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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Erfahrungen mit DM 620 (Digitalmultimeter mit Datenlogger)


Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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Hi.
Ich überlege mir zusätzlich zu meinem 5€ Baumark-Multimeter mir noch ein 
etwas besseres zuzulegen.

Habe bei Reichelt folgendes gehesen:
http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=97181;PROVID=2402

Was meint ihr dazu?
Hat jemand Erfahrungen? Insbesonders was die Bedienung angeht. nicht das 
man vor jeder Messung erst mal 5min Einstellungen tätigen muss, da kein 
Drehknopf vorhanden ist.

Ist das vom Preis Ok? Hat jemand Alternativen?

Oder sagt ihr: alles Quatsch hier selber bauen: www.xy.z

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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noch niemand son Teil in der Hand gehabt, oder sich eine Meinung dazu 
gebildet?

Autor: GGaasstt (Gast)
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Anleitung gelesen?

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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GGaasstt schrieb:
> Anleitung gelesen?

klar.
Meinungen und wie gut sich praktisch damit arbeiten lässt steht da 
trotzdem nicht.

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Entweder ist das Gerät im Original von UniSource 
http://unisource21.com/tDM620.html oder es gibt noch eine andere Firma 
dahinter, die es als OEM produziert. Über den angeblichen Hersteller SM 
TECH konnte ich nichts finden. Vielleicht ein Importeur, vielleicht ein 
Phantasie-Aufkleber.

Wenn man einen preiswerten Datenlogger braucht, mag das Gerät 
durchgehen. Wenn jemand bei mir mit sowas als Multimeter mit hoher 
Genauigkeit ankäme, würde ich im ersten Moment "Poser" denken, denn:

Die 50000 Counts sind sinnlos. Im Gleichspannungsbereich +/- 5 Digits 
bedeutet, dass die letzte Stelle grundsätzlich halb für den Popo ist. 
Die relativen +/- 0,05 % bedeuten, dass bei Vollausschlag weitere +/- 25 
Digits für den Popo sind. Über den Wechselspannungsbereich muss man gar 
nicht reden.

Bei solchen Multimetern gebe ich grundsätzlich nichts auf irgendwelche 
Angaben von Sicherheitsklassen. Für mich ist ein Gerät aus einer 
unbekannten Quelle grundsätzlich nur bis 48 V verwendbar. Allerdings 
scheinen keine 250 V Spielzeug-Sicherungen drin zu sein, sondern 
halbwegs anständige Sicherungen.

Bei UniSource wird das Ding noch mit Batterien betrieben, Reichelt 
murmelt irgendwas von Akkus. Bei der von UniSource angegebenen 
Betriebszeit sind Akkus vermutlich eine gute Idee. Datenloggen über 
längere Zeit mit den Akkus sollte man sich vorher wohl genau überlegen. 
An die über 200 Tage bei 18000 Datenpunkten im Maximalabstand von 999 
Sekunden wird man mit Akkus nicht im Traum denken können.

Autor: Ohforf Sake (ohforf)
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Vlad Tepesch schrieb:
> Oder sagt ihr: alles Quatsch hier selber bauen: www.xy.z

Ich kenne keine Bauanleitung, die dem 5€-Baumarkt Gerät das Wasser 
reichen könnte - für den Preis sind die Dinger unverschämt gut.

Autor: Senfdazugeber (Gast)
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> Die 50000 Counts sind sinnlos. Im Gleichspannungsbereich +/- 5 Digits
> bedeutet, dass die letzte Stelle grundsätzlich halb für den Popo ist.
> Die relativen +/- 0,05 % bedeuten, dass bei Vollausschlag weitere +/- 25
> Digits für den Popo sind.

Und wie viele Geräte für um 100 Euro kennst du die deine Erwartungen an 
Genauigkeit erfüllen? Bitte nenne mal ein paar Gerätschaften!

Diese Geräte der unteren Preisklasse sind meistens sehr viel genauer in 
der Anzeige als man annimmt. Die Fehlerangaben sind Worst-Case Angaben, 
d.h. sie KÖNNEN aber sie müssen nicht auftreten. Wenn du Genauigkeit mit 
+/- 1 Digit haben möchtest, dann musst du auch spürbar mehr Geld 
ausgeben. Die Frage ist doch immer ob man das wirklich braucht oder ob 
die angegebene Genauigkeit nicht doch reicht?! Außerdem sind nicht stets 
nur die Absolutwertmessungen gefragt, sondern man interessiert sich auch 
mal dafür, ob ein Wert um ein paar hintere Plätze steigt oder fällt. Da 
kommt dann die letzte Stelle(n) trotz des Digitfehlers dennoch gut zum 
tragen, deswegen ist sie keinesfalls umsonst oder überflüssig.

Prinzipiell finde ich dieses DMM schon recht interessant, was natürlich 
am Preis liegt. Richtig tolle DMM gibt es unter 400 Eur praktisch nicht 
(jedenfalls nicht vom deutschen Distributor).

Kannst das Ding ja auch kalibrieren lassen, dann wird's noch etwas 
genauer als vom Werk ab (vielleicht macht das jemand für dich für lau).

Autor: Anja (Gast)
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Senfdazugeber schrieb:
> Diese Geräte der unteren Preisklasse sind meistens sehr viel genauer in
> der Anzeige als man annimmt.

Aber nur bei der Temperatur bei der auch kalibriert wurde. Billiggeräte 
verwenden oft Referenzspannungsquellen mit 50-150ppm/K Temperaturdrift.
(Mein DT80000 hat ca 83ppm/K Temperatur Drift). Schlecht wenn man dann 
noch nicht mal die geräteinterne Temperatur anzeigen kann.

Außerdem sind die Referenzen nicht vorgealtert, driften also im 1. Jahr 
relativ stark. Bei einem Baumarkt-Multimeter wirst Du allerdings davon 
nichts merken. Da reicht die angezeigte Stellenzahl nicht aus.

Noch was: wenn ich in 5V-Schaltungen messen möchte nutzen mir 50000 
Counts gar nichts. Da brauche ich mindestens 53000 Counts damit ich mit 
der vollen Auflösung messen kann.

Gruß Anja

Autor: Ohforf Sake (ohforf)
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Anja schrieb:
> Noch was: wenn ich in 5V-Schaltungen messen möchte nutzen mir 50000
> Counts gar nichts. Da brauche ich mindestens 53000 Counts damit ich mit
> der vollen Auflösung messen kann.

Wozu brauchst du 100µV Auflösung ?
Für meine Ansprüche würde ein Zeigermessgerät im 10V Bereich ausreichen. 
:)

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Senfdazugeber schrieb:
> Und wie viele Geräte für um 100 Euro kennst du die deine Erwartungen an
> Genauigkeit erfüllen? Bitte nenne mal ein paar Gerätschaften!

Ich wusste schon als ich das schrieb, dass irgendjemand dahergelaufen 
kommt und das aber ist billig Pseudo-Argument aus der untersten 
Schublade rausholt. Wenn Count-Angabe und Genauigkeit nicht 
zusammenpassen, völlig unabhängig von der Preisklasse, dann sind das 
Geräte zum Posen.

Eine Stelle weniger, 5000 Count und ich hätte das Gerät erst mal in die 
Kategorie "ehrliche Haut" gepackt, aber so? So halte ich das für eine 
künstlich aufgeblasene Spezifikation.

> Diese Geräte der unteren Preisklasse sind meistens sehr viel genauer in
> der Anzeige als man annimmt.

Dann kauf es doch. Ich werde dich nicht von abhalten. Auch Lottospielen 
gibt manchen Leuten einen Kick. Du darfst dir gerne den Kick dabei holen 
auch noch die letzte Stelle des Gerätes abzulesen und dann darüber zu 
philosophieren, ob genau dein Gerät so sehr viel genauer ist, dass die 
Stelle noch etwas aussagt.

Wir wissen ja auch alle, dass gerade asiatische Hersteller bei 
technischen Angaben sehr konservativ sind, dafür lieber etwas weniger 
verkaufen und nie-nicht übertreiben. Ein Hersteller, der schon 
"versehentlich" bei den Counts übertrieben hat wird ja nie-nicht bei den 
technischen Angaben ebenfalls übertreiben. Nein, nein, das machen die 
nicht. Da geht noch was. Hahahah.

> d.h. sie KÖNNEN aber sie müssen nicht auftreten. Wenn du Genauigkeit mit
> +/- 1 Digit haben möchtest, dann musst du auch spürbar mehr Geld
> ausgeben.

Wie kommst du darauf, dass ich die haben will? Ich habe Vlad eine Frage 
beantwortet.

>> noch niemand ... sich eine Meinung dazu gebildet?

Ich beantworte sie nochmal: Für mich ist das Gerät mehr Schein als Sein.

> Die Frage ist doch immer ob man das wirklich braucht oder ob
> die angegebene Genauigkeit nicht doch reicht?! Außerdem sind nicht stets
> nur die Absolutwertmessungen gefragt, sondern man interessiert sich auch
> mal dafür, ob ein Wert um ein paar hintere Plätze steigt oder fällt. Da
> kommt dann die letzte Stelle(n) trotz des Digitfehlers dennoch gut zum
> tragen, deswegen ist sie keinesfalls umsonst oder überflüssig.

Ja, rede es dir nur schön, dann kaufe es und spiele mit der letzten 
Stelle Lotto.

> Prinzipiell finde ich dieses DMM schon recht interessant, was natürlich
> am Preis liegt.

Wie gesagt, mir war schon von Anfang an klar, dass irgendjemand mit dem 
aber ist billig Pseudo-Argument dahergelaufen kommt.

> Kannst das Ding ja auch kalibrieren lassen, dann wird's noch etwas
> genauer als vom Werk ab (vielleicht macht das jemand für dich für lau).

Mach. Mach was du willst. Es wird sicher lustig für das Gerät eine 
Kallibrieranleitung, inklusive des Übertragungsprotokolls aufzutreiben.

Autor: Mister 1000 Volt (Gast)
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Die Bedienungsanleitung gibt Auskunft über die Genauigkeit und 
Brauchbarkeit des Gerätes.
Wie bei allen Billiggeräten wird hier mit der 'Grundgenauigkeit' 
geworben. Das ist die Genauigkeit im kleinsten Messbereich, also ohne 
Zwischenschaltung eines Eingangsteilers. Im obigen Gerät sind das 
akzeptable 0,05%.
In den anderen Messbereichen werden absichtlich keine Genauigkeitswerte 
angegeben. Ein Grund könnte sein, dass die Toleranzen der Eingangsteiler 
so groß sind, dass die letzten 1-2 Stellen des Displays überflüssig 
sind.

Einen praktischen Nachteil haben die hohen Spannungsabfälle von 500mV in 
den Strommessbereichen. Bei der 24-Volt-Netzen spielt das keine Rolle, 
aber bei 5-Volt-Projekten klaut man diesen 10% der 
Versogungsspannung(naturlich bei Bereichsende).

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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danke erst mal für eure Meinungen.

Ich habe ein paar Verständnisprobleme:
Was soll das counts sein?

die einzige stelle, ow ich das im manual gefunden habe, war von der 
Anzahl der Bildpunkte des Displays die rede.
Die ist ja mal von der Ergonomie abgesehen, für die Funktionisweise 
föllig egal.


Dann komme ich nicht mit den Genauigkeitsangaben klar.
Die Prozentwerte sind klar, aber was ist mit den digits gemeint?
Bits sinds ja wohl nicht, dann hätte man das ja geschrieben (abgesehen 
davon, das sowieso nirgends was direktes von dem AD-Wandler geschrieben 
steht.)
ansonsten sind digits ja Ziffern.
Es kann ja aber auch nicht sein, dass die letzten 5 Ziffern Rauschen 
sind, dann bräucte man sie ja nicht anzeigen.

Was mir recht knapp scheint, dass sind die 3V beim diodentester und was 
ihr schon angesrochen habt, der 500mV max. Spannungsabfall beim 
Strommesser.
Ist natürlich die Frage: was jeißt max 500mV?

Gerade der sollte natürlich funktionieren.
der ist bei meinem derzeitigen Multimeter auch ziemlich schrott. Wenn 
man da einmal Spannungsabfall, einmal Widerstand und einmal Strom misst, 
bekommt man die Werte hinterher nie zusammen. zumindest bei kleinere 
Widerständen < 30Ohm ist mir das zuletzt richtig aufgefallen.

Autor: Senfdazugeber (Gast)
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Hannes Jaeger (pnuebergang)

Senfdazugeber schrieb:
>> Und wie viele Geräte für um 100 Euro kennst du die deine Erwartungen an
>> Genauigkeit erfüllen? Bitte nenne mal ein paar Gerätschaften!

> Ich wusste schon als ich das schrieb, dass irgendjemand dahergelaufen
> kommt und das aber ist billig Pseudo-Argument aus der untersten
> Schublade rausholt.

Statt hier dumm rumzutölen hättest du lieber mal meine Frage beantworten 
sollen, aber was will man von einem erwarten, der nur andere Leute 
anmachen kann, wie den Tinman im anderen Thread nicht wahr?

> Eine Stelle weniger, 5000 Count und ich hätte das Gerät erst mal in die
> Kategorie "ehrliche Haut" gepackt, aber so? So halte ich das für eine
> künstlich aufgeblasene Spezifikation.

Das ist Quatsch. Nicht jede Messung wird im Endwert durchgeführt, 
deshalb sind die 50000 Counts durchaus berechtigt.

>> Diese Geräte der unteren Preisklasse sind meistens sehr viel genauer in
>> der Anzeige als man annimmt.

> Dann kauf es doch. Ich werde dich nicht von abhalten.

Ich brauche dich nicht dazu als Ratgeber. Ich verfüge über genügend 
Wissen und Erfahrung in vielen Mannjahren der ET, um das gut genug 
beurteilen zu können. Es gibt aber nun mal Dinge, die stehen nicht in 
der Bedienungsnleitung. Das scheinst du jedoch nicht zu verstehen.

> Auch Lottospielen

BlaBla ..

> Wir wissen ja auch alle, dass gerade asiatische Hersteller bei
> technischen Angaben sehr konservativ sind, dafür lieber etwas weniger
> verkaufen und nie-nicht übertreiben. Ein Hersteller, der schon
> "versehentlich" bei den Counts übertrieben hat wird ja nie-nicht bei den
> technischen Angaben ebenfalls übertreiben. Nein, nein, das machen die
> nicht. Da geht noch was. Hahahah.

Trägst wohl deinen ausgeprägten Chinahass offen mit dir herum was?

>> d.h. sie KÖNNEN aber sie müssen nicht auftreten. Wenn du Genauigkeit mit
>> +/- 1 Digit haben möchtest, dann musst du auch spürbar mehr Geld
>> ausgeben.

> Wie kommst du darauf, dass ich die haben will? Ich habe Vlad eine Frage
> beantwortet.

Seit wann beantwortest DU Fragen? Du machst dich über andere lustig, in 
all deiner Einbildung, alles besser zu wissen. Das ist alles.

> Ich beantworte sie nochmal: Für mich ist das Gerät mehr Schein als Sein.

Bloß weil DIR die letzte Stellenangabe nicht in den Kram passt? Ja 
verdammt noch mal, dann ignoriere die Stelle halt und gut ist. Oder hast 
du beim Kauf eines Taschenrechners auch immer darauf gedrungen nicht 
mehr als zwei Nachkommastellen auf dem Display angezeigt zu bekommen, 
weil alles darüber hinaus die Fehlerrechnung sowieso als unsinnig 
entlarvt? Also bei meinem HP konnte ich die Stellenzahl sogar immer 
schön einstellen. :)

>> Die Frage ist doch immer ob man das wirklich braucht oder ob
>> die angegebene Genauigkeit nicht doch reicht?! Außerdem sind nicht stets
>> nur die Absolutwertmessungen gefragt, sondern man interessiert sich auch
>> mal dafür, ob ein Wert um ein paar hintere Plätze steigt oder fällt. Da
>> kommt dann die letzte Stelle(n) trotz des Digitfehlers dennoch gut zum
>> tragen, deswegen ist sie keinesfalls umsonst oder überflüssig.

> Ja, rede es dir nur schön, dann kaufe es und spiele mit der letzten
> Stelle Lotto.

Ich habe auch schon Lotto gespielt, obwohl ich weiß, wie schlecht die 
Gewinnchancen stehen. Darauf kommt es aber gar nicht an, denn das macht 
einfach Freude wie so vieles andere im Leben, was Typen wie dir für 
immer vorenthalten bleiben wird, während ich meinen Spass habe. Hättest 
ja mal mein Argument entkräften können, aber nichts als heiße Luft 
deinerseits.

>> Prinzipiell finde ich dieses DMM schon recht interessant, was natürlich
>> am Preis liegt.

> Wie gesagt, mir war schon von Anfang an klar, dass irgendjemand mit dem
> aber ist billig Pseudo-Argument dahergelaufen kommt.

Du hast anscheinend noch nie was vom sog. Preis/Leistungsverhältnis 
gehört. Außerdem wirst du langsam stereotyp in deinen Wiederholungen.

>> Kannst das Ding ja auch kalibrieren lassen, dann wird's noch etwas
>> genauer als vom Werk ab (vielleicht macht das jemand für dich für lau).

> Mach. Mach was du willst. Es wird sicher lustig für das Gerät eine
> Kallibrieranleitung, inklusive des Übertragungsprotokolls aufzutreiben.

Ob man das Ding kalibireren kann weiß ich nicht. Ich besitze es ja 
schließlich nicht. Die Voltcraft-DMM lassen sich z.B. gut kalibrieren, 
das macht Conrad für entsprechenden Obulus.

Autor: Anja (Gast)
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Vlad Tepesch schrieb:
> Dann komme ich nicht mit den Genauigkeitsangaben klar.
> Die Prozentwerte sind klar, aber was ist mit den digits gemeint?

Bei Digitalmultimetern werden meist 2 Fehler angegeben

- Fehler vom Messwert (meist als Prozentwert vom Messwert)
  hier gehen der Fehler der Referenzspannungsquelle sowie der
  Fehler des Spannungsteilerverhältnisses ein.
  Also z.B. 0.05% vom Messwert 4V = 2mV

- Fehler vom Bereich
  Wird entweder als Prozent vom Messbereich oder als "digit" oder
  "count" angegeben. 5 digits/counts bei einem Gesamtbereich von
  50000 counts sind also 0,01% vom Messbereich. Bezogen auf den
  5V-Messbereich sind dies zusätzlich 0.5 mV unabhängig vom Messwert.
  In den Bereichsfehler gehen Dinge wie Offsetspannungen und
  nicht-Linearitäten des Wandlers ein.

Mister 1000 Volt schrieb:
> Ein Grund könnte sein, dass die Toleranzen der Eingangsteiler
> so groß sind, dass die letzten 1-2 Stellen des Displays überflüssig
> sind.

Billige Messgeräte haben häufig gar keinen Eingangsteiler mehr sondern 
teilen die Spannung per PWM herunter. (siehe diverse Intersil 
Datenblätter).

Gruß Anja

Autor: Mister 1000 Volt (Gast)
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Anja schrieb:
> Billige Messgeräte haben häufig gar keinen Eingangsteiler mehr sondern
> teilen die Spannung per PWM herunter. (siehe diverse Intersil
> Datenblätter).

Hm, du meinst, man kann am IC-Pin 500V anlegen und diese werden intern 
auf 0,5V gechoppt? - Hab ich da eine Entwicklung verschlafen? ;-)

Autor: Anja (Gast)
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Mister 1000 Volt schrieb:
> Hab ich da eine Entwicklung verschlafen?

Offensichtlich:

http://www.intersil.com/data/fn/fn3088.pdf

Ist natürlich ein kleiner Trick dabei.

Gruß Anja

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Anja schrieb:
> Billige Messgeräte haben häufig gar keinen Eingangsteiler mehr sondern
> teilen die Spannung per PWM herunter. (siehe diverse Intersil
> Datenblätter).

Das ist so nicht ganz richtig.  Die machen beim ICL 7149 etwas anderes.
Die haben am Eingang den Integrationwiderstand des Dualslope Wandlers.
Da dieser sehr hochohmig ist (10MOhm) wird Spannung im Extermfall durch 
die Clampdioden des Einganges begrenzt.  Im Normalfall liegt dieser 
Punkt bedingt durch die Gegenkopplung des Intergrators darunter. Also 
keine 500V am IC.  Die Umschaltung der Messbereiche wird einfach durch 
veraendern der Integrationszeiten des Integrators gemacht. Je laenger 
die ist umso kleiner kann die Spannung am Eingang sein. Von runterteilen 
der Spannung kann also so keine Rede sein.

Autor: sven s. (Gast)
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hi,

noch niemand ist richtig auf die grundfrage eingegangen.

1. ist es sein preis wert / ist es sogar günstig (wenn es halb so gut 
ist wie eines für 400€)
2. hat das schon jemand in der hand gehabt und kann sagen ja ist sau 
geil und funktioniert prima oder sagt ist ein stück elktroschrott für 
100€

gruß sven

Autor: Anja (Gast)
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Helmut Lenzen schrieb:
> Die Umschaltung der Messbereiche wird einfach durch
> veraendern der Integrationszeiten des Integrators gemacht. Je laenger
> die ist umso kleiner kann die Spannung am Eingang sein. Von runterteilen
> der Spannung kann also so keine Rede sein.

Ist so nicht ganz richtig, dann hätte man ja keine 50Hz Unterdrückung. 
Bei den 1000 Ticks einer Netzperiode muß man die 100 Ticks für 1:10 
Spannungsteilung schon über die Netzperiode verteilen damit sich der 
Brumm herauskompensiert. Die Integrationszeit ist immer 20 ms (außer im 
kleinsten Messbereich dort ist sie 10 * 20 ms)

Gruß Anja

Autor: Arne (Gast)
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Hallo !
Habe bereits das dritte Gerät getestet und werde nun auch dieses 
zurücksenden ! Das erste Gerät lies sich nicht einschalten, das Zweite 
konnte man nicht laden ( wurde zwar ein Ladevorgang angezeigt aber es 
tat sich nichts am Akkufüllstand ) und nu das Dritte... kein Laden 
möglich, egal womit und keine Funktion mit der beigelegten Software. 
Laut Reichelt gibt es sehr viele Rücksendungen.
Schnauze voll !!

Autor: Zufall (Gast)
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Das Teil steht jetzt 1 Woche auf meinem Basteltisch. Zur Funktionalität 
gibt es keine Beanstandungen. Alles geht(Glücksfall?). Die Eigenschaften 
sind für den Preis hervorragend, außer die Temperaturmessung. Die 
Software muß erst "erforscht" werden. Dann kann man auch damit was gut 
Brauchbares anfangen.
Die allgemeine Bedienungsanleitung ist ein Witz. Man muß sich schon die 
Mühe machen, das Gerät kennenzulernen. Richtig eingesetzt und zu diesem 
Zweck auch angeschafft, ist das Teil im Hobbybereich eine schöne 
Bereicherung und enorme Erweiterung der Meßmöglichkeiten.

Gruß Zufall

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Zufall schrieb:
> Die Eigenschaften
> sind für den Preis hervorragend

Und wieder einer, der die Genauigkeitsangaben nicht versteht. Hauptsache 
billig und viele angezeigte Stellen.

Autor: Anja (Gast)
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Hannes Jaeger schrieb:
> Wenn Count-Angabe und Genauigkeit nicht
> zusammenpassen, völlig unabhängig von der Preisklasse, dann sind das
> Geräte zum Posen.

Ist zwar jetzt OT aber:

Wenn ich Dich richtig verstanden habe ist ein HP3458A völlig daneben 
weil da von den 8,5 Stellen "nur" etwa 5,5 richtige dabei sind. (bis 
80uV Fehler im 10V-Bereich mit 0.1 uV Auflösung in der 
Standard-Ausführung sind 800 Digits Fehler).
Im Vergleich schneidet das DM620 mit "nur" 30 Digits max. Fehler doch 
recht gut ab.

Verstehe mich nicht falsch: Ich würde trotzdem ein HP3458A nehmen wenn 
ich es bezahlen könnte, auch wenn es keine USB-Schnittstelle hat.

Gruß Anja

Autor: MaWin (Gast)
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> Ich kenne keine Bauanleitung, die dem 5€-Baumarkt Gerät das Wasser
> reichen könnte

Erschreckenderweise werden die Billigmultimeter,
von denen man möglichst ein halbes Dutzend hatte
um simultan messen zu können,

derweil unverschämt teuer.

Früher gab's die für 3.95 DM, mit Hfe-Messbereich.
Dann haben sich die Leute den Hfe-messbereich weggespart
und die '9V Batterie' Messbereiche hinzugedichtet,
weil das billiger war, der war ja schon als 20V Bereich da.

Dann steigen die Preise: Auf 3.95 EUR, auf 5 EUR,
und heute kosten diese billigen Ramschmultimeter,
die nicht ma Wechselstrom messen können und bei
Wechselspannung durch Dioden erst über 1V überhaupt
was anzeigen (was beliebig falsch ist) schon 9.95 EUR,
also eine Preissteigerung um 450% in 10 Jahren bei
gleichzeitiger Reduzierung des Werts um sagen wir 20%.

Sei also froh, wenn du solche Multimeter noch für 5 EUR
im Baumarkt bekommst. Kauf aber besser ein M3900 welches
wenigstens Wechselspannung und Wechselstrom messen kann
und auch wieder einen Hfe-Messbereich hat (selbst wenn
du ihn nie brauchst). Das PM120A für 9.95 von Pollin
und das DT-3900 für 15.95 von Mükra gibt es nämlich
auch nicht mehr, man will heute mindestens das dopplete
für Geräte dieser Qualitätsklasse sehen.

Inflation ? Welche Inflation ?? Gigantische Wucherpreise.

Autor: günni (Gast)
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Moin,
Heute Nachmittag kam das DM 620 bei mir an. Morgen reist es wieder 
zurück nach Sande.
Grund: Der Temperaturbereich hat einen "kleinen" Meßfehler (ca.55%).
(Vergleich mit einem Thermometer aus dem Fotolabor)


Gruß

günni

Autor: Tippgeber (Gast)
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günni (Gast)
Datum: 09.07.2010 20:38

> Moin,
> Heute Nachmittag kam das DM 620 bei mir an. Morgen reist es wieder
> zurück nach Sande.
> Grund: Der Temperaturbereich hat einen "kleinen" Meßfehler (ca.55%).
> (Vergleich mit einem Thermometer aus dem Fotolabor)

DM 620 :: TRUE RMS Multimeter mit Datenlogger

Temperatur:
1370°C(2192°F), ±5,0% + 3

Entweder du hast ein defektes Gerät erhalten oder du schwindelst uns 
hier was vor.

Mir kommt es irgendwie so vor als ob manche hier absichtlich alles was 
nicht gerade den Namen Fluke trägt als ungenau und "taugt nix" 
hinstellen möchten. Warum eigentlich? Etwa am Umsatz der Topmarken 
beteiligt? Chinesenhasser?

Anja hat weiter oben beschrieben dass auch gerade im Markenbereich nicht 
immer die letzte Ziffer oder die letzten beiden oder .. noch hochgenau 
sind. Darüber regt sich komischerweise keiner auf. Aber wenn das ein 
Rigol wäre dann ..

Autor: Anja (Gast)
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günni schrieb:
> Grund: Der Temperaturbereich hat einen "kleinen" Meßfehler (ca.55%).
> (Vergleich mit einem Thermometer aus dem Fotolabor)

Bei so großem Fehler:
Hast Du auch geprüft ob das Gerät Fahrenheit oder Grad anzeigt?

Gruß Anja

Autor: günni (Gast)
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Anja schrieb:
> Hast Du auch geprüft ob das Gerät Fahrenheit oder Grad anzeigt?

Moin  Anja,
:-)) da darfst Du von ausgehen.

Autor: günni (Gast)
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Tippgeber schrieb:
> Entweder du hast ein defektes Gerät erhalten oder du schwindelst uns
> hier was vor....
>Mir kommt es irgendwie so vor als ob manche hier absichtlich alles was
>nicht gerade den Namen Fluke trägt als ungenau und "taugt nix"
>hinstellen möchten. Warum eigentlich? Etwa am Umsatz der Topmarken
>beteiligt? Chinesenhasser?


Moin Tippgeber,
ich gehe von einem Defekt aus. Das Teil hätte schön in meine "Sammlung" 
gepasst.
Vielleicht kommt nächste Woche ein voll funktionsfähiges Gerät.
Im Übrigen, Schwindeln habe ich nicht nötig!
Mir scheint, in Deinem Nachsatz ist ein wenig Polemik drin.
Wenn in Geräte schaut, z. B. "Made in EU", findet man vieles aus dem 
Reich der Mitte.

Autor: günni (Gast)
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Moin,
Entschuldigung Anja und Tippgeber,
ich hatte den abschließenden Gruß vergessen.

Gruß

Günni

Autor: Tippgeber (Gast)
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@ günni

Naja es laß sich halt so als ob mal wieder einer hier mitteilen wollte, 
dass das DM 620 nix taugt, bei solch großen Messfehlern. Nur wie könnte 
das sein, wenn der Hersteller eine Tol. von 5% und 3 dgt angiebt?

Kannst ja mal ein Bild hier einstellen, das die Abweichung zeigt, das 
wäre mal interessant (auch sonst, um mal einen Eindruck vom Display bei 
verschiedenen Messungen zu bekommen). ;)

Autor: günni (Gast)
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Tippgeber schrieb:
> Naja es laß sich halt so als ob mal wieder einer hier mitteilen wollte,
> dass das DM 620 nix taugt, bei solch großen Messfehlern. Nur wie könnte
> das sein, wenn der Hersteller eine Tol. von 5% und 3 dgt angiebt?

Moin Tippgeber,
mit nichten. Ich will das Teil nach wie vor.  Was wird da passiert sein?
1. Kalte Lötstelle
2. ein Bauteil original defekt
3. Endkontrolle hat, sagen wir mal, geschlampt
4. alle Möglichkeiten aufzuzählen wäre sehr müßig.

Da das Teil bereits verpackt ist, wird es keine Bilder geben.

Gruß

Günni

Autor: Zufall (Gast)
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Hallo Günni und andere!
Ich hatte mich ja schon am 24.06.10 kurz gemeldet, da mein Vorgänger 
(Arne) 3 defekte Gräte bekam. Als alter Reichelt-Kunde wunderte mich das 
etwas. Die leidige Temperaturmessung hatte ich auch gestreift, nur 
machte ich meinen Kaufentscheid nicht von der Temperaturmessung 
abhängig. Dafür habe ich bessere Möglichkeiten. Ich hoffe für Dich, den 
aktuellen Stand kenne ich ja nicht, daß Du beim Tauschgerät nicht noch 
enttäuschter bist.
Wenn ja, dann kontrolliere mal den Meßfühler (Thermoelement Typ K). 
Unter dem Schrumpfschlauch an der Spitze sind die Drähte so weit blank, 
daß sie sich kreuzen oder berühren können. Dieser "Kurzschluß" würde ein 
neues Thermoelement ergeben. Du mißt dann sonst was, nur nicht die 
Temperatur am Meßpunkt. Das ist aber nicht die einzige Schwachstelle 
dieser Temperaturmessung. Die Entwickler hätten besser daran getan, wenn 
sie diesen Bereich ganz weggelassen hätten. Temperaturmessung ist so 
nicht zu beherrschen, aber sehr werbewirksam: - 1370°C! - Donnerwetter!!
So wie diese Meßmöglichkeit jetzt arbeitet, schadet sie ernsthaft dem 
Gesamteindruck des Multimeters.
Wenn Du also das DM 620 hauptsächlich für Temperaturmessungen und deren 
Aufzeichnung benutzen willst, bist Du mit diesem Teil schlecht beraten.
Alle andere Meßbereiche arbeiten sehr gut, unabhängig von allen hier 
geäußerten, aus meiner Sicht und Erfahrung unangebrachten, Meinungen zu 
Genauigkeiten im Mikrovoltbereich, obwohl, das Versagen der 
Temperaturmessung gerade mit diesem Mikrovoltbereich eng zusammenhängt. 
Alles geht nun mal nicht für 120,-€.

Gruß Zufall

Autor: Kalle (Gast)
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Hallo,
gibt es etwas neues zu dem DM620 ? Wollte mir das Teil auch bestellen.

Sind die Reklamationen von Reichelt zufriedenstellend bearbeitet worden 
und neue Geräte geliefert worden? Funktionieren diese nun ?

LG Kalle

Autor: Waldemar (Gast)
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Hallo,
Gekauft,
Temperaturmessung:
bei 100° ca. 90°
bei 27° ca. 18°
bei 8° ca. 0°
Laut Bedienungsanleitung:
Temperaturmessung auch intern ohne Messfühler und Messleitungen,
bei 8° bis 27° Anzeige ca. 13° bis 18°
Bereich mV bei Kurzgeschlossenen Messleitungen: 0,3 bis 0,4mV,
bei euch auch so ?
Akku Li-Ion, 1200mAh, (umbau auf 2400-3000mAh Li-Ion Akkuzelle
18650 mit PCB- möglich)
MfG
Waldemar

Autor: Heiner Synanski (hs150)
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Hallo,

ich habe interesse an das DM 620.
Es gibt bereits viele Fragen nach diesen Gerät.
Ich selber besitze mehrere Digitec DT80000 Multimeter. Wenn ich mir die 
Möglichkeiten des DM 620 ansehe besteht sehr große Wahrscheinlichkeit 
das der Chip wie ich in den Anhang neschreibe verbaut ist. Obwohl der 
DT80000 bis zu 800000 Stellen messen kann sind die Messbereiche des DM 
620 fast identisch. Im Forum zum DT80000 (Microcontroller.net habe ich 
bereits Treibersoftware für Excel und Labview bereit gestellt.
Was mich am meisten interesiert ob das DM 620 hiermit kompatibel ist.
Ich habe keine Lust die ganzen Treiber nochmahl zu schreiben.

Falls jemand Zeit hat diese Treiber über den USB Port anstelle von den 
RS232 Port zu testen und zu bestätigen das wenigstens ein Teil passt 
könnte ich das Teil auch bestellen und neue Software zur Verfügung 
stellen.

Warte auf Nachricht von euch bevor ich bestelle.

Autor: Waldemar (Gast)
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Hallo,
DM620 hat ein FS9704B-GCE Chip,
und USB,
Mit Org. Software-
Daten können ausgelesen werden (auch DMM gespeicherte log) und
Gerät auch gesteuert werden (Mode: Logger, Record, Relative, Compare, 
Trend)
Start, Stop, Reset, Pause, Save auch als txt., Load.
Was Direct fürs Excel oder auch ProfiLab-Expert?- SUPER!!!
MfG
Waldemar

Autor: Heiner Synanski (hs150)
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Hallo Waldemar,
Danke für deine Nachricht.
Um zu prüfen ob der Multimeter kompatibel ist sollte versucht werden 
einen Hex Code 89, 8A oder 8B über den USB zu schicken. Als Antwort 
bekommt der Rechner einen Hex String der den Wert, den Bereich und ein 
paar andere Codes enthällt.
Ich des Program Profilab nicht. Mein bespiel bezieht sich auf LabView 
6.0. Kann bei CT' im Internet geladen werden. Nur für Linux oder Mac. 
Die Windows Software befindet sich auf einer Heft DVD von Ct. Falls 
Interesse an den Program rate ich Buch von "Einführung in Labview" an. 
Hierdrin befindet sich eine aktuelle Labview Studentenversion. Preis Ca. 
40,00 €.
Eine Umsetzung meiner Daten auf eine neuere Version ist kein Problem. 
Kurz Mail an mir.
Was die Hardware betrift freue ich mich das der Chip verbaut wurde. Es 
gibt sicherlich Unterschiede aber im ganzen vermute ich eine 
Kompabilität mit den DT80000. Der FS9704B ist aus der gleichen Familie 
des Herstellers und sorgt für die AD Wandlung und Timing erfassung. Wie 
der Prozessor diese Daten übersetzt ist die Frage. Falls ein 2er Chip 
von FS sieht es gut aus. Habe in der Analage das Datenblatt vom 
verbauten Chip angehängt.

Autor: Rallerix (Gast)
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Hallo zusammen,

schön, daß der Thread nach kurzer anfänglicher Entgleisung (pnuebergang) 
wieder zur gewohnten Fachlichkeit, die ich aus diesem Forum gewohnt bin, 
zurück gefunden hat.

Ich überlege auch, das DM 620 bei Reichelt zu schießen, habe aber im 
Vorfeld nach Durchsicht das "Handbuchs" ein paar Fragen dazu:

- Verläuft die Trendanzeige in Echtzeit sichtbar oder wird nur im 
Hintergrund aufgezeichnet bis die Stopbedingung eintritt? Habe privat 
das Fluke 289 (jaja, sowas vergleicht man nicht mit dem DM620 und das 
wäre ja auch nur für die Firma...) und da stört es mich ziemlich, daß 
das Datalogging unsichtbar im Hintergrund verläuft und ich erst nach 
Aufzeichnungsende die Grafik ansehen kann. Man will ja ab und zu auch 
mal nur bestimmte, unvorhergesehene Ereignisse aufzeichnen und nach 
deren Eintritt das Logging manuell abbrechen.

- Wie ist die Zuverlässigkeit des Gerätes mittlerweile? Wie viel mal muß 
im Schnitt der Retourenaufkleber verwendet werden, bevor man ein 
Exemplar mit allen zugesicherten Funktionen bekommt?

- Gibt es in dieser Preis- / Genauigkeitsklasse vergleichbare DMM?

Vielen Dank schon mal und bis denne,
Rallerix

Autor: Zufall (Gast)
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Hallo Rallerix,
freut mich zu lesen, daß es Leute gibt, die sich durch "Schlaumeierei" 
nicht abschrecken lassen, sondern praxisorientiert denken.
Zur Trendanzeige: Eine Expertise kann ich nicht dazu abgeben. Obwohl 
mich diese Option beim Kauf auch sehr gereizt hatte, habe ich sie bisher 
kaum eingesetzt, weil einfach andere Aufgaben an standen. Also, die 
Anzeige läuft in Echtzeit, aber nur einmal je nach Zeiteinstellung über 
das Display. Dann bricht die Messung und die Aufzeichnung ab. 
Einstellbar ist aber ein weiter Zeitbereich - 2 Min. bis 60 Std. Im 
Übrigen ist die Konfiguration der Trendanzeige übungsbedürftig, wie 
eigentlich das komplette Gerät, incl. Software. Aber, wenn man ein 
bisschen mit den Cursortasten herumprobiert, kommt man schon hinter den 
Tricks. Dann läuft es auch super. Zur Zuverlässigkeit kann ich nur 
sagen, daß das Gerät mich noch nie enttäuscht hat. Es loggt und loggt. 
Der Akku schafft mindestens 24h, wahrscheinlich noch wesentlich mehr. 
Ach ja, da bin ich doch mal auf die Idee gekommen wegen einer 
Langzeitaufzeichnung vorsichtshalber ein USB - Steckerznetzteil zu 
verwenden. Das ging in diesem Fall wegen meiner hoch verstärkenden, 
offenen Testschaltung nicht. Das DM620 produziert auf kurze Distanz beim 
Laden eine Störstrahlung, die meine Schaltung verrückt spielen ließ. 
Also Akkubetrieb oder größere Abstände. Das war aber bisher nur für 
diesen einen speziellen Fall relevant. Ja und mit Lieferung defekter 
Geräte habe ich bei Reichelt keine Erfahrungen. Bei mir funktionierte 
bisher immer alles, so auch das DM620. Den kleinen Spannungsoffset bei 
kurzgeschlossenen Eingängen im Mikrovoltbereich muß man wohl in Kauf 
nehmen. Vielleicht äußern sich die Meßgeräteexperten mal dazu.
Ich hoffe, ich konnte erst mal weiterhelfen.
Gruß, Zufall!

Autor: Waldemar (Gast)
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Hallo,
Trendanzeige in Echtzeit, Bedienung eigentlich einfach und 
selbsterklärend,
Den kleinen Spannungsoffset bei
kurzgeschlossenen Eingängen im Mikrovoltbereich muß man wohl in Kauf
nehmen? ja bei mir ca. -0,40mV (deswegen kommt auch zu ca. -9°C bei 
Temperatur Messung). Ich habe mein DM620 umgetauscht, beide Geräte
absolut identisch.
10V habe Ich mit kalibrierten 10.0000V Spannungsreferenz
verglichen, zeigt: 9,993V.
Alternative? Voltcraft VC960?
Mit freundlichen Grüßen
Waldemar

Autor: DM-Flüsterer (Gast)
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Welches ganz zu recht verkannte Genie mag wohl für das DM620 
verantwortlich sein?

Der bereits lächerlich große Messfehler im Temperaturbereich wurde hier 
im Forum ja bereits angesprochen. Mein Prachtexemplar zeigt bspw. mit 
internem wie auch mit externem Fühler bei 23°C Zimmerteperatur ca. 7 °C 
zu wenig an.

Bei Messen meiner Körpertemperatur mit dem externen Fühler fehlen immer 
noch gute 6°C. Und ich möchte wetten, nach dem Verschlucken des Gerätes 
gilt das auch für den internen Temperaturfühler. Zum Glück siegt bisher 
die Vernunft über die Neugierde...;-)

Der Fehler dürfte damit nicht bei den Fühlern, sondern bei einer 
untauglichen (Eingangs-)Schaltung zu suchen sein. Zu hohen Offsets? 
Oder?

Hmm?

Noch ein netter Versuch, im gerade eben bereits schon verwendeten 
Temperaturbereich, und gleich ob mit internem oder externem Fühler.

Messen der Raumtemperatur "mit Handauflegen":

Streicht doch einmal leicht berührend mit der Hand über das Gehäuse des 
Gerätes. Über die Buchsen bis hoch zum Pfeil-Kreuz. Und (bei mir) wenn 
das DM620 auf dem Tisch liegt, am wirksamsten beginnend unten links beim 
gelben Rand, über die Buchsenleiste und rechts am Rand wieder runter.

Mit dieser Methode "schaffe ich es", während eines Handstreiches die 
Anzeige alle möglichen Werte wirr aufeinanderfolgend anzeigen zu lassen 
- gerade von etwa -50°C bis +241°C...

Ist hier etwa alles mit Erdstrahlen verseucht? ;-)

Oder reagiert das Gerät mangels jeglicher Abschirmung extrem empfindlich 
auf eingekoppelte Störstrahlung? Oder lädt sich der "Plastiksarg" um die 
Elektronik herum vielleicht massiv elektrostatisch auf?

Das "funktioniert" aber auch in zahlreichen anderen Messbereichen. 
Generell scheint dem Gerät jede wirksame Abschirmung zu fehlen...

...den Eindruck verstärkte auch ein Blick ins Innere vor ein paar 
Wochen. Damals dachte ich schon daran, der Elektronik zumindest 
stellenweise eine genullte Abschirmung zu verpassen, bin aber noch nicht 
dazu gekommen.


Nachdem ich mich nicht darin erinnern kann, auf der Platine irgendwelche 
Abgleichmöglichkeiten (bspw. Trimmpotis) bemerkt zu haben, stellt sich 
mir noch eine Frage:

1) Verläßt man sich etwa ausschließlich auf die Grundgenauigkeit des 
Chips und der Spannungsteiler usw. drumherum?

2) Gibt es womöglich doch (etwas versteckt?) Stellen, an denen bei der 
Produktion abgeglichen wird - bspw. per Lasertrimmung?

3) Oder werden einzelne Bereich vielleicht elektronisch abgeglichen, mit 
der Speicherung von Referenzwerten, Skalenfaktoren oder so ähnlich in 
Flash oder EEProm?

Sollte Punkt 3) zutreffen, wäre interessant zu wissen, wie das 
geschieht. Gibt es dafür vielleicht eine spezielle Software?

Dann würde das Gerät mit etwas Alufolie "ruhig gestellt", gescheit 
abgeglichen und zugeklebtem letzten Digit ja vielleicht doch noch als 
als brauchbares 5000 Digit HandMulti mit simplem Logger taugen... ;-)

Autor: DM-Flüsterer (Gast)
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Vielleicht klären die Datenblätter ja einiger meiner Fagen.

Sorry, die sehe ich jetzt erst. Vielen Dank dafür!

Autor: Heiner Synanski (hs150)
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Zum Thema Temperatur Abgleich kann ich folgendes aussagen:
Beim DT80000 gibt es einen internen sensor (irgendeinen LMXXX, 3 Pin) 
und 2 Abgleich Potis. Dar der AD Wandler fast Gleich ist vermute ich 2 
Trimmer auf der AD Wandler Platine. Siehe Schaltpläne aus den 
Datenblätter. Ich habe 4 von den Messgeräten wobei die Temperaturen so 
ungefähr 5 Grad von einander abweichen bei interner Temperaturmessung. 
Falls Ihr in euer Gerät rein schaut schreibt dochmal den 2en Chip auf. 
Falls auch von FS dann könnte ich mir überlegen bei Reichelt das Gerät 
zu bestellen. Müsste aber ein etwas komplexerer Chip sein dar die 
Grafikfunktionen auch von diesen erstellt werden.

Würde mich auf eine Antwort freuen.

Autor: Zufall (Gast)
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Nochmal vom Zufall.
Wenn ich das bisher hier Geschriebene mir so durch den Kopf gehen lasse, 
muß ich langsam staunen. Da scheint der Hersteller des DM620 die Geräte 
per Lostrommel oder Ähnlichem zu kalibrieren. Jedenfalls scheint jedes 
Exemplar irgendwie anders zu sein. Oder, liegen die Unterschiede nur bei 
den Käufern?
Ich erinnere mich, z. B., noch an Zeiten, da war ein Zeigerinstrument 
mit
20 kOhm Eingangswiderstand und 2% Genauigkeit vom Endwert schon der 
Hammer.
Und nun? Da werden bei einer Referenz von 10000 mV ganze 7mV bemäkelt. 
Also, 0,7 Promille!! 400 Mikrovolt!! Offset bei kurzgeschlossenen 
Eingängen sind zwar nicht wegzudiskutieren, fallen aber außer bei der 
Temperaturmessung wohl sonst kaum auf. Nun, was haben wir denn hier für 
120 Euro gekauft? Ein Multimeter mit Loggerfunktion oder ein 
Präzisionsthermometer? Um präzise und verläßlich Temperaturen, zumindest 
in einem fest definierten Bereich messen zu können, habe ich gerade erst 
215! Euro für ein Markenthermometer auf den Kopf gehauen. Das ist dafür 
noch nicht mal besonders teuer und ist dann auch "nur" ein Thermometer, 
kein Multifunktionsgerät. Klar, die Störstrahlungsempfindlichkeit in 
beide Richtungen habe ich so auch noch nicht erlebt. Sie äußert sich bei 
meinem Exemplar aber bei Weitem nicht so kraß, wie oben beschrieben und 
auch nur dann, wenn ich es explizit provoziere, nicht im ungezwungenen 
Einsatz.
Was die äußeren Ursachen angeht muß man sich doch nur mal überlegen, wo 
das Ding herkommt und was dahinter steckt. Ein in den Funktionen 
gleichartiges Markengerät original deutscher Produktion kann doch keiner 
mehr bezahlen, jedenfalls kaum im Otto - Normalverbraucherbereich.
Der Temperaturbereich wurde doch nur rein gebaut, weil es geht und 
werbewirksam ist. Ihr seht doch selber, wie wir alle darauf abfahren.
Den Abgleich betreffend vermute ich, da das DM620 
mikroprozessorgesteuert ist, daß der Abgleich per Firmware rechnerisch 
erfolgt. Ist doch prima, man muß nicht mehr irgendwo drehen, es wird nur 
noch gerechnet. Das spart Material, Leute und: Saumäßig viel Kosten, nur 
so wird`s billig.
Also, bleibt mal alle schön auf dem Teppich. Entweder ihr akzeptiert die 
Gurke oder laßt die Finger davon. Vielleicht findet sich ja auch jemand, 
der Abhilfe für die kleinen Macken ersinnt und hier vorstellt, z. B. wie 
oben "genullte Vollabschirmung". Hört sich doch schon mal gut an. Wir 
sind doch Bastler, oder??

Gruß vom Zufall!

Autor: Waldemar (Gast)
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Hallo,
Wenn es um Abgleich geht (innen keine Potis!)
sollte wie bei "Protek D620" Multimeter gehen?
googeln nach "Protek D620" und
"View D620 Adjustment Instruction"
oder doch mit Software per USB?
also "genullte Vollabschirmung"- noch mehr Alufolie- kein Problem,
Neu Abgleich- Problem,
Mehr als 30 Stunden Akkubetrieb- kein Problem
(umbau auf 2400-3000mAh Li-Ion Akkuzelle
18650 mit PCB- möglich)

MfG
Waldemar

Autor: Rallerix (Gast)
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Hi folks,

so, habe das DM620 im Vertrauen auf das Fernabsatzgesetz dann 
kurzfristig doch bei Reichelt gekauft. Hier meine ersten Erfahrungen.
Was ist alles in dem neutralen, weißen Karton?
Eine gepolsterte Textiltasche mit Griff, die sogar eine Innentasche hat. 
Drin sind neben dem Meßgerät die Bedienungsanleitung (die viele Fragen 
offen läßt), eine Mini- CD mit Software und Bedienungsanleitung in 2 
Sprachen, ein Thermoelement und ein paar Meßschnüre (CAT III 1000V, CAT 
II 600V) mit aufsteckbaren, vollisolierten Krokoklemmen. Letztere machen 
einen guten Eindruck und sind gerade für Langzeit- Trendaufzeichnungen 
absolut sinnvoll. Die Meßstrippen hingegen hatten bei mir einen 
Wackelkontakt an einem Bananenstecker, welcher drehbar gelagert war, wie 
ich bei der Ursachenforschung mit einem Kreuzschlitzschraubendreher 
festgestellt habe.
Interessant finde ich, daß die Messleitungen jeweils eine 
Überspannungskategorie höher sind als das Meßgerät an sich, welches nur 
CAT III 600V bzw. CAT II 1000V aufweist. Somit sind strenggenommen 
Messungen am Hausanschluß nicht zulässig, aber wir wissen ja alle, was 
wir tun hüstel ;-)

Nun zum DM 620 selber.
Irgendetwas klappert da drin, es ist der Akku, wie sich später 
rausstellt. Ein bisschen doppelseitiges Klebeband verschafft Abhilfe.
Nach dem Einschalten wird erstmal Datum und Uhrzeit eingestellt und dann 
können auch schon Messungen durchgeführt werden. Beim Ohmbereich fällt 
auf, daß mit offenen Klemmen bereits 14,71 MOhm gemessen werden.
Merker 1: Dieses Gerät (zumindest meins) eignet sich eher zum Messen 
niederohmiger Widerstände.


Das Meßgerät verfügt bekanntermaßen über 5 Displaydarstellungen.

1. Data Logger.
Hier werden die Meßwerte tabellarisch aufgelistet. Das Logging kann man 
zwischendurch unterbrechen, die Liste wird fortgeführt. Wenn man aber 
einmal die Liste mit "Recal" aufrufen hat und weiter loggen möchte, wird 
die Liste gelöscht.
Die Sampletime ist in Sekundenschritten von 1 ... 999 einstellbar.

2. Record Mode.
Hier wird der aktuelle Meßwert als Zahl und als Bargraph angezeigt. 
Negativ fällt auf, daß das Vorzeichen im Vergleich zu den gut 
ablesbaren, großen Ziffern viel zu klein ist: man muß schon genau 
hinsehen, ob an der roten Buchse ein kleineres Potential anliegt als an 
der schwarzen. im unteren Drittel der Anzeige werden MIN und MAX Werte 
zusammen mit einem Zeitstempel aufgezeichnet. Hier wäre auch die Anzeige 
des Durchschnittwertes wünschenswert.
Mein Exemplar hat scheinbar Probleme mit negativen Werten in der MIN- 
Anzeige: diese werden fehlerhaft dargestellt.
In dieser Betriebsart läßt sich die MIN- MAX- Erfassung auf Tastendruck 
anhalten, während der aktuelle Wert weiterhin angezeigt wird.

3. Relative Mode.
Hier wird oben wieder der aktuelle Meßwert und unten der Referenzwert 
und der relative Fehler angezeigt. Gut finde ich, daß man den 
Referenzwert per Setup- Knopf exakt einstellen kann, daraus erwächst 
aber gleichzeitig auch ein Nachteil, weil dies die einzige 
Einstellmöglichkeit ist: man kann den gerade gemessenen Wert nicht per 
Softkey als (neuen) Referenzwert festlegen.

4. Compare Mode.
Nach Eingabe der oberen und unteren Grenzen wird hier im oberen Teil des 
Displays lediglich "HIGH", "PASS" oder "LO" angezeigt und nicht der 
aktuelle Meßwert. Empfinde ich als großes Manko, hier hätte sich 
bestimmt ein Plätzchen auf dem Grafikdisplay für den aktuellen Meßwert 
finden lassen. Ist so eigentlich unbrauchbar.

5. Trend Plot.
Obwohl dies für mich der Hauptgrund war, daß Meßgerät zu kaufen, bin ich 
enttäuscht von der Umsetzung. Man kann man diesen Modus eigentlich aus 
folgenden Gründen nur als nette Spielerei abtun:
- die (für den Plot relevante) Auflösung des Displays von 40*120 Pixel 
ist viel zu klein für eine vernünftige Darstellung.
- es gibt keine Auto- Scaling- Funktion, die zu Beginn der Messung den 
darzustellenden Wertebereich vernünftig einstellt.
- wie schon berichtet, wird nach einer Bildschirmseite die Aufzeichnung 
gestoppt. Von Trace- Funktionen wage ich gar nicht erst zu reden.
Hier enttäuscht das Meßgerät meiner Ansicht nach auf ganzer völlig.

Ein Wort zur Software: Diese installiert sich ohne Möglichkeit einer 
Verzeichnisauswahl auf der Platte. Letztendlich ist es neben ein paar 
dlls (die eh schon vorhanden sind) nur eine EXE- Datei die dort landet; 
vermutlich kann man diese von der CD sogar händisch draufkopieren.
Mit ihrer Hilfe kann man den DM620 einstellen, was gerade bei den 
Zahlenwerten komfortabler vonstatten geht als mit den Cursortasten vor 
Ort. Die Software ist ganz brauchbar, so lassen sich z.B. Meßwerte als 
Textdatei speichern und insbesondere der Trendplot macht hier aufgrund 
der höheren Auflösung des Monitors mehr Sinn. Obwohl nach einer 
vollgemalten Seite Schluß ist.

Wie sieht es mit den Innereien aus? Ich habe ein paar Fotos angehängt, 
macht euch selbst ein Bild.
Grund Nr. 1 für Meßfehler sehe ich in der aufgesteckten 
"Buchsenplatine". Hier lauern jede Menge Übergangswiderstände. Weiterhin 
habe ich 2 Relais entdeckt (hören kann man sie z.B. beim Wechsel von DC- 
V auf AV- Volt mit den Cursortasten rechts und links), die die Eingänge 
umschalten. Auch hier sehe ich Fehlerquellen aufgrund der 
Übergangswiderstände der Relaiskontakte.


Fazit:
Das Gerät macht einen zwiespältigen Eindruck. Einerseits liegt es gut in 
der Hand und sieht mit seinen gelben Wangen (hallo, Fluke läßt Grüßen) 
wertig aus.
Gut finde ich weiterhin den zeitgemäßen USB- Anschluß, der den 
eingebauten Akku auflädt. Gerade so machen Langzeitaufzeichnungen Sinn. 
(Mein Fluke hingegen frißt Mignonzellen und hat keine - zumindest mir 
bekannte - Möglichkeit der Stromversorgung über ein Netzteil.)
Allerdings kann eine nicht optisch getrennte, direkte galvanische 
Verbindung zum PC/ Laptop die eine oder andere Überraschung parat halten 
=:-O

Ich werde am Wochenende noch ein bischen damit rumspielen und dann 
entscheiden, ob ich bei Angelika nur die Meßstrippen austauschen lasse 
oder das ganze Gerät zurückschicke. Obwohl die Tasche ja ganz praktisch 
ist...

So long,
Rallerix

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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Was steht denn auf den ICs drauf?

Autor: Rallerix (Gast)
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Mhh, mal sehen:

U3: (zwischen Piepser und Displayanschluß)
D78F0544
(S)
0951XMO18

U8 (neben den beiden NEC- Relais)
FS9704B-GCE
FPCFM.D


Gruß,
Rallerix

Autor: Zufall (Gast)
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Hallo Rallerix !
Der "Trendplotter" scheint es Dir ja enorm angetan zu haben.
Wenn Dir die Darstellung in der Software schon mal besser gefällt als 
das "Guckloch" auf dem Display, dann nimm doch mal die geloggten Daten 
und exportiere sie nach Excel und mach` eine Grafik daraus.
Möglich, daß Dir das noch besser gefällt.
Gruß Zufall!

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Rallerix schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> schön, daß der Thread nach kurzer anfänglicher Entgleisung (pnuebergang)

Welche Entgleisung? Das ich einen hergelaufenen "aber is doch billig" 
Gast mal zurück ins Trollkörbchen schicken musste hatte er verdient. Das 
Ding ist immer noch für Poser.

Und wenn ich hier lese, in welcher "Spitzenqualität" es ausgeliefert 
wird, lache ich mir fast den Arsch weg. Genau das, nämlich die 
"Qualität", konnte man ganz bequem aus den vorhandenen Daten rauslesen.

> - Wie ist die Zuverlässigkeit des Gerätes mittlerweile? Wie viel mal muß
> im Schnitt der Retourenaufkleber verwendet werden, bevor man ein
> Exemplar mit allen zugesicherten Funktionen bekommt?

Aber Hauptsache billig. Muahahaha. Sagte ich schon, dass man statt 
dessen auch Lotto spielen kann? Ja, sagte ich.

> - Gibt es in dieser Preis- / Genauigkeitsklasse vergleichbare DMM?

Klar, China-Böller mit der gleichen Diskrepanz von Counts, Genauigkeit 
und Qualität sind kein Problem. Ich rechne es nicht nochmal vor, will ja 
keiner wissen, solange es nur billig ist.

So, und nun holt euch weiter einen runter an dem Präzisionsinstrument.

Autor: Rallerix (Gast)
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Hallo Zufall,

ich dachte, ich hätte deutlich gemacht, daß ich den Datenlogger 
grottenschlecht finde.
Der einzige "Vorteil" ist die Anzeige der Daten in Echtzeit und das wars 
auch schon. Insofern ist Dein Sarkasmus unangebracht.

In diesem Thread geht es ja augenscheinlich um Erfahrungen mit dem DM 
620, wenn ich den Titel richtig interpretiere. Und die habe ich 
versucht, mit meinem Review rüber zu bringen. Wenn das aber nur mit 
Spott und stereotypen Klugscheissereien (pnuebergang, um mal konkret zu 
werden) beantwortet wird, dann ist sowas offenbar Zeitverschwendung.
Schade eigentlich, ich hatte gehofft, daß hier ein Gedankenaustausch auf 
sachlicher und nicht unterster Ebene stattfinden würde.

Immerhin greift hier noch nicht Godwin's law (googelt es ruhig mal 
nach), das beruhigt dann doch irgendwie.

Autor: Zufall (Gast)
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Hallo Rallerix!
Sag`mal, sind denn hier jetzt alle bekloppt geworden?
Ich hatte das mit Excel weder sarkastisch noch klugscheißerisch gemeint.
Der Export lohnt sich wirklich. In Deiner Ausführung schreibst Du von 
Testphase und Eventualitäten nach dem Wochenende, nichts von 
grottenschlecht
usw. Also reiß`Dich mal zusammen und benimm` Dich!
Gruß Zufall!

Autor: DM-Flüsterer (Gast)
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Unberechenbare Zufalls-Ergebnisse des DM620 - bspw. bei der 
beschriebenen Beschwörung durch Handauflegen - werden auch nach beliebig 
aufwendiger schöner optischer Aufbesserung mit Excel keine Spur 
vertrauenswürdiger.

Bei Messergebnissen, die nicht einmal ansatzweise statistisch schlüssig 
(wie bspw. die "Schrotschüsse" einer Monte-Carlo-Simulation) um den 
tatsächlichen Messwert herum verteilt sind, sondern völlig beliebig hin- 
und herhüpfen (siehe meinen Beitrag mit wahlweise -50°C oder auch +241°C 
"Zimmertemperaturanzeige" durch leichtes Kitzeln des Gerätegehäuses mit 
der Hand) wird jede Datenaufbereitung lediglich zu Endergebnissen der 
Qualitätsstufe "Malen nach Zahlen" führen.

Oder etwas krasser ausgedrückt:

Linien, die über wie "Fliegenschießpunkte" verstreute Momentansichten 
des DM620 gelegt werden, mögen geeignet sein, ein Kunstwerk zu formen. 
Um darin jedoch eine zuverlässige Meßkurve zu erkennen, bedarf es eines 
ausgeprägt simplen Verstandes beim Betrachter.

MfG

Autor: Zufall (Gast)
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Ich gebe es auf!
Das mutiert hier ja zum reinsten Kindergarten:
Der Eine stänkert nur rum, der Nächste mimt den Frustrierten, weil der 
Weihnachtsmann trotz Vorwarnung nicht das absolut fehlerfrei 
funktionierende Spielzeug brachte, der Andere übertüncht seine 
Borniertheit und Arroganz durch ausgefallene Rhetorik und Terminologie, 
die bestenfalls in der Propagandaabteilung eines Boulevardblättchens 
beeindrucken könnte, hier aber vollkommen am Thema vorbeischießt.
Aber alle vergessen dabei, daß sie nur ein einziges Exemplar einer 
ganzen Produktionsreihe vor sich auf dem Tisch liegen haben, wenn 
überhaupt, und man daraus durch unsinnige Verallgemeinerung nicht auf 
die Eigenschaften aller Geräte schließen kann.
Mein Gerät funktioniert seit mehr als 3 Monate im Rahmen der angegebenen 
Toleranzen. Was darüber hinaus als „Unsauberkeit“ auftritt, kann ich 
mittels meiner Erfahrungen verläßlich kompensieren, sofern es wirklich 
im konkreten Fall notwendig sei sollte.
Es ist nur traurig, daß dieses Verhalten immer häufiger anzutreffen ist. 
Wenn sich das weiter ausbreitet, sich dann auch in Entwicklung und 
Herstellung technischer Produkte niederschlägt, wird in Deutschland wohl 
bald auch nur noch „DM620“ gebaut werden.
Also, schickt Eure Geräte zurück und kauft Euch was Besseres aber haltet 
Euch doch bitte zurück, wenn die Anderen versuchen das Beste daraus zu 
machen!
Na dann, das war`s. Ach ja, noch was: Munter bleiben!

Gruß Zufall!

Autor: Nutzer2 (Gast)
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Das Gerät bietet für seine Preisklasse sehr viel. Es ist sicherlich 
nicht als Eichnormal geschaffen, doch lassen sich auf Grund seiner hohen
Empfindlichkeit gut Trends erkennen.
Ausstattung sehr gut, Beschreibung und Software zu knapp.
Trotzdem - empfehlenswert.
Jetzt mein Problem zur Datenaufzeichnung:
Angenommen, ich habe mit dem DM620, ohne am PC angeschlossen zu sein, 
eine Datenliste aufgenommen (z.B. langzeitigen Spannungsverlauf ohne 
Netzanschluß). Anschließend möchte ich diese Liste am Computer auslesen 
und weiter verarbeiten. Das Programm "LoggerDMM.exe" zeigt im Tab "Data 
Logger" die vor dem Anschluß an den PC erstellte Liste nicht.
Auch in den anderen Tabs ("Record Mode", "Relative Mode" ...) werden nur 
die Einstellungen, nicht aber die Meßwerte gezeigt.
Nur wenn das Gerät mit dem PC verbunden ist, funktioniert speicherbare 
Datenaufzeichnung.
Nun meine Frage: wie komme ich zu den Daten "im unabhängigen DM620"?
Liegt der Fehler in der Software (CD "Logger DMM Vers. 6"), am Gerät, 
meiner Fehlbedienung oder ist das generell nicht vorgesehen?

Danke und freundliche Grüße
Nutzer2

Autor: Ralph Salomon (rallerix)
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Hallo Nutzer2,

ich denke, letzteres: es ist nicht vorgesehen, erst zu loggen und 
anschließend die Daten auf den PC zu übertragen.

Gruß,
Rallerix

Autor: Micha (Gast)
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Hallo,

ich hatte das Gerät leider schon bestellt, bevor ich das gelesen habe.
Gibt es wirklich keine Möglichkeit, die im abgesetzten Betrieb 
gesammelten Daten nach verbinden mit dem Computer auszulesen und weiter 
zu verarbeiten z.B. zu speichern oder zu exportieren? Das war nämlich 
genau der Einsatzzweck, für den ich es gedacht hatte.
Gruß Micha

Autor: Unikum (Gast)
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Aber klar geht das!
Nur die richtigen Knöppe drücken.
Wäre ja völlig blödsinnig, wenn nicht. So wird`s gemacht:
Daten ohne PC loggen, dann DM620 anstöpseln und einschalten,
Software starten, oben rechts auf "Link" drücken.
Jetzt den zuständigen Tab aktivieren, wenn nicht schon automatisch 
passiert.
Unter dem Datenfenster auf "Recal" drücken und, simsalabim, wenn`s Daten 
gibt, sind die jetzt da und können mit den winzig kleinen Symbolen über
dem Datenfenster (alles linke Seite) gespeichert werden.
Weiterverarbeitung dann nach Lust, Laune, Fähigkeiten und Möglichkeiten.

Gruß Unikum.

Autor: Micha (Gast)
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Hallo Unikum,

danke für den Tipp, (Ironie an) das Handbuch zur Software war mir 
einfach zu umfangreich zum lesen (Ironie aus). Das Gerät ist inzwischen 
eingetroffen und das Datenloggen/übertragen funktioniert so, wie von dir 
beschrieben.
Gruß Micha

Autor: Unikum (Gast)
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Hallo Micha,

na das ist doch mal was Erfreuliches.
Viel Spaß auch.

Gruß Unikum.

Autor: Christijan (Gast)
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Hier mal meine Erfahrungen nach etwa 10 Minuten Test des Gerätes:

- Die Temperaturanzeige von Raumtemperatur und Körpertemperatur kommen 
gut hin.
- Zu Genauigkeiten bei anderen Messgrößen kann ich noch nicht sagen
- Die Lock Taste wirkt leider nicht auf die Ausschalttaste, obwohl in 
der Anleitung steht die Lock-Taste würde auf ALLE Tasten wirken
- Die Ausschalttaste wirkt sofort beim Ausschalten und nicht erst mit 
Verzögerung wie beim Einschalten. Kommt man aus Versehen dran sind alle 
geloggten Daten weg
- geloggte Daten werden in dem Moment wo man in ein Menü geht nicht nur 
nicht weiter aufgezeichnet, die bereits geloggten Daten sind auch alle 
weg
- es gibt keinen Modus wo einfach nur die Messwerte angezeigt werden
- beim Compare Mode wird der aktuelle Wert nirgends angezeigt
- beim Data Logger stimmt die Zeitauflösung nicht: bei mir ist das 
Aufzeichnungsintervall immer etwa 2-3s länger als es eingestellt wurde
- die Messwertaktualisierung ist sehr lahm
- beim Trend Plot lassen sich keine Horizontalauflösungen von weniger 
als 20s einstellen
- beim Trend Plot kann man zwar die Skala im Menü einstellen, aber sie 
wird nicht angezeigt. Wenn man ins Menü geht um nochmal nachzusehen wird 
der bisher aufgezeichnete Verlauf im Moment des Verlassens des Menüs 
komplett gelöscht
- die Bedienung des Geräts ist wie schon erwähnt wurde etwas seltsam, 
aber man kommt schon gut damit klar wenn man mal einige Minuten was 
damit gemacht hat

Eigentlich sind das bisher alles Probleme die sich mit einer gescheiten 
Firmware beheben ließen. Ob da wohl was möglich ist? Und ob da wohl auch 
mal was kommt?

Autor: Ralph Salomon (rallerix)
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Ein Firmware- Update wird zwar die Bedienung und Displaydarstellung 
verbessern, aber nicht das mangelhafte Schaltungslayout (woraus u.a. die 
allgmeine Ungenauigkeit resultiert) kompensieren können.
Warten wir am Besten auf das DM630...

Ich habe mein Gerät Angelika mittlerweile schon wieder zur Verfügung 
gestellt. Mal sehen, wer es jetzt bekommt ;-)

So long,
Rallerix

Autor: Tristan (Gast)
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Mahlzeit community

Ich misch mal mit ein, ich suche ebenfalls gerade eine gutes multimeter 
für ein leben Lang.

Die Entscheidung ist ind er Tat sehr schwierig. Hätte ich ich nicht ein 
paar englische Videos auf You tube gesehen in denen einen einzelner 
Profi 10 Geräte Testet und diese mit eien Fluke benchmarkt. sehr 
Interessant.
Ich habe mich eigentlich seelisch schon für das Amprobe XR38-A 
entschieden suche aber natürlich noch die Alternativen ab.
Das DM620 wäre eigentlich das perfekte Gerät für mich da es eine 
Graphendarstellung besitz somit lassen sich Signale besser messen und 
Prüfen und Darstellen. Allerdings ist die Resonanz hier nicht sehr 
ermutigend. Ich habe ebenfalls nichts über SMTECH gefunden die Website 
SMTECH.biz is gerade under construction.... nicht gerade ein 
Qualitätsbeweis.

Ich würde deshalb alle DM620 Besitzer noch mal um eine feedback bitten.
Was die Genauigkeit und darstellung von Siganlen betrifft. Sowie die 
Handhabung.

Ich persönlich habe mit Signal Verläufen von KFZ zu tun das geht über 
Rechteckstromsignale über Hallsensoren, bis zu BUS Signalen. Habe 
bereits erste Erfahrung mit den Fluke Scopemeter gemacht und finde das 
Teil super !! nur eben leider unbezahlbar.

Autor: Unikum (Gast)
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Mahlzeit, Tristan.

Meine Jüte, Multimeter fürs Leben. Wat et nich allet jibt.
Na jut, Spaß beiseite und zur Sache:
Was willste oder brauchste denn nu? Multimeter oder Oszi?
Beidet in Einem jeht schlecht. So`n Multimeter kann nie als Oszi laufen,
viel zu langsam. Ein Oszi kann als Multimeter funktionieren, wenn 
vorgesehen.
Macht aber Probleme mit Auflösung und Genauigkeit. Ich weiß nun auch 
nicht,
was die supermodernen, sauteuren Digitalboliden so drauf haben. Is auch
Wurscht, Du willst ja preiswert bleiben.
Das Dingens da, das DM620, ist vom Grundkonzept her keins von Beiden. Es 
ist ein DATEN-LOGGER. Hat aber nebenbei hervorragende, so sie auch 
funktionieren  (siehe oben), gute und vielseitige 
Multimetereigenschaften.
Die von Dir angepeilte "Graphendarstellung" wird wohl der "Trendplotter" 
sein. Als solcher so benannt in Denglisch-Neu-Deutsch. Du siehst ihn auf 
jedem Produktfoto. Das Ding zeichnet Langzeitabeichungen um einen vorher 
eingestellten Normwert herum auf und ist noch lahmarschiger, in Bezug 
auf Oszitempo. Was nun in der KFZ-Elektrik/Elektronik heutzutage abgeht 
weiß ich auch nicht so genau, kann mir aber vorstellen, daß Du mit einem 
Oszi, das den NF-Bereich locker abdeckt (Bandbreite etwa 1-5 MHz), gut 
hinkommst.
Nu´ aber weiter: So´n Taschenoszi, oder Neudenglisch "Handheld",ersetzt 
niemals ein Laboroszilloskop (möglicherweise die Sauteuren, weiß nich), 
sind aber hervorragend schnell im Gange und zeigen mindestens ob alles 
funktioniert oder die Elektronik Zicken macht. Alles darüber hinaus ist 
eine Frage der Erfahrung und Geschicklichkeit.
Ich habe z. B. einen hervorragenden Blechkollegen aus den frühen 90igern 
im Schrank stehen, aus Platzgründen!! Und für die schnelle! Kontrolle 
auf meinem "Spieltisch" so ein Taschenoszi. Hätte ich Dir gerne 
empfohlen,
gibt`s aber nicht mehr, wie ich heute feststellen durfte. Ich nenne es 
Dir trotzdem: S2405 von "Seintek". Aber, ohne meinen Blechkumpel im 
Schrank hätte ich mich auf das S2405 gar nicht erst eingelassen.
Du merkst schon, Deine Frage, die ja auch etwas schwammig rüberkommt, 
ist nicht so einfach zu beantworten. Somit als Fazit für`s Erste:
Stelle fest,
welchen Betrag willst oder kannst Du anlegen.
Was sind Deine Mindestanforderungen: Mobil, stationär oder beides, 
welche Bandbreite (angegebener Wert/4) wird mindestens gebraucht usw.
Dann guck mal bei Reichelt.de, ELV.de, Conrad.de und wie sie alle heißen 
unter "Handheld-Oszilloskope". Das geht bei 100 Euro los. Nach oben ist
natürlich auch alles drin.
Soweit für den Anfang.
Gruß Unikum!

Autor: Tristan (Gast)
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Hallo unikum,

danke für deine gute Antwort.

Ich denke du hast recht so ein Oszi für de Hand wäre zu überlegen, 
allerdings ist z.B der signal Verlauf eines Hallsensor getasteten 
Fensterheber Motor zwar rechteckig allerdings nicht mit Spannung sonder 
mit Stromimpulsen. So wie mir scheint sind die günstigen Oszi nur 
Spannungsgeeignet. Wie gesagt das Fluke bietet alle Arten von 
Messverfahren im AC/DC bereich. Aber naja ich denke, dass das Amprobe 
x38a mit Schnittstelle zum PC ebenfalls ein guter Logger sein wird zum 
Signalverlauf aufzeichen. so muss ich halt noch schnittstelle und 
Software für 23 eur mit bestellen. Mein Geldbereich liegt übrigens um 
die 200 eur. Messbereiche wären auf alle fälle Niedervolt. Aber eben 
verschiedenster Signalverläufe von Sensoren Raddrehzahl und Fensterheber 
sind Hallsensoren mit Stromsignalverlauf.Frequenz weicht hier nach 
Drehzahl ab ;-).

Also hat das Dm-620 doch einen relativ genaue Messbereiche mit wenig 
Abweichung? Wenns quasi Funktioniert das Gerät mein ich , dann ist wohl 
gar nicht so schlecht?


Grüße

Tristan

Autor: ... (Gast)
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Ich musste im Auto auch schon mal die Signale der Fernbedienung testen.
Da tat ein UT-81B/VC1008 schon gut Dienste.

Gebraucht für 75 Teuronen aus der Bucht.
Neu wär es mir zu teuer.

Autor: Unikum (Gast)
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Hallo, Tristan,
det habe ick befürchtet, nu wirds haarich.
Aba nischt für unjut, det krigen wa hin. deshalb jetzt in "Hochdeutsch".

Nimm`es mir bitte nicht übel, aber ich werde den Verdacht nicht los, das 
Du irgend was in den falschen Hals bekommen hast, bzw. Dich in irgend 
was verrennst. Das Blöde ist nur, ich habe absolut keine Ahnung von 
moderner Autoelektrik. Ich habe nicht mal ein Auto, schon seit 20 Jahren 
nicht mehr und will auch die nächsten 20 Jahre keins haben. Ja, ja, das 
gibt`s auch!
Deshalb beschreibe ich Dir mal ein wenig die Arbeitsweise mit dem DM620. 
Ich will Dir das Gerät damit auch nicht vermiesen. Das haben hier schon 
Andere zur Genüge getan. Du sollst dann nur herausfinden, ob das DM620 
für Deinen Einsatz zutreffen würde, was ich nicht glaube. Ebenso wäre 
wohl jedes andere "normale" Multimeter auch eher ungeeignet. Los geht`s:
Der -Trendplotter-, schön werbekräftig auf jedem Foto zu sehen, hat eine 
Mindestlaufzeit von 2 Minuten, erfaßt etwa pro Sekunde(!) einen Meßwert. 
Nach Durchlauf eines Zyklus`hält er an. Startest Du neu, sind die Daten 
weg, bzw. werden neu geschrieben. Willst Du einen oder mehrere Meßzyklen 
speichern, mußt Du einen Rechner mit schleppen. Das DM620 speichert ohne 
Rechner den Trendplotter nicht. Dauerhaft gespeichert im Gerät, auch 
ohne Rechner, wird nur der -Datenlogger-. Dazu später.
Auf dem Display ist nur eine "Trendabweichung" vom Normwert grob 
schätzbar.
Die Softwareabbildung auf dem Monitor ist auch nicht viel besser. 
Interessant wird das erst, wenn die Daten grafisch weiter verarbeitet 
werden ==> also Aufwand.
Wenn also ein Rechtecksignal dort als solches auch erkennbar dargestellt 
werden soll, müßte es mindestens eine Periode von 4-5 Sekunden haben!!
Ähnliches beim Datenlogger:
Der kann auch nicht schneller als 1 Meßwert pro Sekunde (!). Ist auch 
nicht im Sinne des Erfinders. Dafür kann und soll er Meßwerte über einen 
langen Zeitraum aufzeichnen und speichern. Das funktioniert auch 
hervorragend ohne Rechner. Hinterher können die Daten dann übernommen 
und gespeichert werden. Zu den Daten, Meßwerten: Das sind erst mal nur 
ellenlange Zahlenkolonnen, die kaum aussagekräftig sind, sondern, dann 
auch grafisch weiter verarbeitet, erst wirklich Sinn haben. Das ist aber 
Geschmackssache. Für periodisch sich schnell ändernde Signale somit auch 
nicht anwendbar.
Als Multimeter:
Hier arbeitet das DM620 wie jedes andere, stinknormale Multimeter auch.
Die Genauigkeit und die Auflösung ist für Spannungen > 10 mV mehr als 
ausreichend. Aber die Software! Es können wiederum nur Zahlenkolonnen 
gespeichert werden. Die Meßwerterfassung ist ebenfalls auch nur ein (!)
Wert/Sekunde. Ein "Kurvenschreiber" oder Ähnliches ist nicht vorhanden. 
Auch ist die Einbindung in entsprechende andere Software, schon wegen 
der USB-Schnittstelle, nicht möglich. Es sei denn, man ist in der Lage 
sich die nötige Software selber zu erstellen. Kann ich nicht, brauch`ich 
auch nicht. Habe da andere Möglichkeiten. Damit erst mal genug.
Aus meiner Sicht ist das DM620 für Deine beabsichtigte, spezielle 
Verwendung  nicht geeignet, auch kein teures oder noch so gutes 
Multimeter.
Da bleibt wohl nur ein Oszilloskop, "Handheld", Taschenoszi. ich kann 
mich aber täuschen. Wie gesagt, ich habe Null-Ahnung vom Auto.
Zu Deiner letzten, etwas bangen Frage:
Ja, das DM620 ist nicht schlecht. Das ist aber meine ganz persönliche, 
eigene Meinung und Erfahrung! Um ehrlich zu sein, kaum ein anderes 
Universalmeßgerät hat sich mir im Laufe der Zeit so aufgedrängt wie das 
DM620. Und ich habe da einen ganzen Haufen. Ich behaupte deshalb sogar, 
es ist gut, ausgesprochen gut und vielseitig.
Hier ging es aber um Deine Einsatzabsicht. Da habe ich Bedenken.
Na dann, bis auf Weiteres.
Gruß, Unikum.

Autor: Tristan (Gast)
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Hallo,

ich glaube ich hab schon verstanden worum es geht, allerdings denk ich 
auch das die 5 MHZ wohl nicht überschreitet..

Du @Unikum meinst also sowas hier:

http://www.messgeraete-chemnitz.de/tisch-oszillosk...

ist wohl das einzige ind er Preisklasse mit hoher Auflösung und 
Stromessung

Wäre da natürlich an deiner Meinung über die technischen Daten 
interesiert.
Ich weiß es handelt scih um China ware...

Grüße

Autor: Unikum (Gast)
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Hallo, Tristan.
Na siehste, jeht doch! Nu scheinste ja uffen richt`jen Dampfer 
anjekommen zu sein.
Ick habe och nischt jejen Chinaprodukte. Janz im Jejenteil, da 
vermerk`ick ne äußertst positive Entwicklung. Ick bin mir natürlich über 
die Kehrseite dieser Medaille och im Klaren. Aber, wat im Kopp abjeht 
interessiert mein Portemonnaies noch lange nich.
Nu ham wa aber een janz anderet Problem: Dein neuet Ziel paßt nich mehr 
zum hiesigen Thema. Hier jeht et ja nur um det "jute" DM620!
Wenn de det andere Dingens nu durchdiskutiern willst, mach mal `n neuet 
Thema uff. Det jeht ja jetzt um ne janz andere Kategorie von Meßmitteln.
Setze hier `n Vermerk rin wo de denn zu finden bist oder ick find`da och 
so.
Hauptsache Du bleibst im Forum.
Kann ja sein, daß et Leute jibt die echte Erfahrungen mit dem Teil haben 
und sich och dazu äußern. Wär doch jut, oder?

Gruß, Unikum.

Autor: ... (Gast)
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... schrieb:
> ein UT-81B/VC1008

kann auch Strom oszillografieren.

Autor: Unikum (Gast)
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Hallo ...(Gast),
Dein Hinweis auf das genannte Gerät ist schon mal recht interessant.
Wenn ich selbst nicht schon versorgt wäre, würde es mich brennend 
interessieren, zumal ich mit "Uni-Trend" sehr gute Erfahrungen habe.
Aber warten wir doch ab, ob der Tristan ein neues Thema aufmacht. Wie 
ich oben schon sagte: Oszies gehören nicht hier rein. Da kommt doch 
alles durcheinander. Meine Meinung. Nichts für ungut.

Gruß, Unikum.

Autor: Tristan (Gast)
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Mahlzeit,

nun ich denke ich muss erst mal kein neues Thema aufmachen,
Ich hab das UT-81B nun bestellt. Da einfach Preisleistungs mäßig sehr 
gut scheint sofern das für einen Laien einschätzbar ist....
Wenn es sich bewähren sollte dann spar ich vieleicht mal auf ein 
teureres oder auf ein alten Bosch KTS :-)

Bestellung leider nur noch on China möglich aber dafür recht günstig da 
ist quasi noch Geld für eine Kalibrierung mit Zertifikat in Dtl. 
möglich...

Grüße

und vielen Dank hoffe man liest sich hier nochmal

Autor: Unikum (Gast)
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Hallo Tristan,

Viel Erfolg, viel Freude mit dem Dingens.

Gruß Unikum.

Autor: Gufi (Gast)
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Hallo Leute,

zwar bin ich der Meinung, daß hier fast unerträglich viel gefachsimpelt 
und "gepost" wurde. Trotzdem möchte ich meine ERFAHRUNGEN mit dem DM620 
weiter geben. Dabei gehe ich nicht auf das Thema Genauigkeit ein.
Wer messen will muss messen können und dazu gehört Wissen in 
Elektrotechnik.

Ich habe das Gerät aus einem Grund gekauft: Ich suche eine praktische 
Method, Meßdaten über lange Zeit aufzunehmen und den Trend auszuwerten.
Beispiele sind aus dem Modellbau Akkuladungen und -Entladungen. Dabei 
geht es mir nicht um uV, aber ich weiß oft nicht, ob es 1min oder 2h 
dauern wird. Bisher habe ich das mit einem alten Conrad-Metex und einer 
DOS Software über RS-232 gemacht.

Als ich das Gerät endlich hatte, war die Enttäuschung groß:

Im Datenlogger-Betrieb können angeblich 18.000 Meßwerte aufgenommen 
werden.
Diese werden aber in Textform mit Meßwert, Datum un Uhrzeit angezeigt.
Wie man dabei einen Trend über Minuten und Stunden aufnehmen will,...???
Leider lassen sich diese "offline geloggten" Daten NICHT nachträglich 
zum PC übertragen! Also über Nacht die Messung laufen lassen und dann am 
PC analysieren, geht offline NICHT:

Naja, es gibt ja den herrlichen Trendplot. Genau das was ich brauche.
Der taugt leider gar nichts. Er geht NUR ÜBER eine Bildschirmseite (ca. 
100 Meßwerte = 100 Pixel) und bricht dann ab!!!
Dabei läßt sich nicht einmal der Nullpunkt einstellen. Also wenn ich 12V 
messen will, muß ich den nächst höheren Bereich wählen und habe den 
Nullpunkt in der Mitte des Displays. Das heißt so ungefähr 1V= 1 Pixel.
Jetzt könnte man doch etwas über Genauigkeit reden...
Der Trendplot kann nicht gezoomt werden, nicht gescrollt werden und die 
Parameter wie Offset und Zeit/div müssen vorher festgelegt werden.
Also wirklich, ich kann mir fast keine Anwendungen vorstellen, in denen 
man das brauchen kann.

Die beigelegte Software ist ein einziger Witz. Sie wirkt auf mich als ob 
sie von einem 11-jährigen Inder oder Chinesen (soll jetzt niemand 
diskriminieren) entwickelt wurde. Man kann mit der Software das Meßgerät 
PARAMETRIEREN, aber nicht die Daten sichten oder analysieren.
Die einzige Möglichkeit, ist die Daten ONLINE (also mit PC und Meßgerät 
an) in eine Datei zu schreiben. Das allerdings kann man auch mit dem 
UT61B von Reichelt (Das übrigens ist - gemessen an seinem Preis, ein 
richtig feines Gerät).

Als Multimeter ist das DM620 sicher in Orndung. Sieht gut aus, hat ein 
schönes Display und liegt gut in der Hand. Aber Multimeter mit solchen 
Eigenschaften gibt es auch für weniger Geld. Die Datenloggerfunktion ist 
m.E. völlig unbrauchbar.

Da kommt jetzt wieder der gute Service von Recihelt: Die haben mir das 
Gerät auch nach 1 Monat testen noch anstandslos umgetauscht. Habe aber 
auch mit derselben Bestellung noch das UT61B und das Taschenoszi HPS10 
bestellt. Die sind ganz brauchbar.

Ich hoffe, daß ich mit dieser Beschreibung den einen oder anderen davon 
abhaöten konnte, sich das Meßgerät zu kaufen....

Schönen Gruß
Gufi

Autor: Micha (Gast)
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Hallo Gufi,

nicht ganz so pessimistisch. Das Gerät ist ein typischer Chinaböller und 
mit Sicherheit kein Präzisionsgerät. Für alltägliche Messungen wie z.B. 
die von Dir erwähnten Akkuladungen/Entladungen ist es durchaus 
brauchbar. Damit habe ich erst diese Woche meinem Startakku im Auto 
ausspioniert.
Ich war zunächst auch völlig verstört, aber lies mal die Mail von Unikum 
vom 3.10., dort hat er mir erklärt, wie man die Daten aus dem Gerät auf 
den PC holt. Es funktioniert! Von Komfort kann allerdings keine Rede 
sein.
Da der Importeur und Händler die rudimentäre Software offensichtlich für 
selbsterklärend hält, was sie aber nicht ist, hier nocheinmal etwas 
ausführlicher die Vorgehensweise:
1)Messreihe mit dem Gerät aufnehmen:
MENU Datalogger auswählen
Dann über FUNC den Messbereich auswählen
Dann über F1 (Setup) SAMPLE TIME (Abstand von Messung zu Messung, stimmt 
nur ungefähr, weil die interne Uhr bei mir z.B etwa 5 min pro Tag! 
nachgeht) einstellen, START ADD: lasse ich meist bei 00000, bei STOP 
ADD: Anzahl der gewünschten Messungen mit den Pfeiltasten einstellen.
Die Messung wird mit F4 (Start) begonnen und endet, wenn die 
eingestellte Anzahl Messwerte gespeichert wurde oder Start erneut 
gedrückt wird.
Nach Ende der Messung kann man das Gerät gleich  an den Computer 
anstöpseln oder auch zwischendurch ausschalten, die Daten bleiben 
gespeichert.
2) Daten aus dem Gerät in den PC holen (getestet mit WIN XP und WIN7 
64Bit):
Gerät anstecken und einschalten, Software starten, auf der rechten 
Bildschirmhälfte Link anklicken. Dann geht es auf der linken Seite 
weiter.
Wenn das DMM erkannt wird, erscheint auf der linken Bildschirmseite ein 
noch leeres Fenster, bei dem oben schon der richtige Messbereich 
angezeigt wird.
Recal anklicken
Es erscheint eine Tabelle mit den Messwerten aus dem Speicher des Geräts
Über der Tabelle siehst Du in der Mitte eine Spalte mit dem Text 
Test.log
Rechts daneben siehst Du 4 winzig kleine Kästchen, die selbst auf einem 
größeren Monitor nicht genauer zu definieren sind.
Klicke das erste der Kästchen an, es öffnet sich ein Dialog, in dem Du 
einstellen kannst, wohin die Tabelle gespeichert werden soll. Es gibt 
nur ein Datenformat, .log, das macht aber nichts, OO und andere 
Büroprogramme wissen, das es eine Textdatei ist und importieren es 
später problemlos.
Was das 2. Kästchen soll, habe ich noch nicht herausgefunden.
Das 3. Kästchen ist das entscheidende zum Abspeichern, wenn Du das 
anklickst erscheint eine Meldung Complete Text File: mit Deinem 
Dateinamen und .log, dort findest Du später Deine Daten wieder.
Das 4. Kästchen solltest Du nur anklicken, wenn Du tatsächlich die 
gesamte Messreihe wirklich ausdrucken willst!
Puhh, das reicht erstmal, wenn noch Tipps zum Weiterbearbeiten gefragt 
sind, kann ich ja noch so nen laaangen Beitrag schreiben.
Gruß Micha

Autor: unikum (Gast)
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Hallo Micha und sonstige Interessierte,

> Was das 2. Kästchen soll, habe ich noch nicht herausgefunden.

Nachdem Du mit Dem "1. Kästchen" Datei und Speicherort bestimmt hast, 
können, falls in dieser Datei auch schon Daten abgelegt wurden, mit dem
"2. Kästchen" diese Daten auf dem Monitor geholt werden. Ähnlich wie mit
-Recall- vom Gerät. Aber nicht verwechseln.
Ansonsten stelle ich fest, das scheinbar die Wenigsten die nötige Geduld 
aufbringen können, um mit diesem "Chinaböller" (Deine Worte) klar zu 
kommen.

Gruß, unikum!

Autor: Hans Alborg (Gast)
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Hallo,

Ich habe mir diesen interessanten Thread durchgelesen, einige Zeit 
nachdem ich mein DM620 bekommen habe.

Meine Erfahrungen: die eingebaute Uhr ist sehr ungenau, und bei meinem 
Gerät klappts nicht mit dem Durchgangstest:
Könne ein netter DM620- Halter diesen "Durchgangstest" bitte mal mit 
Meßstrippen zusammenhalten testen? Gibts einen Dauerton? Unterscheidet 
der sich (Tonhöhe evtl.?) vom (Tasten-?) Beepton?
Ich höre nämlich nur diese kurzen Beeps auch beim Durchgangstest, was 
sicher nicht vom Kurzschluß der Strippen stammt :-(

Demnächst liegen bei mir Messungen hinter Relaiskontakten an, wo ich den 
Trendplot nutzen wollte (Spannungsschwankungen bei miesen Kontakten), 
aber wenn wirklich 1sek/Messung vergeht wird das nix...

Hans

Autor: unikum (Gast)
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Hallo Hans,
jo, jo, immer diese Ansprüche!
Der Piepser spricht bei mir auch im Durchgangstest nur 1-2x an. Wenn 
überhaupt.
Hat mich aber noch nie weiter gestört, weil meine ollen Ohren det feine
"Zirpen" sowieso kaum mitkriegen. Ob dat nu ein Programmierfehler ist 
oder Geschmackssache des Programmierers, der wieder mal wie so oft, keen 
Schimmer vonne Arbeit hatte, mußte selber entscheiden.
Und der Trendplotter? Stimmt, mehr als einen Wert pro Sekunde macht der 
nicht. Ob man da Relaiskontakte mit untersuchen kann oder soll? 
Milliohmmeter wär ja wohl angebrachter, oder? Und wenn die Dingens 
prellen
kriegt man das ja ooch nur mit nem fixen Oszi raus.
Kann aber sein, daß ick Dein Vorhaben nich so richtich jeschnallt habe.

Gruß, unikum!

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Hans Alborg schrieb:

> Ich habe mir diesen interessanten Thread durchgelesen, einige Zeit
> nachdem ich mein DM620 bekommen habe.

Dito. Ich bin während eines Reichelt-Einkaufs über das DM620 gestolpert 
und habe es primär wegen der Loggerfunktion gekauft. Erst danach stieß 
ich auf diesen Thread. Vorweg bemerkt, es grenzt schon an Dreistigkeit, 
das Ding als Meßgerät zu verkaufen, weil es die im Datenblatt 
versprochenen Parameter bei einigen beworbenen Funktionen nicht 
annähernd erfüllt.

Strom-/Spannungsmessung:
Für meine Zwecke ausreichend genau, stimmt bis auf 10-20 mV mit dem 
Voltcraft DMM überein.

Widerstandsmessung:
Hinreichend genau, Abweichung zum Voltcraft 1-2%.

Kapazitätsmessung:
Geht so, nutzbarer Bereich >50 nF bis <500 µF. Oberhalb Überlauf, 
unterhalb sehr ungenau. Abweichung zu meinem dedizierten C-Meßgerät bis 
zu 5%. Im Autorange-Betrieb bei großen Kapazitäten lange Meßzeiten (5s 
oder mehr)

Frequenzmessung:
Nicht wirklich zu gebrauchen. Im NF-Bereich bis ca. 22 kHz recht genau. 
Oberhalb 22 kHz zeigt es bei Rechtecksignalen (TTL)entweder gar nichts 
mehr an (0.00) oder ständig wechselnde Zufallswerte, zudem stark 
abhängig vom Tastverhältnis. Sinus geht bis ca. 900 kHz, danach ist hier 
ebenfalls Sense. Spezifiziert ist das DM620 bis min. 10 MHz. Mein vor 20 
Jahren selbst gebauter Frequenzzähler kommt mit allen im Test 
verwendeten Signalen problemlos klar, auch wenns nur Nadelimpulse sind.
Außerdem stört hier die nicht auf manuell umschaltbare Autorange.

Temperaturmessung:
Wie schon von den Vorpostern beschrieben, absolut unbrauchbar. 
Abweichungen zwischen 5 und 10°C.

Logging:
Für meine Zwecke OK. Das Ausgabeformat der Log-Datei ist nicht optimal, 
weil das Datum fehlt und die Maßeinheit ohne Trennzeichen am Wert 
"klebt", das erschwert die Auswertung unnötig.

Sonstiges:
Wie weiter oben schon bemängelt wurde, ist der Hauptschalter 
unsinnigerweise vom Tasten-Lock ausgenommen und führt bei 
versehentlicher Berührung zu sofortigem Abschalten.
Ebenfalls unverständlich: Der Akku wird NICHT geladen, solange das Gerät 
einen aktiven Link zur mitgelieferten Software hat. Dadurch ist man bei 
Langzeitmessungen entweder auf die Akkulaufzeit oder den internen 
Speicher beschränkt -> besonders dumm. Auch die Displaybeleuchtung läßt 
sich bei aktivem Link nicht ein- bzw. ausschalten.
Durchgangstest bringt dauerhaften Piepton, wie es sein soll.

Fazit:
Wenn alles wie versprochen funktionieren würde, wäre das DM620 für 
diesen Preis ein gutes Meßgerät für Leute, die mit den spezifizierten 
Toleranzen leben können. Leider wird z.T. ganz erheblich von der 
Spezifikation abgewichen und die Funktionalität durch diverse 
Unzulänglichkeiten unnötig eingeschränkt. Unterm Strich hebt sich das 
DM620 von Digitalmultimetern der 10€-Klasse nur durch die autarke 
Loggingfunktion ab. Wenn man die nicht benötigt, sind preiswertere 
Geräte mit PC-Schnittstelle sicher eine bessere Wahl.

Autor: Hans Alborg (Gast)
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Hey ihr,

vielen Dank für die Rückmeldung. Es ist also ein Dauerton beim 
Durchgangstest möglich. Dieses Pieps- Manko hat mir leider nicht 
gereicht das Gerät zurückzuschicken, weil ich auch am Trendplot kleben 
geblieben bin.
Ich werds natürlich trotzdem mit den Relais testen, bin ja Optimist. 
(Ohmmeter geht nicht, es geht nicht um die genauen Werte der Kontakte 
sondern um die "dynamische" Funktion der Anlage. Wenn der Trendplot 
versagt, mach ich mir ein paar Triggerstufen o.ä.).

...Immerhin habe ich das DMM gestern öffnen müssen (s.u.) und nur einen 
einzelnen Beeper auf der Platine entdeckt. Falls alle DM620 dieselbe 
Firmware haben ist evtl. was an den Bauteilen (Toleranzen?) im Argen.

Mein Eindruck:
Es sieht (mit dem Spiel-Trendplot) aus als sei das Ding zum Kundenfang 
gemacht worden. Mit etwas mehr Mühe wäre das DM620 ein super Teil 
geworden. Ich frage mich z.B., warum so viele Funktionstasten in den 
Menüs einfach leer bleiben.

Ich würde auch gern vom PC her eine bestimmte Zeitlinie eingeben können 
um z.B. das Entladen von Akkus loggen zu können, also nicht-linear.

Also: gestern hab ich per PC beim Trendplot statt 20 sec nur 1 sec 
eingetippt (könnte ja geklappt haben!).
Ergebnis: das erste Multimeter das ich zum Absturz gebracht habe :-)
Ich mußte es öffnen und den Akku abziehen.

Mal sehn, morgen nehm ich mir die E-Zahnbürste vor...

In diesem Sinne!

Hans

Autor: Icke ®. (49636b65)
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So, ich habe das DM620 nun auch wieder nach Sande retourniert. Zuviel 
Geld für ein lediglich in den Grundfunktionen brauchbares Gerät.
Stattdessen steht jetzt ein UT804 auf dem Meßtisch. Nach ersten Tests 
ergibt sich ein um Größenordnungen besserer Eindruck. Es hält, was die 
Spec verspricht und auch die Loggingfunktion ist besser, da bei 
Netzanschluß und Verbindung mit PC nahezu unbegrenzt lange Überwachungen 
möglich sind. Ist mit 169,- etwas teurer, aber dennoch ein 
gerechtfertigter Preis.

Autor: Mos Kito (moscito)
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Mahlzeit zusammen,

der Fred ist zwar schon etwas älter, aber vielleicht ist ja inzwischen 
der Eine oder Andere dem Gerät habhaft geworden.
Ich würde eigentlich nur gerne wissen, ob das Gerät für folgende 
Anwendung zu gebrauchen ist, oder nicht.
(Ja ich habe diesen Fred ordentlich gelesen, finde ihn aber sehr 
widersprüchlich.)

Gemessen wird Gleichstrom so zwischen 2-5A (+/- 20mA interessieren mich 
nicht)
Messzeitraum ~ 200 Tage
Das Gerät soll alleine ohne PC loggen (alle 999s) und über ein USB 
Netzteil dauergeladen werden.
Es sollte einen Stromausfall von 10min überstehen ohne Daten zu 
verlieren.
Ab und zu möchte ich den aktuellen Wert auf dem Display checken.
Wenn es geht möchte ich zwischendurch einen Datendownload auf den Laptop 
ziehen.
Am Ende des Messzyklus sollen alle Daten auf dem Laptop sein und auch 
zuzuordnen sein(Datum).
Dabei ist es egal, ob die Uhr dann einen Tag vor- oder nachgeht oder 
nicht.

Für Eure (friedlichen) Antworten sage ich jetzt schonmal DANKE!

Moscito

Autor: unikum (Gast)
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Hallo Moscito,

Meie Jüte, das ist ja ein Ballung von speziellen Ansprüchen!
Hast Du das Gerät nun schon, oder willst Du Dir es ertst anschaffen,
wenn jemand Deine Vorstellungen bestätigt?
Ich habe das Teil ja nun schon 1 Jahr im Gebrauch und bin soweit ganz 
zufrieden. ob ich das auch wär, wenn ich eine Daueraufzeichnung
über ein 3/4 Jahr hätte machen müssen, kann ich absolut nicht sagen.
Was die maximale Aufzeichnungszeit betrifft müßte ich jetzt erst mal 
wieder nachgucken und rechnen. Das könntest Du aber auch selber, denn 
das Handbuch kann man runterladen.
Mit einem angeschlossenen USB-Netzteil ist das machbar. Das Gerät muß 
dabei natürlich eingeschaltet bleiben. Wie auch sonst? Also, ablesen 
möglich.
Einen zwischenzeitlichen Datentransfer zum PC, ohne die Aufzeichnung zu 
unterbrechen, ist soweit ich es bis jetzt beurteilen kann, nicht 
machbar.
(Irrtum vorbehalten).
Die aufgezeichneten Daten bleiben solange erhalten, bis sie durch einen 
Neustart (!) einer Messung überschrieben werden. Ob das für einen 
totalen
Spannungsausfall, also auch wenn der Akku nichts mehr bringt, zutrifft 
kann ich beim besten Willen jetzt nicht sagen.
So, mehr gibt`s jetzt erstmal von mir nicht. Da muß ich mich ertst noch 
extra drum kümmern. Keine Zeit im Moment!
Aber, da gibt´s ja noch einige Andere, die was dazu sagen werden.
Gruß, unikum.

Autor: Mos Kito (moscito)
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Hallo Unikum,

dank erst mal für Deine Antwort.
Das Gerät habe ich noch nicht angeschafft - sonst hätte ich es ja 
einfach ausprobiert :-)
Ich finde meine Ansprüche gar nicht so hoch - wenn man mal die 
Microvoltjäger zu Beginn des Freds sieht.
Die Aufzeichnungsdauer sollte rein rechnerisch 208 Tage betragen.
Ich gehe mal davon aus, daß der Akku das erste Jahr überlebt und damit 
auch den eventuellen Stromausfall überbrücken wird.

Meine Fragestellung war eigentlich abgezielt auf "Ja - nee vergiss es 
weil ..." Antworter :-)

Das mit der "Zwischenabsaugung" der Daten ist zwar unschön, aber da kann 
man ja die neuen Daten einfach ins Excel anhängen.

Vielleicht noch eine kleine Zusatzfrage: Was ist denn das für eine USB 
Buchse? Mini Usb?

Moscito

Autor: unikum (Gast)
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Hallo Moscito, da bin ick wieder.

Ich habe mich mal auf die Schnelle ein bischen schlauer gemacht.
Als Hobbyist nutz man ja das Ding nicht jeden Tag, bei mir eher selten.
Bei meinem Exemplar kann ich maximal 17.000 Datensätze einstellen. die 
größte Meßrate ist 1x alle 999sek. Komme damit, wenn ich mich nicht 
irgendwo verrechnet habe, auf etwas mehr als 196 Tage.

Das größte Problem für Dich wird aber der Strommeßbereich sein.
Dort steht:
"Ströme im A-Bereich dürfen nur maximal 30s lang gemessen werden, danach 
ist das Meßobjekt abzutrennen und das DMM bis zur nächsten Messung 30 
Minuten abkühlen zu lassen."
Schon mal "Essig". Bleibt aber der Ausweg über einen externen Shunt.
Die Zuordnung der Daten zu Datum und Uhrzeit ist vorhanden.
Was ich für solche extremen Langzeitmessungen am bescheuertesten finde 
ist, daß es zwar eine Tastensperre gibt, diese aber nicht auf die 
Aus-Taste wirkt.
Da müßte man sich eine besondere Sicherung ausdenken.
So, nun mach was d`raus.
Gruß, unikum.

Autor: unikum (Gast)
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Äh.., Nachtrag: Mini-USB.
unikum

Autor: Mos Kito (moscito)
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Aaaargh - 30s? Das ist ja ultrakackich!
Und ich hatte igentlich im Handtuch oder bei Reichelt was von 18k 
Datensätzen gelesen.
Naja ist hiermit eh gestorben.

Da ich offensichtlich auf einen Shunt ausweichen muss, kann ich ja nun 
auch einen normalen Datenlogger ausweichen.
Schade - wäre ja auch zu einfach gewesen mit nem DVM.
Und das auch noch unter einer Trillion Euro...

Was solls - ich danke Dir jedenfalls. Hat geholfen.


Moscito

Gibt es eigentlich keine Messgeräte mit Lan/Wlan Anschluss?
Pennt da die Industrie noch ein bisserl?

Autor: unikum (Gast)
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> Gibt es eigentlich keine Messgeräte mit Lan/Wlan Anschluss?
> Pennt da die Industrie noch ein bisserl?

Keine Ahnung, leider.
Aber , Du kannst ja noch auf andere Antworten hoffen. bin ja wohl nicht 
der Einzige in dieser Runde.
Ansonsten noch viel Spaß und Spannung.

Gruß, unikum.

Autor: Steffen (Gast)
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Nur kurz eingeworfen wenn man die licht und setuptaste zusammen drückt 
und einschaltet kommt man ins kalibriermenue

Steffen

Autor: Datensammler (Gast)
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Nun möche ich mich auch an die bereits lange Liste zum DM 620 anhängen.

Ich habe das Gerät schon ein paar Monate und bin prinzipiell zufrieden. 
Einzig zur Temperaturmessung sollte man sich das Multimeter nicht 
kaufen, da es hier wirklich in Kombination mit dem Thermoelement-Fühler 
schwächelt. Die Auflösung ist inakzeptabel. Will man dennoch 
Temperaturen aufzeichen, kann man besser auf Temperatur-ICs (z.B. LM 
335) zurückgreifen. Hier habe ich ohne Probleme relative (!) 
Temperaturänderungen von 1/100 °C verfolgen können.

Aber nun, weswegen ich mich eigentlich melde:
Beim Übertragen der gespeicherten Daten mit der zugehöhrigen Software 
LoggerDMM.exe kam es zu komischen Effekten. Bei genauer Betrachtung ist 
mir aufgefallen, dass er die negativen Werte im Speicher des DMM positiv 
auf den Rechner überträgt! D.h. ich messe hier nur Beträge. Ist dies ein 
bekanntes Software-Problem und gibt es hierzu eine Lösung?

Dagegen: Wenn ich online die Daten auf den Rechner im 'Record Mode' 
übertrage, werden die Minuszeichen mit übertragen. ?!

Gruß, Datensammler

Autor: Lars (Gast)
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Auch hier nochmal eine Erfahrung für Leute die gedenken das Messgerät 
nochmal als Restposten o.ä. zu kaufen:
Lasst es sein- meines ist nun nach 2 Jahren und ca. 50 Messungen defekt. 
Freuwnzmessung nicht möglich, Durchgang ständig am piepen und andere 
div.Fehler- Leider für die Tonne...

Autor: Smudo (Gast)
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Ich nutze es immer noch und bin für meine Zwecke zufrieden damit. 
Mittlerweile habe ich den internen Akku gewechselt, da dieser nicht mehr 
lange die Kapazität gehalten hat.

Was bei mir nicht funktioniert ist mit "Licht + Setup Taste und 
einschalten" in die Kalibrierung zu kommen. Hat da jemand noch eine 
Idee?

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