bekomme 
ich öfters mit, dass Leute dort anfangen.
Auch wenn in einem Bereich Leute Stellen egstrichen werden, wir din 
einem anderen gut laufenden gesucht.
Ein Übernahme ist wohl auch nicht immer möglich, da meist spezifische 
Kenntnisse und Erfahrungen vorausgesetzt werden. Somit schränkt sich der 
Bewerberkreis schonmal ein.

Autor: Peter (Gast)
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@Stefan L.

Ich suche auch schon über ein Jahr nach einem Job, hatte aber mehr als 
nur ein Vorstellungsgespräch (von Hamburg bis München).

Siemens hat sehr hohe Ansprüche, fachlich wie persönlich.
Diese Leute sind praktisch nicht auf dem freien Markt verfügbar.
Siemens ist ein Unternehmen, in dem Flexibilität und Mobilität sehr groß 
geschrieben wird, idealwerweise ist man dauerhaft weltweit verfügbar.

Die Frage ist doch für Ingenieure mit einer festen Anstellung, lohnt 
sich so ein Wechsel für mich und mein privates Umfeld.

Vor einiger Zeit habe ich bei Siemens über Leihbuden gearbeitet und dort 
einige Siemensianer kennengelernt, die jahrelang durch die Gegend 
geschickt worden sind.
Mind. 70% von denen sind geschieden, Alkoholiker oder haben einen 
anderen psychischen Schaden.
So extrem ist mir das bei keiner anderen Firma aufgefallen.

Siemens zahlt sicher ein gutes Gehalt, ob das automatisch 6-stellig wird 
ist fraglich.

Siemens kennt sicher auch Headhunter, die wissen wie man abwirbt.

Sinngemäßer Auszug aus einem Vorstellungsgespräch bei Siemens (über eine 
Leihbude):
"Selbst wenn er mir zutraut, mich innerhalb von 4 Wochen komplett 
einzuarbeiten, reicht das nicht aus, er sucht jemanden der sofort 
loslegen kann."

Autor: Lord Ziu (lordziu)
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Das ist schon lustig. Wenn man auf der Siemens-Seite nach Jobs sucht in 
den Bereichen Engineering und Information Technology sind 
deutschlandweit 353 Stellenangebote zu finden.
Und da sind auch Werksstudentenposten und so dabei. Da frage ich mich 
natürlich, wie man auf diese abstruse Zahl kommt.

Autor: Paul (Gast)
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Verbietet die Leiharbeit und schon gibt's genug Jobs.

Autor: Moritz (Gast)
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Wir machen es so:

Der nächste der sich bei Siemens bewirbt, druckt diesen Artikel aus, 
legt diesen in seine Bewerbungsunterlagen und wartet ab was passiert. 
Wenn man einen Abschluss in Elektrotechnik, Maschinenbau oder Informatik 
hat, müssten die sich dann ja sofort melden (lt. Herr Russwurm).

Noch besser wäre es diesen Artikel dann ins Vorstellungsgespräch mit zu 
nehmen (... man müsste ja ohne Probleme eins bekommen, bei diesem 
Fachkräftemangel). Ich wäre auf die Reaktion von diesem Personal- Futzi 
gespannt.

Und fragt dann doch mal nach diesem Herrn Russwurm. Diese Gesichter 
möchte ich sehen.

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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skeptiker schrieb:
> Ich weiss nicht so recht. Es braucht immer leute, die die entwickelten
> Produkte anschließend bauen.

Siemens kauft doch fast alles zu. Was außer Projektkoordinatoren und 
Pflichtenheftschreibern brauchen die denn?

Autor: Irgendjemand (Gast)
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Hi,

bei Siemens kommt man von außen sowieso kaum ran, da wird lieber intern 
gemauschelt und dann jemand auf einen Posten gesetzt, der dem Chef 
gefällt. Nach 2 Jahren bekommt dann dieser jemand einen AT 
(außertariflich) Vertrag, so dass die Mitarbeiter, die Tariflohn 
bekommen und schon länger dabei sind, anfangen zu kochen...
So läuft das.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Teert und federt diese Propagandisten.

Ach Quatsch, LASST SIE STAHL FRESSEN.

>Da frage ich mich natürlich, wie man auf diese abstruse Zahl kommt.

Na, da macht sich wieder ein Personaler wichtig.
Suggeriert 2k offene Stellen wo aber nur einige Hundert zu
besetzen sind , die aber nicht so wichtig sind. Letztendlich will
man das Gehaltsgefüge nach unten drücken und verprellt dann auch
notwendigerweise mal geeignete Kandidaten. Verantwortung muss
im Personalwesen schließlich niemand haben und das ist das Problem.
Der Wettbewerb am Arbeitsmarkt unterliegt zu 100% der Willkür
deutscher Unternehmer, egal ob Frickelbude oder Mammutkonzern.
Nüchtern betrachtet haben es wir Arbeitnehmer auch nicht anders
verdient weil sich keiner bzw. zu wenige gegen dieses System auflehnt.
Die Massenarbeitslosigkeit wird also auf hohem Niveau bleiben.
Für alle die schon so lange suchen, ihr habt mein Mitgefühl.

Autor: egal was aber kein Ing. (Gast)
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bitte, wie sollen die das Gehaltsgefüge nach unten drücken?? es wird bei 
Siemens nach IG-Metall Tarifen gezahlt. Es gibt sowas nicht wie ich gebe 
dir 2500 EUR/Brutto pro Monat, sowas könnt ihr aber bei kleinen Firmen 
erleben und dann wird niemand mehr meckern, dass er zu wenig bei Siemens 
verdient.
Was wollt ihr noch, dort habt ihr gutes Gehalt, bezhlte Überstunden, 30 
Tage Urlaub, 35 Std/Woche, 13 gehalt, Gewinnbeteiligung, 
Entwicklungsmöglichkeiten...und und. Schaut, was die Ings. und Inf. bei 
kleinen Klitschen verdienen: nach 5 Jahren höchstens 43000 EUR/Brutto 
pro Jahr, Unbezahlte Überstunden, 40 Wochen Vertrag, nur 12 Gehälter, 
keine Gewinnbeteiligung, jede Zeit kann man entlassen werden, wenig 
hierarchische Aufstiegsmöglichkeiten wegen flacher Hierarchie, nicht mal 
bekommt man einen Kredit für einen Hausbau....und und und.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>bitte, wie sollen die das Gehaltsgefüge nach unten drücken??
In dem Sie dich in eine oder mehrere niedrigere Gehaltsgruppen
einstufen, vielleicht? Die Arbeitgeber haben da schon ihre Tricks.
Außerdem betrifft das Gehaltsgefüge in der Regel die ganze Branche
und nicht überall herrschen paradiesische Zustände.

Autor: Warmweiß (Gast)
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Mike Hammer schrieb:
> In dem Sie dich in eine oder mehrere niedrigere Gehaltsgruppen
> einstufen, vielleicht? Die Arbeitgeber haben da schon ihre Tricks.
> Außerdem betrifft das Gehaltsgefüge in der Regel die ganze Branche
> und nicht überall herrschen paradiesische Zustände.

So sieht's aus. Siemens setzt seinen Namen bei der Lüge über den 
Fachkräftemangel ein, um eine große mediale Aufmerksamkeit auf die 
Technikberufe zu lenken, damit Schüler oder Eltern davon beeinflusst 
werden (und ihre nichtsahnenden Schützlinge ins Verderben rennen). Das 
Überangebot dient nicht in 1. Linie dazu, dass die Gehälter bei Siemens 
gedrückt werden, sondern bei ihren unzähligen Zulieferern bzw. diese 
dort so niedrig bleiben. Man kann sagen, dass dort grob über den Daumen 
gepeilt die Leute für gleiche Arbeit 20 % unter IGM-Tarif erhalten und 
auch die restlichen Bedingungen sind schlechter. Im Rest der Industrie 
sieht es ähnlich. Die Kleinen müssen für die Rendite bluten.

Autor: dagger (Gast)
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Moritz schrieb:
> Der nächste der sich bei Siemens bewirbt, druckt diesen Artikel aus,
> legt diesen in seine Bewerbungsunterlagen und wartet ab was passiert.
> Wenn man einen Abschluss in Elektrotechnik, Maschinenbau oder Informatik
> hat, müssten die sich dann ja sofort melden (lt. Herr Russwurm).
Die Absage wird sehr schnell sein, denn man (Arbeitgeber) geht davon 
aus, dass man als Dipl.Ing. weiß wie der Hase läuft und solche Artikel 
ein zu schätzen weiß.

Moritz schrieb:
> Noch besser wäre es diesen Artikel dann ins Vorstellungsgespräch mit zu
> nehmen (... man müsste ja ohne Probleme eins bekommen, bei diesem
> Fachkräftemangel). Ich wäre auf die Reaktion von diesem Personal- Futzi
> gespannt.
Sie werden demjenigen sagen, dass das nur für geeignete Bewerber gilt. 
Der Vorteil an geeignet ist, dass der Begriff so schön auslegbar ist. 
Egal, wie gut du bist, wenn du den Ausdruck heraus holst, bist du 
sowieso schon abgelehnt.

Autor: Ländle (Gast)
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Siemens ist das Pseudonym für Mobbing und Bossing. Ab dem 45. Lebensjahr 
wird der Mitarbeiter mit Psychokrieg gemartert, bis er geht. Da wird mit 
persönlichen Beleidigungen gearbeitet (natürlich unter 4 Augen) oder 
permanenten Versetzungen bis der Mitarbeiter weich gekocht ist und geht 
(http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/mit-fue...). 
Siemens ist nur etwas für Masochisten.

Autor: WT (Gast)
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"Das
Überangebot dient nicht in 1. Linie dazu, dass die Gehälter bei Siemens
gedrückt werden,..."

Diejenigen die ich dort kenne verdienen ganz gut. :-)
Klar, mehr könnte es immer sein...

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Es geht ja um Einstiegsgehälter. Später, wenn man sich akklimatisiert
hat sieht das mit der Bezahlung wieder anders aus. Wird bei Siemens
nicht auch AT bezahlt?

Autor: Warmweiß (Gast)
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WT schrieb:
> Diejenigen die ich dort kenne verdienen ganz gut. :-)
> Klar, mehr könnte es immer sein...

Ich schrieb doch, dass es in 1. Linie nicht um das Drücken der 
Gehälter bei Siemens ging. Es geht darum, dass die Lieferanten schön 
billig bleiben können. Und das geht nur mit Ingenieurüberschuss, 
ansonsten finden die Lieferanten nicht genug Ingenieure, die unter 
IGM-Niveau Frondienste verrichten müssen. Das ist die eigentliche 
Intention von Siemens und anderen Großkonzernen beim lautstarken 
Trommeln über Fachkräftemangel. Nicht die Angst, dass sie selber zuviel 
zahlen müssten oder keine Leute mehr finden würden, sondern dass ihre 
Lieferantenkette dieses Schicksal ereilt.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Mike Hammer schrieb:

>Wird bei Siemens nicht auch AT bezahlt?

Da wird wohl so nach und nach eher mal ein Externer vom Dienstleister 
bezahlt, der reisen muß und aus dem Koffer lebt.

Kürzlich bekam ich noch eine Anfrage eines DL, für eine Stelle dort in 
der Hauptstadt, fast 900km von meinem Wohnort entfernt. Das geht 
natürlich nicht, von Entfernung und Reisekosten. Es sei denn, man fährt 
nur 3 mal im Jahr nach Hause. Der DL selbst gab mir da sogar vollkommen 
Recht, als ich abgewunken habe. Exakt dieser Standort glänzte aber auch 
kürzlich noch mit einer Nachricht zum Stellenabbau von 2000 
Mitarbeitern.

Mir begegneten auch schon Ex-Siemensianer aus der Hauptstadt bei 
Dienstleistern. Die mal entsorgt wurden. Allerdings mit 3-facher BE und 
besseren Konditionen, da geht es vielleicht noch. Auf den ersten Blick 
eigentlich erstklassige und korrekte Typen. Die waren gar nicht so 
erfreut: Familie, Haus und Heimat nur alle paar Wochen mal sehen.


Warmweiß schrieb:

>Frondienste

Ein mittelalterlicher Begriff aus der Feudalzeit, der heute wohl neue 
Bedeutung erlangt...

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Frondienste werden aber nicht bezahlt und darauf wollteste wohl auch 
hinaus.

Autor: IGBT (Gast)
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Ich kenne ein Beispiel von einer Ex-Siemensianerin in Erlangen (2005):

Leute einer ganzen Abteilung (um die n=50) wurden in einen Saal nur mit 
Tischen und Stühlen ohne Fenster umgesetzt. 8 h Anwesenheitspflicht, 
Aufgaben: keine.
Keine Computer, kein W-Lan. Papier war erlaubt.

90 % der Leute haben "freiwillig" nach 3 Monaten gekündigt.

Man ist einfach "fertig in der Birne" und kann keinen formalen Grund 
einer Schlechtbehandlung geltend machen.

Ein paar Hardliner haben sich Nachts in den Nürnberger Clubs "besoffen" 
und den Tag über im "Saal" geschlafen und das so emotional 
durchgestanden.

Autor: Thomas (Gast)
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Mike Hammer schrieb:
> Frondienste werden aber nicht bezahlt und darauf wollteste wohl auch
> hinaus.
>


Das ist der richtige Begriff für 1€-Jobs.

Autor: Mine Fields (Gast)
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IGBT schrieb:
> ohne Fenster

Und das soll man glauben? Keine BG, kein Betriebsrat und keine IG Metall 
sagt da was? Naja...

Autor: IGBT (Gast)
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Das ist durchaus normal - ich hab ein Jahr bei Dräger medical und Dräger 
safety gearbeitet (als Berater) - fensterlose Besprechungsräume waren 
dort normal - für mich eine unangenehme Atmosphäre - man kriegt die Zeit 
nicht mit...

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Stefan L. schrieb:

>IGBT schrieb:
>>ohne Fenster
>Und das soll man glauben? Keine BG, kein Betriebsrat und keine
>IG Metall sagt da was? Naja...

Was willst du als kleiner Wicht denn mit einem Betriebsrat? Der 
Betriebsrat wird von höherer Stelle auf die Dinge eingeschworen, wenn da 
mal was im Busch ist. Und wenn man einen mundtot machen will, oder kalt 
stellen will, so kann man eben geschickt den Betriebsrat da mit 
einspannen, und von den Dingen überzeugen. Der bläßt dann ins selbe 
Horn, und du bist tot! Dir als Einzelperson glaubt so schnell niemand 
was... Gewerkschaften: Genau der selbe Mist. Die tun nur was im 
Allgemeininteresse, wenn es um 10000 Menschen geht, und publikumswirksam 
ist. Z.B. bei Opel.

Was soll man dazu sagen? Ich hab schon gesehen, wie im damals noch 
Staatsbetrieb Oberamtsräte (Dienststellenleiter, höherer Beamter auf 
Lebenszeit) abserviert wurden: Die wurden auf den Dachboden verlegt, und 
was machst du denn da den ganzen Tag, wo noch nicht mal Telefon ist??? 
Papierflieger falten? Und ne Dachluke mit wenig Tageslicht. Computer und 
Internet hatte man da noch nicht... Sind auch schon über 20 Jahre her. 
Natürlich, von so einem Arbeitsverhältnis würde manch einer träumen: 
Füße hoch legen, herum gammeln, und volles Gehalt kassieren. Andere, die 
anspruchsvolle Aufgaben hatten, aber wiederum nicht. Die gehen da an 
sowas kaputt.

Im Grunde, funktionierte sowas schon immer, das ist keine neuzeitliche 
Erscheinung. Alternativ Versetzungen, quer durch Deutschland, in 
gewissen Abständen. Das macht auch niemand ewig lange...

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Ich bin mal vom Amt zu einem Arbeitgeber geschickt worden mit
einer äußerst knappen Beschreibung einer Stelle als Werkstattleiter
und Arbeitsvorbereiters. Besucherraum war Fensterlos und irgendwelche
Erfrischungsgetränke wie z.B. Wasser wurden auch nicht geboten.
Es war Hochsommer. Da sollte ich den Personalbogen ausfüllen.
Na ja, ein Verweiss auf meine Bewerbungsmappe hab ich mir
erlaubt anzugeben und mein Wunschgehalt für DIESEN JOB eingetragen.
Nach ca. 20 Minuten kam dann der Chef, ich hab meinen Spruch
aufgesagt und dann hat sich der Kerl ziemlich aufgeregt über meine 
Gehaltsvorstellungen die für so eine Stelle angemessen und
verhandelbar war. Für ein Angebot war sich der Kerl wohl zu fein.
Ich hab mir dann meine Mappe geschnappt, mich höflich verabschiedet
und bin gegangen. Die Standpauke vom Amt war dagegen erträglich
und beherrschbar ohne die geringsten nachhaltigen Probleme.
Wenn man so mit Leuten, die für einen Arbeiten sollen umgeht,
muss man sich nicht beschweren.

Autor: Admina Ruth Lagerfeld (Gast)
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egal was aber kein Ing. schrieb:
> kleinen Klitschen verdienen: nach 5 Jahren höchstens 43000 EUR/Brutto
> pro Jahr, Unbezahlte Überstunden, 40 Wochen Vertrag, nur 12 Gehälter,

Ist es nicht egal, ob die 43k auf 12 oder 13 Gehälter aufgeteilt sind?

Autor: Gästle (Gast)
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Admina Ruth Lagerfeld schrieb:
> Ist es nicht egal, ob die 43k auf 12 oder 13 Gehälter aufgeteilt sind?

Im Vergleich zu den >1oook die sich manch ein Vorstand oder 
Firmeninhaber gönnt ist es ziemlich wurscht. Da gehen solche Details im 
Rausch(en) unter.

Autor: Ländle (Gast)
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Hier ein kleiner Einblick in die Mitarbeiterpraxis bei Siemens:

http://sispsebr.wordpress.com/

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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>>IGBT schrieb:
>>>ohne Fenster
>>Und das soll man glauben? Keine BG, kein Betriebsrat und keine
>>IG Metall sagt da was? Naja...

>Was willst du als kleiner Wicht denn mit einem Betriebsrat? Der
>Betriebsrat wird von höherer Stelle auf die Dinge eingeschworen, wenn da
>mal was im Busch ist. Und wenn man einen mundtot machen will, oder kalt
>stellen will, so kann man eben geschickt den Betriebsrat da mit
>einspannen, und von den Dingen überzeugen. Der bläßt dann ins selbe
>Horn, und du bist tot!

Im Zweifel kann man auch selbst klagen. Man hat nämlich durchaus das 
Recht auf eine vernünftige Arbeit.

Das läuft zwar dann auch auf eine Trennung hinaus, aber eben mit 
Abfindung.

Gruss
Axel

Autor: Zocker_01 (Gast)
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Hallo .

" Wir können keine Informatiker und Ingenieure finden welche ein 
Hochschuldiplom ( besser zwei ) nachweisen können , mehrere 
Fremdsprachen
sprechen , kaufmännische Zusatzausbildung nachweisen können , eine 
zweistellige Zahl von Programmiersprachen abdecken , dreisig Jahre 
Berufserfahrung haben , nicht älter als 25 Jahre sind und für 2500,- €
brutto arbeiten . ( Am besten noch Geld mitbringen ! ) . "

Wir finden einfach keinen , welcher auf obiges Profil passt !

Ach ja , die Klappe müssen sie auch noch halten können . Zu allem Ja und 
Amen sagen , nur dann kann man Ihnen Knöppe an die Backe nähen die so 
groß sind wie Toilettendeckel .

Bin selber Dipl.Ing. und war bei einer großen Elektrofirma aus dem Raum
Erlangen .

Ich habs hinter mir , die 60 fast erreicht und bin mit einer Ärztin 
verheiratet . Jetzt kann ich endlich sagen ; " Kennt Ihr Götz von 
Berlichingen ? Wist Ihr was der gesagt hat : ............ ) " .

Darauf hin habe ich dreisig Jahre lang hingearbeitet !

Autor: Tom (Gast)
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>Ich habs hinter mir , die 60 fast erreicht und bin mit einer Ärztin
>verheiratet . Jetzt kann ich endlich sagen ; " Kennt Ihr Götz von
>Berlichingen ? Wist Ihr was der gesagt hat : ............ ) " .

Wenn Du den 'Schwäbischen Gruß' meinst ist alles gesagt ;)

Autor: Helmut (Gast)
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Zocker_01 schrieb:
> Darauf hin habe ich dreisig Jahre lang hingearbeitet !

Und auf den Cayenne.

Duckundweg :))

Autor: Zocker_01 (Gast)
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Hallo Helmut .

Endlich haben wir uns gefunden .
Ist lange her !

Autor: dd (Gast)
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Im der jetzigen spiegel Ausgabe steht, Siemens will in 
Tochtergesellschaft SIS 2000 stellen streichen ;)

Autor: p-man (Gast)
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Zocker_01 schrieb:
> " Wir können keine Informatiker und Ingenieure finden welche ein
> Hochschuldiplom ( besser zwei ) nachweisen können , mehrere
> Fremdsprachen
> sprechen , kaufmännische Zusatzausbildung nachweisen können , eine
> zweistellige Zahl von Programmiersprachen abdecken , dreisig Jahre
> Berufserfahrung haben , nicht älter als 25 Jahre sind und für 2500,- €
> brutto arbeiten . ( Am besten noch Geld mitbringen ! ) . "

naja, so drastisch ist es nicht. Es gibt auch Unternehmen, die Stellen 
Einsteiger ein - zahlen denen dann natürlich nicht so viel, wie sie bei 
gleicher Qualifikation im öffentlichen Dienst erhalten würden, und 
überlassen sie manchmal sich selbst bei der Einarbeitung. Mit dem 
genannten Gehalt liegt man schon mal in der Größenordnung.

Meiner Meinung nach, ist eine kaufmännische Zusatzausbildung - besser 
noch ein Studium von BWL - in manchen Teilen sinnvoll, gerade wenn man 
WaWi Software entwickeln möchte.

Meist reichen auch ein oder zwei Programmiersprachen - dafür recht gut - 
man muss allerdings immer Datenbanken, Webservices und diverse 
Frameworks können oder sich zumindest in der Freizeit darin einarbeiten.

Autor: ZuMüdeUmNamenZuErfinden (Gast)
Datum:

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Siemens? Nö, nix für einen fast fertigen Elektrotechnik-Ingenieur aus 
dem Raum Erlangen wie mich. Hallo Mittelstand, ich will zu dir!

Autor: Stinke St (one_t)
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Na, immerhin hast du's
Frauenhofer und Elektrobit gleich um die Ecke

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Stinke St schrieb:

>Na, immerhin hast du's Frauenhofer und Elektrobit gleich um die
>Ecke

Bei Elektrobit kann man sich mal bewerben. Bei mir persönlich hatte es 
nicht geklappt. Sollen aber ein gesundes Arbeitsklima haben. Jedenfalls, 
war um 17 Uhr, als ich mein Gespräch hatte, kein Personal mehr in der 
Abteilung, also keinen Eindruck von chronischen Überstunden. Und 
Fahrtkosten zum Vorstellungsgespräch bezahlen die auch aus eigener 
Tasche, man muß nur hinterher mal nachfragen.

Autor: Uwe (Gast)
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http://www.focus.de/finanzen/karriere/berufsleben/...

Immerhin stelle ich fest, dass sich eine geschlossene Front gegen solche 
Propagandalügen bildet. Noch vor einigen Jahren gab es immer noch 
Einige, die in den Kommentaren solchen Lügen zustimmten. (Mehr Kinder, 
besser ausbilden, Steuern senken, Anspruchsdenken senken, Einwanderung 
erleichtern... blablabla...) Aber, wenn man sich die FOCUS-Kommentare 
jetzt anschaut, sind die Kritiker in der klaren Überzahl. Und der FOCUS 
war immer sehr, ähm, Arbeitgeberfreundlich.

Vielleicht hilft es auch, dass die Textempfehlungen am Ende DIREKT auf 
die Entlassungsmeldungen hinweisen. Es scheint fast so, dass es schon 
einem dummen Computer auffällt, dass hier was nicht stimmt.

Dem Web2.0 sei dank, dass sich hier nicht mehr alleine die Lobbyisten 
die öffentliche Meinung bestimmen, und dass solche Meldungen 
unwidersprochen bleiben. Sollte jetzt tatsächlich die Wahrheit siegen?

Autor: Hallbergmooser(er) (Gast)
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>Ich kenne ein Beispiel von einer Ex-Siemensianerin in Erlangen (2005):
>
>Leute einer ganzen Abteilung (um die n=50) wurden in einen Saal nur mit
>Tischen und Stühlen ohne Fenster umgesetzt. 8 h Anwesenheitspflicht,
>Aufgaben: keine.
>Keine Computer, kein W-Lan. Papier war erlaubt.

Diesen Vorfall kann ich bestätigen. Es ist aber so, daß sie vorher die 
Guten rausgefischt haben und ihnen in anderen Abteilungen Jobs angeboten 
haben. Das waren alles gute Leute mit hoher Sozialkompetenz. Die, die 
sie auf diese Weise raussortiert haben, waren fast ausnahmslos Pfeiffen 
die es sich bei Siemens schön eingerichtet hatten.

Autor: S. B. (Gast)
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>Leute einer ganzen Abteilung (um die n=50) wurden in einen Saal nur mit
>Tischen und Stühlen ohne Fenster umgesetzt. 8 h Anwesenheitspflicht,
>Aufgaben: keine.
>Keine Computer, kein W-Lan. Papier war erlaubt.

> Diesen Vorfall kann ich bestätigen.
tja, Siemens hatte wohl immer schon ein Imageproblem.

> Die, die
> sie auf diese Weise raussortiert haben, waren fast ausnahmslos Pfeiffen
> die es sich bei Siemens schön eingerichtet hatten.
... und auf diese Weise wollte man sie wohl rausmobben ?!
und was heißt hier Luschen - in Ungnade gefallen trifft wohl eher den 
Kern der Sache!

> Das waren alles gute Leute mit hoher Sozialkompetenz
... der Ruf von Siemens ist nicht der beste ... und man bekommt das 
immer wieder bestätigt. Wenn eine Firma mit Ihrer eigenen Belegschaft so 
umgeht, dann bezweifle ich, daß es dort um die Sozialkompetenz gut 
bestellt ist.

Autor: dagger (Gast)
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Sofern das alles stimmt:

IGBT schrieb:
> Leute einer ganzen Abteilung (um die n=50) wurden in einen Saal nur mit
> Tischen und Stühlen ohne Fenster umgesetzt. 8 h Anwesenheitspflicht,
> Aufgaben: keine.
> Keine Computer, kein W-Lan. Papier war erlaubt.
Man, nach drei Monaten hätte ich endlich mal einen großen Teil meiner 
Buchliste abgearbeitet.

> 90 % der Leute haben "freiwillig" nach 3 Monaten gekündigt.
Würde ich auch und zwar nachdem ich woanders einen Job hätte. An 
sich ist dass doch besser als freigesetzt zu werden.

> Man ist einfach "fertig in der Birne" und kann keinen formalen Grund
> einer Schlechtbehandlung geltend machen.
Das man das nicht kann ist traurig, denn es ist mobbing.

> Ein paar Hardliner haben sich Nachts in den Nürnberger Clubs "besoffen"
> und den Tag über im "Saal" geschlafen und das so emotional
> durchgestanden.
Naja, ob das unter der Rubrik emotional durchgestanden wirklich 
richtig abgelegt ist? ;-)

Autor: Ein Leiharbeiter (Gast)
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Uwe schrieb:
> http://www.focus.de/finanzen/karriere/berufsleben/...
>
> Immerhin stelle ich fest, dass sich eine geschlossene Front gegen solche
> Propagandalügen bildet. Noch vor einigen Jahren gab es immer noch
> Einige, die in den Kommentaren solchen Lügen zustimmten. (Mehr Kinder,
> besser ausbilden, Steuern senken, Anspruchsdenken senken, Einwanderung
> erleichtern... blablabla...) Aber, wenn man sich die FOCUS-Kommentare
> jetzt anschaut, sind die Kritiker in der klaren Überzahl.

Und weiter? Von ein paar Online-Kommentaren, die in wenigen Sekunden 
hingeschrieben sind, wird die Situation der Ingenieure ja wohl kaum 
besser werden. Die Leute, die tatsächlich etwas verändern können - 
nämlich durch Erlass oder Änderung von Gesetzen - kriegen von den paar 
mickrigen Online-Kommentarn doch gar nix mit. Deshalb muss man zu ihnen 
hingehen und sie mit der Nase auf das stoßen, was nicht passt in 
Deutschland. Aber das macht der Herr Ingenieur ja nicht, dafür ist der 
Herr Ingenieur sich ja zu fein. :-(

Autor: Technikwichtel (Gast)
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Es sollte heißen:

"Ingenieure und Informatiker für kleines Geld händeringend gesucht"

Anscheinend findet Siemens gerade nicht ausreichend Absolventen mit 
1er-Schnitt, die für unter 40k anfangen. Da muss dringend der 
Bewerberpool vergrößert werden...

Autor: staman (Gast)
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An alle Siemens-Experten, die hier wieder mal unterwegs sind in diesem 
Thread. Nach spätestens 5 Jahren im Berufsleben bei irgendwelchen 
Mittelständlern und anderen Klitschen werdet ihr euch alle 10 Finger 
dannach lecken, bei Siemens zu sein.

Ein paar Worte dazu: 
http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/mit-fue...

In diesem Artikel steht soviel Gülle drin, die hinten und vorne nicht 
zusammen passt, daß ich der guten Frau unterstelle, daß sie schlicht und 
ergreifend Kohle abzocken will.

1. Sie war angeblich Einkaufsmanagerin. Was ist das? Diese 
Tätigkeitsbezeichnung kann ich, nach 10 Jahren in der Firma, nicht 
einordnen. Falls "Managerin" eine Führungsposition implizieren soll, 
frage ich mich, warum sie sich statt dem alten PC, der ihr angeblich 
hingestellt wurde, nicht einfach einen Neuen bestellt hat. Als 
Führungskraft kann sie sich jederzeit einen bestellen!

2. Zitat: "Sie wurde von ihren Chefs beschimpft..."
Wieviele Chefs hatte sie denn? Ich hatte bisher immer nur genau einen. 
Das ist doch völlig populistischer Scheiß.

3. Zitat: "Sedika Weingärtner schuftete auch nach Feierabend und an 
Sonntagen"
Da wäre sie ganz bestimmt die Erste im Siemens Konzern :-)

4. Zitat: "Sie wurde degradiert und in die Poststelle versetzt"
Sie kann als Akademikerin bei Siemens nicht in die Poststelle versetzt 
werden, weil sie "Bestandsschutz" hat.

5. "Vom Betriebsrat hatte die Frau zunächst Unterstützung. Die Kündigung 
aber unterschrieb das Gremium"
Welches Gremium? Einer Kündigung muss der Betriebsrat zustimmen. Ein 
anderes Gremium gibt es nicht!

...

Das ist doch komplette Scheiße von A..Z

Gruß staman

Autor: Warmweiß (Gast)
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Spiegel-Artikel aus dem Jahr 2007:
http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-51311817.html

'Trotz des meist glatten Jobeinstiegs haben die technischen Berufe 
hierzulande ein Imageproblem: "Das Studium ist einfach noch nicht sexy 
genug", hat VDI-Mann Fuchs erkannt. Tatsächlich taugen Sätze wie "Ich 
studiere Maschinenbau und beschäftige mich vor allem mit 
Steuerungstechnik" in Universitätskreisen kaum als Partytalk.'

"Wir bekommen vor allem die vielseitig Begabten nicht", bedauert Frank 
Stefan Becker, Hochschulexperte beim Elektronikriesen Siemens. "Den 
technischen Berufen fehlt der Glanz."


Siemens will also vielseitig Hochbegabte. Normalerweise studieren diese 
Leute doch Physik? Stellt Siemens keine Physiker ein? Oder gehen die 
später alle in die Bank/-Finanzindustrie, wo der Cash auf Bäumen wächst, 
oder ins Max-Planck-Institut, um sich frei entfalten zu können?

Autor: Tom (Gast)
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>"Das Studium ist einfach noch nicht sexy
>genug"

Wenn mir die holde Weiblichkeit die Frage stellte "Und was studierst 
Du?/Was machst Du?", waren viele von meiner Antwort "Ach nix 
besonderes,ich studier' Raumfahrttechnik" doch schon sehr angetan und 
der Partytalk hatte ein interessantes Thema mehr. Also im Rückblick war 
mein Studium nicht so unsexy ;)

Autor: staman (Gast)
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@Ländle

> Es gibt genug Ingenieure um 50, die vom Siemenskonzern gemobbt wurden
> oder noch werden, um diese Personen raus zu drängen.

Was soll ich dazu sagen? Ich habe in den 10 Jahren in der Firma noch 
keinen kennengelernt!

Autor: Panzer H. (panzer1)
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staman schrieb:
> @Ländle
>
>> Es gibt genug Ingenieure um 50, die vom Siemenskonzern gemobbt wurden
>> oder noch werden, um diese Personen raus zu drängen.
>
> Was soll ich dazu sagen? Ich habe in den 10 Jahren in der Firma noch
> keinen kennengelernt!

Hm, das heisst was?
a) Du hast keine Kollegen mit Alter > 45 Jahre, weil schon alle 
rausgedrängt.
b) Doch kein Mobbing...

Sag was! B-)

Autor: Ländle (Gast)
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@staman:

Ein früherer Studienkollege ist bei Siemens in Erlangen bereits 
rausgemobbt und 2 weitere sind in Nürnberg bei SIS gerade mitten drin 
(alter um 48). Ein schmutziges Geschäft, das die Vorgesetzten mit großem 
Eifer betreiben, um den eigenen Stuhl zu retten.

Autor: Mike P. (Gast)
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Ich habe mich vor 5 Jahren bei Siemens Leipzig beworben um eine 
Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme. da hatte ich frisch 
meinen Realschulabschluss.
Den Eignungstest den außer mir noch ca. 20 junge Leute absolvieren 
mussten war der hammer. von 27 fragen war eine einzige dabei wo ich 
etwas hinschreiben konnte, da es im prinzip nur um e-fkten, diff-gleich, 
etc. ging. also Mathematik die ich bis zur 10. Klasse nicht haben 
konnte.
Die meisten (wieviele genau weiss ich nicht mehr) wurden wieder 
nachhause geschickt.

Die Aussage nach der Suche der Elite deckt sich schon sehr gut.

Ich schreibe derzeit an meiner Bachelorarbeit (mir ist bewusst das der 
Bachelor-Titel kaum/keinen Wert besitzt). Ich studiere 
Elektrotechnik/Automatisierungstechnik.
Ich wurde neben dem Interesse für die Thematik auch von eben solchen 
Aussagen/Artikeln wie vom Focus gelockt. Überall hört man nur vom 
FACHKRÄFTEMANGEL, es ist nachvollziehbar das man sich der Sache dann 
hingibt. Im nachhinein betrachtet spreche ich für mich persönlich 
betrachtet von einem Fehler.

Autor: Thomas (Gast)
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Mike P. schrieb:
> Ich schreibe derzeit an meiner Bachelorarbeit (mir ist bewusst das der
> Bachelor-Titel kaum/keinen Wert besitzt).

Was ist das denn für ein Unsinn? Ein Bachelor ist der erste akademische 
Grad und ein Hochschulabschluß. Damit wird der BA zukünftig die 
Standardqualifikation für Fachkräfte.

Autor: netb (Gast)
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Zumal der Unterschied zwischen einem 7-jährigen FH Bachelor und einem 8 
jährigen Dipl.-Ing. (FH) gerade mal das 2. Praxissemester ist.

Autor: generalmotors (Gast)
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Autor: tom (Gast)
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>Zumal der Unterschied zwischen einem 7-jährigen FH Bachelor und einem 8
>jährigen Dipl.-Ing. (FH) gerade mal das 2. Praxissemester ist.

Du meinst wohl Semester und nicht Jahre, oder?

Autor: netb (Gast)
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Ja, natürlich Semester :)

Autor: KaPl (Gast)
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Hallo,

ich bin angehender Maschinenbau-Student und verfolge die Diskussionen 
über den angeblichen Fachkräftemangel über längere Zeit und mehrere 
Foren hinweg.

Jungen Schulabgängern, die sich nach der "öffentlichen" Meinung richten, 
bleibt derzeit gar nix anderes übrig, als Ingenieur zu werden. Der o. g. 
Artikel ist nur einer von vielen, der als Sprachrohr der 
Arbeitgeberverbände inkl. seiner Handlanger (VDI,BITKOM,etc.) dient.

Viele junge Leute, die sich nur oberflächlich mit dem Thema befassen, 
fallen auf die Artikel und Propaganda der Industrieverbände rein. Wenn 
man sich in diversen Foren umschaut, kann man jedoch schnell erkennen, 
dass die Fachkräfte-Lüge schon in großem Umfang erkannt wurde.

Leute wie ich, die sich der z. T. perkären Situation der Ings. - 
Stichwort Dienstleister - bewusst sind und noch die Möglichkeit haben 
ein anderes Studium anzustreben, stellen sich die Frage:

WAS SOLL MAN DENN SONST STUDIEREN?

BWL - viel zu überlaufen und noch prekärer
Medizin - wär ne Option, da starke Lobby und ausgezeichnete
          Verdienstmöglichkeiten (> 100k quasi garantiert)
Lehramt - guter Verdienst + Vorteile d. Beamtenlaufbahn, allerdings kaum
          Alternativen nach ein paar Jahren im Job
Jura - Nur mit Prädikatsexamen aussichtsreich, ansonsten siehe BWL
Pilot - Eigentlich auch traumhafte Bedingungen, s. Medizin

In diesem Thread wurden ja auch wieder Stimmen laut, nach denen ein Ing. 
Studium bereut bzw. als Fehler bezeichnet wurde. Das ist sehr 
bedauerlich.

Irgendwas muss man aber machen . . .

Autor: Mine Fields (Gast)
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KaPl schrieb:
> Medizin - wär ne Option, da starke Lobby und ausgezeichnete
>           Verdienstmöglichkeiten (> 100k quasi garantiert)

Erzähl das mal einem Arzt, der im Krankenhaus seine 24h-Schichten bei 
mieser Bezahlung abreißt.

Eine eigene Praxis kann sich auch nicht jeder leisten.

KaPl schrieb:
> Pilot - Eigentlich auch traumhafte Bedingungen, s. Medizin

Das auch nur bei der Lufthansa. Und die lagert immer mehr aus.

Wer stressfest ist, kann auch mal über Fluglotse nachdenken. Super 
Bezahlung in der Ausbildung (während den "Praxisphasen" 3k brutto), 
Einstiegsgehalt nach der Ausbildung >60k. Vorruhestand um die 50-55 
Jahre. Dafür halt immer Schichtdienst und nicht wenig Verantwortung.

Autor: A. B. (funky)
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Ein Kumpel von mir ist Fluglotse in KA und naja...für Ihn das richtige 
aber für mich wär das nix.
Der Stress ist einfach nur Horror und das Privatleben leidet da schon 
ziemlich drunter,

Und naja...für allzuviele dürfte das sicherlich eh keine Alternative 
sein...die Auswahltests sind Hardcore und dort wird massivst 
ausgesiebt(was ja auch richtig ist!)

Und im Endeffekt gilt: Geld ist nicht alles

Beitrag #1779249 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Elektroheinz (Gast)
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Zuckerle schrieb im Beitrag #1779249:
...

Alles was du schreibst kenne ich aus eigener Anschauung.
Ich war auch wie du über eine Zeitarbeitsfirma bei Siemens-VDO in 
Regensburg.
Ich möchte diese Zeitarbeitsfirma aber nicht Seelenverkäufer nennen,
habe dort gutes Geld verdient.
Habe leider (oder zum Glück?!) keine Ahnung was Siemens da für mich 
bezahlen musste.
Eigentlich hat's mir da gut gefallen, halbwegs nette Kollegen, ein 
netter Abteilungsleiter. Die Arbeit was nicht so ganz mein Ding, ich mag 
mehr Entwickler als Testsoftware-spezifikator-helfer sein.
Meine alte Firma wollte mich wiederhaben, und so bin ich wieder nach 
Norddeutschland gegangen.

>Was SIEMENS ( andere auch ) noch nicht erkannt haben ist das sich das
>gesammte Basiswissen aber bei Externen befindet , die eigenen SIEMENS -
>Krawattenträger , Abteilungslaider , nur noch durch Sprücheklopfen und
>Besprechungen ihre Existensberechnung nachweisen und eigentlich nicht
>mehr in der Lage sind die Projekte fachlich im Detail zu beurteilen .

Kann ich nur unterschreiben

Autor: Ländle (Gast)
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Siemens und die anderen Konzerne interessiert an Europa nur noch die 
Subventionen der EU einzustecken. Ansonsten produzieren die BWL-Junkies 
nur heiße Luft, die von externen Leuten zu Dumpinglöhnen in Werte 
umgesetzt werden muß. Die lachenden dritten im Bunde sind die 
Seelenverkäufer, die sich auf dem Rücken der Leihleute die goldene Nase 
verdienen und die Verantwortlichen in den Einkaufsabteilungen der 
Konzerne, die ihre Prozente unter dem Tisch gereicht bekommen.

Autor: kyb (Gast)
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Die arme diskriminierte Sedika Weingärtner hat am Ende ja noch eine 
Email an Peter Löscher geschrieben, Zitat:

„Kein Jude in diesem Land musste jemals solche seelischen Qualen 
erleiden wie ich“.

Also mit freundlicher Bitte um fristlose Kündigung...

Autor: Egon (Gast)
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>Ich wurde neben dem Interesse für die Thematik auch von eben
> solche Aussagen/Artikeln wie vom Focus gelockt.

Focus, loll ... Du hättest auch die Bildzeitung lesen können. Dort sind 
gegenüber anderen Zeitschriften noch mehr Artikel tendenziös plaziert. 
Ich dachte, die Schüler bekommen heutzutage vermehrt Medienkompetenz in 
den Schulen beigebracht ;-)

Autor: Ex-Siemens (Gast)
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Hallo Alle,
der Versuch billige positive PR mit angeblich offenen Stellen von der 
Siemens PR-Abteilung mittels des Focus ist doch durch die richtigen 
Kommentare der Leser ein Riegel vorgeschoben worden. Die Leserkommentare 
lassen sich doch fast Grund weg unter dem Begriff „vernichtend“ für die 
Siemens AG zusammenfassen. Jeder Leser mit etwas Medienkompetenz kann 
sich die wirkliche Lage bei Siemens zusammenreimen und auf eine 
Bewerbung dankend verzichten. Der billige Versuch von Siemens ist somit 
direkt nach hinten losgegangen.

Autor: Herbert (Gast)
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Allerdings ist der letzte sichtbare Leserkommentar, der ganz oben steht 
ein eher positiver:

"Ich arbeite gern bei Siemens
Nach dem Informatik Studium an der FH, eine Bewerbung geschrieben. 
Eingeladen worden, zwei Stellen zur Auswahl bekommen. Jetzt arbeite ich 
seit zwei Jahrn bei Siemens. Kommentare bezüglich schlechter 
Bezahlung/Ausbeutung kann ich nicht teilen. Es wird nach den 
landesspezifischen Era-Tabellen bezahlt und aus. Diese hat ja nicht 
Siemens festgelegt! "

Da haben die ja echt Glück, dass ganz oben der positive Kommentar stehen 
geblieben ist.

http://www.focus.de/finanzen/karriere/berufsleben/...

Beitrag #1796077 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Lexi (Gast)
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@Herbert
Manchmal frage ich mich, wonach die bei der Personalrekrutierung gehen. 
Ob der junge Bewerber einen hübschen Hintern hat? Dann nimmt man ihn. 
Hat er eine krumme Nase, lieber nicht.

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