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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Körperschallmessung


Autor: Simon Beckers (smi22)
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Hallo zusammen,

ich möchte den Körperschall an einem Humanoid-Roboter messen.
Nach Möglichkeit fest installiert. Also nicht mit einem mobilen 
Messgerät.

Hat sich jemand von euch schonmal sowas beschäftigt oder kennt ein 
Unternehmen die sowas bauen oder daran forschen ?

Danke vorab,

smi

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Schall an einem Teil ? Schall von einem Teil ? Schall in einem Teil ? 
Schall wird geleitet und abgestrahlt.

Autor: Simon Beckers (smi22)
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hallo

der Schall der Komponenten des Roboters. Also der in einem Bauteil.
Dieser soll gemessen werden. Dachte das wäre klar gewesen.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Welche Vibrationen zB ein Schrittmotor erzeugt ?

Autor: Andre (Gast)
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Klar guck dir doch zum Beispiel mal sogenannte Dehnmessstreifen an .
Die kannst du überall hinkleben und diese registrieren auch jede 
schwingung im bauteil .Machst du es geschickt kannst du sogar die Last 
berechnen lassen die z.B. an einem Arm hängt .

Autor: Frankl (Gast)
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Wenn du auch die Ultraschallanteile (die nicht wenig sind bei drehenden 
Achsen und Zahnräder) messen willst, dann nehme ein US-Transducer.

Autor: Simon Beckers (smi22)
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Das Projekt bezieht sich auf Körperschall. Ultraschall wäre da wohl am 
Thema vorbei..
Aber werden uns dies mal anschauen.

Dehnmessstreifen ?

Autor: Reiner O. (elux)
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Der "Körperschall" wird bei PKW-Benzin-Motoren mit Klopfsensoren 
gemessen, also sozusagen ein Mikrofon angeschraubt.


LG
Elux

Autor: Simon Beckers (smi22)
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Kann man diese Klopfsensoren beliebig auf "andersfrequente" Töne 
einstellen ?
Ich denke aber, dass es in Richtung der Elektret Mikrofone geht.

Autor: Tek (Gast)
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Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Simon Beckers schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> ich möchte den Körperschall an einem Humanoid-Roboter messen.

Das ist beliebig interpretierbar.

In welchem Frequenzbereich ist es ein MUSS?
0Hz bis 100kHz?
Oder andere sinnvolle Einschränkungen?

Autor: Simon Beckers (smi22)
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Hallo...
wir kennen den Frequenzbereich nicht.
Er müsste allerdings klein genug sein, um eben kleinste 
Unregelmäßigkeiten wahrnehmen zu können. Eben die, die nicht mit dem Ohr 
hörbar sind.

Das heißt, der Frequenzbereich müsste gering sein oder ?!
Da die Sprachwahrnehmbarkeit bei ca. 40-80 db liegt und der 
Frequenzbereich bei ca. 0,2 bis 5 khz, muss es nicht über die oberen 
Werte messen können.
Allerdings drunter. Das heißt ab 0 db und 0 hz.

Wir wollen den Roboter vorsorglich untersuchen. Das heißt kleinste und 
unscheinbarste Defekte müssen festgestellt werden. Alles andere (unter 
anderem auch die Umgebungsgeräusche) könnte so schon von vorn herein 
herausgefiltert werden ?!

Versteht wie ich das meine ?!
Bedenkt bitte immer, dass wir wenig bis kein Vorwissen haben was die 
technischen Aspekte betrifft.


danke..freue mich auf Antworten

Autor: Simon Beckers (smi22)
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Tek schrieb:
> Sowas wäre naheliegend:
> 
http://www.kingdiscount.de/product_info.php?info=p...

So etwas haben wir auch schon gefunden.

Autor: HW (Gast)
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Wir haben sowas in der Richtung schon mit Beschleunigungssensoren von 
Kistler gemacht. In unserem Fall sollten defekte/vorgeschädigte Lager in 
einem Lüftermotor erkannt werden, der Sensor wurde magnetisch am Gehäuse 
angebracht und dann das Signal ausgewertet.

Wir hatten soweit ich weis so einen:
http://www.kistler.com/ch_de-ch/135_Productfinder_...

Der würde aber au passen:
http://www.kistler.com/ch_de-ch/135_Productfinder_...

Wirklich günstig sind die Teile aber nicht.

HW

Autor: Reiner O. (elux)
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Simon Beckers schrieb:
> Kann man diese Klopfsensoren beliebig auf "andersfrequente" Töne
> einstellen ?
> Ich denke aber, dass es in Richtung der Elektret Mikrofone geht.

Wenn ich mir überlege, daß das Klopfen von Motoren bis ca 6000 1/min 
erfasst wird und ein Verbrennungsvorgang in ca 1/4 bis 1/3 eines Hubes 
stattfindet, sollte die Frequenz nach oben hin ausreichend sein. Eine 
andere Frage wäre die der Empfindlichkeit. Auswerten musst Du das dann 
schon -> im Motorenbau wird der klopffreie Geräuschgrundwert adaptiert 
und mit dem vorliegenden Signal verglichen -> DSP also.
Bevor ich mich in so einem Fall lange um mehr oder weniger 
aussagekräftige Datenblätter bemühe, würde ich zum Autoverschrotter 
meines Vertrauens gehen und mir "für eine Hand voll Euro" ein paar 
unterschiedliche Typen besorgen und die Sache einfach mit einem Oszi vor 
Ort/am Gerät auf Eignung hin testen.
Die übliche Ausführung KS Bosch ist i.d.R. piezokeramisch, andere sind 
wohl auch induktiv (ich dächte bei einigen Ford,Renault und Benz mit 
Delphi Diesel-Einspritzanlage; da heißen die dann nicht Klopfsensor, 
sondern Verbrennungsgeräuschsensor -> ob der Verschrotter das weiss 
???).
Wenn Eignung, kann man sich ja immer noch um was Aktuelles von den 
Herstellern bemühen.

LG
Elux

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Im niedrigen Frequenzbereich wären MEMS-Beschleunigungssensoren eine 
Möglichkeit.

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