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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik DMS Simulieren


Autor: Asmin (Gast)
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Hallo zusammen,

kann man eigentlich DMS mit einer genauen Spannungsreferenzquelle 
simulieren oder benötigt man wirklich einen DMS-Simulator?
Ich möchte einen DMS-Kraftaufnehmer simulieren, 20kN, 1 mV/V.
Der DMS-Verstärker hat 10V-Speisung für Aufnehmer und gibt 4 - 20 mA 
raus.
Ich dachte mir jetzt, dass wenn ich an den Signaleingang vom Verstärker 
10 mV anlege, könnte ich mit Offset und Gain Potis auf 20 mA drehen.. 
Dem ist aber nicht so anscheinend...
Das ganze frage ich, weil ich einen Verstärker für mehrere Aufnehmer 
habe und beim Wechsel rekalibrieren will mit dem entsprechenden Signal 
aus der Referenzquelle.

Danke im Voraus füre Eure Hilfe

Mfg

Asmin

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Asmin schrieb:
> kann man eigentlich DMS mit einer genauen Spannungsreferenzquelle
>
> simulieren

Ja.

> benötigt man wirklich einen DMS-Simulator

der macht das in Deiner Versuchsanordnung einfacher.

Autor: oszi40 (Gast)
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Asmin schrieb:
> wenn ich an den Signaleingang vom Verstärker
> 10 mV anlege, könnte ich...

...z.B. auch ein Masseproblem haben, flüstert meine Glaskugel.

Autor: Asmin (Gast)
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oszi40 schrieb:
> Asmin schrieb:
>
>> wenn ich an den Signaleingang vom Verstärker
>
>> 10 mV anlege, könnte ich...
>
>
>
> ...z.B. auch ein Masseproblem haben, flüstert meine Glaskugel.

Frag mal bitte deine Glaskugel, wie sie das meint?

Autor: Gerd (Gast)
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Du musst dann schon zwei Spannungen an den Eingang legen, wenn es ein 
Differenverstärker ist, nicht die Spannungsquelle in die Brücke!

Autor: Asmin (Gast)
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Der Verstärker hat die Eingänge Signal+ und Signal- und da lege ich mit 
der Referenzquelle die Spannung an. Die Massen der Referenzquelle und 
des Verstärkers sind nicht verbunden.

Autor: Peter Roth (gelb)
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Der Eingang des DMS-Verstärkers hat möglicherweise einen eingeschränkten 
Gleichtaktbereich.

Es empfiehlt sich daher, die Masse deiner Referenzquelle auf die halbe 
Brückenspeisung zu legen.

Dazu genügen 2 Widerstände als Spannungsteiler (je ein paar 100 Ohm) von 
der Brückenspeisespannung zur Verstärkermasse.  Dann hast du schon fast 
einen DMS-Simulator.

Grüße, Peter

Autor: Ulrich (Gast)
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Um einen DMS zu sinulieren bietet sich eher eine Schaltung aus 
Widerständen und ggf. eime Poti dazu an. Dann ist es auch egal ob die 
Brücke mit 10 V DC oder 33 V AC gespeißt wird.

Autor: Asmin (Gast)
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Habe jetzt eine DMS-Vollbrücke aufgebaut mit 3x 430 Ohm und 1x 431 Ohm, 
wobei ich parallel zu 431 Ohm noch einen 500k-Poti gelötet habe um die 
Spannung zu varieren. Brückenspeisung mit 10 V.
Es sollten einstellbar sein 4 mA Ausgang bei 0 mV und 20 mA bei 10 mV 
aber das ganze funktioniert nicht.. Der Ausgangsstrom steigt zu schnell 
an. Schon bei etwa 3 mV bin ich bei 17 mA und kann da nichts mehr 
runterdrehen mit Verstärkung und Offset.
Mache ich irgendetwas falsch oder ist das ganze grundsätzlich falsch?

Autor: Ulrich (Gast)
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Mit einen Variablen Widerstand von 500 K parallel zu einem 430 Ohm kann 
man nicht gut regeln. Bei großen Widerständen tut sich wenigt, und dann 
wenn der Widestand kleine wird auf einmal dann sehr viel. Auch wird der 
Poti ggf. sogar überlastet, wenn man den Widerstand sehr klein hat.
Bei der Schaltung mit nur dem Schleifer zum Verstärker-Eingang ist das 
vermutlich zu hochohmig für den Verstärker Außerdem ist der Bereich dann 
viel zu groß.

Die Schaltung mit dem Poti hätte ich etwas anders gelöst: erstmal eine 
Brücke aus 4 gleichen Widerständen. Den Poti eher kleiner (z.B. 10 K) 
als eine dritte Halbbrücke und dann mit einen Widerstand (z.B. 100 K) 
vom Schleifer des Poties an eine der festen Halbbrücken. Über den 
Widestand kann man wählen wieviel man die Brücke verstimmen kann. 
Außerdem hat man so weniger Probleme wenn der TK des Poties anders ist 
als der der Festwiderstände. Die Ausgangsspannung wird so auch annähernd 
linear von der Potistellung abhängig.

Autor: Asmin (Gast)
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Klappt alles nicht.. Jetzt ist der Strom die ganze Zeit bei 25 mA und 
ändert sich sprunghaft auf 3,5 mA wenn ich am Offset Poti drehe..
Hoffentlich habe ich die Verstärkerkarte jetzt nicht kaputtgemacht :(

Autor: Asmin (Gast)
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Den letzten Beitrag nehme ich zurück. Der Signaleingang war gar nicht 
angeschlossen. Bei dem chaotischen Aufbau habe ich es gar nicht 
gemerkt.. Auf jeden Fall alles beim alten...

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Asmin schrieb:
> Den letzten Beitrag nehme ich zurück. Der Signaleingang war gar nicht
> angeschlossen. Bei dem chaotischen Aufbau habe ich es gar nicht
> gemerkt..

Wenn er garnicht angeschlossen WAR, wieso hat das dann irgendeinen 
Effekt wenn Du das 500k Poti drehst?

>  Auf jeden Fall alles beim alten...

also tut es nun oder tut es nicht?

Autor: Asmin (Gast)
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Andrew Taylor schrieb:
> Asmin schrieb:
>
>> Den letzten Beitrag nehme ich zurück. Der Signaleingang war gar nicht
>
>> angeschlossen. Bei dem chaotischen Aufbau habe ich es gar nicht
>
>> gemerkt..
>
>
>
> Wenn er garnicht angeschlossen WAR, wieso hat das dann irgendeinen
>
> Effekt wenn Du das 500k Poti drehst?

Am Poti 500k habe ich nicht gedreht, sondern am Offset-Poti vom 
Verstärker. 500k-Poti hatte, wie du sagst, keinen Einfluss..

Andrew Taylor schrieb:
> also tut es nun oder tut es nicht?

Nein, tut es nicht. Der Strom steigt schon an, aber nicht wie es mir 
wünsche mit 0 mV --> 4 mA und 10mV --> 20mA.
Habe aber inzwischen einen richtigen DMS-Sensor angeschlossen. So hat es 
funktioniert. Also die VErstärkerkarte ist noch ok. Mich hätte es halt 
wirklich sehr interessiert, wie ich das ganze mit Widerständen machen 
könnte..

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Asmin schrieb:
>  Mich hätte es halt
> wirklich sehr interessiert, wie ich das ganze mit Widerständen machen
> könnte..

In Kurzform:

4-DMS-Brücke: 4 gleiche Widerstände anschließen. Beim ir: 4 x 600 Ohm,
kann bei DIR anders sein.
Zu EINEM der 4 widerstände Widerstände parallelschalten. (BEI mir: 
Schaltbare Dekade,
so zwischen 5 Megaohm und 250 Kiloohm.
KANN BEI DIR: anders sein von den Werten.

Obiges also als Größenordnung nehmen.

In Stellung 2-DMS: 2 Widerstände sind schon "im Gerät", dann von außen 2 
zu diesen  exakt gleiche Widerstandswerte anschließen. Nullpunkt setzen.
Und wieder wie oben parallelschalten.

Ich nutze: HBM, Burster.

Das mal so als Hilfestellung.

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